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Gerd Buurmann

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Ich spiele, schreibe und inszeniere, bin Bühnenmensch, Comedian und Podcaster. Politisch stehe ich Tapfer im Nirgendwo.

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Um Himmels willen, da hätte Jens Riewa fast das D-Wort und das H-Wort gesagt. Das wäre beinahe ins Auge gegangen. Er konnte sich gerade noch fangen.

Um Himmels willen, da hätte Jens Riewa fast das D-Wort und das H-Wort gesagt. Das wäre beinahe ins Auge gegangen. Er konnte sich gerade noch fangen.

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„Elon Musk ist kein Wissenschaftler, er ist kein Ingenieur. Er ist ein milliardenschwerer Betrüger mit viel Geld. Er hat keinen guten Hintergrund.“ Das sagte Alexandria Ocasio‑Cortez hier. Sie ist Abgeordnete im Repräsentantenhaus der USA. Elon Musk soll also keinen guten Hintergrund haben. Was ist eigentlich mit dem Hintergrund von Alexandria Ocasio‑Cortez? Schauen wir sie uns einfach mal beide an. Elon Musks Hintergrund besteht aus einer Ausbildung in Physik und Volkswirtschaftslehre, aus unternehmerischem Risiko, aus der Gründung von Firmen, aus Produkten, die Menschen freiwillig kaufen, und aus Investitionen, die Menschen freiwillig tätigen. Sein Hintergrund ist der Markt, basierend auf Zustimmung, Angebot und Nachfrage. Wer ihn nicht mag, kann ihn ignorieren. Wer seine Produkte nicht will, kauft sie nicht. Wer sein Geld nicht investieren will, lässt es bleiben. Sein Hintergrund ist Freiwilligkeit. Alexandria Ocasio‑Cortez’ Hintergrund ist ein anderer. Ihr Hintergrund ist der Staat, das politische System und die Gesetzgebung. Ihr Hintergrund sind Steuern. Steuern sind kein Abo, das man kündigen kann. Steuern sind keine Einladung, sondern eine Forderung. Wer Steuern nicht zahlt, wird verfolgt und bestraft. Hinter jeder staatlichen Regel steht die Gewalt. Am Ende jeder staatlichen Verordnung befindet sich die Waffe des Staates. Der Staat schickt zur Not seine bewaffneten Organe. Das ist der Hintergrund der Politik. Wenn Ocasio‑Cortez also sagt, Elon Musk habe „keinen guten Hintergrund“, was meint sie dann eigentlich mit Hintergrund? Gemessen an dem Hintergrund, aus dem sie selbst spricht, ist Musks Hintergrund harmlos. Er zwingt niemanden. Er erhebt keine Zwangsabgaben. Er unterschreibt keine Gesetze, die mit Gewalt durchgesetzt werden. Er kann scheitern, und niemand muss dafür zahlen außer denen, die freiwillig mit ihm gegangen sind. Elon Musk hat Unternehmen aufgebaut, die Produkte herstellen, Dienste anbieten, Menschen beschäftigen, Märkte und die Welt verändern und verbessern. Es sind Firmen, bei denen Musk eigenes Kapital eingesetzt, eigenes Risiko getragen und persönliche Verantwortung übernommen hat. Wenn eines dieser Projekte scheitert, dann zahlt nicht „die Gesellschaft“, sondern er. Dann verlieren Investoren freiwillig investiertes Geld. Das ist ein Hintergrund aus Eigenverantwortung. Alexandria Ocasio-Cortez hat nichts davon. Sie hat keine Firma gegründet. Sie hat keine Firma geleitet. Sie hat keine Löhne erwirtschaftet. Sie hat nie unternehmerisch entscheiden müssen, ob am Monatsende genug Geld da ist, um andere zu bezahlen. Sie ist nie mit eigenem Vermögen ins Risiko gegangen. Sie musste nie haften. Ihr Hintergrund ist ein anderer: Sie verteilt fremdes Geld. Sie arbeitet mit Budgets, die sie nicht selbst erwirtschaftet hat. Sie entscheidet über Programme, für die andere zahlen müssen. Sie propagiert politische Ideen, deren Kosten nicht sie trägt, sondern die Allgemeinheit. Wenn diese Ideen scheitern, wenn Programme nicht funktionieren, wenn Milliarden versickern – dann haftet sie nicht. Dann haftet das Volk. Wenn Musk scheitert, haftet Musk. Wenn AOC scheitert, haftet der Steuerzahler. Genau deshalb ist der Vorwurf des „Con Man“ so aufschlussreich. Denn ein Con Man lebt davon, dass Menschen freiwillig folgen, dass sie glauben und sich entscheiden. Politik hingegen braucht diesen Glauben nicht zwingend. Sie kommt auch mit Gehorsam aus. Der Hintergrund von Elon Musk ist Risiko. Der Hintergrund von Alexandria Ocasio-Cortez ist Macht. Der Hintergrund von Musk ist Zustimmung. Der Hintergrund von AOC ist Durchsetzung. Man kann Elon Musk kritisieren, seine Projekte ablehnen und seine Persönlichkeit unsympathisch finden. Wer aber über Hintergründe sprechen will, sollte ehrlich sein: Der Hintergrund des Unternehmers ist friedlicher als der Hintergrund der Politikerin. Musk ist weniger gewalttätig als AOC. Hinter Musk steht keine Waffe. Hinter Ocasio-Cortez schon. Das sind zwei sehr verschiedene Hintergründe.

