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.Masterplay begleitete Arda's Run als würde er selbst seit 123 Std weder schlafen noch essen & gleichzeitig Goethe persönlich channeln Gibt kein vergleichbares Talent, welches immer aufs Neue beweist, wie schön unsere Sprache sein kann Prep, Melodik, Timing = ungeschlagen

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Heute werden natürlich wieder kräftig Videos der gestrigen #Lanz-Sendung mit Ricarda Lang geteilt und klar kann man sich auf den Ausschnitt stürzen, in dem #RicardaLang zugeben muss, dass sie keine Ahnung hat, wie hoch die durchschnittliche Rente in #Deutschland ist oder als Markus Lanz ihr vorliest, wofür Deutschland alles #Entwicklungshilfe ausgibt. Aber ich finde etwas anderes viel dramatischer, weil es die ganze ideologische Ignoranz, Ahnungslosigkeit und Weltfremdheit der Grünen viel mehr auf den Punkt bringt. Und das waren ihren „Lösungsansätze“ zum Thema #Migration. 1. Man muss sich mal bewusst machen, dass Frau Lang im bald 9 (!) Jahr der völlig unkontrollierten Zuwanderung noch immer über einen europäischen Verteilmechanismus als zentrale Lösung für die Begrenzung einer Migration nach Deutschland spricht. Ein Ansatz, der seit 2015 rauf- und runtergebetet wurde und nicht funktioniert, weil die anderen schlicht und ergreifend (zurecht) nicht wollen, weil Deutschland u.a. auch nichts daran ändert, seine Sogwirkung durch die Anreize des deutschen Sozialsystems einzudämmen. Die einzige Lösung, die Frau Lang als praktikabel betrachtet, ist also keine. Das heißt: Es gibt mit Frau Lang und ihrer Partei keine Begrenzung der Migration. Fertig. 2. Liegt dies - und das wurde ebenfalls gestern mehr als deutlich - vor allem daran, dass die Grünen nicht sehen, dass es überhaupt falsche Anreize durch dieses Sozialsystem gibt. Der wesentliche Pull-Faktor Sozialstaat/Bürgergeld wird auch in Jahr 9 des Zustroms negiert. Auf die Feststellung von Markus Lanz, dass das in Arbeit bringen der Migranten ja auch nicht funktionieren würde, gibt es einen ungläubigen Blick. Als Lanz ihr die Zahlen präsentiert, dass in den Niederlanden 60% der Ukrainer arbeiten und in Polen gar 90%, während es hier nicht einmal 20% sind, verweist sie auf bürokratische Hürden als Grund. Die völlig falsche wirtschaftliche Anreizstruktur, die Deutschland setzt, wird als „nach unten treten“ abgetan. 3. Für Frau Lang liegt die Lösung aller Probleme im Kontext der Migration in mehr finanziellen Mitteln. Kein einziges Mal schafft sie es, zu erkennen, dass Integration eine Frage der Masse ist und nicht eine Frage des Geldes. Selbst wenn jeder Asylbewerber irgendwo untergebracht werden kann in den Kommunen, heißt das nicht, dass jemand integriert wird. Selbst wenn du den Schulen mehr zukommen lässt, kannst du dir die Lehrer nicht wie den Rippen schneiden und löst das Problem nicht, wenn von 17 Kindern in der Schulklasse nur 6 Kinder so Deutsch sprechen, dass Unterricht möglich ist. 4. Noch immer palavert Frau Lang vom Fachkräftemangel, ohne wahrhaben zu wollen, dass selbst wenn wir bürokratische Hürden abbauen, ausländische Berufsabschlüsse samt und sonders anerkannt werden und es kein Bürgergeld gäbe, dass den Anreiz für viele, eine Arbeit aufzunehmen, gegen null steuern lässt, es einen beträchtlichen Anteil von Personen unter den Migranten, die zu uns kommen, gibt, die niemals in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren sein werden. Weil sie funktionale Analphabeten sind, weil sie in ihrem Heimatland nur die Grundschule besucht haben, über keine Qualifikation verfügen und was das entscheidende ist: zum Teil auch gar nicht in der Lage sind, hier nachträglich eine Qualifikation zu erlangen, weil es von der Arbeitseinstellung und dem kognitiven Fähigkeiten schlichtweg nicht ausreicht. Und bei all dem haben wir noch nicht einmal im Ansatz über kulturelle Kompatibilität gesprochen. Es wird immer gesagt, die Leute würden Frau Lang nur optisch angreifen und nicht inhaltlich. Hier ist meine inhaltliche Auseinandersetzung. Und sie sollte jedem klar machen, dass wir von Menschen regiert werden, die gefährlicher sind als es die AfD je sein könnte. Von Menschen, die nicht nur nicht wissen, wie hoch die #Durchschnittsrente in Deutschland ist, sondern deren ideologischer Wahn jeden Lösungsansatz in Bezug auf das größte Problem unserer Zeit verhindert.

