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Bushido erster Tour-Stop der „Alles wird gut Tour“. Ich bin immer noch geflasht🤩Bühnenoutfit, Choreographie, Sound, Bühnenpräsenz alles onpoint! Bu+ DJ Gan-G harmonieren wow! Man sieht wie er sich für seine Fans Monatelang darauf vorbereitet hat! Dieser Mic-Trick einfach WOW

40,188 views • 7 months ago •via X (Twitter)

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Wow. Was hier in diesem Ausschnitt stattfindet, ist absolutes krankes Gaslighting. Ich wünschte, Beatrix von Storch hätte etwas souveräner reagieren können, indem sie gesagt hätte, dass sie die ganze Sendung gesehen hat, aber 1. fehlt ihr dazu vermutlich als MdB die Zeit und 2. war sie von diesem Gaslighting vermutlich genauso überrumpelt wie ich vor dem Bildschirm. Nun behauptet Markus #Lanz also plötzlich, dass es „Quatsch“ sei, dass Daniel #Günther unliebsame Medien #zensieren oder sogar verbieten wollen würde. Und nicht nur das: Er deutet sogar an, dass es einen manipulierten Ausschnitt von #Nius aus der Sendung mit Günther gibt und den realen Ausschnitt aus der ZDF Mediathek. Also ich habe letzte Woche nach der Sendung auch besagten Ausschnitt von Günther gepostet. Und zwar einen längeren. Diesen habe ich nicht von Nius, sondern direkt aus der ZDF Mediathek gecuttet, so wie ich das immer mache, weil ich mir die Lanz-Sendungen grundsätzlich spätestens am nächsten Tag KOMPLETT angucke. Ich kann also sagen, dass ich die ganze Sendung geschaut habe. Es ändert sich nichts an der Aussage von Günther. Er hat sich nicht nur auf soziale Medien bezogen. Er hat auch deutlich Medien wie Nius benannt. Alles auf meinem Kanal im Betreffenden Post mit dem Ausschnitt nachvollziehbar. Das Perfideste ist aber, dass Lanz versuchte Bloßstellung inklusive Gaslighting von Beatrix von Storch noch weitergeht. Ihr wird dann nämlich der vermeintlich „wahre“ Ausschnitt aus der Lanz-Sendung mit Günther vorgespielt. Hier ist aber wiederum der Teil mit Nius einfach weggecuttet worden, sodass er in der Tat so wirkt, als rede er nur über die sozialen Medien. Dabei war es doch Markus Lanz selbst, der beim Talk mit Günther mehrmals kritisch nachgefragt hat und sogar noch auf Nius eingegangen ist. Auch wurde hinterher in der Runde doch genau über Günthers Aussagen zu nicht genehmen Medien kritisch diskutiert. Wow. Einfach nur wow was hier passiert. Das ist ein Level von Verarschung der Bevölkerung, das echt alles sprengt. Und dann sitzen sie da noch frech zusammen wie Lanz und Herrmann und blöken „Fake News“ in Von Storchs Richtung. Dabei verbreiten sie hier gerade Fake News. Ich bin zutiefst enttäuscht von Lanz, den ich durchaus für integer hielt.

