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Bei Supermodel Coco Rocha wirkt der Obstacle Walk plötzlich wie ein Spaziergang 🤩 Morgen 20:15 ProSieben #GNTM2025 Coco Rocha 💗 #ad

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🚨Die größte Bedrohung für die Demokratie seit 1945: Ein Selfie … ein Lächeln … ein Daumen hoch. Eine 10. Klasse besucht den Landtag in #SachsenAnhalt. Ein .AfD-Abgeordneter, .Ulrich Siegmund , macht ein Selfie mit ein paar Schülerinnen. Auf dem Bild fröhliche Gesichter von Teenager. Ein harmloses Foto. Aber dann… Staatsaffäre. Die Schule distanziert sich. „Gespräch mit den Mädchen.“ „Nicht im Auftrag der Schule.“ Man steht schließlich für „demokratische Werte“ … als ob ein Selfie mit einem gewählten Abgeordneten die Verfassung erschüttern könnte. Doch der Höhepunkt kommt am nächsten Morgen: Kurz nach sieben steht der #MDR mit Kamera und den Goldstück .Gunnar Breske vor der Schule. Denn nichts schreit „unabhängiger Journalismus“ lauter als #ÖRR- Reporter, die pubertierende Mädchen befragen, weil sie gelächelt haben. Die investigativen Fragen wie z.B: „Wissen sie, mit wem sie da posieren?“ „Gibt es eine Einverständniserklärung der Eltern?“ „Unterstützen sie die AfD?“ Stellt euch kurz vor, es wäre ein Politiker von #Grünen, #SPD oder #Linke gewesen … dann hieße es: „Tolle Begegnung mit der Jugend.“ „Politisches Engagement fördern.“ „Demokratie erleben.“ Aber bei AfD? … Pfui. Dann sind Teenager plötzlich nicht mehr mündig, sondern Opfer „gefährlicher Einflüsse“. Willkommen im Deutschland 2026: Lächelt nicht mit den Falschen. Sonst steht morgens der Rundfunk vor der Schule. #SarkasmusMachtErträglicher

Angie B. (Someone)

52,891 Aufrufe • vor 4 Monaten

Während das Land Rheinland-Pfalz aus dem 15 Milliarden Euro schweren Wiederaufbaufond erst 2,3 Milliarden Euro ausgezahlt hat, drohen die Gemeinden an der Ahr in Schulden zu versinken. Wie kann das sein? Der Wiederaufbau im Ahrtal ist inzwischen ein Lehrstück deutscher Perfektion, allerdings weniger im Bauen als im Verzögern. Man könnte fast meinen, hier werde kein Tal rekonstruiert, sondern ein Verwaltungsdenkmal errichtet. Bürokratie in ihrer reinsten Form. Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe von 2021, bei der über 9.000 Gebäude zerstört wurden, wartet man vielerorts noch immer auf das, was einst als schnelle Hilfe angekündigt wurde. Tatsächlich wirkt das Tempo eher wie ein Langzeitexperiment. Der eigentliche Zynismus liegt jedoch im System selbst. Wer im Ahrtal sein Haus wieder aufbauen will, bekommt staatliche Hilfe erst dann vollständig, wenn Rechnungen vorgelegt werden. Wer nichts hat, bekommt Hilfe, sobald er beweist, dass er vorher genug hatte, um alles selbst zu bezahlen. 😠 So entsteht eine fast schon poetische Logik. Das Haus ist weg, das Ersparte auch, aber immerhin wächst die Erkenntnis, dass zwischen politischem Versprechen und realem Geldfluss offenbar eine tektonische Verwaltungsplatte liegt! Natürlich wird das Ganze als „Mammutaufgabe“ bezeichnet, ein Begriff, der hier fast schon verniedlichend wirkt. Mammuts sind schließlich irgendwann ausgestorben. Die Ahrtal-Bürokratie dagegen scheint sich bester Gesundheit zu erfreuen. Besonders eindrucksvoll ist die Mischung aus Anspruch und Realität. Das Ahrtal sollte einmal Modellregion für modernen, nachhaltigen Wiederaufbau werden. Herausgekommen ist bislang eher ein Modellversuch für die Frage, wie man mit maximalem Mitteleinsatz minimale Geschwindigkeit erzielt. Bitte wählen Sie auch weiterhin die SPD , die die Flutnacht in Form von Malu Dreyer verschlief und auch heute noch aktiv regiert. oder eben nicht.

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49,706 Aufrufe • vor 4 Monaten

🚨 Der größte Silber-Flash-Crash der Geschichte – und ich habe ihn geshortet Was gestern/heute passiert ist, wird in die Geschichtsbücher eingehen. $6 Billionen – ausgelöscht in 60 Minuten. Silber crashte von $121 auf $101. Ein 4-Sigma Event. Statistisch sollte das einmal alle paar hundert Jahre passieren. Wer mir folgt, weiß: Ich beobachte das Silber-Gold-Setup seit Wochen. Nach +257% in 13 Monaten scheint die Struktur der Aufwärtsbewegung gebrochen zu sein. Also habe ich heute Morgen einen Short Trading Bot auf Silber gestartet. Wie funktioniert das? Der Bot shortet automatisch wenn Silber steigt und nimmt Gewinne mit wenn es fällt. Durch die 229 Grid-Levels nutze ich jeden kleinen Move aus. Bei der aktuellen Volatilität – Silber bewegt sich gerade $15 pro Tag – ist das ein Playground für den Trading Bot. Warum gerade jetzt? Die gleiche Rotation die ich bei #Bitcoin damals genutzt habe. Parabolische Moves enden immer gleich – mit einer harten Korrektur. Und während alle noch rufen "Silber $150 EOY" (ja, Citi hat das heute noch prognostiziert), positioniere ich mich für die andere Seite. Das Schöne an Trading Bots: Du brauchst nicht zu wissen wie tief oder hoch es geht. Du brauchst nur Volatilität. Wer selbst Grid Bots testen will: → Pionex mit Einzahlungsbonus: → Meinen Bot kopieren: Ich habe bereits ein Beitrag zu Trading Bots geschrieben - Schaut es euch unbedingt an (Der Beitrag ist verlinkt!) Ich halte euch auf dem Laufenden wie sich der Bot entwickelt. Die nächsten Tage werden spannend.

