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Einer der Verteidiger Israels, Christopher Staker, meint, dass das Gericht dem Antrag Südafrikas auf ein Ende des israelischen Kriegs gegen Gaza nicht stattgeben sollte, da der Internationale Gerichtshof (IGH) während des Völkermords in Bosnien 1993 auch kein Ende der militärischen Aktivitäten angeordnet hätte. Ja, das ist Israels Verteidigung: Die...

61,558 views • 2 years ago •via X (Twitter)

10 Comments

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Che🍉2 years ago

Weil ein Genozid weitergeführt werden durfte, soll es diesmal auch weitergehen dürfen. Der Teufel ist auf unseren Bildschirmen und wir können nichts machen. Der verlogene Westen..

Jürgen Sprenger's profile picture
Jürgen Sprenger2 years ago

Ein erbärmlicher Versuch, denn es gibt keine Gleichheit im Unrecht! Ein Grundsatz den jeder Jurist kennen muß, der sein Examen nicht auf dem Jahrmarkt geschossen hat.

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Sloogy2 years ago

@SonguelSunny Die Argumentation zeigt, dass Pissrael argumentativ am Ende ist.

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sarah 🇵🇸🍉🇮🇪2 years ago

I am really struggling with Germany’s support of this genocide. The numbers killed, children maimed in 3 months; this is clearly enough evidence. Germany’s logic is: because of its participation on one genocide it now supports its victim’s genocide. We need an end to genocide😭😭

Enrico K.'s profile picture
Enrico K.2 years ago

Nach dieser Logik dürfte der Gerichtshof gar keine Entscheidungen mehr treffen. Israel scheint bei seiner schwachen Verteidigung auf den wirklich letzten Strohhalm zu pfeifen

ابوبكر's profile picture
ابوبكر2 years ago

😌😌😌👇👇

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Paul2 years ago

Hamasunterstützer ignorieren die Wahrheit, dass Israel eine Organisation am auslöschen ist, welche den Genozid an den Juden in ihrer Charta festgehalten hat. Ihr seid alle Judenhasser und für Hass! Ihr seid nur zu feige das auch offen zu sagen!

Jojo Friedmann's profile picture
Jojo Friedmann2 years ago

Ich will nur verstehen wer diese Leute sind?

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Korhall2 years ago

Deutschland schmückt sich halt gerne mit dreckigen Federn

Ibrahim.Boz's profile picture
Ibrahim.Boz2 years ago

Von wegen die Menschheit hat dazu gelernt. Man sieht/hört es ja leider Tag täglich..

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Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Friedrich Merz Merz, meinen Sie, Ihre Worte bedeuten etwas? Sie sagen „mir gefällt es seit einigen Wochen nicht mehr“, was die israelische Regierung im Gazastreifen tut. Seit einigen Wochen? Seit wann genau? Die Massaker und Verbrechen gehen nicht erst „seit einigen Wochen“. Es war von Anfang an ein Vernichtungskrieg gegen Zivilisten, ein Genozid mit Ansage. Dass es einen Vorsatz dazu gibt, stellten sowohl der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) als auch der Internationale Gerichtshof (IGH) fest. Israels Präsident Herzog, den Sie im Mai hofierten, sagte bereits am 14. Oktober 2023: „Es ist ein ganzes Volk, das verantwortlich ist. Dieses Gerede über Zivilisten [in Gaza] (...) ist absolut unwahr (...) und wir werden kämpfen, bis wir ihr Rückgrat brechen." Eine Ankündigung des Völkermords. Israels Premierminister Netanyahu, den Sie laut eigener Aussage trotz der Haftbefehle nicht festnehmen wollen, sagte bereits am 8. Oktober 2023, er würde Gaza „zu einer Insel aus Ruinen machen.“ Eine Ankündigung der beabsichtigten Vernichtung. Israels Armeesprecher Daniel Hagari sagte am 10. Oktober 2023 unmissverständlich, Israels „Fokus liegt auf Zerstörung, nicht auf Genauigkeit“. Alles war angekündigt: Vernichtung, Aushungerung, Vertreibung. Aber Ihnen gefällt „das nicht mehr“. Das? Was? Sie sprechen es nicht aus. Das ist feige. Und dann ist es nur eine Frage des Gefallens? Nicht der Verurteilung, der Zurückweisung, der öffentlichen Kritik? Das ist Verharmlosung. Wir erleben einen Genozid mit. Sie liefern weiter Waffen an das Genozid-Regime und geben bis jetzt politische Rückendeckung. Sie können sich nicht dahinter verstecken, von „Telefonaten“ zu sprechen, die irgendeine Form des kritischen Gesprächs andeuten sollen. Wenn Sie etwas tun wollen, geht das konkret: Sanktionen gegen Israel verhängen; keine Waffen liefern; die Ankündigung zurückziehen, dass Deutschland der Genozid-Klage vor den IGH auf Seiten Israels beitreten will; Israels Flaggen von deutschen Regierungsgebäuden abnehmen. Wie wäre es überhaupt mal damit, Israels Verbrechen zu benennen? Bis dahin gilt: Zu spät, zu wenig.

