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Gestern Abend ging es im Plenum des Deutschen Bundestages um die milliardenschwere Zweckentfremdung der Sonderschulden für Infrastruktur durch Friedrich Merz und seinen Finanzminister Lars Klingbeil. Wir haben den Antrag unserer AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag 🇩🇪 zur Einreichung einer Normenkontrollklage beim Bundesverfassungsgericht BVerfG debattiert, den ich gemeinsam mit 🇩🇪Stephan Brandner🇩🇪...

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SIE WAR MITGLIED IM DEUTSCHEN BUNDESTAG. LUXUSLEBEN AUF KOSTEN DES STEUERZAHLERS „Wenn Sie von einem ganz normalen Job in den Bundestag kommen und dann sehen, Sie bekommen 16. 000 Euro im Monat, also 11. 000 Euro plus die Steuerfreiepauschale. Sie haben das erste Klasse-Bahnticket, Sie fliegen kostenlos quer durch Deutschland, wenn es das kostet. Sie haben einen Anruf beim Reisebüro. Wir haben ein extra Reisebüro ohne Nummer für uns Abgeordnete, die wir anrufen können und dann sage ich: „Ich hätte gerne einen Flieger von Frankfurt am Mai nach Berlin an dem Tag die Uhrzeit und Rückflug zu dem. Es wird gebucht, ich bekomme die Bestätigung auf meine E-Mail-Adresse. Fertig. Ich kann auch sagen, ich möchte nach München. Ich würde jetzt nicht unbedingt sagen, ich muss zum Oktoberfest, aber ich habe Termine in München und man muss gar keinen Grund angeben und dann wird der Flug nach München gebucht. Also deutschlandweit kann man, egal wie viel. Und das ist natürlich was. Und dann wird man vom Fahrdienst abgeholt und dann fährt man dem schicken Mercedes vor. Sie glauben gar nicht, wie schnell sich Leute an so was gewöhnen. Und ich habe wirklich Leute gesehen, die mit mir zusammen in den Bundestag eingezogen sind, die wir gegen die. Das war so unser Motto: „Wir räumen jetzt hier auf, wir sind anders als die anderen. Und das hat, glaube ich, zwei Jahre gedauert und man hat gemerkt: „Nein, wir sind genauso wie die anderen. Wie kann man die Pauschale wirklich ausnutzen, die 12. 000-euro-büropauschale, die man hat, dass man Ende des Dezember überhaupt keinen Cent mehr da drauf hat und lauter solche Sachen. Ich dachte: „Leute, irgendwas läuft hier schief. Irgendwie ist das nicht das, was wir uns oben vorhin mal vorgenommen haben. Und wenn Kollegen dann anfangen, von Bayern nach Schleswig-Holstein zu ziehen, weil man sich in Bayern dem Landesverband feinde gemacht hat, aber die Chance, in Schleswig-Holstein auf die Liste zu kommen, ist groß, weil da funktioniert das Netzwerk noch irgendwie. Dann merkt man, nein, dann ist man hauptsächlich mit seiner eigenen Karriere beschäftigt. Und ich würde sagen, je nachdem, ob man ein Parteiamt hat oder nicht, die meisten haben auch Parteiämter, man ist zwischen 60 und 80% der Zeit mit Partei Sachen beschäftigt, wenn man im Deutschen Bundestag sitzt, Intrigen abzuwenden, Intrigen zu spinnen, zu gucken, wie man weiterkommt, zu gucken, dass die Netzwerke zu Hause funktionieren. Und da bleibt sehr wenig Zeit, tatsächlich Politik für Deutschland zu machen. Und das ist einer der Gründer meiner Meinung nach, wieso dieses Land in dem Zustand ist, in dem es ist.“

