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Bastian Barucker

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Eines läuft in Deutschland stets stabil und zuverlässig: die Schuldenuhr.

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Der ehem, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn behauptete in der Enquetekommission, die Beschaffung von Corona-Impfstoffen für Kinder sei auf Basis von «Empfehlungen und dem weit verbreiteten Wunsch der Eltern und Jugendlichen» erfolgt. Die RKI-Protokolle belegen jedoch, dass Herr Spahn explizit Impfstoffe für Kinder bestellte und Impfprogramme plante, obwohl die STIKO und die pädiatrischen Fachverbände dies nicht empfahlen. Der Wunsch der Eltern, so Spahn, basierte auf eben diesen Empfehlungen, die es anfänglich nicht gegeben hat. Erst als die STIKO von der Politik unter Druck gesetzt wurde, sprach sie solche medizinisch nicht nachvollziehbaren Empfehlungen aus. Eine solche Aussage wäre vor einem Untersuchungsausschuss potenziell justiziabel gewesen.

Der ehem, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn behauptete in der Enquetekommission, die Beschaffung von Corona-Impfstoffen für Kinder sei auf Basis von «Empfehlungen und dem weit verbreiteten Wunsch der Eltern und Jugendlichen» erfolgt. Die RKI-Protokolle belegen jedoch, dass Herr Spahn explizit Impfstoffe für Kinder bestellte und Impfprogramme plante, obwohl die STIKO und die pädiatrischen Fachverbände dies nicht empfahlen. Der Wunsch der Eltern, so Spahn, basierte auf eben diesen Empfehlungen, die es anfänglich nicht gegeben hat. Erst als die STIKO von der Politik unter Druck gesetzt wurde, sprach sie solche medizinisch nicht nachvollziehbaren Empfehlungen aus. Eine solche Aussage wäre vor einem Untersuchungsausschuss potenziell justiziabel gewesen.

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»Wenn Sie soetwas verbreiten, haben Sie auch eine Verantwortung dafür, wie das bei den Leuten ankommt.« In ihrem Podcast versuchte die ehemalige Spiegel-Chefredakteurin Melanie Amann, Jasmin Kosubek vorzuführen, enttarnte dabei aber ihre eigene journalistische Unfähigkeit beim Thema Corona. Kosubek sollte eine Meldung ihres ehemaligen Arbeitgebers RT Deutsch aus dem September 2021 kommentieren, die selber nicht verfasst hatte. (1) Amann stellte jedoch keine präzise inhaltliche Frage zu dem Artikel, sondern fand allein die These abwegig, dass der Pfizer-Impfstoff insgesamt keine positive Risiko-Nutzen-Analyse hinsichtlich der Gesamtsterblichkeit aufweisen könnte. Das kann man doch mit dem gesunden Menschenverstand erkennen, dass diese Headline falsch sei. Funktioniert so Journalismus? Der erwähnte Artikel thematisiert den Vortrag von Steve Kirsch bei der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA. Dieser wiederum bezieht sich auf Zahlen und Auswertungen von Pfizer. Im Artikel steht auch, dass die FDA-Mitarbeiter den Aussagen widersprechen. Es ist also völlig fair, beide Positionen abzubilden. Interessanterweise hat die wichtigste diesbezügliche Studie, die Zulassungsstudie, nicht gezeigt, dass der Impfstoff Leben retten kann (2). In der geimpften Gruppe starben 15 Personen, in der nicht geimpften Gruppe 14 – ein nicht enormer, aber dennoch Anlass zu berechtigten Zweifeln an der Wirksamkeit hinsichtlich der Gesamtsterblichkeit gebender Unterschied. Amann bleibt jedoch völlig an der Oberfläche und scheint inhaltlich gar nicht zu wissen, wie diese durchaus spannende Frage zu beantworten wäre. Der SPIEGEL erhielt übrigens während der Corona-Jahre, in denen Amann dort arbeitete, Millionen von der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung. Diese ist wiederum ein zentraler Global Player in der Impfstoffherstellung. Logischerweise kann Kosubek keinen fremden Beitrag von vor fünf Jahren inhaltlich rekapitulieren. Wäre Frau Amann bereit, solche Fragen unvorbereitet selbst zu beantworten? Melanie Amann (1) (2) (3)

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155,665 görüntüleme • 1 ay önce

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»Die EU und ihre Nationalstaaten wurden immer undemokratischer, immer technokratischer, immer autoritärer.« Das schreibt die Politikwissenschaftlerin und Publizistin Ulrike Guerot in ihrem neuen Buch »Endlich Europa – Wie die europäische Republik wahr wurde«. Der Titel bezieht sich auf eine Art Abrechnung mit der EU aus dem Jahr 2017, die Guerot ebenfalls als Buch veröffentlicht hat. Zehn Jahre später formuliert sie eine Art Utopie, in der sie sich eine Republik erträumt, die den Menschen mehr dient als die bisherige Europäische Union. Diese sei laut Guerot ohnehin ein »kompletter Betrug am europäischen Bürger«. Europa liegt Guerot publizistisch sehr am Herzen. In unserem Gespräch wird jedoch auch deutlich, dass ein Teil ihrer Faszination für Europa in ihrer bewegten Biografie liegt, die deutliche Spuren des Krieges trägt. Neben ihrer konkreten Vorstellung einer neuen Republik, die den Menschen mehr Selbstbestimmung, mehr Freiheit und mehr demokratische Mitsprache ermöglichen würde, blickt Guerot auch auf die Vergangenheit der EU zurück. In ihrem Buch bezeichnet sie diesen Rückblick als das »härteste Kapitel«. Darin dechiffriert sie einige der zentralen, meist zum eigenen Vorteil umgedeuteten und verklärteten Narrative der transatlantischen Allianz. Mit Blick auf den langjährigen Ukrainekrieg und die stetig verschlechterte Beziehung zwischen der EU und Russland macht sich Ulrike Guerot ernsthafte Sorgen um die Zukunft und den Frieden Europas. Denn angesichts der vielen besonderen Landschaften, Städte, Traditionen und Menschen haben wir laut Guerot »als Europäer viel zu verlieren«.

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14,473 görüntüleme • 7 gün önce