Tarek Baé

15,188 views • 1 year ago

Die Tochter von Schäuble ist ein Sicherheitsrisiko für Deutschland geworden. Bitte erst lesen, dann den Film ansehen. Danke. Wenn in der #Tagesschau, der wichtigsten Nachrichtensendung für die Wählerschaft der CDU/CSU sowie der Ü50-Gruppe, der Klimawandel und die veränderten Jetstreams sowie die nie zuvor in dieser Höhe gemessenen Meerestemperaturen wieder und wieder verschwiegen werden, bloß damit die Bevölkerung unwissend bleibt, dann ist das Wahlmanipulation aber auch ein eklatanter Bruch mit dem Auftrag an den ÖRR. Der ÖRR müsste die Wahrheit berichten. Den Gesamtzusammenhang darstellen und einordnen. Die ARD berichtet jedoch nur noch die Hälfte der Wahrheit und selbst die wird noch subtil aber sehr wirkungsvoll verzerrt. Und wozu das alles: Damit das Publikum die Gefahr durch den Klimawandel möglichst gering einschätzen soll. Auf keinen Fall sollen die Menschen verstehen, wie gefährlich es bereits jetzt ist, damit auf keinen Fall #Merz die potentiellen Wähler davonlaufen. Damit die Menschen weiterhin glauben sollen: „Der Klimaschutz ist überbewertet. Wir haben noch Zeit. Die Welt geht morgen nicht unter.“ (Alles Sätze von Merz.) Die Menschen sollen also die Gefahr als geringer einschätzen als sie ist, weil sie sonst nicht Merz, sondern Habeck wählen könnten - und das gilt es zu verhindern. So zumindest die Programmpolitik von Frau Strobl (geb. Schäuble) in der ARD. Man kann das immer wieder beobachten, weil bedeutend ist, was man in der ARD unerwähnt lässt. Ein krasses Beispiel ist die Katastrophe in Bosnien-Herzegowina. Kein einziges Wort über den Klimawandel. Kein einziges Wort über die so noch nie dagewesenen extremen Meerestemperaturen. Kein einziges Wort über die Verschiebung der Jetstreams und was das bewirkt hat. Dafür aber eine täuschende Ablenkung am Ende 🤬 Worin die Täuschung liegt: Betroffen ist eine große Region mit etlichen Tälern und mehreren Orten, die teils in Tälern und teilweise in Ebenen liegen. Zuerst werden Bilder aus verschiedenen Bereichen gezeigt. Erdrutsche und Schlammlawinen, die ganze Häuser mitgerissen haben, gab es in mehreren Tälern. Als letztes wird dann aber ein Steinbruch benannt, der ggf. schlecht gesichert war. Was bleibt bei älteren Leuten hängen? Na? Eben, die letzte Information „Ach so, das war also alles ein von den Jugoslawen schlecht gesicherter Steinbruch. Typisch Balkan, die arbeiten halt nicht gut.“ Und mit dem Zerrglauben, dass alles gar nicht so schlimm sei, hier in Deutschland all das nie passieren könnte, damit gehen die Leute dann ins Bett. Dass das ebenso Ortschaften im Schwarzwald, in Bayern oder in anderen Regionen hätten sein können, es wie an der Ahr hätte sein können, wenn der Abstand zwischen den Jetstreams ein anderer gewesen wäre, diese Furcht, die Menschen vielleicht dazu bewegt hätte, doch pro Klimaschutz und gegen Merz zu wählen, die wurde hier journalistisch sehr bewusst weggenommen. Journalisten wissen sehr genau, wie man Nachrichten aufbauen muss, damit bestimmte Eindrücke hängen bleiben. Sehr genau! Journalisten sind Meister der Rhetorik. Nichts davon ist Zufall. Hier wurde absichtlich eine sogenannte „Diversio“, eine Ablenkung, an das Ende des Textes gesetzt. Das ist eine Form der Manipulation, weil hier der Zusammenhang verschwiegen wurde, das Ausmaß gezeigt aber nicht erwähnt wurde und man am Ende die Menschen absichtlich auf eine falsche Fährte jagt. Deshalb: Die Tochter von Schäuble, die in der ARD in Führungsposition sitzt, ist ein Sicherheitsrisiko für Deutschland geworden. Und jetzt bitte anschauen und wirken lassen. Und wenn Sie mit Ihren älteren Angehörigen darüber sprechen, was hier passiert und darauf hinweisen, dass es genauso hätte St. Blasien im Hochschwarzwald oder eine andere Region in 🇩🇪 hätte sein können oder in 14 Tagen sein könnte, dann wäre ich dankbar. Die Menschen müssen informiert sein, dann ziehen sie auch die richtigen Schlüsse.

