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Ana Sayfaya Dön

Der Fall Stade. Nach dem Sechsfachmord Ende Juni 2026 in einer Mutter-Kind-Einrichtung in #Stade, bei dem der 45-jährige Türke Fatih G. sechs Beschäftigte der Jugendhilfe erschoss, gibt es Hinweise auf, Achtung!: »mögliches Behördenversagen«. Der Täter war laut der rot-grünen niedersächsischen Landesregierung zum Tatzeitpunkt ausreisepflichtig und besaß kein dauerhaftes Aufenthaltsrecht....

46,017 görüntüleme • 12 gün önce •via X (Twitter)

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Benzer Videolar

Johnny Somali wurde in Südkorea zu sechs Monaten Arbeitsarrest verurteilt. Somali gehörte einer besonders widerwärtigen Art von Streamern an. Er und andere (meist schwarze) Streamer gehen in High-Trust-Societies wie Japan oder Südkorea und nutzen die Friedlichkeit der Bevölkerung aus. Sie provozieren maximal, benehmen sich so unmöglich wie vorstellbar und vertrauen darauf, dass die freundlichen Leute dieses Landes sich sowieso nicht wehren. Oft mieten sie einen Kampfsportler als Bodyguard, sodass sie Personen direkt beleidigen können und, wenn diese sich wehren wollen, sofort der Bodyguard dazwischen tritt. Somali ist ein besonders schlimmes Exemplar. Nach einer Rundreise durch Japan, bei der er Japaner vielfach beleidigte und sich über die Opfer in Hiroshima und Nagasaki lustig machte, reiste er nach seiner Ausweisung nach Südkorea weiter. Dort machte er einen sexuellen Lapdance bei der Statue, die an das Leid der zwangsprostituierten Comfort-Frauen erinnert, provozierte mit nordkoreanischer Propaganda und verwüstete Ladengeschäfte. Er beleidigte Koreaner auf der Straße und stellte Deepfake-Pornografie einer beliebten südkoreanischen Influencerin her. Südkorea reagierte genau richtig. Man verbot ihm, das Land bis zum Prozess zu verlassen. Er saß 1,5 Jahre in Südkorea fest und wurde so der Öffentlichkeit als Verbrecher, der auf sein Urteil wartet, vorgeführt – wie er andere vorgeführt hatte –, ohne dass die Zeit als Untersuchungshaft gewertet werden konnte. Gestern wurde er für eine seiner Straftaten verurteilt. Sechs Monate Gefängnis mit Arbeitszwang plus zusätzliche 20 Tage Haft. Südkorea hat ein Exempel statuiert. Es wird sich wohl nie wieder einer dieser Streamer trauen, in das Land einzureisen und Bürger sowie Geschäfte zu stören und Denkmäler zu schänden. Genauso macht das eine verantwortungsvolle Regierung, die ihre Bürger schützt. Denken Sie die Deutsche Regierung hätte auch so reagiert?
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Johnny Somali wurde in Südkorea zu sechs Monaten Arbeitsarrest verurteilt. Somali gehörte einer besonders widerwärtigen Art von Streamern an. Er und andere (meist schwarze) Streamer gehen in High-Trust-Societies wie Japan oder Südkorea und nutzen die Friedlichkeit der Bevölkerung aus. Sie provozieren maximal, benehmen sich so unmöglich wie vorstellbar und vertrauen darauf, dass die freundlichen Leute dieses Landes sich sowieso nicht wehren. Oft mieten sie einen Kampfsportler als Bodyguard, sodass sie Personen direkt beleidigen können und, wenn diese sich wehren wollen, sofort der Bodyguard dazwischen tritt. Somali ist ein besonders schlimmes Exemplar. Nach einer Rundreise durch Japan, bei der er Japaner vielfach beleidigte und sich über die Opfer in Hiroshima und Nagasaki lustig machte, reiste er nach seiner Ausweisung nach Südkorea weiter. Dort machte er einen sexuellen Lapdance bei der Statue, die an das Leid der zwangsprostituierten Comfort-Frauen erinnert, provozierte mit nordkoreanischer Propaganda und verwüstete Ladengeschäfte. Er beleidigte Koreaner auf der Straße und stellte Deepfake-Pornografie einer beliebten südkoreanischen Influencerin her. Südkorea reagierte genau richtig. Man verbot ihm, das Land bis zum Prozess zu verlassen. Er saß 1,5 Jahre in Südkorea fest und wurde so der Öffentlichkeit als Verbrecher, der auf sein Urteil wartet, vorgeführt – wie er andere vorgeführt hatte –, ohne dass die Zeit als Untersuchungshaft gewertet werden konnte. Gestern wurde er für eine seiner Straftaten verurteilt. Sechs Monate Gefängnis mit Arbeitszwang plus zusätzliche 20 Tage Haft. Südkorea hat ein Exempel statuiert. Es wird sich wohl nie wieder einer dieser Streamer trauen, in das Land einzureisen und Bürger sowie Geschäfte zu stören und Denkmäler zu schänden. Genauso macht das eine verantwortungsvolle Regierung, die ihre Bürger schützt. Denken Sie die Deutsche Regierung hätte auch so reagiert?