Smart Money Crypto

34,455 Aufrufe • vor 5 Monaten

Tiny Houses als Lösung für den Wohnungsmangel in Deutschland Deutschland kämpft seit Jahren mit einem akuten Wohnungsmangel. Bis 2025 wird ein Bedarf von rund 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr prognostiziert, während der Bau von Großprojekten durch hohe Kosten, bürokratische Hürden und Materialengpässe gebremst wird. Tiny Houses sind kompakte Wohnhäuser mit einer Fläche von typischerweise 15 bis 50 Quadratmetern und sie bieten hier eine innovative, kostengünstige Alternative. Sie eignen sich besonders in städtischen Baulücken, Gärten oder als modulare Erweiterungen. Durch ihre kurze Aufbauzeit, könnten sie bei der Wohnungsknappheit schnell Abhilfe schaffen. In Städten wie Berlin oder München könnten sie Baulücken in Ballungsgebieten füllen, wo herkömmlicher Wohnungsbau zu teuer ist. Auf Privatgärten, Industriebrachen oder ehemaligen Sportplätzen können Tiny Houses platziert werden. Dies federt den Mangel für über 6 Millionen überbelegte Haushalte ab, insbesondere bei wachsenden Ein-Personenhaushalten. Viele Tiny Houses dienen als "Austragshäuser" im Garten bestehender Einfamilienhäuser. Ein 62-jähriger aus Niederbayern lebt seit Jahren in einem 28 m² Tiny House neben seiner Familie. So wird Platz für Jüngere freigegeben, ohne dass Ältere umziehen. Für mich wäre das eine sehr gute Lösung. So könnte ich bei meinem Sohn und den künftigen Enkeln sein und er kann das Haus mit Kindern füllen 😍 In Orten wie Worpswede entstehen Resorts mit 16–35-m²-Häusern, die als Test- oder Dauerwohnraum dienen. Größere Projekte wie XSCUBES (modulare Tiny Houses) ermöglichen schnelle Aufstellung in Rekordzeit und eignen sich für urbane Gebiete. Durch diese Ansätze könnten Tiny Houses bis zu 10–20 % des jährlichen Wohnraumbedarfs decken, besonders in Regionen mit hoher Nachfrage wie NRW oder Bayern.

MΞΛGGY

117,520 Aufrufe • vor 7 Monaten

🎶 „Wir waren vor euch blau – und wir werden’s immer sein!“ Kebekus liefert den ersten antifaschistischen Ballermann-Hit und zeigt der AfD den Mittelfinger – mit Glitzer, Beat und Käpt'n Blaubeer. 👉 Rechte kapern keine Farben. 👉 Rechte kapern keine Symbole. 👉 Rechte kapern nicht unser Blau. Blau war mal schön. Und jetzt holen wir’s uns zurück. Mit Dampf, Dabbedi und einem Song, der sogar Schlümpfe zum Tanzen bringt. 💙💃 #BlauGehörtUns #AfDNeinDanke #BallermannBumstNazisRaus #Kebekus #Schlafsheep Songtext: Wir waren vor euch da und wir werdens immer sein, Ja so blau wie der Himmel bei Sonnenschein. Wir waren vor euch blau und werden's immer sein denn in den Regenbogen passen keine Nazis rein. Der kleine Elefant und die Bullerei, ich auf jeder Party, dabbedi, dabbedai Jeans und Jimi Ochsenknecht, die Schlümpfe im Wald. Unsere Mama Erde, der Wasserhahn auf Halt. Blau, blau, blau ist eine geile Farbe. Blau, blau, blau, das sind wir jede Nacht. Darum lieb ich jeden der blau ist, morgen wird auch wieder blau gemacht. Wir waren vor euch blau und wir werdens immer sein, ja so blau wie der Himmel bei Sonnenschein. Wir waren vor euch blau und werdens immer sein, in den Regenbogen passen keine Nazis rein. Der alte Käpt'n Blaubär und die Tagesschau, Enzian und die EU, die Zunge vom Schauschau, der Haken bei Insta, das Meer und Elsas Kleid, die Typen von der Blue Man Group, Ersatzflüssigkeit. Blau, blau, blau ist eine geile Farbe, blau, blau, blau, das sind wir jede Nacht. Darum lieb ich jeden der blau ist, morgen wird auch wieder blau gemacht. Wir waren vor euch blau und wir werdens immer sein, ja so blau wie der Himmel bei Sonnenschein. Wir waren vor euch blau und werdens immer sein, in den Regenbogen passen keine Nazis rein. Zitat Carolin Kebekus: "Leute, wir müssen endlich aufhören, die AfD zu normalisieren. Und das ist tatsächlich gar nicht so leicht, weil die AfD hat sich ja mittlerweile in unseren Alltag rein reingesneakt. Die benutzen zum Beispiel mittlerweile viele Symbole, die früher ganz unverdächtig und schön waren. Blaue Herzen zum Beispiel. Ich meine, früher habe ich oft mit blauen Herzen kommentiert. Zum Beispiel, wenn jemand ein cooles blaues Outfit anhatte. Oder wenn ich gleichzeitig besoffen und verliebt war. Hat perfekt gepasst. Und plötzlich geht das nicht mehr, weil eine rechtsextreme Partei dieses Herz benutzt. Ich meine, jetzt ist das Herz plötzlich ein verfassungsfeindliches Symbol, oder wie? Früher bin ich zum Beispiel auch mega gerne zu La Mour Toujour von Gigi D'Agostino steilgegangen. Geht nicht mehr. Geht nicht mehr. Von Rechten für immer zerstört. Weil irgendwelche rechten VollidiotInnen auf Sylt dazu Parolen gegrölt und den Hitlergruß gezeigt haben. Wofür sie übrigens nicht mal verurteilt wurden. Aber so. Unterwandert die AfD Tag für Tag immer mehr unser Leben und unsere Freiheit. Und wir wissen alle, die korrekte Farbe für die AfD wäre eigentlich kackbraun. Aber irgendwie hat sich das Blau überall durchgesetzt. Auch in der Berichterstattung. Der AfD-Balken immer blau. Auch in Schlagzeilen über die AfD heißt es immer die Blauen. Und da sage ich jetzt einfach mal langsam, nee, es reicht. Weil blau ist schön. Mein Haussender, die ARD. Ist blau. Und ganz ehrlich, Leute. Ich war schon blau. Da gab es die AfD noch gar nicht. Blau ist eine schöne Farbe. Und die geben wir nicht her. Wir geben gar nichts mehr her. Wir wehren uns gegen die rechtsextreme AfD. Und darum holen wir uns diese Farbe jetzt zurück. Mit einem Song. Einem Song, der die Massen bewegen soll. In der deutschesten aller Musikrichtungen. Dem Ballermann-Hit."