Anabel Schunke

628,751 次观看 • 2 年前

Hier ist die EHRLICHE Rede zum #Stadtbild, die Friedrich Merz sich niemals trauen würde zu halten. Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, die für mich schönsten Sätze unserer Nation stehen über unserem Parlament und über den von Laternen und Kerzenschein fahl erleuchteten, aber Tausenden Köpfen auf einem Platz in Leipzig im Jahr ‘89. Diese Sätze lauten: “Wir sind das Volk” und “Dem deutschen Volke”. So sehr dieser Begriff vom Volke in unserer Geschichte missbraucht und als Massenvernichtungswaffe eingesetzt worden ist, so lebendig und unbeugsam steht er doch über unserem wichtigsten Ort und über unserer stolzesten Stunde als Deutsche. Wenn all der Schrecken dieses Wort nicht vertreiben oder für immer kontaminieren konnte, wenn dieses Wort – Volk – wieder auferstehen konnte aus der moralischen Asche unserer Geschichte, wenn es als Schutzschild gegen Tyrannei dienen konnte und bis heute dient, obwohl es einst auf den Bannern der Nazi-Tyrannei stand, dann spüren wir ja die Selbstheilungs- und Selbstbehauptungskraft dieses Wortes. Das Wort Volk lebt, weil es eine historische und unverhandelbare Wahrheit beschreibt: Es gibt ein deutsches Volk und das vereinte Deutschland ist das Land des deutschen Volkes. Es zu beschützen, zu verteidigen und seinen Wohlstand zu mehren, ist oberste Aufgabe aller Politik. Ein Land besteht immer und zu allererst aus dem Volk, aus seiner Kultur, seinen Traditionen, seiner Sprache, seiner Religion, bei uns ist es das Christentum, nicht aus der Landschaft. Ein Land, ein Volk, das seine Grenzen nicht schützt, muss immer und zwangsläufig irgendwann aufhören zu existieren. Kein Volk überlebt, kein Land bleibt bestehen, wenn immer mehr Menschen immer weniger gemeinsam haben. Das Gemeinsam-Haben, das Teilen der Geschichte und die Übereinkunft darüber, wie man leben will – all das ist Volk. Wir sind auch ein gastfreundliches Volk. Wir sind bereit unser Land zu teilen mit Menschen, die unsere Werte teilen, vor allem den Wert harter Arbeit. Millionen Menschen sind durch Arbeit Deutsche geworden, Arbeit unter Tage, Arbeit an den Fließbändern, Arbeit beim Griechen, beim Italiener, beim Jugo, die wiederum Teil unserer Heimat und unserer Identität geworden sind. Sie haben uns bereichert. Aber Deutscher wird man durch Arbeit, nicht durch Arbeitslosigkeit. Teil unseres Landes wird man, indem man bereit ist einzuzahlen, nicht herauszunehmen, was andere erarbeitet haben. DAS war der deutsche Irrweg der letzten zehn Jahre. Bis heute bezahlen wir Menschen, um illegal über unsere Grenzen zu kommen. Wir locken sie in unsere Sozialsysteme und versichern ihnen, dass sie hier bleiben dürfen, wenn sie es nur nach Deutschland hinein schaffen. Kein Volk kann in unserer globalisierten Welt, in der unser Sozialstaat durch Millionen Whatsapp-Gruppen strahlt, eine solche Politik überleben. Um es klar und unmissverständlich zu sagen, wir empfinden keinen Zorn, schon gar keinen Hass gegen die Millionen Menschen, die in den desolatesten Winkeln dieser Erde vom deutschen Sozialstaat träumen. Schließlich locken wir sie ja an mit Sozialleistungen, die kein anderes Land auf der Welt bereit ist zu zahlen. Unsere Entschlossenheit richtet sich ab heute einzig und allein gegen uns selbst, gegen die zerstörerische Politik des Jahrzehnts seit 2015, gegen eine Ideologie, die es erlaubt und mit Steuermitteln befördert hat, dass besonders der todbringende Islamismus ungehindert zu uns einwandern kann, eine religiöse Ideologie, die überall auf der Welt nur Elend angerichtet hat. Der Islamismus beginnt nicht erst beim Terroranschlag. Der Islamismus beginnt, wenn Töchter schlechter behandelt werden als Söhne und ja, das ist inzwischen deutscher Alltag geworden. Der Islamismus richtet sich immer zuerst gegen die Juden im Land, die wir schändlich im Stich gelassen haben, aber schon im nächsten Schritt gegen unsere Töchter, die unter der Dominanz des Islamismus im Stadtbild ihre Freiheit verlieren. Wir können keine illegale Massenmigration mehr zulassen, die unsere Töchter verachtet und uns alle als Ungläubige unterwerfen will. Unsere Vorstellung, diese Menschen in ihrer Heimat, zum Beispiel in Afghanistan, militärisch umerziehen zu können, war falsch. Aber noch falscher ist, sie mitsamt ihrer mit uns unvereinbaren Kultur für die massenhafte illegale Einreise auch noch zu bezahlen. Unsere Kinder, allen voran unsere Töchter werden uns das nicht verzeihen, weil diese Politik vom Land und vom Leben ihrer Eltern für sie nichts mehr übrig lässt. Es ist nicht die Migration, die unser Stadtbild zunehmend prägt, es ist die Einwanderung von Armut und Islamismus, die das deutsche Volk zunehmend überwältig, finanziell, wirtschaftlich und kulturell. Wenn wir bald alle miteinander in den wunderschönen Advent gehen, dann werden uns Panzersperren aus Beton rund um all unsere Weihnachtsmärkte daran erinnern, dass keine Kultur, sondern eine Bedrohung zu uns eingewandert ist. Dass es sich bei dieser Bedrohung um den Islamismus handelt, erkennen Sie daran, dass kein einziges öffentliches Fastenbrechen mit Betonpollern vor Anschlägen geschützt werden muss. Unser Land kann nicht länger das Aufmarschgebiet für junge Männer sein, die manchmal sogar unverhohlen in Uniformen einer fremden Macht, in Anlehnung an die Schlächter von ISIS und Hamas, für das Kalifat demonstrieren, während wir sie mit Bürgergeld und Asylbewerberleistungen finanzieren, obwohl sie längst ausreisepflichtig sind. Es kommen illegal zu uns Menschen, die unsere Sprache zwar nicht beherrschen und uns doch neue Worte wie “Gruppenvergewaltigung” bescheren. Das ist nicht rechts, das ist die Kriminalstatistik. Früher standen Schießereien auf jeder Titelseite, weil sie selten waren. Inzwischen sind sie so häufig, dass sie es nicht mal mehr groß auf die Lokalseiten schaffen. Viele unserer Freibäder sind eben nicht mehr das, FREI, sondern No-Go-Areas für unsere Kinder, vor allem für unsere Töchter. Fahren Sie nach Duisburg-Marxloh und sprechen Sie mit den türkischen Ladenbesitzern, die sich dort eine Existenz aufgebaut haben. Jeder einzelne wird Ihnen sagen, dass die deutsche Migrationspolitik verrückt und selbstzerstörerisch ist. Wir müssen doch nicht erst unsere Töchter fragen, um zu erkennen, dass der Kurfürstendamm und der Jungfernstieg heute anders aussehen, besonders abends, als noch vor zehn Jahren. Wir wissen alle, dass unsere Töchter abends nicht mehr an diese Orte können, an denen wir noch unbeschwert unsere Jugend verbracht haben. Das sind die Orte, an denen unsere Kultur unterworfen wird. Der Grund dafür sind junge arabische Männergruppen, die wir mit Sozialleistungen dafür belohnen, illegal nach Deutschland einzureisen und ihre Ideologie, die Gewaltkultur ihrer Heimat zu uns zu tragen. Das können wir nicht mehr zulassen. In der Polizeistatistik gibt es unter der schweren Gewaltkriminalität kein einziges Delikt – von Raub über Vergewaltigung bis Mord – in der illegale Migranten nicht so dramatisch überrepräsentiert sind, dass man die unkontrollierte, meist islamistische Masseneinwanderung zum nationalen Notstand erklären muss. Wir setzen deutsches Steuergeld ein, um Gewalt gegen unsere Kinder – und immer zuerst gegen unsere Töchter – zu importieren. Es wäre historisch unverzeihlich, nicht umzukehren. Was wir in der öffentlichen Debatte der letzten Tage nun “Stadtbild” nennen, ist nichts anderes als eine beschönigende Beschreibung für die direkten Auswirkungen der illegalen Massenmigration: Angst, Niedergang und Gewalt. Unsere Botschaft an alle, die illegal zu uns kommen wollen, soll daher fortan lauten: In Deutschland ist kein Platz für Euch. Eure mühsame Reise wird an unserer Grenze enden. Wir werden illegale Einreise ab sofort nicht mehr mit Sozialleistungen und der deutschen Staatsbürgerschaft belohnen. An der deutschen Grenze beginnt der deutsche Rechtsstaat. Die illegale Einreise ist eine Straftat, die mit aller Härte verhindert – und sollte sie doch gelingen – mit Abschiebung geahndet wird. Kein Land wird noch einen Cent Entwicklungshilfe erhalten, bevor es nicht ALLE seine Staatsbürger zurückgenommen hat, die sich illegal in Deutschland aufhalten. Wir wollen inneren Frieden durch Stärke. Innerer Frieden kann nur bestehen bleiben, wenn wir stark an unseren Grenzen stehen. Alles andere führt in den Alptraum der sozialen Verteilungskämpfe. Wir werden nicht zulassen, dass wir uns schon in naher Zukunft entscheiden müssen, ob wir Bürgergeld oder Rente auszahlen. Die oberste Maxime unserer Politik wird in Zukunft lauten: Mehr Raus als Rein. Es kann nicht sein, dass sich Jahr für Jahr MEHR illegale Migranten im Land befinden. Wir werden ab sofort alle Politik darauf ausrichten, dass mehr illegale Migranten dieses Land verlassen als betreten. Unsere Grenzen sind ab sofort geschlossen für jeden illegalen Übertritt. Jeder Mensch kann im Stadtbild sehen, dass diese Politik alternativlos ist. Es geht um nicht weniger als um unsere Existenz, ein weltoffenes, wohlhabendes, freies, christlich-abendländisch geprägtes Land für unsere Kinder. Wenn wir uns zwischen UNSEREN Kindern und den Glücksrittern dieser Welt entscheiden müssen, dann entscheiden wir uns immer für unsere Kinder. Es gibt ein deutsches Volk. Wir sind das deutsche Volk. Und wir wollen und wir werden das deutsche Volk bleiben.