Franziska

87,497 views • 1 year ago

Wir erleben gerade den historischen Bruch, dass sich die USA unter Donald Trump faktisch aus der transatlantischen Sicherheitsordnung, wie wir sie kennen, verabschieden. Wir müssen aufhören, verzweifelt zu versuchen, die USA im alten Modus in Europa zu halten. Dieser Zug ist abgefahren. Das „Burden Shifting“ – die Lastenverschiebung – ist keine bloße Drohung mehr, es ist in vollem Gange. Das ist das neue Normal. Die größte strategische Gefahr, die im Raum steht – und das war bereits im ursprünglichen 28-Punkte-Plan der Trump-Berater angelegt –, ist eine fatale Rollenverschiebung, die das Ende der NATO, wie wir sie kennen, bedeutet: Wir dürfen unter keinen Umständen zulassen, dass die USA zum „Mediator“, zum bloßen Vermittler zwischen Russland und Europa werden. Das würde bedeuten, dass Washington den Aggressor Putin und das verteidigende Europa auf eine Stufe stellt. Das wäre das Ende unserer Sicherheit und würde eine Kapitulation Europas bedeuten. Damit würden Grenzen mit Gewalt verschoben und Aggression belohnt. Daraus ergeben sich für uns zwingende Konsequenzen, die wir bisher gescheut haben: 1. Fähigkeiten neu ausrichten: Wir brauchen u.a. massiv ausgebaute Fähigkeiten bei unseren Nachrichtendiensten und eigene, souveräne Satellitenaufklärung, um nicht länger am Tropf der US-Intelligence zu hängen. Ansätze dazu gibt es bereits auch in Europa. 2. Die Nuklearfrage stellen: Wir müssen das Tabu brechen und uns mit unseren Nachbarn – insbesondere Frankreich und Großbritannien – ehrlich und konkret über eine europäische nukleare Abschreckungskomponente unterhalten. Ohne diesen Schirm sind wir erpressbar. 3. Ablehnung von Kapitulationsplänen: Wir müssen den sogenannten 28-Punkte-Plan oder ähnliche Vorschläge aus dem Trump-Umfeld komplett ablehnen. Das sind keine Friedenspläne, das sind Kapitulationsurkunden für die Ukraine und mittelfristig für Europa. Allein die Diskussion darüber belohnt den Aggressor Russland und verschafft ihm Zeit. Stattdessen müssen wir einen eigenen, selbstbewussten Entwurf für eine europäische Sicherheitsarchitektur präsentieren. Diplomatie funktioniert nur aus einer Position der Stärke heraus. Das heißt, wir müssen aufhören, nur auf Putin zu reagieren, und anfangen, Russland klare Forderungen zu stellen: Die bedingungslose Anerkennung des Existenzrechts aller Nachbarstaaten. Die Anerkennung der freien Bündniswahl aller Nachbarländer. Einflusssphären sind nicht zu akzeptieren! Der Abzug nuklearer Waffen aus Kaliningrad. Der vollständige Abzug russischer Truppen aus der Republik Moldau (Transnistrien), aus Georgien und natürlich aus der Ukraine. Wir haben zu lange versäumt, den Amerikanern zu zeigen, dass wir bereit sind, die Lasten für einen Krieg auf europäischem Boden zu tragen. Jetzt müssen wir beweisen, dass wir überhaupt noch bereit sind, uns selbst zu verteidigen.

