
Düzen Tekkal
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German-Yazidi journalist, filmmaker, war reporter, human rights activist, Founder of @HawarHelp, @GermanDream_de
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Für mich als Kurdin, als Jesidin, als Angehörige einer Minderheit, die im Nahen Osten beheimatet ist und von Islamisten verfolgt wird, ist es schwer erträglich, zwei Männern zuzuhören, die über unsere Köpfe hinweg reden, als gäbe es uns nicht. Wir sind nur Verhandlungsmasse. Al-Scharaa hat sich also mit den KurdInnen „geeinigt“. Die Wahrheit ist, dass es einen Diktatfrieden gab zwischen Damaskus und der Führung in Rojava, auf den sich die Führung in Rojava einließ, um einen Genozid zu verhindern. #AlScharaa ist außerdem vertragsbrüchig: Die YPJ, die Fraueneinheiten der SDF die 2018 maßgeblich zum Sieg über den IS beigetragen haben, sollen nun doch nicht in die Armee überführt werden – das war jedoch eines der Kernanliegen der Autonomen Administration. Zurzeit sieht es ohnehin mehr danach aus, also würde Syrien ein zweites Taliban-Afghanistan werden, was den Spielraum von Frauen angeht. Des weiteren wird die Provinz As-Suweida noch immer von den Regierungstruppen belagert. An den Checkpoints der HTS werden DrusInnen gekidnappt. Super rechtsstaatlich! In #Syrien wurde der Bock zum Gärtner gemacht und Friedrich Merz tanzt nach der Pfeife der islamistischen Machthaber. Eine Schande für unsere Demokratie! Unsere HAWAR.help-Petition für einen Neuanfang in Syrien – ganz ohne Völkermord und sektiererische Gewalt – an den Deutschen Bundestag jetzt unterschreiben📝:
Düzen Tekkal81,640 görüntüleme • 2 ay önce

Wir müssen über Richard David Precht reden und wir müssen über Sexismus reden. Wenn es um Sexismus geht, von dem ich als Frau in der Öffentlichkeit tagtäglich betroffen bin, habe ich ein Wort mitzureden. Und da bin ich sicherlich nicht die Einzige. Wie kann es sein, dass diejenige, die Sexismus publik macht, plötzlich zur Zielscheibe wird und Männer einen Freifahrtsschein für ihren Sexismus bekommen? Wenn Frauen der Mund verboten werden soll, damit die Wahlchancen eines Mannes nicht beeinträchtigt werden, mahlen die Räderchen des Patriarchats wie geschmiert.
Düzen Tekkal99,643 görüntüleme • 2 ay önce

Pogrom Stimmung in der syrischen Provinz Hama gegen Christen in Syrien und stundenlange Gewalt gegen Zivilisten und lokale Geschäfte, aber Bundeskanzler #FriedrichMerz empfängt ausgerechnet jetzt den syrischen Interimspräsidenten Al Jolani auf dem roten Teppich in Deutschland? Islamisten sind also nur ein Problem, wenn es gerade ins Bild passt? Was für ein Verrat an Minderheiten und Menschlichkeit! Wer damit dasselbe Problem hat wie wir unterschreibt jetzt unsere HAWAR.help Bundestagspetition👇🏼
Düzen Tekkal80,067 görüntüleme • 2 ay önce

Eine Männererzählung. Wann ist der #SPIEGEL zum Sprachrohr der Islamisten geworden? Man glaubt lieber einem Islamisten, ohne die andere Seite zu Wort kommen zu lassen. Ein islamistischer Zopfabschneider darf sich in deutschen Medien unwidersprochen rein waschen, während die Opfer eines Völkermords und von Massakern erneut getötet werden, weil die Gräueltaten relativiert werden. Wir wurden unter Einsatz unseres eigenen Lebens zu Chronisten des Völkermords an unserer Religionsgemeinschaft der Jesiden, damit nie wieder jemand Opfer-Täter Umkehr betreiben kann. Das werden wir auch jetzt nicht zulassen. Reicht es nicht, dass die Minderheiten sich mit den Massakern vor Ort in #Syrien beschäftigen müssen? Die Massaker an den Alawiten und Drusen werden in diesem Artikel relativiert, die Kurden diffamiert. Dieser Artikel ist gewaltvoll und misogyn. Und noch etwas, was mich gerade jetzt sehr beschäftigt, aufgrund der weltweiten Angriffe auf Frauen und ihre Körper. Dieser Artikel ist von Männern geschrieben. Wie kann „Mann“ diesem Zopfabschneider, der auch die Handschrift einer verachtenden Verhöhnung und tiefen Misogynie trägt, so viel Raum geben, ohne das einzuordnen? Ich hoffe, dass das bei Gelegenheit klargestellt wird. DER SPIEGEL
Düzen Tekkal118,657 görüntüleme • 3 ay önce