Julian Reichelt

199,575 次观看 • 10 个月前

Gestern war ich auf dem Bebelplatz und konnte spüren, welche Kraft Liebe und Zusammenhalt für alle Menschen entfachen kann. Wenn man sich zur Aufgabe macht, zu versöhnen und zu verbinden, statt zu hassen. Eine Atmosphäre, wie ich sie bei pro-israelischen Veranstaltungen, Demos und Events seit dem 7. Oktober immer und immer wieder erlebt habe. Auch in den dunkelsten Zeiten, dem größten Massaker an ihrem Volk seit der Schoah, habe ich an keinem Tag Hass gespürt. Ich spürte Angst, Verzweiflung, Hoffnung und den unbeugsamen Wunsch nach Frieden - für Israel wie für Gaza. Die ersten beiden Wahrnehmungen, Angst und Verzweiflung, beschämen mich. Ich finde bis heute keine Worte dafür, dass Freunde von mir und ihre gesamte Community sich in Berlin nicht mehr sicher fühlen konnten. Dass die Kippa unter einer Baseball-Cap verschwand und selbst ich, ohne Kippa selbstverständlich, aber mit gelber Hostage-Schleife, von hasserfüllt kreischenden Menschen wüst beschimpft und bedrängt wurde. Ausgerechnet hier, in Berlin, der Stadt, die wie keine andere Stadt auf der Welt wissen müsste, wohin Judenhass führen konnte und was ein Völkermord ist. Wie er mit industrieller Kälte und ohne jegliche Menschlichkeit geplant wurde (googelt mal Wannsee-Konferenz oder noch besser: besucht das Museum in der Villa der Konferenz am Großen Wannsee). Ich stehe dort also gestern auf dem Bebelplatz, im historischen Zentrum meiner Stadt, die ihrer Verantwortung schon lange nicht mehr gerecht wird, und höre eine von Demut und Dankbarkeit sehr stille Menge aus vollen Kehlen das Lied "Hevenu Shalom Aleichem“ singen. Teilweise zerrissene Menschen, deren Freude über die Heimkehr der Geiseln immer wieder überschattet wird von vielen Fragen. Fragen danach, wie es dazu kommen konnte. Wie Terroristen über den gesamten Westen eine Subkultur kreieren konnten, in der rote Dreiecke und Rufe nach der Zerstörung Israels als legitime Kritik und die Verbrechen des 7. Oktober als notwendiger Widerstand deklariert werden. Wie als Antwort auf diese Ohnmacht, die trotz der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten, den sich hier wirklich jeder wünscht, auch ein unsicheres Bild für die Zukunft jüdischen Lebens in Deutschland und Europa zeichnet, singen sie. Das Lied "Hevenu Shalom Aleichem“ habe ich schon immer geliebt. Lange, bevor ich seine Bedeutung und Tragweite erahnen konnte. Wir sangen es im Schulchor auf- und ab. Irgendwann sang ich es nur noch mit Gänsehaut . Die Botschaft "Frieden für alle“ wurde ein Motto meiner gesamten Sicht auf die Welt. In diesen Zeiten ist sie leider wieder viel aktueller als wir alle uns das erhofft hätten. Als sie gestern auf der Danksagung für die Rückkehr der Geiseln gesungen wurde, wurde mir klar, dass sie ein Teil der Antwort auf eine Frage war, die mir seit zwei Jahren immer und immer wieder gestellt wird: Woher kommt dein Einsatz für Israel? Bist du Jüdin? Hast du familiäre Verbindungen zum Judentum? Nein, ich bin keine Jüdin. Ich habe einige jüdische Freunde, fantastische Menschen, bin aber kein tief involvierter Part der jüdischen Kultur. In meiner Wohnung gibt es keine Mesusa am Türrahmen. Im Fenster steht keine Chanukkia. Allerdings war ich mit 16 Jahren in Auschwitz, später in Treblinka. Für mich ist „Nie Wieder“ keine Phrase, kein Serviervorschlag, kein geerbter Kratzer in einer ansonsten makellosen Hülle, den man eben mitschleppen muss. Als ich Margot Friedländer die Hand schütteln durfte, durchzuckte mich die Wucht eines Menschen, der wie kein Zweiter die bestialischen Verbrechen des Holocausts erleben musste und nun, wie ein Engel der Vergebung, mit uns, den nachfolgenden Generationen, darüber sprechen, aufklären konnte. Ich nahm mir vor, wenigstens ein Hauch davon weiterzutragen. Das, was ich konnte. Ein Promille-Anteil an der unfassbaren Präsenz und Wichtigkeit einer Margot Friedländer. Ich wusste, dass ich in 1000 Leben nicht ihre historische Bedeutung erlangen würde - aber ich wollte auch nicht nichts machen. Auch das ist ein Teil der Antwort auf die Frage nach meiner Motivation. Ich habe Juden stets als sehr zurückhaltend, schlau, großzügig und friedfertig wahrgenommen. Und als Menschen, die noch immer schwer mit Vorurteilen zu kämpfen haben. Dieser Eindruck hat sich in den letzten Jahren leider bestätigt und auf grausame Weise verschärft. Und nun stehen sie hier. Junge Menschen, alte Menschen, Menschen eben. Mein Sohn Luca ist noch keine zwei Jahre alt. An meiner Hand wiegt er sich zu "Frieden für alle, für die ganze Welt“. Er versteht die Worte nicht, aber ich glaube, er begreift die Stimmung - und ich heule. Stehe einfach mitten zwischen Unter den Linden und Hotel de Rome und weine, als müsste ich jede Träne aus mir rauspressen, die verfügbar ist. Aber ich lächle dabei. Das Lied gibt mir Flügel, Hoffnung und Kraft. Ich nehme den Menschen, die hier stehen und singen, jedes Wort ab. "Hevenu Shalom Aleichem“ bekommt für mich heute noch einmal eine ganz andere Bedeutung. Obschon ihnen am 7. Oktober tausende Mitbürger genommen wurden, sie täglichen Terrordrohungen ausgesetzt sind, ihr einziger Staat von allen Seiten angegriffen wird, auf unseren Straßen Hass gegen sie herausgebrüllt wird und sie mehr als zwei Jahre auf die Rückkehr ihrer Geiseln aus der Hand von Terroristen warten mussten, die immer und immer wieder ankündigen, dass sie nicht ruhen werden, bis ihr Ziel, die Auslöschung Israels, erreicht ist, sehe ich keinen einzigen Menschen hier auf dem Bebelplatz, der sich Rache wünscht. Der sich Vergeltung wünscht. Der sich ausmalt, wie man seinen Angreifer nicht nur abwehren, sondern auch vernichten könnte. Jeder, den ich sehe, wünscht sich Frieden für alle. Ich möchte so sein wie diese Menschen. Hevenu Shalom Aleichem.

Marie von den Benken

34,789 次观看 • 10 个月前

Die #AchtungReichelt Weihnachtsansprache Die Geschichte mag mich korrigieren, aber ich glaube, wir befinden uns am Vorabend eines besonderen Weihnachtsfestes, nach dem wir uns in kommenden Jahren noch zurücksehnen werden. Unsere stolze Volkswirtschaft steht noch mächtig und beruhigend vor uns, aber innerlich hat sie längst zu wanken und zu bröckeln begonnen. Die Symbole unserer christlichen Tradition erfüllen Straßen, Geschäfte und Wohnzimmer, unsere Lichter leuchten hell und zuversichtlich, aber die Festungsanlagen, die unsere Weihnachtsmärkte schützen, deuten darauf hin, dass der Kampf um unsere Kultur längst begonnen hat. Die Neun- und Zehnjährigen, die in diesem Winter mit Eltern oder Großeltern zwischen Glühwein- und Schmalzgebäckbuden wandeln, kennen NUR noch diese Realität der ständigen Bedrohung, nachdem sie als kleine Kinder an den Zugängen der Weihnachtsmärkte strenge Passkontrollen erlebt haben, die es an den Grenzen ihres Landes schon längst nicht mehr gibt. Wir sind ein Land geworden, das wir uns niemals hätten vorstellen können, wenn man uns vor wenigen Jahren davon erzählt hätte. Niemand, der in diesen Tagen in Ruhe mit seinen Kindern redet, wird die Spuren übersehen können, die der eingewanderte Islamismus in ihrem kleinen Leben, auf Schulhöfen und in Straßenbahnen, bereits hinterlassen hat. Wir sind noch nicht die Minderheit im eigenen Land, aber unsere Kinder sind bereits die Schwächeren in ihrem Alltag. 75 Jahre Wachstum, Innovation und Wohlstand haben eine deutsche Kulisse von enormer Stabilität geschaffen, eine gewachsene Friedenslandschaft aus Beton und Autobahnen, Industrie und Sozialstaat, aus Weltmarktführerschaft und Bewunderung. Aber in seinen Grundfesten ist unser Land längst erschüttert. Ein Jahrzehnt des hoch-ideologischen Moralismus ist nicht spurlos an uns vorbeigegangen. Die totale deutsche Überlegenheit hat sich mal wieder als Irrweg herausgestellt. Der Klimafanatismus hat unser wirtschaftliches Fundament zerstört, der Migrationsfanatismus unser gesellschaftliches Fundament ausgehöhlt, unsere Identität in ein historisches Risiko gestellt, die von Politik und Medien eingeforderte und eingepeitschte Linientreue bei allen großen politischen Debatten hat uns verhärtet, die Angst, mit der Politik betrieben wird, hat an unserer Seele genagt, die Brandmauer teilt unser Land entlang von Gesinnungslinien, die Energiepreise fressen die Leistung ganzer Arbeitergenerationen und Unternehmerdynastien auf, in unseren Schulen können wir uns nicht mehr auf eine Sprache einigen, der Wortbruch ist zur politischen Führungsroutine geworden, der Widerspruch ist in der politisch-medialen Elite geächtet, der Glaube an die Meinungsfreiheit ist schwach wie eine bläulich flackernde Kerze, unseren Kindern hinterlassen wir kein Aufstiegsversprechen, sondern einen historischen Schuldenberg; sie werden arbeiten und bezahlen müssen für Dinge, für Ideen, die sie niemals angerichtet haben. Politik wird gegenüber dem Volk als Zermürbung und Zersetzung betrieben mit einer niemals endenden Abfolge von kleinmütigen Nutzlosigkeiten, von Kompromissen, die zum hoffnungslosen Selbstzweck geworden, Bürokratismus und wahnwitzige Regulierung sind wie bei Gulliver zu unendlich vielen Fäden gesponnen, die uns fesseln. Unser nationales Projekt für 2026 kann nur die geistig-moralische Erneuerung unserer selbst als Bürger sein. Das schweigende Marschieren für eine politische Klasse, deren Entscheidungen selbst-evident, in sich selbst bewiesen grundfalsch und selbstzerstörerisch sind, muss auch dort enden, wo man Konflikt und Widerspruch bisher gescheut hat. So ein Wandel geschieht nicht durch Befehl und Schreierei, sondern durch lustvolles, fröhliches, unbeugsames, freundliches Vorleben der individuellen Freiheit. Unser nationales Projekt für 2026 kann nur sein, uns vom Staatsglauben abzukehren und Erneuerung in uns selbst zu suchen. Was wir brauchen, ist die geistige Unabhängigkeitserklärung von Millionen Menschen, die bisher noch von der Weisheit der Obrigkeit ausgegangen sind. Die Obrigkeit sind wir. Nur in uns kann ein deutsches Comeback liegen, und es beginnt mit dem unerschrockenen Widerspruch, wann immer wir erkennen, dass der Staat sich unserem Streben nach Glück – und dem Streben unserer Kinder – in den Weg stellt. Alle staatliche Macht ist nur legitimiert dadurch, dass sie unsere Freiheit und unser Streben nach Glück beschützt, dass sie nicht mehr Umverteilung schafft, sondern weniger, dass sie Wachstum ermöglicht, statt das Schrumpfen zu verwalten und ideologisch zu beschönigen. Was wir 2026 brauchen, ist die Wiederentdeckung der Wirksamkeit. Nichts ist wirksamer in der Demokratie als der Bürger, der sich das Versagen des Staates nicht länger bieten lässt. Alle Macht, aber vor allem aller Wandel geht vom Volke aus. Es ist am Volk, das auch zu leben. Wenn wir doch erkannt haben, dass vom alles übersteuernden Steuerstaat keine Erneuerung und keine Reform zu erwarten ist, dann können nur wir selbst das sein. Ja, das ist mühsam. Ja, das mag unserem nationalen Naturell widersprechen, aber die Alternative ist wirtschaftlicher Niedergang, unter dem noch Generationen leiden werden. Oft höre und lese ich, dass das Vertrauen in den Staat schwindet. Das wird in Deutschland stets klagend und besorgt berichtet. Aber es gibt in unserer Demokratie das konstruktive Misstrauen. Es ist im Grundgesetz festgeschrieben. Konstruktives Misstrauen gegenüber dem Staat und den Mächtigen ist keine Delegitimierung, sondern unser bestes Recht. Rechte leben nicht auf Papier, sondern immer nur, indem man sie wahrnimmt, stur darauf besteht und sie beharrlich auslebt. Die Wirtschaftskrise, die auf Deutschland zurollt und in der es um all den Wohlstand gehen wird, den alle Generationen seit dem zweiten Weltkrieg geschaffen haben, wird nicht von Mitläufern und Duckmäusern überwunden werden, sondern nur von stolzen Bürgern, die sich selbst erwecken und auf das bestehen, was doch aus sich selbst heraus bewiesen ist: Dies ist unser Land und das Land unserer Kinder, kein buntes Siedlungsgebiet. Dies ist der Ort, an dem wir ohne Angst, in unserer Sprache, in unseren Grenzen, ausschließlich nach UNSEREM Recht und Gesetz (Worte wie Scharia sollten unsere Kinder nicht einmal kennen), mit unseren Werten und Traditionen nach Glück streben dürfen, ohne dass Politik durch Verbote, Ideologie und ein alles erdrückendes Abgabenregime darüber entscheiden darf, wie wir unser Leben gestalten.

