
Düzen Tekkal
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German-Yazidi journalist, filmmaker, war reporter, human rights activist, Founder of @HawarHelp, @GermanDream_de
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Die aus #Syrien befreite Journalistin Eva Maria Michelmann wendet sich während der Pressekonferenz der Organisation People's Bridge an die Öffentlichkeit und berichtet von ihrer Gefangenschaft. Erstmals seit ihrer Befreiung ein öffentliches Statement über ihre Gefangennahme und die Menschenrechtsverbrechen der so genannten "Interimsregierung" unter Ahmad Al-Scharaa – nachdem zwischenzeitlich nicht einmal klar war, ob sie noch lebt. Mitte Januar während des Angriffskrieges des islamistischen Regimes auf Rojava und das kurdische Viertel Aleppos Ashrafiyeh war die Journalistin und deutsche Staatsbürgerin gemeinsam mit ihrem kurdischen Kollegen Ahmed Polad von Sicherheitskräften der so genannten syrischen "Übergangsregierung" verschleppt und inhaftiert worden. Lange Zeit herrschte Unsicherheit über ihren Zustand. Bekannt wurde der Fall erst durch den Aufschrei von Journalist:innen, Bekannten und Familienangehörigen, mit rechtlicher Unterstützung sowie Hilfe von Kontakten in Nord- und Ostsyrien/Rojava. Erst dieser öffentliche Druck ermöglichte schlussendlich, Eva Maria in Syrien ausfindig zu machen. Während sich das Al-Sharaa-Regime als legitime Regierung inszeniert – u.a. indem es westliche Staatsoberhäupter wie Emmanuel Macron empfängt, begeht es zahlreiche Menschenrechtsverbrechen. Dass während des Empfangs in unmittelbarer Nähe des Four Seasons Hotels in Damaskus, in dem Macron untergebracht war, zwei Bomben detonierten und 18 Menschen verletzt wurden, blieb eine mediale Randnotiz. Über ihren Kollegen Ahmed Polad liegen weiterhin keine gesicherten Kenntnisse vor. Eva Maria appelliert an uns alle: Syrien ist unter dem neuen HTS-Regime nicht sicher. Es darf dorthin keine Abschiebungen geben und wir müssen weiterhin alles in unserer Kraft Stehende tun, Ahmed Polad und alle weiteren politischen Gefangenen zu befreien! Freiheit für #AhmedPolad! Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Düzen Tekkal36,485 görüntüleme • 6 gün önce

Aliya hat ihren Peinigern an fünf Gerichtsterminen in München ins Gesicht geblickt und gegen sie als Zeugin ausgesagt. Von Ikhlas wurde eine Aussage per Video vor Gericht gehört. Wie viel Mut und Kraft muss es sie gekostet haben, die Verbrechen zu schildern, die ihnen angetan wurden? Aliya und Ikhlas, zwei JesidInnen, damals 12 und 5 Jahre alt, mussten Versklavung, Schläge, Demütigung und Vergewaltigung durch ein IS-Ehepaar erdulden. Nur weil sie Jesidinnen sind. Ihre TäterInnen wurden heute vom in Müchen vom Oberlandesgericht verurteilt. Aliya saß den Tätern gegenüber, als Gerechtigkeit gesprochen wurde. Ein Stück Gerechtigkeit durch eines der wenigen Verfahren weltweit, die den Genozid an den Jesiden verhandeln: Lebenslänglich für den IS-Anhänger Twana H.S. (45). Asia R.A. (heute Anfang 30), seine Ex-Frau, erhält eine Jugendstrafe von neuneinhalb Jahren. Das Gericht sieht es als erweisen an: Sie haben sich ab 2015 am #Genozid an den Jesiden beteiligt. Sie kauften die 5-jährige Ikhlas auf einem Sklavenmarkt des IS, zwei Jahre später dann die ältere Aliya. Diese Gerichtsprozesse sind immens wichtig. Sie zeigen, dass wir Islamismus keinen Fußbreit gewähren dürfen. Wenn IS-Täter vor Gericht kommen, muss immer auch ergründet werden, ob eine Beteiligung am Genozid vorliegt. Das wurde im Münchner Verfahren geleistet: Twana H.S. war bereits 2019 u.a. wegen Mitgliedschaft beim IS zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Nun kommt die lebenslange Strafe für Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit hinzu. Der Verurteilte hatte seit 2002 in Deutschland gelebt und in der Münchner Salafistenszene verkehrt, bis er sich 2015 dem IS anschloss. Der Prozess in München erinnert uns an die Verantwortung, die wir haben. Islamismus bekämpfen, Betroffene schützen! Auch wenn die Wunden der Überlebenden wohl nie ganz verheilen: Jedes Gerichtsurteil ist ein Akt, der ihnen versichert, dass die Welt ihre Täter nicht straffrei ausgehen lässt. Mit HAWAR.help werden wir uns weiter dafür einsetzen, dass den Opfern des Genozids Gerechtigkeit widerfährt. Was wir brauchen, sind noch viele weitere Prozesse wie den, der heute am OLG München zu Ende ging. #YazidiGenocide
Düzen Tekkal12,812 görüntüleme • 3 gün önce

