
Reisbürgerin ✌️
@reisburgerin • 15,921 subscribers
International Business Administration (M. Sc.) - Project Management - Lean Six Sigma (Black Belt) - PMP® - Sci-Fi Nerd - Interests in Psychology
Shorts
Videos

Schockierende Details zur Messerattacke auf Herdeckes Bürgermeisterin Iris Stalzer: Ihre 17-jährige aus Mali stammende Adoptivtochter soll die 57-Jährige stundenlang im Keller gefoltert haben – mit Deospray und Feuerzeug, gefolgt von 13 Messerstichen. Das mutmaßliche Motiv: Rache. Trotz der Brutalität wurde kein Haftbefehl erlassen. Das Mädchen wählte selbst den Notruf, was die Staatsanwaltschaft als Rücktritt von der Tat wertet. Die Geschwister sind nun in der Obhut des Jugendamts. Strafverteidiger Adam Ahmed kritisiert das Vorgehen scharf: „Unverständlich, dass hier kein Haftbefehl wegen versuchten Totschlags oder Mordes vorliegt.“ Er bezweifelt, ob der Rücktritt freiwillig war, und verweist auf einen Vorfall im Sommer, der auf Planung hindeuten könnte. Ahmed fordert eine Neubewertung – möglicherweise durch Eingreifen des Justizministeriums unter öffentlichem Druck. Der Fall ist noch lange nicht abgeschlossen. Quelle:
Reisbürgerin ✌️158,182 görüntüleme • 8 ay önce

Wer kennt es nicht: Morgens in der Büroküche 🤭 Quelle: Fabi Rommel (YT)
Reisbürgerin ✌️21,269 görüntüleme • 2 ay önce

Stellt euch vor: Die frisch umbenannte Anton-Wilhelm-Amo-Straße im wunderschönen Berlin sorgt für neue Debatten. Historiker Michael Zeuske hat in einem Gastbeitrag in der "Berliner Zeitung" spannende Funde präsentiert, die die Biografie des Namensgebers auf den Kopf stellen. Statt als Sklavenopfer dargestellt zu werden, könnte Amo aus elitären Kreisen in Westafrika stammen – und sogar mit Sklavenhaltern verbunden gewesen sein. Hier die Highlights: Anton Wilhelm Amo gilt als erster schwarzer Philosoph und Jurist an deutschen Unis. Bisher wurde er oft als ehemaliger Sklave gesehen, der aus Afrika verschleppt wurde. Aber Zeuske, Experte für Sklaverei an der Uni Bonn, sagt: "Erster schwarzer Philosoph im deutschsprachigen Raum? Richtig. Opfer und Sklave? Falsch." Er basiert das auf zwei alten Dokumenten aus dem Archiv der Niederländischen Westindischen Compagnie (WIC) in Den Haag. Erstes Indiz: 1746 bat Amo um eine kostenlose Schiffsreise zurück nach Westafrika, nach dem Tod seines Herzogs in Braunschweig. Die WIC genehmigte das – er reiste als privilegierter Passagier. Zeuske fragt rhetorisch: Welcher Sklave hätte das einfach so hingekriegt? Keiner! Das deutet darauf hin, dass Amo auch in Afrika zur Elite gehörte und entsprechend behandelt wurde. Zweites Dokument: Ein Vertrag von 1706 zwischen der WIC und einem Oberkönig der Agonnaze-Nation in Westafrika. Hier taucht Amo auf, begleitet von einem hochrangigen Sergeant namens Christian Bodel, der ihn nach Europa eskortierte. Zeuske interpretiert das als Zeichen, dass Amo kein gewöhnlicher Junge war, sondern vielleicht der Neffe oder Sohn eines lokalen Machthabers – eines "Caboceers", der Sklaven jagte, hielt und verkaufte. Die Agonnaze waren Verbündete der Niederländer im Sklavenhandel. Amos Reise nach Europa 1707 passierte also nicht als Versklavter, sondern mit VIP-Begleitung. Zeuske schließt: Amo war nie Sklave, sondern Teil einer indigenen Elite, die selbst in den Sklavenhandel verwickelt war. Das wirft ein neues Licht auf die Umbenennung der alten Mohrenstraße, die wegen rassistischer Konnotationen geändert wurde – nach jahrelangem Streit. Faszinierend, oder? Geschichte ist nie schwarz-weiß, und solche Funde erinnern uns, wie wichtig gründliche Recherche ist. Quelle:
Reisbürgerin 🇩🇪 🇯🇵 ☮50,546 görüntüleme • 8 ay önce
Daha fazla içerik yok.