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Daniel Küblböck hat alles überstanden. Schon bei DSDS und in der Zeit unmittelbar danach war er krassem Hate ausgesetzt. Da war er gerade mal 16-17 Jahre alt. Er erfindet sich später neu. Studiert Gesang, tritt seriös auf, investiert in Photovoltaik und wird damit zum Millionär. Jahrelang wirkt er total...

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Elmar Theveßen hat sich für seine diffamierende Falschbehauptung über Charlie Kirk „entschuldigt“ Das kriege ich heute erst mit, nach einer Woche… Weil die Entschuldigung nur auf einem Podcast stattfand und damit nicht auf demselben Level wie die Falschbehauptung. Jetzt hat er ganze zwei Wochen (!) gebraucht (das Video ist vom 26. September), um sich diese Entschuldigung abzunötigen, obwohl er seinen angeblichen „Fehler“ (wenn es denn keine Absicht war) bereits einen Tag später mit einem Minimum an Eigenrecherche hätte erkennen können. Mit seinem Team und der Power der Neun-Milliarden-Zwangsgebühren-Propagandaschleuder im Nacken sogar noch schneller. Daher klingt das eher so, als hätte er drei Wochen lang darüber nachgedacht, wie er aus der Nummer wieder rauskommt oder ob Gras über die Sache gewachsen ist, bis er endlich einsehen musste, dass eine Entschuldigung den geringsten Schaden verursacht. Aber bedauert er wirklich, die Unwahrheit gesagt zu haben, oder doch eher, dass er damit diesmal nicht durchgekommen ist? Und wofür entschuldigt er sich tatsächlich? Wenn man genau hinhört, bezieht sich seine Entschuldigung nicht etwa auf seine mehrfach wiederholte unwahre Behauptung, Kirk habe die Steinigung von Homosexuellen gefordert, sondern dass er das „verkürzt“ dargestellt habe, wodurch es erst falsch wurde. Was wiederum unwahr ist, also gelogen, denn die Formulierung, Kirk habe die Steinigung von Homosexuellen gefordert, ist in jeder Form und jeder Kürze oder Länge eine falsche Tatsachenbehauptung, egal, was man danach noch sagt, außer sofort und konkret, dass es nicht stimmt. Aber dann braucht man es ja gar nicht erst zu sagen. Er „entschuldigt“ sich also für seine (ob willentliche oder versehentliche, kann man nicht beweisen) Falschbehauptung mit einer Lüge – holy shit! Das macht nichts besser, nur noch schlimmer! Die Nummer bricht dann spätestens nach der ersten Minute (von insgesamt dreieinhalb) komplett in sich zusammen, als er von seinem vermeintlichen „Fehler durch Verkürzung“ abzulenken versucht, indem er über den Begriff „steinigen“ sinniert, den er nach seiner späteren Recherche so nicht an der entsprechenden Bibelstelle vorgefunden haben will. Ja, weiß der Mann denn nicht, dass es etliche Bibelübersetzungen gibt, die im genauen Wortlaut mitunter variieren? Und wer über eine etwas gepflegtere Allgemeinbildung verfügt oder im Religionsunterricht nicht durchgehend geschlafen hat oder auch einfach nur „Das Leben des Brian“ gesehen hat, der weiß auch, dass bei den Judäern untereinander die Steinigung DIE gängige Form der Hinrichtung war. Daher kann man „Todesstrafe“ und „Steinigung“ im Alten Testament quasi synonym betrachten. Spätestens, wenn Theveßen nach anderthalb Minuten seiner Melange aus Ausflüchten und Ablenkung zur Vortäuschung einer Entschuldigung anfängt zu lamentieren, was für böse Mails er bekommen hat, und diese Rumopfern in eigener Sache dann die restlichen zwei Minuten des Videos dominiert, also den Großteil, dann weiß man Bescheid: Das ist der Hayali-Effekt, nur dass diese Frau wenigstens so konsequent war, auf eine abgenötigte oder gar massiv verspätete Entschuldigung gleich zu verzichten, um sich nur aufs Rumopfern zu beschränken. Fazit: Ob das jetzt besser ist als gar nichts, mag jeder für sich selbst entscheiden. Überzeugender und vor allem angebracht wäre es gewesen, sich dafür zu entschuldigen, eine Falschbehauptung aufgestellt zu haben, ohne Wenn und Aber, ohne Ausflüchte, und das direkt am nächsten Tag im Fernsehen im heute-journal. Ein echter Ehrenmann allerdings hätte so etwas erst gar nicht thematisiert, als Kirks Leichnam quasi noch warm war, egal ob falsch oder wahr. Sowas hebt man sich aus Pietät ein paar Tage auf und macht dann einen extra Beitrag oder meinetwegen auch eine ganze Sendung, in der man sich mit Charlie Kirks Positionen und Wirken kritischen auseinandersetzt.