Der Reporter fragt das Mädchen: „Welche Nachricht hast du für die Mädchen in Afghanistan?“ Mit tränenerstickter Stimme kommt die Antwort: „Ich bete dafür, dass die Schulen wieder öffnen.“ 2.2 Millionen Mädchen wird in Afghanistan der Zugang zu Bildung verwehrt. Das sind 2.2 Millionen nicht gelebte Leben. 2.2 Millionen geplatzte Träume. Mädchen dürfen seit 2021 nur bis zur sechsten Klasse in die Schule gehen. Ein Grundrecht und die Grundlage für eine menschenwürdige Zukunft. Wann ist es passiert, dass wir das ignorieren? Im Afghanistan der Taliban rangieren Frauen und Mädchen seit einigen Jahren nun knapp über dem Hausvieh: Sie sind degradiert zu Haus-Sklavinnen und Gebärmaschinen. Anstatt dass eine Regierung, die dies aktiv als Politik betreibt, international isoliert wird, wird sie normalisiert. Taliban-Vertreter sitzen in den Botschaften in Deutschland. Deutsche Politiker sprechen mit ihnen, um möglichst effizient, oft und viel Menschen nach Afghanistan abzuschieben. Das ist keine wertegeleitete Politik. Das ist Beihilfe zu Menschenrechtsverbrechen und Gender-Apartheid. #LetAfghanGirlsLearn #EndGenderApartheid • Video©: Kaaj Magazine
Düzen Tekkal37,937 görüntüleme • 1 ay önce

Wir müssen über Richard David Precht reden und wir müssen über Sexismus reden. Wenn es um Sexismus geht, von dem ich als Frau in der Öffentlichkeit tagtäglich betroffen bin, habe ich ein Wort mitzureden. Und da bin ich sicherlich nicht die Einzige. Wie kann es sein, dass diejenige, die Sexismus publik macht, plötzlich zur Zielscheibe wird und Männer einen Freifahrtsschein für ihren Sexismus bekommen? Wenn Frauen der Mund verboten werden soll, damit die Wahlchancen eines Mannes nicht beeinträchtigt werden, mahlen die Räderchen des Patriarchats wie geschmiert.
Düzen Tekkal99,719 görüntüleme • 4 ay önce

Eine Männererzählung. Wann ist der #SPIEGEL zum Sprachrohr der Islamisten geworden? Man glaubt lieber einem Islamisten, ohne die andere Seite zu Wort kommen zu lassen. Ein islamistischer Zopfabschneider darf sich in deutschen Medien unwidersprochen rein waschen, während die Opfer eines Völkermords und von Massakern erneut getötet werden, weil die Gräueltaten relativiert werden. Wir wurden unter Einsatz unseres eigenen Lebens zu Chronisten des Völkermords an unserer Religionsgemeinschaft der Jesiden, damit nie wieder jemand Opfer-Täter Umkehr betreiben kann. Das werden wir auch jetzt nicht zulassen. Reicht es nicht, dass die Minderheiten sich mit den Massakern vor Ort in #Syrien beschäftigen müssen? Die Massaker an den Alawiten und Drusen werden in diesem Artikel relativiert, die Kurden diffamiert. Dieser Artikel ist gewaltvoll und misogyn. Und noch etwas, was mich gerade jetzt sehr beschäftigt, aufgrund der weltweiten Angriffe auf Frauen und ihre Körper. Dieser Artikel ist von Männern geschrieben. Wie kann „Mann“ diesem Zopfabschneider, der auch die Handschrift einer verachtenden Verhöhnung und tiefen Misogynie trägt, so viel Raum geben, ohne das einzuordnen? Ich hoffe, dass das bei Gelegenheit klargestellt wird. DER SPIEGEL
Düzen Tekkal118,759 görüntüleme • 5 ay önce