GFrei.News

43,539 görüntüleme • 4 ay önce

Ist das Satire oder kann das weg? Influencerin Lola Weippert über das Video von #Sylt Die schlimmsten Videos, die ich in meinem Leben gesehen habe, waren übrigens in loser Reihenfolge: 1. Das Video von Shani Louk auf dem Truck der Hamas-Terroristen 2. Das Video der entführten Geiseln kürzlich 3. Ein Video, das ich nach dem Terroranschlag von Barcelona 2017 gesehen habe und tote und verwundete Menschen zeigt, die einfach regungslos auf der gesamten Straße liegen, durch die der islamistische Täter gerast ist 4. Das Video von dem Täter von Annecy in Frankreich, der mit einem Messer rumlief und unter anderem auf ein Kind im Kinderwagen einstach 5. Das Video eines Syrers aus Deutschland kurz nach dem Ehrenmord an seiner Exfrau, bei dem er sich blutverschmiert und völlig ungerührt neben seinem Sohn filmt und erklärt, warum sie sterben musste 6. Das Video einer in Deutschland lebenden palästinensischen Familie, die gerade ihrer Tochter mehrmals in den Bauch gestochen haben (auch wegen der Ääähre) und der flehenden abgestochenen Tochter nicht helfen, während der Sohn genüsslich eine Zigarette raucht 7. Das Video eines Jordaniers, der seinen ehemaligen Mitbewohner in Stuttgart auf offener Straße mit einem Samuraischwert abschlachtet 8. Das Video, das eine Gruppe junger Mädchen mit Migrationshintergrund zeigt, die ein deutsches Mädchen schlagen, bespucken und unerträglich lange demütigen 9. Das Video vom Somalier, der in Würzburg drei Frauen tötete 10. Die etlichen Videos von Kalifats- und antisemitischen Pro-Pali-Videos Habe ich etwas vergessen? Wie oft hat sich Lola Weippert als geschichtsbewusste junge Frau mit jüdischen Vorfahren in den letzten Wochen zu den antisemitischen und islamistischen Ausschreitungen geäußert? Wie oft zu den mittlerweile täglich stattfindenden Messerattacken und Gruppenvergewaltigungen? Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm. Beim Influencer ist es andersrum. Ps: Tarek Bae ist ein antisemitischer Erdogan-Fanboy. Frag ihn mal, was er von deinen jüdischen Vorfahren hält, Lola.