Julian Reichelt

127,166 次观看 • 8 个月前

Die #Demokratie kann in weiten Teilen Europas schon in 10-15 Jahren vorbei sein. Wenn in den USA 2028 nicht mehr gewählt wird oder es zu Pseudo-Wahlen kommt (wie wir es aus vielen Autokratien und Diktaturen kennen), fällt die liberale Demokratie anschließend auch in etlichen europäischen Staaten. Und die Europäische Union würde in der aktuellen Form zu Ende gehen. Die USA sind seit dem Zweiten Weltkrieg – ungebrochen und immer noch – die kulturelle und politische Leitnation für Europa. Zudem sind wir in Sicherheitsfragen nach wie vor massiv von den Vereinigten Staaten abhängig. Damit sind wir auf vielen Ebenen erpressbar. Ein autokratisches US-Regime würde maximalen Druck auf europäische Staaten ausüben, ihrem autokratischen Beispiel zu folgen. Sie würden dafür in sämtlichen europäischen Ländern auch große (!) Parteien finden, die bereit und interessiert sind, sich für die Umstellung auf ein autokratisches, korruptes System zu verbünden. Die massive Unterstützung durch etliche Tech-Bros, machtvolle KI und hoch professionelle Troll-Fabriken sämtlicher Autokraten und Diktatoren käme hinzu. Wir sind bereits heute eine amerikanische und chinesische Daten-Kolonie. Social Media und KI würden das Thema kommunikativ erledigen. Sie würden es in unsere Kinderzimmer, Wohnzimmer und Meetingräume tragen. Mit cleveren Algorithmen. Mehr als 100 Millionen Menschen in Europa und Millionen in jedem einzelnen Land würden blind den verheißungsvollen neuen Führern folgen. Das Playbook ist bekannt und tausendfach in der menschlichen Geschichte durchgespielt. Die massenkommunikativen Instrumente dafür waren noch nie so effektiv wie heute. #Deutschland, #Österreich, #Frankreich – auch wir sind ernsthafte Kandidaten für den Verlust der Demokratie in den nächsten 15 Jahren. Das kann jetzt alles sehr schnell gehen. Es kann, es muss nicht. Es hängt auch wesentlich von uns ab. UNS, das sind die Bürgerinnen und Bürger. Die wichtigste Rolle in einer Demokratie. Die Daumenregel aus systemischer Sicht ist einfach: Wenn eine Regierungsspitze weiß, dass sie und ihr Umfeld bei einem Machtwechsel aufgrund ihrer korrupten Geschäfte nach demokratisch-rechtsstaatlichen Kriterien im Gefängnis landen wird, hat sie kein Interesse mehr, reguläre Wahlen zuzulassen. An diesem Punkt sind die USA. Innerhalb der EU ist aktuell Ungarn dort. Freilich haben unsere Demokratien auch Verteidigungs- und Widerstandskräfte. Checks und Balances in den USA, im Falle von Ungarn die Einbettung in die EU. Deswegen wird das Ringen um den rechten Weg – in den konkreten Fällen im doppelten Sinne – ein großes sein. Trump selbst sagte vor den letzten Wahlen bei einer Veranstaltung öffentlich: „Wählt mich dieses Mal, dann müsst ihr nie mehr wählen.“ In den USA gibt es wesentliche Kräfte, die ganz offen deklarieren, dass Donald Trump eine dritte Amtszeit haben wird. So hat dies zuletzt auch sein ehemaliger Chef-Berater Steve Bannon in mehreren Interviews völlig ungeniert und selbstbewusst kundgetan. Ein mögliches Szenario unter vielen: Wenn beispielsweise die Nationalgarde aufgrund vermeintlicher Sicherheitsnotständen in 20 Städten ist, hätte Trump oder sein Nachfolger – so er seine Amtszeit nicht abschließt – einen Vorwand, Wahlen aufzuschieben. Dies würde u.a. mit dem Hinweis auf die Ukraine erfolgen. Dort sind die Wahlen ausgesetzt (zu unsicher). Bisher wurde die Nationalgarde auf 5 Städte angesetzt; es bleiben noch fast 3 Jahre. Diesem Thema und etlichen anderen Fragestellungen widmen wir uns in einer aktuellen Vermessung der Welt im Podcast #AufDemRotenStuhl – mit dem großartigen Bernhard Egger. Eine Tiefenbohrung in persönlichen, beruflichen, politischen, spirituellen und weltlichen Dimensionen:

Matthias Strolz

31,388 次观看 • 9 个月前

Die links-grünen Hauptstadtmedien, die öffentlich-rechtlichen Propaganda-Anstalten, der NGO-Komplex, alle linken Parteien und wesentliche Teile der linken CDU und der Bundesregierung wollen uns mit der Macht von Milliarden Euro einreden, dass eine Machtergreifung durch Rechtsextreme die größte Bedrohung für “unsere Demokratie” ist. Ihre Antwort darauf lautet: Zum Schutze der Demokratie Opposition und freie Medien verbieten und zensieren. Die deutsche Tragödie könnte mal wieder sein: Aus Angst vor der Diktatur schlittern wir steuer- und gebührenfinanziert in die Diktatur, allerdings in eine linke Diktatur. Ich sage es ganz klar: Ich bin inzwischen in tiefer Sorge vor einer solchen linken Diktatur in diesem Land. Kein vernünftiger Mensch kann ja noch Zweifel daran haben, dass das links-grüne politisch-mediale Milieu entschlossen ist, die übelsten autoritären Methoden anzuwenden, um die eigene Macht gegen neue Reichweiten, neue Bewegungen, neue Parteien und neue Medien zu verteidigen. Ich kann es nur immer wieder betonen: Wir bei NIUS machen uns mit keiner Partei gemein. Wir waren kritisch gegenüber den Grünen an der Macht. Wir sind kritisch gegenüber der CDU und der SPD an der Macht. Wir wären auch genauso kritisch gegenüber der AfD an der Macht. Denn genau das ist unser Beruf und unsere gesellschaftliche Aufgabe. Wir glauben bei NIUS auch nicht an politische Erlöser. Ich zum Beispiel habe meine Zweifel, ob eine AfD selbst mit absoluter Mehrheit in der Lage wäre, die Abschiebemaßnahmen gesellschaftlich durchzusetzen, die sie verspricht und die auch ich in weiten Teilen für richtig halte. Ich bin grundsätzlich skeptisch gegenüber allen Parteien, je mächtiger, desto mehr, und ich marschiere mit niemandem. Dennoch muss ich objektiv feststellen: Viele, viel zu viele politische und mediale Machthaber in diesem Land wollen sowohl die erfolgreichste und beliebteste neue Partei als auch die erfolgreichste und beliebteste neue Medienmarke verbieten. Es ist genau dieser Verbots-Zweiklang, der jeden freiheitsliebenden Menschen alarmieren müsste, allen voran die Wächter von der sogenannten vierten Gewalt, denn schon eines von beidem würde das Ende der Demokratie in Deutschland bedeuten, beides zusammengenommen wäre der Absturz in die Hölle des Totalitarismus. Aber in Medien und Politik erklingt kaum Widerspruch, stattdessen herrscht die Omerta der Guten. Jeder weiß plötzlich, dass er zu schweigen hat. Je entschiedener man noch widerspricht, desto einsamer und isolierter wird man in diesem neuen Deutschland der linken Gesinnungstyrannei. #AchtungReichelt

Julian Reichelt

138,478 次观看 • 7 个月前

Ich war für euch gestern Abend bei Alice Schwarzer in Tübingen. Der große Saal im Kino "Museum" war mit etwa 500 Zuschauern voll besetzt. Polizei war zugegen, da gegenüber dem Veranstaltungsort eine Gruppe von etwa 25 jungen Leuten gegen die „queerfeindliche Rassistin“ Schwarzer demonstrierten. Kommentar von Schwarzer dazu: „Anscheinend muss man mittlerweile Mut haben, um Alice Schwarzer einzuladen. Ich ordne das als Folklore ein“. Und diese positivistische Gelassenheit sollte den Abend mit der 83-Jährigen prägen. So klar ihre Ansagen bekanntlich sind, so heiter und wohltuend unaufgeregt kommentiert sie selbst Rückschläge im Kampf für ihre Form des Feminismus. Denn es gibt mittlerweile andere Formen: „Wir haben bei EMMA 1974 mit dem Gendern angefangen, als wir mit „frau“ das Gegenstück zu „man“ erfanden. Als nächstes führten wir das große Binnen-I ein. Leider wurde die organische Entwicklung von Sprache aber mittlerweile von Dogmatikern abgelöst.“ Schwarzer selbst gendert an dem Abend nicht. Ihre Sprache ist stets eindeutig, manchmal einfach, immer verständlich und basiert. Als die Moderatorin in Akademiker-Kettensatzsprech verfällt, antwortet sie trocken, daß sie die Frage nicht verstanden habe. Neben anderen wie Krieg und Frieden und ihrer Kindheit (Schwarzer ist in den Wirren des Zweiten Weltkriegs aufgewachsen) stachen zwei Themen immer wieder hervor: Islamismus und Sexualität. Über den politischen Islam: „Jede Kritik daran wird als Islamophobie diffamiert. Junge Konvertitinnen, die das Recht auf Kopftuch reklamieren, sind irregeleitet. Das Kopftuch hat seine Unschuld verloren, es ist ein Ausdruck der Stigmatisierung, der Frau als Objekt und ihrer Rechtlosigkeit. Der Islamismus ist der Faschismus des 21.Jahrhunderts!“ Sexualität, so beklagt sie, sei dominiert von Macht und Gewalt. Mittlerweile sei eine Generation herangewachsen, die ihre sexuelle Orientierung aus pornographischen Darstellungen von Erniedrigung und Extremen bezieht. Die Hälfte der jungen Menschen würde laut einer Studie glauben, daß Gewalt zum Sex dazugehört. Immer wieder klagt sie das „Prostitutionszentrum Deutschland“ an, welches seit der Legalisierung der Prostitution durch Rotgrün vor 25 Jahren entstanden sei. Freier zahlten für Macht, nicht für Sex. Sie setzt sich ein für ein Verbot der „weißen Sklaverei“ nach schwedischem Vorbild, mit Strafen und Pflichtschulungen für ertappte Freier und Hilfe für die Frauen. Spannend wird es bei ihrer Meinung zur Transsexualität. Es gebe nur eine „sehr kleine Minderheit von höchstens 10.000 Menschen“, die echte, behandlungsbedürftige Transsexuelle seien. Die große Welle der letzten Jahre dagegen liege am „Unwohlsein in der Geschlechterrolle“, einem falsch verstandenen Freiheitsbegriff und Geschäftemacherei von Medizin und Pharma. Immer wieder kommt das Wort „Selbstverstümmelung“. Ihre Antwort: Echter Feminismus bestehe aus der Loslösung des „Gender“ (der Geschlechterrolle) vom „Sex“ (dem biologischen Geschlecht). 80 Prozent der Wünsche nach Geschlechterwechsel komme von Frauen, eine wahrhaft befreite Frau könne aber jede Rolle frei leben, ohne angleichende Operation und dem unerfüllbaren Ziel ein Mann zu werden. „Deswegen demonstrieren sie da draußen gegen mich“. J.K.Rowling habe wegen der radikalisierten Hasskampagne gegen sich in eine geschützte Umgebung umziehen müssen. Im anschließenden Gespräch und bei der Beantwortung von Zuschauerfragen betont sie mehrfach die Rolle von Gewalt, welche die Ursache sei für Krieg, Klassengesellschaft und Geschlechterkampf. Auf ein Opfer wie in den Fällen Pelicot und Fernandes kämen viele Täter, die offensichtlich kein Problem mit dem Missbrauch von Frauen hätten. Die virtuelle Welt würde dies noch verstärken. Auch etwas Selbstkritik klingt an. „Wir Feministinnen haben die Verunsicherung durch die Geschlechterfrage mitverbrochen. Equal Pay ist nicht die Lösung gegen Altersarmut von Frauen. Die Töchter der Emanzipation hängen immer noch in Teilzeit fest, in einer reduzierten Existenz im Berufsleben.“ Frauen seien nicht die besseren Menschen. Mit einem deutlichen Seitenhieb auf die ungenannten Baerbock und Strack-Zimmermann spricht sie von „Flintenweibern in High Heels“. Als eine Zuschauerin den Fall der Vertuschung einer migrantischen Vergewaltigung in einem Neuköllner Jugendzentrum anspricht wird Schwarzer sehr deutlich. „Wenn Migranten Täter sind, schweigen junge linke Feministinnen. Selbst wenn sie selbst davon betroffen sind, gibt es Fälle von Selbstverleugnung. Das ist Rassismus – sie sprechen dem Täter das Recht ab, schuldig zu sein!“ Eine große Rolle dabei spielten die Medien, welche in ihrer „verlogenen Berichterstattung dazu neigen, Migranten stets als gut darzustellen.“ Applaus brandet auf. Mit einem Bekenntnis zum Recht der Frau auf Abtreibung bis zum dritten Monat und der Feststellung, daß es den Frauen im Iran heute schlechter ginge als vor der Militäraktion endet der Abend. Alice Schwarzer ist mit sich selbst im Reinen. Sie habe mehr erreicht, als man sich vor fünfzig Jahren habe erträumen können. Und ich nehme die Erkenntnis mit, daß es im vermeintlich woken Tübingen auch noch Veranstalter und Menschen gibt, die freien Diskurs gut aushalten können.

