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"Bist du Anne Frank, oder was?" brüllt der #AfD-Jungpolitiker und Online-Troll Patrick #Kolek dem Gegenprotest in #Koblenz bei einer Parteiveranstaltung entgegen. Die amüsierte Gruppe im Hintergrund ist die aufgelöste "Revolte Rheinland". Danke hessencam, dass ihr da wart! 1/2

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Reschke Fernsehen entlarvt rechte Wunschwelt. Die wohl beste Sendung der ARD seit Jahren Ein Kommentar zur Reschke-TV-Sendung vom 24.07.2025 Selten hat eine öffentlich-rechtliche Sendung so glasklar, so klug und so messerscharf seziert, was rechte Parteien in Deutschland wirklich wollen: Eine Rückkehr zu einem völkisch durchformatierten Idealstaat, in dem Frauen Kinder kriegen, Männer Befehle geben und queere Menschen einfach nicht vorkommen. Oder, wie Reschke Fernsehen es nennt: Familienpolitik als Staatsdienst. „Der Kinderwunsch ist privat, doch für die AfD ist er ein politischer Auftrag, ein Dienst am Staat.“ Mit diesen Worten beginnt eine 30-minütige Abrechnung, die man gesehen haben muss. Die AfD-Agenda wird enttarnt, nicht durch Meinung, sondern durch Zitat, Kontext und historische Parallelen. Und was dabei herauskommt, ist kein harmloser Kulturkampf, sondern ein Abstieg in völkische Ideologie, autoritäre Geschlechterrollen und eiskalten Nationalismus. Babys für den Staat: Das „Ehestandsdarlehen“ reloaded Die Sendung zeigt: Die AfD fordert ernsthaft „Baby-Willkommensdarlehen“, eine Wortneuschöpfung, die vor allem eines ist: ein verkleidetes NS-Ehestandsdarlehen. Damals wie heute ging es nicht um soziale Unterstützung, sondern um Selektion und Steuerung. Erwünscht sind nur die „richtigen“ Geburten. In der AfD-Rhetorik heißt das: „hellhäutige ungarische Kinder“, wie es im O-Ton einmal heißt, eine Formulierung, die für sich selbst spricht. Frauenbild aus dem Archiv der Unterdrückung Hausfrau, Mutter, Heimchen. Das Rollenbild der AfD für Frauen ist eine Rückbesinnung auf die 1930er, versehen mit einem Instagram-Filter aus deutschnationaler Rhetorik. Gleichgeschlechtliche Ehen werden abgelehnt, queere Eltern ohnehin. Das ist nicht konservativ, das ist rückwärtsgewandt bis zur Unkenntlichkeit demokratischer Grundwerte. Familienpolitik = Migrationspolitik Was die Sendung glänzend aufzeigt: Die AfD trennt nicht zwischen Familien- und Migrationspolitik, sie betrachtet beide als zwei Seiten derselben rassistischen Medaille. Mehr deutsche Kinder statt Zuwanderung! – das ist kein Zitat, aber die zugrunde liegende Logik. Ein „Demografiekrieg“, der nur in den Köpfen der AfD existiert. International vernetzt aber bitte schön völkisch. Reschke zeigt, dass diese Ideologie nicht nur eine deutsche Spinnerei ist, sondern Teil eines autoritären Netzwerks, das in Ungarn, Polen und Teilen der USA längst realpolitische Macht hat. Was bei Orban Gesetz ist, steht bei Höcke und Weidel im Programm, nur mit mehr Frakturschrift. Die beste Reschke-Sendung bisher – Pflichtprogramm für Demokrat:innen. Diese Folge ist sehenswert, verstörend, aufklärend und leider brandaktuell. Sie zeigt, wie gefährlich „Familienpolitik“ klingen kann, wenn sie von einer Partei kommt, die das Grundgesetz wie eine Serviette betrachtet. Und wie reagiert die rechte Blase? Richtig: Sie kotzt. Sie hassen das „Staatsfernsehen“, zahlen angeblich keinen Cent GEZ aber kennen jede Sendeminute. Sie zittern, weil Reschke den Schleier vom Gesicht hebt und das, was darunter liegt, ist zu braun, um es noch mit „konservativ“ zu beschönigen. Offene Frage: Warum haben Demokrat:innen ihnen X überlassen? Und während die AfD auf Plattformen wie X (vormals Twitter) weiter ihr giftiges Narrativ spinnt, sind viele Demokrat:innen gegangen. Nicht, weil sie verloren hätten. Sondern weil sie aufgegeben haben. „Das ist mir zu toxisch“, sagen sie. Oder: „Lohnt sich doch nicht mehr.“ Ergebnis? Die Braunen feiern sich, ungehindert, ungeprüft, unwidersprochen. Weil die Klugen, die Lauteren, die Demokratischen… zu leise oder gar nicht mehr da sind. Fazit: Diese Folge ist mehr als Fernsehen. Sie ist ein Weckruf und vielleicht das wichtigste Stück Aufklärung, das der öffentlich-rechtliche Rundfunk 2025 gesendet hat. Danke, Reschke Fernsehen. Danke, ARD. Und danke an alle, die den Mut haben, diesem braunen Müll zu widersprechen. ▶️ Unbedingt anschauen – ARD Mediathek, Sendung vom 24.07.2025. Titel: „Kinderkriegen für den Staat – die Familienpolitik der AfD“ Empfohlen von Demokrat:innen.

