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In westlichen Medien wird oft behauptet, der Ukraine-Krieg sei ein unprovozierter Angriffskrieg Russlands, der 2022 plötzlich begonnen habe. Dabei lässt man jedoch entscheidende Informationen weg: Das betrifft nicht nur die Vorgeschichte (NATO-Osterweiterung, Putsch 2014). Man unterschlägt auch, dass das US-Imperium seit langem daran arbeitet, Deutschland und Russland zu spalten....

38,700 Aufrufe • vor 1 Monat •via X (Twitter)

33 Kommentare

Profilbild von bananasWilly
bananasWillyvor 1 Monat

Nach diesem Statement von 1990 hat sich die NATO, 6 mal erweitert.

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Sumsi mit Po 🐝vor 1 Monat

Dieses Video habe ich schon unzählige Male geteilt und auch inhaltlich darauf hingewiesen. Aber es verpufft einfach und keiner (zumindest die meisten) denkt darüber nach. Was machen unsere Journalisten eigentlich beruflich?

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𝙎𝙚𝙡𝙗𝙚𝙧𝘿𝙚𝙣𝙠𝙚𝙧 🕊️vor 1 Monat

Victoria Nuland am 13. Dezember 2013 in Washington vor der „U.S.-Ukraine Foundation“: Es sei darum gegangen, das Land aus seiner historischen Beziehung zu Russland herauszureißen und via „Europa“ in die US-Interessensphäre zu führen.

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Karl Schmidt *🌄🇩🇪vor 1 Monat

Im Dez. 2016 waren Graham und McCain in der Ukraine und versprachen den Ukrainern Waffen und Unterstützung für den Kampf gegen Russland. Graham: "... we will push the case against Russia." Es gibt Leute, die meinen, dieser Krieg wäre von den Amerikanern nicht vorbereitet worden.

Profilbild von MENSCHLICHE WELT
MENSCHLICHE WELTvor 1 Monat

Ich halte es für wichtig, dass Deutschland Souveränität anstrebt und Friedenspolitik betreibt.

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Manu 🇨🇭vor 1 Monat

🎯 This! Die Amerikaner sahen Deutschland zusammen mit Russland als grösste Konkurrenz: günstige russische Energie plus deutsche Ingenieurskunst. Dass die USA an Nord Stream keine Freude hatten, war spätestens klar, als Biden drohte, man werde den Pipelines ein Ende setzen, falls Russland einmarschiert. Aus amerikanischer Sicht wurde mit der NATO-Osterweiterung, dem Putsch in der Ukraine und diesem Konflikt genau das Ziel erreicht: der deutsche Wirtschaftsstandort kaputt, Russland vom Westen abgeschnitten, und die Europäer kaufen amerikanisches LNG in nie dagewesenen Mengen. Sorry, aber jedes Kind sieht den Plan dahinter, und er geht auf. Die Europäer lassen sich nach Strich und Faden verarschen. Der Amerikaner ist der Feind.

Profilbild von Ich mach mein Ding 🌍🇪🇺🇩🇪🇺🇦
Ich mach mein Ding 🌍🇪🇺🇩🇪🇺🇦vor 1 Monat

Es gibt keinen rechtfertigbaren Grund für einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg. ❤️ Die territoriale Integrität eines Staates ist ein zentrales Prinzip der internationalen Ordnung. ❤️ Ebenso selbstverständlich ist das Recht eines Landes, seine Werteordnung, seine wirtschaftlichen Partnerschaften und seine sicherheitspolitischen Bündnisse frei und souverän zu wählen. 💥Verweise auf „berechtigte Sicherheitsinteressen“ greifen hier nicht. Solche Argumentationsmuster entstammen einer überholten Denkweise des Kalten Krieges und entsprechen nicht den heutigen völkerrechtlichen und politischen Standards.

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Tim Freiheitvor 1 Monat

Jeder Krieg hat eine "Vorgeschichte". Jeder Angreifer legt sich was zurecht, um vor der Welt nicht als Arschloch dazu stehen. Schon Friedrich II. argumentierte mit einer angeblichen Bedrohung seines Landes, als er 1756 Sachsen überfiel.