Anabel Schunke

187,779 views • 7 months ago

„Niemand kam. Niemand in Gaza hörte mich.“ Die befreite Hamas-Geisel Eli Sharabi (53) berichtet vor dem UN-Sicherheitsrat in New York, wie er die Hölle auf Erden durchlebte. 491 Tage befand er sich in der Gewalt der Terroristen. Sein Überlebensbericht beschreibt die sadistische Grausamkeit, der er ausgesetzt war – aber auch aus erster Hand, wie die Hamas internationale Hilfslieferungen stiehlt: „Die Hamas isst wie die Könige, während die Geiseln hungern. Hamas stiehlt von den Zivilisten und enthält Hilfslieferungen jenen vor, die sie brauchen.“ Mit eigenen Augen sah er, wie Unmengen von Kartons mit UN- und UNRWA-Stickern in die Terrortunnel der Hamas gebracht wurden. Während der gesamten Gefangenschaft wurden Sharabi nicht 1x die Fußfesseln abgenommen. Für karge Rationen von Essen und Trinken musste er betteln. „Betteln wurde zu unserer Existenz“, sagt er. Bei seiner Freilassung am 8. Februar wog der Mann nur noch 44 kg, weniger als seine jüngste Tochter. Einer seiner Peiniger ließ eines Tages seinen Frust an ihm aus, indem er auf ihn einschlug wie auf einen punching ball. Unter den Schlägen brachen seine Rippen. Verarztet wurde er nie. Der Bewohner des Kibbutzes Be’eri wurde im Glauben gelassen, seine Familie, Ehefrau Lianne , Töchter Noiya und Yahel sowie sein Bruder Yossi seien noch am Leben. Erst nach seiner Freilassung erfuhr er, dass sie am 7. Oktober ermordet wurden. Die Leiche seines Bruders wird noch immer von der Hamas in Gaza gehalten. Es ist schier unglaublich, wie gefasst Eli Sharabi all dies berichtet. Es lässt sich nur erahnen, wie viel Schmerz in ihm stecken muss. Eindringlich appelliert er an die Vereinten Nationen, alles zu tun, um die toten und lebenden Geiseln (schätzungsweise noch immer 59) frei zu bekommen, u.a. seinen Mitgefangenen, Alon Ohel (24). „Mein Name ist Eli Sharabi. Ich bin kein Diplomat. Ich bin ein Überlebender. Bringt sie nach Hause, jetzt.“ #bringthemhomenow

Düzen Tekkal

51,738 views • 1 year ago

🇺🇦 Madyar, der Kommandeur der Drohneneinheit, hat in einem Video sehr offen darüber gesprochen, was nach dem Sieg eigentlich auf die Soldaten und das Land zukommt. Viele Menschen hoffen ja darauf, dass nach dem Krieg einfach alles wieder in geordnete Bahnen läuft, Soldaten die Korruption bekämpfen und schnell wieder Ordnung herrscht. Madyar nennt das eine „grobe Fehleinschätzung“. Die Realität ist viel härter: Die Soldaten sind extrem erschöpft, die Verluste unter den Kameraden sind riesig und die psychische Belastung ist enorm. Für diejenigen, die an der Front alles erlebt haben, ist eine Rückkehr in den Alltag nach dem Krieg alles andere als einfach. Madyar betont, dass die Gesellschaft erst noch begreifen muss, was das eigentlich bedeutet. Wenn er selbst kurz Urlaub macht und dann sieht, dass ein großer Teil der Menschen gar nicht wirklich realisiert, was passiert, dann treibt ihn das nur noch stärker an, so schnell wie möglich zurück an die Front zu gehen. Am Ende bleibt die bittere Gewissheit, dass der Krieg noch lange nicht vorbei ist. Zuerst müssen die Feinde 🇷🇺 komplett aus der Ukraine vertrieben werden, und danach steht dem Land ein langer, schmerzhafter Prozess bevor, bei dem viele den Verlust ihrer Kameraden verarbeiten müssen. Es ist ein ehrlicher Blick auf eine Realität, die oft ausgeblendet wird. Was man in Gesprächen mit denjenigen, die an der Front stehen, immer wieder hört, wird hier deutlich: Sie machen sich viel mehr Gedanken darüber, wie das Leben nach dem Krieg aussehen wird 🇺🇦🥺 #Ukraine #Madyar #StandWithUkraine