DieStahlfeder

33,002 次观看 • 10 个月前

Johnny Somali wurde in Südkorea zu sechs Monaten Arbeitsarrest verurteilt. Somali gehörte einer besonders widerwärtigen Art von Streamern an. Er und andere (meist schwarze) Streamer gehen in High-Trust-Societies wie Japan oder Südkorea und nutzen die Friedlichkeit der Bevölkerung aus. Sie provozieren maximal, benehmen sich so unmöglich wie vorstellbar und vertrauen darauf, dass die freundlichen Leute dieses Landes sich sowieso nicht wehren. Oft mieten sie einen Kampfsportler als Bodyguard, sodass sie Personen direkt beleidigen können und, wenn diese sich wehren wollen, sofort der Bodyguard dazwischen tritt. Somali ist ein besonders schlimmes Exemplar. Nach einer Rundreise durch Japan, bei der er Japaner vielfach beleidigte und sich über die Opfer in Hiroshima und Nagasaki lustig machte, reiste er nach seiner Ausweisung nach Südkorea weiter. Dort machte er einen sexuellen Lapdance bei der Statue, die an das Leid der zwangsprostituierten Comfort-Frauen erinnert, provozierte mit nordkoreanischer Propaganda und verwüstete Ladengeschäfte. Er beleidigte Koreaner auf der Straße und stellte Deepfake-Pornografie einer beliebten südkoreanischen Influencerin her. Südkorea reagierte genau richtig. Man verbot ihm, das Land bis zum Prozess zu verlassen. Er saß 1,5 Jahre in Südkorea fest und wurde so der Öffentlichkeit als Verbrecher, der auf sein Urteil wartet, vorgeführt – wie er andere vorgeführt hatte –, ohne dass die Zeit als Untersuchungshaft gewertet werden konnte. Gestern wurde er für eine seiner Straftaten verurteilt. Sechs Monate Gefängnis mit Arbeitszwang plus zusätzliche 20 Tage Haft. Südkorea hat ein Exempel statuiert. Es wird sich wohl nie wieder einer dieser Streamer trauen, in das Land einzureisen und Bürger sowie Geschäfte zu stören und Denkmäler zu schänden. Genauso macht das eine verantwortungsvolle Regierung, die ihre Bürger schützt. Denken Sie die Deutsche Regierung hätte auch so reagiert?
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Johnny Somali wurde in Südkorea zu sechs Monaten Arbeitsarrest verurteilt. Somali gehörte einer besonders widerwärtigen Art von Streamern an. Er und andere (meist schwarze) Streamer gehen in High-Trust-Societies wie Japan oder Südkorea und nutzen die Friedlichkeit der Bevölkerung aus. Sie provozieren maximal, benehmen sich so unmöglich wie vorstellbar und vertrauen darauf, dass die freundlichen Leute dieses Landes sich sowieso nicht wehren. Oft mieten sie einen Kampfsportler als Bodyguard, sodass sie Personen direkt beleidigen können und, wenn diese sich wehren wollen, sofort der Bodyguard dazwischen tritt. Somali ist ein besonders schlimmes Exemplar. Nach einer Rundreise durch Japan, bei der er Japaner vielfach beleidigte und sich über die Opfer in Hiroshima und Nagasaki lustig machte, reiste er nach seiner Ausweisung nach Südkorea weiter. Dort machte er einen sexuellen Lapdance bei der Statue, die an das Leid der zwangsprostituierten Comfort-Frauen erinnert, provozierte mit nordkoreanischer Propaganda und verwüstete Ladengeschäfte. Er beleidigte Koreaner auf der Straße und stellte Deepfake-Pornografie einer beliebten südkoreanischen Influencerin her. Südkorea reagierte genau richtig. Man verbot ihm, das Land bis zum Prozess zu verlassen. Er saß 1,5 Jahre in Südkorea fest und wurde so der Öffentlichkeit als Verbrecher, der auf sein Urteil wartet, vorgeführt – wie er andere vorgeführt hatte –, ohne dass die Zeit als Untersuchungshaft gewertet werden konnte. Gestern wurde er für eine seiner Straftaten verurteilt. Sechs Monate Gefängnis mit Arbeitszwang plus zusätzliche 20 Tage Haft. Südkorea hat ein Exempel statuiert. Es wird sich wohl nie wieder einer dieser Streamer trauen, in das Land einzureisen und Bürger sowie Geschäfte zu stören und Denkmäler zu schänden. Genauso macht das eine verantwortungsvolle Regierung, die ihre Bürger schützt. Denken Sie die Deutsche Regierung hätte auch so reagiert?

