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Eine der schönsten Straßenumwandlungen Berlins gelang in der Bergmannstraße in Kreuzberg. 2021 wurde sie zur Einbahnstraße umgewidmet, um so Platz für einen geschützten & begrünten Zweirichtungsradweg zu schaffen. Mit dieser Methode wäre die Verkehrswende so einfach machbar🙏

69,464 views • 1 year ago •via X (Twitter)

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Mit tiefer Bestürzung und großer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von Rita Süßmuth. Deutschland verliert eine Instanz der Menschlichkeit, einen Menschen, der mein Bild von Politik und Haltung geprägt hat wie kaum ein anderer. Rita Süssmuth hat sich früh und konsequent für Themen eingesetzt, die nicht bequem waren, in CDU und CSU gar als vermintes Gebiet galten: „Rita, was kosten die Kondome?“. Sie hatte den Mut, Themen wie Rechte von Frauen und Minderheiten, sexuelle #Selbstbestimmung und #HIV-Prävention voranzutreiben, als das noch politisches Sperrgebiet war. Und es gelang ihr, Helmut #Kohl für diese Themen zu gewinnen. Sie war Brückenbauerin und #Ally für die #LGBTQIA-Community, lange bevor Diversität ein Modewort wurde. Ihr #Kompass war immer die #Würde des Menschen – ohne Wenn und Aber. Gerade deshalb wurde sie angefeindet – auch aus den eigenen Reihen. Doch sie wich nicht zurück. Sie wusste, dass politischer Anstand manchmal bedeutet, allein zu stehen. Ich durfte sie in den 90er Jahren als junger TV-Reporter oft interviewen und mit ihr sprechen. Damals war sie Bundestagspräsidentin, eine der mächtigsten Frauen der Republik. Was mich schon damals beeindruckte, war nicht nur ihre intellektuelle Brillanz, sondern diese unerschütterliche Wärme, mit der sie jedem gegenübertrat. Sie begegnete niemanden von oben herab. Sie hörte zu. Sie fragte zurück. Sie nahm Menschen ernst – auch junge Journalisten wie mich, auch bei den unbequemsten Fragen. Und: Ihre Haltung änderte sich nie mit dem Raum, in dem sie stand. Ob vor Kameras, in politischen Gremien oder später in privaten Begegnungen – Rita Süßmuth blieb dieselbe. Klar, zugewandt, neugierig. Und mutig. Für mich war sie eine Politikerin, die #Haltung lebte, nicht nur predigte. Eine Frau, die Macht hatte – und sie nutzte, um andere zu schützen und sichtbar zu machen. Ich bin dankbar für die Gespräche, die Offenheit, für das unermüdliche Engagement für eine offenere Gesellschaft. Rita Süssmuth hat gezeigt, dass man mit Sanftmut und Beharrlichkeit die Welt verändern kann. Ich bin dankbar für ihr Wirken, das bis heute nachhallt. Rita #Süßmuth fehlt. Als Stimme. Als Vorbild. Als Mensch. Mein tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie und allen, die sie so schätzten wie ich. @VK_tweets_

🏳️‍🌈 🇪🇺 🇺🇦 🇩🇪 Frank Sarfeld

11,099 views • 6 months ago

Das ist Luisa. Luisa ist freitags nicht zur Schule gegangen, weil sie ernsthaft glaubt, Politiker durch die eigene Bildungsverweigerung zu motivieren, etwas gegen den angeblich unmittelbar bevorstehenden Weltuntergang zu tun. Luisa ist nun in Tirol und entsetzt, dass die Tiroler immer noch nicht bereit sind, die Gipfel der windarmen Alpen mit Windkraftanlagen zu verschandeln. Sie glaubt, dass man mit Propellern auf den Bergen nicht nur die Welttemperatur reduzieren, sondern auch Grundlaststrom ersetzen kann, ohne den der hoch subventionierte Flatterstrom der Windkraftanlagen aber gar nicht abtransportiert werden kann. Luisa meint, dass Tirol seinen Stom mit Erdgas aus Russland oder mit Kohlekraftwerken erzeugt. Dumm nur: Weder in Tirol, noch im restlichen Österreich wird Strom mit Erdgas aus Russland erzeugt, da Österreich 2024 einen Vertragsbruch inszeniert hat, um bloß kein billiges Pipelinegas mehr aus Russland zu beziehen. Im Zeitraum 2016 bis 2020 hat Österreich die drei bestehenden Kohlekraftwerke Riedersbach, Mellach und Dürnrohr abschalten lassen, um einen echten Beitrag zur Rettung der ganzen Welt zu leisten. Um dies zu erreichen, wurden die Anlagen mittels grüner Weltuntergangsstrafabgabe sanktioniert, um sie so absichtlich unwirtschaftlich zu machen. Seitdem muss Österreich gesicherten Grundlaststrom in erheblichem Umfang insbesondere aus Tschechien importieren, wo man in der Energiepolitik vielmehr der Physik und Mathematik folgt als in Österreich. Tirol versorgt sich zu etwa 95 Prozent mit Strom aus eigenen Wasserkraftwerken. Die fehlenden 5 Prozent mit potthässlichen Windkraftanlagen auf den Gipfeln der Alpen zu erzeugen macht volkswirtschaftlich wirklich gar keinen Sinn. Windstrom kann im vergleichsweise windreichen Osten Österreichs in nur 2.000 Volllaststunden im Jahr erzeugt werden. Im windarmen Tirol ist es noch viel weniger. Die Wahrscheinlichkeit Strom mit einer Windkraftanlage auf einem Tiroler Alpengipfel zu erzeugen ist also sehr viel unwahrscheinlicher als ein Münzwurf. Ach Luisa, wärst Du doch freitags zur Schule gegangen, dann wüsstest Du, was "fucking" effizient ist und was totaler Bullshit. Wichtiger Hinweis: Dieser Post auf gibt meine ehrliche persönliche Meinung wieder. Ich stehe jederzeit für eine offene, sachliche und kritische Diskussion bereit. "Anmerkungen" oder "Hinweise" zu meiner Person an meine Partner, die in Wahrheit Drohungen oder Einschüchterungsversuche gegen mich und mein Wohlergehen sind, weil ich politisch nicht auf Linie bin, akzeptiere ich nicht. Solche Handlungen werden von mir dokumentiert und notfalls publiziert. Vielen Dank für einen respektvollen Umgang!

THOMAS EISENHUTH

89,294 views • 6 days ago