Schlafsheep 📯🇩🇪🇪🇺🇺🇦🌻

66,882 Aufrufe • vor 1 Jahr

„Elon Musk ist kein Wissenschaftler, er ist kein Ingenieur. Er ist ein milliardenschwerer Betrüger mit viel Geld. Er hat keinen guten Hintergrund.“ Das sagte Alexandria Ocasio‑Cortez hier. Sie ist Abgeordnete im Repräsentantenhaus der USA. Elon Musk soll also keinen guten Hintergrund haben. Was ist eigentlich mit dem Hintergrund von Alexandria Ocasio‑Cortez? Schauen wir sie uns einfach mal beide an. Elon Musks Hintergrund besteht aus einer Ausbildung in Physik und Volkswirtschaftslehre, aus unternehmerischem Risiko, aus der Gründung von Firmen, aus Produkten, die Menschen freiwillig kaufen, und aus Investitionen, die Menschen freiwillig tätigen. Sein Hintergrund ist der Markt, basierend auf Zustimmung, Angebot und Nachfrage. Wer ihn nicht mag, kann ihn ignorieren. Wer seine Produkte nicht will, kauft sie nicht. Wer sein Geld nicht investieren will, lässt es bleiben. Sein Hintergrund ist Freiwilligkeit. Alexandria Ocasio‑Cortez’ Hintergrund ist ein anderer. Ihr Hintergrund ist der Staat, das politische System und die Gesetzgebung. Ihr Hintergrund sind Steuern. Steuern sind kein Abo, das man kündigen kann. Steuern sind keine Einladung, sondern eine Forderung. Wer Steuern nicht zahlt, wird verfolgt und bestraft. Hinter jeder staatlichen Regel steht die Gewalt. Am Ende jeder staatlichen Verordnung befindet sich die Waffe des Staates. Der Staat schickt zur Not seine bewaffneten Organe. Das ist der Hintergrund der Politik. Wenn Ocasio‑Cortez also sagt, Elon Musk habe „keinen guten Hintergrund“, was meint sie dann eigentlich mit Hintergrund? Gemessen an dem Hintergrund, aus dem sie selbst spricht, ist Musks Hintergrund harmlos. Er zwingt niemanden. Er erhebt keine Zwangsabgaben. Er unterschreibt keine Gesetze, die mit Gewalt durchgesetzt werden. Er kann scheitern, und niemand muss dafür zahlen außer denen, die freiwillig mit ihm gegangen sind. Elon Musk hat Unternehmen aufgebaut, die Produkte herstellen, Dienste anbieten, Menschen beschäftigen, Märkte und die Welt verändern und verbessern. Es sind Firmen, bei denen Musk eigenes Kapital eingesetzt, eigenes Risiko getragen und persönliche Verantwortung übernommen hat. Wenn eines dieser Projekte scheitert, dann zahlt nicht „die Gesellschaft“, sondern er. Dann verlieren Investoren freiwillig investiertes Geld. Das ist ein Hintergrund aus Eigenverantwortung. Alexandria Ocasio-Cortez hat nichts davon. Sie hat keine Firma gegründet. Sie hat keine Firma geleitet. Sie hat keine Löhne erwirtschaftet. Sie hat nie unternehmerisch entscheiden müssen, ob am Monatsende genug Geld da ist, um andere zu bezahlen. Sie ist nie mit eigenem Vermögen ins Risiko gegangen. Sie musste nie haften. Ihr Hintergrund ist ein anderer: Sie verteilt fremdes Geld. Sie arbeitet mit Budgets, die sie nicht selbst erwirtschaftet hat. Sie entscheidet über Programme, für die andere zahlen müssen. Sie propagiert politische Ideen, deren Kosten nicht sie trägt, sondern die Allgemeinheit. Wenn diese Ideen scheitern, wenn Programme nicht funktionieren, wenn Milliarden versickern – dann haftet sie nicht. Dann haftet das Volk. Wenn Musk scheitert, haftet Musk. Wenn AOC scheitert, haftet der Steuerzahler. Genau deshalb ist der Vorwurf des „Con Man“ so aufschlussreich. Denn ein Con Man lebt davon, dass Menschen freiwillig folgen, dass sie glauben und sich entscheiden. Politik hingegen braucht diesen Glauben nicht zwingend. Sie kommt auch mit Gehorsam aus. Der Hintergrund von Elon Musk ist Risiko. Der Hintergrund von Alexandria Ocasio-Cortez ist Macht. Der Hintergrund von Musk ist Zustimmung. Der Hintergrund von AOC ist Durchsetzung. Man kann Elon Musk kritisieren, seine Projekte ablehnen und seine Persönlichkeit unsympathisch finden. Wer aber über Hintergründe sprechen will, sollte ehrlich sein: Der Hintergrund des Unternehmers ist friedlicher als der Hintergrund der Politikerin. Musk ist weniger gewalttätig als AOC. Hinter Musk steht keine Waffe. Hinter Ocasio-Cortez schon. Das sind zwei sehr verschiedene Hintergründe.

