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Düzen Tekkal

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German-Yazidi journalist, filmmaker, war reporter, human rights activist, Founder of @HawarHelp, @GermanDream_de

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Dieser Text ist von Shahrzad Eden Osterer 🤍👇🏼 Video von heute aus Borujerd, in der Provinz Lorestan im Westen Irans. Menschen stehen dicht gedrängt, klatschen und jubeln. Sie rufen: „Habt keine Angst. Habt keine Angst. Wir stehen alle zusammen.“ Diese Szenen entstehen nicht in Freiheit. Sie entstehen unter einem System, das Menschen entrechtet, verarmt, einschüchtert und mit Gewalt regiert. Die Islamische Republik Iran hat Angst, Mangel und Repression zum Alltag gemacht. Gerade deshalb hat dieses Jubeln eine besondere Kraft. Es ist kein Moment der Leichtigkeit, sondern eine bewusste Entscheidung: sich nicht brechen zu lassen. Die Stimmen, das Klatschen, die Nähe zeigen mehr als Stimmung. Sie zeigen eine Gesellschaft, die sich ihre Würde zurückholt. Das ist kein Protest mit Parolen allein. Es ist auch Widerstand mit Hoffnung – gegen die Herrschaft der Islamische Republik.

Dieser Text ist von Shahrzad Eden Osterer 🤍👇🏼 Video von heute aus Borujerd, in der Provinz Lorestan im Westen Irans. Menschen stehen dicht gedrängt, klatschen und jubeln. Sie rufen: „Habt keine Angst. Habt keine Angst. Wir stehen alle zusammen.“ Diese Szenen entstehen nicht in Freiheit. Sie entstehen unter einem System, das Menschen entrechtet, verarmt, einschüchtert und mit Gewalt regiert. Die Islamische Republik Iran hat Angst, Mangel und Repression zum Alltag gemacht. Gerade deshalb hat dieses Jubeln eine besondere Kraft. Es ist kein Moment der Leichtigkeit, sondern eine bewusste Entscheidung: sich nicht brechen zu lassen. Die Stimmen, das Klatschen, die Nähe zeigen mehr als Stimmung. Sie zeigen eine Gesellschaft, die sich ihre Würde zurückholt. Das ist kein Protest mit Parolen allein. Es ist auch Widerstand mit Hoffnung – gegen die Herrschaft der Islamische Republik.

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Ich habe doch vorhin gerade gefragt, wo unsere #Bundesregierung steht angesichts der Enthauptungen, Massaker und Kriegsverbrechen an den #Kurden, die von von Jolani|s Regierung Armee zur Stunde begangen werden. Hier 👇🏼 Unser #Bundeskanzler stellt sich an die Seite der Täter.

Ich habe doch vorhin gerade gefragt, wo unsere #Bundesregierung steht angesichts der Enthauptungen, Massaker und Kriegsverbrechen an den #Kurden, die von von Jolani|s Regierung Armee zur Stunde begangen werden. Hier 👇🏼 Unser #Bundeskanzler stellt sich an die Seite der Täter.

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.@abaerbock "Keine Frau läßt sich leichtfertig auf einen Schwangerschaftsabbruch ein. Wie anmaßend kann es sein, dass ein Mann – ein Politiker, ein Bischof, ein Arzt – besser über den Körper einer Frau oder eines Mädchens Bescheid zu wissen, als diese selbst? Wenn das gelten soll, was für alle Menschen gelten soll: "Mein Körper, meine Entscheidung", dann müssen geplante Gesetzesreformen umgesetzt werden. #5vor12 #WegMit218

.@abaerbock "Keine Frau läßt sich leichtfertig auf einen Schwangerschaftsabbruch ein. Wie anmaßend kann es sein, dass ein Mann – ein Politiker, ein Bischof, ein Arzt – besser über den Körper einer Frau oder eines Mädchens Bescheid zu wissen, als diese selbst? Wenn das gelten soll, was für alle Menschen gelten soll: "Mein Körper, meine Entscheidung", dann müssen geplante Gesetzesreformen umgesetzt werden. #5vor12 #WegMit218

