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Frisches Denken für Österreich! Damit die besten Tage noch vor uns liegen.
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Es könnte ja so simpel sein. Argentiniens Präsident Javier Milei (Javier Milei) hat sich eine einzige Fiskalregel gegeben: Überschuss. Keine Ausnahmen, keine Sonderklauseln, kein komplizierter Konjunkturpfad. Federico Sturzenegger (Fede Sturzenegger), der Architekt der argentinischen Deregulierung, erklärt wie: Staatsausgaben im ersten Monat um 30 Prozent kürzen, ein Defizit von fast fünf Prozent des BIP in einen Überschuss verwandeln — und dann dranbleiben. Österreich hat in den vergangenen Jahren das genaue Gegenteil exerziert: Ausgabe um Ausgabe, Paket um Paket, und aktuell ein Doppelbudget, das wieder mal versucht, hauptsächlich über Einnahmen zu konsolidieren, statt wirklich zu sparen. Ein kleinerer Staat bringt dabei noch mehr Vorteile. Sturzenegger erklärt: das eigentliche Hindernis für Menschen, die etwas aufbauen wollen, ist nicht der Markt, nicht die Technologie, nicht das Produkt. Es ist der Staat. In Österreich wird das gekonnt ignoriert und weiter reguliert. In Argentinien hat meine die richtige Entscheidung getroffen: weniger Staat, mehr Freiheit. Den gesamten Vortrag von Federico Sturzenegger jetzt auf unserem YouTube-Kanal. Link in der Bio. 🔗
Agenda Austria24,918 次观看 • 18 天前

Der libertäre Deregulierungsminister Argentiniens nutzt die Marx-Methode. Hä? Benannt ist die natürlich nicht nach Karl Marx, sondern nach einem alten Kollegen Federico Sturzeneggers (Fede Sturzenegger), Daniel Marx. Mit ihm musste er nämlich die Erfahrung machen, dass Minister die Papiere unterschreiben, die man ihnen auf den Tisch legt - egal, was am Vorabend nach langer Diskussion beschlossen wurde. Daraus leitet er ab: Die Debatte gewinnt, wer das fertige (!) Papier vorlegt. Sein Deregulierungskurs war also kein reines Probleme-Identifizieren. Vielmehr hat er jedes einzelne Gesetz gelesen und bei denen, die geändert werden mussten, schon das geänderte Gesetz vorbereitet. So konnten schon in den ersten zwei Wochen der Regierung Javier Milei tausende Richtlinien geändert und entfernt werden. Den ganzen Vortrag, den Federico Sturzenegger bei uns gehalten hat, gibt es auf unserem YouTube-Kanal. Link in der Bio.
Agenda Austria14,239 次观看 • 17 天前

Also wie jetzt? ÖGB-Chefökonomin Schuberth kritisiert in der Diskussion mit Agenda Austria Ökonom Jan Kluge die Indexierung der Mietpreise - doch bei den Löhnen besteht man darauf. #zib2 Zur Info: Kaum irgendwo in Europa sind die Löhne in den letzten Jahren derart stark angestiegen wie in Österreich. Steigende Reallöhne können nur von Produktivitätszuwächsen kommen; doch die fehlen schon seit Jahren. Mieten sind außerdem keine Inflationstreiber. Sie sind im Warenkorb gering gewichtet, außerdem exisitiert die gesetzlich vorgesehene Indexierung seit Jahren nur noch auf dem Papier. Lohn-Preis-Spiralen sind dagegen in der Fachliteratur gut dokumentiert. Die Ergebnisse einer einschlägigen Studie der OeNB wird Helene Schuberth später in der Sendung noch verniedlichen.
Agenda Austria16,314 次观看 • 9 个月前

Österreich ist mit dem Förder-Virus infiziert, erklärt unsere Ökonomin Carmen Treml in der #ZIB2. Eine Nebenwirkung des Förderwahns? Umverteilung von unten nach oben: „Es ist nicht die Aufgabe der Allgemeinheit, einem Spitzenverdiener die Rennrad-Reparatur zu bezahlen.“
Agenda Austria17,321 次观看 • 1 年前

Hartnäckig hält sich das Gerücht, die “Konzerne und Reichen” würden nur 10% beitragen. Doch weit gefehlt! (siehe Grafik) 🧵1/2 SPÖ-Abgeordneter Kai Jan Krainer hat in der gestrigen Plenarsitzung in einer emotionalen Rede den Verhandlungskurs der SPÖ verteidigt - und mit Unwahrheiten um sich geworfen. Er implizierte, dass die Budgetkonsolidierung nur zu 10% von den Reichsten getragen wird, was nicht stimmt: die Abschaffung der Bildungskarenz oder Streichungen von Unternehmenssubventionen treffen eher höhere Einkommensschichten – die Streichung des Klimabonuses alle gleichermaßen.
Agenda Austria10,211 次观看 • 1 年前
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