Roderich Kiesewetter🇪🇺🇩🇪🇮🇱🇺🇦

90,825 views • 8 months ago

Wir wurden vor dem Zug stehen gelassen oder "Sie müssen sich anmelden!" Vorab: das spontane Fahren ohne Anmeldung in Verbindung mit der Bordhubliftnutzung ist offiziell zulässig. Dafür ist der Bordhublift u.a. da und so wurde er auch 2015 beworben. Nachdem wir gestern kurzfristig nach Hamburg mussten und aus verschiedenen Gründen nicht abzusehen war, wann wir hin und zurück fahren konnten, sind wir spontan gefahren. Da es am Abend zeitlich schon knapp wurde, wollten wir auf dem Rückweg in Hamburg kurzfristig in den ICE 619 und dort aus dem Bordrestaurant noch was essen. Die Zeit für Essen in der Stadt oder in der DB Lounge reichte auch nicht mehr. Wir also schnell zum Bahnsteig. Ja, wer uns länger kennt horcht hier auf, denn es handelte sich um den ICE 619 aus Neumünster. Nachdem der Zug eingefahren war, stellten wir uns vor dem Rollstuhleingang von Wagen 9 und betätigten den Hubliftanforderungs-Knopf. So ist es vorgesehen! Niemand kam. Ich betätige den Knopf nochmal. Dann sah ich am anderen Wagen die Zugbegleiterin und sie schien uns jetzt auch zu sehen. Ich machte mich bemerkbar und wollte in ihre Richtung laufen, da ging schon die Tür zu. Ich sah, wie sie noch mit den Schultern zuckte und einstieg. Ich rief noch "Was soll das denn?" Der Zug fuhr dann ohne uns ab. Gedemütigt und peinlich berührt standen wir nun auf dem Bahnsteig, andere Fahrgäste haben das alles beobachtet. Wir gingen Richtung Aufzug. Auf dem Bahnsteig sprachen wir eine Mitarbeiterin an, die uns sagte, dass wir uns hätten anmelden müssen, das verneinte ich. Keine Entschuldigung, gleich der Vorwurf, dass wir ja falsch gehandelt haben müssen. Sie schickte uns zum Reisezentrum. Dort die gleiche Behauptung, der gleiche Vorwurf, kein Verständnis. Wir sollen doch zur DB Info Süd. Unsere Lieblings-DB Info am Hauptbahnhof Hamburg. Wie oft wurde uns da schon nicht geholfen, wenn mal was war, auch wenn wir angemeldet waren. Wir also zur DB Info Süd. Dort wieder: Sind sie angemeldet, haben sie überhaupt ein ICE-Ticket? Schon wieder diese Vorwürfe. Ich erklärte, dass wir keine Anmeldung benötigen, da es ein ICE mit Bordhublift ist. Sie meinte, dass man sich immer spätestens ein Tag vorher anmelden muss. Ich verneinte das wieder. Daraufhin schob sie mir wortlos eine Karte mit der Nummer der Mobilitätsservicezentrale zu, die ich ebenso wortlos zurück schob. Kam mir vor, wie in einem Sketch von Loriot. Der Witz ist übrigens, dass wir das kennen. Wenn ein Problem auftritt, zieht man diese Karte. Hatten wir schon öfter, z.B. mal im Regio in Berlin, wo man meinte, dass sogar im Nahverkehr eine Anmeldung nötig sei. Sie meinte weiterhin, dass wir immer eine Anmeldung benötigen. Immer! Es führte zu nichts, wir fühlten uns, gelinde gesagt, veralbert, der nächste ICE sollte bald fahren. Um das abzukürzen, sagte ich, dass wir nun gerne den nächsten ICE nehmen möchten. Sie telefonierte mit 3S und sagte dann, dass wir nur mit dem Nahverkehr, also Metronom fahren können. Ich sagte, dass wir das aber nicht wollen und dass wir dann selbst zum ICE gehen. Am Bahnsteig sprachen wir trotzdem eine Bahnhofsmitarbeiterin an, die aber auch gleich behauptete, dass das so nicht gehen würde, da man sich ja anmelden muss. Da die Zeit drängte, erklärte ich ihr, dass das so nicht stimmt und dass das auch die Bahn so bestätigen kann. Dann sagte sie, dass ich ja wohl sehr gut bescheid wissen würde. Ich hatte inzwischen das Gefühl, Freunde werden wir heute nicht mehr. Die Dame wollte sich aber zumindest kümmern. Nach einiger Zeit kam eine auffällig nette Mitarbeiterin mit Bahnhofshublift, die uns direkt in den nächsten ICE helfen wollte. Der Bordhublift des ICEs sei aber plötzlich defekt (in der App steht es nicht), aber man werde jetzt hier und in Bremen den Bahnhofshublift benutzen. Dann noch die Info, dass wir auch bei sehr kurzfristigen Fahrten immer Bescheid sagen sollen. Das Zugpersonal kam dann raus, sah den Bahnhofshublift und sagte, dass sie auch den Bordhublift benutzt hätten (der ja angeblich defekt war!).