GFrei.News

43,539 次观看 • 4 个月前

#GegendasVergessen Ukraine: TV-Moderator zitiert Eichmann und ruft auf, russische Kinder zu töten Ein ukrainischer Moderator hat während einer Livesendung Adolf Eichmann zitiert und dazu aufgerufen, Russen und insbesondere russische Kinder zu töten. Konsequenzen hatte dies, wie schon viele andere Vorfälle in der Vergangenheit, keine. Überall sonst hätte dies in der Öffentlichkeit für eine Welle der Empörung gesorgt, in der Ukraine war es keinem eine Meldung wert. Am Morgen des 13. März 2022 blendet der landesweit ausgestrahlte Fernsehsender 24 live ein Foto von Adolf Eichmann ein, doch nicht für Bildungszwecke. Der Sprecher Fahrudin Scharafmal setzt zu einer Hasstirade an, die selbst für ukrainische Verhältnisse scharfer Tobak ist. Er sei sich bewusst, dass er dies als Journalist nicht dürfe, sagt er. Doch falle es ihm schwer, sich zurückzuhalten, und darum: "Wenn man uns in Russland schon Nazis und Faschisten nennt, dann erlaube ich mir, Adolf Eichmann zu zitieren. Er sagte, dass man die Kinder töten müsse, um eine Nation zu vernichten. Denn töte man nur die Erwachsenen, wüchsen die Kinder auf und rächten sich. Töte man die Kinder, würden sie niemals erwachsen, und die Nation gehe unter." Die ukrainische Armee, fährt Scharafmal fort, dürfe die Kinder nicht töten, "Konventionen, Genfer und so", verböten dies. Sich jedoch sieht er damit im Recht: "Aber ich bin kein Soldat. Und wenn sich mir die Gelegenheit bietet, mich an den Russen zu rächen, dann werde ich es tun und mich dabei an die Eichmann-Doktrin halten. Ich werde alles tun, damit weder ihr noch eure Kinder jemals auf dieser Erde leben." Ihm sei egal, wer diesen Krieg begonnen und gewollt habe, ob es Schuldige oder Unbeteiligte treffe: "Auch wir wollten diesen Krieg nicht. Aber nun, müsst ihr verstehen, geht es um den Sieg des ukrainischen Volkes, nicht um den Frieden. Wir brauchen den Sieg, und wenn man dafür alle eure Familien abschlachten muss, dann werde ich einer der ersten sein, die es tun. Ruhm der Nation! Und hoffentlich wird es eine solche Nation wie Russen auf diesem Planeten nie mehr geben. Die Russen sind Dreck, die den Planeten vermüllen. Und wenn die Ukrainer die Möglichkeit haben – und dies tun sie jetzt schon – Russen zu erschiessen, zu erstechen, zu erwürgen, hoffe ich, dass jeder seinen Beitrag leistet und mindestens einen Russen umbringt." Soweit die Brandrede des Fahrudin Scharafmal, ausgestrahlt in alle Teile der Ukraine. Ein emotionaler Ausrutscher? Niemand schreitet bei dieser Tirade ein, obwohl eben noch eine Co-Moderatorin neben ihm saß. Niemand unterbricht die Livesendung. Mehr noch: Irgendjemand in der Regie muss das Eichmann-Foto ja eingeblendet haben. Die Sympathie für Eichmanns Methoden ist jedenfalls eines nicht: Das Denken eines Einzelnen. Konsequenzen hat der Vorfall keine. Die Google-Suche jedenfalls ergibt mit Stand Dienstag Abend keinerlei Reaktion. Weder auf Ukrainisch noch auf Russisch. Zweit Tage später entschuldigt sich Scharafmal. Kurz und lächelnd. Und macht gleich eine Ausnahme: Für die Russen auf ukrainischem Boden gelte sein Dementi nicht. Otto Adolf Eichmann war SS-Obersturmbannführer und leitete jene Dienststelle, die die Verfolgung, Vertreibung und Deportation der Juden organisierte und durchführte. Zuletzt die Deportation in die Todeslager. Nach 1945 gelang ihm die Flucht nach Argentinien. Er entging damit dem Nürnberger Kriegsverbrecherprozess, die Gerechtigkeit jedoch ereilte auch ihn. Im Mai 1960 wurde er von israelischen Agenten aus Argentinien entführt und nach Israel gebracht, wo ihm ein öffentlicher Prozess gemacht wurde. Er wurde zum Tode verurteilt und in der Nacht vom 31. Mai auf den 1. Juni 1962 durch Hängen hingerichtet. Scharafmal droht in der post-Maidan-Ukraine hingegen nicht einmal eine Geldstrafe wegen Volksverhetzung.

Mitsch

26,171 次观看 • 5 个月前

Ich empfehle die Kommentare von Frauen unter diesem Beitrag, die es genauso sehen. Ich mache ja immer wieder drauf aufmerksam: Wir rollen auf eine riesige Welle von Frauen zu, die durch mit Männern sind. Einfach komplett durch. Und ich verstehe das. Ich bin eine von ihnen. Der richtig demographische Wandel kommt erst noch. Und die einzige Antwort von Männern ist dann immer: „Du hast noch nicht den Richtigen gefunden“ oder „Du hast bis jetzt die falschen Männer gedatet“ Bro, ich habe Boyfriends seit ich 13 bin. Also seit fast einem Vierteljahrhundert. Alle unterschiedlich. Und kein Mann auf der Welt hat es bis geschafft, mir nicht die Energie abzusaugen und mich permanent zum weinen zu bringen. Das hat physische und psychische Spuren hinterlassen, die gar nicht mehr zu reparieren sind. Wie oft sollen wir es noch mit Männern versuchen? Bis auch noch das letzte Bisschen in uns zerstört ist? Statt sich also wieder und wieder zu fragen, was der Staat tun müsste, damit die Leute wieder mehr Kinder kriegen, müsste man sich mal fragen, wie man die Beziehung zwischen Mann und Frau wieder hinkriegt. Wie man Männer zu verlässlichen Partnern erzieht. Zu Männern, bei denen man nicht permanent das Gefühl hat, dass sie alle Frauen hassen. Zu Männern, bei denen das eigene Nervensystem nicht mehr permanent auf Überlebensmodus läuft, sondern zur Ruhe kommt. Sind alle so? Nein. Aber wenn man sich die Masse an Frauen anschaut, die Männern abgeschworen haben, weil sie schlicht nicht mehr können, könnte man ja langsam mal drüber nachdenken, was falsch läuft.