Schlafsheep 📯🇩🇪🇪🇺🇺🇦🌻

81,825 Aufrufe • vor 1 Jahr

🚨 Harald. Den Namen kennt ihr alle. Nicht weil er sich irgendwo gezeigt hätte. Weil seine Wallet seit Jahren zum Legendenstatus der Krypto-Szene gehört. Der Typ, der damals mit 250 Dollar in $PEPE reingegangen ist und daraus 44 Millionen gemacht hat. Der Trade aller Trades. 176.000-fach. Einmalige Sache, könnten manche sagen. Glück. Ein Betrunkener, der den Jackpot geknackt hat. Ist es aber nicht. #Moodeng $MOODENG brachte ihm 2 Millionen Dollar realisierten Gewinn, 335 Prozent ROI. Auf anderen Solana-Memes weitere sechsstellige Treffer, teils mit ROI jenseits von 10.000 Prozent. Die Bilanz dieser Wallet liest sich wie ein Märchenbuch, das ein Coach seinen Schülern zeigt, um sie zu motivieren. Der Unterschied: Diese Zahlen sind on-chain nachprüfbar. Kein Fake, keine Story. Einfach Trade nach Trade, Treffer nach Treffer. Was bei anderen Glück heißt, ist hier Methode. Und genau diese Wallet ist heute wieder auf dem Radar. Lookonchain hat sie aufgespürt. fent.sol. Solana. Die Aktivitäten der letzten 24 Stunden sind eindeutig. Harald auf Solana kauft. Zwei neue Positionen. Beide klein. Beide auf Solana. Beide frisch. Die erste: #Unc $UNC. Zwei Swaps über jeweils 25.015 USDC. Am Ende 4,6 Millionen Token für rund 50.000 Dollar. Die Market Cap liegt bei 6,9 Millionen. Der Chart zeigt minus 22 Prozent in den letzten 24 Stunden. Harald kauft in den Dump. Die zweite: #Spike $SPIKE. Zwei Swaps über jeweils 299,7 WSOL. Am Ende 5,66 Millionen Token für rund 51.000 Dollar. Market Cap 10,4 Millionen. Ein Solana-Meme, 15 Tage alt, noch unter dem Radar der meisten großen Accounts. Liquidität bei 350.000 Dollar, Daily Volume 1,9 Millionen. Klein, aber mit Luft nach oben. Rund 101.000 Dollar. In zwei Microcaps, die zusammen kaum 17 Millionen Market Cap haben. Für eine Wallet, die schon achtstellige Gewinne realisiert hat, ist das eine überschaubare Position. Für den Chart des jeweiligen Tokens kann es der Anstoß sein, der alles verändert. Wer aus 250 Dollar 44 Millionen baut und dazu eine Trade-Historie hat, auf der fast jeder zweite Eintrag vierstellig Prozent hochläuft, kauft nicht blind. Der sieht etwas. Das Muster vor dem Muster. Den Volume-Shift, bevor der Chart reagiert. Signale, die die meisten erst erkennen, wenn der Zug schon abgefahren ist. Das heißt nicht, dass UNC und SPIKE garantierte 100x sind. Harald verliert auch. Aber wenn er eine Position im fünfstelligen Bereich aufmacht, steht dahinter eine These. Und diese Thesen haben in der Vergangenheit Werte produziert, die normale Retail-Trader in einem ganzen Zyklus nicht erreichen. Du kannst dir die Screenshots jetzt anschauen und weitermachen wie bisher. Oder du legst dir fent.sol auf die Beobachtungsliste und schaust morgen früh als Erstes rein. Wenn in zwei Wochen die ersten Threads zu UNC und SPIKE laufen, weißt du, warum du den Chart schon kennst. Harald kauft. Der Rest schläft. Was machst du?

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15,771 Aufrufe • vor 2 Monaten

🤬 TRUMP HAT UNS BELOGEN! Die Inflationszahlen sind raus und sie sind eine Ohrfeige für jeden, der ihm geglaubt hat. Stell dir vor. Du stehst an der Tankstelle. $4-6$ die Gallone. Vor 15 Monaten, als Trump den Amtseid geschworen hat, waren es keine $3. Du zahlst mehr für Benzin. Mehr für Lebensmittel. Mehr für Miete. Und der Mann, der dir "Preise runter am ersten Tag" versprochen hat, dreht an der Zoll-Schraube als gäb's kein Morgen. Die CPI-Zahlen für März 2026 sind raus. 3,3% Headline-Inflation. 2,6% Kerninflation. Höchste Werte seit zwei Jahren. Deutlich höher als an dem Tag, an dem er angetreten ist. Mein Feed explodiert gerade. Alle stellen die gleiche Frage: Wie kann ein Präsident, dessen ganzes Wahlversprechen "Ich mach alles billiger" war, die Inflation auf ein Zweijahreshoch treiben? Die Antwort ist so simpel, dass sie wehtut. Zölle auf chinesische Imports - die höchsten, die je ein US-Präsident verhängt hat. Gegenzölle aus Peking. Eskalation mit dem Iran, die Energiepreise durch die Decke treibt. Benzin über $4. Supply Chains unter Doppelbelastung. Fünf Monate steigende Lebensmittelpreise in Folge. Trump hat einen Preiskampf auf zwei Fronten gleichzeitig eröffnet. Handelskrieg plus Energiekrise. Das Ergebnis siehst du an jeder Kasse. Ab hier geht es um dein Geld. Die Fed kann nicht senken. Powell sitzt in der Falle und jeder, der einen Chart lesen kann, sieht es. Inflation bei 3,3% - Zinssenkungen sind vom Tisch. Trump braucht niedrige Zinsen wie Luft zum Atmen. Bekommt sie nicht. Weil seine eigene Politik die Preise hochtreibt. Frag dich: Was passiert, wenn der Präsident billige Kredite fordert, die Notenbank aber nicht liefern kann? Der Dollar verliert. Kaufkraft schmilzt. Sparer werden jeden Monat bestraft. Investoren können sich anpassen. Aber der normale Mensch, der sein Geld auf dem Konto liegen lässt und denkt, er ist safe? Der Arbeiter, der spart statt investiert? Inflation frisst von seinem Ersparten - jeden Tag ein bisschen mehr - und kein Politiker wird es stoppen. Gold rennt von Allzeithoch zu Allzeithoch. Institutionelles Kapital rotiert aus US-Treasuries. Smart Money hat verstanden, was Phase ist. Trump wollte Preise senken und hat sie erhöht. Wollte den Dollar stärken und schwächt ihn jeden Tag. Die Fed zur Senkung zwingen? Hat ihr jedes Argument genommen. Das Versprechen war: "Ich mach es billiger." Die Realität: Du zahlst mehr. Für alles. Jeden Monat. Wenn dir das was gebracht hat - Like + Repost. Kostet dich 2 Sekunden, hilft mir enorm.