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In ganz Deutschland (und Europa) waren heute Hunderttausende Menschen demonstrieren für ##Rojava. Während die Menschen in Kobane eingekesselt sind, abgeschnitten von Strom und Wasserversorgung , durch die Söldner Truppen Al Jolanis und und Ihnen der Weltbezug genommen wurde, sind die Menschen auf den Straßen Ihre Stimme. Alle sind vereint in dem Gefühl, dass die Menschenrechtsverbrechen und Kriegsverbrechen gegen Kurden und Minderheiten aufhören müssen in #Syrien. Çi rojhilat, çi rojava, çi bakûr, çi başûr, em yek in, yek, em nabin 4 perçe. 💚❤️💛

In ganz Deutschland (und Europa) waren heute Hunderttausende Menschen demonstrieren für ##Rojava. Während die Menschen in Kobane eingekesselt sind, abgeschnitten von Strom und Wasserversorgung , durch die Söldner Truppen Al Jolanis und und Ihnen der Weltbezug genommen wurde, sind die Menschen auf den Straßen Ihre Stimme. Alle sind vereint in dem Gefühl, dass die Menschenrechtsverbrechen und Kriegsverbrechen gegen Kurden und Minderheiten aufhören müssen in #Syrien. Çi rojhilat, çi rojava, çi bakûr, çi başûr, em yek in, yek, em nabin 4 perçe. 💚❤️💛

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Heute gehen in Hannover tausende Jesiden demonstrieren für ein bundesweites Bleiberecht. Mit dabei Studenten, Auszubildende und angehende Fachkräfte dieses Landes. Was die meisten gemeinsam haben: Sie erhalten Abschiebebescheide, während diejenigen vor denen sie geflohen sind, teilweise unbehelligt Ihr Dasein fristen. Asylpolitik zwischen Humanismus und Realismus sieht anders aus! Mein Vater, Seyhmus Tekkal war bei der Demonstration auch dabei um ein Zeichen zu setzen. Seit über 50 Jahren kämpft er für das Bleiberecht von Geflüchteten aller Religionen. Nie hätte er für möglich gehalten, dass er im Jahre 2025, nachdem der Völkermord an den Jesiden anerkannt worden ist in Deutschland, erneut für ihr Bleiberecht mit demonstrieren muss. Mit HAWAR.help werden wir weiterhin Schallverstärker sein, bis die Menschen zu ihrem Recht kommen. Danke an die Initiatoren und die Polizei Hannover für die Begleitung. Die Demo lief durchweg friedlich ab. #JesidenBleiben

Heute gehen in Hannover tausende Jesiden demonstrieren für ein bundesweites Bleiberecht. Mit dabei Studenten, Auszubildende und angehende Fachkräfte dieses Landes. Was die meisten gemeinsam haben: Sie erhalten Abschiebebescheide, während diejenigen vor denen sie geflohen sind, teilweise unbehelligt Ihr Dasein fristen. Asylpolitik zwischen Humanismus und Realismus sieht anders aus! Mein Vater, Seyhmus Tekkal war bei der Demonstration auch dabei um ein Zeichen zu setzen. Seit über 50 Jahren kämpft er für das Bleiberecht von Geflüchteten aller Religionen. Nie hätte er für möglich gehalten, dass er im Jahre 2025, nachdem der Völkermord an den Jesiden anerkannt worden ist in Deutschland, erneut für ihr Bleiberecht mit demonstrieren muss. Mit HAWAR.help werden wir weiterhin Schallverstärker sein, bis die Menschen zu ihrem Recht kommen. Danke an die Initiatoren und die Polizei Hannover für die Begleitung. Die Demo lief durchweg friedlich ab. #JesidenBleiben