Anabel Schunke

311,215 次观看 • 22 天前

Man kann sich natürlich an Frauen wie mir abarbeiten, weil ich mit 36 unverheiratet und kinderlos bin. Es lohnt auch nicht, vor fremden Menschen auszubreiten, warum ich das für mich so entschieden habe. Manches lag in meiner Gewalt, manches nicht. Die Option, sich von einem Mann ein Kind machen zu lassen, um ihn versuchen zu binden, hätte es, wie für die meisten Frauen, immer gegeben. Aber das ist nicht meine Vorstellung. Gestern lief dann im Vorabendprogramm eine Doku im ZDF, auf die mich ein Follower aufmerksam machte. Dort erzählte ein Ex-Paar seinen Werdegang von Kindern, über Heirat, Hausbau und Scheidung. Mittlerweile wird jede dritte Ehe in Deutschland geschieden. Und wenn man sich das anschaut, weiß man auch ein Stück weit warum. Die Schwangerschaft mit dem gemeinsamen Kind war nicht geplant. Weil nun aber ein Kind unterwegs war, folgte die Hochzeit. Weil man zuvor schon alleinerziehend mit einem Kind war, wollte die Frau nach eigenen Aussagen beim zweiten Kind vor allem Sicherheit, weshalb sie dem Antrag zustimmte, während der Ex-Mann sagt, dass er sie aus Liebe heiraten wollte. Es gibt einige Szenen, die mich sprachlos machen, das ist eine davon. Nach der Ehe folgt der Hausbau und kurz nach der Hochzeit fängt es schon an zu bröckeln. Na klar, man hat alle Lifegoals wie Kinder, Heirat und Hausbau abgearbeitet. Der gesellschaftliche Soll ist erfüllt. Jetzt ist man mit sich und dem Alltag alleine und muss sehen, was da eigentlich an partnerschaftlicher Substanz übrig bleibt. Und das ist bei manchen offenbar nicht allzu viel. Es folgt die Scheidung, die auch noch zelebriert wird, als wäre es eine großartige Lebensleistung, dass die eigene Familie gescheitert ist. Für mich die traurigste Szene in der gesamten Doku. Aber für Frau anscheinend nicht so schlimm, weil der neue Typ auch schon in den Startlöchern ist. Ebenfalls im Trennungsjahr. Zudem hat man ja das Haus bekommen, dass einem der Ex überlassen hat und in dem man jetzt mit dem neuen Mann wohnt. Es stellt sich die Frage, wie viele Ehen in diesem Land genau auf einem solchen Fundament fußen. Man sieht es immer wieder gerade in meiner Generation. Nicht wenige sind in meinem Alter oder wenig älter schon wieder geschieden. Vieles zielt augenscheinlich unbewusst auf das Abhaken von bestimmten gesellschaftlich definierten Lebenzielen wie Ehe, Kinder und Hausbau ab. Und wer gerade da ist, der wird dann genommen. Dabei scheinen sich manche dann wenig auf dem Weg zu diesen Zielen darüber Gedanken machen, ob der Mensch an ihrer Seite wirklich der richtige Partner für‘s Leben ist. Ich wäre sicherlich mit 36 auch gerne verheiratet. Hätte auch gerne einen Mann, mit dem man sich zusammen etwas aufbaut, Haus baut etc. Kinder vielleicht. Aber da war ich mir immer uneins, ob ich überhaupt welche möchte. Mit dem Richtigen vielleicht, aber den gab es nun einmal nicht. Und das ist der entscheidende Punkt. Ich hätte das, wie fast jeder Mensch, auch gerne. Aber nicht auf Krampf, nicht um jeden Preis, nicht mit faulen Kompromissen. Nicht aus einem „Unfall“ heraus oder weil es „Zeit wird“. Manche haben das Glück, den richtigen Partner früh zu finden, andere nehmen einfach das, was dann gerade da ist und wieder andere wie ich, warten dann lieber oder bleiben allein. Es wäre schön, wenn man Frauen wie mich dafür weniger angreifen würde. Denn das, was ich da gesehen habe, finde ich kein Bisschen erstrebenswerter. Schon gar nicht für die Kinder und unsere Gesellschaft an sich. Der angefügte Ausschnitt zeigt, wie Frau mit Tiara und Schärpe zusammen mit ihrem neuen Lebensgefährten die Scheidung feiert.

Anabel Schunke

176,290 次观看 • 1 年前

Friedrich Merz ist wie eine Schachtel Pralinen – man weiß nie, was man bekommt. Eine der gefährlichsten Auswirkungen von Macht ist, Dinge zu sehen, die nicht da sind und dafür nicht mehr zu sehen, was direkt vor einem ist. Normalerweise erfasst dieses verhängnisvolle Phänomen Politiker gegen Ende ihrer Herrschaft. Friedrich Merz aber ist schon am Anfang, im ersten Jahr seiner Kanzlerschaft davon befallen. Fast täglich erzählt Merz Dinge, die schlicht nicht stimmen. Nach einem halben Jahr im Amt lebt Merz in seiner eigenen Welt. Der Bundeskanzler versteht die Zeit und die Welt nicht mehr, in der er regiert und wird zunehmend wütend auf das Volk, das sich von ihm nicht in den großen Stimmungsumschwung hinein hypnotisieren lassen will. Friedrich Merz sieht sich selbst als überlebensgroße Schicksalsgestalt für Deutschland, was er nicht ist, und er sieht nicht, dass unsere Volkswirtschaft kurz vor dem Kollaps steht, was jeder erkennen kann, nur nicht der Bundeskanzler. Je dramatischer die Lage, desto entkoppelter beschwört Merz die eigene historische Bedeutung, die herbeihalluzinierte und gefährliche Rolle als Erlöser der veränderungsunwilligen und sturen Deutschen. Merz macht zahllose Fehler, aber der größte ist, sich selbst als Lösung und die Bürger als Problem zu betrachten, aus seinem Wirken die egomanische Heldensaga von Friedrich gegen das Volk zu machen. Merz behauptet, die Deutschen würden Reformen scheuen aus Sorge, dass es ihnen dadurch schlechter gehen könnte. Merz sieht das Volk als Gegner seiner übermenschlichen Mühen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die überwältigende Mehrheit der Menschen hat Angst, seinen Wohlstand zu verlieren, WEIL Bundeskanzler Merz keine Reformen durchsetzt, weil er vor Klingbeil und der SPD verzagt, weil er sich weigert, die Stimmen der Wähler zur Gestaltung des Landes einzusetzen. Die Mehrheit wünscht sich den Ausbruch aus der zerstörerischen Ideologie der letzten zehn Jahre, aber Merz behauptet stur, das Volk wäre zu bequem. #AchtungReichelt