LesenUndTeilen©  🌍 🇪🇺

116,223 views • 1 year ago

„Gaza vernichten“, „das, was in den nächsten Tagen passieren wird, das wird hart“, „und deshalb ist jetzt nicht die Zeit, Israel zu ermahnen.“ Wir müssen darüber sprechen, dass bei Markus Lanz im ZDF mehrmals hintereinander Kriegsverbrechen gegen Gaza verharmlost wurden. Von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann, vom Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag Michael Roth, sowie vom Islamgegner Ahmad Mansour. Es wurde ungefiltert dazu aufgerufen, brutales Vorgehen zu akzeptieren. Das Wort „vernichten“ wurde verwendet, als wäre es nicht äußerst brutal und eliminatorisch. Als hätte Deutschland nicht eine historische Verantwortung, solche Sprache als Alarm wahrzunehmen. Der Moderator Markus Lanz greift nicht kritisch ein. Das zdf ordnet auch Tage danach nichts davon kritisch ein, sondern lädt es in die zdfmediathek und auf Youtube hoch. Auch ZDFheute postete kritiklos Ausschnite. Wie kann es sein, dass im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Kriegsverbrechen relativiert werden? Und das während nämlich längst bekannt war, dass Menschenrechtsgruppen von einer humanitären Katastrophe in Gaza sprechen. Auch Statements der UN über das enorme zivile Leid waren bereits bekannt. Wie kann es sein, dass die Worte „Gaza vernichten“ im deutschen Fernsehen akzeptabel sind? Wie kann einer solchen Radikalisierung und unsachlicher Wiederholung israelischer Kriegspropaganda nicht kritisch begegnet werden? Gegen verbrescherischen Hamas-Terror zu sein, heißt nicht, dass man die Verbrechen des israelischen Militärs und der israelischen Regierung gutheißen oder gar propagandieren muss. Die Würde des Menschen ist unantastbar, gilt in unserem Land als oberste Maxime. Unverhältnismäßige kriegerische Vergeltung, die Vernichtung eines Ortes, in dem 2,2 Millionen Zivilisten leben, darunter 44 % unter 14 Jahren, können unmöglich den Prinzipien unseres Grundgesetzes entsprechen. Und es ist erschreckend, dass man das erklären muss. Das ZDF sollte sich in Grund und Boden schämen.

