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Clipe euch hier mal eine eher ungewöhnliche Stelle aus dem Gespräch von Ben Berndt mit Zertifikatsmaurer Aron Pielka – und zwar das finale Statement von Ben. Es wird einfach so klar, dass wir das auf unserer Seite haben, womit früher die links-alternativen Kreise die Jugend und breite Teile der...

21,839 views • 1 year ago •via X (Twitter)

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Vortrag Harald Lesch Eine Mischung aus erschreckend und unfreiwillig komisch: Auf der einen Seite steht die Wissenschaft, die uns seit Jahrhunderten Fortschritt ermöglicht. Auf der anderen Seite Menschen, die dieser Wissenschaft genau dann misstrauen, wenn es um den Klimawandel geht – weil Geld, Bequemlichkeit und schlichte Dummheit im Spiel sind. Fakt ist: Wir sägen an unserer eigenen Lebensgrundlage, während einige so tun, als gäbe es das Problem gar nicht. Und am Ende entscheidet nicht Vernunft, sondern Geld. Kommentar zum Vortrag von Harald Lesch (OK Mainz) Harald Lesch gelingt etwas, was selten ist: Er schafft es, wissenschaftliche Fakten verständlich zu erklären, sie mit Humor zu versehen – und gleichzeitig die ganze Dramatik unserer Lage sichtbar zu machen. Sein Ausgangspunkt ist bestechend logisch: Seit über 400 Jahren baut unsere moderne Welt auf einem wissenschaftlichen Zugang zur Natur. Theorien, Modelle, Messungen und Experimente haben uns Technologien beschert, die wir alle selbstverständlich nutzen. Laseroperationen retten uns das Augenlicht. Flugzeuge und Züge bringen uns mit rasanter Geschwindigkeit um den Globus. Smartphones ermöglichen Kommunikation über Kontinente hinweg. Niemand stellt das ernsthaft infrage. Doch sobald dieselbe Wissenschaft uns sagt: So könnt ihr nicht weitermachen, sonst zerstört ihr eure Lebensgrundlagen, wird gezweifelt, abgewunken oder ins Lächerliche gezogen. Das ist die Absurdität, die Lesch herausarbeitet: Wir vertrauen der Wissenschaft blind, wenn es angenehm und bequem ist, aber wir misstrauen ihr sofort, wenn sie unbequeme Wahrheiten präsentiert. Besonders eindrücklich ist seine Kritik an Verschwörungsmythen. Wenn Menschen glauben, Regierungen könnten Hurrikans „erzeugen“, zeigt das eine Abkopplung von der Realität, die kaum noch zu fassen ist. Es ist auf eine schräge Art komisch, aber in Wahrheit brandgefährlich. Denn dieselben Mechanismen sorgen auch dafür, dass Klimafakten geleugnet und ins Gegenteil verkehrt werden. Hier kommen Bequemlichkeit, wirtschaftliche Interessen – und leider auch blanke Dummheit – zusammen. Wer ernsthaft behauptet, CO₂-Moleküle würden nur aus „politischen Gründen“ Infrarotstrahlung aufnehmen, oder Eis schmelze wegen „ideologischer Entscheidungen“, der verabschiedet sich aus der Welt der Vernunft. Trotzdem finden solche Behauptungen im Netz ihr Publikum, verstärkt durch Kanäle, die gezielt Desinformation streuen. Und genau da liegt die Gefahr: Wir wissen längst, was Sache ist. Wir kennen die Fakten, wir sehen die Folgen. Aber anstatt entschlossen zu handeln, verstricken wir uns in Debatten, die längst entschieden sind. Wir sägen an dem Ast, auf dem wir sitzen – und tun dabei so, als sei das alles nur ein Trick der „anderen Seite“. Leschs Appell ist deshalb so wichtig: Nicht aufhören, immer weitermachen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Journalistinnen und Journalisten, Bürgerinnen und Bürger – wir alle müssen dranbleiben. Es geht nicht nur um eine Debatte, es geht um unsere Lebensgrundlage. Fazit: Der Vortrag ist informativ, erschreckend und stellenweise komisch. Aber er ist vor allem ein Weckruf. Wir haben keine Ausrede mehr, so zu tun, als wüssten wir es nicht. Link zum gesamten Video. Äußerst sehenswert:

Schlafsheep 📯🇩🇪🇪🇺🇺🇦🌻

17,054 views • 1 year ago

Anthony Lee auf 180 – mit Einblicken die man von der Presse nicht erfährt. Die Frage: Wie es so weit kommen konnte, lässt sich im Prinzip ganz einfach beantworten. Ein ganzes Volk hat 30 Jahre geschlafen, und es verabsäumt der Politik auf die Finger zu sehen, und Grenzen zu ziehen. Ein Land im Dornröschenschlaf, weil eine große Mehrheit der Menschen, Demokratie für etwas selbstverständliches hielt, und hält. Und genau das fällt uns nun gewaltig auf die Füße. Über Jahrzehnte hat die Politik, das Bildungswesen, das Gesundheitswesen verwahrlosen lassen, und wir haben geschwiegen, und damit „Ja“ gesagt. Wie wir auch geschwiegen haben, dass das Rentenalter immer höher, und die Renten immer niedriger angesetzt wurden. Wir haben geschwiegen als Hartz4 eingeführt wurde. Hartz4, die Basis um den Niedriglohnsektor einzuführen, und vormals starke Arbeitnehmer, maßlos zu schwächen. Wir haben geschwiegen als in den Unis, nicht mehr Wissen schaffen im Vordergrund stand, und steht, sondern die Quantität der Drittmittelbeschaffung. Wir haben geschwiegen als in weiten Teilen die Löhne stagnierten, um den Exportweltmeister zu geben. Wir haben geschwiegen, als eine Wahl wiederholt werden musste, die einer Fr. Merkel nicht passte. Und wir haben geschwiegen, als eine Frau Merkel mit dem Wort „alternativlos“ ums Eck kam. Wer keine Alternative hat, hat keine Wahl. Spätestens nächstes Jahr werden wir sehen, was es bedeutet keine Wahl zu haben.