Julian Reichelt

39,812 次观看 • 10 个月前

Dieses Video ist aus Beobachtererperspektive unironisch sehr lustig – und ein schlimmer Normie-Take, der zugleich ein gutes Zeichen darstellt. Warum gut? Hier gibt ein prominenter Kulturmensch mit großer Followerschaft – also jemand, der aus einer Branche kommt, die gänzlich radikal links ist – zu, dass er weder links noch rechts gut findet, sondern sich heute als »liberal« ansieht. Das »liberal« ist in dem Kontext meines Erachtens eine Chiffre, dass sich Liefers zunehmend vom linken Zeitgeist abwendet (Leute fragen ihn: »Wo stehst du, Jan-Josef?!«), nach irgendetwas sucht, was »Vernunft« ausmacht, – und »Verhinderer« dumm findet. Da Jan-Josef Liefers sich an #allesdichtmachen und #allesaufdentisch beteiligte, würde ich davon ausgehen, dass die Corona-Zeit ihn definitiv nachdenklich gestimmt hat angesichts der totaliären Auswüchse. Im »horizontalen Spektrum«, das er beklagt, waren ja gerade BSW und AfD (und eben nicht »Liberale«) diejenigen, die Kritik geäußert haben und sein Anliegen verstanden. Mit »Verhinderern«, so meine Interpretation, meint Liefers deshalb auch nicht Klimawandelbekämpfungsverhinderer, sondern Leute, die nicht zulassen, dass man kriminelle Migranten abschiebt, die Redefreiheit bedrohen, in den Totalitarismus abdriften. Er ist, anders gesagt, an dem Punkt, an dem Menschen wie er sich von vorgefertigten Erzählungen lösen – und »Common Sense« gut findet. Warum ist der Take trotzdem schlimm? In Wirklichkeit ist dieser ganze Versuch der Realitätserfassung auch der Inbegriff eines Copes, den Menschen beginnen zu entwickeln, wenn sie merken, dass irgendetwas fundamental schief läuft, sie aber gleichzeitig nicht benennen können oder dürfen, woran es wirklich liegt. Da Jan-Josef Liefers in Berlin-Steglitz lebt, ist nicht davon auszugehen, dass er sonderlich viel Kontakt zu Rechten hat, die er als »Arschlöcher« sieht; das sind höchstens medial transportierte Erzählungen, die er noch aufrechterhält. Er fremdelt vielmehr mit der »Late-Stage-BRD« und seinem Umfeld um ihn herum, und der Tatsache, dass er es doch eigentlich gut wollte, aber sein »common sense« schlicht nicht mehr funktioniert. Im nächsten Schritt wird er merken, dass die CDU alle Probleme, die er gesellschaftlich-politisch feststellt, mitverursacht oder begünstigt hat; und dass die FDP, also die »Liberalen«, ebensowenig Teil der Lösung sind und ihn vermutlich bei falschem Wort canceln würden. Dann wird er merken, dass liberale Versprechen (bei Corona, Migration, Selbstbestimmung) eigentlich seinen Standpunkt konterkarieren. Er wird merken, dass, entgegen der Aussage, die er jetzt formuliert, sowohl die Linken wie auch die Rechten sehr wohl Erzählungen haben, die die Welt erklären (ebenso wie die Libertären und Grünen), aber ganz sicher nicht die Konservativen, Liberalen und Sozialdemokraten. Kurz: Hier spricht ein Konvertit, der noch nicht weiß, woran er glaubt, aber längst im Begriff ist zu verstehen, dass seine alte Erzählung zugrundegeht.

Jan A. Karon

39,556 次观看 • 2 个月前

Was Palmer hier gut auf den Punkt bringt, beschreibe ich seit 2016 in diversen Texten zum Thema Meinungsfreiheit. Ich möchte ihm nur in einem Punkt widersprechen. Mittlerweile ist die Meinungsfreiheit auch aus rechtlicher Perspektive in Gefahr, wenn man sich die ganzen Verfahren und Verurteilungen wegen Memes und angeblicher Volksverhetzung anschaut. Aber ja, dadurch, dass es lange nur diese soziale Einschränkung der Meinungsfreiheit und keine rechtliche gab, konnte sich die Cancel Culture praktisch ungehindert ausbreiten. Nach dem Motto: „Wieso? Du darfst doch sagen, was du willst. Du musst eben nur mit den Konsequenzen rechnen.“ Konsequenzen, die die meisten Linken nie zu spüren bekommen haben und deshalb nicht sehen, oder, die sie erst realisiert haben, als man dann z.B. beim Thema Trans plötzlich auch mal auf der falschen Seite stand. Mehrfach habe ich dazu seit 2016 Alexis de Tocqueville zitiert, jenen französischen Adeligen, der die junge Demokratie in Amerika bereiste und seine Beobachtungen 1830 in „Über die Demokratie in Amerika“ festhielt. Hier beschrieb er die Gefahr einer Einschränkung der Meinungsfreiheit in der Demokratie durch eine Art Meinungsdespotismus. Eine Tyrannei der Mehrheit, die dem Rest seine Haltung aufzwingt. Tocqueville schrieb: „Unter der absoluten Herrschaft eines Einzelnen schlug der Despotismus, um den Geist zu treffen, den Körper – eine grobe Methode; denn der Geist erhob sich unter den Schlägen und triumphierte über den Despotismus; in den demokratischen Republiken geht die Tyrannei ganz anders zu Werk; sie kümmert sich nicht um den Körper und geht unmittelbar auf den Geist los. Der Machthaber sagt hier nicht mehr: ‘Du denkst wie ich, oder du stirbst’; er sagt: ‘Du hast die Freiheit, nicht zu denken wie ich; Leben, Vermögen und alles bleibt dir erhalten; aber von dem Tage an bist du ein Fremder unter uns. Du wirst dein Bürgerrecht behalten, aber es wird dir nicht mehr nützen; denn wenn du von deinen Mitbürgern gewählt werden willst, werden sie dir ihre Stimme verweigern, ja, wenn du nur ihre Achtung begehrst, werden sie so tun, als versagten sie dir. Du wirst weiter bei den Menschen wohnen, aber deine Rechte auf menschlichen Umgang verlieren. Wenn du dich einem unter deinesgleichen nähern wirst, so wird er dich fliehen wie einen Aussätzigen; und selbst wer an deine Unschuld glaubt, wird dich verlassen, sonst meidet man auch ihn. Gehe hin in Frieden, ich lasse dir das Leben, aber es ist schlimmer als der Tod.“ Ich übertrug Tocqueville auf die heutige Zeit und ergänzte, dass wir es heutzutage durch mediale Verstärker und Co. nicht mehr mit einer tatsächlichen Tyrannei der Mehrheit zu tun haben, sondern mit einer von links suggerierten Mehrheit, die in Wahrheit eine Minderheit ist, die die Mehrheit tyrannisiert und ihr mittels political correctness und Cancel Culture ihre Meinung aufzwingt. Genau das beschreibt Palmer hier. #lanz