Tarek Baé

132,529 views • 2 years ago

Sensation bei Gerichtsverhandlung! EILMELDUNG: #RKI-Chef #Schaade gesteht: Risikobewertung für #Lockdown nicht wissenschaftlich fundiert, sondern "Management-Entscheidung" Die Gerichtsverhandlung am Verwaltungsgericht Osnabrück am 3. September 2024 drehte sich um die Klage einer Pflegehelferin gegen ein Betretungs- und Tätigkeitsverbot, das ihr auferlegt wurde, weil sie keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen konnte. Der zentrale Punkt der Verhandlung war die Befragung von Herrn Schaade, amtierender Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), zu den internen #RKIFiles-Protokollen, die durch Informationsfreiheitsanfragen und Leaks öffentlich wurden. Diese Protokolle, spielten eine Schlüsselrolle in der Verhandlung. Die wichtigste Erkenntnis des Prozesses war, dass Herr Schaade offenbarte, dass die Risikobewertung und die Hochstufung der Gefährlichkeit, die zur Rechtfertigung von Maßnahmen wie dem Lockdown verwendet wurden, nicht allein auf wissenschaftlicher Grundlage beruhte. Stattdessen wurde diese Hochstufung als ein "Management-Thema" betrachtet, was bedeutet, dass sie auch von nicht-wissenschaftlichen Erwägungen beeinflusst wurde. Dies widerspricht der bisherigen Annahme, dass alle Maßnahmen streng wissenschaftlich fundiert waren. Diese Enthüllung führte dazu, dass das Gericht, insbesondere der Vorsitzende Richter, diese Vorgehensweise des RKI stark hinterfragte. Am Ende der Verhandlung entschied das Gericht, dass das Betretungsverbot unrechtmäßig war. Darüber hinaus stellte das Gericht fest, dass die einrichtungsbezogene Nachweispflicht, also die Impfpflicht für medizinisches Personal, mindestens ab dem 7. November 2022 verfassungswidrig sei. Das Urteil könnte weitreichende Folgen haben, da nun das Bundesverfassungsgericht darüber entscheiden muss. Insgesamt wird die Verhandlung als ein bedeutender Schritt gesehen, der aufzeigt, dass einige der getroffenen Maßnahmen während der Pandemie nicht vollständig wissenschaftlich fundiert waren.

Maik Pittel

60,297 views • 22 days ago

Die israelischen Angriffe auf den Iran sind ein eklatanter Völkerrechtsbruch und lassen sich nicht mit „Selbstverteidigung" rechtfertigen oder „Präventivschlägen" schönreden. Ohne westliche Unterstützung der NATO-Staaten, allen voran den USA, ist der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Israels schwer vorstellbar. US-Prasident Donald Trump nennt die Operation „exzellent" und auch die Bundesregierung mit Kanzler Merz gibt Rückendeckung statt den Staatsterror der rechtsextremen Regierung Netanjahus deutlich zu verurteilen. Als nach den USA größter Waffenlieferant Israels trägt die Bundesregierung eine Mitverantwortung, sowohl für den Völkermord Israels im Gazastreifen, als auch für die Angriffe der israelischen Armee, die den gesamten Nahen Osten in Flammen zu setzen drohen. Während die russische Invasion vom 24. Februar 2022 als „Völkerrechtswidriger Angriffskrieg" verurteilt wird, ist im Falle des israelischen Völkerrechtsbruchs verharmlosend von einem „Militärschlag" gegen den Iran die Rede. In beiden Fällen ist der „Präventivkrieg" illegal und ein Verstoß gegen das UN-Gewaltverbot. Das BSW verurteilt die israelischen Angriffe scharf und fordert eine sofortige Einstellung der finanziellen Hilfen wie auch der Waffenlieferungen an Israel. Die Bundesregierung muss sich auf EU-Ebene für eine Aussetzung des Assoziierungsabkommens mit Israel stark machen und im NATO-Rat die Militarkooperation mit Tel Aviv stoppen. #israel #iran #waffenlieferung #doppelmoral

