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Die Beleihung der Russischen Vermögenswerte hätte eine 20-30-Milliarden-Bürgschaft Deutschlands erforderlich gemacht, die der Bundestag hätte beschließen müssen. In der Debatte haben manche den Eindruck erweckt, man nehme einfach den Russen etwas weg und gebe es den Ukrainern ohne Kosten für 🇩🇪. Das war falsch. Häufig ist das Leben nicht...

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Am 25. Oktober 2025 sprengten sie in Gundremmingen zwei 160 Meter hohe Kühltürme. 56.000 Tonnen Stahlbeton. 30.000 Zuschauer. Am 12. März 2026 erklärt der Bundeskanzler den Atomausstieg für "irreversibel". Friedrich Merz, der als Oppositionsführer jahrelang den Atomausstieg als strategischen Irrsinn geißelte, steht jetzt als Kanzler vor Kameras und sagt: Na ja, ist halt passiert. Irreversibel. Müssen wir mit leben. Ursula von der Leyen, seine eigene Parteifreundin, nennt den Ausstieg den "großen strategischen Fehler". Merz' Antwort darauf? Ein Achselzucken in Worten. Wir seien halt ausgestiegen, und jetzt müsse man die Energie "irgendwie optimieren". Aber hier wird es bitter. "Irreversibel" ist eine Lüge. Oder genauer: Es ist eine Lüge, die man wahr gemacht hat. Gundremmingen, Brokdorf, Grohnde. Kraftwerke, die man hätte wieder hochfahren können. Alle stillgelegt Ende 2021. Die Technik stand. Die Genehmigungen waren erneuerbar. Der Rückweg war offen. Dann hat man die Kühltürme gesprengt. Man stelle sich das vor. Ein Land in der Energiekrise. Strompreise, die Industrien vertreiben. Eine EU-Kommissionspräsidentin, die öffentlich den Fehler benennt. Und was tut dieses Land? Das ist die Ironie der Merz-Kanzlerschaft. Die Vorgänger haben nicht nur den Ausstieg beschlossen. Sie haben den Rückweg zubetoniert. Und Merz? Erklärt die Betondecke einfach zum Naturgesetz. "Irreversibel" ist das neue "alternativlos". Eine Kapitulation, die sich als Sachzwang verkleidet.

Anna Nina

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