Anabel Schunke

35,661 次观看 • 1 年前

Boris Palmer hat dem »Cato«-Magazin ein Interview gegeben. Neben einigen richtigen und klugen Aussagen (etwa zu Asylpolitik: »Ein einziger sogenannter Systemsprenger, das heißt meist ein geflüchteter junger Mann, der so gewalttätig ist, dass er im Dreischichtbetrieb von zwei Leuten betreut wird, kostet uns 600.000 Euro im Jahr«; oder zu Seenotrettern: »Das sind moderne Moralhelden, die gewissermaßen wie Jesus das von den europäischen Kolonialisten und Ausbeutern angerichtete Leid auf sich nehmen«) sagte Palmer auch, dass der »strategische Ansatz der Brandmauer gescheitert« sei. Und er sprach sich für eine Regierungsbeteiligung der AfD aus; nicht, weil er die AfD so toll findet, sondern weil es realpolitisch geboten wäre. Jetzt ist es so: Das »Cato«-Magazin ist rechtskonservativ, einige der Publizisten stehen der AfD und der »Jungen Freiheit« nah. Auf Antifa-Seiten wird das Magazin als Feind gelistet; die Auflage ist mit einigen Zehntausenden Exemplaren respektabel, aber (aus Sicht Palmers) relativ klein. Kurz: Für das Magazin war das Interview mit Palmer sicherlich ein kleiner Scoop. Palmer hingegen ist ehemaliger Grüner und einer der beliebtesten Lokalpolitiker Deutschlands, er sitzt regelmäßig bei Markus Lanz und deklassiert bei Oberbürgermeister-Wahlen seine Konkurrenten, teilweise mit mehr als 60 Prozent der Stimmen. Kurz: Er hatte vielmehr zu verlieren als zu gewinnen, als er dem Interview zugesagt hat. Er hat es trotzdem gemacht. Einige Tage später war Palmer dann im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu Gast, konkret: beim Sonntags-Stammtisch des »Bayerischen Rundfunk«. In üblichem Duktus versuchten dort die Journalisten Palmer anzuschwärzen und in die Schmuddelecke zu rücken, weil er mit »Cato« sprach. Palmer hätte sich distanzieren können und sagen, dass er mit diesen Leuten nichts gemein hat. Aber er hat gesagt: »Und mit Rechten darf man nicht reden? Der Mann, mit dem ich gesprochen habe, schien mir seriös – und ich habe nur Sachen gesagt, die ich für richtig halte. [...] Ich bin unkonventionell, wenn es um Denkvorschriften geht.« Umso länger ich darüber nachdenke, desto mehr halte ich diesen ganzen Auftritt von Palmer (beginnend beim Interview und endend beim Frühschoppen) für einen absoluten Bossmove. Jahrelang war die Kontaktschuld-Konstruktion ein absolut krankes und effektives Mittel von Linken, Rechte aus dem Diskurs auszuschließen und die Existenzen von Personen zu zerstören, die sich trotzdem dazu bereiterklärten. Wenn aber das State of Mind von Boris Palmer medial Einzug hält und sich niemand mehr dafür rechtfertigt, mit irgendwem zu reden, weil dieser rechts oder libertär oder coronakritisch oder sonst was ist, bricht die linksprogressive Diskurshoheit und Menschen mit gegensätzlichen Ansichten kommen wieder an einen Tisch. In jedem Fall sollten viel mehr Menschen diese Nicht-Rechtfertigungshaltung von Palmer verinnerlichen und sich nicht diktieren lassen, wie sie zu leben haben und mit dem sie sprechen dürfen.

Jan A. Karon

91,397 次观看 • 1 年前

„Niemand kam. Niemand in Gaza hörte mich.“ Die befreite Hamas-Geisel Eli Sharabi (53) berichtet vor dem UN-Sicherheitsrat in New York, wie er die Hölle auf Erden durchlebte. 491 Tage befand er sich in der Gewalt der Terroristen. Sein Überlebensbericht beschreibt die sadistische Grausamkeit, der er ausgesetzt war – aber auch aus erster Hand, wie die Hamas internationale Hilfslieferungen stiehlt: „Die Hamas isst wie die Könige, während die Geiseln hungern. Hamas stiehlt von den Zivilisten und enthält Hilfslieferungen jenen vor, die sie brauchen.“ Mit eigenen Augen sah er, wie Unmengen von Kartons mit UN- und UNRWA-Stickern in die Terrortunnel der Hamas gebracht wurden. Während der gesamten Gefangenschaft wurden Sharabi nicht 1x die Fußfesseln abgenommen. Für karge Rationen von Essen und Trinken musste er betteln. „Betteln wurde zu unserer Existenz“, sagt er. Bei seiner Freilassung am 8. Februar wog der Mann nur noch 44 kg, weniger als seine jüngste Tochter. Einer seiner Peiniger ließ eines Tages seinen Frust an ihm aus, indem er auf ihn einschlug wie auf einen punching ball. Unter den Schlägen brachen seine Rippen. Verarztet wurde er nie. Der Bewohner des Kibbutzes Be’eri wurde im Glauben gelassen, seine Familie, Ehefrau Lianne , Töchter Noiya und Yahel sowie sein Bruder Yossi seien noch am Leben. Erst nach seiner Freilassung erfuhr er, dass sie am 7. Oktober ermordet wurden. Die Leiche seines Bruders wird noch immer von der Hamas in Gaza gehalten. Es ist schier unglaublich, wie gefasst Eli Sharabi all dies berichtet. Es lässt sich nur erahnen, wie viel Schmerz in ihm stecken muss. Eindringlich appelliert er an die Vereinten Nationen, alles zu tun, um die toten und lebenden Geiseln (schätzungsweise noch immer 59) frei zu bekommen, u.a. seinen Mitgefangenen, Alon Ohel (24). „Mein Name ist Eli Sharabi. Ich bin kein Diplomat. Ich bin ein Überlebender. Bringt sie nach Hause, jetzt.“ #bringthemhomenow