Gerd Buurmann

88,088 Aufrufe • vor 7 Monaten

Liebe Freunde, nehmt euch fünf Minuten, auch, wenn euch nicht alles gefällt, was ihr zu lesen kriegt. Denn das geht uns alle etwas an. Im Kampf gegen den expansiven Islam -ismus gibt es ein islamisch beherrschtes Land im Nahen-/Mittleren Osten, das sich gegen die Islamische Republik und ihre Politik der Terrorfinanzierung und der aggressiven Expansion wehrt: Das ist der Iran. Das Video Im Video seht ihr, dass ein mutiger Iraner die israelische Flagge über Teherans Straßen aufgehängt hat, und das in der Nacht vom 45. Jahrestag der Islamischen Republik. Er sagt: "Die Bevölkerung Israels und Irans teilen denselben Schmerz. (...) Khamenei, du Nazi, sag hallo zu deinem Ende!" Eingeleitet wird seine Ansprache mit: "Kyros, Dariush, Reza Shah, ich sage laut, lang lebe der König!" Wofür steht die iranische Bevölkerung? Der Iran steht für 7000 Jahre Geschichte, eine alte vorislamische Identität, die schon immer als Ausdruck des Widerstands gegen die islamische Invasion vor 1500 Jahren am Leben gehalten wurde. Zum Widerstand der Iranerinnen und Iraner gehört auch, dass sie nicht zugelassen haben, dass sie die persische Sprache verlieren. Wenn euch #Woke-Linke also erzählen, dass unsere „Kultur“ respektiert werden muss (also die Mullahs), dann lasst euch sagen: Der Islam ist nicht unsere Kultur, sondern der Fremdkörper, den wir seit 1500 Jahren bekämpfen. Iran ist eine natürlich gewachsene Vielvölkernation. Die erste manifeste Menschenrechts-Charta durch Kyros den Großen ist das Ergebnis einer eher toleranten und freiheitsliebenden Kultur, die andere Völker, Religionen und Sprachen aufnimmt, sofern sie kein natürlicher Antikörper gegen oben genannte Werte darstellen. Die Befreiung der Juden durch Kyros den Großen aus der der Gefangenschaft der Babylonier beweist die enge, historische Verwobenheit mit dem Schicksal der Jüdinnen, Juden und mit Israel. Wir sind ein sehr geschichtsbewusstes Land, deshalb seht ihr bei uns eine starke Resistenz gegen die antisemitische Propaganda durch die Mullahs. Wir sind dafür nicht anfällig, wir kennen unsere Freunde, unsere Freunde, unsere Kultur und wogegen wir kämpfen. Die Scharia ist unser Feind. Iranerinnen und Iraner sind eure Verbündeten Wenn ihr also den aggressiven Imperialismus des Islamismus bekämpfen wollt, solltet ihr die Menschen im Iran unterstützen. Sie kämpfen mit leeren, unbewaffneten Händen gegen die mächtigste Terrororganisation der Welt: die Islamischen Revolutionsgarden. Die USA, EU und die feministische Außenministerin rammen den wehrlosen Menschen seit dem 16. September 2022 (Aufstände seit #MahsaAmini) nach einer kurzen „Orientierungsphase“ die Messer nacheinander in den Rücken. Biden hat vor dem 7.10. und trotz der landesweiten #IranRevolution Milliarden eingefrorener US-Dollar freigegeben, damit die Islamische Republik weiter überleben kann (Wirtschaft ist im Sinkflug). Die Außenministerin lügt uns alle in Bezug auf die angeblich fehlende rechtliche Grundlage zur Listung der Revolutionsgarden an, obwohl das schon mehrfach von Experten widerlegt wurde. Auch das besagte Rechtsgutachten, auf das sie sich ständig bezieht, gibt nicht her, was sie daraus macht. Das Auswärtiges Amt hat bekannte mit Khomeini verbandelte „Berater“ wie Adnan Tabatabai mit deutschen Steuergeldern bezahlt, wieder zur Stabilisierung der Islamischen Republik. Die ständigen Bemühungen, lediglich lobbynahen Regime-Reformistinnen, im Moment im „feministischen Gewand“, zu pushen, beweist, dass die Bundesregierung an der Islamischen Republik festhalten will. Die enge Freundschaft der Bundesregierung mit dem Mullah-Staat ist eine moralische Bankrotterklärung und ein Verrat an die eigenen Werte. Aspekte dieses Verrats und dieses unbedingten Willens der Anbiederung seht ihr am Zustand der UN, der UNRWA, der Aussagen von Josep Borrell und dass Deutschland noch immer der größte Handelspartner der