„Elon Musk ist kein Wissenschaftler, er ist kein Ingenieur. Er ist ein milliardenschwerer Betrüger mit viel Geld. Er hat keinen guten Hintergrund.“ Das sagte Alexandria Ocasio‑Cortez hier. Sie ist Abgeordnete im Repräsentantenhaus der USA. Elon Musk soll also keinen guten Hintergrund haben. Was ist eigentlich mit dem Hintergrund von Alexandria Ocasio‑Cortez? Schauen wir sie uns einfach mal beide an. Elon Musks Hintergrund besteht aus einer Ausbildung in Physik und Volkswirtschaftslehre, aus unternehmerischem Risiko, aus der Gründung von Firmen, aus Produkten, die Menschen freiwillig kaufen, und aus Investitionen, die Menschen freiwillig tätigen. Sein Hintergrund ist der Markt, basierend auf Zustimmung, Angebot und Nachfrage. Wer ihn nicht mag, kann ihn ignorieren. Wer seine Produkte nicht will, kauft sie nicht. Wer sein Geld nicht investieren will, lässt es bleiben. Sein Hintergrund ist Freiwilligkeit. Alexandria Ocasio‑Cortez’ Hintergrund ist ein anderer. Ihr Hintergrund ist der Staat, das politische System und die Gesetzgebung. Ihr Hintergrund sind Steuern. Steuern sind kein Abo, das man kündigen kann. Steuern sind keine Einladung, sondern eine Forderung. Wer Steuern nicht zahlt, wird verfolgt und bestraft. Hinter jeder staatlichen Regel steht die Gewalt. Am Ende jeder staatlichen Verordnung befindet sich die Waffe des Staates. Der Staat schickt zur Not seine bewaffneten Organe. Das ist der Hintergrund der Politik. Wenn Ocasio‑Cortez also sagt, Elon Musk habe „keinen guten Hintergrund“, was meint sie dann eigentlich mit Hintergrund? Gemessen an dem Hintergrund, aus dem sie selbst spricht, ist Musks Hintergrund harmlos. Er zwingt niemanden. Er erhebt keine Zwangsabgaben. Er unterschreibt keine Gesetze, die mit Gewalt durchgesetzt werden. Er kann scheitern, und niemand muss dafür zahlen außer denen, die freiwillig mit ihm gegangen sind. Elon Musk hat Unternehmen aufgebaut, die Produkte herstellen, Dienste anbieten, Menschen beschäftigen, Märkte und die Welt verändern und verbessern. Es sind Firmen, bei denen Musk eigenes Kapital eingesetzt, eigenes Risiko getragen und persönliche Verantwortung übernommen hat. Wenn eines dieser Projekte scheitert, dann zahlt nicht „die Gesellschaft“, sondern er. Dann verlieren Investoren freiwillig investiertes Geld. Das ist ein Hintergrund aus Eigenverantwortung. Alexandria Ocasio-Cortez hat nichts davon. Sie hat keine Firma gegründet. Sie hat keine Firma geleitet. Sie hat keine Löhne erwirtschaftet. Sie hat nie unternehmerisch entscheiden müssen, ob am Monatsende genug Geld da ist, um andere zu bezahlen. Sie ist nie mit eigenem Vermögen ins Risiko gegangen. Sie musste nie haften. Ihr Hintergrund ist ein anderer: Sie verteilt fremdes Geld. Sie arbeitet mit Budgets, die sie nicht selbst erwirtschaftet hat. Sie entscheidet über Programme, für die andere zahlen müssen. Sie propagiert politische Ideen, deren Kosten nicht sie trägt, sondern die Allgemeinheit. Wenn diese Ideen scheitern, wenn Programme nicht funktionieren, wenn Milliarden versickern – dann haftet sie nicht. Dann haftet das Volk. Wenn Musk scheitert, haftet Musk. Wenn AOC scheitert, haftet der Steuerzahler. Genau deshalb ist der Vorwurf des „Con Man“ so aufschlussreich. Denn ein Con Man lebt davon, dass Menschen freiwillig folgen, dass sie glauben und sich entscheiden. Politik hingegen braucht diesen Glauben nicht zwingend. Sie kommt auch mit Gehorsam aus. Der Hintergrund von Elon Musk ist Risiko. Der Hintergrund von Alexandria Ocasio-Cortez ist Macht. Der Hintergrund von Musk ist Zustimmung. Der Hintergrund von AOC ist Durchsetzung. Man kann Elon Musk kritisieren, seine Projekte ablehnen und seine Persönlichkeit unsympathisch finden. Wer aber über Hintergründe sprechen will, sollte ehrlich sein: Der Hintergrund des Unternehmers ist friedlicher als der Hintergrund der Politikerin. Musk ist weniger gewalttätig als AOC. Hinter Musk steht keine Waffe. Hinter Ocasio-Cortez schon. Das sind zwei sehr verschiedene Hintergründe.