Anabel Schunke

723,512 görüntüleme • 2 yıl önce

🤡Kündigung wegen Teilnahme an Pro-Palästina-Demos 🇵🇸Khaled Azeddin ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma, der 7 Jahre die Liegenschaften der Stadt Leverkusen bewachte, wurde wegen seiner Teilnahme an einer Pro-Palästina-Demo gekündigt. 🗣️„Fakt ist es gibt ein offizielles Schreiben der Stadt Leverkusen an den Arbeitgeber von ihm mit der Mitteilung, dass er die Räumlichkeiten der Stadt Leverkusen nicht mehr betreten darf. Grund für dieses Hausverbot sei, dass Leverkusen eine Stadt der Vielfalt und Toleranz sei und er an Pro-Palästina-Kundgebungen teilgenommen habe und er hätte sich auch sonst für den Freiheitskampf des palästinensischen Volkes eingesetzt habe. Er hätte angeblich Flugblätter verteilt.“, so der Anwalt von Khaled Azeddin. 🤨Obwohl die Teilnahme von Herrn Azeddin und seinem Rechtsbeistand an der Kundgebung vollkommen friedlich verlief, reagierte der CDU-Oberbürgermeister mit überraschender Härte. Nachdem er sich vor Ort persönlich ein Bild der Lage verschafft und einen ihm bekannten Mitarbeiter entdeckt hatte, sprach er gegen Herrn Azeddin umgehend ein Hausverbot aus – ohne jedoch vorab das klärende Gespräch zu suchen. 🗞️Die örtlichen Medien sind über diesen fragwürdigen Umgang mit Arbeitnehmerrechten informiert, hüllen sich jedoch in Schweigen. ☝🏻Ein solches Vorgehen der Stadtspitze – und das Ignorieren durch die Presse – ist ein weiteres bedenkliches Signal für die Meinungsfreiheit und zeigt mal wieder, dass Vielfalt und Toleranz nur für die gültig sind, die auf der Seite der Staatsräson und des Genozides stehen!! 🔥Folgt Rot&Real für mehr!

Rot&Real

13,512 görüntüleme • 4 ay önce

10.01.2025 Prozess vor dem Landgericht Wuppertal Selin klagt gegen BioNTech auf EUR 500.000 Schmerzensgeld und Feststellung bezüglich der Übernahme weiterer Schäden. Heute fand vor dem Landgericht Wuppertal vor der 2. Zivilkammer - der Kammer für Heilbehandlungssachen - ein Termin zu mündlichen Verhandlung statt. In dem Prozess klagt die damals bei der Impfung 16jährige Schülerin und nun 19jährige Frau auf Schmerzensgeld gegen den Hersteller BioNTech. Auf der Grundlage der vorausgehenden Urteile wurde der Sachvortrag erheblich umgestellt und vom Schwerpunkt her auf die falschen und irreführenden Fach- und Gebrauchsinformationen gestützt. Dem Hersteller wird vorgeworfen, dass - er irreführende Informationen zum Nutzen seines Produktes Comirnaty verbreitet hat, die insbesondere darin liegen, dass es keinen Infektionsschutz und keinen Übertragungsschutz gab und der Hersteller aber dennoch diese Wirksamkeit mit 95 Prozent Wirksamkeit bewarb. - er die Qualität des Produkts unzutreffend angab, da nicht das Produkt aus der klinischen Phase an die Bevölkerung ausgerollt wurde, sondern ein gänzlich anders produzierter Stoff mit deutlich mehr Risiken - er die Impflinge nicht über die eingesetzte Neulandmethode aufklärte und alternative Behandlungsmethoden - er die Risiken der Impfung dramatisch verharmloste und vom größeren Schadenumfang schon vorher Kenntnis hatte. Die Rechtsfolge ist nach § 8 Abs. 1 AMG, dass es verboten war, den Stoff herzustellen und zu vertreiben. Wer gegen das Schutzgesetz verstößt, muss dann auch nach der Rechtsprechung ausschließen, dass der gesundheitliche Schaden nicht durch seinen Impfstoff verursacht wurde. Das Landgericht Wuppertal äußerte sich zur Sach- und Rechtslage im Termin nicht, da sie mitteilten, dass es noch sehr viel Stoff sei, den es zu bewältigen gelte. Der Termin zur Verkündung einer Entscheidung wurde auf den 28.02.2025 bestimmt.

