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Hallo aus Erding. An der Bühne, auf der später Ministerpräsident Markus Söder und sein Stellvertretender Hubert Aiwanger auftreten sollen, schon mal typische Schilder der verschwörungsideologischen Szene. #ed1006

309,818 просмотров • 3 лет назад •via X (Twitter)

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Japan empfängt Meloni überschwänglich – Macron und von der Leyen bleiben außen vor Bei ihrem Besuch in Tokio wurde Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni von der neuen japanischen Regierungschefin Sanae Takaichi mit auffälliger Herzlichkeit empfangen – rote Teppich, Lächeln, intensive Gespräche. Emmanuel Macron und Ursula von der Leyen hingegen, die parallel versuchten, Termine in Japan zu bekommen, wurden offenbar nicht einmal empfangen oder bekamen lediglich Protokolltermine auf niedriger Ebene. Auch CDU-Chef Friedrich Merz, der ebenfalls vor Ort war, ging weitgehend leer aus. Der Kontrast könnte kaum schärfer sein. Während Rom und Tokio offensichtlich an einer strategischen Annäherung arbeiten, signalisiert Japan der EU-Führung deutlich Distanz. Beobachter führen das vor allem auf die unterschiedlichen außenpolitischen Prioritäten zurück: Italien hält sich mit Waffenlieferungen in die Ukraine zurück und betont wirtschaftliche Zusammenarbeit, während Brüssel und Paris weiter auf massive militärische Unterstützung und Sanktionen setzen. Kritiker werten das als klares Zeichen: Wer in Asien ernst genommen werden will, darf nicht nur mit Drohungen und moralischer Überlegenheit auftreten. Japan, selbst Pazifikmacht mit eigenem Sicherheitsinteresse, scheint aktuell wenig Interesse an der europäischen „Werte-diplomatie“ zu haben, die zuletzt vor allem aus Rüstungsexporten und Kriegsrhetorik bestand. ❄️

爪卂ㄒ丂ㄩ卄丨爪乇 Stadtbildplanerin 🏙️

30,290 просмотров • 7 месяцев назад

Friedliche Besetzung gegen Antisemitismus an der TU Berlin Studierende der Technischen Universität Berlin haben am Montag gewaltfrei das AStA-Plenarium besetzt als Protest gegen Antisemitismus an ihrer Hochschule. Unter dem Motto „Besetzung gegen Antisemitismus“ fordern sie ein deutliches Zeichen gegen Judenfeindlichkeit auf dem Campus. Hintergrund der Aktion Am 28. Oktober 2025 wurden auf der ersten Sitzung des 45. Studierendenparlaments die neuen Referentinnen des AStA gewählt. Unter den Gewählten befinden sich laut den Besetzerinnen auch Mitglieder antisemitischer und autoritärer Gruppen, die die Hamas verherrlichen, die Gewalt des 7. Oktober befürworten und bereits im Vorjahr für gewalttätige Aktionen auf dem Campus verantwortlich gewesen sein sollen. Die Sitzung sei von einem „antidemokratischen Klima“ geprägt gewesen, so die Studierenden – kritische Stimmen seien abgeblockt, jüdische Personen für ihre Wortmeldungen ausgelacht worden. Wer hinter der Besetzung steht Die Besetzer*innen bezeichnen sich als linke, jüdische und antisemitismuskritische Studierende der TU Berlin. Ihr Ziel: ein Zeichen gegen antisemitische, unsolidarische und antidemokratische Tendenzen im AStA zu setzen. „Der AStA muss ein Ort für alle Studierenden sein – auch für jüdische und israelische“, heißt es in ihrem Statement. Während der Besetzung soll ein solidarischer Raum geschaffen werden, in dem sich besonders jene Studierenden sicher fühlen können, die sich in den vergangenen Jahren von der Universität und ihren Kommiliton*innen im Stich gelassen fühlten. Die Gruppe betont, sie handle gewaltfrei und ohne Sachbeschädigung. Kritik an der Besetzung sei willkommen, solange sie nicht diskriminierend oder beleidigend sei. Forderungen der Besetzer: Die Studierenden stellen fünf zentrale Forderungen an die Universitätsleitung und den AStA: Keine antisemitischen Veranstaltungen auf dem Campus Keine Unterstützung antisemitischer Gruppen durch den AStA Aufklärende und präventive Veranstaltungen zu allen Formen des Antisemitismus Einrichtung eines eigenen Raumes für jüdische und antisemitismuskritische Studierende Neubesetzung der oder des Antisemitismusbeauftragten – empfohlen von Betroffenen selbst #b1011

Iman Sefati

20,321 просмотров • 8 месяцев назад

Heutiges Armutszeugnis für Deutschland: In der Studentenstadt Göttingen zeigt sich heute wieder sinnbildlich, was in unserer Gesellschaft falsch läuft: Querdenker haben eine Demo mit dem Titel „Politik gegen das Volk?“ angemeldet. Daraufhin erscheinen doppelt so viele Linke wie Querdenker, machen Nazi-Vergleiche, schwurbeln von vermeintlichem anti-muslimischem Rassismus und schreien „Alerta, Alerta Antifascista“. Ich stehe vor der Demo-Bühne, auf der eine junge Muslima sich selbst als Opfer eines neuen Nazi-Regimes stilisiert und davon schwurbelt, dass die Meinungsfreiheit der islamischen Bürger „nach und nach eingeschränkt“ wurde und ihr Ruf „medial und politisch mit den schlimmsten Diffamierungen geschädigt“ worden sei. Eine Kommilitonin mit Palästina-Tuch entdeckt mich dabei, wie ich vor der Bühne meiner journalistischen Arbeit nachgehe. Erst starrt sie mich minutenlang zusammen mit anderen Pali-Tuch-Trägern aggressiv an. Später flüstert sie einem kahlköpfigen Mann in schwarzen Klamotten etwas zu. Kurz darauf geht dieser zu einer Ordnerin und bittet darum, dass ich rausgeworfen werde. Tatsächlich werde ich nicht rausgeworfen, dafür steigen aber schlagartig Antifa-Aktivisten auf die Bühne und filmen mich in offensichtlicher Weise. Für mich als schwarze Frau wird immer mehr klar, wer die wahren Rassisten in dieser Gesellschaft sind. Es ist nicht die Mutter, die Angst hat, dass ihre Tochter auf dem Nachhauseweg von einem Migranten belästigt wird und deshalb AfD wählt. Es ist nicht der alte Mann, der nicht möchte, dass aus seiner Wohnung nach 30 Jahren eine Flüchtlingsunterkunft wird. Es sind Menschen wie heute, junge gehirngewaschene Studenten mit schwarzer Kleidung, die eine dunkelhäutige Reporterin auf einer Demo für „Solidarität“ und „Gerechtigkeit“ belästigen, ihr hinterherspionieren und sie einschüchtern wollen. I'm doing my job regardless.

Joelle Rautenberg

40,114 просмотров • 1 год назад