eusebia neuner

28,447 views • 2 years ago

Diese Aktion von Gamerstime ist wirklich schwach. Dass er zu Eli hält und ihn verteidigt - geschenkt. Aber dass er jetzt meint, sich schadenfroh über die Strikes gegen Kritik und Clips (auch noch von anderen) zu zeigen, das als "Karma" zu bezeichnen und Twitch Spion🕵🏽‍♂️ und uns explizit erwähnt, ist aus mehreren Gründen quasi sinnbildlich dafür, warum diese Aktionen so falsch sind und es hier längst nicht mehr nur um ein paar Clips geht. Dahinter steckt ehrlich gesagt wohl eine viel größere Problematik, die zeigt, wie Streamer offenbar denken, auf diese Plattform und ihre Nutzer blicken zu können. Dafür muss jetzt aber etwas ausgeholt werden, das Ding hier wird also ein bisschen länger. Aber zuerst zu Gtime: Erstens sollte der Zweck ja wohl nicht die Mittel heiligen. Selbst wenn Gtime uns jetzt nicht leiden kann (oder Eli oder irgendwer anders) - was ja seine/ihre Sache ist - sind die Strikes gegen etliche andere damit immer noch unangebracht und falsch. Indem man es massenhaft macht, kann man von den einzelnen Strikes natürlich besser ablenken. Siehe unter anderem bei bronkizz2005 oder F4NATI𝕏. Und auch wenn es nur uns beträfe, was es nicht tut: Gtime hat uns nie angesprochen oder angeschrieben - und uns ist offenkundig auch kein Fall bekannt, in dem er verzerrt oder aus dem Kontext geschnitten dargestellt worden wäre. Im Gegenteil genießt gerade Gtime wahrscheinlich noch die besten Resonanzen unter den großen Streamern in Deutschland, was Twitter angeht. Sobald es aber irgendwo mal eskaliert, schließen wir Kommentarbereiche und blenden Beleidigungen auch aus. Weder wir, noch TwitchSpion, provozieren durch irgendwelche absichtlichen Verzerrungen Hass, um damit Reichweite zu erlangen - das sind absurde Aussagen, die entweder extrem selektiv ausgehend von einzelnen Hatekommentaren von Nutzern kommen oder uns einfach ganz direkt nur diskreditieren sollen. Das wäre auch deshalb absurd, weil wir den gleichen Plattformregeln unterworfen sind und für Fehler genauso hart und direkt kritisiert werden, wie es bei großen Streamern andersrum der Fall ist. Nur, dass wir meistens sogar lediglich über die schon existierende Kritik von Nutzern berichten und diese eher selten selbst formulieren/aufbringen, eben weil wir das Ganze so korrekt es geht machen wollen. Wir berichten hier. Das wird für später noch wichtig. Und mal ehrlich: Würden wir die Kritik direkt selbst dazu schreiben, würde man uns daraus einen Vorwurf machen, weil wir ja immer nur herumhaten würden. Würden wir nicht auch positive Clips zeigen, die viel geteilt wurden, sondern nur Kritik, würde uns auch das negativ ausgelegt werden, von wegen wir zeigen nur immer das Negative. Geht es hier aber wie bei TwitchSpion um die Kritik an dem Alkohol-Livestream, wäre das quasi das Sinnbild, warum die Aussagen so unangebracht sind: Denn komischerweise gab es hierzu Kritik von vielen Seiten, schon lange bevor der Spion oder wir das aufgegriffen haben. Und Gtime hat es danach ja sogar eingesehen. Den Clip mit der Wodkaflasche hat er wiederum selbst provoziert, als er sie in die Kamera hielt und das schließlich für seine sozialen Kanäle selbst verwertete. Wenn Kanäle wie Satter Hugo darauf anspringen, freut er sich. Tut es jemand anderes auf Twitter, ist es auf einmal ein Problem (selbst wenn es dort nicht verzerrt wird). Über den Alkohol-Stream hatte TwitchSpion berichtet, jedoch nichtmal irgendwelche Fakten dazu geschrieben. Wir wiederum berichteten erst, als Gtime sich nach der Kritik einsichtig zeigte und nochmal darüber sprach. Wenn einem diese Kritik doch nicht passt, ist es aber natürlich einfach, die Berichterstatter, die die geringste Reichweite besitzen (im Gegensatz zu größeren Meinungsbloggern oder YouTubern) dafür anzugreifen. Aber weiter im Text: Zweitens hat Gtime nämlich - im Gegenteil zu dem, was viele Streamer und offenbar auch er denkt - massiv von den Clips über ihn auf Twitter/X und TikTok profitiert. Neben dem Push durch Eli ist er dadurch noch vielen mehr bekannt geworden, die ihn vorher gar nicht kannten. Gtime zählt hier aber, wie übrigens ganz viele Streamer es immer wieder tun, nur die negativen Folgen dieser Plattform auf. Die positiven Resonanzen werden unter den Tisch fallen gelassen, und wir als Newsseiten dafür verantwortlich gemacht, wie andere auf die Berichterstattung, die meist einfach neutral und weder positiv, noch negativ ist, verantwortlich gemacht. Das erinnert einen doch ein wenig an die Praxis in der Antike - schuld ist am Ende der Botschafter/Überbringer, nicht die einzelnen Hater oder Verantwortlichen. Wer die "schlechte Botschaft" bringt, muss für diese büßen. Mit dem Unterschied, dass diese nichtmal schlecht sein muss. Es reicht schon, wenn andere einfach negativ darauf