Mullahs ist. Steinmeier hat der Islamischen Republik vor fünf Jahren zum Jahrestag gratuliert! Joschka Fischer hat den Mullahs dabei geholfen, unbehelligt an der Atombombe weiterzubauen. Heiko Maas hat damals nach der Aufkündigung des Atomdeals durch Trump alles in Bewegung gesetzt, damit die Islamische Republik die wirtschaftlichen Konsequenzen nur milde treffen. Diese elende Freundschaft zwischen dt. Regierungen und dem Islamismus wird uns alle in naher Zukunft viel kosten, wenn wir nicht jetzt etwas dagegen tun. Wer ist der Kopf der Schlange? Wir brauchen eure Hilfe dabei, Druck auf unsere Bundesregierung auszuüben. Zumindest sollten wir ihnen zeigen, dass wir um ihre Lügen wissen und sie nicht mehr so hinnehmen können. Ich wiederhole es nochmal: Wenn ihr Angst vor dem Tag des Kipppunkts habt, an dem wir diese Massen an Hass nicht mehr in den Griff kriegen werden, dann wisset: Der streuende Tumor sitzt im einst schönen Iran. Der Westen stärkt die Stabilität dieses Regimes, gegen eure eigenen Interessen. Also stärkt bitte uns, die Iranerinnen und Iraner im Land und in der Diaspora. Stärkt ihre Stimmen. Wer sind "ihre Stimmen"? Orientiert euch nicht an den bekannten Gesichtern iranisch-stämmiger "Influencerinnen und Iran-Expertinnen", die sich selbst ganz stolz „linksgrünversifft“ nennen oder die in Zeiten des massiven muslimischen Antisemitismus ein Buch über den deutschen Rassismus schreiben. Sie generieren bewusst eine an hiesige politische Leitlinien angepasste False-Balance zu Ungunsten von Iranern im Iran. Sie erzählen euch das #Woke-Narrativ einer lediglich "feministischen Revolution", in der es um "ethnische Minderheiten" und vor allem um das "Kopftuch" geht, um uns anschließend verkappte Reformisten der Islamischen Republik vorzusetzen, wie z.B. #NargesMohammadi, die aus dem schrecklichsten Foltergefängnis (Evin) Tweets zu Gunsten der #Hamas absetzt. Fragt lieber uns No-Names, die zwar nichts an unserer Aufklärungsarbeit verdienen, kein Fame erlangen können, weil wir anonym bleiben müssen ohne den Schutz durch unseren Bekanntheitsgrad. Denn unsere Motivation ist pur, wir profitieren nicht davon, wir haben sogar unverhältnismäßig hohe Kosten wegen unseres Einsatzes. Zusammenhänge Ich schicke euch später unter diesem Beitrag ein paar Artikel über die Themen, die uns hier betreffen und mit dem Kampf gegen die Islamische Republik zusammenhängen. Genauso, wie der Erfolg der Ukraine auch unser notwendiger Erfolg ist, ist der Erfolg Israels sowie und der der iranischen Bevölkerung für unsere langfristige Sicherheit mehr als obligat. Iran geht euch etwas an. Ukraine geht euch etwas an. Israel geht euch etwas an. Ertragt die Ambivalenz, es geht nicht anders! Zu guter Letzt: Die Menschen im Iran rufen nicht nach Regime-Reformistinnen wie Narges Mohammadi, sondern nach Reza Pahlavi. Wenn ich euch auch nicht von jetzt auf gleich davon überzeugen kann, dass auch eure Eltern oder Ihr damals der sowjetisch-dirigierten, Jahrzehnte langen Anti-Schah Propaganda zum Opfer gefallen seid (genauso, wie ihr heute die Propaganda und die Apologeten des Hamas-Terrorismus live miterleben könnt), so akzeptiert zumindest, dass wir Menschen aufgrund ihrer Abstammung und ihres Nachnamens nicht vorverurteilen dürfen. Der Kronprinz war bisher der Einzige, der immer zu uns gestanden und seit über 40 Jahren sein Leben darauf ausrichtet, die iranische Bevölkerung zur Wahlurne zu verhelfen. Haltet die Ambivalenz aus, dass wir den Kampf der Narrative gegen die Woke-Linken gewinnen muss, aber die AfD nicht die Lösung für unser Problem ist: Die AfD ist Putin-nah und hat noch weniger Probleme mit der Islamischen Republik. Dieses Land wird oft genug betrogen und von hiesigen iranisch-stämmigen woken Journalistinnen, Aktivistinnen und „Expertinnen“ gesilenced. Helft uns, die Stimmen der Menschen zu verstärken. Ertragt die Ambivalenz dabei! Danke. #UNRWAisHamas #KingRezaPahlavi