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In #Suweida greifen nun die Frauen zur Waffe, um sich zu verteidigen. “Wenn jemand von euch fliehen will und uns nicht mehr verteidigt, soll er uns die Waffe geben. Wir gehen nicht raus!”, rufen sie hier in Shaqqa unter Beifall der Männer. Bilder, wie wir sie bereits aus Rojava kennen, als die mutigen Kurdinnen sich unter der Parole #JinJiyanAzadi vor dem IS verteidigt haben. Jetzt wiederholen sich diese Bilder, diesmal aus Shaqqa in Suweida, der Heimatstadt von #omaralkadamani und neben der Heimat von Tareq Alaows . Auch dort haben Jihadisten unschuldige ZivilistInnen massakriert, vor allem die drusische Minderheit ist betroffen.

In #Suweida greifen nun die Frauen zur Waffe, um sich zu verteidigen. “Wenn jemand von euch fliehen will und uns nicht mehr verteidigt, soll er uns die Waffe geben. Wir gehen nicht raus!”, rufen sie hier in Shaqqa unter Beifall der Männer. Bilder, wie wir sie bereits aus Rojava kennen, als die mutigen Kurdinnen sich unter der Parole #JinJiyanAzadi vor dem IS verteidigt haben. Jetzt wiederholen sich diese Bilder, diesmal aus Shaqqa in Suweida, der Heimatstadt von #omaralkadamani und neben der Heimat von Tareq Alaows . Auch dort haben Jihadisten unschuldige ZivilistInnen massakriert, vor allem die drusische Minderheit ist betroffen.

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Das sind keine Proteste (mehr). Das ist eine Revolution! #Teheran #Iran Hier geht’s zum ganzen Interview.

Das sind keine Proteste (mehr). Das ist eine Revolution! #Teheran #Iran Hier geht’s zum ganzen Interview.

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Alles richtig gemacht. Das dieses klare Auftreten unser Außenministerin @ABaerbock nicht überall gut ankommt in #China ist ein Kompliment für uns. Wir brauchen genau diese wertegeleitete Diplomatie, die mit glaubhaften Druckmitteln auftritt. Die Anfeindungen zeigen das es wirkt.

Alles richtig gemacht. Das dieses klare Auftreten unser Außenministerin @ABaerbock nicht überall gut ankommt in #China ist ein Kompliment für uns. Wir brauchen genau diese wertegeleitete Diplomatie, die mit glaubhaften Druckmitteln auftritt. Die Anfeindungen zeigen das es wirkt.

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Wie antwortet man auf Anfeindungen und Rassismus? Mit Toren und Exzellenz! Glückwunsch an den Torschützen #DenizUndav und die ganze Mannschaft des VfB Stuttgart 1893 Stuttgart zum Sieg.😍👏🏼

Wie antwortet man auf Anfeindungen und Rassismus? Mit Toren und Exzellenz! Glückwunsch an den Torschützen #DenizUndav und die ganze Mannschaft des VfB Stuttgart 1893 Stuttgart zum Sieg.😍👏🏼

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Stell dir vor, du willst deiner Arbeit als Arzt oder Sanitäter nachgehen und verwundete Menschen versorgen und wirst selbst zur Zielscheibe. Stell dir vor, du liegst schwer verletzt auf der Intensivstation und wirst im nächsten Moment verhaftet. Gleich zwei mal stürmten am Wochenende Repressionskräfte des Mullah-Regimes das Imam-Khomeini-Krankenhaus in Ilam, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Westen Irans. Mehrheitlich leben hier KurdInnen und LorInnen. In das Krankenhaus waren tags zuvor verletzte Protestierende aus dem nahegelegenen Landkreis Malekshahi eingeliefert worden. Regimekräfte hatten bei den dortigen Protesten das Feuer auf Demonstrierende eröffnet. Dabei wurden laut der Menschenrechtsorganisation Hengaw mindestens fünf Menschen getötet: Latif Karimi, Mehdi Emamipour, Reza Azimzadeh, Farez Aghamohammadi und Mohammad Moghaddasi. 40 weitere Personen wurden verletzt. Bei den Erstürmungen des Krankenhauses in Ilam kam es zum Einsatz von Tränengas durch die Bassij-Einheiten. Videos in den sozialen Medien zeigen, wie die Einheiten in das Krankenhaus einbrechen und Menschen durch die Gänge jagen. Augenzeugenberichten zufolge diente dieser Angriff u.a. dem Zweck, verwundete Protestierende zu verhaften. Angriffe auf Krankenhäuser, auf Verwundete und ärztliches Personal sind Menschenrechtsverbrechen! Ein weiterer Beweis für die Unmenschlichkeit der Islamischen Republik. Bitte seid laut für die mutigen Menschen in Iran, die für ihre Freiheit kämpfen!