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Das Publix-Haus, Sitz von Correctiv und HateAid, hat am Dienstagabend während einer Podiumsdiskussion mit Familienministerin Karin Prien (CDU) ein Hausverbot gegen einen NIUS-Reporter ausgesprochen. Bei einer Nachfrage während der Diskussion wurde eine abenteuerliche Begründung formuliert: „Wissen Sie, das ist hier ein Haus, das unter anderem sich dafür einsetzt, gemeinwohlorientierten Journalismus zu fördern. Die Prinzipien haben wir gerade ganz klar noch mal in einem Papier veröffentlicht. Wenn man die Kriterien des gemeinwohlorientierten Journalismus an NIUS anlegt, fällt das Portal einfach klar durch. Aus meiner persönlichen Perspektive, aber auch aus einer wissenschaftlichen Perspektive, ist das, was sie machen, kein Journalismus und ganz gewiss kein gemeinwohlorientierter.“ Als ich das Wort „gemeinwohlorientierter Journalismus“ hörte, gingen bei mir alle Alarmglocken los, denn ich wusste, dass ich diesen Begriff schon einmal in einem sehr berüchtigten historischen Dokument gelesen hatte, nämlich im 25-Punkte-Programm der Nationalsozialisten. Dort steht unter Punkt 23: „Wir fordern den gesetzlichen Kampf gegen die bewusste politische Lüge und ihre Verbreitung durch die Presse. Um die Schaffung einer deutschen Presse zu ermöglichen, fordern wir, Zeitungen, die gegen das Gemeinwohl verstoßen, sind zu verbieten. Wir fordern den gesetzlichen Kampf gegen eine Kunst- und Literaturrichtung, die einen zersetzenden Einfluss auf unser Volksleben ausübt und die Schließung von Veranstaltungen, die gegen vorstehende Forderungen verstoßen.“ Aufgrund des „Gemeinwohls“, Meinungen kriminalisieren, Veranstaltungen schließen, Bücher verbieten und Zeitungen abschaffen. Das ist die Gedankenwelt der Nationalsozialisten. Das „Gemeinwohl“ war der Begriff, den die Nationalsozialisten als Begründung für ihre Eingriffe nutzten, für die Einschränkung von Meinungen, für das Verbot von Zeitungen und für die Kontrolle von Kunst und Öffentlichkeit. Besonders irritierend ist zudem die Selbstverständlichkeit, mit der hier festgelegt wird, was Journalismus sein soll und was nicht, denn genau an dieser Stelle berührt die Diskussion einen sensiblen Kern der Pressefreiheit. Es ist nicht Aufgabe von Institutionen, Stiftungen oder Veranstaltern, verbindlich darüber zu entscheiden, welche Medien als „echter Journalismus“ gelten und welche nicht, denn auch das hat böse Parallelen zu den Nationalsozialisten. Die Presse wurde im nationalsozialistischen Deutschland systematisch gleichgeschaltet und in ein politisch kontrolliertes System überführt. Dabei ging es auch um die Frage, wer überhaupt als Journalist gelten durfte und unter welchen Bedingungen Journalismus ausgeübt werden konnte. Es wurde festgelegt, wer journalistisch tätig sein durfte und welche politische Zuverlässigkeit dafür erforderlich war. Journalismus wurde nicht als unabhängige Kontrollinstanz verstanden, sondern als Teil staatlich gesteuerter Kommunikation. Die Unterscheidung zwischen „erlaubter“ und „unerwünschter“ Presse wurde politisch definiert und administrativ durchgesetzt. Medien, die nicht im Sinne dieser Vorgaben arbeiteten, wurden ausgeschlossen, verboten oder gleichgeschaltet. Parallel dazu wurde auch der Anspruch erhoben, zentrale gesellschaftliche und wissenschaftliche Begriffe als fachlich oder „wissenschaftlich begründet“ darzustellen. Die Wissenschaft wurde im NS-Staat gleichgeschaltet, kritische Wissenschaftler wurden entfernt und ganze Forschungsfelder ideologisch umgeformt. Dadurch entstand ein System, in dem politische Vorgaben als vermeintlich objektive oder wissenschaftlich abgesicherte Erkenntnisse erscheinen konnten. Genau deshalb ist die Behauptung, NIUS sei „aus einer wissenschaftlichen Perspektive (…) kein Journalismus und ganz gewiss kein gemeinwohlorientierter“ besonders heikel.

