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AfD und JA wollen kritische Stimmen einschüchtern. Man droht erst mit einer Klage. Doch dann passiert über 5 Wochen nichts. Nanu? Warum will man auf einmal gar nicht mehr vor Gericht ziehen? Ist das etwa nur Einschüchterung? Was hinter SLAPP-Klagen von Rechtsextremen steckt:

40,528 Aufrufe • vor 2 Jahren •via X (Twitter)

9 Kommentare

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Elya Maurice Conradvor 2 Jahren

Die Strategie: Man erhofft sich, dass Gegner eingeschüchtert werden. Denn nicht jede*r hat die finanziellen und zeitlichen Ressourcen, sich umgehend juristisch zu wehren. Auch in meinem Fall bin ich froh, dass mich @fragdenstaat unterstützt hat - mit dem „GegenRechtsschutz“. 2/

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Elya Maurice Conradvor 2 Jahren

Dieser Schutz ist für Aktivist*innen und Journalist*innen da, die von genau solchen Einschüchterungen betroffen sind. Denn letztlich sind es direkte Angriffe auf die Meinungsfreiheit. Denn mit der haben JA und AfD scheinbar ein gewaltiges Problem. 3/

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Elya Maurice Conradvor 2 Jahren

Damit sowas auch in Zukunft möglich ist, könnt ihr FragDenStaat und den GegenRechtsschutz direkt unterstützen:

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Elya Maurice Conradvor 2 Jahren

Last but not least: Vielen Dank noch mal an @JasperPrigge für die Unterstützung und die tolle Zusammenarbeit.

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MΞΛGGYvor 2 Jahren

@Maurice_Conrad Kosmetik und deren Anwendung ist aber auch nicht so Dein Fachgebiet oder? 😳😱

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Nonstantin v. Kotzvor 2 Jahren

@Maurice_Conrad Warum schminkst du dich, wie ein Clown?

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Ernestovor 2 Jahren

@Maurice_Conrad Richtige Nazis würden keine Klage einreichen. Die holen dich zu Hause ab. Das ist der Unterschied.

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AnnasBackweltvor 2 Jahren

@Maurice_Conrad Wer wissen will, wie kritische Stimmen eingeschüchtert werden, braucht bloß zu schauen, wie eine woke Influencerin versuchte, Monika Gruber gerichtlich mundtot zu machen. Und grandios scheiterte. Gut so. Ach ja, Ihr Opfergetue können Sie einpacken, lieber Maurice.

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KnutKerosin 👌🏻vor 2 Jahren

@Maurice_Conrad Was ist dieses eigenartige „Ding“ im Video?

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Was wir hier erleben, ist übrigens typisch für die Befürworter der #Brandmauer. Christoph Schwennicke, Teil der Chefredaktion von T-Online führt aus, warum er nichts von einer „Tutti-Frutti-Regierung“, also einer Koalition „alle gegen die AfD“ hält. Dann kommt Funk-Journalistin Victoria Reichelt und widerspricht mit den üblichen Floskeln, dass die AfD den Abbau der Demokratie betreiben würde. Aber wie wird das begründet? Tatsächlich findet sich quasi nie ein substanziell inhaltliches Argument, warum die AfD jetzt nun die Demokratie abbauen oder gefährden würde. Stattdessen begründet Reichelt ihre Aussage mit drei Argumenten, ohne näher darauf einzugehen: - Schutz von Minderheiten (inwiefern will die AfD diesen abbauen?) - Förderung von Kulturprojekten (was sind das für Kulturprojekte?) - Berichterstattung vor Ort (inwiefern wird diese eingeschränkt?) Am Witzigsten ist halt tatsächlich das Argument mit den Kulturprojekten, das tatsächlich nahezu immer kommt und meist eng verknüpft mit der Förderung von Nonsens-NGOs ist. Und ja, das ist im Endeffekt das Herzstück der linken „Demokratie-in-Gefahr-Argumentation“: Wenn ihre Firlefanzprojekte nicht mehr finanziert werden. Im Endeffekt haben sie alle Angst, dass die AfD einfach den Futtertrog der staatlichen Förderung, an dem sie alle hängen, nicht mehr auffüllt. Und weil die AfD dann keine Ausstellung mehr über queere Klangschalentherapie in Ostafrika oder Seminare über die „critical Race theory“ finanziert, wird die Demokratie abgebaut. Das ist die Logik. Weil ja Demokratie bekanntlich nur erhalten werden kann, wenn Linke genug staatliche Alimentation für ihre Hirnfürze erhalten. Bzw. ist es eher so, dass sie ganz genau wissen, dass das die Basis ihres Machterhalts durch Deutungshoheit ist, da die Realität in diesem Land ja sonst nicht auf der Seite der politischen Linken ist. Der Rest zielt natürlich auf dasselbe ab. Den ÖRR, mit dem die AfD - Überraschung - auf Kriegsfuß steht und der Schutz von Minderheiten. Es geht nur um Förderung von linkem Bullshit. Nicht darum, dass die AfD effektiv jemandem Rechte nehmen oder Dinge verbieten will. #maischberger