Nida 🎗️

235,252 Aufrufe • vor 2 Jahren

Na, ihr Steuerzahler und ihr zukünftigen Selbstfinanzierer. Alice Weidel hat eine Lösung gefunden, auf die offenbar noch kein Finanzminister gekommen ist: „Wir werden die Energiesteuern abschaffen auf Sprit, wir werden die Mehrwertsteuer abschaffen auf Sprit, und wir werden alles wieder erschwinglich und günstig machen.“ Alles abschaffen. Alles günstig machen. So einfach kann Politik sein, solange man weder einen Haushalt aufstellen noch sich an die eigenen Anträge erinnern muss. Denn am 17. März 2026 brachte die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag den Antrag mit der Drucksachennummer 21/4750 ein. Und darin steht nicht, was Alice Weidel erzählt. Die AfD fordert dort: Die Mehrwertsteuer auf Benzin und Diesel soll von 19 auf 7 Prozent gesenkt werden. Die Energiesteuer soll auf das europäische Mindestmaß abgesenkt werden. Nicht abgeschafft. Sieben Prozent sind nicht null Prozent. Und ein europäischer Mindeststeuersatz ist keine abgeschaffte Steuer. Das ist keine Interpretation eines linksgrün versifften Faktenprüfers. Das steht im Antrag der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag. Schwarz auf weiß und mit Drucksachennummer. (Dserver Bundestag) Auch in einer Bundestagsdebatte lautete die offizielle AfD-Forderung ausdrücklich: „Energiesteuer auf das europäische Mindestmaß“ und „Umsatzsteuer für Mineralöle auf 7 Prozent“. (Deutscher Bundestag) Im Parlament fordert die AfD also sieben Prozent und europäische Mindestsätze. Auf der Bühne schafft Weidel einfach alles ab. Vermutlich gilt bei der AfD eine besondere Form der Steuerlehre: Sieben ist null, ein Mindeststeuersatz ist eine Abschaffung und fehlende Milliarden finanzieren sich durch ausreichend kräftigen Applaus. Damit sind wir bei der etwas unangenehmeren Frage: Wie möchte eine AfD-Regierung eigentlich den Staat finanzieren? Die Partei will Einkommensteuern senken, den Solidaritätszuschlag abschaffen, die Erbschaftsteuer abschaffen, die Grundsteuer abschaffen, die CO₂-Bepreisung abschaffen und nun offenbar auch noch Energie- und Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe beseitigen. Gleichzeitig verspricht sie höhere Renten, mehr Polizei, eine stärkere Bundeswehr, bessere Infrastruktur, Unterstützung für Familien und einen funktionierenden Staat. Und Schulden möchte sie natürlich ebenfalls nicht. Das ist finanzpolitisch ungefähr so schlüssig wie ein Restaurant, das sämtliche Preise abschafft, die Portionen verdoppelt und seinen Gästen verspricht, dass am Monatsende trotzdem die Gehälter bezahlt werden. Das ZEW kam bei seiner Untersuchung der Wahlprogramme zu dem Ergebnis, dass die berechenbaren AfD-Vorschläge den Staatshaushalt deutlich verkleinern würden. Das ifo Institut warnte ebenfalls vor erheblichen Finanzierungslücken, weil Parteien große Steuersenkungen versprechen, aber kaum erklären, wie sie diese bezahlen wollen. (ZEW) Und das betrifft noch nicht einmal jedes spontane Versprechen, das Alice Weidel auf einer Bühne aus dem steuerpolitischen Zylinder zieht. Natürlich kann man Steuern senken. Dann muss man aber ehrlich sagen, welche Leistungen gestrichen werden, welche anderen Abgaben steigen oder wie viele neue Schulden aufgenommen werden sollen. Die AfD sagt davon nichts. Sie verkauft den Bürgern einen Staat, der kaum noch Einnahmen hat, aber angeblich weiterhin alles leisten soll. Vermutlich werden Schulen, Polizei, Gerichte, Straßen, Krankenhäuser und Renten künftig einfach durch Patriotismus, Remigration und drei besonders engagierte Kommentare unter einem TikTok-Video finanziert. Alice Weidel verspricht nicht nur billigen Sprit. Sie verspricht eine Rechnung, bei der man die Einnahmen streicht, die Ausgaben behält und anschließend behauptet, das Ergebnis sei solide Finanzpolitik. Es ist aber keine solide Finanzpolitik. Es ist betreutes Kopfrechnen für Menschen, die bei null Prozent Mehrwertsteuer schon aufgehört haben zuzuhören. Bleibt freundlich, bleibt kritisch und verliert nicht den Humor.