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44,031 Aufrufe • vor 3 Monaten

🇺🇸 Hier berichtet der US-amerikanische Sportjournalist Bill Simmons, dass sein 15-jähriger Sohn in Los Angeles nur noch mit »Waymo« fährt: einem Taxianbieter wie Uber, der aber keine Fahrer mehr beschäftigt, sondern auf autonomes Fahren setzt. Jetzt bin ich der falsche für Tech-Debatten, ebenso für Juristisches und Ethisches, aber der Abschnitt hat mich hellhörig gemacht. Julia Stoschek, die neben ihrer Tätigkeit als Kuratorin und Kunstsammlerin auch Gesellschafterin von Brose und Absolventin eines BWL-Studiums mit Fokus auf Automobilwirtschaft ist, sagte 2019 bei »ZEIT« im »Alles gesagt«-Podcast ( es sei eine Frage von zehn bis 15 Jahren, bis in den großen Städten wie Paris, London, Berlin, New York selbstfahrende Autos fahren. Ich habe kurz gegoogelt und festgestellt, dass es in Deutschland mehrere Hunderttausend Berufskraftfahrer gibt, Millionen von Taxifahrern, etliche Spediteure, Essenslieferanten, Chauffeure. Man kann nun davon ausgehen, dass eine Disruption im Bereich der Mobilität nicht von heute auf morgen passiert, aber let's face it: Fahrdienste (»driving forces«) werden in den nächsten 20 peu à peu Jahren wegfallen – und Millionen Menschen arbeitslos werden. Jeder, der mit offenen Augen und Ohren durch dieses Land läuft, weiß: Die Menschen, die zum Broterwerb Auto fahren, sind first and foremost Nicht-Deutsche: Araber, Türken, Rumänen, Polen, Russen, Tschetschenen, Pakistanis, Hindus. Gleichzeitig gibt es die große Debatte um »Fachkräftezuwanderung«. Was machen wir eigentlich mit drei bis fünf Millionen Migranten, die hier sind und die aktuell Menschen oder Waren kutschieren, wenn diese arbeitslos werden? Finden sie anderen Jobs? Qualifizieren wir sie um? Wenn ja, kann man sie für andere (benötigte) Berufe umqualifizieren? Kann etwa der iranische Taxifahrer in Hamburg (von denen es sehr viele gibt) in spe Altenpfleger werden? Fortschrittsgläubige (wie etwa Christian Lindner) verweisen immer darauf, dass Disruptionen stets neue Jobs kreiert haben, das war schon in der Industriellen Revolution, und so werden auch wir in Deutschland post-AI neue Berufsfelder erschließen. Ich habe da meine Zweifel. Zum einen, weil die Anzahl von Menschen in der Personen- oder Warenbeförderungsbranche schier riesig ist (und das schließt ja noch nicht mal andere, von AI betroffene Berufszweige ein). Zum anderen aber auch, weil es eine Art Qualifizierungs-»cleavage« gibt. Anders gesagt: Die Jobs, die wir brauchen, werden nur (sehr begrenzt) von denjenigen zu meistern sein, die als erste von AI-Disruptionen betroffen sind. Vielmehr glaube ich: Das Thema AI und autonomes Fahren wird in einer digitalisierten und hoch qualifizierten Dienstleistungsgesellschaft wie Deutschland zu brutalen Verwerfungen führen, weil als erstes – und das mein ich null despektierlich – Menschen davon betroffen sein werden, die kaum etwas anderes können als Autofahren. Was sind eure Gedanken zu dem Thema?

Jan A. Karon

76,566 Aufrufe • vor 1 Jahr

MASKIERT IM VIDEO: Deutsch-Iraner kämpfen für Mullah-Regime Was früher nur von ISIS-Anhängern bekannt war, sorgt jetzt im Iran für Entsetzen: Zwei Deutsch-Iraner treten im Staatsfernsehen in Teheran auf – und erklären offen, dass sie für das Mullah-Regime kämpfen wollen. Die Aufnahmen stammen direkt aus dem Iran – beide Männer sind inzwischen dort! Einer von ihnen: Benjamin Ahmadi Goltape (40), Vater von zwei Kindern. Er sagt selbst, er sei zurückgekehrt, um „sein Land zu verteidigen“. Doch die Realität ist eine andere: Am 8. und 9. Januar wurden mutige Iraner auf den Straßen brutal unterdrückt, gefoltert und getötet. Nur wenige Wochen später folgten militärische Angriffe auf das Regime. Und genau in dieser Situation tauchen plötzlich Deutsch-Iraner im iranischen Fernsehen auf – auf Seiten der Machthaber! Nach Informationen aus iranischen Communities sollen mindestens sieben Personen aus Hamburg in den Iran zurückgekehrt sein – um das Regime zu unterstützen. Zu Ahmadi heißt es: Er arbeitete zuvor als Türsteher und Lkw-Fahrer in Hamburg, galt als religiös und soll regelmäßig in der inzwischen geschlossenen Blauen Moschee gewesen sein. Der zweite Mann: Seyes Alireza S. . Auch er ist Vater von zwei Kindern. Er tritt im Video maskiert auf – offenbar, um seine Identität zu verbergen. Laut Berichten soll er 15 Jahre in Deutschland gelebt haben – und ist erst letzte Woche in den Iran zurückgekehrt. Auch er soll nun vor Ort sein – und das Regime unterstützen. „Beide waren Exil-Iraner und Anhänger der Islamischen Republik. Sie sind uns mehrfach aufgefallen. Doch die Sicherheitsbehörden in Deutschland haben Warnungen ignoriert und erklärt, es gebe keine ausreichenden Beweise!“ Das sagte mir heute Morgen Tayeb aus Hamburg, ein Gegner des Mullah-Regimes. Die große Frage: Wie viele solcher Fälle gibt es noch? Kehren jetzt weitere Islamisten oder Kämpfer zurück in den Iran – um für ein Regime zu kämpfen, vor dem sie einst geflohen sind? #IranWar‌ #IranRevolution2026‌