Frankyman

415,671 views • 2 years ago

Am 10. November 1994 eröffnete der großartige Schriftsteller Stefan Heym als #Alterspräsident den 13. Deutschen #Bundestag. Der 81-Jährige musste 1933 als Jude und Antifaschist vor den Nazis fliehen, immigrierte in die USA, kehrte als US-Soldat zur Befreiung nach Deutschland und später in die DDR zurück, wo er zeitlebens in Konflikt mit den Autoritäten stand. Stefan Heym erinnerte zu Beginn seiner Rede an Clara Zetkin, die 1932 den Reichstag, und an Willy Brandt, der 1990 den Bundestag eröffnete. Vieles von dem, was Stefan Heym vor 30 Jahren den Abgeordneten als Mahnung mit auf den Weg gab, ist heute in weiten Teilen erschreckend aktuell: »Wir werden in den nächsten vier Jahren keine leichte Zeit haben. Es werden Entwicklungen auf uns zukommen, auf welche sich die wenigsten von uns, schätze ich, bisher eingestellt haben und um die wir uns nicht werden herumschwindeln können. Wie sagte doch Abraham Lincoln, der große amerikanische Präsident? 'Einen Teil der Menschen können Sie die ganze Zeit zum Narren halten, und alle Menschen einen Teil der Zeit, aber nicht alle Menschen die ganze Zeit.'« »Die Menschen erwarten von uns hier, daß wir Mittel und Wege suchen, die Arbeitslosigkeit zu überwinden, bezahlbare Wohnungen zu schaffen, der Armut abzuhelfen und — im Zusammenhang damit — Sicherheit auf den Straßen und Plätzen unserer Städte und in den Schulen unserer Kinder zu garantieren, und jedermann und jederfrau den Zugang zu Bildung und Kultur zu öffnen. Das heißt: Die Menschen erwarten, daß wir uns als Wichtigstes mit der Herstellung akzeptabler, sozial gerechter Verhältnisse und der Erhaltung unserer Umwelt beschäftigen. Die Vorstellungen in diesem Hause dazu mögen weit auseinander klaffen. Lassen Sie uns ruhig darüber streiten. Doch in einem werden wir hoffentlich übereinstimmen: Chauvinismus, Rassismus, Antisemitismus und stalinsche Verfahrensweisen sollten für immer aus unserem Lande gebannt sein. Dieser Bundestag wird derlei nicht völlig verhindern können, aber er kann dazu beitragen, ein Klima zu schaffen, in dem Menschen, die solch verfehlten Denkweisen anhängen, der öffentlichen Ächtung verfallen. All dieses jedoch kann nicht die Angelegenheit nur einer Partei oder einer Fraktion sein. Es ist nicht einmal die Sache eines Parlamentes nur, sondern die aller Bürgerinnen und Bürger, West wie Ost. Und wenn wir von diesen moralisches Verhalten verlangen und Großzügigkeit und Toleranz im Umgang miteinander, dann müssen wir wohl als ihre gewählten Repräsentanten mit gutem Beispiel vorangehen.« »Die Menschheit kann nur in Solidarität überleben. Das aber erfordert Solidarität zunächst im eigenen Lande: West, Ost, oben, unten, reich, arm.« Auch Heyms damaliger Appell, dass "der wichtigste Körperteil nicht der Ellenbogen" sei, ist heute aktueller denn ja und macht ihn praktisch posthum zum Anti-Trump.

