
Monireh Kazemi
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Seit der Kölner Silvesternacht wütend über die geraubten Rechte der Frauen. https://t.co/1ghGClh9VB #WomanLifeFreedom
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Das ist eine Beleidigung sondergleichen – für die Wassermoleküle, die Bausubstanz, die Textilien, die Architektur, die Philosophie die Psychologie, die Aufklärungsepoche, die Frauen, die Männer, die Menschheit, die Erde, das Sonnensystem, die Milchstraße und das gesamte Universum.
Monireh Kazemi31,467 Aufrufe • vor 24 Tagen

Ich werde nicht müde, die westlichen Länder – insbesondere Deutschland – vor der unterschätzten Kraft jener zerstörerischen Dummheit zu warnen, die sich vor 47 Jahren im Iran Bahn gebrochen hat. Man kann einem von Zerstörungswillen, Rachebedürfnis, Hass und tiefer Abscheu getriebenen Impuls, der aus dem Selbstverständnis des ewigen Opfers erwächst und dessen Träger zu Tätern werden lässt, nicht wirksam entgegentreten, indem man lediglich auf die gefestigte Demokratie und ihre starken zivilen Institutionen verweist. Die Islamisten sind noch nicht in der Mehrheit. Dennoch gelingt es ihnen, Kritik zu unterdrücken und ihre Ziele durch die gezielte Nutzung von Quoten und Institutionen voranzutreiben. Bereits im November 2020 habe ich Iran 1979 mit Deutschland 2020 verglichen ( und wurde dafür scharf kritisiert. Natürlich wird sich die Geschichte nicht exakt wiederholen. Dennoch sind die Parallelen unverkennbar und die Warnzeichen erschreckend ähnlich. Es bedarf keiner großen organisierten Masse, um eine Gesellschaft nachhaltig zu verändern. Soziologen weisen darauf hin, dass bereits eine kleine, gut vernetzte und entschlossene Minderheit von weniger als fünf Prozent ausreichen kann, um gesellschaftliche Diskurse zu prägen und die Mehrheit einzuschüchtern. Wer genau hinsieht, erkennt, dass islamistische Strukturen längst in zahlreichen gesellschaftlichen Bereichen Fuß gefasst haben: in Parteien, Ministerien, öffentlichen Medien, im Bundestag, in Forschungsinstituten und politischen Think Tanks. Parallel dazu werden auf der gesellschaftlichen Basis immer neue Moscheen und Gebetsräume – inzwischen sogar an Grundschulen – gefordert. Der französische Philosoph Michel Foucault verkörperte bereits in den 1970er-Jahren eine Haltung, die heute wieder erschreckend aktuell wirkt: Obwohl selbst homosexuell, verteidigte er die islamische Revolution im Iran, weil für ihn der antiwestliche, „antikoloniale“ Bruch wichtiger war als die Rechte von Frauen, Homosexuellen und anderen Minderheiten. Dieses Beispiel zeigt, wie blind Teile der Linken gegenüber der Gefahr des Islamismus werden können, sobald er als fortschrittliche oder antikoloniale Bewegung wahrgenommen wird. Eine solche Allianz ist historisch noch nie gut ausgegangen. Ein zentrales Element islamistischer Strategie besteht darin, die gesellschaftliche Mitte moralisch unter Druck zu setzen – unter dem Deckmantel von Toleranz und Religionsfreiheit –, bis kaum noch jemand öffentlich zu widersprechen wagt. Wir sehen bereits heute junge Männer, die mit religiöser Begründung Macht in der Öffentlichkeit demonstrieren, und junge Frauen, die in Schulen, Nachbarschaften und Familien gemobbt, unterdrückt, eingesperrt oder zwangsverheiratet werden. Opfer dieser schleichenden Islamisierung sind jedoch nicht nur Frauen, sondern alle, die nach islamistischer Logik „weniger wert“ sind: Homosexuelle, Atheisten, Juden, Ex-Muslime, alleinerziehende Mütter und „unzüchtig“ gekleidete Mädchen. Auch im Iran begann die Machtergreifung der Islamisten schrittweise – zunächst in traditionellen Vierteln, dann an Schulen und Universitäten, später in Banken, Geschäften und schließlich im gesamten öffentlichen Raum. Der Islamismus hat in Deutschland 2026 noch nicht die gleiche Breitenwirkung wie im Iran 1979 erreicht. Das eigentliche Problem liegt jedoch nicht allein in der aktuellen Stärke dieser Bewegung, sondern in ihren starken Netzwerken und der umfangreichen finanziellen Unterstützung – sowohl aus dem Ausland als auch aus deutschen Steuergeldern. Man spricht sogar von einem regelrechten Wettbewerb zwischen Deutschland und Katar bei der Finanzierung islamistischer Strukturen. Noch wichtiger aber ist die anhaltende Blindheit großer Teile der säkularen, linken und liberalen Kräfte – bis weit in die gesellschaftliche Mitte hinein –, die diese Parallelen nicht erkennen wollen oder als Randphänomen abtun. Dieser fundamentale Denkfehler darf nicht länger hingenommen werden.
Monireh Kazemi29,211 Aufrufe • vor 22 Tagen

Der Humor der Geschichte: Annalena Baerbock, #Luise_Amtsberg und ein großer Teil der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (auch Omid Nouripour?) haben in den vergangenen Jahren verhindert, dass Masih Alinejad von der deutschen Politik aufgenommen wird. Doch dank ihres Mutes und ihres starken Willens für Freiheit, Demokratie und Gleichberechtigung sprach Masih Alinejad 🏳️ heute als Präsidentin des „World Liberty Congress“ im Berliner Abgeordnetenhaus.
Monireh Kazemi23,557 Aufrufe • vor 8 Monaten

Once again, Masih Alinejad 🏳️ was asked about the third assassination plot against her own life. Each time, she refused to make it about herself. Listen to how she immediately turned the spotlight back to the massacre unfolding in Iran. That’s what real courage and moral clarity sound like.
Monireh Kazemi15,949 Aufrufe • vor 6 Monaten

Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber wenn ihr als westliche Bürger so naiv und kurzsichtig bleibt wie bisher, dann dürft ihr euch über die Konsequenzen nicht wundern – und ehrlich gesagt habt ihr auch nichts Besseres verdient. Es schmerzt, mitanzusehen, wie die Errungenschaften der letzten 200 Jahre vor die Hunde gehen. Und vergesst nicht: Ihr seid mehr als genug gewarnt worden.
Monireh Kazemi17,268 Aufrufe • vor 8 Monaten

Was möchte Frau @ABaerbock eigentlich mit dieser Rede den Iranerinnen sagen? 1. “Ich, Annalena Baerbock, weiße privilegierte Wohlstandsfeministin, weiß besser als iranische Frauen, dass das Verbrennen von Kopftüchern nichts mit dem Islam zu tun hat.” 2. “Ich, Annalena Baerbock, weiße privilegierte Wohlstandsfeministin, bestimme, inwieweit sich iranische Frauen von Allah und der Ummah emanzipieren dürfen.” 3. “Ich, Annalena Baerbock, weiße privilegierte Wohlstandsfeministin, möchte, dass ihr iranischen Frauen weiterhin unterdrückt bleibt, denn nur so kann ich euch als Opfer sehen und mich als eure Retterin inszenieren.”
Monireh Kazemi28,230 Aufrufe • vor 1 Jahr
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