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Siegbert Schnöselvor 1 Monat

Keine Nato Osterweiterung, freie Bündniswahl. Siehe Nato-Russland Grundakte. Kein Putsch, Maidan Revolution des Volkes und Flucht Janukowitschs. Faktisch völkerrechtswidriger Angriffskriegs von Russland gegen die Ukraine. Verstöße gegen diverse Abkommen durch Russland.

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Blabärvor 1 Monat

Da laufen die russischen Propaganda Lautsprecher aber wieder auf voller Lautstärke! Wie oft ich diesen dummen Mist Heute schon wieder lesen musste…🤦‍♂️

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Christian Hoffmannvor 1 Monat

Die Dichotomie USA=Gut und Russland=Böse ist absolut unterkomplex und tendenziös. Wir sollten als Deutsche endlich lernen, sich für deutsche Interessen einzusetzen und nicht glauben zu müssen, dass wir uns zwischen den USA und Russland entscheiden müssen.

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mangfall 🇩🇪🇦🇹🇪🇺🌍vor 1 Monat

Es gab keine NATO-Osterweiterung auf die Ukraine. Das ist einfach nur falsch. Der Beitritt der Baltischen Staaten hat Russland nicht gestört, der Beitritt Finnlands und Schwedens ebenfalls nicht. Nach Ihrer Logik müssten diese Länder ebenfalls angegriffen werden.

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Jörn Weitzmannvor 1 Monat

Schauen Sie sich den demokratischen "Vordenker" Zbigniew Brzeziński und sein Werk, The Grant Chessboard", 1997; an dort ist die Rede davon, das die USA drei Flugzeugträger bräuchten, Frankreich, Deutschland und die Ukraine, und das Rußland ohne die Ukraine keine Großmacht mehr sei. Auch das Wording zum Verhältnis der Großmacht (dort Rom) gegen über den Vasallenstaaten ist aufschlusreich. Lesenswert ist in diesem Zusammenhang auch das Essay von Henry Kissinger aus dem Jahre 2014, how the ukraine crisis ends.

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OffKiss Doxvor 1 Monat

Das hat ja selbst Gabriel neulich im ÖRR zugegeben. Was tun, wenn unsere Interessenvertreter nicht unsere Interessen vertreten

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Tschodyvor 1 Monat

Und täglich grüßt die ominöse "Vorgeschichte" 🤣😂🤣 Ob man diese Spaltung für richtig hält oder nicht, hängt wohl maßgeblich von der eigenen Einstellung ab: Ist man für Krieg oder Frieden? Ist man für Souveränität oder Imperialismus? Ist man für Eroberungskriege oder nicht? Russland ist nur dann ein guter Partner, wenn man auch selbst auch vorhat wieder Grenzen zu verschieben.

Profilbild von blackhole sun 🏳️‍🌈
blackhole sun 🏳️‍🌈vor 1 Monat

Ich glaube Sie machen es wohl Ihrem Vorbild Ganser nach. Der verdient ja mit seinem Geschwurbel gutes Geld, und sein Geschäftsmodell wollen Sie jetzt übernehmen.

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Jase Paisleyvor 1 Monat

Und man unterschlägt, dass es immerhin zwei völkerrechtliche Nothilfeersuchen an Russland gab, die ja auch eine Vorgeschichte hatten.

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Markus Mallvor 1 Monat

Es gab nie einen Putsch in der Ukraine. Nach der Flucht des Präsidenten arbeiteten alle demokratisch legitimierten Institutionen ganz normal weiter!

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GBvor 1 Monat

Ach die sogenannte Osterweiterung. Souveräne Staaten haben sich freiwillig und ohne Druck (etwas, was die russischen Kriegstreiber nicht kennen) für die NATO entschieden. Wie man am Beispiel der Ukraine sieht, vollkommen richtige Entscheidung.

Profilbild von Paul
Paulvor 1 Monat

Keine Ahnung, aber dafür ganz viel Meinung; Hier auf Twitter reichen 5 Minuten um die alte 🇷🇺 Rechtvertigungsgrütze mit Nato Osterweiterung, Vorgeschichte seit 2014 etc. zu widerlegen, wenn man es will. Prigoschin hilft vielleicht auch Ihnen

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Andreasvor 1 Monat

Immer die gleichen Russischen Lügen. Das ist nachweislich unwahr.