Gerd Buurmann

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Wenn ich dieses Video sehe, muss ich auch weinen. Wir sehen hier eine junge Frau, die wochenlang gemobbt, ausgegrenzt, bedroht, ausgebuht, verachtet und diskriminiert wurde. Unglaublich viele Leute haben dabei mitgemacht, und noch viel mehr haben dazu geschwiegen und sind ihr nicht zur Seite gestanden. Wir sehen hier eine Frau, die all die seelischen Grausamkeiten hinter sich gelassen hat und nun wieder unter Menschen ist, die sie als das sehen, was sie ist: ein wunderbarer junger Mensch. Ich möchte allen Leuten beim Eurovision Song Contest sagen: Ich habe euer Verhalten sehr wohl zur Kenntnis genommen, und es ist entweder mit Feigheit, Überheblichkeit oder Boshaftigkeit zu erklären. Auch du, Nemo! Du sprichst zwar von Mitgefühl, Toleranz und Respekt, aber es sind wohl nur wohlklingende Worte für dich. Du hattest die Möglichkeit, der Welt zu zeigen, dass du diese Werte auch leben kannst. Du bist gescheitert. Aber dennoch: Herzlichen Glückwunsch zu deinem Sieg. Deine Performance war eine Wucht, und ich gratuliere dir dazu. Nächstes Jahr in der Schweiz. Ich hoffe, du wirst die Zeit bis dahin nutzen, um ehrlich mit dir zu sein. Vielleicht schaust du dir noch einmal diese 20-jährige junge Frau an, die Heim kommt, und überlegst dir, was sie gefühlt haben mag, als sie so unmenschlich behandelt wurde und wie schrecklich es gewesen sein muss, dabei völlig im Stich gelassen worden zu sein. Wenn du dieses Gefühl auch nur ein wenig verspürst, dann wirst auch du dich für die letzten Wochen vielleicht so schämen, wie ich mich für den Eurovision Song Contest in diesem Jahr geschämt habe. Und dann hast du die Möglichkeit, es besser zu machen. Nächstes Jahr in der Schweiz!