Stell dir vor, du willst deiner Arbeit als Arzt oder Sanitäter nachgehen und verwundete Menschen versorgen und wirst selbst zur Zielscheibe. Stell dir vor, du liegst schwer verletzt auf der Intensivstation und wirst im nächsten Moment verhaftet. Gleich zwei mal stürmten am Wochenende Repressionskräfte des Mullah-Regimes das Imam-Khomeini-Krankenhaus in Ilam, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Westen Irans. Mehrheitlich leben hier KurdInnen und LorInnen. In das Krankenhaus waren tags zuvor verletzte Protestierende aus dem nahegelegenen Landkreis Malekshahi eingeliefert worden. Regimekräfte hatten bei den dortigen Protesten das Feuer auf Demonstrierende eröffnet. Dabei wurden laut der Menschenrechtsorganisation Hengaw mindestens fünf Menschen getötet: Latif Karimi, Mehdi Emamipour, Reza Azimzadeh, Farez Aghamohammadi und Mohammad Moghaddasi. 40 weitere Personen wurden verletzt. Bei den Erstürmungen des Krankenhauses in Ilam kam es zum Einsatz von Tränengas durch die Bassij-Einheiten. Videos in den sozialen Medien zeigen, wie die Einheiten in das Krankenhaus einbrechen und Menschen durch die Gänge jagen. Augenzeugenberichten zufolge diente dieser Angriff u.a. dem Zweck, verwundete Protestierende zu verhaften. Angriffe auf Krankenhäuser, auf Verwundete und ärztliches Personal sind Menschenrechtsverbrechen! Ein weiterer Beweis für die Unmenschlichkeit der Islamischen Republik. Bitte seid laut für die mutigen Menschen in Iran, die für ihre Freiheit kämpfen!

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Wieder sind sie auf den Straßen! Die mutigen jungen Frauen skandieren „Nieder mit Khamenei!“, „Nieder mit den Revolutionsgarden“, „Khamenei wird gestürzt“. Es ist der 10. Tage der landesweiten Proteste in Iran. In Malekshahi in der westlichen Provinz Ilam kam es erst am Wochenende zu Toten und Verletzten, als die Repressionskräfte des Regimes das Feuer auf Demonstrierende eröffneten. Das beeindruckt diese furchtlosen Löwinnen nicht! Große Proteste finden zur Stunde auch in der Stadt Abdanan statt, ebenfalls in Ilam und in Kermanshah. Kurdische Parteien haben der Protestbewegung gegen das Regime ihre Unterstützung ausgesprochen. Derweil ist die Anzahl der Getöteten auf 29 angestiegen, berichtet die Menschenrechtsorganisation HRANA. Dieses Regime wird fallen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Bitte schaut auf die Proteste in Iran und verstärkt die Stimmen der Menschen!