Iman Sefati

26,970 Aufrufe • vor 4 Monaten

Mir ist bewusst, dass ich mich hier auf einem Kurznachrichtendienst befinde. Trotzdem wird das ein längerer Text. Für wen das hier TLDR ist: Kann ich verstehen. Ich wollte schon länger ein paar Zeilen zu meiner Sicht auf den Antisemitismus schreiben. Nun kam aktuell ein Beitrag von Emrah Erken Emrah Erken 🔥🎺 hinzu, auf dem ich mit ansehen musste, wie zwei junge sogenannte „Palästinenser“ den kleinen Hund eines alten Mannes in dessen Gegenwart erschlagen, und ich will meine Ideen hierzu mit denen zum Antisemitismus verbinden. Ich traue mir ein gewisses Verständnis vom menschlichen Sein, vom Seelenleben des Menschen, und von dessen Wirken in Gruppen zu; als Wissenschaftler bin ich mit der Beziehung von Mensch und Hund beschäftigt. Meine Gedanken, die ich hier aufschreibe, sind durch drei bestimmte Texte wesentlich beeinflusst. Zunächst, von Konrad Lorenz: „Das sogenannte Böse: Zur Naturgeschichte der Aggression“, dann, Sigmund Freud: „Der Mann Moses und die monotheistische Religion“ und, ebenfalls Freud: „Das Unbehagen in der Kultur“. Trotz der Länge meines Textes handelt es sich immer noch um eine drastische Vereinfachung; so manches muss ich angesichts des Mediums regelrecht holzschnittartig darstellen. Konrad Lorenz, Nobelpreisträger für Medizin, und der erste Wissenschaftler, der sein Forschungsgebiet als „Tierpsychologie“ bezeichnete, beschreibt sehr eindrücklich, dass Aggression, beziehungsweise das, was er als Aggression bezeichnet, nämlich der Kampf innerhalb einer Art um Ressourcen wie Territorium, aber auch Wasser, Nahrung, Sexualpartner usw., bei den verschiedenen Arten von Natur aus unterschiedlich aussieht, je nachdem, wie stark eine Spezies von der Natur aus „bewaffnet“ ist. Arten, die nicht oder nur schwach „bewaffnet“ sind, müssen von der Natur in der Ausübung ihrer Aggression nicht besonders gehemmt werden, weil sich ihre Vertreter nicht wirklich gegenseitig verletzen können (z. B. viele Fische). Spezies, die hingegen schwer „bewaffnet“ sind, würden sich ständig gegenseitig umbringen, wenn sie „einfach so“ auf einander los gehen, daher sind sie von Natur aus auf eine Umformung ihrer Aggression angewiesen - Wölfe zum Beispiel. Die entäußern ihre Aggression primär über „Ersatzhandlungen“ wie Ohren anlegen, über Knurren, Zähne zeigen, Zähne fletschen. So müssen sie sich nicht ständig gegenseitig mit scharfen, spitzen Zähnen beißen, und dabei ihr Leben riskieren. Wir Menschen sind von Natur aus nicht gut bewaffnet. Mit unseren Händen können wir würgen, mit den Fäusten schlagen - aber wir haben von Natur aus keine gefährlichen Krallen. Mit unseren bloßen Händen bringen wir uns nicht so schnell um, und mit unseren Zähnen reißen wir keine großen Wunden. Wir benötigten in der Ausübung unserer Aggression kaum eine natürliche Hemmung. Für uns Menschen ergab sich jedoch eine Zäsur, als wir das Werkzeug für uns entdeckt haben. Dann nämlich wurden wir einander sehr gefährlich, und wir hätten uns sicher gegenseitig schnell den Garaus gemacht, wenn wir unsere frühen Werkzeuge (z. B. den Faustkeil) ungehemmt zum Einsatz gebracht hätten. Wir brauchten in unserer vergleichsweise kurzen Menschheitsgeschichte im Gegensatz zu z. B. den Wölfen, deren Umformung oder Hemmung ihrer Aggression etwas naturgegebenes und über lange Zeit hinweg entwickeltes ist, eine Hemmung, die wir uns selbst auferlegen mussten, und die auch noch schnell umfassend „greifen“ musste. Bewerkstelligt haben wir das über Religion und daraus entstehende Kultur. Wechseln wir die Perspektive zu Freud. Freud und Lorenz waren sicher keine Freunde. Lorenz war Opportunist unter den Nationalsozialisten und hat sich antisemitisch positioniert. Freud war Jude und musste vor den Nationalsozialisten ins Exil fliehen - seine fünf Schwestern wurden in der Shoa ermordet. Trotz unterschiedlichster grundsätzlicher Ansätze und Ausgangspositionen finden beide aber zu ähnlichen wissenschaftlichen Ergebnissen. Freud arbeitete die Idee aus, dass wir Menschen, neben unseren lebensbejahenden Bedürfnissen per se AUCH etwas Destruktives in uns tragen, er nannte dies den Todestrieb. Wir Menschen empfinden AUCH von Grund auf Lust an Mord, Folter, Vergewaltigung, Plünderung - und wir müssen diese destruktiven Triebe mühsam einhegen. Diese Idee steht jener der Behavioristen entgegen, die das Destruktive im Menschen als etwas Erworbenes verstehen. Ein einfaches Beispiel zur Illustration. Wenn ein kleines Kind ein Türmchen aus Bausteinen baut, und irgendwann das Türmchen selbst zerstört, dann würde der Psychoanalytiker wahrscheinlich davon ausgehen, dass das Kind Lust beim Zerstören empfindet. Ich persönlich finde, dass man das auch beobachten und einfühlen kann. Im Zweifel zerstört das Kind auch noch die Türmchen der mit ihm spielenden anderen Kinder - und empfindet ganz augenscheinlich auch hierbei Lust. Die Behavioristen würden wohl sagen: „Das Kind hat die Erfahrung gemacht, hat also gelernt, dass es so ein Türmchen nicht ewig hoch bauen kann, und das Türmchen irgendwann von selbst umstürzt. Um sich dem frustrierenden Erlebnis zu entziehen, das eigene Unvermögen aushalten zu müssen, einen beliebig hohen Turm eben nicht errichten zu können, macht das Kind das Türmchen lieber selbst kaputt, als dass es wartet, bis es von selbst umfällt.