Robert Craven 📯[email protected]

73,724 Aufrufe • vor 27 Tagen

Ein offener Brief von dem Journalisten Harald Martenstein an Daniela Behrens (SPD), die Innenministerin von Niedersachsen. Das aktive und passive Wahlrecht ist ein hohes Gut der Demokratie, und nur der Souverän entscheidet darüber, welche Kandidaten in die Parlamente kommen und in welcher Stärke die jeweiligen Parteien darin vertreten sind, und sonst niemand. Dass einzelne Kandidaten im Vorfeld von einer Wahl ausgeschlossen werden, wie aktuell mehrere Kandidaten der AfD von der Kommunalwahl, kennt man sonst nur in undemokratischen Staaten wie beispielsweise Russland, Belarus, Türkei und China. Ein Aufschrei aller demokratischer Parteien und der Medien müsste folgen. Bedauerlicherweise machen alle anderen Parteien dabei mit, die in den kürzlich eingerichteten Wahlausschüssen sitzen, und für ARD und ZDF ist dies höchstens eine Randnotiz wert, da es sich um Kandidaten der AfD handelt, die ansonsten jede missverständliche und grenzwertige Äußerung von AfD'lern ganz groß rausbringen, sich sogar dann noch dranhalten, wenn diese kurz danach aufgeklärt worden sind, wie der "Vogelschiss" von Gauland und das "Denkmal der Schande" von Höcke. »Sehr geehrte Daniela Behrens, da bin ich wieder! Sie sind eine Politikerin, wie es sie, finde ich, in der westdeutschen Geschichte selten gegeben hat. 2017 mussten Sie ihr Amt als Staatssekretärin in Niedersachsen aufgeben. Der Verdacht, dass Sie bei der Vergabe eines lukrativen staatlichen Auftrags manipuliert haben, ließ sich nicht ausräumen. Vetternwirtschaft? Bald darauf wurden ausgerechnet Sie von Ihrer SPD zur Innenministerin befördert. Jetzt versuchen Sie, die Kommunalwahlen in Niedersachsen zu manipulieren. Ein AfD-Kandidat nach dem anderen wurde von der Wahl ausgeschlossen. Die Partei ist legal. Einer der Vorwürfe an AfD-Kandidaten lautet, dass sie für die AfD politisch tätig seien. Klingt irre. Natürlich könnte es auch stichhaltige Vorwürfe geben. Betroffene wollen wissen, was denn genau der Grund ihres Ausschlusses ist. Ihnen wird mitgeteilt, dass die sie betreffenden Unterlagen oder Dossiers nach dem Urteilsspruch gelöscht wurden. Man wird also eines Grundrechts beraubt und erfährt nicht mal, weshalb. Man ist wehrlos. Der Rechtsweg wird schwierig, wenn Beweismittel vernichtet sind. Aber alles soll demokratisch aussehen. Orwells „1984“ wird wahr. In Niedersachsen. Hat es eine vergleichbare Vergewaltigung von Grundrechten in Deutschland schon einmal gegeben? Ich glaube schon. In der DDR. Mit besten Grüßen Harald Martenstein« AchimWinter Hadmut Danisch publicomag.com – Magazin für Gesellschaftsfragen Michael Klonovsky Tichys Einblick NIUS Apollo News JUNGE FREIHEIT Alexander Wallasch