BSW Bund

48,229 views • 1 year ago

„Wir sind in einer Universität in Gaza. Ich glaube, sie ist geschlossen... Wie schön... Ein anderer Blickwinkel auf die Ruinen... Wir beginnen ein neues Semester... Es beginnt… Niemals..." Sagt ein israelischer Offizier, während er durch die zerstörte Azhar-Universität in Gaza spaziert. Sie hatte über 16.000 Studierende. Und während Israel jede Universität in Gaza zerstört hat, schweigen Deutschlands Universitäten zu Genozid und systematischem Krieg gegen Wissenschaft. Unsere Universitäten sind derzeit offenbar mehr staatliche Institution als Orte der freien Wissenschaft. Der israelische Offizier heißt Udi Ben Tora. Auf seinem Instagram-Profil lässt er keinen Zweifel über die Genozid-Absicht seiner Armee. In einem Beitrag postet er beispielsweise: „Also, Abschaum? War es das wert?... Ihr seid einmarschiert...Es gibt apokalyptische Szenen in Gaza und das ist erst der Anfang! Geisterhäuser, Ruinen, Krater und das ist wirklich erst der Anfang! Wir werden euren Namen in „Neue Landschaft“ ändern, weil es keinen Boden gibt, das wir nicht gepflügt, umgewandelt haben und wieder umwandeln werden. Ihr wart bloße Sterbliche [„zu tötetende“] und ihr seid bloße Sterbliche in diesen Momenten und darüber hinaus - WIR WERDEN NICHT AUFHÖREN, EUCH ZU ZERREIßEN!“ Keine einzige Universität in unserem Land hat Israels Verbrechen gegen Palästinenser in Gaza und explizit die gezielte, systematische Zerstörung der Bildungsstätten in Gaza verurteilt. Auch Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) hat kein einziges Wort der Kritik geäußert. Seit sieben Monaten wird schutzlosen Zivilisten in Gaza gewaltsam das Recht auf Bildung vorenthalten. Und diejenigen in Deutschland, die solidarisch sein müssen, sind es nicht.

Tarek Baé

12,124 views • 2 years ago

Liebe Dunja Hayali, Sie haben es fast geschafft. Aber bei ZDFheute darf nicht sein, was nicht sein darf. Bei wem entschuldigen Sie sich dafür, dass Sie palästinensische Geiseln ausversehen als das bezeichnen, was sie sind? Laut der israel. Menschenrechtsgruppe B’Tselem wurden 3.377 Palästineser ohne irgendeinen Vorwurf (!) unter „Administrativhaft“ in, Zitat, Foltercamps verschleppt. Der UN-Zivilpakt verbietet das. Über 300 verschleppte Kinder. Das sind keine „Häftlinge“ oder „verurteilte Straftäter“. Das ist Kriminalisierung unschuldiger, gefolterter, verschleppter Geiseln. Nur ein Bruchteil der Freigelassenen sind verurteilte Gewalttäter. Und dann kommt ein Pseudoexperte zu Wort. Man muss sich bewusst machen, worüber man hier spricht: Es wird eine einseitige falsche Empathie als Grundlage vorausgesetzt. Niemand fragt etwa: Wie fühlen sich Palästinenser bei der Freilassung ihrer unschuldig verschleppten Geiseln? Es wird der Eindruck vermittelt, es könnte falsch sein, palästinensische Geiseln freizulassen. Das ist ein wichtiger Deal, der den Genozid in Gaza und die Gefangenschaft von Geiseln auf beiden Seiten beendet. In Gaza gibt es keine Wortmeldungen nach dem Motto: Wie kann man Angehörige der israelischen Armee freilassen, die durch nachweisliche Verbrechen, die der Internationale Strafgerichtshof bestätigt, Palästinensern extremes Leid zufügte? Man freut sich einfach über das Ende eines Leids. Kurz: Israel hält Geiseln und nutzt sie zur Erpressung. Israel ist kein Rechtsstaat. Über Israels grausame Methoden der Verschleppung und Gefangenschaft berichteten z.B. eine Expertenkommission im Auftrag des UN-Menschenrechtsrats und Menschenrechtsgruppen wie Amnesty International oder Human Rights Watch.

Tarek Baé

33,749 views • 1 year ago