Gerd Buurmann

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In der Nacht vom 21. auf den 22. Juni 2025 kam es in ganz Frankreich im Rahmen der Fête de la Musique zu massiven Ausschreitungen. Laut übereinstimmenden Berichten französischer Medien wurden mindestens 145 Personen, fast ausschließlich Frauen, Opfer von sogenannten „Piekser-Attacken“. Unbekannte stachen ihnen mit Nadeln oder spitzen Gegenständen in den Körper, teils im Gedränge, teils gezielt und geplant. In sozialen Netzwerken waren zuvor Aufrufe aufgetaucht, die offen dazu ermunterten, Frauen „anzugreifen und zu stechen“. Die französische Polizei nahm zwölf Verdächtige in Zusammenhang mit diesen Angriffen fest. Doch die Gewalt beschränkte sich nicht auf diese gezielten Attacken. Insgesamt wurden 371 Menschen festgenommen, darunter zahlreiche Personen wegen Messerangriffen, sexuellen Übergriffen, Plünderungen und Körperverletzungen. Besonders in Paris kam es zu tumultartigen Szenen: Geschäfte wurden geplündert, Passanten mit Messern attackiert, Gruppen lieferten sich Schlägereien. Laut Behörden befinden sich mindestens 14 Menschen in lebensbedrohlichem Zustand. Auch in anderen Städten wie Nantes, Rennes, Montpellier und Lyon wurden Gewaltausbrüche gemeldet. Augenzeugen berichten von wahllosen Angriffen, chaotischen Fluchten und einem Klima der Angst, das die nächtlichen Feierlichkeiten überschattete. Die sogenannten Piekser-Attacken (attaques par piqûre) sind übrigens ein Phänomen, das in Frankreich bereits seit einigen Jahren immer wieder bei größeren Veranstaltungen beobachtet wird – etwa bei Musikfestivals, in Clubs oder bei Stadtfesten. Die Opfer spüren meist einen plötzlichen Stich, oft im Arm, Rücken oder Gesäß, gefolgt von Schwindel, Übelkeit oder Bewusstlosigkeit. In vielen Fällen konnte nicht geklärt werden, ob auch Drogen injiziert wurden. Die Täter bleiben häufig unerkannt, da die Stiche in der Menge unbemerkt erfolgen. In jüngster Zeit kursierten auf Plattformen wie Snapchat oder Telegram Nachrichten, in denen zu kollektiven Angriffen auf Frauen aufgerufen wurde, mit dem ausdrücklichen Ziel, sie zu verängstigen, zu verletzen und ihre körperliche Selbstbestimmung zu brechen. Solche gezielten, systematischen Gewalttaten dienen offenkundig der Verbreitung von Schrecken und der Einschüchterung einer Bevölkerungsgruppe – in diesem Fall Frauen. Damit erfüllen diese Angriffe die Definition von Terrorismus, wie sie etwa in Resolution 1566 des UN-Sicherheitsrates formuliert ist: Gewaltakte, die mit dem Ziel begangen werden, einen Zustand des Schreckens hervorzurufen und Menschen daran zu hindern, sich frei zu bewegen oder öffentlich zu erscheinen. Es handelt sich um eine Form sexistischer Terroranschläge, die Frauen bewusst gefügig machen oder sie durch Angst an gesellschaftlicher Teilhabe hindern sollen. Ganze Plätze und Parks werden so zu No-go-Areas für Frauen. Die Fête de la Musique, auf Deutsch „Fest der Musik“, wurde 1982 in Frankreich ins Leben gerufen, ursprünglich als Initiative des damaligen Kulturministers Jack Lang. Sie findet jedes Jahr am 21. Juni, dem Tag der Sommersonnenwende, statt und soll Musik aus allen Genres kostenlos und für alle Menschen im öffentlichen Raum zugänglich machen. Musiker, Bands und Chöre treten in Parks, auf Plätzen, Straßen und Bühnen auf. Doch das Fest, das einst für offene Lebensfreude und kulturellen Austausch stand, wurde in diesem Jahr von roher Gewalt, Messerangriffen, sexuellen Übergriffen, Plünderungen und Körperverletzungen überschattet. Das ist Terrorismus!

Gerd Buurmann

155,229 просмотров • 11 месяцев назад

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Der Mann erklärt „die Logik“.

Gerd Buurmann

108,599 просмотров • 1 год назад

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