TheRealTom™ - Trusted Flagger

56,935 次观看 • 5 个月前

🇩🇪 Ich glaube ich weiss jetzt was mit mir passiert. Fast 1,5 Jahre bin ich jetzt ausgewandert. Die ersten 12 Monate waren Ankunft. Alles neu, alles fremd, alles aufregend. Irgendwo zwischen Touristen-Modus und Neubeginn. Aber die letzten 4 Monate sind etwas anderes. Ihr erinnert euch. Vor ein paar Monaten habe ich euch erzählt, dass ich jeden Tag vor meinem Wecker aufwache. Ich war ehrlich besorgt. Ich dachte, mein Körper schüttet viel zu früh Cortisol aus. Stress-Symptome. Der typische Erfolgs-Burnout der früh oder spät jeden erwischt, der zu viel will und zu wenig schläft. Seit 4 Monaten passiert das nicht mehr. Kein einziges Mal. Mein Körper hat sich umgestellt, er braucht jetzt 5 Stunden Schlaf um komplett ausgeruht zu sein. Klingt krank, ist aber so. Ich wache auf, fühle mich wie 10 Jahre jünger, und der Tag kann kommen. Aber das ist nicht die Story. Die Story ist, was in diesen 4 Monaten aus mir rausgebrochen ist. Zwei Wochen kein Livestream. Kaum Reaktion auf DMs. Ich habe mich in meiner Wohnung eingeschlossen und gebaut. Tag und Nacht. Und ich fühle mich besser als jemals zuvor Das erste was entstanden ist: . Eine Plattform, die wie Check24 funktioniert, nur für Kryptobörsen. Du gehst drauf und siehst welche Börse für DICH passt. Gebühren, Paare, Regulierung, Staking-Rates, Sicherheit, alles auf einen Blick. Wöchentlich update ich die Daten selbst. Das ist für jeden, der neu in den Markt kommt und keinen Plan hat wo er anfangen soll. Und für jeden, der seit Jahren auf der falschen Börse hängt ohne es zu merken. Das war erst der Anfang. Ich habe in den letzten Wochen 5 KI-Modelle gebaut. Eine Art ChatGPT für Krypto, nur spezialisiert. Jedes einzelne löst ein Problem, das ich seit Jahren in euren Kommentaren, DMs und Discord-Nachrichten sehe. Dinge bei denen ich euch seit Jahren sage: "Macht eure DYOR", und dann trotzdem dieselben Fragen tausendmal zurückkommen. Weil DYOR für die meisten gar nicht machbar ist. Weil dir niemand zeigt, wo du anfangen sollst. Core V1 ist ein Altcoin-Research-Agent. Du gibst ihm einen Coin, er zeigt dir Trends, Wettbewerber, Stärken, Schwächen. Keine geshillten Takes, nur nüchterne Bewertung von dem was du selber recherchieren müsstest. Signal V2 ist eine Trading-Signal-Engine. 100+ Indikatoren gleichzeitig abgefragt, in Sekunden. Entry, Stop-Loss, Take-Profit fertig berechnet. Deep V3 ist Investmentanalyse auf institutionellem Niveau. On-Chain-Metriken, Token-Economics, Team-Analyse, Unlock-Schedule. Das, was Hedgefonds für ihre Kunden bauen, nur für dich privat. Smart V4 ist Whale Intelligence. Nur Wallets mit +1 Million USD realisiertem Profit werden getrackt. Hyperliquid-Positionen in Echtzeit. Du siehst, was die Menschen kaufen, die schon gewonnen haben. Stock V5 ist Aktien-Signale plus Research. Weil Krypto und Aktien inzwischen zusammenlaufen und viele von euch beides handeln. Trading-Setups, Fundamentals, Branchenvergleich. Indikator-Engine aus der Krypto-Welt auf den Aktienmarkt übertragen. Ich erzähle das hier nicht weil es Werbung ist. Ich erzähle es, weil es erklärt wer ich gerade bin. Was mich aus dem Bett reisst. Warum ich nicht mehr vor dem Wecker aufwache. Das sind 4 Monate Arbeit. Jede Nacht. Jeden Tag. Kein Urlaub. Keine Pause. Das schlimmste dabei? Es macht mir mehr Spaß als alles, was ich je gemacht habe. Ich sitze hier morgens in Thailand, Kaffee in der einen Hand, Laptop in der anderen. Kein Gewicht auf der Brust. Keine Uhr die mich peitscht. Keine Steuern, die ich nachts vor dem Einschlafen durchrechne. Als ich noch in Deutschland war, hatte ich jeden Tag ein Gewicht auf den Schultern. Die Bürokratie. Die Abgaben. Die Menschen in der Bahn, die grundlos schlecht drauf sind. Das Gefühl, dass dich das System langsam aussaugt, während es dir gleichzeitig erzählt, du sollst dankbar sein. Hier lächeln mich Menschen an, die ich nicht kenne. Die Sonne ist jeden Morgen da. Das Essen ist warm und echt. Und ich glaube ich kann sagen, dass ich angekommen bin. Ich bin noch lange nicht fertig. Aber ich bin endlich da wo ich hin wollte. Ich kann mich jetzt dem widmen, was mir Kraft gibt. Ohne Ausreden, ohne Ausflüchte, ohne das ständige Gefühl, dass irgendwas mich zurückhält. Wenn das das Leben ist, das mich in Thailand erwartet hat, dann hätte ich den Schritt Jahre früher gehen sollen.