Für mich als Kurdin, als Jesidin, als Angehörige einer Minderheit, die im Nahen Osten beheimatet ist und von Islamisten verfolgt wird, ist es schwer erträglich, zwei Männern zuzuhören, die über unsere Köpfe hinweg reden, als gäbe es uns nicht. Wir sind nur Verhandlungsmasse. Al-Scharaa hat sich also mit den KurdInnen „geeinigt“. Die Wahrheit ist, dass es einen Diktatfrieden gab zwischen Damaskus und der Führung in Rojava, auf den sich die Führung in Rojava einließ, um einen Genozid zu verhindern. #AlScharaa ist außerdem vertragsbrüchig: Die YPJ, die Fraueneinheiten der SDF die 2018 maßgeblich zum Sieg über den IS beigetragen haben, sollen nun doch nicht in die Armee überführt werden – das war jedoch eines der Kernanliegen der Autonomen Administration. Zurzeit sieht es ohnehin mehr danach aus, also würde Syrien ein zweites Taliban-Afghanistan werden, was den Spielraum von Frauen angeht. Des weiteren wird die Provinz As-Suweida noch immer von den Regierungstruppen belagert. An den Checkpoints der HTS werden DrusInnen gekidnappt. Super rechtsstaatlich! In #Syrien wurde der Bock zum Gärtner gemacht und Friedrich Merz tanzt nach der Pfeife der islamistischen Machthaber. Eine Schande für unsere Demokratie! Unsere HAWAR.help-Petition für einen Neuanfang in Syrien – ganz ohne Völkermord und sektiererische Gewalt – an den Deutschen Bundestag jetzt unterschreiben📝:
Düzen Tekkal82,084 görüntüleme • 3 ay önce

Pogrom Stimmung in der syrischen Provinz Hama gegen Christen in Syrien und stundenlange Gewalt gegen Zivilisten und lokale Geschäfte, aber Bundeskanzler #FriedrichMerz empfängt ausgerechnet jetzt den syrischen Interimspräsidenten Al Jolani auf dem roten Teppich in Deutschland? Islamisten sind also nur ein Problem, wenn es gerade ins Bild passt? Was für ein Verrat an Minderheiten und Menschlichkeit! Wer damit dasselbe Problem hat wie wir unterschreibt jetzt unsere HAWAR.help Bundestagspetition👇🏼
Düzen Tekkal80,140 görüntüleme • 3 ay önce

Die Situation der Kurden in #Syrien ist existenzbedrohend. Wir dürfen Al Jolani keinen roten Teppich ausrollen angesichts dieser grausam Situation, wo Kriegsverbrechen begangen werden. Herr Merz, Herr Steinmeier, Herr Wadephul, sagen Sie das Treffen mit dem Interimspräsidenten Ahmed Al Sharaa ab, der diese Verbrechen mitverantwortet.
Düzen Tekkal105,185 görüntüleme • 5 ay önce