Die Situation der Kurden in #Syrien ist existenzbedrohend. Wir dürfen Al Jolani keinen roten Teppich ausrollen angesichts dieser grausam Situation, wo Kriegsverbrechen begangen werden. Herr Merz, Herr Steinmeier, Herr Wadephul, sagen Sie das Treffen mit dem Interimspräsidenten Ahmed Al Sharaa ab, der diese Verbrechen mitverantwortet.
Düzen Tekkal105,121 görüntüleme • 4 ay önce

Truppen der Al-Jolani-Regierung haben das Camp Al-Hol unter ihre Kontrolle gebracht. Damit kommen auf einen Schlag etwa 30.000 IS-AnhängerInnen frei. Der Westen hat die Büchse der Pandora geöffnet. Du blickst in Augen von Menschen, die dich entweder versklaven oder töten würden, wenn sie es könnten. Für sie bist du nur ein Ding, mit dem man machen kann, was man will. Meine Schwester Tülin Tekkal besuchten im Sommer 2025 das Camp #AlHol. Jenes Camp, das in diesen Minuten von den IS-Verbündeten, den Truppen der s.g. „Interimsregierung“ in #Syrien, übernommen und befreit wird. Wir standen als Betroffene vor jenen, die uns nach dem Leben trachten. Sie sagten uns: „Wir warten auf den Tag, da Al-Sharaa uns befreit. Und dann werdet ihr hier drin sitzen.“ Jetzt ist dieser Tag gekommen. Was haben wir uns in den letzten Jahren den Mund fusselig geredet? Die Herkunftsländer der Dschihadisten, die nach Syrien und Irak strömten und sich dem „Kalifat“ anschlossen, müssen ihre „foreign fighters“ zurück nehmen. Ihnen Strafprozesse bereiten. De-Radikalisierungsprogramme durchführen. Oder zumindest gemeinsam mit den kurdischen Kräften ein Straftribunal einrichten. Damit diese Camps aufgelöst werden können und die Opfer derjenigen, die hier festgehalten werden, Gerechtigkeit erfahren. Nichts ist passiert. Stattdessen hat man einen international gesuchten Dschihadisten hofiert, der jetzt Fakten schafft. Der IS hatte die Absicht, die ethnisch-religiöse Gruppe der Jesiden in Gänze zu vernichten. 5000 JesidInnen wurden umgebracht, als der IS 2014 in Shingal einfiel. Hunderttausende flohen vor den Angriffen und sind bis heute vertrieben. Etwa 7.000 Frauen und Kinder wurden damals entführt. Mehr als 2800 gelten als vermisst – viele von ihnen werden in Al-Hol und in Rakka vermutet. Was wird jetzt mit ihnen geschehen? Jetzt, da ihre Peiniger – und danach sieht alles aus – in die Freiheit kommen? Tülin und ich wollten mit unserem Besuch auch, dass sie erfahren, dass hier zwei Jesidinnen waren, die nicht vergessen. Die weder sie vergessen, noch was passiert ist. Wir standen dort auch für alle Frauen und Kinder, die nicht mehr sprechen können. Für alle, die ermordet oder versklavt wurden. Die vergewaltigt wurden. Die so traumatisiert wurden, dass sie verstummt sind. Für jene, die ihre jesidische Identität abgelegt haben, um zu überleben. Zwischen dem IS und der aktuellen Terroristen-Regierung in Damaskus passt ideologisch kein Blatt. Wir haben Angst – um unsere Freunde in Rojava, in Schingal, um unsere Mitarbeiter und BACK TO LIFE Camps in irakisch-Kurdistan. Wir haben Angst um unsere jesidischen Frauen. Wir haben Angst vor einem neuen Genozid. Und keine Hoffnung, dass irgendwer uns hilft.
Düzen Tekkal90,294 görüntüleme • 4 ay önce