“ - und hier nun würde ich als Psychoanalytiker sagen, dass dies sicher eine Möglichkeit im Seelenleben des Kindes darstellt, aber dass dies nur eben eine Option ist, während das genuin Destruktive in uns ebenfalls permanent wirkt. Diese Grundannahme der Behavioristen, dass wir Menschen wie ein „weißes Blatt“ auf die Welt kommen und Verhaltensweisen, die wir später an der Tag legen, erlernt sind, greift für mein Verständnis viel zu kurz. Man macht es sich damit zu einfach. Und intuitiv empfinden es wohl auch all jene so, die zum Beispiel nach irgendwelchen Gewaltverbrechen mit Widerwillen und Empörung hören müssen, dass man vor Gericht dem Täter des Verbrechens unterstellt, doch ursprünglich auch nur eine liebenswerte menschliche Seele gewesen zu sein, die durch offenbar frustrierende Erfahrungen, z. B. fehlende soziale Aufstiegsperspektiven, zu dem geworden ist, was sie jetzt ist. Ich denke, was in uns Menschen an Aggressivem steckt, erleben wir immer wieder z. B. im Krieg. Wenn die äußeren Rahmenbedingungen passen, dann begehen wir unglaublich brutale Taten; nicht, weil wir müssen, sondern weil wir wollen - und hier nun auch einmal „dürfen“. Wir Menschen sind oft froh, wenn man uns zumindest zeitweise von der Last der Zivilisation befreit. Unter anderem deshalb wird Putin auch von seinen Landsleuten so gemocht, weil er ihnen, weil er seinen Soldaten erlaubt, pardon, „die Sau raus zu lassen“ - das führt dann u. a. zu Butcha. Eine weitere, wichtige Erkenntnis: Wir haben unsere Kultur, unsere Zivilisation, letztlich den Juden zu verdanken. Seit Moses tanzen wir nicht mehr ums goldene Kalb. Aus Kulten und vielen Gottheiten wurde eine monotheistische Religion. Die Atheisten werden sagen, wir haben G-tt postuliert, die Gläubigen werden sagen, G-tt hat sich uns offenbart. Im täglichen Gebet der Juden „Höre, O Israel, der Herr unser G-tt, der Herr ist eins.“ steckt die Grundlage unserer ganzen Zivilisation und unseres Überlebens als Spezies. Wir bekamen die zehn Gebote, die unser ganzes Miteinanders neu geregelt haben. Es gibt plötzlich, in unglaublicher Klarheit, einen G-tt, der Forderungen an uns richtet, der sagt: „Ich bin der Herr, dein G-tt“, „Du sollst nicht töten“, „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut“ usw. - dies war der Grundstein für unser kultiviertes, zivilisiertes Miteinander. Und dass die Juden uns allen die Kultur gebracht haben, haben wir ihnen nie verziehen. Denn die Kultur steht im Widerspruch zu Teilen unserer Natur, sie ist (auch) Quelle des Leidens. Wir sprechen von kulturellen Errungenschaften, weil wir einen Preis für unser Kultiviertsein zahlen. „Das gern verleugnete Stück Wirklichkeit hinter all dem ist, daß der Mensch nicht ein sanftes liebebedürftiges Wesen ist, das sich höchstens, wenn angegriffen, auch zu verteidigen vermag, sondern daß er zu seinen Triebbegabungen auch einen mächtigen Anteil von Aggressionsneigung rechnen darf. Infolgedessen ist ihm der Nächste nicht nur möglicher Helfer und Sexualobjekt, sondern auch eine Versuchung, seine Aggression an ihm zu befriedigen, seine Arbeitskraft ohne Entschädigung auszunützen, ihn ohne seine Einwilligung sexuell zu gebrauchen, sich in den Besitz seiner Habe zu setzen, ihn zu demütigen, ihm Schmerzen zu bereiten, zu martern und zu töten.“ (Freud) Auch Goethes Imperativ: „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“ ist ein Wunsch, ein Versuch, das Aggressive einzuhegen, genauso wie das christliche elfte Gebot: „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.“ Was die Juden angeht, haben sie neben dem unverzeihlichen Frevel, uns zum kultivierten Miteinander zu bewegen, auch noch das Pech gehabt, ohne eigenes Land überall auf der Welt verstreut leben zu müssen. Der etwas sarkastische Freud sagt hierzu: „Es ist immer möglich, eine größere Menge von Menschen in Liebe aneinander zu binden, wenn nur andere für die Äußerung der Aggression übrigbleiben. […] Das überallhin versprengte Volk der Juden hat sich in dieser Weise anerkennenswerte Verdienste um die Kulturen seiner Wirtsvölker erworben (…).“ und „Es war auch kein unverständlicher Zufall, daß der Traum einer germanischen Weltherrschaft zu seiner Ergänzung den Antisemitismus aufrief, und man erkennt es als begreiflich, daß der Versuch, eine neue kommunistische Kultur in Rußland aufzurichten, in der Verfolgung der Bourgeois seine psychologische Unterstützung findet. Man fragt sich nur besorgt, was die Sowjets anfangen werden, nachdem sie ihre Bourgeois ausgerottet haben.“ Die Juden sind also nicht nur die, die uns alle unter das Joch der Zivilisation genommen haben (wobei es noch einer Beschreibung bedürfte, warum wir das mit uns machen lassen, sie zwingen uns ja nicht unmittelbar; es gibt aber noch den wichtigen Aspekt des Gewissens und des Schuldgefühls, aber das führt hier zu weit) - sondern sie sind überall auf der Welt „die Fremden“, die sich hervorragend als Zielscheibe für die Aggression der dort lebenden nichtjüdischen Bevölkerung eignen. In modernerer psychologischer Sprache würde man vielleicht von „in-group“ und „out-group“ sprechen, aber auch hier: Das führt zu weit. Für unser heute müssen wir noch folgende Betrachtung mit einbeziehen: Bis vor Kurzem hat der Staat selbst seine Legitimation noch von G-tt bekommen, unsere Monarchen waren Kaiser oder König von G-ttes Gnaden. Aber wir leben heute in einem säkularen Staat, wir vollbringen das Meisterstück, die Gewaltausübung freiwillig an den Staat abzutreten. Nicht, weil G-tt uns befielt, uns an das zu halten, was der Kaiser sagt - wie noch vor ganz kurzer Zeit, sondern weil wir ein Einsehen darein haben, dass es für uns als Gruppe besser so ist. Das ist eine unglaubliche kulturelle und zivilisatorische Meisterleistung. Es juckt uns ständig in den Fingern, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, aber wir haben uns in unserer Gesellschaft darauf verständigt, das nicht zu tun. Davon haben wir etwas: Nämlich Sicherheit. Wir können uns in unserer Gesellschaft einigermaßen sicher sein, nicht vom Nachbarn morgens mit dem Baseballschläger erwartet zu werden, weil ihm unsere Musik gestern Abend zu laut war. Die Sicherheit macht uns viel möglich, wir können uns um so Dinge kümmern wie Wissenschaft, Kunst, Schönes. Aber wir zahlen einen Preis, nämlich den, dass wir uns wider unsere Natur „verbiegen“ müssen, bis hin zur Neurose. Nun gibt es Gesellschaften, die die Gewaltausübung nicht an den Staat abtreten. Wo z. B. das Recht des Stärkeren gilt. Gesellschaften, die sich nicht der Last unserer Zivilisation unterwerfen. Die lassen ihren brutalen, sadistischen, aggressiven Trieben relativ freien Lauf. Wenn wir Menschen aus diesen Gesellschaften in unserer aufnehmen, torpedieren wir unser fragiles und junges säkulares Gesellschaftssystem, da es schon mühevoll genug ist, Menschen, die innerhalb unseres Systems sozialisiert sind, dazu zu bewegen, sich weiterhin an unsere kulturellen Gepflogenheiten zu halten. Menschen, die nicht in unserer Gesellschaft sozialisiert sind, müssten erst einmal davon überzeugt werden, dass unsere Kultur erstrebenswert ist. Arroganterweise setzen wir dies gerne voraus. Wir erwarten von Migranten, dass sie sich