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Mouatasem Alrifai | معتصم الرفاعي

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Senior Policy & Advocacy Advisor | Formerly Member, Nuremberg Council for Integration and Immigration | Human Rights Defender | Politician of Syrian Origin

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Es reicht! Am Dienstagabend wurde in der U-Bahn U9 Richtung Osloer Straße in Berlin eine schockierende rassistische Durchsage gemacht. Der U-Bahnfahrer ließ die Türen schließen mit den Worten: „Können die kriminellen Migranten dahinten von der Tür weggehen, damit wir weiterfahren können?“ Wir sind empört und schockiert über diesen offenen Rassismus! Wir, Migrant*innen und Geflüchtete, dürfen nicht länger Opfer von rassistischen Angriffen sein! Der U-Bahnfahrer behauptete sogar, dass seine rassistische Äußerung „nicht strafbar“ sei und „eine normale Meinungsäußerung“ darstelle. Ist das etwa die „normale Meinung“ unserer Gesellschaft? Wir sagen NEIN! Rassismus ist keine Meinung. Aber es wird noch schlimmer! Der BVG-Chef Henrik Falk leugnet den Rassismus und behauptet in einem Pressegespräch am Roten Rathaus, es sei „nicht von einem rassistischen Vorfall“ zu sprechen. Wie kann er so ignorant sein? Wir lassen nicht zu, dass Rassismus verharmlost und relativiert wird! Es ist an der Zeit, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden: 1. Der U-Bahnfahrer muss Konsequenzen für seine rassistische Durchsage tragen. Rassismus ist kein Kavaliersdelikt! 2. Der BVG-Chef Henrik Falk muss für seine rassismusverharmlosenden Aussagen zur Verantwortung gezogen werden. Wir akzeptieren keine Führungspersonen, die Rassismus tolerieren! 3. Die BVG muss diesen Vorfall umfassend aufarbeiten und Maßnahmen ergreifen, um rassistische Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Ein solcher Angriff ist nie einfach nur ein Einzelfall, sondern ein strukturelles Problem. 4. Daher muss ein verbindliches Antirassismus-Konzept innerhalb der BVG entwickelt werden. Wir fordern jährliche Antirassismus-Schulungen für alle Mitarbeiter*innen und Führungskräfte, um Rassismus aktiv entgegenzutreten! Es reicht! Wir lassen nicht zu, dass Rassismus in unserer Gesellschaft weiterhin geduldet wird! Zeigen wir gemeinsam, dass wir für eine offene, tolerante und vielfältige Gesellschaft stehen, in der jeder Mensch unabhängig von seiner Herkunft respektiert wird! Unterzeichne jetzt und kämpfe mit uns gegen Rassismus in Berlin! L!nk in der B!o.

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