Truppen der Al-Jolani-Regierung haben das Camp Al-Hol unter ihre Kontrolle gebracht. Damit kommen auf einen Schlag etwa 30.000 IS-AnhängerInnen frei. Der Westen hat die Büchse der Pandora geöffnet. Du blickst in Augen von Menschen, die dich entweder versklaven oder töten würden, wenn sie es könnten. Für sie bist du nur ein Ding, mit dem man machen kann, was man will. Meine Schwester Tülin Tekkal besuchten im Sommer 2025 das Camp #AlHol. Jenes Camp, das in diesen Minuten von den IS-Verbündeten, den Truppen der s.g. „Interimsregierung“ in #Syrien, übernommen und befreit wird. Wir standen als Betroffene vor jenen, die uns nach dem Leben trachten. Sie sagten uns: „Wir warten auf den Tag, da Al-Sharaa uns befreit. Und dann werdet ihr hier drin sitzen.“ Jetzt ist dieser Tag gekommen. Was haben wir uns in den letzten Jahren den Mund fusselig geredet? Die Herkunftsländer der Dschihadisten, die nach Syrien und Irak strömten und sich dem „Kalifat“ anschlossen, müssen ihre „foreign fighters“ zurück nehmen. Ihnen Strafprozesse bereiten. De-Radikalisierungsprogramme durchführen. Oder zumindest gemeinsam mit den kurdischen Kräften ein Straftribunal einrichten. Damit diese Camps aufgelöst werden können und die Opfer derjenigen, die hier festgehalten werden, Gerechtigkeit erfahren. Nichts ist passiert. Stattdessen hat man einen international gesuchten Dschihadisten hofiert, der jetzt Fakten schafft. Der IS hatte die Absicht, die ethnisch-religiöse Gruppe der Jesiden in Gänze zu vernichten. 5000 JesidInnen wurden umgebracht, als der IS 2014 in Shingal einfiel. Hunderttausende flohen vor den Angriffen und sind bis heute vertrieben. Etwa 7.000 Frauen und Kinder wurden damals entführt. Mehr als 2800 gelten als vermisst – viele von ihnen werden in Al-Hol und in Rakka vermutet. Was wird jetzt mit ihnen geschehen? Jetzt, da ihre Peiniger – und danach sieht alles aus – in die Freiheit kommen? Tülin und ich wollten mit unserem Besuch auch, dass sie erfahren, dass hier zwei Jesidinnen waren, die nicht vergessen. Die weder sie vergessen, noch was passiert ist. Wir standen dort auch für alle Frauen und Kinder, die nicht mehr sprechen können. Für alle, die ermordet oder versklavt wurden. Die vergewaltigt wurden. Die so traumatisiert wurden, dass sie verstummt sind. Für jene, die ihre jesidische Identität abgelegt haben, um zu überleben. Zwischen dem IS und der aktuellen Terroristen-Regierung in Damaskus passt ideologisch kein Blatt. Wir haben Angst – um unsere Freunde in Rojava, in Schingal, um unsere Mitarbeiter und BACK TO LIFE Camps in irakisch-Kurdistan. Wir haben Angst um unsere jesidischen Frauen. Wir haben Angst vor einem neuen Genozid. Und keine Hoffnung, dass irgendwer uns hilft.
Düzen Tekkal90,335 görüntüleme • 5 ay önce

Dieser 🇩🇪 Polizist, mit 🇹🇷 Wurzeln ist mein Held. Er wendet sich an die Community und bittet sie, das deutsche Recht zu respektieren. An die türkischen Nationalisten: Schämt Euch,dass Ihr mit eurem Verhalten ein ganzes Land und euren türkischen Landsleute in Verruf gebracht habt.
Düzen Tekkal254,616 görüntüleme • 2 yıl önce

Kurzer Austausch mit U.S.-Senator Lindsey Graham zu #Syrien und der Lage der KurdInnen: „We gotta protect the Kurds.” Kürzlich hat er einen Gesetzesentwurf eingebracht, den „Save the Kurds Act”, der Sanktionen vorsieht gegen jene, die militärisch gegen die kurdische Selbstverwaltung in Syrien vorgehen. Auf dem Iran-Panel machte Lindsey Graham noch einmal die Notwendigkeit eines Regime-Change in Iran deutlich. #MSC2026
Düzen Tekkal65,007 görüntüleme • 5 ay önce

Ich kenne und schätze Jasmin Tabatabai schon sehr lange. So traurig wie heute über den Zustand ihrer Landsleute im #Iran habe ich sie selten erlebt. 30 000 Tote.💔Die islamische Republik bringt ihre eigenen Kinder um. Lasst uns die Geschichten von jedem einzelnen Opfer erzählen. Sie können Tausende töten, aber die Idee stirbt nicht. #FreeIran
Düzen Tekkal53,837 görüntüleme • 5 ay önce