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Marsupilami 🇩🇪🇪🇺🇺🇦🦅vor 1 Monat

So baut man eine Täter-Opfer-Umkehr: RAND falsch datieren, aus einer Risikoanalyse einen US-Kriegsplan basteln, „Putsch“ behaupten – und am Ende verschwindet ausgerechnet die entscheidende Tatsache: Russland entschied sich 2022 für die großangelegte Invasion.😎

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Steexvor 1 Monat

eien Dr. Titel haben aber nicht wissen was 3in Putsch ist. Oder du übernimmst mit Absicht die russische narrative und den Duktus. Macht dich aber auch nicht sympathischer

Profilbild von schendel research ⚙️
schendel research ⚙️vor 1 Monat

Der Krieg in UA war von beiden Seiten gewollt. USA/Westen und RU. Der Grund ist der Ausbau digitaler Überwachung. UA ist quasi ein Testgebiet, denn dort gelten derzeit keine Vebraucher-/Datenschutzrechte. Erkenntnisse daraus werden global umgesetzt. RU hat schon kurz vor dem Angriff, etwa im November 2021 mit dem WEF eine Vereinbarung unterzeichnet über Aufbau eines Industrie 4.0 Zentrums in Moskau.

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Mathias Eickvor 1 Monat

FYI

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Dorfguerillavor 1 Monat

Jonas... es gibt keine Ursache mit der man einen Angriffskrieg relativieren oder entschuldigen kann, so wie du es versuchst. Wer auf das Territorium eines anderen souveränen Staates vorstößt ist der unabänderliche Aggressor und Jungs wie du relativieren die Kriegsschuld

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Monikavor 1 Monat

📷📷📷6 QuellenGeorge Friedman, Chicago Council, 2015 (Original):„The primordial interest of the United States, over which for a century we have fought wars — the First, Second, Cold War — has been the relationship between Germany and Russia. Because united they are the only force that could threaten us. And to make sure that that doesn’t happen.“RAND-Kurzfassung, 2019 (Original):„Providing lethal aid to Ukraine would exploit Russia’s greatest point of external vulnerability. But any increase in U.S. military arms and advice to Ukraine would need to be carefully calibrated to increase the costs to Russia of sustaining its existing commitment without provoking a much wider conflict in which Russia, by reason of proximity, would have significant advantages.“RAND selbst warnt also ausdrücklich davor, einen größeren Krieg zu provozieren. Genau das Gegenteil von „einen Krieg beginnen“. Deutsch: George Friedman, Chicago Council, 2015: „Das urweltliche Interesse der Vereinigten Staaten, wofür wir seit einem Jahrhundert Kriege geführt haben – Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg und Kalter Krieg – war die Beziehung zwischen Deutschland und Russland. Denn vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann. Unser Interesse war es, sicherzustellen, dass das nicht geschieht.“ RAND-Kurzfassung, 2019: „Die Bereitstellung tödlicher Hilfe für die Ukraine würde Russlands größten äußeren Schwachpunkt ausnutzen. Jede Aufstockung von US-Waffen und Beratung für die Ukraine müsste jedoch vorsichtig dosiert werden, um Russlands Kosten für sein bestehendes Engagement zu erhöhen – ohne einen viel größeren Konflikt zu provozieren, in dem Russland aufgrund der Nähe deutliche Vorteile hätte.“ ... für mich hört sich das an, als wäre da durchaus Pläne im Hintergrund da gewesen ... #Friedensbewegung bitte JETZT! #RusslandistnichtmeinFeind #RussiaIsNotMyEnemy

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Gerhard Ziegler 🇨🇾vor 1 Monat

Vorgeschichten gibt es viele... ist halt Rosinenpicken. Die einen berauschen sich an den Rosinen im Obstschnaps, die anderen an jenen im Vodka.

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Lina Lolisvor 1 Monat

And that

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Nileivor 1 Monat

Dr. Titel hin oder her, es bleibt Russische Propaganda.