Wieder sind sie auf den Straßen! Die mutigen jungen Frauen skandieren „Nieder mit Khamenei!“, „Nieder mit den Revolutionsgarden“, „Khamenei wird gestürzt“. Es ist der 10. Tage der landesweiten Proteste in Iran. In Malekshahi in der westlichen Provinz Ilam kam es erst am Wochenende zu Toten und Verletzten, als die Repressionskräfte des Regimes das Feuer auf Demonstrierende eröffneten. Das beeindruckt diese furchtlosen Löwinnen nicht! Große Proteste finden zur Stunde auch in der Stadt Abdanan statt, ebenfalls in Ilam und in Kermanshah. Kurdische Parteien haben der Protestbewegung gegen das Regime ihre Unterstützung ausgesprochen. Derweil ist die Anzahl der Getöteten auf 29 angestiegen, berichtet die Menschenrechtsorganisation HRANA. Dieses Regime wird fallen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Bitte schaut auf die Proteste in Iran und verstärkt die Stimmen der Menschen!

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Das ist der Moment, auf den viele Überlebende und wir mit HAWAR.help jahrelang gewartet und den wir herbei gesehnt haben: Der #Bundestag erkennt den #YazidiGenocide offiziell einstimmig als solchen an. #GenozidAnerkennung #ItWasAGenocide 🙏🦚✨🇩🇪

Das ist der Moment, auf den viele Überlebende und wir mit HAWAR.help jahrelang gewartet und den wir herbei gesehnt haben: Der #Bundestag erkennt den #YazidiGenocide offiziell einstimmig als solchen an. #GenozidAnerkennung #ItWasAGenocide 🙏🦚✨🇩🇪

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Wo bleibt der Aufschrei, wenn es um kurdisches und jesidisches Menschenleben geht? Warum geht für sie niemand auf die Straße? Erst wenige Tage ist das Treffen des Bundeskanzlers mit Recep Tayyip Erdogan her, bei dem mehr mehr Rüstungsexporte und sogar Euro-Fighter in Aussicht gestellt wurden, da startet die Türkei erneut eine Offensive auf kurdische und jesidische Gebiete. Seit gestern Abend fliegt das türkische Militär Raketen- und Drohnenangriffe auf Kurden und Jesiden in Nord-Syrien (Rojava), Iran und Irak. Das türkische Militär gab an, die Ziele seien PKK- und YPJ-Stellungen. Videos und Berichte im Netz zeigen jedoch Zerstörung von Wohngebieten und ziviler Infrastruktur. Bei den Angriffen sollen bereits 12 Menschen getötet worden sein – darunter ein fünfjähriges Mädchen bei Angriffen im Kanton Efrîn-Şehba nahe Tel-Rifat. Es sind zahlreiche Verletzte, darunter auch Kinder und Jugendliche, zu beklagen. In Schingal, dem angestammten Siedlungsgebiet der Jesiden, wurde eine Frau bei einem Drohnenangriff verletzt.

Wo bleibt der Aufschrei, wenn es um kurdisches und jesidisches Menschenleben geht? Warum geht für sie niemand auf die Straße? Erst wenige Tage ist das Treffen des Bundeskanzlers mit Recep Tayyip Erdogan her, bei dem mehr mehr Rüstungsexporte und sogar Euro-Fighter in Aussicht gestellt wurden, da startet die Türkei erneut eine Offensive auf kurdische und jesidische Gebiete. Seit gestern Abend fliegt das türkische Militär Raketen- und Drohnenangriffe auf Kurden und Jesiden in Nord-Syrien (Rojava), Iran und Irak. Das türkische Militär gab an, die Ziele seien PKK- und YPJ-Stellungen. Videos und Berichte im Netz zeigen jedoch Zerstörung von Wohngebieten und ziviler Infrastruktur. Bei den Angriffen sollen bereits 12 Menschen getötet worden sein – darunter ein fünfjähriges Mädchen bei Angriffen im Kanton Efrîn-Şehba nahe Tel-Rifat. Es sind zahlreiche Verletzte, darunter auch Kinder und Jugendliche, zu beklagen. In Schingal, dem angestammten Siedlungsgebiet der Jesiden, wurde eine Frau bei einem Drohnenangriff verletzt.