Düzen Tekkal

51,738 次观看 • 1 年前

Video: „Deutschland einig Vaterland“ als Schlachtruf gegen die SED. Für Aufregung haben Mitschnitte gesorgt, die zeigen, wie AfD-Chef Tino Chrupalla bei der DDR-Hymne mitsingt. Zugetragen hat sich die Szene bei einer Wahlkampfveranstaltung im sachsen-anhaltischen Dessau-Roßlau. Ob auch Spitzenkandidat Ulrich Siegmund mit eingestimmt hat, ist nicht belegt. Es ist auch nicht wichtig, denn es handelt sich um keinen Skandal, höchstens um eine Skurrilität. Zu sehen ist, wie Chrupalla fröhlich sagt: „Wir wollen noch die Nationalhymne singen. Das machen wir noch. Das machen wir immer in Sachsen-Anhalt, genau.“ Den mit auf der Bühne stehenden Kabarettisten Uwe Steimle fordert er auf: „Uwe, du stimmst jetzt mal die deutsche Nationalhymne an. Kennst du die?“ Doch der 63-jährige Künstler beginnt, die DDR-Hymne zu singen: „Auferstanden aus Ruinen…“ Chrupalla reagiert: „Die andere!“ und lacht. Später stimmt er lachend mit ein. Textsicher scheint er jedoch nicht zu sein. Hymne wurde zum Synonym des Untergangs der DDR Warum ist es kein Skandal? Bereits Anfang der 1970er Jahre hatte die DDR den Text von Johannes R. Becher defacto verboten. Er durfte nicht mehr gesungen werden, weil er der SED-Führung zu gesamtdeutsch patriotisch war. Fortan wurde nur noch die von Hanns Eisler komponierte Melodie gespielt. Ein Staat, der den Text seiner eigenen Hymne verbot, demaskierte sich selbst. Stein des Anstoßes waren vor allem die Verse, die direkt nach der ersten Zeile folgten: „Lass uns dir zum Guten dienen, Deutschland, einig Vaterland. Alte Not gilt es zu zwingen, und wir zwingen sie vereint, denn es muss uns doch gelingen, dass die Sonne schön wie nie über Deutschland scheint.“ Der Text hat sich vielmehr zum Synonym für den Untergang der sozialistischen Diktatur entwickelt und ist seitdem positiv besetzt. Beim Sturz des SED-Regimes 1989 und den Demonstrationen für die Wiedervereinigung 1990 entdeckten nämlich die DDR-Bewohner in allen Städten den Text wieder.

Der Kollwitz

34,263 次观看 • 1 个月前

Diese Menschen sind 36 und 37 Jahre alt. Also genau mein Alter. Sie ist sogar jünger als ich. Was fällt auf? Wie unfassbar alt beide aussehen. Bzw. sieht sie vor allem alt aus und er einfach ungepflegt, übergewichtig und als hätte er es prinzipiell aufgegeben, sich um irgendwas zu kümmern. Auch, was die eigene Optik und Attraktivität für den Partner angeht. Sie ist „exhausted". Fertig. Fängt sofort an zu weinen, weil alles an ihr hängt. Sie darf nicht ausfallen, weil Hein Mück neben ihr, der die Dynamik eines Mehlsacks ausstrahlt, nichts ohne Anleitung hinbekommt und sich auch um nichts kümmert. Folge: Sie hat keinen Partner, der unterstützt, sondern ein drittes Kind. Aber während Frauen wie ich gesellschaftlich als „unnormal" oder gar gescheitert angesehen werden, weil wir auf so etwas keine Lust haben und deshalb auch jenseits der Mitte 30 Single und kinderlos sind, wird uns das als persönlicher Erfolg verkauft. Sie hat im Leben gewonnen, weil sie Partner und Kinder hat. Ich nicht. Findet ihr, die Frau sieht aus, als hätte sie im Leben „gewonnen"? Und mal an die Männer gefragt: Würdet ihr, wenn ihr darauf guckt, sagen, dass es für Frauen ein erstrebenswertes Ziel ist, einen Mann zu heiraten und Kinder zu bekommen? Das. Genau das schreckt uns ab, uns noch derart zu binden und Kinder zu bekommen. Weil das dann für viele von uns die Lebensrealität ist. Und ich kriege genug solcher Mails, um zu wissen, dass das die Regel und nicht die Ausnahme ist. Selbstbestimmung, Freiheit. All gone. Was bleibt, ist Erschöpfung und Frauen, die mit Mitte 30 locker 10 Jahre älter aussehen.

Anabel Schunke

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Ahmad Khodaei, der Ehemann der getöteten Saleheh Akbari, hat sich nach Berichten in sozialen Medien offenbar das Leben genommen. Die Geschichte dieses Paares steht exemplarisch für die Gewalt und den massiven Druck, denen viele Menschen im Iran ausgesetzt sind: Während der Proteste im Januar bot Ahmad Khodaei, ein Bergsteiger und Trainer aus Ardabil, gemeinsam mit seiner Frau, einer OP-Technikerin, Verletzten Hilfe an. Über Instagram rief er dazu auf, sich bei Bedarf an sie zu wenden. Kurz darauf drangen Sicherheitskräfte in ihre Wohnung ein. Als Ahmad zurückkehrte, wurde er angegriffen und misshandelt. Seine Frau versuchte, ihn zu schützen – dabei wurde sie von einem Beamten erschossen. Anschließend wurde Ahmad bedroht und unter Druck gesetzt, eine andere Version der Ereignisse zu verbreiten, wonach seine Frau bei einem Bergunfall ums Leben gekommen sei. Dem kam er nicht nach. Er wurde festgenommen und später wieder freigelassen. Gleichzeitig verbreiteten Teile der Familie eine abweichende Darstellung ihres Todes. In einer später veröffentlichten Sprachnachricht erhob Ahmad Khodaei schwere Vorwürfe: Er berichtete, Sicherheitskräfte hätten die Leiche seiner Frau geschändet (vergewaltigt) und ihn anschließend darüber informiert und sogar ein Bild davon geschickt. Er lebte seitdem unter anhaltenden Drohungen und enormer psychischer Belastung. Nun heißt es, dass er sich das Leben genommen hat. #صالحه_اکبری #احمد_خدایی #IranMassacre‌ #iran

