
Annika Leister
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Politische Reporterin im Hauptstadtbüro @tonline; AfD/BMI; war vorher u.a. Reporterin für Landespolitik @berlinerzeitung
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In Sachsen-Anhalt clasht der bisher mit Abstand professionellste Wahlkampf der AfD auf eine CDU, die unorganisiert und unstrategisch wirkt. Drei Beispiele von heute Abend: 1. CDU-Spitzenkandidat Schulze hat Söder als Wahlkampfhelfer nach Wernigerode eingeladen. Beginn: 18 Uhr, in einem Kongresshotel. Aber: In der Schlange erzählt mir einer, dass parallel eine Veranstaltung mit Schulze bei der IHK angekündigt war. Beginn laut Homepage IHK: 19 Uhr, 13 Laufminuten entfernt. Der Mann kam gerade von der IHK, sei rasch gewechselt, als klar wurde, dass Schulze nicht komme. Und war unglücklich, weil er nun (ohne Anmeldung) ganz hinten in der Schlange stand. Einlass dauert lang, Veranstaltung beginnt mit 30 Minuten Verspätung. Immerhin: Schlange und volles Haus. 2. Schulze hat von der Diskussion um den "Aktivist Mann" auf AfD-Veranstaltungen nichts mitbekommen, kann - nach der Veranstaltung danach gefragt - dazu nichts sagen. Konkurrenz-Beobachtung: offenbar Fehlanzeige. 3. Söder arbeitet an den empfindlichsten Stellen sehr direkt und unterhaltsam Unterschiede zwischen CDU und AfD heraus (Inklusion: vs. Höcke, "Wir haben ja das C im Namen"; Wirtschaft: AfD-Forderung nach Euro-Ausstieg sei "Wirtschaftsschredderprogramm"; Verschwörungsglaube: In Bayern habe AfDlerin sich auf Landtagsposten beworben, die glaube, Erde sei eine Scheibe - "Der habe ich gesagt: Lauf zu!"). Auch Schulze arbeitet Unterschiede raus (Abgrenzung zu AfD-Forderungen zu Bürgerwehren, Inklusion, Schulen), geht dabei aber nicht direkt gegen die AfD, erwähnt den Parteinamen nicht, spricht von "die anderen". So steht die AfD wie ein Elefant im Raum.
Annika Leister93,084 görüntüleme • 1 ay önce

Ulrich Siegmund dankt drei besonderen Wahlkämpfern: 1. Friedrich Merz. 2. dem ÖRR. 3. dem Spiegel: "Vielen Dank - hier steht er, der gefährlichste Mann Deutschlands“. Lauter Applaus. Er wisse gar nicht, wie viele Spiegel-Exemplare er in den letzten Wochen unterzeichnet habe. Gutes Training sei das. Wer wisse schon, wie viele NGO-Verträge er in den nächsten Wochen auflösen müsse. "Danke schön - bin gespannt auf die nächsten Titelseiten." AfD Wahlkampfabschluss Magdeburg
Annika Leister35,996 görüntüleme • 24 gün önce

Ulrich Siegmund ist bei der Generation Deutschland heute Stargast, wird mit "Uli, Uli, Uli"-Rufen und Standing Ovations begrüßt. Er betont zwei Punkte: 1. Fake News der Presse, Ersetzen durch neue Kommunikationskanäle: Die Verzweiflung der Presse sei sehr groß. "Wozu diese Leute fähig sind", das habe man in diesem Wahlkampf erlebt. "Deswegen möchte ich heute nutzen, um die Bedeutung dieser neuen Kommunikationsformen hervorzuheben." Es sei wichtig, voll darauf zu setzen, damit Menschen sich einen ungefilterten Eindruck machen könnten. Über Siegmunds aggressive Strategie gegen die Presse und sein sehr effizientes Erschließen von Alternativen habe ich hier geschrieben: Danach geht Siegmund trotzdem, klar: ins Welt-Interview. 2. Siegmund betont ein mögliches Szenario, das nicht mit seiner Alleinregierung endet. Dann hätte Sachsen-Anhalt die "erste Blutwurstkoalition". Es wäre eine "Katastrophe für Sachsen-Anhalt", sagt Siegmund. Das bedeute die "gleiche verrückte Politik wie bisher, wie in Hamburg". So aber werde die "Deutschland-Abschaffer-Partei" CDU unter Druck gesetzt, sich für eine Richtung zu entscheiden. Wenn sie es nicht täte, würde die Regierung nicht lange durchhalten. Perspektivisch klappe es dann bald "in Thüringen, Sachsen, BaWü, überall in D." - und natürlich auch in Sachsen-Anhalt.
Annika Leister14,508 görüntüleme • 1 ay önce
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