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Dieter Krebsvor 1 Monat

Bald Vorträge Toegel? Können Sie ja mit Ganser gemeinsam den Idioten das Geld aus der Tasche ziehen.

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scratscratvor 1 Monat

L'obsession des occidentaux pour détruire la Russie a commencé en 1945 avec l'opération Unthinkable imaginée par Churchill qui vouait une haine farouche aux Russes.

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tkpearsonvor 1 Monat

Surely our good friends in the US would not want to drive a wedge between us? Oh....

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Eine eindringliche Warnung an die westliche Bevölkerung ‼️👇 Putin's Rhetorik wird immer aggressiver. Ich möchte, dass die westlichen Gesellschaften (nicht die Politiker, sondern die Gesellschaften, denn im Westen wählen die Gesellschaften die Politiker) dieses Signal so klar wie möglich verstehen: Er führt bereits Krieg gegen Sie. Und Sie noch nicht. Er spricht nicht mit der Ukraine. Er spricht MIT Ihnen, mit dem Westen. Er ist so mutig geworden, dass er Ihnen direkt vorschreibt, was Sie tun sollen und was nicht. Kommen Sie aus Ihren warmen Bädern heraus. „Ein Teil der Experten stellt die Frage: „Russland spricht von Frieden, hat aber den Krieg begonnen.“ Wir wollten das nicht und wir haben den Krieg nicht begonnen, sondern man hat mit uns begonnen, Krieg zu führen. Man sollte es nicht jahrelang begünstigt haben, dass aggressiver Nationalismus und Russlandfeindlichkeit in der Ukraine wachsen, um sie in ein Instrument im Kampf gegen Russland zu verwandeln. Man sollte es nicht zulassen, dass die NATO unsere historischen Gebiete militärisch erschließt, zum Wohle der Organisation selbst. Man sollte es nicht zulassen, dass Radikale in Kiew zu einem Staatsstreich angestiftet und dann das illegitime Regime mit Angriffswaffen versorgt werden. Man sollte es nicht zulassen, dass Pläne für die Organisation von Konzentrationslagern für die Bewohner von Donezk und der Krim geschmiedet werden. Man sollte es nicht zulassen, mit Panzern zu drängen, mit Raketen zu beschießen, aus Flugzeugen zu schießen und unbewaffnete Menschen lebendig zu verbrennen. Es gibt noch sehr viele solcher „nicht tun“. Russland wurde in eine Situation gebracht, in der es einfach gezwungen war, sich mit Waffen zu verteidigen. Und im Allgemeinen sollte man Russlandfeindlichkeit, Unterdrückung und die Tötung von Russen, die Zerstörung Russlands nicht in eine Staatsideologie verwandeln und sich das strategische Scheitern Russlands zum Ziel setzen.“ Und ja, alles, was ich gesagt habe – vom ersten bis zum letzten Wort – ist eine absolute Fiktion. Niemand hat einen Krieg gegen Russland begonnen. Im Gegenteil, als Russland die Krim annektierte, hat der Westen die Ukraine davon abgehalten, Waffen einzusetzen. Niemand hat den Nationalismus in der Ukraine gefördert, und Selenskyj trat mit einer beruhigenden Rhetorik und der Hoffnung auf eine Einigung mit Putin an. Niemand in der NATO hat Gebiete in der Ukraine besetzt, und die USA waren sowohl unter Obama als auch unter Biden und Trump gegen einen Beitritt der Ukraine zur NATO. Niemand hat die Ukraine mit Angriffswaffen versorgt – alles, was ihr vor der Invasion gegeben wurde, waren „Javelins“ und Helme. Die westlichen Panzer wurden erst im Jahr 2023 geliefert, und selbst das wurde bis zum letzten Moment hinausgezögert. Niemand in der Ukraine hat die Bewohner von Donezk mit Raketen beschossen oder aus Flugzeugen heraus erschossen. Die Zahl der zivilen Opfer während des langwierigen Konflikts sank allmählich und erreichte im Jahr 2021 einen Rekordtiefstand von 25 Menschen (und zwar auf beiden Seiten der Front, laut offiziellen Daten der UN). Ja, 25 Menschen sind auch sehr viele. Aber jetzt tötet Russland mit einem einzigen Raketenangriff 25 Menschen (ohne die Morde an der Front zu erwähnen). Konzentrationslager für die Bewohner von Donezk und der Krim sind einfach eine kranke Fantasie. Und natürlich hatte niemand in der Ukraine die Absicht, das strategische Scheitern Russlands in eine Staatsideologie zu verwandeln, niemand konnte damals auch nur erahnen, dass Russland angreifen würde. Aber Russland hat die Zerstörung der Ukraine zu seiner Staatsideologie gemacht. Leider hat die Ukraine das zu spät verstanden. Und im Westen haben viele es bis heute nicht verstanden. Oder sie haben es verstanden, aber es ist ihnen egal.