reagieren, auch wenn es nur einzelne sind. Auf TikTok wird komischerweise sehr wohl zwischen Kanal und Kommentaren getrennt. Auf Twitter geht das aber offenbar nicht. Da muss dann alles weg. Drittens ist es dreist, dass Gtime sich mit einer Million Follower auf Twitch und weit über 300.000 auf Instagram und TikTok zusammengerechnet schadenfroh zeigt, wenn es Kanäle trifft, die ihn mal irgendwann aufgegriffen haben - wie gesagt, uns ist nichtmal bekannt, wann genau wir irgendetwas aus dem Zusammenhang geschnitten haben sollen. Damit ist nicht gesagt, dass Fehler nicht passiert sein können und wir wollen das nicht per se ausschließen, auch wenn Gtime kein Beispiel und keinen Beleg genannt hat. Aber egal: Gtime erzählt das vor tausenden Zuschauern, und hat die Clips inzwischen auf seinen Profilen online gestellt. TwitchSpion hat knapp über 10.000 Follower, wir liegen sogar darunter. Gtime hat wie gesagt allein auf Twitch eine Million. Hier klafft eine riesengroße Lücke, übrigens auch zu den anderen, gestrikten Kanälen. Die Streamer nehmen es sich aber immer heraus, wie sie es gerade brauchen. Mal sind wir irrelevant und haben nur ein paar Likes, mal offenbar für allen Hate verantwortlich, der jemals über sie hereingebrochen ist. Was hier passiert, ist ganz offenkundig: Man versucht die kritischen oder berichtenden Kanäle auf einer Plattform, die man scheinbar generell nicht unbedingt schätzt für ihren offenen Diskurs, einfach plattzumachen und sich damit zukünftiger Kritik zu entziehen. Statt diejenigen in die Verantwortung zu nehmen, die negative Kommentare verfassen, will man andere dafür in die Pflicht nehmen. Komplett egal ist aber wiederum, was solche "Ansagen" für uns bedeuten, die deutlich, deutlich kleiner sind und keine große Fanbase aufweisen. Gtime macht hier genau das, was er uns versucht vorzuwerfen, in seinem Livestream selbst und zelebriert das dann noch mit Clips davon auf seinen Kanälen. Wir sollen ihn irgendwann doof dargestellt haben mit unseren paar tausend Followern, jetzt kriegen wir dafür den Return bei weit über eine Million zusammengerechneten Followern. Die Beweislast schiebt er kurzerhand uns damit herüber. Nun wie erwähnt zu der größeren Dimension. Einige von euch haben in den vergangenen Tagen etwas sehr Richtiges angemerkt: Offenbar ist hier eigentlich Twitter als solches im Visier. Es trifft halt einfach die Kanäle, die das Ganze aufgreifen und für die explizite Erwähnung groß genug sind. Im Gegensatz zu TikTok ist Twitter deutlich weniger relevant für die großen Streamer - wahrscheinlich vor allem weniger relevant für ihre Werbedeals. Twitter berichtet nur über sie, man diskutiert über sie, aber nur wenige Streamer finden hier statt. Hier gibt es jedoch Kritik an den "Großen". Wer darüber berichtet, ist jetzt offenbar fällig. Und statt das zu verurteilen oder wenigstens einfach mal unkommentiert zu lassen, wenn man auf der anderen Seite steht, wird noch mitgemacht, weil's am Ende ja schon die richtigen treffen wird. Wir können hiermit aber im Namen von sicherlich einigen Betroffenen (wenn auch wir deutlich weniger als andere Clips-Accounts, weil wir kaum noch Clips posten - aus wie ihr seht gutem Grund) schonmal ankündigen, dass wir uns das nicht gefallen lassen werden: Wenn große Streamer die kritische Berichterstattung hier beerdigen wollen, werden wir nur noch viel mehr auf die Szene schauen und darüber berichten. Liebe Streamer, ihr verdient teilweise hunderttausende Euro pro Monat - Gtime hat darüber ja erst zuletzt noch gesprochen und bis zu 700k Euro Umsatz für dieses Jahr prognostiziert, bei Eli dürfte es wahrscheinlich viel, viel mehr sein. Was mit diesen enormen Umsätzen auch einhergeht, ist es sich Kritik gefallen zu lassen. Als Personen des öffentlichen Lebens, wie es bei großen Prominenten - dessen Reichweiten ihr selbst schon lange übertrefft - schon seit Ewigkeiten der Fall ist. Ihr profitiert von diesem System. Gleichzeitig aber wollt ihr euch der daraus folgenden Dinge wie Kritik, Thematisierung und Diskussionen darüber scheinbar entziehen und die Kanäle, die darüber berichten oder auch einfach nur eure Clips teilen wie viele, kleinere Accounts als wir auf Twitter, einfach zum Schweigen bringen. Und wenn jemand das kritisiert, ist auf einmal von "Karma" die Rede, egal, wie positiv oder neutral diese Berichterstattung gehalten ist. Diese Plattform und ihre wohl ausbleibenden, persönlichen Vorteile sind für euch zum Problem geworden, für das ihr nun eine Lösung sucht. Diese fällt wenig pragmatisch und sehr direkt aus. Ihr seid dabei aber wohl dem Irrglauben verfallen, dass die Kritik dadurch aufhört. Sie wird aber eher noch lauter. Ihr genießt viele Privilegien, aber dazu gehört auch Verantwortung. Nehmt diese vielleicht mal wahr.

Comicschau

339,419 views • 21 days ago