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Der Ruf von #WomanLifeFreedom ist auch auf der Munich Security Conference angekommen. 🤍🙌🏼 Standing Ovations für Masih Alinejad 🏳️ und alle weiteren mutigen WiderstandskämpferInnen weltweit. Sviatlana Tsikhanouskaya Zin Mar Aung Maria Ressa

Der Ruf von #WomanLifeFreedom ist auch auf der Munich Security Conference angekommen. 🤍🙌🏼 Standing Ovations für Masih Alinejad 🏳️ und alle weiteren mutigen WiderstandskämpferInnen weltweit. Sviatlana Tsikhanouskaya Zin Mar Aung Maria Ressa

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Wir danken von Herzen allen, die #JamshidSharmahd heute ihre Ehre erwiesen haben und sich von ihm verabschiedet haben, unter ihnen auch VertreterInnen aus der Politik wie Cem Özdemir, Franziska Giffey u. Clara Anne Bünger! Mit HAWAR.help werden wir weiter fest an der Seite von Gazelle غزاله شارمهد und ihrer Familie stehen, um Gerechtigkeit für ihren Vater zu erkämpfen! #Justice4Jimmy

Wir danken von Herzen allen, die #JamshidSharmahd heute ihre Ehre erwiesen haben und sich von ihm verabschiedet haben, unter ihnen auch VertreterInnen aus der Politik wie Cem Özdemir, Franziska Giffey u. Clara Anne Bünger! Mit HAWAR.help werden wir weiter fest an der Seite von Gazelle غزاله شارمهد und ihrer Familie stehen, um Gerechtigkeit für ihren Vater zu erkämpfen! #Justice4Jimmy

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Kurdish lives matter! Wer „Jin – Jiyan – Azadi“ ruft, darf zu den ungeheuerlichen Geschehnissen in den mehrheitlich von KurdInnen bewohnten Gebieten der Türkei nicht schweigen! Denn die Freiheitsbewegung hat in den kurdischen Gebieten ihren Ursprung.

Kurdish lives matter! Wer „Jin – Jiyan – Azadi“ ruft, darf zu den ungeheuerlichen Geschehnissen in den mehrheitlich von KurdInnen bewohnten Gebieten der Türkei nicht schweigen! Denn die Freiheitsbewegung hat in den kurdischen Gebieten ihren Ursprung.