Tobias Ulbrich

56,606 görüntüleme • 1 yıl önce

Diese Rede hielt der damalige CDU-Bundestagspräsident Philipp Jenninger 1988 anlässlich des 50. Jahrestags der Reichspogromnacht. Wie er später selbst erklärte, wollte er damit nachvollziehbar machen, wie es zur nationalsozialistischen Diktatur hatte kommen können. Die Ansprache, bei der Abgeordnete der Grünen pfiffen und den Saal verließen, ist zweifellos klug: Sie unternimmt den anspruchsvollen Versuch, die zeitgenössische Perspektive eines großen Teils der Deutschen von damals verständlich zu machen, ohne in die moralisierenden Reflexe der Gegenwart zu verfallen – Reflexe, die aus heutiger Sicht alles anders bewerten und besser zu wissen glauben. Besonders aufschlussreich an der sogenannten »Jenninger-Rede« sind mehrere Aspekte: Lange bevor der Begriff »Cancel Culture« geprägt wurde, löste sie einen beispiellosen Proteststurm aus, der Jenninger bereits am folgenden Tag zum Rücktritt zwang. 43 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zeigte sich, möglicherweise erstmals (?) in dieser Deutlichkeit, ein antirechter Konsens, der das Bekenntnis zur deutschen Schuld so stark verfestigt hatte, dass eine Gedenkrede, die dezidiert nach historischer Nachvollziehbarkeit suchte, zum Rücktrittsgrund wurde. Dies führt zum zweiten Punkt: einer Kultur des Rücktritts, die heute weitgehend abhandengekommen ist. Dabei ist anzumerken, dass sich politische Verantwortungsträger heutzutage erheblich schwerwiegendere Verfehlungen leisten, ohne vergleichbare Konsequenzen zu ziehen. Damals aber der Rücktritt wegen einer klugen und offenkundig ringenden Rede »alternativlos«. Irre, wenn man darüber nachdenkt. Drittens – und dies ist besonders krass – übernahm der spätere Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis, am 9. November 1989 in einer Rede in der Frankfurter Synagoge »problematische« Passagen aus Jenningers Rede nahezu wörtlich, ohne dafür kritisiert zu werden. Damit rehabilitierte er Jenninger zumindest teilweise (und nahm eine andere Position als sein Vorgänger Galinski ein). Jenninger konnte später Botschafter in Österreich und beim Heiligen Stuhl werden. Allerdings zeigte sich damals: Eine Sprecherposition gleicht nicht der anderen, und im Zweifel zählt nicht der Inhalt, sondern die Position – was im Übrigen ein sehr postmoderner Ansatz ist. (1988 war vier Jahre vor meiner Geburt, aber es ist absolut faszinierend, sich mit dem Fall auseinanderzusetzen.)