DBerber 🇺🇦

290,976 views • 1 month ago

Junge Junge Junge. Wer berät Leute wie Chrupalla? Meint er das wirklich ernst? Besitzt dieser Mann so wenig Verstand und politisches Gespür, dass er nicht weiß, dass es nie gut für einen ausgeht, wenn man die Situation russischer Oppositioneller mit der Situation eines AfDler in Deutschland vergleicht und damit widerlichsten Whataboutism betreibt? Russland ist eine Diktatur, in der Oppositionelle unter schlimmsten Bedingungen inhaftiert oder ermordet werden. Und er sitzt da eiskalt und und erwidert darauf, dass man hier ja auch schlimm mit der AfD umgehen würde bzw. schwurbelt sich noch einen zurecht, dass vielleicht sogar der Staat hinter Anschlägen auf Personen wie ihn steht? Und selbst wenn das alles so wäre, wie er sagt und man das vergleichen könne….warum relativiert das eine das andere und müsste man als AfDler dann nicht umso mehr gegen ein Unrechtsregime sein und es nicht noch verteidigen? Von seinem antiamerikanischen Whataboutism (Epstein) und seiner Relativierung des Tiergarten-Mordes, weil man ja auch mal sagen müsse, wer da ermordet wurde, fange ich gar nicht erst an. Unterirdisch. Und deshalb hat sich die europäische Rechte von der AfD abgewandt. Weil diese pro-russische, anti-westliche Haltung einfach komplett lost ist. Das ist der Grund, warum viele Zögern, sie zu wählen und warum die CDU so nie mit ihnen koalieren wird. Ja, man kann immer mit dem Finger auf andere zeigen, aber man muss auch feststellen, dass sich die AfD so nicht koalitionsfähig macht. Das Problem ist, dass die Ost-AfD, in der diese pro-russische, anti-westliche Ausrichtung deutlich stärker vorhanden ist, über die Jahre des Ausschlusses der AfD so mächtig geworden ist, dass diese Leute in der Partei nun den Ton angeben. Was es bräuchte, wäre jedoch eine klar pro-westliche rechte Kraft.

Anabel Schunke

123,956 views • 9 months ago

Wie ich gestern extra bis nach zwei Uhr nachts wach war, um mir live die Wiederkehr der Astronauten von Artemis 2 im Livestream anzuschauen. Den Splash Down, also die eigentliche Landung im Pazifik, habe ich gesehen. In meiner Ahnungslosigkeit dachte ich, dass dann gleich im Anschluss die Boote kommen und die Crew aus der Kapsel steigt. Als um kurz vor 3 Uhr früh jedoch immer noch nichts passierte, laß ich nach, dass die erstmal wohl eine Stunde noch in der Kapsel bleiben. Einmal für den Shutdown des Systems und dann für einen ersten Medizincheck. Ich gab also auf und ging schlafen. Aber das war wild. Ich habe so etwas noch nie zuvor live gesehen. Und ich hatte echt Angst bzw. habe mitgefiebert. Gerade die sechs Minuten, in denen auch der Funkkontakt planmäßig abbricht und diese Schüssel eigentlich nur ein Feuerball ist. Ich kann mich nämlich noch gut an die Columbia 2003 erinnern, die beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre aufgrund eines beschädigten Hitzeschildes zerbrach. Alle sieben Astronauten kamen damals um’s Leben. Das hat sich eingebrannt bei mir. Umso erleichterter war ich, wie reibungslos hier alles geklappt hat. Wahnsinn, wozu der Westen, die USA, in der Lage sind, während in anderen Teilen der Welt Frauen verhüllt und Homosexuelle gesteinigt werden. Und wir denken, diese Leute aus diesen Ländern hätten irgendeinen Mehrwert für unsere westlichen Gesellschaften. Jedenfalls war das auf einem ganz anderen Level beeindruckend. Auch wenn meine Klaustrophobie schon kickt, wenn ich die Größe dieser kleinen Kapsel sehe. 🤣 Wie krass muss man sein, um sich erst mit einer Rakete ins All schießen zu lassen und dann in einer kleinen Minikapsel mit vier Leuten am Bord zurück auf die Erde zu stürzen?! Wahnsinn. Großen Respekt vor der Crew und der gesamten NASA für diese erfolgreiche Mission.