Konstanze Hoffmann

85,968 Aufrufe • vor 24 Tagen

Ich hatte vor einigen Tagen einen Tweet verfasst zum Krieg in der Ukraine und den Angriff auf St. Petersburg, der für meine Verhältnisse eine enorme Reichweite hatte mit aktuell 518.000 Aufrufen. Leider kamen da sehr viele, beleidigende und absolut nicht konstruktive Kommentare von denen, die scheinbar bedingungslos zur Ukraine stehen. Ich gebe mir immer Mühe, sachlich zu diskutieren, auch wenn es andere Meinungen gibt. Es steht überhaupt nicht zur Debatte, dass Russland 2022 den Krieg angefangen hat, aber hier nochmals die Hintergründe und Interessen in der Hoffnung, vielleicht einige mal zumindest zum Nachdenken zu bewegen. Der Krieg in der Ukraine hat tiefe Gründe. Die NATO hat nach dem Kalten Krieg ihr Bündnis nach Osten erweitert – trotz Versprechen an Russland. 2008 wurde der Ukraine ein NATO-Platz angeboten. Aus russischer Sicht fühlte sich Russland immer mehr bedrängt und bedroht, weil das Bündnis direkt an seine Grenzen rückte. 2014 kam der Umsturz mit US-Hilfe und der Krieg im Donbass. Die NATO-Länder und die EU haben die Ukraine mit Waffen versorgt und Minsk-Abkommen vermittelt, die nicht eingehalten wurden. Russland wollte Ende 2021 mit den USA und der NATO über Sicherheitsgarantien sprechen – keine weitere Erweiterung und keine Raketen in der Ukraine. Die USA und die NATO lehnten ab. Aus russischer Sicht wurde seine Sicherheit ignoriert. Russland hat 2022 den Krieg begonnen. Aus seiner Sicht war das eine Reaktion auf die jahrelange Bedrohung durch die NATO-Expansion und die Ablehnung seiner Forderungen. Die EU hat sich an die US-Linie gehalten. Sie trug Sanktionen mit und unterstützte die Ukraine, ohne eigene starke Diplomatie. Deutschland hatte eine zentrale Rolle. Wir bekamen günstiges Gas über Nord Stream, gut für unsere Industrie. Dann stoppten wir es, machten bei Sanktionen mit und lieferten Waffen. Die Nachteile für uns sind groß: Hohe Energiepreise, Energiekrise und Deindustrialisierung. Viele Fabriken haben Probleme oder gehen weg. Unsere Wirtschaft leidet stark. Es ging auch um andere Interessen. Die USA wollten ihr Schiefergas nach Europa verkaufen und drängten auf Sanktionen. Blackrock und Vanguard kauften ukrainisches Ackerland und wollen am Wiederaufbau verdienen. 2024 unterschrieben die USA und Ukraine ein 10-Jahres-Sicherheitsabkommen. Es geht um langfristige Waffen, Ausbildung, eigene Rüstungsindustrie und NATO-Standards für die Ukraine – als Brücke zur NATO, ohne automatische US-Hilfe. Das zeigt: NATO und EU haben die Erweiterung und Unterstützung vorangetrieben. Die USA wollen Russland langfristig schwächen und Konzerne in der Ukraine profitieren lassen. Russland fühlte sich bedrängt. Deutschland und Europa zahlen mit teurer Energie und weniger Industrie. Wer darüber diskutieren möchte oder etwas anders sieht bzw. widerlegen möchte: sehr gerne, ich freue mich sofern es sachlich bleibt.