Jan A. Karon

29,997 görüntüleme • 3 ay önce

Mit der globalen Erwärmung nehmen auch die globalen Migrationsbewegungen zu. In den nächsten 50 Jahren wird die Menschheit größere Flüchtlingsströme erleben als jemals zuvor in der modernen Geschichte. Die Zahl der Migranten, die an diesen Migrationsbewegungen teilnehmen werden, wird zwischen 300 Millionen und 1,2 Milliarden Menschen schwanken. Angesichts der hohen Zahlen in den letzten Jahren, kann dieser Prozess bereits jetzt als der Beginn einer großen Völkerwanderung angesehen werden. Nach den Flüchtlingsströmen aus Syrien nach dem dortigen Bürgerkrieg, die nicht auf die globale Erwärmung zurückzuführen waren und der Migration aus Afrika, die zumindest teilweise auf die globale Erwärmung zurückzuführen ist, werden weiterhin hohe Zahlen an Menschen erwartet. Die Länder der EU versuchen die Migration nach Europa, insbesondere aus dem Nahen Osten und Asien an der türkisch-bulgarischen und türkisch-griechischen Grenze, mit einer Art "Europäischer Wall" zu stoppen. Die Türkei hingegen wird mit einem mittelalterlichen Wassergraben verglichen, der nicht mit Wasser, sondern mit Flüchtlingen gefüllt wird. Die EU stellt es sich als politisches Ziel dar, die Einwanderung der Migranten aus dem Nahen Osten und aus Asien in der Türkei zu stoppen und einen Teil der in die EU-Länder geflüchteten Menschen mit einem Rückübernahmeabkommen in die Türkei zurückzuschicken. Auch wenn dies kurzfristig wie eine Lösung erscheint, handelt es sich um eine Scheinlösung, die mittel- und langfristig sowohl für die Türkei als auch für Europa große Probleme verursachen wird. Die Türkei ist eine Brücke zwischen Europa, dem Nahen Osten, dem Kaukasus und dem Balkan. Europa endet in Istanbul, der Kaukasus in Erzurum, der Nahe Osten in Gaziantep und Hatay. Bleiben jedoch Millionen der aktuellen Flüchtlinge in der Türkei, wird der Nahe Osten nach 15 Jahren an der Grenze zwischen Türkei/Edirne, Griechenland und Bulgarien enden. Jede weitere politische, wirtschaftliche und geopolitische Krise in Syrien und im Nahen Osten wird den europäischen Kontinent viel tiefer und weitreichender treffen. Die EU wird alle negativen Folgen der „Pakistanisierung“ der Türkei und die „Afganistanisierung“ der Südtürkei erleben. Die Lösung besteht nicht darin alle Flüchtlinge in der Türkei zu sammeln und die Türkei zu einem nahöstlichen Staat zu deformieren, sondern den "Europäischen Wall" durch einen "Anatolischen Wall" zu stärken: Während Flüchtlinge ermutigt werden, aus der Türkei in ihre Heimat zurückzukehren, wird gleichzeitig der Schutz Europas gewährleistet, indem illegale Übergänge an der Ost- und Südgrenze der Türkei unmöglich gemacht werden. Die Sieges Partei ist davon überzeugt, dass die neue Verteidigungsstrategie gegen die unkontrollierte Migration im gemeinsamen Interesse der Türkei und EU liegt und einen großen Beitrag zur regionalen und globalen Stabilität leisten wird. Die Europäer sollten über diese neuen und konstruktiven Lösungsvorschläge nachdenken. CDU Deutschlands AfD Die Grünen SPD Parteivorstand 🇪🇺 Parlament Österreich Bundeskanzler Friedrich Merz Deutscher Bundestag