von sich aus an unsere Gepflogenheiten halten. Und wir brechen dies in der politischen Debatte gerne herunter auf die Gesetzestreue - das allein reicht aber mitnichten! Es geht doch eigentlich um die Art, wie wir mit einander umgehen, und das lässt sch nicht vollständig über Gesetze abbilden. In einer Art anmaßender Überheblichkeit gehen wir interessanterweise gerne davon aus, dass alle Menschen erst einmal gut sind, und Frieden und zivilisiertes Miteinander wollen. Wir sollten den Menschen zuhören, wir sollten ihre Taten beobachten - und uns mühsamerweise ein eigenes Bild machen. Und wenn es Gesellschaften gibt, die eine Vernichtung ihres Nachbarstaates Israel fordern, dann sollten wir sie ernst darin nehmen - und nicht, weil wir eine Zweitstaatenlösung elegant finden würden, denen unterstellen, dass sie sie auch gut finden. Also, noch einmal: Eigentlich soll uns zunächst die Religion, dann die Kultur, die aus ihr entsteht, vor unseren eigenen destruktiven Trieben, vor Teilen unserer wahren Natur schützen. Selbst das gelingt schon nur bedingt und manchmal reicht Kultur allein auch nicht aus. Ich habe noch Interviews mit Marcel Reich-Ranicki vor Augen, der von seiner Zeit im Warschauer Ghetto berichtete, und die Peiniger der Juden dort als teilweise sehr kultivierte Menschen beschrieb. Meine Schilderung bis hier hin zeigt auf, dass menschliche Gesellschaften in unterschiedlichem Maße die aggressiven Triebregungen der in ihr lebenden Menschen einhegen, sie verbieten und unterdrücken - und dadurch auch zu unterschiedlich stark ausgeprägtem Widerwillen gegen die eigene Kultur führen. Nun gibt es jedoch auch noch Gesellschaften, die das Konzept von Kultur in gewisser Hinsicht pervertieren, in dem sie die destruktiven Triebe sogar fördern bzw. in negativer Hinsicht pflegen und „kultivieren“. Gesellschaften, in denen der Tod der international beliebtesten „out-group“, nämlich der Juden, Ziel ist, und der gewaltsame Tod eigener Familienangehöriger, und sogar der eigene gewaltsame Tod als etwas erstrebenswertes angesehen wird. Dann sind wir bei den sogenannten „Märtyrern“, bei den zivilen Schutzschilden, die dieses Schicksal teilweise sogar bereitwillig annehmen, und wir sind beim siebten Oktober und der ausgelassenen Stimmung beim Morden, Foltern und Vergewaltigen… Wir sind bei dem, was Douglas Murray Douglas Murray gerne (und korrekterweise) als den „death cult“ bezeichnet, und ich gerne als Anti-Kultur oder pervertierte Kultur bezeichnen möchte. Das, was uns vor dem Aggressiven in uns beschützen soll, wird hier benutzt, um genau dies zu fördern. Das Pflegen und „Ausarbeiten“ dessen, was in vielen anderen Kulturen als verabscheuungswürdig angesehen wird, kommt für meinen Geschmack in der öffentlichen Debatte noch zu kurz. In diesen Gesellschaften wird nachgewiesenermaßen mit Kindern bereits trainiert, grausam zu sein. Diese Grausamkeit wird spielerisch erlaubt, wenn Kontaktsituationen mit „dem Feind“ nachgespielt werden, sie wird aber auch quasi probatorisch über echte, ausagierte Grausamkeit Tieren gegenüber geübt. Ebenfalls zutiefst menschliche Eigenschaften wie Einfühlung und Mitgefühl sollen hierbei gezielt „abtrainiert“ werden. Die organisierten, und, wie man heute so schön sagen würde: „strukturellen“ Grausamkeiten Tieren gegenüber sind gut dokumentiert. Man kann einfach Google bemühen. Ich möchte hier nur ein konkretes Beispiel aufgreifen, nämlich den institutionalisierten Hass auf Hunde in jenen Gesellschaften. Hunde sind eine ganz besondere Spezies. Gerne als „der beste Freund des Menschen“ bezeichnet, ist diese Spezies als einzige dadurch entstanden, dass sie sich auf den Menschen hin entwickelt hat, quasi sich selbst auf den Menschen zugeschnitten hat. Die aktuelle Forschung bezüglich der Hunde lässt uns davon ausgehen, dass ursprüngliche Ideen zur Domestikation des Wolfes hin zum Hund, die besagten, dass der Prozess von uns Menschen ausgegangen sein dürfte, zum Beispiel über die Adoption von verwaisten Wolfwelpen, falsch sind. Wir glauben heute sagen zu können, dass der Prozess der Annäherung des Wolfes an den Menschen von den Wölfen ausgegangen ist, und zunächst über epigenetische Vorgänge sich die Wölfe verändert haben, die veränderten Wölfe dann einen Überlebensvorteil hatten, und die epigenetischen Prozesse zu genetischen wurden. Ein zahmer Wolf ist noch kein Hund. Hunde haben Fähigkeiten, über die (unseres Wissens nach) keine andere Spezies verfügt. Hunde haben beispielsweise eine eigene „theory of mind“ vom Menschen; eine artübergreifende Meisterleistung! Das kann kein anderes Tier. Hunde können im Gesicht eines menschlichen Gegenüber besser dessen Gemütszustand ablesen, als ein anderer Mensch dazu in der Lage wäre; und das tun die Hunde nur mit uns, sie machen dies nicht unter einander. Auch können Hunde am sich verändernden Geruch unseres Körpers Rückschlüsse auf unser Stresslevel ziehen. Manchmal liest man sogar, dass Hunde die besseren Menschen seien. Das bezweifle ich, aber sie sind mit ziemlicher Sicherheit doch eines: ein Beispiel dafür, wie ein gutes Miteinander sogar zwischen Spezies aussehen kann. Sie sind ein Symbol für das, was wir Menschen, wenn wir zivilisiert sind, sogar einer anderen Art gegenüber in der Lage sind, auszuleben. (Und im Übrigen, was uns in der Hundeerziehung manches mal im Wege steht. Wir übertragen unsere zwischenmenschliche Aggressionshemmung auf den Hund und schaffen es dann nicht mehr, dem Hund zu vermitteln: „Tu`s, weil ich es Dir sage!