Kurzer Austausch mit U.S.-Senator Lindsey Graham zu #Syrien und der Lage der KurdInnen: „We gotta protect the Kurds.” Kürzlich hat er einen Gesetzesentwurf eingebracht, den „Save the Kurds Act”, der Sanktionen vorsieht gegen jene, die militärisch gegen die kurdische Selbstverwaltung in Syrien vorgehen. Auf dem Iran-Panel machte Lindsey Graham noch einmal die Notwendigkeit eines Regime-Change in Iran deutlich. #MSC2026
Düzen Tekkal64,926 görüntüleme • 3 ay önce

Dieser 🇩🇪 Polizist, mit 🇹🇷 Wurzeln ist mein Held. Er wendet sich an die Community und bittet sie, das deutsche Recht zu respektieren. An die türkischen Nationalisten: Schämt Euch,dass Ihr mit eurem Verhalten ein ganzes Land und euren türkischen Landsleute in Verruf gebracht habt.
Düzen Tekkal254,592 görüntüleme • 1 yıl önce

Ich kenne und schätze Jasmin Tabatabai schon sehr lange. So traurig wie heute über den Zustand ihrer Landsleute im #Iran habe ich sie selten erlebt. 30 000 Tote.💔Die islamische Republik bringt ihre eigenen Kinder um. Lasst uns die Geschichten von jedem einzelnen Opfer erzählen. Sie können Tausende töten, aber die Idee stirbt nicht. #FreeIran
Düzen Tekkal53,837 görüntüleme • 3 ay önce

Mein Interview mit Mazloum Abdî مظلوم عبدي, Oberkommandierender der kurdisch angeführten Syrian Defense Forces (Demokratische Streitkräfte Syriens). Er und Ilham Ahmad, Außenbeauftragte der kurdischen Selbstverwaltung in Syrien, sind zur Munich Security Conference gereist, um hier diplomatische Gespräche zu führen. Gestern gab es ein gemeinsames Treffen zwischen ihnen, U.S.-Außenminister Marco Rubio und dem syrischen Außenminister Al-Schaibani. Heute trafen sie auf den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron und U.S.-SenatorInnen. Es sind entscheidende Tage für die KurdInnen in #Syrien. Denn es steht die Frage im Raum, wie der weitere Einigungsprozess mit der syrischen Zentralregierung umgesetzt wird, und zwar möglichst so, dass die KurdInnen sich ihre Rechte bewahren können. Alles andere als ein einfaches Unterfangen. Denn die Gespräche finden unter militärischem Druck statt: Noch immer steht die kurdische Stadt Kobanê unter Belagerung durch die Truppen der so genannten „Interimsregierung“. Die Lage ist besorgniserregend: Denn nach 25 Tagen gehen nun Medikamente zur Neige und Infektionskrankheiten breiten sich aus. Das Interview in voller Länge und in deutscher Übersetzung stelle ich bald zur Verfügung. #MSC2026
Düzen Tekkal46,000 görüntüleme • 3 ay önce

Was für ein besonderer Tag für Deutschland, für Baden-Württemberg, für alle Menschen mit Einwanderungsgeschichte! Heute wird Cem Özdemir in Stuttgart als neuer Ministerpräsident für Baden-Württemberg vereidigt. Damit ist er das erste Kind von Gastarbeitern in diesem Amt. Nicht nur für mich ist das heute ein historisches Ereignis! Als Grundschulkind in Bad Urach wurde er von Mitschülern ausgelacht, wenn er sagte, er möchte aufs Gymnasium. Und seht, wo er heute steht! Cem Özdemir ist ein Beispiel dafür, dass wir Einwandererkinder endlich angekommen sind in diesem Land. Selbst die Tatsache, dass wir über Cem Özdemir streiten und geteilter Meinung zu seiner Politik sind, ist dafür ein Zeichen. Ich wünsche ihm und seiner grün-schwarzen Koalition viel Erfolg im neuen Amt und ihren Aufgaben!
Düzen Tekkal10,971 görüntüleme • 21 gün önce