Eddie Graf

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„Kitsch ist die Negierung der Scheiße“, schreibt Milan Kundera in „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“. Mit diesem Satz formuliert er eine Haltung, die seine Literatur und Weltanschauung prägt: Kitsch ist die ästhetische Verleugnung des Unangenehmen, Widersprüchlichen und Unvollkommenen zugunsten einer harmonischen, idealisierten Fassade. Dies lässt sich nicht nur auf Kunderas Entfremdung von Sprache und Gesellschaft beziehen, sondern auch auf aktuelle Debatten, beispielsweise auf die Entfernung umstrittener Begriffe aus dem Sprachgebrauch oder die Behelligung mit Gender-Sternen. Diese sollen in der Sprache die bundesweit nur 969 Nichtbinären laut Zensus 2022 inkludieren. Doch genau darin liegt, was Kundera als „Negierung der Scheiße“ bezeichnen könnte: Sprache ist von Natur aus begrenzt, geprägt von Mehrdeutigkeiten, historischen Konventionen und Ballast – etwa vermeintlichen patriarchalen Strukturen. Ironischerweise löscht der gesprochene Genderstern durch eine Sprachpause mittels Glottisschlag vor „-innen“ in Personen- und Berufsbezeichnungen jene 0,0027 Prozent der Bevölkerung aus, die er sichtbar machen möchte oder reduziert sie auf ein Gender-Sonderzeichen unter Entmenschlichung dieser Gruppe. Auf vermeintlich GenderUNsensible wirkt diese Störung des Sprachflusses als Angriff auf die Intelligenz und das Sprachgefühl als Teil ihrer Identität. Der von Angegenderten als „Gendergestotter“ wahrgenommene elitäre Soziolekt tendenziell Linksstehender wird als unangenehm, dadaistisch und grotesk empfunden. Millionen von Menschen mit Behinderung/Neurodivergenz oder zu integrierenden Nichtmuttersprachlern erschwert er zudem die gesellschaftliche Teilhabe. Kundera könnte die sentimentale Selbstbestätigung der „Gendersensiblen“ kritisieren, die in ihren „Gessler“-Sternen glitzert. Denn das Virtue-Signalling wirkt wie eine moralische Monstranz: „schaut, wie krass sensibel, inklusiv, gerecht wir Gendersensiblen doch sind [und ihr GenderUNsensiblen im logischen Umkehrschluss nicht].“ Der Soziolekt einer Subkultur des Imaginären erinnert damit an Sprachformen vergangener Zeiten: wer nicht (zurück-)gendert, sprachliche Vorgaben oder Sensiblitäts-"Empfehlungen" ignoriert, macht sich verdächtig. Anstatt die Unvollkommenheit von Sprache anzuerkennen, erscheinen die bemühten Inklusionsrituale der selbsternannten "Gerechtigkeitskämpfer:_*/Innen" und ihrer 1-Sterne-Mitläufer*innen als Farce. In ihrer Mischung aus unfreiwilliger Komik, Spaltungsdrang und Arroganz wirken sie wie Figuren aus einem Roman Kunderas: Für sie bedeutet der Genderstern Distinktionsgewinn, für andere jedoch den Inbegriff sprachlichen Kitsches in Form von respektloser Übergriffigkeit, die nicht Nähe schafft, sondern Fremdscham und Entfremdung. Vielleicht ist das die unbequeme Pointe: Jeder bemühte Versuch einer Minderheit, vermeintliche Probleme gegen den Willen einer bereits liberalen Mehrheit lösen zu müssen, wird selbst zu peinlichem Kitsch - ohne diesen selbst zu bemerken.

