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Atosa

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🖤 #IranMassacre

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Weil manche Leute immer wieder sagen, dass sie die Fragen von #JesseWellmer in diesem Interview als legitim wahrnehmen, nahm ich mir als Journalistin die Zeit, jeder einzelne Frage auseinander zu pflücken. Nein, diese Fragen sind alles andere als legitim. Frage 1: Sie haben die Proteste angeheizt… Wie gehen Sie mit dieser Verantwortung um? - Getötet wurden Menschen durch das Regime. Die Frage verlagert den Fokus von der Täterseite auf einen Oppositionellen. - Sie beginnt das Gespräch nicht mit Fakten (Regime erschießt Demonstranten), sondern mit moralischer Anklage gegenüber ihrem Gesprächspartner: "Sie haben die Proteste angeheizt". - Dem Zuschauer wird suggeriert: "Opposition = Eskalation = Hauptschuld". Frage 2: Erwarten Sie eine US-Intervention? Unmittelbar nach der ersten "Mitschuld"-Frage wirkt diese Frage wie: "Sie bringen Menschen in Gefahr; hoffen Sie jetzt auch noch auf Bomben?" - Sie hätte neutral fragen können: "Welche Rolle sollten westliche Staaten jetzt spielen, diplomatisch, wirtschaftlich, militärisch?" Frage 3: Hat Trump Ihnen persönlich Hilfe angeboten? - Sie lenkt in Richtung "Deals hinter geschlossenen Türen" und suggeriert "Trump unterstützt ihn". - Unterstellung von Abhängigkeit als Marionette. Sie suggeriert persönliche Hilfe. Das Publikum soll denken "Ist der Oppositionsführer gekauft? Ist er Gekoppelt an US-Interessen?" - Sie hätte journalistisch korrekt fragen können: "Gibt es Gespräche mit westlichen Regierungen? Welche Unterstützung fordern Sie konkret und welche nicht?" Frage 4: Es gibt keinen Beweis… Was macht Sie mehr als einen selbsternannten künftigen Führer? - Unzulässige Tatsachenbehauptung. - "Es gibt keinen Beweis" ist selbst schon ein Urteil - Sie macht sich zur Schiedsrichterin darüber, was als "Beweis" zählt. - "Self-proclaimed future leader" ist nicht neutral, sondern ein rhetorischer Angriff, um ihn als anmaßend und irrelevant darzustellen. - Sie unterschlägt die Tatsache, dass in einer Diktatur Umfragen unmöglich sind. Beweise können nicht wie in einem demokratischen Umfeld verlangt werden. - Die Frage ist strukturiert wie: "Beweisen Sie jetzt, dass Sie nicht irrelevant sind" und setzt das Publikum mental auf: "Er ist vermutlich gar nicht legitim und hat keine Unterstützung." - Sie hätte fragen können: "Welche Hinweise haben Sie auf Unterstützung in Iran? Welche Rolle sehen Sie für sich in einer Übergangsphase?" Frage 5: Neue Pahlavi-Dynastie… Distanzierung vom Vater? - Sippenhaft. Er muss sich von der Regierungsweise seines Vaters "reinwaschen". - "Dynastie" erzeugt sofort Assoziationen von illegitimer Machtvererbung. - Vermutung als Fakt: keine Belege, keine quantifizierte Relevanz, aber als gesellschaftliche Tatsache gesetzt. - Falsche Gleichsetzung: Regime = reale Diktatur, Opposition = hypothetische neue Diktatur. Damit wird die Opposition moralisch als gleich gefährlich eingestuft. Frage 6: Wollen Sie noch zurück nach Iran? Und wie? - Im Kontext problematisch. Sie hat diesen Rahmen mit vorherigen Fragen aufgesetzt: "Sie sind illegitim, verantwortlich für Tausende Tote und potenziell undemokratisch." Wenn daraufhin gefragt wird, ob er zurückgeht, wirkt das wie: "Und wann treten Sie Ihren Machtanspruch praktisch an? Wann setzen Sie Ihre Dynastieidee um? Wann wird aus dem hypothetischen Risiko Realität?" Insgesamt folgt das Interview dieser Logik: die Opposition wird zuerst mit Blutverantwortung konfrontiert, dann geopolitisch rahmend verkoppelt, danach delegitimiert, schließlich moralisch belastet. Dieses Interview ist nicht ergebnisoffen, sondern ein Framing-Interview, das den Gesprächspartner von Beginn an in eine Verteidigungsposition zwingt. Die Tatsache, dass Seine Majestät damit souverän umgegangen ist, ändert nichts an der unprofessionellen Haltung der Journalistin.

