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Monireh Kazemi

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Seit der Kölner Silvesternacht wütend über die geraubten Rechte der Frauen. https://t.co/1ghGClh9VB #WomanLifeFreedom

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Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber wenn ihr als westliche Bürger so naiv und kurzsichtig bleibt wie bisher, dann dürft ihr euch über die Konsequenzen nicht wundern – und ehrlich gesagt habt ihr auch nichts Besseres verdient. Es schmerzt, mitanzusehen, wie die Errungenschaften der letzten 200 Jahre vor die Hunde gehen. Und vergesst nicht: Ihr seid mehr als genug gewarnt worden.

Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber wenn ihr als westliche Bürger so naiv und kurzsichtig bleibt wie bisher, dann dürft ihr euch über die Konsequenzen nicht wundern – und ehrlich gesagt habt ihr auch nichts Besseres verdient. Es schmerzt, mitanzusehen, wie die Errungenschaften der letzten 200 Jahre vor die Hunde gehen. Und vergesst nicht: Ihr seid mehr als genug gewarnt worden.

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Ich werde nicht müde, die westlichen Länder – insbesondere Deutschland – vor der unterschätzten Kraft jener zerstörerischen Dummheit zu warnen, die sich vor 47 Jahren im Iran Bahn gebrochen hat. Man kann einem von Zerstörungswillen, Rachebedürfnis, Hass und tiefer Abscheu getriebenen Impuls, der aus dem Selbstverständnis des ewigen Opfers erwächst und dessen Träger zu Tätern werden lässt, nicht wirksam entgegentreten, indem man lediglich auf die gefestigte Demokratie und ihre starken zivilen Institutionen verweist. Die Islamisten sind noch nicht in der Mehrheit. Dennoch gelingt es ihnen, Kritik zu unterdrücken und ihre Ziele durch die gezielte Nutzung von Quoten und Institutionen voranzutreiben. Bereits im November 2020 habe ich Iran 1979 mit Deutschland 2020 verglichen ( und wurde dafür scharf kritisiert. Natürlich wird sich die Geschichte nicht exakt wiederholen. Dennoch sind die Parallelen unverkennbar und die Warnzeichen erschreckend ähnlich. Es bedarf keiner großen organisierten Masse, um eine Gesellschaft nachhaltig zu verändern. Soziologen weisen darauf hin, dass bereits eine kleine, gut vernetzte und entschlossene Minderheit von weniger als fünf Prozent ausreichen kann, um gesellschaftliche Diskurse zu prägen und die Mehrheit einzuschüchtern. Wer genau hinsieht, erkennt, dass islamistische Strukturen längst in zahlreichen gesellschaftlichen Bereichen Fuß gefasst haben: in Parteien, Ministerien, öffentlichen Medien, im Bundestag, in Forschungsinstituten und politischen Think Tanks. Parallel dazu werden auf der gesellschaftlichen Basis immer neue Moscheen und Gebetsräume – inzwischen sogar an Grundschulen – gefordert. Der französische Philosoph Michel Foucault verkörperte bereits in den 1970er-Jahren eine Haltung, die heute wieder erschreckend aktuell wirkt: Obwohl selbst homosexuell, verteidigte er die islamische Revolution im Iran, weil für ihn der antiwestliche, „antikoloniale“ Bruch wichtiger war als die Rechte von Frauen, Homosexuellen und anderen Minderheiten. Dieses Beispiel zeigt, wie blind Teile der Linken gegenüber der Gefahr des Islamismus werden können, sobald er als fortschrittliche oder antikoloniale Bewegung wahrgenommen wird. Eine solche Allianz ist historisch noch nie gut ausgegangen. Ein zentrales Element islamistischer Strategie besteht darin, die gesellschaftliche Mitte moralisch unter Druck zu setzen – unter dem Deckmantel von Toleranz und Religionsfreiheit –, bis kaum noch jemand öffentlich zu widersprechen wagt. Wir sehen bereits heute junge Männer, die mit religiöser Begründung Macht in der Öffentlichkeit demonstrieren, und junge Frauen, die in Schulen, Nachbarschaften und Familien gemobbt, unterdrückt, eingesperrt oder zwangsverheiratet werden. Opfer dieser schleichenden Islamisierung sind jedoch nicht nur Frauen, sondern alle, die nach islamistischer Logik „weniger wert“ sind: Homosexuelle, Atheisten, Juden, Ex-Muslime, alleinerziehende Mütter und „unzüchtig“ gekleidete Mädchen. Auch im Iran begann die Machtergreifung der Islamisten schrittweise – zunächst in traditionellen Vierteln, dann an Schulen und Universitäten, später in Banken, Geschäften und schließlich im gesamten öffentlichen Raum. Der Islamismus hat in Deutschland 2026 noch nicht die gleiche Breitenwirkung wie im Iran 1979 erreicht. Das eigentliche Problem liegt jedoch nicht allein in der aktuellen Stärke dieser Bewegung, sondern in ihren starken Netzwerken und der umfangreichen finanziellen Unterstützung – sowohl aus dem Ausland als auch aus deutschen Steuergeldern. Man spricht sogar von einem regelrechten Wettbewerb zwischen Deutschland und Katar bei der Finanzierung islamistischer Strukturen. Noch wichtiger aber ist die anhaltende Blindheit großer Teile der säkularen, linken und liberalen Kräfte – bis weit in die gesellschaftliche Mitte hinein –, die diese Parallelen nicht erkennen wollen oder als Randphänomen abtun. Dieser fundamentale Denkfehler darf nicht länger hingenommen werden.

Monireh Kazemi

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