Smart Money Crypto

13,067 次观看 • 4 个月前

⚡️DISKURS UND LIBERALE DEMOKRATIE⚡️ Ich bin weder "pro" noch "contra" #Schilling, in dem Sinne, dass ich unbedingt wollen würde, dass sie antritt oder nicht. Ich hab da keine Überzeugung und bin da ziemlich indifferent. Dieser ganze Personenkult ist mir eher suspekt. Schillings Wahl oder Nicht-Wahl wird weder die EU retten, noch ihr Untergang sein. Die Gefährdung, die von der aktuellen Debatte ausgeht ist eine ganz andere. Es gibt daher nur einen Grund warum auch mich die Causa in gewissem Sinne emotionalisiert. Das möchte ich hier erläutern. Ich verstehe, dass Partei und Gefolgsleute am liebsten hätten, es wäre nie über diese Causa geschrieben worden. Die Partei bringt das in massive Schwierigkeiten, im Hinblick auf den #EU Wahlkampf aber auch für die Nationalratswahl ist das Ganze eine massive Katastrophe. Denn hier wird auch der Markenkern (Anstand, Herz, Grundrechte etc.) der Grünen mit verhandelt. Ihre Glaubwürdigkeit ist nun Thema. Die Frage um die es dabei eigentlich geht, ist was in unserer Gesellschaft eigentlich öffentlich geschrieben werden darf und soll. Wo endet das Private und wo beginnt das Politische? Das ist doch eigentlich die Sache, die hier gesellschaftlich verhandelt wird. Es gibt in einem Rechtsstaat nun einerseits das Medienrecht, welches regelt, wann über Privates bei Personen des öffentlichen Lebens berichtet werden darf. Dass die Berichterstattung in diesem Fall gem. § 7 MedienG und der entsprechenden Judikatur rechtlich zulässig ist, ist unbestritten und hab ich an anderer Stelle schon rechtlich erörtert. Das ist sozusagen die Regelung des "Dürfens". Die andere Komponente ist die gesellschaftliche. Sie verhandelt, was berichtet werden "SOLL". Natürlich können und sollen wir darüber debattieren, wie wir das als Gesellschaft lösen wollen. ➡️ Wo endet also das Private und wo beginnt das Politische? Die Grenze ist nicht immer eindeutig, oft fließend und ein Diskurs darüber ist natürlich wichtig und richtig. Die Frage muss anlassbezogen gesellschaftlich jedes mal bis zu einem gewissen Grad neu verhandelt werden. ABER: ➡️ WIE wir solche Diskurse führen, das macht einen immensen Unterschied für unser System. Es gibt also etwas an der Causa #Schilling, was mich unheimlich irritiert. Das lässt mich nicht kalt sozusagen. Das ist auch der Grund, warum ich mich dazu so oft äußere. Es ist eben dieses "Wie". Was mich an der aktuellen Debatte so besorgt ist unter anderem die Tatsache, dass hier eine Partei und ihre AnhängerInnen massiv die Medien und JournalistInnen angreifen, wie das in einer Debatte auf Ö1 sehr gut erörtert wurde👇. Keine Frage, Medienkritik ist wichtig und muss in der liberalen Demokratie immer zulässig sein - so lange sie sachlich stattfindet. Sonst wirkt sie zerstörend auf die Institution der freien Presse selbst. Und genau das ist hier meines Erachtens der Fall. Betrachten wir die bisherige Debatte, so war sie leider in den sozialen Medien, aber leider auch seitens der Politik vor allem durch Folgendes gekennzeichnet: ➡️ Es wurden Falschbehauptungen aufgestellt um Medien wirkungsvoll attackieren und in Frage stellen zu können - es wurde von "Hörensagen" und "Gerüchten" geredet, wo eigentlich Fakten vorliegen. ➡️ Es wurden völlig beleglos Verschwörungsmythen befeuert, dass das eine "orchestrierte Kampagne" sei, alles sei "gesteuert", manche unterstellten das sogar den Medien selbst, andere insinuierten, dass sich die Medien instrumentalisieren ließen, obwohl selbige nachvollziehbar erklärten, dass sie auch dieser Frage nachgingen. Verschwörungsmythen, falsche Fakten, begründungslose Behauptungen, wurden hemmungslos in den Diskurs gewürfelt - wie es der eigenen -Sache halt grad am besten diente. An anderer Stelle beklagen dann PolitikerInnen ironischerweise wieder die Wissenschaftsfeindlichkeit und die Salonfähigkeit von Verschwörungsmythen in unserer Gesellschaft - wie sehr diese doch den sachlichen Diskurs verhindern würden. Aber das alles ist keine gesellschaftliche Verhandlung darüber was politisch und was privat ist. Das ist kein sachlicher Diskurs, der uns weiterbringt als Gesellschaft. Das ist das Diskreditieren von wichtigen demokratischen Institutionen und ein Angriff auf die #Pressefreiheit, der letztlich zu einem Vertrauensverlust in Selbige führt. ➡️ Dieser Vertrauensverlust in unsere Institutionen kann letztendlich zu ihrer langsamen Destabilisierung und damit zu einer Schwächung der liberalen Demokratie als solche führen. Wir werden dadurch angreifbar. Von innen und von außen. Das halte ich für sehr gefährlich. Denn diese Angriffe von innen und außen finden derzeit statt. Nun ist es wahrlich keine neue Erkenntnis, dass gewisse radikale innerstaatliche Bewegungen (aktuell eher vom rechten Rand) an einer liberalen Demokratie naturgemäß wenig Interesse haben und somit solch destruktive Diskurse freudig befeuern. Ihr Ziel ist letztendlich die sog. illiberale/gelenkte Demokratie im Stile Orbans, in der die Dimension des liberalen Rechts- und Verfassungsstaats samt den liberalen Grundrechten verschwindet, zugunsten eines von ihnen gelenkten Regierungssystems, das einige demokratische Merkmale zum Schein aufrecht erhält. Das alles getragen durch ein Volk, welches folgt, konsumiert aber nicht denkt. Selbstständiges Denken widerspricht dem "Lenken" in der gelenkten Demokratie. ➡️ Die lebendige Zivilgesellschaft ist diesen Bewegungen daher ein Gräuel, denn sie begrenzt ihre Macht. Selbiges gilt für die Bedrohung von außen. Diktatoren wie #Putin haben ebenso wenig ein Interesse am Siegeszug der liberalen Demokratie, sie sehen sie als Bedrohung für ihr eigenes System und fördern ihre Destabilisierung daher freudig. Das erleben wir hier regelmäßig, wenn die digitalen Bots wieder mal das Netz fluten. So weit, so nachvollziehbar. Wenn nun aber auch Parteien und deren AnhängerInnen, die sich eigentlich auf die Fahne heften Verfechter der liberalen Demokratie, der Grundrechte und des Rechtsstaates zu sein, beginnen selbigen zu destabilisieren, weil es im Moment ihren politischen Zielen halt dienlich ist - dann haben wir ein Problem. PolitikerInnen haben Verantwortung, sie können solche Entwicklungen fördern oder bremsen. Die desaströse Pressekonferenz der Grünen war daher nicht nur kontraproduktiv für den eigenen Wahlkampf, sie hat auch die Debatte mit dahin gelenkt wo sie jetzt ist - und damit dazu beigetragen den Diskurs zu zertrümmern. Die oben erwähnten demokratiefeindlichen Kräfte freut solch Kurzsichtigkeit. Der Staats- und Verwaltungsrechtler und Rechtsphilosoph Ernst-Wolfgang Böckenförde hat einst in dem Aufsatz „Die Entstehung des Staates als Vorgang der Säkularisation“ einen Satz formuliert, den ich hier für sehr passend halte: 💬 „Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann." In einer modernen Weiterentwicklung dieses Diktums, kann man es so ausdrücken: Was die Demokratie so angreifbar macht, ist eben die Tatsache, dass ihre Voraussetzung nicht von ihr selbst garantiert oder rechtlich erzwungen werden kann. ➡️ Und diese Voraussetzung ist eben das Vorhandensein einer lebendigen Zivilgesellschaft, die in Solidarität jene Werte und Verhaltensweisen (demokratische Tugenden) lebt, die der freiheitliche Staat zum Überleben braucht. Institutionen - wie eben die freie Presse - können dafür die Voraussetzungen liefern, sie können uns mit den Informationen versorgen, die wir für den Diskurs brauchen. Verantwortungsvolle Politiker können diesen Diskurs fördern, unverantwortliche Politiker können diese Förderung anderen Bestrebungen unterordnen oder gar versuchen diesen Diskurs zu zerstören. Daran sollten sich auch die Grünen wieder erinnern. Aber letztendlich ist es UNSERE Verantwortung, wie wir den Diskurs führen, ob wir nur konsumieren und emotionalisieren, oder uns verantwortungsvoll am politischen Prozess beteiligen. Wir können die Politiker blamen, über das System schimpfen, aber letztendlich sollten wir uns im Klaren sein, dass es jeden von uns betrifft. WIR sind letztendlich der Garant für das Fortbestehen, der immer mehr von innen und außen unter Druck geratenen liberalen, rechtsstaatlichen Demokratie. Die Verfassung, unsere Institutionen bieten eine gewisse Absicherung, sind aber keine unüberwindbare Mauer, auch wenn dieser (unerfüllbare) Anspruch oftmals an sie gestellt wird. Das letzte Bollwerk sind wir. WIR sind in Wahrheit diese Voraussetzung, die die Demokratie selbst nicht garantieren oder erzwingen kann, die sie aber zum Überleben braucht. Wie verwundbar die Demokratie ist, entscheiden somit letztendlich wir und niemand sonst. Daran sollten wir uns in solchen Debatten immer wieder erinnern. #Rechtsstaat #Demokratie #Verfassung #Pressefreiheit

Legalitätsprinzip

41,876 次观看 • 2 年前

Als jemand, der seit dem letzten Jahr zum ersten Mal von Antifa-Fotografen abgelichtet wurde, finde ich diese Ausführungen von Götz Kubitschek im Interview mit Jasmin Kosubek extrem interessant. Kubitschek berichtet hier nämlich, dass Antifa-Fotografen seit den Morgenstunden in die Zimmer der Akademie in Schnellroda hineinfotografiert haben, dabei etliche junge (womöglich minderjährige?) Teilnehmer abgelichtet haben, in ihre Privatsphäre eingedrungen sind und gezielt Autokennzeichen abgefilmt haben – und das über Stunden hinweg; bei jeder Akademie aufs Neue. Ich habe hier einmal Kubitscheks Ausführungen mit allen Passagen des damaligen SPIEGEL TV Magazin-Beitrags gegenübergestellt, in dem man sein Bedrängen und Belagern von »Reportern« sieht. Und ich finde schon, dass der Beitrag gewichtige Fragen hinsichtlich der journalistischen Praxis und des SPIEGEL-TV-Framings aufwirft. Kubitschek wird in dem Beitrag einseitig als Aggressor dargestellt; eine Konfrontation mit den Antifa-Fotografen erfolgt nicht; und Kubitschek wird auch keine Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben, warum er ausfällig wurde (vermutlich hätte er diese auch verweigert). Die ganze Vorgeschichte der sehr realen Antifa-Outings, des Ablichtens von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, der denunziatorischen Praxis und der Foto-Datenbanken kommen in dem Beitrag von SPIEGEL TV überhaupt nicht zur Sprache. Dabei wäre dies absolut geboten gewesen. Stattdessen beginnt der Beitrag mit allerhand vermummten Anreisenden (ja, warum maskieren die sich wohl?), ist dümmlich betextet (»Der Mann in geistigem Ausnahmezustand«, »Wo sind diese Bilder zu sehen? Natürlich auf SPIEGEL TV«) und wird sehr einseitig ausgelegt. An einer Stelle hört man ja sogar, wie SPIEGEL-TV-Reporter Henrik Neumann und Antifa-Fotografen nicht auseinandergehalten werden können. Erzeugt das bei euch, liebe SPIEGEL-TV-Journalisten, kein Störgefühl? Das ist doch, abseits jeder kritischen Einordnung von Kubitschek, die man treffen kann, etwas zu viel des Guten. Und etwas anderes kommt noch hinzu, Stichwort Interessenskonflikte: Der Mann, der im SPIEGEL-TV-Beitrag von Kubitschek bedrängt wird, heißt André Aden. Es ist nicht ganz klar, ob er auch derjenige ist, der seit den Morgenstunden fotografierte, aber er ist gewiss derjenige, mit dem Kubitschek aneinandergerät. Aden stammt aus Bremen, hat manchen zufolge ziemlich nachweisbare Verbindungen zum Linksextremismus (dazu an anderer Stelle mehr) und steht bei diesen Veranstaltungen stundenlang neben jenen SPIEGEL-Reportern, die sich gefühlt das gleiche Mindset teilen und am Ende die Beiträge über »Nazis« schneiden. Man könnte etliches Weitere über Aden schreiben, aber vielleicht reicht nur Folgendes: In zahlreichen Filmen nutzte SPIEGEL TV Material von Aden, bezahlte dafür »Recherche Nord« und als Belohnung gab es obendrauf eine Homestory für das Antifa-Fotografen-Kollektiv: »Sie filmen Nazis – und riskieren ihr Leben dabei«. Von wem? Achja, vom SPIEGEL-Magazin.