Was zur Stunde in #Syrien passiert wird Konsequenzen haben. Weltweit. Einst wurden diese mutigen kurdischen Frauen gefeiert, weil sie die IS Mörderbanden besiegt haben und damit die ganze Welt ein Stück weit sicherer gemacht haben. Jetzt werden von marodierenden Jihadisten, die aus aller Welt nach Syrien gekommen sind mit Unterstützung und Billigung der Regierungsarmee die Statuen derjenigen zerstört, die einst weltweit für ihren Mut gefeiert wurden. Der Hass auf die Frauenkörper ist die Klammer der Islamisten und Jihadisten. Wo sind eigentlich die Feministinnen? So viel zur Rhetorik von „Frieden“ und „Stabilität“, Worte, die der s.g. „Interimspräsident“ Al-Sharaa gerne vor den Kameras der Welt in den Mund nimmt. Unsere naive Bundesregierung hat noch nicht im Ansatz verstanden, was in #Syrien gerade vor sich geht. Wir hätten uns alle ein sicheres #Syrien gewünscht, aber das hier ist das Gegenteil. Es ist eine Schande, dass Al Jolani empfangen wird auf dem roten Teppich vom #Bundeskanzler und dem Bundespräsidenten.
Düzen Tekkal48,739 görüntüleme • 4 ay önce

I can’t believe we have to protest this sh** (again). Ich kann nicht glauben, dass wir wieder gegen diese Unzumutbarkeit protestieren müssen. Aber es ist wahr: Am kommenden Montag, den 30.03., wird Ahmad Al-Scharaa, der selbsternannte „#Interimspräsident“ Syriens, in Berlin erwartet. Wieder einmal bestätigt sich: Deutschland ist Täterparadies. Wir fordern die sofortige Absage dieses Besuchs und eine Kurskorrektur der Politik: Für einen echten politischen Neuanfang für #Syrien, der alle Bevölkerungsgruppen mit einschließt! Jetzt erst recht: Unterschreibt und verbreitet unsere Petition an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages! Schon einmal sollte Al-Scharaa nach Berlin kommen, sagte den Besuch jedoch ab. Er war zu beschäftigt, um Krieg gegen die KurdInnen in Rojava, in Nordostsyrien, zu führen. Im Januar waren wir mit zehntausenden Menschen auf der Straße, um gegen den Besuch zu protestieren – und auch die Menschenrechtsverbrechen des Al-Sharaa-Regimes in Syrien zu benennen. Doch die Bundesregierung drückt weiter ihren Stiefel durch und ignoriert die zahlreichen Stimmen gegen Islamismus in Deutschland. Parallel dazu wird männliche Gewalt an Frauen als „importiertes Problem“ dargestellt. Man ist sich aber offenbar nicht zu schade, einen Islamisten einzuladen, dessen Truppen in Syrien Femizide und Massaker an Minderheiten begehen. Wir bleiben dabei: „NEIN“ zur Hofierung von Islamisten im Herzen unserer Demokratie! Nein zu Al-Jolani/ Al-Scharaa in Berlin!
Düzen Tekkal27,597 görüntüleme • 2 ay önce

Ist das unser Verständnis von einer humanen Asyl- und Migrationspolitik? Wo bleibt die Solidarität für eine Religionsgemeinschaft, die wieder in Genozidgebiet abgeschoben wird, während ihre Täter frei gewähren dürfen? Es darf nicht sein, dass nur die betroffenen #Jesiden selbst darüber sprechen, wir müssen ihre Stimmen schallverstärken und für Hör- und Sichtbarkeit sorgen. Hier geht es um Menschenleben und Menschenwürde. Die jesidische Familie Qassim überlebte den Genozid an den Jesiden nur knapp. Sie flohen nach Deutschland und beantragten hier Asyl, was jedoch Anfang 2023 abgelehnt wurde. Dagegen klagten sie - und bekamen Recht, am Tag der Abschiebung. Als die Entscheidung zugunsten der Familie einging, saßen sie bereits im Flieger. Deutschland fühlt sich dieser Tage sehr kalt an. Und damit meine ich nicht das Wetter, sondern wie wir mit Menschen umgehen, die Schutz brauchen. Am Beispiel des Umgangs mit den Jesiden zeigt sich die abscheuliche Asyl- und Migrationspolitik in Deutschland. Das kann man niemandem da draußen vermitteln, was das mit Gerechtigkeit zu tun hat. Ohne, dass ich das Wort #Stadtbild hier wieder bemühen will - aber ich möchte nicht in einem Deutschland leben, in dem Jesiden nicht erwünscht sind. Elf Jahre nach dem Genozid an den Jesiden ist Irak für Jesiden immer noch kein sicheres Land. Ihre Heimatregion ist zerstört, sie sind nach wie vor noch Diskriminierung, Verfolgung und Vertreibung ausgesetzt. Für viele hat der Genozid nie aufgehört; Irak ist für sie unbewohnbar. Mit HAWAR.help und Pena.ger fordern wir Aufenthaltsgenehmigungen für Jesiden, anstatt Abschiebungen ins Genozid-Gebiet! Danke an ZDFheute für die Berichterstattung, die weiterhin fortwährend und kontinuierlich stattfinden muss. #JesidenBleiben #Abschiebungen
Düzen Tekkal70,990 görüntüleme • 7 ay önce