Bamdad Esmaili

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Was halt prinzipiell stört, ist dieser einseitige Blick. Ja, darf dann mal Deniz Yücel richtigerweise anmerken, dass es immer noch Mesut Özils bewusste eigene Entscheidung war, sich einem islamistischen Despoten zuzuwenden und die Behauptung, man habe ihn quasi in die Arme Erdogans getrieben, ihm jede Mündigkeit abspricht, aber der Tenor der Doku bleibt dennoch genau der. Wir als Gesellschaft haben versagt, weil wir die Türken nicht als genauso Deutsch ansehen wie uns. Was mir dabei völlig fehlt, ist die Frage: Was tut die türkische Community (oder Teile davon) dafür, dass man sie nicht als Deutsche oder Teil dieser Gesellschaft sieht? Wie auch in der gesellschaftlichen Diskussion an sich, fehlt mir auch bei dieser Doku über Mesut Özil die türkische Selbstkritik. Wer sieht sich denn oftmals zuallererst als Türke und möchte gar nicht als Deutscher gesehen werden? Hat die deutsche Gesellschaft Fehler gemacht? Haben Teile der türkischen Community, gerade in den Gastarbeiterjahren, gravierende rassistische Erfahrungen gemacht? Mit Sicherheit. Aber, wenn wir mal vom stumpfen Rassismus weggehen und betrachten, warum viele Deutsche auf einer sachlichen Ebene Probleme damit haben, die türkische Community als Teil Deutschlands zu akzeptieren, dann fällt mir da auch einiges ein. Nein, man wurde nicht nur ausgeschlossen. Man hat sich auch selbst ausgeschlossen. Und viele haben ihre Werte so konserviert, dass ihre in Deutschland geborenen Kinder und Enkelkinder heute noch konservativer ticken als die eigentliche Gastarbeitergeneration. Und dann geht es immer um die Gefühle der Menschen mit Migrationshintergrund, wenn wir Deutschen nicht "offen" genug sind, wenn wir unsere Werte verteidigen und andere Werte, die mit unseren nicht vereinbar sind, ablehnen. Aber wann hat irgendwer im Öffentlich-Rechtlichen mal ernsthaft versucht, die Gefühle der Deutschen zu verstehen und was sie dabei empfinden, wenn das, was sie als Heimat aus ihrer Kindheit kannten, mehr und mehr verschwindet? Ich denke auch, dass Özil ein Stück weit zu Unrecht unter die Räder gekommen ist. Dass man einen Fußballer auf allen Seiten so sehr zur Symbolfigur - entweder des Erfolges der Integration oder des Scheiterns - gemacht hat, dass es nur in einer völlig unverhältnismäßigen politischen Aufladung enden konnte. Aber, dass sich so viel anhand dessen, was ein einzelner Fußballer tut, entlädt, zeigt ja nur, was unter der Oberfläche schwillt und dass wir uns als Gesellschaft etwas vormachen, wenn wir glauben, dass das auf Dauer hier miteinander so funktionieren wird. Erst recht nicht mit den zig arabischen muslimischen Communities, die jetzt noch dazu gekommen sind. Und nein, das, was da zu Tage gespült wurde, ist nicht nur der böse Deutsche, der in Sachen Rassismus dann mal die Sau rauslässt. Das sind die großen Brüche zwischen autochthonen Deutschen und vielen Menschen mit (muslimischen) Migrationshintergrund hier. Das Ergebnis eines Landes, das systematisch infrastrukturell und vor allem kulturell überfordert wird. Mit einer Migration von Menschen, deren Kultur unserer mehrheitlich diametral gegenübersteht und deren Integration deshalb schon in vielen Fällen nicht funktionieren kann. Und da müssen wir eben nicht nur betrachten, wie es Migranten damit geht, dass die Deutschen das so nicht wollen, sondern auch endlich mal, wie es den Deutschen damit geht, seit Jahrzehnten mit etwas "beglückt" werden, das ihr Land für immer kulturell verändern wird. Nein, es macht nicht nur etwas mit Migranten, wenn es zu rassistischen Morden kommt, Es macht auch etwas mit Deutschen, wenn es zu islamistischen Terrorangriffen und anderen Taten von Zuwanderern kommt. Das, was sich an Özil entladen hat, war sicherlich zu viel für einen Menschen, aber es war letztlich Symptom dessen, was schon lange unter der Oberfläche gärt und was mitnichten die einseitige Schuld der Deutschen ist. Am Ende muss man nämlich sagen: Auch ein Özil hat hier alle Möglichkeiten geboten bekommen und man hat ihn geliebt und gefeiert als einen von uns. Das hörte erst auf, als er für sich selbst die Entscheidung traf, sich nicht nur nur noch als Türke zu fühlen, sondern vor allem auch den Weg mit Erdogan zu gehen. Özil hat sich selbst abgewandt, bevor die Deutschen sich von ihm abgewandt haben. Und trotzdem wird er immer ein Junge aus Gelsenkirchen bleiben. Ich würde ihm wünschen, dass er das irgendwann erkennt.

Anabel Schunke

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