“). Als die Hamas mit exakten Grundrissen der Häuser in die Kibbuze eingefallen ist, hatten die Täter zu den Häusern nicht nur Listen der dort lebenden Menschen, mit Namen, sondern auch der dort lebenden Hunde, mit Namen! Dass diese Hunde dort getötet wurden, geschah gezielt - und war von vorn herein Teil des Plans. Die Barbaren wissen, dass es unter kultivierten, zivilisierten Menschen üblich ist, die Hunde als Familienmitglieder zu betrachten und sie zu lieben. Sie wurden getötet, um uns, den ganzen zivilisierten Westen, zu demütigen, und uns um so mehr das Herz zu brechen. Ich bin in meinem Leben viel gereist, aber mir ist noch keine Stadt begegnet, in der ich so viele Hunde und ihre Besitzer gesehen habe, wie Tel Aviv. Der Gegensatz von Juden - Grundlage unserer Kultur und Zivilisation - Hunde als einzige Spezies, die ihr Dasein darauf begründet hat, sich auf den Menschen hin zu entwickeln - zivilisierter Umgang mit eben jener Spezies, die uns so nah ist, dass wir sie (im Westen) als Familienmitglieder betrachten einerseits, und Gesellschaften, die einen „Death Cult“ betreiben - eine Art „Antikultur“ bzw. „Antizivilisation“ - Hass auf Hunde als Symbole zivilisierten Zusammenlebens - (andererseits) ist nach meinem Dafürhalten kein Zufall. Und so war es sicher auch kein Zufall, dass in Nazi-Deutschland Juden die Haltung von Hunden (und anderen Haustieren) untersagt wurde, sie ihre Hunde ausliefern mussten, und deren Hunde ebenfalls systematisch (!) getötet wurden. Im Film „Waltz with Bashir“ beginnt der Plot damit, dass ein ehemaliger israelischer Soldat Albträume hat, weil er im Krieg hatte Hunde töten müssen; sein schlechtes Gewissen verfolgte ihn über Jahre in den Schlaf. Die Barbaren hingegen töteten zum Beispiel am 07. Oktober, aber auch zu anderer Gelegenheit, mit Begeisterung, filmten sich dabei und veröffentlichten ihren Blutrausch völlig schamlos und ohne Anzeichen eines schlechtes Gewissens. . Theodor W. Adorno stellte fest, dass Antisemitismus keine Meinung, sondern ein Affekt sei, und sich mit Argumenten deshalb nicht bekämpfen lasse. Gegen Antisemitismus muss der Staat mit Autorität oder Gewalt vorgehen. Ich möchte hinzufügen: er sollte es auch im ureigensten Interesse tun, eben weil Antisemitismus ein Ausdruck von Kultur- und Zivilisationsfeindlichkeit ist, die in zweiter Linie auch den säkularen, demokratischen Staat angreift und unterminiert - wobei wir noch einen weiteren kurzen Exkurs unternehmen müssen. Die internationale Linke, die sich einerseits gerne in antifaschistischer Tradition sieht, zeichnet sich andererseits durch ausgeprägten Antisemitismus aus. Dies ist nur auf den allerersten Blick ein scheinbarer Widerspruch. Auf den zweiten Blick erklärt sich dies schnell: Die Linke ist daran interessiert, die gegenwärtigen gesellschaftlichen Gefüge zu zerstören, und die Wirtschaftsordnung, also die soziale Marktwirtschaft bzw. den Kapitalismus abzuschaffen. Die Juden bieten sich einmal mehr als Projektionsfläche an; an ihnen wird im heute der neomarxistische Klassenkampf 2.0 abgearbeitet. Man beobachtet wirtschaftliche Erfolge - und schon wird die Prosperität Israels zum Hassobjekt der Kommunisten und Sozialisten, womit einmal mehr auch gleich alle Juden ins Visier geraten. Ein besonders pikantes Detail in diesem Kontext ist, dass es eine Gruppe von Neomarxisten gibt, welche die Vordenker der gesamten „postkolonialen“ Ideologien sind, hierunter explizit auch die „Queer-“, „Gender-“ und „Critical Race-“ Ideologie, sowie der „Intersektionalismus“. Diese modernen Marxisten bemühen sich, bestehende Gruppen zu infiltrieren, was ihnen teilweise auch gut gelingt. So ist die Schwulenbewegung, der es lange Zeit nur darum ging, zu erreichen, dass Schwule und Lesben keine Bürger zweiter Klasse, oder gar Kriminelle mehr sind, inzwischen von den Anhängern der „Queer-“ Ideologie gekapert worden. Diese tun nun gerne so, als seien alle Schwulen auch gleichzeitig queer. Die linksextremen „Queers“ sind strukturell antisemitisch, was nun mitnichten auf alle Schwulen zutrifft, jedoch entsteht in der Öffentlichkeit häufig ein anderes Bild, weil die linksextremen „Queers“ sich klar gegen Israel positionieren und die absurde „Queers for Palestine“-Bewegung ins Leben gerufen haben. Es ist dabei mitnichten so, dass die Schwulen zu dumm wären, zu verstehen, was man mit ihnen in Gaza machen würde. Es sind die linksextremen „Queers“, die sich gegen Israel und die Juden positionieren, und damit auch gegen Rechtsstaatlichkeit, Kultur und ein zivilisiertes Miteinander in unserer Gesellschaft. Eine bemerkenswerte Parallele gibt es zwischen diesen relativ jungen Ideologien und den angestammten Feinden Israels, den sogenannten „Palästinensern“: Beiden ist zu eigen, sich eigene Wahl-Identitäten zuzulegen. Ob sich ein Sänger „Nemo“ als „nonbinär“ bezeichnet, und von der ganzen Welt fordert, fortan so angesehen und angesprochen zu werden, oder sich ein in Kairo geborener Ägypter hinstellt, sich plötzlich als „Palästinenser“ bezeichnet und erwartet, dass man diese selbst gewählte Identität akzeptiert - ich sehe da keinen Unterschied. Auf die historische Nähe der Linken zu den sogenannten „Palästinensern“ will ich nicht weiter im Detail eingehen, ich erinnere nur an die Beziehungen zwischen der „Rote Armee Fraktion“, der "Deutschen Demokratischen Republik“ und den sogenannten „Palästinensern“. Ich stamme aus der ehemaligen DDR und sehe Honecker und Arafat noch Bruderküsse austauschen… Ein letzter Aspekt. Das Phänomen „Antisemitismus“ führt uns vor Augen, dass unsere bisherige Betrachtung im politischen Diskurs, ob etwas links oder rechts ist, oder sich vor oder hinter einer Brandmauer befindet, doch eine furchtbar eindimensionale Einordnung war. Die Hufeisentheorie, dass sich linksextreme und rechtsextreme Positionen annähern, ist bereits ein dynamischeres Modell, dass sozusagen eine zweite Dimension mit einbezieht. Aber wir müssen wohl die Perspektive wechseln und eine dritte Dimension einbeziehen: Die Frage ist doch nicht so sehr, ob man eher links oder eher rechts steht, sondern wie tief wir sinken wollen. Die zentrale Frage ist, wie wir es mit unserer Kultur, unserem Zivilisiertsein künftig halten möchten. Die Idee des dreidimensionalen Modells stammt nicht von mir. Ich habe sie aus der Rede von Ronald Reagan vom 27. Oktober 1964 „A Time For Choosing“. Da sagte er: „You and I are told increasingly we have to choose between a left or right. Well I'd like to suggest there is no such thing as a left or right. There's only an up or down - [up] man's old-aged dream, the ultimate in individual freedom consistent with law and order, or down to the ant heap of totalitarianism.“ Vielleicht ist die Zeit, zu wählen, jetzt dringlicher denn je. Ich beende diesen Text mit einem Video. Ein musikalisches Gebet für Israel, aufgenommen 2017 in Amsterdam; wir hören die drei New Yorker Kantoren Azi Schwartz, Netanel Herstik und Yaakov Lemmer.

Andreas Sobottka

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