David Domjahn

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Zieht euch das mal rein! Kennt ihr das schon? Am Ende der Umkehrschluss, da kommt es Dicke! Bei dem #csdmuenchen, auch genannt PrideWeek oder LGBT-Parade in #München war der ukrainische Sänger #Melovin zu Gast, der ein Lied über Stepan #Bandera (war Nazi und Antisemit in Reinform) als „unseren Vater“ sang. Das Lied löste Begeisterung der Menge aus, die mit „Wir werden für die #Ukraine kämpfen“, skandierte. Werte Stadt München ... das ist ein ENTSETZLICHER Vorfall. Warum habt ihr das zugelassen? Das muss verfolgt und thematisiert werden. München!! Stellen sich Fragen. Ist das Publikum so dumm und ungebildet, um nicht zu wissen, was sie da bejubeln? Wenn dem so ist, dann wissen wir u.A., was Hass und kriegsgeilheit begründet. Oder weiß das anwesende Klientel, was sie da bejubeln? Das will ich wiederum gar nicht wissen. Das wäre superpervers. Sind die Tanzenden die geboosterten, die blind allem nachgeifern, was man ihnen vorgibt? Oder sind sie selbst voll #Nazi? Ist diese bunte Szene von diesem Gedankengut durchsetzt, beschuldigen sie deswegen andere dessen, um sich selbst zu tarnen? Irgendwas von dem muss es ja sein. Man stelle sich nur im Umkehrschluss vor, wenn #AfD Wähler, Mitglieder, Politiker solche Parolen bejubeln würde? Ja richtig, man kann es sich nicht vorstellen, was da los wäre! Nicht zuletzt ... zwar kann man sich über Musikgeschmack nur schwer streiten, klar ... aber ich persönlich finde dieses Lied, diesen Sound schon an sich ekelhaft....

M. Markert

63,487 Aufrufe • vor 3 Jahren

Wenn jüdische Kinder aus einem Flugzeug geworfen werden – und Europa schweigt Über 50 jüdische Kinder wurden aus einem Flugzeug der spanischen Airline Vueling entfernt, weil sie auf Hebräisch gesungen haben. Ihr Betreuer, der Leiter eines Ferienlagers, wurde direkt vor ihren Augen verhaftet. Dieser Vorfall ist kein Missverständnis, kein Einzelfall, kein kulturelles Aneinander-Vorbeireden. Er ist Ausdruck eines Antisemitismus, der nicht nur schamlos geworden ist, sondern zunehmend staatlich geduldet und gesellschaftlich legitimiert wirkt. In Spanien sind antisemitische Vorfälle seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 um 321 Prozent gestiegen. Das meldet das Antisemitismus-Observatorium – eine Zahl, die für sich spricht. Der Hass auf Juden hat sich nach dem schlimmsten Massaker an Jüdinnen und Juden seit der Schoah nicht etwa in Mitleid, Solidarität oder Schutz verwandelt, sondern in eine neue, erschreckende Welle der Ablehnung, der Hetze und der Gewalt. Genährt durch soziale Netzwerke, durch einseitige Berichterstattung und durch eine Rhetorik, die Antisemitismus hinter politischer Kritik versteckt. Besonders beunruhigend ist, wie wenig Aufmerksamkeit ein solcher Vorfall in den deutschen Medien erfährt. Weder die Tagesschau noch das heute journal oder andere öffentlich-rechtliche Formate berichten darüber. Es ist, als ob diese Realität nicht in das gewünschte Weltbild passt. Als ob jüdische Kinder, die in Europa diskriminiert werden, nicht die "richtigen" Opfer sind. Dabei ist die Lage klar: Wer jetzt schweigt, stellt sich an die Seite des Antisemitismus. Wer solche Vorfälle ignoriert, trägt dazu bei, dass sich der Hass weiter normalisieren kann. Antisemitismus verbreitet sich derzeit wie ein Hurrikan – mit einer Geschwindigkeit und Intensität, die erschreckt. Und jedes Schweigen, jedes Zögern, jede Relativierung macht diesen Sturm stärker. Jüdisch zu sein ist kein Verbrechen. Antisemitismus ist eines. Und das Mindeste, was eine demokratische Gesellschaft tun sollte, ist, die Stimme zu erheben – laut, klar und unmissverständlich. #NieWiederIstJetzt #Antisemitismus #JüdischesLeben #Vueling #Hebräisch #WeRemember #Solidarität #Zivilcourage #ÖRR #Tagesschau #HeuteJournal #MoralischePflicht #SchweigenIstMitschuld #JudenhassBenennen tagesschau | ZDFheute | Vueling Airlines

Zeev Rosenberg

43,178 Aufrufe • vor 1 Jahr