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Truppen der Al-Jolani-Regierung haben das Camp Al-Hol unter ihre Kontrolle gebracht. Damit kommen auf einen Schlag etwa 30.000 IS-AnhängerInnen frei. Der Westen hat die Büchse der Pandora geöffnet. Du blickst in Augen von Menschen, die dich entweder versklaven oder töten würden, wenn sie es könnten. Für sie bist du nur ein Ding, mit dem man machen kann, was man will. Meine Schwester Tülin Tekkal besuchten im Sommer 2025 das Camp #AlHol. Jenes Camp, das in diesen Minuten von den IS-Verbündeten, den Truppen der s.g. „Interimsregierung“ in #Syrien, übernommen und befreit wird. Wir standen als Betroffene vor jenen, die uns nach dem Leben trachten. Sie sagten uns: „Wir warten auf den Tag, da Al-Sharaa uns befreit. Und dann werdet ihr hier drin sitzen.“ Jetzt ist dieser Tag gekommen. Was haben wir uns in den letzten Jahren den Mund fusselig geredet? Die Herkunftsländer der Dschihadisten, die nach Syrien und Irak strömten und sich dem „Kalifat“ anschlossen, müssen ihre „foreign fighters“ zurück nehmen. Ihnen Strafprozesse bereiten. De-Radikalisierungsprogramme durchführen. Oder zumindest gemeinsam mit den kurdischen Kräften ein Straftribunal einrichten. Damit diese Camps aufgelöst werden können und die Opfer derjenigen, die hier festgehalten werden, Gerechtigkeit erfahren. Nichts ist passiert. Stattdessen hat man einen international gesuchten Dschihadisten hofiert, der jetzt Fakten schafft. Der IS hatte die Absicht, die ethnisch-religiöse Gruppe der Jesiden in Gänze zu vernichten. 5000 JesidInnen wurden umgebracht, als der IS 2014 in Shingal einfiel. Hunderttausende flohen vor den Angriffen und sind bis heute vertrieben. Etwa 7.000 Frauen und Kinder wurden damals entführt. Mehr als 2800 gelten als vermisst – viele von ihnen werden in Al-Hol und in Rakka vermutet. Was wird jetzt mit ihnen geschehen? Jetzt, da ihre Peiniger – und danach sieht alles aus – in die Freiheit kommen? Tülin und ich wollten mit unserem Besuch auch, dass sie erfahren, dass hier zwei Jesidinnen waren, die nicht vergessen. Die weder sie vergessen, noch was passiert ist. Wir standen dort auch für alle Frauen und Kinder, die nicht mehr sprechen können. Für alle, die ermordet oder versklavt wurden. Die vergewaltigt wurden. Die so traumatisiert wurden, dass sie verstummt sind. Für jene, die ihre jesidische Identität abgelegt haben, um zu überleben. Zwischen dem IS und der aktuellen Terroristen-Regierung in Damaskus passt ideologisch kein Blatt. Wir haben Angst – um unsere Freunde in Rojava, in Schingal, um unsere Mitarbeiter und BACK TO LIFE Camps in irakisch-Kurdistan. Wir haben Angst um unsere jesidischen Frauen. Wir haben Angst vor einem neuen Genozid. Und keine Hoffnung, dass irgendwer uns hilft.

Düzen Tekkal

90,294 görüntüleme • 4 ay önce

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I can’t believe we have to protest this sh** (again). Ich kann nicht glauben, dass wir wieder gegen diese Unzumutbarkeit protestieren müssen. Aber es ist wahr: Am kommenden Montag, den 30.03., wird Ahmad Al-Scharaa, der selbsternannte „#Interimspräsident“ Syriens, in Berlin erwartet. Wieder einmal bestätigt sich: Deutschland ist Täterparadies. Wir fordern die sofortige Absage dieses Besuchs und eine Kurskorrektur der Politik: Für einen echten politischen Neuanfang für #Syrien, der alle Bevölkerungsgruppen mit einschließt! Jetzt erst recht: Unterschreibt und verbreitet unsere Petition an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages! Schon einmal sollte Al-Scharaa nach Berlin kommen, sagte den Besuch jedoch ab. Er war zu beschäftigt, um Krieg gegen die KurdInnen in Rojava, in Nordostsyrien, zu führen. Im Januar waren wir mit zehntausenden Menschen auf der Straße, um gegen den Besuch zu protestieren – und auch die Menschenrechtsverbrechen des Al-Sharaa-Regimes in Syrien zu benennen. Doch die Bundesregierung drückt weiter ihren Stiefel durch und ignoriert die zahlreichen Stimmen gegen Islamismus in Deutschland. Parallel dazu wird männliche Gewalt an Frauen als „importiertes Problem“ dargestellt. Man ist sich aber offenbar nicht zu schade, einen Islamisten einzuladen, dessen Truppen in Syrien Femizide und Massaker an Minderheiten begehen. Wir bleiben dabei: „NEIN“ zur Hofierung von Islamisten im Herzen unserer Demokratie! Nein zu Al-Jolani/ Al-Scharaa in Berlin!