Anabel Schunke

42,325 Aufrufe • vor 4 Monaten

Junge Junge Junge. Wer berät Leute wie Chrupalla? Meint er das wirklich ernst? Besitzt dieser Mann so wenig Verstand und politisches Gespür, dass er nicht weiß, dass es nie gut für einen ausgeht, wenn man die Situation russischer Oppositioneller mit der Situation eines AfDler in Deutschland vergleicht und damit widerlichsten Whataboutism betreibt? Russland ist eine Diktatur, in der Oppositionelle unter schlimmsten Bedingungen inhaftiert oder ermordet werden. Und er sitzt da eiskalt und und erwidert darauf, dass man hier ja auch schlimm mit der AfD umgehen würde bzw. schwurbelt sich noch einen zurecht, dass vielleicht sogar der Staat hinter Anschlägen auf Personen wie ihn steht? Und selbst wenn das alles so wäre, wie er sagt und man das vergleichen könne….warum relativiert das eine das andere und müsste man als AfDler dann nicht umso mehr gegen ein Unrechtsregime sein und es nicht noch verteidigen? Von seinem antiamerikanischen Whataboutism (Epstein) und seiner Relativierung des Tiergarten-Mordes, weil man ja auch mal sagen müsse, wer da ermordet wurde, fange ich gar nicht erst an. Unterirdisch. Und deshalb hat sich die europäische Rechte von der AfD abgewandt. Weil diese pro-russische, anti-westliche Haltung einfach komplett lost ist. Das ist der Grund, warum viele Zögern, sie zu wählen und warum die CDU so nie mit ihnen koalieren wird. Ja, man kann immer mit dem Finger auf andere zeigen, aber man muss auch feststellen, dass sich die AfD so nicht koalitionsfähig macht. Das Problem ist, dass die Ost-AfD, in der diese pro-russische, anti-westliche Ausrichtung deutlich stärker vorhanden ist, über die Jahre des Ausschlusses der AfD so mächtig geworden ist, dass diese Leute in der Partei nun den Ton angeben. Was es bräuchte, wäre jedoch eine klar pro-westliche rechte Kraft.

Anabel Schunke

123,978 Aufrufe • vor 10 Monaten

Ralf Stegner spricht bei Lanz über den Erfolg der AfD in Sachsen-Anhalt, über Antisemitismus und die deutsche Geschichte. Und dann passiert etwas Bemerkenswertes: Markus Lanz nimmt genau diesen Punkt auf und dreht die Debatte innerhalb weniger Minuten weg von der AfD. Plötzlich geht es um angeblich „arabisch geprägten“ Antisemitismus, verfehlte Migrationspolitik und schließlich um die Berliner Linkspartei. Ein Video von einer Linken-Veranstaltung wird eingespielt, Michael Bröcker verlangt von Stegner eine Positionierung und plötzlich lautet die Frage nicht mehr, wie man mit einer immer stärkeren AfD umgeht, sondern ob SPD und Grüne überhaupt noch mit der Linken regieren können. Stegner geht auf Distanz. Danach wird Franziska Brantner dieselbe Falle gestellt und auch sie grenzt sich ab. Das ist das eigentlich Interessante an dieser Sequenz: Man kann live dabei zusehen, wie ein neues Framing aufgebaut wird. Vor wenigen Wochen hieß es in Sachsen-Anhalt noch: Alle demokratischen Parteien müssten zusammenstehen, um die AfD von der Macht fernzuhalten. Jetzt steht Berlin vor der Wahl und ausgerechnet die Linke wird wieder zum Problem erklärt. Vom Talkmaster über den Journalisten bis zu SPD und Grünen läuft plötzlich dieselbe Debatte: nicht mehr Wie stoppen wir die AfD?, sondern Wie grenzen wir uns von der Linken ab? Die Linke sollte sich sehr genau merken, was von dieser viel beschworenen „Einheit der Demokraten“ übrig bleibt, sobald ihre Stimmen gerade nicht gebraucht werden.

Nurder Koch

138,309 Aufrufe • vor 19 Tagen