Atosa

211,671 görüntüleme • 6 ay önce

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Meine förmliche Beschwerde an ZDF über Markus Lanz Hiermit reiche ich eine förmliche Programmbeschwerde gegen die Berichterstattung in der Sendung "Markus Lanz" (bezugnehmend auf die Aussagen von Diba Mirzarei) ein. Die Sendung hat durch die unkritische Verbreitung schwerwiegender Falschbehauptungen über den iranischen Oppositionsführer Reza Pahlavi und das "Iran Prosperity Project" gegen zentrale journalistische Grundsätze verstoßen. I. Sachverhalt und inhaltliche Richtigstellung In der Sendung wurde das Narrativ bedient, Kronprinz Reza Pahlavi habe den iranischen Kurden "den Krieg erklärt" oder plane eine Zusammenarbeit mit der Türkei zur Unterdrückung kurdischer Regionen. Diese Behauptung ist eine bösartige Falschinformation, die durch den tatsächlichen Übergangsplan in keiner Weise belegbar ist. Das "Iran Prosperity Project" definiert keine ethnische Gruppe als Feind. Es betont die territoriale Integrität, ein universelles staatliches Prinzip, und beruft sich ausdrücklich auf die Menschenrechte. Es sieht die Auflösung der IRGC und der Sondergerichte vor, Maßnahmen, die der Befreiung der gesamten Bevölkerung, einschließlich der Kurden, dienen. Nirgends ist von militärischem Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung die Rede. Der Vorwurf, der Plan führe nicht zur Demokratie, verkennt seine Funktion als Schutzmechanismus gegen ein Machtvakuum. Nach dem Sturz eines 47-jährigen Machtapparats ist Struktur essenziell, um Chaos durch Milizen oder äußere Einflussnahme zu verhindern. Der Plan sieht eine klare Abfolge vor: Referendum, Verfassungsversammlung, Verfassungsreferendum und Parlamentswahlen. Es geht um Stabilität bis zur Demokratie, nicht statt Demokratie. II. Verletzung der Programmgrundsätze des ZDF-Staatsvertrags Durch das unkommentierte Stehenlassen dieser Diffamierungen wurden folgende Grundsätze verletzt: - Sorgfaltspflicht (§ 5 ZDF-StV): Die Redaktion hat es versäumt, schwerwiegende Vorwürfe gegen die faktischen Inhalte des öffentlich zugänglichen Übergangsplans zu prüfen. Die Behauptung einer Kriegsabsicht gegen Kurden ist faktisch falsch und hätte im Rahmen der journalistischen Sorgfaltspflicht unmittelbar hinterfragt werden müssen. - Objektivität und Unparteilichkeit (§ 6 ZDF-StV): Indem Narrative von Akteuren wie Diba Mirzaei unkritisch übernommen werden, die Regime-nahe Argumentationsmuster (ähnlich der NIAC-Lobby in den USA) bedienen, verlässt das ZDF den Boden der neutralen Berichterstattung. Es findet eine einseitige Diffamierung der derzeit stärksten einenden Kraft der Opposition statt, was letzten Endes nur das aktuelle Regime stärkt. - Achtung der Menschenwürde und Schutz vor Diffamierung: Die Unterstellung, eine konkrete Übergangsstruktur sei ein Instrument der Unterdrückung, während Menschen im Iran unter Lebensgefahr den Namen Pahlavis rufen, verzerrt die Realität und diskreditiert legitime politische Akteure ohne Belege. III. Fazit und Forderung ​Die Verbreitung dieser Lügen in einer so sensiblen Phase schwächt die Schlagkraft der Opposition gegen die Islamische Republik. Wenn Journalisten solche Vorwürfe unkritisch stehen lassen, ist das kein Beitrag zur Aufklärung, sondern zur Verzerrung. Es ist bedauerlicherweise festzustellen, dass dies nicht das erste Mal ist, dass das ZDF wissentlich oder unwissentlich als Plattform für Propaganda fungiert, die den Interessen des Regimes in Teheran in die Hände spielt. Ich fordere Sie auf, diesen Sachverhalt intern zu prüfen, eine Stellungnahme in der selben Sendung abzugeben und in einer der kommenden Sendungen für eine faktengerechte Richtigstellung sowie eine ausgewogene Darstellung der iranischen Oppositionsbewegung zu sorgen. #IranWar #IranRevolution2026 In diesem Video abschnitt sieht man, wie Markus Lanz kritiklos und kommentarlos die falschen Aussagen von Mirzarei hinnimmt und direkt zur nächsten Frage an den nächsten Gast übergeht.