Anabel Schunke

100,161 views • 4 months ago

Also, ich als Merzfeind Nummer 1 (kann ich beweisen, dass ich das bin), nehme jetzt Merz mal gründlich in Schutz! Muss mal sein. Wahrscheinlich meint ihr gleich, der leidet an einer Fehleinschätzung ... nö! ... leide ich nicht. Aber viele andere. Ich begründe als und argumentiere: Also ich bin da voll der Ansicht von Frau Beatrix von Storch Beatrix von Storch. Merz ist kein Trottel, auch kein dummer Versager und auch keine lächerliche Witzfigur. Ich warne deutlich vor dieser Fehleinschätzung, wie sie überwiegend diese Regionalgrößen wie Tichy, Tichys Einblick, Reichelt, Julian mit nius, apollo news und ein paar andere Hirnis verbreiten, auch die eigenen Hohl-Phrasen dazu nie begründen und denen leider viele folgen. Mag Merz Probleme haben sein neues Kabinett zu gestalten - hat er in Wahrheit gar nicht, denn: er umgibt sich jetzt nur noch mit den treuesten Vasallen, und schmeißt die Gefährder raus oder lässt sie gehen, was man tut, wenn man in den Endkampf mit dem Feind, also UNS, zieht, damit ihm niemand mehr aus eigenen Reihen in den Rücken fallen kann. Auch das macht er klug und aus weiser Voraussicht. Das hat überhaupt nichts mit dumm zu tun oder unfähig. Auch seine aggressiven Angriffe auf uns ... das mag alles sein, bösartig, dreckig, dreist .. aber sicher nicht dumm, Beachtet man zudem, was er uns alles in den letzten 12 Monaten angetan hat, also hunderte Male so richtig die Fresse poliert, aus Deutschland über eine Billion Euro rausgepumpt hat -locker- kann er nicht dumm sein. Das ist dem nicht aus Versehen passiert, weil er Fehler macht oder Irrtümer begeht. Das ist eine völlig falsche Annahme. Auch in den nächsten Monaten wird Merz all denen, die ihn als Versager titulieren, und aber NICHTS gegen ihn machen, wieder und wieder die Gesichtszüge bügeln, wetten? Der Mann ist brandgefährlich. Hochgefährlich. Und er wird auch nicht und nie selbsttätig aus seinem Amt verschwinden; höchsten um einen anderen an seinen Platz zu lassen, der den Auftrag noch besser umsetzt und erfüllt, als er selbst. Das ist möglich. Sonst aber nix. So einen Gegner falsch einschätzen und unterschätzen ... ouh man man man ... das ist ungeheuer dumm oder warum verbreitet man solch eine Mist? Wem nutzt das? Ja, genau: Merz! Tut mir leid, aber #isso!