Düzen Tekkal

27,597 görüntüleme • 2 ay önce

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Ist das unser Verständnis von einer humanen Asyl- und Migrationspolitik? Wo bleibt die Solidarität für eine Religionsgemeinschaft, die wieder in Genozidgebiet abgeschoben wird, während ihre Täter frei gewähren dürfen? Es darf nicht sein, dass nur die betroffenen #Jesiden selbst darüber sprechen, wir müssen ihre Stimmen schallverstärken und für Hör- und Sichtbarkeit sorgen. Hier geht es um Menschenleben und Menschenwürde. Die jesidische Familie Qassim überlebte den Genozid an den Jesiden nur knapp. Sie flohen nach Deutschland und beantragten hier Asyl, was jedoch Anfang 2023 abgelehnt wurde. Dagegen klagten sie - und bekamen Recht, am Tag der Abschiebung. Als die Entscheidung zugunsten der Familie einging, saßen sie bereits im Flieger. Deutschland fühlt sich dieser Tage sehr kalt an. Und damit meine ich nicht das Wetter, sondern wie wir mit Menschen umgehen, die Schutz brauchen. Am Beispiel des Umgangs mit den Jesiden zeigt sich die abscheuliche Asyl- und Migrationspolitik in Deutschland. Das kann man niemandem da draußen vermitteln, was das mit Gerechtigkeit zu tun hat. Ohne, dass ich das Wort #Stadtbild hier wieder bemühen will - aber ich möchte nicht in einem Deutschland leben, in dem Jesiden nicht erwünscht sind. Elf Jahre nach dem Genozid an den Jesiden ist Irak für Jesiden immer noch kein sicheres Land. Ihre Heimatregion ist zerstört, sie sind nach wie vor noch Diskriminierung, Verfolgung und Vertreibung ausgesetzt. Für viele hat der Genozid nie aufgehört; Irak ist für sie unbewohnbar. Mit HAWAR.help und Pena.ger fordern wir Aufenthaltsgenehmigungen für Jesiden, anstatt Abschiebungen ins Genozid-Gebiet! Danke an ZDFheute für die Berichterstattung, die weiterhin fortwährend und kontinuierlich stattfinden muss. #JesidenBleiben #Abschiebungen

Düzen Tekkal

70,990 görüntüleme • 7 ay önce

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In #Syrien hat eine Despotie die andere ersetzt – unter den Augen der internationalen Gemeinschaft und mit ihrer Billigung. Der politische Einigungsprozess zwischen Damaskus und Rojava ist ins Stocken geraten. Doch statt auf Diplomatie und Kompromiss, setzt Al-Sharaa auf nackte Gewalt. Durch die Belagerung der kurdischen Stadtteile in #Aleppo versucht er, die Kurden unter die Knute zu zwingen – wie er es zuvor schon mit den Alawiten und Drusen tat. Er hat alle kurdischen Selbstverteidigungs-Einheiten zu legitimen militärischen Zielen erklärt und belagert nun die kurdischen Stadtteile in Aleppo durch seine Truppen, mit Verstärkung von aus der Türkei gesteuerten dschihadistischen Milizen. In den Stadtteilen Aschrafijeh und Scheich Maksud leben auch zahlreiche jesidische Familien. Die dicht bewohnten Gebiete werden seit drei Tagen mit schwerer Artillerie, Scharfschützen und Kamikaze-Drohnen unter Beschuss genommen. Zahlreiche Gebäude sind komplett kaputt geschossen – ein Vorgehen, das an das Assad-Regime erinnert. Die Angriffe werden durch dschihadistische Kommandierende befehligt, die wegen Menschenrechtsverbrechen auf internationalen Sanktionslisten stehen. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte المرصد السوري لحقوق الإنسان berichtet von 62 Verletzten, die meisten von ihnen Frauen und Kinder. Mindestens sieben Zivilisten sollen bereits getötet worden sein. Das örtliche Krankenhaus ist außer Betrieb und wurde ebenfalls unter Beschuss genommen. Zehntausende sind auf der Flucht. Die UN, die Bundesregierung und die EU müssen umgehend diese militärische Aggression verurteilen und Maßnahmen einleiten!

Düzen Tekkal

45,971 görüntüleme • 4 ay önce