MΞΛGGY's banner
MΞΛGGY's profile picture

MΞΛGGY

@gy_meag • 30,636 subscribers

💫 Liberal und parteilos💫 Ohne politischen Diskurs stirbt die Freiheit. Brandmauern sind undemokratisch !!! Kunst ist der Spiegel der Seele.

Shorts

Dieser unangenehme SPD Mann verkörpert die Altparteien sehr gut! Da ist Herr Dr. Bernd Baumann eine wahre Wohltat für Aug und Ohr 😊

Dieser unangenehme SPD Mann verkörpert die Altparteien sehr gut! Da ist Herr Dr. Bernd Baumann eine wahre Wohltat für Aug und Ohr 😊

25,690 次观看

Frühstück mit Beipackzettel Wie die Europäische Union kleine Hotels erdrückt Während in Sonntagsreden unermüdlich vom Bürokratieabbau schwadroniert wird, rollt aus Brüssel die nächste EU-Verordnungswelle an, die in der Praxis exakt das Gegenteil bewirkt. Mehr Aufwand, mehr Dokumentation, mehr Risiko und vor allem mehr Kosten für diejenigen, die den Laden am Laufen halten. Für ein kleines Hotel Garni ist das keine abstrakte Regulierung, sondern gelebter Alltag zwischen Frühstücksraum, Einkauf und Buchhaltung. (Ihr müsst jetzt stark sein, meine Gedanken waren ausschweifend und etwas zornig) Die überarbeitete Lebensmittelkennzeichnung, aufbauend auf der LMIV (EU) Nr. 1169/2011, liest sich auf dem Papier wie ein Lehrbuchkapitel über Transparenz. In der Realität bedeutet sie jedoch noch mehr Kontrollpflichten für Betriebe, die weder eigene Rechtsabteilungen noch Compliance-Officer beschäftigen. Herkunftsangaben bis ins Detail – selbst bei vorgeschnittenem Obst. Nährwerttabellen, die für industriell verpackte Produkte sinnvoll sein mögen, aber im Frühstücksbuffet eines kleinen Hauses absurd sind. Allergene müssen nicht nur angegeben, sondern optisch hervorgehoben werden. Ein formaler Fehler, und schon drohen Abmahnungen. 😠 Besonders grotesk wird es mit nationalen Ergänzungen wie der Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung, die das europäische Regelwerk noch einmal verfeinert, oder eher verkompliziert. Und als wäre das nicht genug, schwebt zusätzlich ein verpflichtendes Tierhaltungslogo über der Gastronomie, das künftig sogar Speisekarten zieren soll. Dort steht wo das Tier gehalten wurde, im Stall auf der Wiese, auf dem Teppich, auf Wölkchen oder wo auch immer! Als ob der Gast morgens schon zum Frühstück eine agrarpolitische Dissertation prüfen möchte. Die Pflicht zur Kennzeichnung unverpackter Ware zwingt kleine Betriebe dazu, für jedes lose Produkt Daten bereitzuhalten, die oft gar nicht in dieser Tiefe verfügbar sind. Gleichzeitig werden Mindestschriftgrößen definiert, die auf kleinen Kärtchen am Buffet kaum praktikabel sind, ohne dass man gleich ein halbes Plakat danebenstellt. Der Effekt ist, dass der Frühstückstisch vom Ort der Gastlichkeit zum bürokratischen Ausstellungsraum mutiert. Große Lebensmittelkonzerne integrieren solche Vorgaben in ihre Prozesse, skalieren sie, verteilen die Kosten. Ein kleines Hotel hingegen trägt jeden zusätzlichen Aufwand unmittelbar selbst, zeitlich wie finanziell. Jede neue Vorschrift frisst operative Marge, bindet Personal und erhöht das Haftungsrisiko. Und währenddessen erzählen Politiker weiter von Entlastung und Vereinfachung, als würde das bloße Aussprechen dieser Begriffe die Realität verändern. Am Ende entsteht ein System, das vorgibt, den Verbraucher zu schützen, in Wahrheit aber die Vielfalt kleiner Anbieter ausdünnt. Denn wer sich durch diesen Dschungel nicht mehr kämpfen kann oder will, gibt auf und übrig bleiben genau die Strukturen, die solche Regeln am leichtesten verkraften. Bürokratieabbau? Die Entwicklung marschiert in eine ganz andere Richtung. Zu mehr Regulierung, mehr Detailversessenheit und weniger unternehmerische Freiheit dort, wo sie am dringendsten gebraucht würde!