M. Markert

51,850 views • 26 days ago

Gestern war ich auf dem Bebelplatz und konnte spüren, welche Kraft Liebe und Zusammenhalt für alle Menschen entfachen kann. Wenn man sich zur Aufgabe macht, zu versöhnen und zu verbinden, statt zu hassen. Eine Atmosphäre, wie ich sie bei pro-israelischen Veranstaltungen, Demos und Events seit dem 7. Oktober immer und immer wieder erlebt habe. Auch in den dunkelsten Zeiten, dem größten Massaker an ihrem Volk seit der Schoah, habe ich an keinem Tag Hass gespürt. Ich spürte Angst, Verzweiflung, Hoffnung und den unbeugsamen Wunsch nach Frieden - für Israel wie für Gaza. Die ersten beiden Wahrnehmungen, Angst und Verzweiflung, beschämen mich. Ich finde bis heute keine Worte dafür, dass Freunde von mir und ihre gesamte Community sich in Berlin nicht mehr sicher fühlen konnten. Dass die Kippa unter einer Baseball-Cap verschwand und selbst ich, ohne Kippa selbstverständlich, aber mit gelber Hostage-Schleife, von hasserfüllt kreischenden Menschen wüst beschimpft und bedrängt wurde. Ausgerechnet hier, in Berlin, der Stadt, die wie keine andere Stadt auf der Welt wissen müsste, wohin Judenhass führen konnte und was ein Völkermord ist. Wie er mit industrieller Kälte und ohne jegliche Menschlichkeit geplant wurde (googelt mal Wannsee-Konferenz oder noch besser: besucht das Museum in der Villa der Konferenz am Großen Wannsee). Ich stehe dort also gestern auf dem Bebelplatz, im historischen Zentrum meiner Stadt, die ihrer Verantwortung schon lange nicht mehr gerecht wird, und höre eine von Demut und Dankbarkeit sehr stille Menge aus vollen Kehlen das Lied "Hevenu Shalom Aleichem“ singen. Teilweise zerrissene Menschen, deren Freude über die Heimkehr der Geiseln immer wieder überschattet wird von vielen Fragen. Fragen danach, wie es dazu kommen konnte. Wie Terroristen über den gesamten Westen eine Subkultur kreieren konnten, in der rote Dreiecke und Rufe nach der Zerstörung Israels als legitime Kritik und die Verbrechen des 7. Oktober als notwendiger Widerstand deklariert werden. Wie als Antwort auf diese Ohnmacht, die trotz der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten, den sich hier wirklich jeder wünscht, auch ein unsicheres Bild für die Zukunft jüdischen Lebens in Deutschland und Europa zeichnet, singen sie. Das Lied "Hevenu Shalom Aleichem“ habe ich schon immer geliebt. Lange, bevor ich seine Bedeutung und Tragweite erahnen konnte. Wir sangen es im Schulchor auf- und ab. Irgendwann sang ich es nur noch mit Gänsehaut . Die Botschaft "Frieden für alle“ wurde ein Motto meiner gesamten Sicht auf die Welt. In diesen Zeiten ist sie leider wieder viel aktueller als wir alle uns das erhofft hätten. Als sie gestern auf der Danksagung für die Rückkehr der Geiseln gesungen wurde, wurde mir klar, dass sie ein Teil der Antwort auf eine Frage war, die mir seit zwei Jahren immer und immer wieder gestellt wird: Woher kommt dein Einsatz für Israel? Bist du Jüdin? Hast du familiäre Verbindungen zum Judentum? Nein, ich bin keine Jüdin. Ich habe einige jüdische Freunde, fantastische Menschen, bin aber kein tief involvierter Part der jüdischen Kultur. In meiner Wohnung gibt es keine Mesusa am Türrahmen. Im Fenster steht keine Chanukkia. Allerdings war ich mit 16 Jahren in Auschwitz, später in Treblinka. Für mich ist „Nie Wieder“ keine Phrase, kein Serviervorschlag, kein geerbter Kratzer in einer ansonsten makellosen Hülle, den man eben mitschleppen muss. Als ich Margot Friedländer die Hand schütteln durfte, durchzuckte mich die Wucht eines Menschen, der wie kein Zweiter die bestialischen Verbrechen des Holocausts erleben musste und nun, wie ein Engel der Vergebung, mit uns, den nachfolgenden Generationen, darüber sprechen, aufklären konnte. Ich nahm mir vor, wenigstens ein Hauch davon weiterzutragen. Das, was ich konnte. Ein Promille-Anteil an der unfassbaren Präsenz und Wichtigkeit einer Margot Friedländer. Ich wusste, dass ich in 1000 Leben nicht ihre historische Bedeutung erlangen würde - aber ich wollte auch nicht nichts machen. Auch das ist ein Teil der Antwort auf die Frage nach meiner Motivation. Ich habe Juden stets als sehr zurückhaltend, schlau, großzügig und friedfertig wahrgenommen. Und als Menschen, die noch immer schwer mit Vorurteilen zu kämpfen haben. Dieser Eindruck hat sich in den letzten Jahren leider bestätigt und auf grausame Weise verschärft. Und nun stehen sie hier. Junge Menschen, alte Menschen, Menschen eben. Mein Sohn Luca ist noch keine zwei Jahre alt. An meiner Hand wiegt er sich zu "Frieden für alle, für die ganze Welt“. Er versteht die Worte nicht, aber ich glaube, er begreift die Stimmung - und ich heule. Stehe einfach mitten zwischen Unter den Linden und Hotel de Rome und weine, als müsste ich jede Träne aus mir rauspressen, die verfügbar ist. Aber ich lächle dabei. Das Lied gibt mir Flügel, Hoffnung und Kraft. Ich nehme den Menschen, die hier stehen und singen, jedes Wort ab. "Hevenu Shalom Aleichem“ bekommt für mich heute noch einmal eine ganz andere Bedeutung. Obschon ihnen am 7. Oktober tausende Mitbürger genommen wurden, sie täglichen Terrordrohungen ausgesetzt sind, ihr einziger Staat von allen Seiten angegriffen wird, auf unseren Straßen Hass gegen sie herausgebrüllt wird und sie mehr als zwei Jahre auf die Rückkehr ihrer Geiseln aus der Hand von Terroristen warten mussten, die immer und immer wieder ankündigen, dass sie nicht ruhen werden, bis ihr Ziel, die Auslöschung Israels, erreicht ist, sehe ich keinen einzigen Menschen hier auf dem Bebelplatz, der sich Rache wünscht. Der sich Vergeltung wünscht. Der sich ausmalt, wie man seinen Angreifer nicht nur abwehren, sondern auch vernichten könnte. Jeder, den ich sehe, wünscht sich Frieden für alle. Ich möchte so sein wie diese Menschen. Hevenu Shalom Aleichem.

