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Der ÖRR als programmgewordenes Meme. Eine komplette Sendung wie ein Unfall und nicht mehr zu parodieren.

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Reschke Fernsehen entlarvt rechte Wunschwelt. Die wohl beste Sendung der ARD seit Jahren Ein Kommentar zur Reschke-TV-Sendung vom 24.07.2025 Selten hat eine öffentlich-rechtliche Sendung so glasklar, so klug und so messerscharf seziert, was rechte Parteien in Deutschland wirklich wollen: Eine Rückkehr zu einem völkisch durchformatierten Idealstaat, in dem Frauen Kinder kriegen, Männer Befehle geben und queere Menschen einfach nicht vorkommen. Oder, wie Reschke Fernsehen es nennt: Familienpolitik als Staatsdienst. „Der Kinderwunsch ist privat, doch für die AfD ist er ein politischer Auftrag, ein Dienst am Staat.“ Mit diesen Worten beginnt eine 30-minütige Abrechnung, die man gesehen haben muss. Die AfD-Agenda wird enttarnt, nicht durch Meinung, sondern durch Zitat, Kontext und historische Parallelen. Und was dabei herauskommt, ist kein harmloser Kulturkampf, sondern ein Abstieg in völkische Ideologie, autoritäre Geschlechterrollen und eiskalten Nationalismus. Babys für den Staat: Das „Ehestandsdarlehen“ reloaded Die Sendung zeigt: Die AfD fordert ernsthaft „Baby-Willkommensdarlehen“, eine Wortneuschöpfung, die vor allem eines ist: ein verkleidetes NS-Ehestandsdarlehen. Damals wie heute ging es nicht um soziale Unterstützung, sondern um Selektion und Steuerung. Erwünscht sind nur die „richtigen“ Geburten. In der AfD-Rhetorik heißt das: „hellhäutige ungarische Kinder“, wie es im O-Ton einmal heißt, eine Formulierung, die für sich selbst spricht. Frauenbild aus dem Archiv der Unterdrückung Hausfrau, Mutter, Heimchen. Das Rollenbild der AfD für Frauen ist eine Rückbesinnung auf die 1930er, versehen mit einem Instagram-Filter aus deutschnationaler Rhetorik. Gleichgeschlechtliche Ehen werden abgelehnt, queere Eltern ohnehin. Das ist nicht konservativ, das ist rückwärtsgewandt bis zur Unkenntlichkeit demokratischer Grundwerte. Familienpolitik = Migrationspolitik Was die Sendung glänzend aufzeigt: Die AfD trennt nicht zwischen Familien- und Migrationspolitik, sie betrachtet beide als zwei Seiten derselben rassistischen Medaille. Mehr deutsche Kinder statt Zuwanderung! – das ist kein Zitat, aber die zugrunde liegende Logik. Ein „Demografiekrieg“, der nur in den Köpfen der AfD existiert. International vernetzt aber bitte schön völkisch. Reschke zeigt, dass diese Ideologie nicht nur eine deutsche Spinnerei ist, sondern Teil eines autoritären Netzwerks, das in Ungarn, Polen und Teilen der USA längst realpolitische Macht hat. Was bei Orban Gesetz ist, steht bei Höcke und Weidel im Programm, nur mit mehr Frakturschrift. Die beste Reschke-Sendung bisher – Pflichtprogramm für Demokrat:innen. Diese Folge ist sehenswert, verstörend, aufklärend und leider brandaktuell. Sie zeigt, wie gefährlich „Familienpolitik“ klingen kann, wenn sie von einer Partei kommt, die das Grundgesetz wie eine Serviette betrachtet. Und wie reagiert die rechte Blase? Richtig: Sie kotzt. Sie hassen das „Staatsfernsehen“, zahlen angeblich keinen Cent GEZ aber kennen jede Sendeminute. Sie zittern, weil Reschke den Schleier vom Gesicht hebt und das, was darunter liegt, ist zu braun, um es noch mit „konservativ“ zu beschönigen. Offene Frage: Warum haben Demokrat:innen ihnen X überlassen? Und während die AfD auf Plattformen wie X (vormals Twitter) weiter ihr giftiges Narrativ spinnt, sind viele Demokrat:innen gegangen. Nicht, weil sie verloren hätten. Sondern weil sie aufgegeben haben. „Das ist mir zu toxisch“, sagen sie. Oder: „Lohnt sich doch nicht mehr.“ Ergebnis? Die Braunen feiern sich, ungehindert, ungeprüft, unwidersprochen. Weil die Klugen, die Lauteren, die Demokratischen… zu leise oder gar nicht mehr da sind. Fazit: Diese Folge ist mehr als Fernsehen. Sie ist ein Weckruf und vielleicht das wichtigste Stück Aufklärung, das der öffentlich-rechtliche Rundfunk 2025 gesendet hat. Danke, Reschke Fernsehen. Danke, ARD. Und danke an alle, die den Mut haben, diesem braunen Müll zu widersprechen. ▶️ Unbedingt anschauen – ARD Mediathek, Sendung vom 24.07.2025. Titel: „Kinderkriegen für den Staat – die Familienpolitik der AfD“ Empfohlen von Demokrat:innen.