Gregor Gysi

131,690 views • 1 year ago

🎙 Der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew im Gespräch mit Uwe Steimle, 6. Oktober 2024 Zur Wiedervereinigung Deutschlands und Vertrauen in den Westen 🗣 Wir haben damals gesagt: Die Deutschen sollen selbst entscheiden, wie sie leben wollen. Wir haben den Abzug unserer Truppen aus Deutschland vorfristig abgeschlossen – als Zeichen des Vertrauens. Doch uns wurde versprochen, dass die NATO keinen Zentimeter nach Osten rückt. Das war vielleicht naiv von uns, es nicht schriftlich festzuhalten. Dieses Versprechen wurde gebrochen. Zum NATO-Risiko und militärischer Bedrohung 🗣 Die Stationierung militärischer Infrastruktur in der Ukraine ist für uns ein Risiko. Startrampen in der Ukraine bedeuten 15 Minuten Flugzeit nach Moskau oder Sankt Petersburg. Das war für uns inakzeptabel. Zu den Zielen der militärischen Sonderoperation und den Friedensverhandlungen 🗣 Es geht uns nicht um Gebietsgewinne. Wir haben genug Land. Wir haben vor Beginn der Sonderoperation versucht, friedliche Verhandlungen zu erreichen, sowohl mit Washington als auch mit Brüssel. Leider wurde das ignoriert. Die sogenannten Friedensvorschläge der Ukraine, wie die Selenskij-Formel, sind für uns unannehmbar – sie sind Ultimaten. Zu den Waffenlieferungen an die Ukraine 🗣 Die Lieferung deutscher Panzer an die Ukraine ist für uns besonders schmerzhaft. Nach den Opfern des Zweiten Weltkrieges, sehen wir jetzt wieder Panzer mit schwarzen Kreuzen auf russischem Boden, was historische Wunden aufreißt. Das ist eine gefährliche Entwicklung für die zukünftigen Beziehungen. Zur russischen Wirtschaft und den Auswirkungen der Sanktionen 🗣 Russland hat sich den westlichen Sanktionen angepasst. Unser Bruttoinlandsprodukt wird dieses Jahr um 3,8 bis 3,9 % wachsen. Die russische Wirtschaft steht fest. Zu den Nord-Stream-Anschlägen 🗣 Wir waren bereit, sofort nach dem Terroranschlag auf die Pipeline Gas zu liefern. Dafür brauchte man nur guten Willen. Bis heute wissen wir nicht, wer der Täter war. Wir fordern von der Bundesregierung Aufklärung. Zum Verhältnis zwischen Russland und Deutschland 🗣 Wir haben keine Probleme mit dem deutschen Volk. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern war von beidseitigem Nutzen. Wir bleiben Optimisten. Ich glaube an eine gemeinsame Zukunft von Russen und Deutschen. Es wird Zeit und Anstrengung brauchen, aber ich hoffe auf Frieden und eine gute Zukunft für alle. 🔊 Das vollständige Interview ist auf dem YouTube-Kanal Steimles Welt jetzt verfügbar:

Botschaft der Russischen Föderation

82,392 views • 1 year ago

Alice Weidel hat eine klare und echt beängstigende Botschaft: "Ich muss Ihnen sagen, ich bin davon fest überzeugt, dass die AfD die letzte Chance für unser Land ist, das Ruder rumzureißen. Wir haben nur einen ganz begrenzten Zeithorizont. Ich glaube, unser Zeitfenster beträgt fünf Jahre und dann müssen wir in der Regierung sitzen und Entscheidungen treffen können. Danach ist der Break-Even-Point überschritten." "Und das sage ich auch als Realistin, warum ich so fokussiert bin, so schnell wie möglich die AfD groß gemacht zu haben. Also ich komme von 2017, da waren wir bei 5,5 Prozent." "Wir sind jetzt zwischen 25,5 und 26 Prozent. Ich habe alle Phasen mitgemacht, durch meine sehr, sehr guten Partner. Von Herrn Gauland habe ich viel gelernt, von Tino Coppola lerne ich viel. Der war damals im ersten Vorstand, war ja mein Stellvertreter, war ja unser Stellvertreter. Ich kenne ihn also sehr gut, ein sehr guter Mann. Wir haben sehr gute Teams in den Vorständen und ich glaube, dass wir das mit dieser Mannschaft auch packen werden." "Aber wir müssen es auch packen, weil danach wird es nicht mehr die Möglichkeit geben. Also in den Sack hauen ist keine Option. Das kann man dann später immer noch irgendwann mal machen." "Aber jetzt heißt es wirklich durchzuziehen und alles für das Land zu geben. Und dieses Land, Deutschland, meine wunderschöne Heimat wirklich von dieser infantilen, extrem schädlichen Politik zu befreien. Von nicht ausgebildeten Leuten, die nie gearbeitet haben, die keine Perspektive haben so im Leben als das Berufspolitikertum." "Diese Leute müssen einfach weichen. Und wir brauchen wieder eine vernunftbasierte Politik in gutem Einvernehmen mit unseren Nachbarn, vor allen Dingen auch der Schweiz."

Lets go, Alice

89,432 views • 10 months ago

Kein Mensch ist für unsere jesidischen Frauen aufgestanden. Niemand hat die Vergewaltigung, die Versklavung und den Genozid an unserer Religionsgemeinschaft zur Gewissensfrage gemacht. Im Gegenteil, wir werden auch hier zu Lande angegriffen, weil wir es wagen, über das zu sprechen, was passiert ist. Ein Genozid, der bis heute anhält! Du blickst in Augen von Menschen, die dich entweder versklaven oder töten würden, wenn sie es könnten. Für sie bist du nur ein Ding, mit dem man machen kann, was man will. Meine Schwester und ich sind nicht nur als JournalistInnen und Menschenrechtsaktivistinnen in Al-Hol gewesen, wo 40.000 IS-AnhängerInnen gefangen gehalten werden. Wir stehen als Betroffene vor jenen, die uns nach dem Leben trachten. Und jenen, die uns töten wollen hier leibhaft gegenüber zu treten, fiel uns alles andere als leicht. Der IS hatte die Absicht, die ethnisch-religiöse Gruppe der Jesiden in Gänze zu vernichten. 5000 JesidInnen wurden umgebracht, als der IS 2014 in Shingal einfiel. Hunderttausende flohen vor den Angriffen und sind bis heute vertrieben. Etwa 7.000 Frauen und Kinder wurden damals entführt. Mehr als 2800 gelten als vermisst – viele von ihnen werden in Al-Hol und in Rakka vermutet. Es sind Realitäten, mit denen wir uns konfrontieren, um besser zu verstehen, um besser handeln zu können. Wer nicht bereit ist, dem Bösen ins Auge zu blicken, wird die Welt nicht verändern können. Wir wissen, dass hier im Camp JesidInnen festgehalten werden. Sie sollen erfahren, dass hier zwei Jesidinnen waren, die (sie) nicht vergessen haben. Wir stehen hier auch für alle Frauen und Kinder, die nicht mehr sprechen können. Für alle, die ermordet oder versklavt wurden. Die vergewaltigt wurden. Die so traumatisiert wurden, dass sie verstummt sind. Für jene, die ihre jesidische Identität abgelegt haben, um zu überleben. Danke an die Menschen hier vor Ort, allen voran, die Verteidigungseinheiten der YPG, die uns Schutz gewährt haben und ohne die für uns als jesidische Frauen kein Besuch im Al Hol Camp denkbar gewesen wäre. #berxwedanjîyane 🎥 David Körzdörfer