Marie von den Benken

34,789 views • 10 months ago

Ich muss ehrlich sagen: Der Fall Mario Voigt kotzt mich gerade richtig an. Da sitzt ein Typ als Ministerpräsident in Thüringen, hat jahrelang „Dr.“ vor seinem Namen getragen, und jetzt stellt sich raus, was viele schon länger vermutet haben – die Dissertation war ein einziger großer Etikettenschwindel. Die TU Chemnitz hat den Doktortitel aberkannt, weil es massive Beanstandungen gab: unzählige übernommene Passagen, fehlende Quellenprüfungen, und das Ganze auf einem signifikanten Teil der Arbeit. Und was macht Voigt? Er jammert rum, dass die Uni „die Spielregeln geändert“ hätte, kündigt Klage an und will einfach so weitermachen, als wäre nichts gewesen. Das ist genau das, was mich an der CDU in den letzten Jahren so aufregt: Diese arrogante Haltung, dass man sich über Regeln und Anstand einfach hinwegsetzt, solange man politisch noch sitzt. Guttenberg musste damals gehen – zurecht. Schavan auch. Aber Voigt? Der bleibt einfach sitzen, streicht den „Dr.“ vorerst aus seinem Profil und tut so, als wäre das alles nur ein kleiner juristischer Hickhack. Kein Rücktritt, keine Entschuldigung beim Wähler, keine Spur von Anstand. Stattdessen: „Ich kämpfe für meine Arbeit.“ Klar, für eine Arbeit, die offenbar zu großen Teilen gar nicht seine eigene war. Und das Schlimmste: Es passt ins Muster. Die CDU präsentiert sich immer als Partei der Werte, der Seriosität, der „bürgerlichen Mitte“ – und dann kommen wieder und wieder solche Fälle ans Licht. Blender, die mit Titeln wedeln, die sie sich erschlichen haben, während sie gleichzeitig von anderen die höchsten moralischen Standards einfordern. Voigt ist da nur der aktuelle Prototyp: ein Politiker, der offenbar dachte, er könne sich mit halbgaren Methoden in die Chefetage mogeln und dann ewig drauf sitzen bleiben. Ich finde, das ist nicht nur peinlich – das ist gefährlich. Weil es zeigt, wie wenig Respekt vor Wahrheit und intellektueller Redlichkeit in manchen Kreisen noch existiert. Wenn schon der Ministerpräsident eines Landes sich so verhält, was soll man dann von der Rest-CDU erwarten? Von den Leuten, die jeden Tag predigen, man müsse „Verantwortung übernehmen“? Mario Voigt, zieh die Konsequenzen. Nicht nur den Titel streichen – sondern gehen.

Jessie.....