Ümit Özdağ

1,794,688 görüntüleme • 2 yıl önce

Aus der Haft heraus geplant: Überfall der Hammerbande auf „Thor Steinar“ in Dortmund Die Generalbundesanwaltschaft wird Johann Guntermann und seinen weiteren Genossen der ersten Hammerbanden – Generation diverse schwere Straftaten vor. Eine Tat sticht für mich jedoch heraus: Die Attacke auf ein Geschäft der Modemarke „Thor Steinar“ am 21. Oktober 2019 in Dortmund. Guntermann hatte diesen Angriff nämlich aus der Haft heraus geplant – was die Gemeingefährlichkeit unterstreicht und auch bei der Frage nach einer möglichen Sicherungsverwahrung eine Rolle spielen sollte. Nachdem Guntermann wegen Übergriffen auf LEGIDA-Spaziergänger (heldenhafter Angriff auf eine Seniorin) zu einer Haftstrafe verurteilt wurde, meldete er seinen Wohnsitz von Leipzig nach Dortmund um. In NRW ist der offene Vollzug Regelvollzug, in Sachsen eine Seltenheit, deshalb verlegen viele verurteilte Straftäter nach Rechtskraft des Urteils und vor dem Haftantritt ihren Wohnsitz. Als Anschrift diente damals das Wohnhaus Fritz-Reuter-Straße 11 in der Dortmunder Nordstadt. In jenem Haus wohnte der harte Kern der lokalen Antifa-Szene, u.a. auch ein gewisser Dominik S., der zusammen mit Lukas B., einem weiteren führenden Antifa-Anhänger, kurz zuvor für einen Überfall am Dortmunder Nordmarkt verurteilt wurde. Vermummt griffen die beiden mit einem Mittäter einen Passanten an, dessen T-Shirt ihm missfallen hatte. Der Bruder von Lukas B. ist Moritz Julius B., Jahrgang 1992 und seit 2008 als linksextremer Intensivtäter in Erscheinung getreten. Bei einem Überfall auf eine rechte Versammlung im Herbst 2015 erwischte ihn die Polizei sogar mit einem spurenschonend in einer Plastiktüte verpackten Messer, ein höchst konspiratives Vorgehen. Und jener Moritz Julius B. ist eines der bekanntesten Gesichter der linksextremen Sprayerszene, zusammen mit Guntermann gründete er die Sprayergruppe „NAKAM“, die Namensherkunft kann der interessierte Leser gerne googlen, zeigt aber den Geist der Gruppe auf. Die „Crew“ war bundesweit aktiv, ihre Tätigkeitszentren lagen aber in Dortmund, Leipzig und Bremen. Nun meldet sich also Guntermann in einem linken Zentrum und tritt seine Haftstrafe in der JVA Castrop-Rauxel an, wo er schnell auffällt (beim ersten Sporttraining wurde ihm von Mitgefangen nahegelegt, sein Shirt „Antifa-Boxing-Crew“ doch zukünftig im Schrank zu lassen, dem kam Guntermann nach, schließlich standen ihm ja dieses Mal keine alten Omas gegenüber), aber weiter auf ein funktionierendes Netzwerk zurückgreifen kann. In dieser Zeit ist er mit Lina Engel zusammen, die ihn – davon ist auszugehen – nicht nur in der Haft besucht, sondern auch in eben jenem Dortmunder Unterstützerumfeld verkehrt. Als schließlich im Herbst 2019 ein neuer „Thor Steinar“ – Laden in Dortmund eröffnet, kommt es zu linken Gegenprotesten. Und für Guntermann, noch in Haft sitzend, ist offenbar klar: Der Laden muss geschlossen werden. Dazu schreibt der Generalbundesanwalt: „Am 21. Oktober 2019 überfielen Paul M. und ein Mittäter ein „Thor-Steinar“-Ladengeschäft in Dortmund. Dabei versprühten sie großflächig zwei Substanzen, eine davon Buttersäure. Es entstand ein erheblicher Sachschaden; die anwesende Verkäuferin erlitt eine Augenverletzung. Die Täter entwendeten zudem Bekleidungsstücke, um diese für künftige Ausspähaktionen zu verwenden. Johann G. hatte den Überfall geplant und stellte im Nachgang Filmaufnahmen von der Tat ins Internet.“ Das Video, was diesem Post beigefügt ist, zeigt den Überfall, bei dem durchaus auch mehr hätte passieren können – Feuerwerkskörper an eine Glasflasche zu befestigen ist mitunter auch lebensgefährlich. Gut, dass Guntermann und Paul Müntnich nun der Prozess gemacht wird. Schlecht, dass seine Dortmunder Genossen, ohne die eine solche Tatumsetzung schwer vorstellbar ist, jedoch offenbar davon kommen. Der Kreis der Hammerbande ist größer, als es die Behörden einräumen wollen und es bleibt deshalb auch zukünftig wichtig, diese Strukturen offen zu legen.

Michael Brück

52,958 görüntüleme • 1 yıl önce