Mein Interview mit Mazloum Abdî مظلوم عبدي, Oberkommandierender der kurdisch angeführten Syrian Defense Forces (Demokratische Streitkräfte Syriens). Er und Ilham Ahmad, Außenbeauftragte der kurdischen Selbstverwaltung in Syrien, sind zur Munich Security Conference gereist, um hier diplomatische Gespräche zu führen. Gestern gab es ein gemeinsames Treffen zwischen ihnen, U.S.-Außenminister Marco Rubio und dem syrischen Außenminister Al-Schaibani. Heute trafen sie auf den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron und U.S.-SenatorInnen. Es sind entscheidende Tage für die KurdInnen in #Syrien. Denn es steht die Frage im Raum, wie der weitere Einigungsprozess mit der syrischen Zentralregierung umgesetzt wird, und zwar möglichst so, dass die KurdInnen sich ihre Rechte bewahren können. Alles andere als ein einfaches Unterfangen. Denn die Gespräche finden unter militärischem Druck statt: Noch immer steht die kurdische Stadt Kobanê unter Belagerung durch die Truppen der so genannten „Interimsregierung“. Die Lage ist besorgniserregend: Denn nach 25 Tagen gehen nun Medikamente zur Neige und Infektionskrankheiten breiten sich aus. Das Interview in voller Länge und in deutscher Übersetzung stelle ich bald zur Verfügung. #MSC2026
Düzen Tekkal46,035 görüntüleme • 5 ay önce

Ist das unser Verständnis von einer humanen Asyl- und Migrationspolitik? Wo bleibt die Solidarität für eine Religionsgemeinschaft, die wieder in Genozidgebiet abgeschoben wird, während ihre Täter frei gewähren dürfen? Es darf nicht sein, dass nur die betroffenen #Jesiden selbst darüber sprechen, wir müssen ihre Stimmen schallverstärken und für Hör- und Sichtbarkeit sorgen. Hier geht es um Menschenleben und Menschenwürde. Die jesidische Familie Qassim überlebte den Genozid an den Jesiden nur knapp. Sie flohen nach Deutschland und beantragten hier Asyl, was jedoch Anfang 2023 abgelehnt wurde. Dagegen klagten sie - und bekamen Recht, am Tag der Abschiebung. Als die Entscheidung zugunsten der Familie einging, saßen sie bereits im Flieger. Deutschland fühlt sich dieser Tage sehr kalt an. Und damit meine ich nicht das Wetter, sondern wie wir mit Menschen umgehen, die Schutz brauchen. Am Beispiel des Umgangs mit den Jesiden zeigt sich die abscheuliche Asyl- und Migrationspolitik in Deutschland. Das kann man niemandem da draußen vermitteln, was das mit Gerechtigkeit zu tun hat. Ohne, dass ich das Wort #Stadtbild hier wieder bemühen will - aber ich möchte nicht in einem Deutschland leben, in dem Jesiden nicht erwünscht sind. Elf Jahre nach dem Genozid an den Jesiden ist Irak für Jesiden immer noch kein sicheres Land. Ihre Heimatregion ist zerstört, sie sind nach wie vor noch Diskriminierung, Verfolgung und Vertreibung ausgesetzt. Für viele hat der Genozid nie aufgehört; Irak ist für sie unbewohnbar. Mit HAWAR.help und Pena.ger fordern wir Aufenthaltsgenehmigungen für Jesiden, anstatt Abschiebungen ins Genozid-Gebiet! Danke an ZDFheute für die Berichterstattung, die weiterhin fortwährend und kontinuierlich stattfinden muss. #JesidenBleiben #Abschiebungen
Düzen Tekkal70,990 görüntüleme • 8 ay önce

Was zur Stunde in #Syrien passiert wird Konsequenzen haben. Weltweit. Einst wurden diese mutigen kurdischen Frauen gefeiert, weil sie die IS Mörderbanden besiegt haben und damit die ganze Welt ein Stück weit sicherer gemacht haben. Jetzt werden von marodierenden Jihadisten, die aus aller Welt nach Syrien gekommen sind mit Unterstützung und Billigung der Regierungsarmee die Statuen derjenigen zerstört, die einst weltweit für ihren Mut gefeiert wurden. Der Hass auf die Frauenkörper ist die Klammer der Islamisten und Jihadisten. Wo sind eigentlich die Feministinnen? So viel zur Rhetorik von „Frieden“ und „Stabilität“, Worte, die der s.g. „Interimspräsident“ Al-Sharaa gerne vor den Kameras der Welt in den Mund nimmt. Unsere naive Bundesregierung hat noch nicht im Ansatz verstanden, was in #Syrien gerade vor sich geht. Wir hätten uns alle ein sicheres #Syrien gewünscht, aber das hier ist das Gegenteil. Es ist eine Schande, dass Al Jolani empfangen wird auf dem roten Teppich vom #Bundeskanzler und dem Bundespräsidenten.
Düzen Tekkal48,836 görüntüleme • 5 ay önce