Frühstück mit Beipackzettel Wie die Europäische Union kleine Hotels erdrückt Während in Sonntagsreden unermüdlich vom Bürokratieabbau schwadroniert wird, rollt aus Brüssel die nächste EU-Verordnungswelle an, die in der Praxis exakt das Gegenteil bewirkt. Mehr Aufwand, mehr Dokumentation, mehr Risiko und vor allem mehr Kosten für diejenigen, die den Laden am Laufen halten. Für ein kleines Hotel Garni ist das keine abstrakte Regulierung, sondern gelebter Alltag zwischen Frühstücksraum, Einkauf und Buchhaltung. (Ihr müsst jetzt stark sein, meine Gedanken waren ausschweifend und etwas zornig) Die überarbeitete Lebensmittelkennzeichnung, aufbauend auf der LMIV (EU) Nr. 1169/2011, liest sich auf dem Papier wie ein Lehrbuchkapitel über Transparenz. In der Realität bedeutet sie jedoch noch mehr Kontrollpflichten für Betriebe, die weder eigene Rechtsabteilungen noch Compliance-Officer beschäftigen. Herkunftsangaben bis ins Detail – selbst bei vorgeschnittenem Obst. Nährwerttabellen, die für industriell verpackte Produkte sinnvoll sein mögen, aber im Frühstücksbuffet eines kleinen Hauses absurd sind. Allergene müssen nicht nur angegeben, sondern optisch hervorgehoben werden. Ein formaler Fehler, und schon drohen Abmahnungen. 😠 Besonders grotesk wird es mit nationalen Ergänzungen wie der Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung, die das europäische Regelwerk noch einmal verfeinert, oder eher verkompliziert. Und als wäre das nicht genug, schwebt zusätzlich ein verpflichtendes Tierhaltungslogo über der Gastronomie, das künftig sogar Speisekarten zieren soll. Dort steht wo das Tier gehalten wurde, im Stall auf der Wiese, auf dem Teppich, auf Wölkchen oder wo auch immer! Als ob der Gast morgens schon zum Frühstück eine agrarpolitische Dissertation prüfen möchte. Die Pflicht zur Kennzeichnung unverpackter Ware zwingt kleine Betriebe dazu, für jedes lose Produkt Daten bereitzuhalten, die oft gar nicht in dieser Tiefe verfügbar sind. Gleichzeitig werden Mindestschriftgrößen definiert, die auf kleinen Kärtchen am Buffet kaum praktikabel sind, ohne dass man gleich ein halbes Plakat danebenstellt. Der Effekt ist, dass der Frühstückstisch vom Ort der Gastlichkeit zum bürokratischen Ausstellungsraum mutiert. Große Lebensmittelkonzerne integrieren solche Vorgaben in ihre Prozesse, skalieren sie, verteilen die Kosten. Ein kleines Hotel hingegen trägt jeden zusätzlichen Aufwand unmittelbar selbst, zeitlich wie finanziell. Jede neue Vorschrift frisst operative Marge, bindet Personal und erhöht das Haftungsrisiko. Und währenddessen erzählen Politiker weiter von Entlastung und Vereinfachung, als würde das bloße Aussprechen dieser Begriffe die Realität verändern. Am Ende entsteht ein System, das vorgibt, den Verbraucher zu schützen, in Wahrheit aber die Vielfalt kleiner Anbieter ausdünnt. Denn wer sich durch diesen Dschungel nicht mehr kämpfen kann oder will, gibt auf und übrig bleiben genau die Strukturen, die solche Regeln am leichtesten verkraften. Bürokratieabbau? Die Entwicklung marschiert in eine ganz andere Richtung. Zu mehr Regulierung, mehr Detailversessenheit und weniger unternehmerische Freiheit dort, wo sie am dringendsten gebraucht würde!

38,950 次观看

Videos