Düzen Tekkal

12,654 views • 8 months ago

Hier ist die Reichelt-2026-Rede, die unsere Volkswirtschaft vor dem Untergang bewahren und neues Wachstum entfesseln könnte. Wer eine Zukunft in Wohlstand möchte, sollte sie teilen! Liebe Freundinnen und Freunde, Die schwerste Last, die wir in diesem Land zu tragen haben – das ist der Staat selbst geworden. Diese Last wollen wir abwerfen. Denn die beste Chance auf Wachstum, Aufstieg, Wohlstand und das Streben nach unserem ganz eigenen Glück – das sind immer noch wir selbst, wir Bürger, wenn wir befreit sind von den Kosten für Bürokratie, Ideologie und parteienstaatliche Selbstverwirklichung. Als Gesellschaft, als Deutsche sind wir fähig, uns ein einzigartig lebenswertes Land zu schaffen, es zu bewahren und wachsen zu lassen, die ganze Welt mit technischer Innovation, Präzision und unschlagbarer Schaffenskraft zu beeindrucken, die Alten, unsere Eltern und Großeltern zu wertschätzen und würdevoll zu versorgen, die Schwachen mitzutragen und den Jungen, unseren Kindern die beste Zukunft zu ermöglichen, wenn man uns nur lässt und uns nicht künstlich, ja, leider manchmal geradezu bösartig belastet und an unserem Streben hindert. Es gibt historisch keinerlei Grund, an unserer grandiosen Leistungsfähigkeit zu zweifeln. Fett und träge geworden sind nicht wir, sondern ist der Staat, der längst nicht mehr liefert, wofür wir ihn mit erdrückender Abgabenlast bezahlen. Der Staat soll das Fundament sein und nicht die bedrohlichen Wände, die sich langsam, aber unaufhaltsam von zwei Seiten nähern und uns zu zermalmen drohen. Wirtschaftswachstum kann jede gesellschaftliche Schwierigkeit überwinden. Aber kein Vermögen übersteht auf Dauer die Schrumpfwirtschaft. Auf Schrumpfen folgt Mangel. Auf Mangel folgen unweigerlich die Verteilungskämpfe. Bei der kommenden Wahl müssen wir uns entscheiden zwischen der gescheiterten Staatswirtschaft und dem Selbstvertrauen aus Fleiß, Mut und Kunstfertigkeit, das mit Bosch und BASF, Porsche und Stihl, Herrenknecht und Trumpf, Verbrennungsmotoren, Atomkraftwerke, Maschinenbau, Fischerdübel, mit unzähligen Weltmarktführern und unbezwungenen Ingenieuren die wertvollste Industriewirtschaft der Weltgeschichte geschaffen hat. Wollen wir weiter den gescheiterten und gebrochenen Versprechen der Staatswirtschaft folgen oder uns endlich entfesseln und wieder selbst in die Lage versetzen, in wirtschaftlicher Freiheit für unsere Zukunft zu sorgen? Wollen wir wirklich weiterhin bekennen, dass eine entkoppelte und von uns wohlversorgte Elite in der immer ferneren Hauptstadt besser über unser Leben entscheiden kann als wir selbst? Oder wollen wir darauf bestehen, dass die Erträge unserer Arbeit zuerst immer uns gehören und nicht dem zunehmend dysfunktionalen Staat, der unser Geld an Menschen umverteilt, die niemals hier sein dürften? Ich gebe Ihnen die Antwort: Es ist der Staat, der sich an jedem verdienten Euro bereichert und die produktive Kraft unseres Geldes in eine destruktive Gewalt verwandelt. Es ist der grenzenlos gierige, nimmersatte Parteien-, Umverteilungs und Subventionssstaat, der im vergangenen Jahrzehnt unsere Wirtschaft unter seine Kontrolle gebracht und mit der Bürde einer neuen öko-sozialistischen Ideologie belastet und mancherorts bereits zerstört hat. Die Geschichte wird nicht gnädig mit uns sein, wenn wir nicht die Kraft finden, diesen epochalen Irrweg zu beenden. Unsere Kinder würden uns fragen, warum wir uns dem Niedergang nicht entgegengestellt haben. #AchtungReichelt

Julian Reichelt

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