Atosa

91,014 görüntüleme • 4 ay önce

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Der deutsch-französische Journalist Peter Scholl-Latour schildert hier, wie er 1979 nicht nur als beobachtender Journalist, sondern (seinen eigenen Worten zufolge) als "Teil des Komplotts" agierte. Diese Beschreibung wirft ein bezeichnendes Licht auf die Nähe zwischen bestimmten westlichen Medienschaffenden und politischen Akteuren und das islamische Regime. Scholl-Latour war jahrzehntelang einer der bekanntesten deutschen Auslandsjournalisten und wurde im deutschen Fernsehen regelmäßig als Iran-Experte präsentiert. Seine Einschätzungen wurden dem deutschen Fernsehpublikum oft mit nahezu unangefochtener Autorität vermittelt und prägten maßgeblich die Wahrnehmung der Islamischen Republik in Deutschland. Er betrachtete das iranische Regime vor allem als strategischen Machtakteur im Nahen Osten und argumentierte häufig, dass es weniger religiös-ideologisch als vielmehr rational und geopolitisch motiviert agiere. Kaum erwähnte er je in seinen Analysen die Menschenrechtsverletzungen des Regimes, Repression im Inneren oder Mordanschläge auf Oppositionelle im Ausland. Stattdessen zeichnete er häufig das Bild eines kalkulierenden, rational handelnden Staates und warnte regelmäßig davor, dass westlicher Druck oder militärische Interventionen die Region destabilisieren würden. Ihn als Komplize der Mullahs zu bezeichnen, wäre keine unfaire Beschreibung. Sadegh Tabatabai, der im Video erwähnt wird, war ein Schwiegersohn von Ayatollah Khomeini und Teil des inneren Machtumfelds der Islamischen Republik. Er reiste regelmäßig nach Deutschland und spielte eine Rolle in politischen und wirtschaftlichen Kontakten zwischen Bonn und Teheran. 1983 wurde er am Flughafen Düsseldorf mit rund 1,65 kg Opium im Gepäck festgenommen. Das Auswärtige Amt unter Außenminister Hans-Dietrich Genscher schaltete sich ein und Tabatabai wurde freigelassen. Er erhielt nachträglich diplomatische Immunität und konnte Deutschland verlassen. Sein Sohn, Adnan Tabatabai, lebt bis heute in Deutschland und betreibt mit CARPO einen Thinktank, der als Lobbystruktur für die Interessen der Islamischen Republik fungiert. Die Debatte um 900.000€ Beratungshonnorar vom deutschen Außenministerium unter Annalena Baerbock hat wieder einmal gezeigt, wie eng solche Akteure mit politischen Entscheidungsstrukturen verknüpft sind. Die vergangenen Jahrzehnte zeigen ein wiederkehrendes Muster: ein Netzwerk aus einflussreichen Journalisten, politischen Vermittlern und regime-nahen Akteuren, das maßgeblich daran beteiligt war, die Beziehungen zwischen Deutschland und der Islamischen Republik zu gestalten und ein diktatorisches Regime als Handelspartner Deutschlands zu normalisieren. Während öffentlich von Werten und Menschenrechten gesprochen wird, stehen hinter den Kulissen häufig wirtschaftliche Interessen im Vordergrund. In diesem Spannungsfeld wurden Menschenrechte nicht selten relativiert, marginalisiert oder faktisch geopfert, um politische Beziehungen aufrechtzuerhalten. Ein Befund, der sich wie ein roter Faden durch fünf Jahrzehnte deutsch-iranischer Beziehungen zieht. #IranMassacre

Atosa

24,691 görüntüleme • 5 ay önce

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