Michael 🇩🇪

17,272 Aufrufe • vor 4 Monaten

🎙 Außenminister der Russischen Föderation Sergej Lawrow bei der Sitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen zur Lage in der Ukraine 🗣 Für die absolute Mehrheit der unvoreingenommenen Experten ist völlig klar, dass der Hauptfaktor, der die Suche nach einer friedlichen Lösung der Ukraine-Krise behindert, in der anhaltenden Unterstützung des Kiewer Regimes durch den Westen liegt. Und das trotz seiner Unfähigkeit, das ihm vorgeschriebene Ziel, Russland eine „strategische Niederlage“ zuzufügen, zu erreichen. 🗣 Die Realität ist, dass trotz des totalen Scheiterns der ukrainischen Streitkräfte auf dem Schlachtfeld, die westlichen Schirmherren des Kiewer Regimes mit Besessenheit es dazu bewegen, die sinnlose militärische Auseinandersetzung weiterzuführen. Dazu werden lügnerische Parolen benutzt, die Niederlage des Selenskiy-Regimes würde eine „existenzielle Bedrohung“ für die Ukrainer darstellen, die Russland zu „versklaven“ versuche. 🗣 Es ist offensichtlich, dass diese Behauptungen keinen Hauch von Wahrheit in sich tragen. Russland hat die Sondermilitäroperation im Februar 2022 nicht gegen die Ukraine oder das ukrainische Volk begonnen. Wir waren dazu gezwungen, eine Militäroperation gegen das verbrecherische Regime einzuleiten, dass in der Wahrnehmung seiner Straflosigkeit zu weit ging und den Krieg gegen seine eigenen Staatsbürger im Süden und Südosten der Ukraine sowie die Politik der absoluten Diskriminierung der russischsprachigen Ukrainer nicht aufgeben wollte, die weiterhin die Mehrheit der Bevölkerung dieses Landes darstellen. In Washington und anderen Hauptstädten wird in letzter Zeit offen darüber gesprochen, dass der Westen mittels der Ukrainer und ohne die Leben seiner eigenen Soldaten zu riskieren, einen Krieg gegen Russland führt, das „in seine Schranken gewiesen sein sollte“. Präsident Joe Biden hat diese Situation sogar als eine „kluge Investition“ bezeichnet. 🗣 Die Europäer sollten endlich aufwachen und verstehen, dass die USA mithilfe des Selenskiy-Regimes nicht nur einen Krieg gegen Russland führen, sondern auch das strategische Ziel befolgen, Europa als wirtschaftlichen Konkurrenten enorm zu schwächen. Washington hat seine Energiesicherheit untergraben und damit gefährliche Krisentendenzen in der europäischen Wirtschaft und Sozialbereich provoziert. Auf das Thema der Terroranschläge gegen die Nord-Stream-Pipelines werde ich nicht einmal eingehen. Die Vereinigten Staaten blockieren beharrlich jeden Versuch, ehrliche internationale Ermittlungen durchzuführen, und die gegenwärtige europäische Führung, vor allem in Deutschland, schweigt gehorsam und findet sich mit der öffentlichen Demütigung ab. 🔗 Mehr dazu:

Botschaft der Russischen Föderation

74,530 Aufrufe • vor 2 Jahren

#Analyse Nach einer weiteren furchtbaren Woche in der Ukraine werden einige Entwicklungen immer klarer. 1. Russland eskaliert den Krieg gegen die Zivilbevölkerung. Ausmaß und geografische Ausdehnung des russischen Terrors nehmen täglich zu. Ob ballistische Raketen, düsengetriebene Kamikaze-Drohnen oder gelenkte Bomben: Was Russland erreichen kann, wird angegriffen. Dabei richtet sich der Beschuss systematisch gegen zivile Infrastruktur. Es geht längst nicht mehr nur um Logistik- und Lagerzentren – darunter zahlreiche mit Lebensmitteln und medizinischen Gütern. Angegriffen werden Supermärkte, Tankstellen, Bahninfrastruktur, und alle Strukturen, die das zivile Leben aufrechterhalten. 2. Die Ukraine hat einige Entwicklungen nicht rechtzeitig kommen sehen. Der massenhafte Einsatz düsengetriebener Geran-4- und Geran-5-Drohnen hat sich über zwei bis drei Monate angekündigt. Ein erheblicher Teil der ukrainischen Luftverteidigung war jedoch weiterhin auf Geran-3-Drohnen mit Propellerantrieb ausgerichtet. Mehrere ukrainische Offiziere erklärten mir, man sei deshalb derzeit teilweise wehrlos. Sie gehen davon aus, binnen drei bis vier Monaten eine Lösung zu finden. 3. Russlands Kriegswirtschaft ist uns bei der Luftkriegsführung überlegen. Russlands Produktion und Beschaffung ballistischer, Hyperschall- und Marschflugkörper übersteigt unsere Abwehrmöglichkeiten bei Weitem. Diese Unterlegenheit ist zu einem erheblichen Teil selbst verschuldet: Während Russland seine Wirtschaft weitgehend auf Kriegsproduktion umgestellt hat, befinden sich die westlichen Volkswirtschaften weiterhin im Friedensmodus. Eine adäquate Erhöhung der Produktion findet nicht statt. Deshalb kann die Ukraine noch so sehr bitten: Es gibt schlicht nicht genügend Patriot-Systeme und andere westliche Abfangraketen, um den ukrainischen Luftraum flächendeckend zu schützen. 4. Russland gewinnt diesen Krieg nicht. Das könnte den Eindruck erwecken, Russland sei militärisch überlegen und eine ukrainische Niederlage stehe bevor. Dem ist mitnichten so. Russischer Terror und Raketen haben auf die ukrainischen Streitkräfte bislang höchstens einen peripheren Effekt. Die ukrainische Armee steht weiter massiv an der Front, hält ihre Stellungen und drängt russische Truppen lokal sogar zurück. Es gibt derzeit keine Anzeichen für einen operativen Durchbruch Russlands. Auch ein Fall der Festungsstädte Slowjansk und Kramatorsk in diesem oder dem kommenden Jahr zeichnet sich nicht ab. Ohne grundlegende Strategiewende und beispielsweise Hunderttausende zusätzliche Soldaten kann Russland die ukrainischen Streitkräfte kaum entscheidend besiegen. 5. Putins Strategie besteht aus Terror & Zeitgewinn. Moskau weiß, dass diese Strategie keine entscheidenden militärischen Erfolge bringt. Darum geht es auch nicht primär. Das Ziel ist vielmehr, die Ukraine so weit wie möglich zu zerstören, während die westliche Unterstützung Stück für Stück erodiert. Russland versucht damit, einen militärisch nicht entscheidbaren Krieg in einen politischen und gesellschaftlichen Abnutzungskrieg zu verwandeln. 6. Die Lösung Wir müssen endlich verstehen, dass Russland sich mit uns im Krieg befindet – und daraus keinen Hehl macht. Daraus muss eine strategische Konsequenz folgen. Wenn Russland diesen Krieg nicht durch Zerstörung und Abnutzung gewinnen soll, müssen wir es auf dem Schlachtfeld zurückdrängen. Das bedeutet: Russland in der Ukraine zu besiegen. Die Ukraine benötigt dafür offensive und defensive Fähigkeiten: Sie muss russische Logistik, Produktionskapazitäten und militärische Infrastruktur wirksam bekämpfen und gleichzeitig ihre Städte und Bevölkerung besser vor dem Terror schützen. Ziel muss sein, Russland wirtschaftlich und militärisch schneller an seine Grenzen zu bringen, als es die Ukraine zerstören kann. Denn eines zeigt sich erneut sehr deutlich: Russland kann die Ukraine nicht schnell militärisch besiegen. Aber Russland kann sie langsam zerstören. Genau das müssen wir verhindern.

Julian Röpcke 🇩🇪🤝🇺🇦

67,163 Aufrufe • vor 1 Monat