180,704 views • 6 months ago

Man kann sich natürlich an Frauen wie mir abarbeiten, weil ich mit 36 unverheiratet und kinderlos bin. Es lohnt auch nicht, vor fremden Menschen auszubreiten, warum ich das für mich so entschieden habe. Manches lag in meiner Gewalt, manches nicht. Die Option, sich von einem Mann ein Kind machen zu lassen, um ihn versuchen zu binden, hätte es, wie für die meisten Frauen, immer gegeben. Aber das ist nicht meine Vorstellung. Gestern lief dann im Vorabendprogramm eine Doku im ZDF, auf die mich ein Follower aufmerksam machte. Dort erzählte ein Ex-Paar seinen Werdegang von Kindern, über Heirat, Hausbau und Scheidung. Mittlerweile wird jede dritte Ehe in Deutschland geschieden. Und wenn man sich das anschaut, weiß man auch ein Stück weit warum. Die Schwangerschaft mit dem gemeinsamen Kind war nicht geplant. Weil nun aber ein Kind unterwegs war, folgte die Hochzeit. Weil man zuvor schon alleinerziehend mit einem Kind war, wollte die Frau nach eigenen Aussagen beim zweiten Kind vor allem Sicherheit, weshalb sie dem Antrag zustimmte, während der Ex-Mann sagt, dass er sie aus Liebe heiraten wollte. Es gibt einige Szenen, die mich sprachlos machen, das ist eine davon. Nach der Ehe folgt der Hausbau und kurz nach der Hochzeit fängt es schon an zu bröckeln. Na klar, man hat alle Lifegoals wie Kinder, Heirat und Hausbau abgearbeitet. Der gesellschaftliche Soll ist erfüllt. Jetzt ist man mit sich und dem Alltag alleine und muss sehen, was da eigentlich an partnerschaftlicher Substanz übrig bleibt. Und das ist bei manchen offenbar nicht allzu viel. Es folgt die Scheidung, die auch noch zelebriert wird, als wäre es eine großartige Lebensleistung, dass die eigene Familie gescheitert ist. Für mich die traurigste Szene in der gesamten Doku. Aber für Frau anscheinend nicht so schlimm, weil der neue Typ auch schon in den Startlöchern ist. Ebenfalls im Trennungsjahr. Zudem hat man ja das Haus bekommen, dass einem der Ex überlassen hat und in dem man jetzt mit dem neuen Mann wohnt. Es stellt sich die Frage, wie viele Ehen in diesem Land genau auf einem solchen Fundament fußen. Man sieht es immer wieder gerade in meiner Generation. Nicht wenige sind in meinem Alter oder wenig älter schon wieder geschieden. Vieles zielt augenscheinlich unbewusst auf das Abhaken von bestimmten gesellschaftlich definierten Lebenzielen wie Ehe, Kinder und Hausbau ab. Und wer gerade da ist, der wird dann genommen. Dabei scheinen sich manche dann wenig auf dem Weg zu diesen Zielen darüber Gedanken machen, ob der Mensch an ihrer Seite wirklich der richtige Partner für‘s Leben ist. Ich wäre sicherlich mit 36 auch gerne verheiratet. Hätte auch gerne einen Mann, mit dem man sich zusammen etwas aufbaut, Haus baut etc. Kinder vielleicht. Aber da war ich mir immer uneins, ob ich überhaupt welche möchte. Mit dem Richtigen vielleicht, aber den gab es nun einmal nicht. Und das ist der entscheidende Punkt. Ich hätte das, wie fast jeder Mensch, auch gerne. Aber nicht auf Krampf, nicht um jeden Preis, nicht mit faulen Kompromissen. Nicht aus einem „Unfall“ heraus oder weil es „Zeit wird“. Manche haben das Glück, den richtigen Partner früh zu finden, andere nehmen einfach das, was dann gerade da ist und wieder andere wie ich, warten dann lieber oder bleiben allein. Es wäre schön, wenn man Frauen wie mich dafür weniger angreifen würde. Denn das, was ich da gesehen habe, finde ich kein Bisschen erstrebenswerter. Schon gar nicht für die Kinder und unsere Gesellschaft an sich. Der angefügte Ausschnitt zeigt, wie Frau mit Tiara und Schärpe zusammen mit ihrem neuen Lebensgefährten die Scheidung feiert.

