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ICH will, ICH ICH ICH‼️ Und ich will, dass Sie aus allen Ämtern verschwinden und uns mit diesen Phrasen nicht mehr auf die Nerven gehen. Gelaber ohne Inhalt kann ich mir auch bei meinem Friseur anhören!

28,975 Aufrufe • vor 7 Monaten •via X (Twitter)

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Weil’s grad wieder aktuell ist: Reinhard Mey - Nein, meine Söhne geb’ ich nicht | Live-Version Ich denk', ich schreib' euch besser schon beizeiten Und sag' euch heute schon endgültig ab Ihr braucht nicht lange Listen auszubreiten Um zu sehen, dass ich auch zwei Söhne hab' Ich lieb' die beiden, das will ich euch sagen Mehr als mein Leben, als mein Augenlicht Und die, die werden keine Waffen tragen Nein, meine Söhne geb' ich nicht Nein, meine Söhne geb' ich nicht Ich habe sie, die Achtung vor dem Leben Vor jeder Kreatur als höchsten Wert Ich habe sie, Erbarmen und Vergeben Und wo immer es ging, lieben gelehrt Nun werdet ihr sie nicht mit Hass verderben Kein Ziel und keine Ehre, keine Pflicht Sind's wert, dafür zu töten und zu sterben Nein, meine Söhne geb' ich nicht Nein, meine Söhne geb' ich nicht Ganz sicher nicht für euch hat ihre Mutter Sie unter Schmerzen auf die Welt gebracht Nicht für euch und nicht als Kanonenfutter Nicht für euch hab' ich manche Fiebernacht Verzweifelt an dem kleinen Bett gestanden Und kühlt' ein kleines glühendes Gesicht Bis wir in der Erschöpfung Ruhe fanden Nein, meine Söhne geb' ich nicht Nein, meine Söhne geb' ich nicht Sie werden nicht in Reih' und Glied marschieren Nicht durchhalten, nicht kämpfen bis zuletzt Auf einem gottverlass'nen Feld erfrieren Während ihr euch in weiche Kissen setzt Die Kinder schützen vor allen Gefahren Ist doch meine verdammte Vaterpflicht Und das heißt auch, sie vor euch zu bewahren Nein, meine Söhne geb' ich nicht Nein, meine Söhne geb' ich nicht Ich werde sie den Ungehorsam lehren Den Widerstand und die Unbeugsamkeit Gegen jeden Befehl aufzubegehren Und nicht zu buckeln vor der Obrigkeit Ich werd' sie lehren, den eig'nen Weg zu gehen Vor keinem Popanz, keinem Weltgericht Vor keinem als sich selber g'radzustehen Nein, meine Söhne geb' ich nicht Nein, meine Söhne geb' ich nicht Und eher werde ich mit ihnen fliehen Als dass ihr sie zu euren Knechten macht Eher mit ihnen in die Fremde ziehen In Armut und wie Diebe in der Nacht Wir haben nur dies eine kurze Leben Ich schwör's und sag's euch g'rade ins Gesicht Sie werden es für euren Wahn nicht geben Nein, meine Söhne geb' ich nicht Nein, meine Söhne geb' ich nicht Auf dem Foto sehen wir Reinhard übrigens mit seinem Sohn Maximilian, der bereits mit 32 Jahren verstarb, nachdem er nach einer verschleppten Lungenentzündung mit einem Herz- und Atemstillstand ins Wachkoma fiel, aus dem er nicht mehr erwacht ist.

Oliver Flesch

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Ich habe auf Gottes Schutz vertraut. Ich habe darauf vertraut, dass nach all dem Leid irgendwann auch für mich schöne Tage kommen würden. Stattdessen kam Leid auf Leid. Nun habe ich die Nachricht erhalten, dass alle Minihalblöwen gestorben sind. Aram, Rodina und die fünf namenlosen Welpen, die Babys von Lexa, meine Babys. Nach der zweiten Kombiimpfung seien sie in Abständen von jeweils einem Tag gestorben. Seit einiger Zeit hatte ich versucht, überhaupt ein Lebenszeichen von ihnen zu bekommen. Jetzt weiss ich, warum keines mehr kam. Es fühlt sich an, als wäre mir erneut ein Stück Hoffnung genommen worden, als hätte man mir erneut dieses verdammte Herz aus der Brust gerissen. Ich ringe mit Gott. Ich habe keine Antworten. Ich weiss gerade nicht, woran ich mich festhalten soll. Ich weiss nur, dass ich trauere und dass mein Herz schwer ist. Ich bin müde. Müde vom Hoffen. Müde vom Kämpfen. Müde davon, immer wieder aufzustehen, nur um erneut zu fallen. Ruht in Frieden, meine Lieben. Verzeiht mir, dass ich nicht die Welt in Brand setzen konnte, um euch zu schützen. Ich hätte alles gegeben, wenn ich euch damit hätte retten können. Ich habe gebetet. Ich habe gehofft. Ich habe vertraut. Heute bleiben mir nur Tränen und eine Enttäuschung, die ich kaum in Worte fassen kann. Gott, ich verstehe dich nicht. Ruht in Frieden, meine kleinen Lieben. Ihr wart gewollt. Ihr wart geliebt. Und ihr werdet die grösste Narbe meines Daseins sein. Ich werde euch und die verdammte Menschheit nicht vergessen.

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