Der (un-)aufhaltsame Aufstieg des Ahmad Al-S. Von der internationalen Terrorfahndungsliste zum roten Teppich in Berlin. Man staunt nicht schlecht, was alles möglich ist, um im großen Stile abzuschieben. Heute wird in Berlin sicher nicht viel vom Völkerrecht die Rede sein. Nein zu #AlScharaa! Nein zur Normalisierung von Islamismus – weder in #Syrien noch sonstwo! Jetzt unsere HAWAR.help unterschreiben für einen echten demokratischen Neubeginn in Syrien:
Düzen Tekkal24,525 görüntüleme • 2 ay önce

Gewalt und Massaker an Christen, Alawiten, Drusen, Jesiden und Kurden und ihrer Identität, wie zuletzt an Newroz in #Syrien, aber Bundeskanzler #FriedrichMerz empfängt ausgerechnet jetzt den syrischen Interimspräsidenten Al Jolani auf dem roten Teppich in Deutschland? Islamisten sind also nur ein Problem, wenn es gerade ins Bild passt? Was für ein Verrat an Minderheiten und Menschlichkeit! Wer damit dasselbe Problem hat wie wir unterschreibt jetzt unsere HAWAR.help Bundestagspetition👇🏼
Düzen Tekkal24,823 görüntüleme • 2 ay önce

In #Syrien hat eine Despotie die andere ersetzt – unter den Augen der internationalen Gemeinschaft und mit ihrer Billigung. Der politische Einigungsprozess zwischen Damaskus und Rojava ist ins Stocken geraten. Doch statt auf Diplomatie und Kompromiss, setzt Al-Sharaa auf nackte Gewalt. Durch die Belagerung der kurdischen Stadtteile in #Aleppo versucht er, die Kurden unter die Knute zu zwingen – wie er es zuvor schon mit den Alawiten und Drusen tat. Er hat alle kurdischen Selbstverteidigungs-Einheiten zu legitimen militärischen Zielen erklärt und belagert nun die kurdischen Stadtteile in Aleppo durch seine Truppen, mit Verstärkung von aus der Türkei gesteuerten dschihadistischen Milizen. In den Stadtteilen Aschrafijeh und Scheich Maksud leben auch zahlreiche jesidische Familien. Die dicht bewohnten Gebiete werden seit drei Tagen mit schwerer Artillerie, Scharfschützen und Kamikaze-Drohnen unter Beschuss genommen. Zahlreiche Gebäude sind komplett kaputt geschossen – ein Vorgehen, das an das Assad-Regime erinnert. Die Angriffe werden durch dschihadistische Kommandierende befehligt, die wegen Menschenrechtsverbrechen auf internationalen Sanktionslisten stehen. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte المرصد السوري لحقوق الإنسان berichtet von 62 Verletzten, die meisten von ihnen Frauen und Kinder. Mindestens sieben Zivilisten sollen bereits getötet worden sein. Das örtliche Krankenhaus ist außer Betrieb und wurde ebenfalls unter Beschuss genommen. Zehntausende sind auf der Flucht. Die UN, die Bundesregierung und die EU müssen umgehend diese militärische Aggression verurteilen und Maßnahmen einleiten!
Düzen Tekkal45,971 görüntüleme • 4 ay önce