Anabel Schunke

176,290 views • 1 year ago

Ich stelle klar. Der Beamte Merz behauptet und sagt falsche Dinge! Lügt er oder irrt er? Das ist die Frage! Eines von beidem muss es sein! Merz sagt, dass der Investitionsstandort Deutschland von außen positiv gesehen wird. Ich sage, das ist nicht so und Merz irrt entweder oder er lügt. Wobei ich meine, er lügt wie schon öfter! Deutschland wird komplett fallengelassen. Hier einige Feststellungen dazu: Deutschland wickelt sich selbst ab. Vorab ein Blick in die Automobilbranche, die so wichtig für uns ist. Ford Deutschland. Keine Kleinwagen, kein Fiesta nichts mehr wird angeboten. Elektroautos sind rückläufig; gleichzeitig bringt man neuerdings eine ganze Flotte E Autos heraus und gräbt sich somit sein eigenes Grab. Der Verbraucher soll gezwungen werden Autos mit kleinen Dreizylindern zu fahren und so kommt es zu Lug und Trug. Die Verbraucher werden massiv getäuscht. Der Benziner hat nur 96 PS, der E -Motor ist gut für ca. 50 km Reichweite. Praktisch heißt das: Die Hälfte der Zeit Fahrt man mit einer zu schweren untermotorisierten Kiste mit 1'5 Tonnen mit 96 Ps in der Gegend herum oder soll dies künftig tun und das für ein sehr viel Geld. Denn ALLES kostet inzwischen sehr viel Geld. Und ähnliches versucht mal mit allen Verbrennern! Warum nenne ich die Automobilbranche? Ganz einfach, ohne Verbrenner Autos, die günstig am Markt sind, vor allem Diesel, ist Deutschland NICHT attraktiv für ausländische Investoren, denn es ist einfach: Entweder gibt es eine Industrie MIT Verbrenner ,it starken Verbrennern in der EU, in Deutschland oder es wird KEINE Industrie in der EU, in Deutschland mehr geben. Ursachen. Unerfüllbare Vorgaben Staatlicherseits mit nicht erfüllbaren Euronormen. Anderseits lässt sich die Industrie kalt enteignen, erpressen und wickelt sich nach und nach ganz selbst ab. Setzt also selbst die Ursachen für den eigenen Tod. Sind es also Managementfehler, Anweisungen vom Amerikanischen Mutterkonzern? Oder die Politikhörigkeit, der Clubmitglieder der Führungsriegen? Der Untergang ist vorprogrammiert, inzwischen gar einprogrammiert. Und so geht es reihum weiter in der Deutschen Industrie, wie der Automobilhersteller aus Zuffenhausen, Porsche, es derzeit auf beeindruckende Weise vormacht mit einem Gewinneinbruch von sage und schreibe 90%; und das alles ist nur die sichtbare Spitze des Eisbergs. Und auch die ausländischen Investoren ziehen nach. Baustopp und anschließend wird das gesamte Vorhaben begraben. Nur einige Beispiele: Kein Google-Rechenzentrum mehr. Keine Intel-Chipfabrik. Northvoltpleite. Hunderttausende von Jobs verloren und ins Ausland verlagert. Es ist langsam mehr als ein Alarmsignal: Deutschland ist unattraktiv geworden, selbst milliardenschwere Subventionen locken mittlerweile keine ausländischen Investoren mehr an. Schritt für Schritt geplant in denn Untergang. Nein, Friedrich Merz. Das Ausland sieht Deutschland nicht positiv für Investitionen. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Auch die Schulden Aufnahme zerstört uns. Auch die Beteiligung an fremden Kriegen zerstört uns. Auch die Energiewende zerstört uns. Auch die Migration, die Einwanderung zerstört uns. So sieht es aus und nicht anders herum, Herr Bundeskanzler Merz Bundeskanzler Friedrich Merz Friedrich Merz; so sieht es aus. Und ich sage, das wissen Sie alles! Wer noch etwas tun will, hier die Vorlage. Ich habe bisher nur wegen der Schulden auf Wählertäuschung plädiert. Es kann noch viel getan werden. Macht das wer oder lasst ihr die Chancen liegen, die wir legal zur Verfügung haben? Oder soll ich weitermachen? Strafanzeige, Strafantrag gegen Friedrich Merz wegen § 108a StGB Wählertäuschung: Strafanzeige, Strafantrag gegen Friedrich Merz wegen § 108a StGB Wählertäuschung. Mit weiteren Erläuterungen und Text:

M. Markert

35,017 views • 1 year ago