Schlafsheep 📯🇩🇪🇪🇺🇺🇦🌻

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Österreichs Finanzminister kann nicht rechnen Markus Marterbauer: 'Wenn wir noch viel mehr Windkraftanlagen im ganzen Land und noch mehr Pumpspeicherkraftwerke errichten, wird der Strom in Österreich billiger.' Bullshit! Strom mittels Windkraft zu erzeugen macht den Strom insgesamt nicht billiger, sondern deutlich teurer. Windkraftanlagen werden nur errichtet, weil der Staat den vollkommen ineffizienten Zufallsstrom subventioniert. Ein Donaukraftwerk produziert sicheren Strom in bis zu 7.000 Volllaststunden, eine Windkraftanlage in Österreich produziert dagegen ziemlich unsicheren Flatterstrom, den so in Wahrheit niemand gebrauchen kann, in nur etwa 2.000 Volllaststunden. Ohne konventionelle Kraftwerke, die permanent Strom produzieren, kann der Zappelstrom aus Windkraft gar nicht abtransportiert werden (Physik: 50 Hertz). Wenn ich Anlagen, die fast permanent Strom das ganze Jahr erzeugen, durch Anlagen ersetze, die nur ab und zu irgendwann deutlich weniger Strom erzeugen, wird der Strom nicht billiger, sondern deutlich teurer. Das ist genauso sinnvoll, wie in einer Firma fleißige Mitarbeiter durch eine Vielzahl von besonders faulen Mitarbeitern zu ersetzen und zu glauben, dass diese Firma in Zukunft besonders erfolgreich sein wird. Die Wahrheit ist: Die Firma wird pleitegehen, Herr Minister! Pumpspeicherkraftwerke sind keine Gelddruckmaschinen, sondern Investitionen, die in der Regel auf mindestens 40 Jahre abgeschrieben werden. Die Anlagen haben in der Vergangenheit die Verbrauchsspitzen ausgeglichen und dienen aktuell der Verlagerung des subventionierten Flatterstroms aus Sonne und Wind. Wenn wir diesen Öko-Sinnlos-Strom nicht mehr weiter subventionieren, brauchen wir auch nicht mehr die Pumpspeicherkraftwerke wie derzeit. Wenn wir nicht mehr effiziente Stromerzeugung bestrafen, um ineffiziente Zufallsstromerzeugung zu subventionieren, wird der Strom wieder deutlich billiger. Ausschnitt der ORF-Sendung ZIB 2 vom 4. Dezember 2025 mit Minister Markus Marterbauer

THOMAS EISENHUTH

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