Kein Anruf vorher, keine Verabschiedung, keine Warnung. Ich denke in diesem Moment vor allem an die tapfere Tochter Gazelle Sharmahd. Heute hat die Islamische Republik den deutschen Staatsbürger #JamshidSharmahd hingerichtet. Dieses Video hatten wir anlässlich Jamshids 1000-tägiger Inhaftierung erstellt.
Düzen Tekkal131,642 görüntüleme • 1 yıl önce

Die Empfangsdelegation der neuen Machthaber in #Syrien, Hayat Tahrir al-Sham (HTS) inklusive ihres Anführers Ahmed al-Scharaa (ehemaliger Kampfname: al-Jolani), verwehren Außenministerin @ABaerbock den Handschlag. Auch wenn syrische Frauen ein Selfie mit dem Mann machen wollen, müssen diese ihr Haupt bedecken. Islamisten sind nicht weniger Islamisten, wenn sie Krawatte und Anzug tragen. Die neue Regierung gibt sich den Anstrich, das Land nur vorübergehend zu regieren und eine neue Verfassung und Neuwahl in den nächsten drei bis vier Jahren auf den Weg bringen zu wollen. Jedoch sollten die Ursprünge der HTS in der dschihadistischen Al-Qaida und auch ihr Festhalten an der Scharia-Gesetzgebung nicht vergessen werden! Auch gibt es bislang keine Distanzierung der HTS von ihrem Ziel, einen nicht-säkularen, islamischen Staat in Syrien zu errichten. Es ist unklar, ob die Menschenrechte von Angehörigen religiöser sowie ethnischer Minderheiten gewahrt werden, darunter diejenigen von JesidInnen, AssyrerInnen, DrusInnen, ArmenierInnen, TscherkessInnen, AlawitInnen, JüdInnen und KurdInnen – und auch die der Frauen. In al-Scharaas Regierung finden sich insgesamt drei Frauen. Aisha al-Dibs, die Beauftragte des Ministeriums für Frauenangelegenheiten, sagte in einem Interview mit dem türkischen Sender TRT zu Beginn ihrer Amtszeit, dass Frauen „nicht die Prioritäten ihrer gottgegebenen Natur überschreiten” und ihre „Vorbildrolle in der Familie” kennen sollten. Äußerungen, die von vielen syrischen Frauen in den sozialen Medien scharf kritisiert wurden. In der Provinz Idlib, in der die HTS vor dem Fall Assads das Sagen hatte, wurde ein strikter Dresscode für Frauen erlassen. Es gibt Berichte von Folter und willkürlichen Inhaftierungen von Personen, die sich den herrschenden Bestimmungen der HTS und der Ideologie widersetzten. Die Miliz ist seit 2018 in 🇩🇪 als Terrororganisation eingestuft. Auch ich hoffe, dass wir ein freies, demokratisches Syrien erleben! Auch ich möchte gerne an einen echten Sinneswandel der HTS glauben. Die neuen Machthaber müssen sich an ihren Taten messen lassen. Dafür müssen die Frauen- und Minderheitenrechte der Lackmus-Test sein!
Düzen Tekkal112,808 görüntüleme • 1 yıl önce

Dieses Video erreicht mich gerade aus dem #Iran mit der ausdrücklichen Bitte es mit Euch zu teilen. Eine von Ihnen: „Sagt den Menschen da draußen, dass wir uns nicht aufhalten lassen in unserem Kampf für unsere Freiheit. Gibt uns nicht auf. Das tun wir auch nicht.“ #jinjiyanAzadi
Düzen Tekkal203,315 görüntüleme • 3 yıl önce