Jan A. Karon

68,105 次观看 • 7 个月前

Coalition of the Killing Wenn es nach dem Willen der offenbar von imperialem Phantomschmerz befallenen Kriegsarschgeigen Keir Starmer & Macron geht, dann tritt die "Koalition der Willigen" (deutsch für: Coalition of the Killing) heute in ihre "operationale Phase" ein, was auch immer das nach der Annäherung zwischen Russland und den USA noch bedeuten soll. Der gewiefte Bankier Macron hatte sich als „Mozart der Finanzen“ (vor der Wahl) zwar bewerben lassen, das Land aus Versehen aber (nach der Wahl) so stark verschuldet wie kein Präsident jemals zuvor.* 1.000 Milliarden Euro - ein Drittel der gesamten Staatsverschuldung - gehen allein auf seine Kappe, während er zeitgleich eine nicht enden wollende Kaskade an Unternehmensinsolvenzen, 5 oder 10 Millionen Arme - je nach Zählung und Statistik - und eine irrwitzige Steuer nach der anderen aus dem Hut gezaubert hat*: In einer einzigen (prototypischen) Woche wurde in Frankreich eine Steuer auf gebrauchte Bücher eingeführt, eine Steuer auf Gartenhäuschen und Verandas, eine Steuer für jeden Arzttermin (5 Euro), eine Steuer auf das persönliche Weiterbildungskonto (compte CPF) und: eine Steuer auf Baguette-Tüten. Dazu argumentiert Macron, Napoleonkomplex auf zwei Beinen und „Wagner des großen Untergangs“, als hätte er schon einen dieser inoperablen Granatsplitter im Schädel. Nichts von dem, was er (z.B. in seiner letzten TV-Kriegsansprache) sagt, - „DIE HEIMAT BRAUCHT DICH!“ - würde einer seriösen logischen, (geo)politischen, historischen, juristischen oder moralphilosophischen Prüfung auch nur einen Kanonenschlag lang standhalten, aber wen juckt’s. Kein Fakten- oder Grips-Checker in Sicht, um es überhaupt infrage zu stellen. Wir leben in harten, wir leben in finsteren Zeiten, wenn jedes Gespräch über Frieden schon ein Verbrechen sein soll, weil, so die dänische Ministerpräsidentin Mettwurst Frederiksen, der Frieden gefährlicher sei als der Krieg. BLABLA, das Leben gefährlicher als der Tod & die Frage gefährlicher als die Antwort. Noch ein Stück Panzerschokolade? Steuern auf „unproduktives Kapital“ werden bereits vorbereitet, weil es - „DIE HEIMAT BRAUCHT DICH!“ (Macron) - natürlich fast schon ein Verbrechen ist, sein normales Geld auf einem normalen Girokonto „schlafen“ zu lassen, anstatt es dem Staat für seine Kriegsproduktion zur Verfügung zu stellen.* Von 100 Euro Rüstungsausgaben in der EU fließen bereits jetzt - je nach Zählung und Statistik - zwischen 63 und 80 direkt in die Taschen US-amerikanischer Rüstungskonzerne. Ein Großteil des den nominell „europäischen“ Waffenläden zufließenden Rests, fließt über deren Eigentums- und Beteiligungsstruktur auch wieder ab: an die üblichen Verdächtigen aus dem Vermögensverwaltungsgeschäft der USA. (BlackRock & Co) Wie die EU, nachdem Frau vonderLeyen sie immerhin eigenhändig ruiniert hat, ihrem jüngsten Meisterplan zufolge nun wieder „wettbewerbsfähig“ werden soll, indem sie sich mit 800 Milliarden verschuldet, von denen sie geschätzte 600 bis 700 Milliarden, noch bevor sie überhaupt gedruckt sind, in die Vereinigten Staaten überweist, bleibt ein unter ihrem frisierten Betonhelm strengst gehütetes Geheimnis. Aber wen juckt’s. Kein Fakten- oder Grips-Checker in Sicht, um es überhaupt infrage zu stellen: Große Schulden, kleine Schulden. Kleine Waffen, große Waffen. Und ein konstanter Finanzmittelabfluss an Ftznfrtzens Freunde jenseits des Atlantik. Den - angeblich aus der EU ausgetretenen - Briten ergeht es nicht besser. Ex-Staatsanwalt, Assange-Verfolger und Arbeiterführer „Sir“ Keir Starmer, den die Briten ihres verrückten Wahlsystems wegen im letzten Sommer gewählt haben, obwohl sie ihn noch nicht einmal leiden können*, hatte schon in der ersten Woche im Amt jedes seiner halbherzig zusammengelogenen Wahlversprechen vergessen*: Milliarden an „Hilfen“ für Eisenhowers „militärisch-industriellen Komplex“ und Selenskis Ukraine (3 Mrd. im Jahr), während er Millionen britischen Rentnern die winter fuel allowance (Winterkraftstoffzulage) streicht, die Sozialhilfe für Behinderte kürzt, die Studiengebühren und die Gemeindesteuern erhöht, die Vererbung von Ackerland durch erhöhte Steuern praktisch unmöglich macht und Energie- & Lebenshaltungskosten steigen. Briten beschleicht mittlerweile der Eindruck, dass ihr Premier nur noch über die Ukraine redet, sich nur noch um die Ukraine kümmert und nur noch tätig wird, wenn es um die Ukraine geht.* Ob er selbst wirklich glaubt, was er seinen (Ex-)Wählern in öden Fernsehrunden erzählt, etwa dass Russland seine heruntergekommene Insel „in der Luft, zu Wasser und AUF DER STRASSE (?!?) bedrohe“, ist hinter der einschläfernden Fassade seines a(r)schgrauen Wachsfigurengesichts schwer auszumachen.* „Ich schlage vor, er poliert seine Stiefel, bügelt seine Uniform und macht sich schon einmal auf den Weg“, ist im britischen Internet zu lesen. Schön wär’s. Und nun soll es wieder einmal eine „Koalition der Willigen“ sein. Für die Jüngeren aus diesem Anlass noch einmal eine kurze Erinnerung an das Original: Die „Koalition der Willigen“ des unübertroffenen Schwachmaten George W. Bush, die 2003 völkerrechtswidrig den Irak überfiel, dies mit einer von willigen Medien weiterverbreiteten Lüge angeblicher Massenvernichtungswaffen begründete, die es nie gab, 3.000 Milliarden Dollar Steuergeldes verbrannte und über 500.000 Tote hinterließ. Und damals waren 3.000 Milliarden echt noch Geld! Smiley Als Gerhard Schröder und Jacques Chirac seinerzeit - übrigens gemeinsam mit Wladimir Putin - ihre Teilnahme an diesem von Bush & Blair orchestrierten Verbrechen ablehnten, war das nach unserer Erinnerung das letzte Mal, dass die Politik in der EU tatsächlich noch an eigenen Interessen, europäischen Werten und geltendem Völkerrecht ausgerichtet war - und nicht an den geopolitischen Begehrlichkeiten der USA und einer primitiven Hegemonialmachtserhaltungsdoktrin, die heutige EU-Vertreter noch immer unter dem Namen „regelbasierte Weltordnung“ weiterblöken. BLÖKBLÖK. P.S.: Wenn es nach Merkel oder F.T.Z.N.F.R.T.Z Merz gegangen wäre, wäre Deutschland schon bei der letzten Koalition der Kriegsarschgeigen dabei gewesen. * Etwaige Parallelen zur Situation in Deutschland wären rein zufällig. (Film geklaut bei Richard Medhurst)

Martin Sonneborn

53,881 次观看 • 1 年前

Hier wäscht die Russin Anyuta Stepanova uns Europäern den Kopf und wisst ihr was, sie hat vollkommen Recht, denn die besten Elche waren alle mal selber welche, eben weil sie über Insiderwissen verfügen, wie Garry Kasparow, Aleksandar Djokic, Michail Chodorkowski, die sich alle die Zunge fusselig reden. Europäer, befindet ihr euch im Koma? Wacht endlich auf! Sonst werden bald Orks vor euren Häusern parken! Oder glaubt ihr etwa, dass die Ukrainer für immer ihr Leben opfern werden, während ihr es euch auf ihre Kosten in euren warmen Wohnungen bequem machen könnt? Hier, im gemütlichen, luxuriösen Europa, scheint man beschlossen zu haben, dass dieser Opa mit seinem Atomclub nur zum Spaß blufft?! Im Gegensatz zu vielen von euch sehe ich diese Gefahr, denn als Russin kenne ich dieses Land und dieses kannibalistische Regime von innen heraus. Ihr scheint zu glauben, er sei ein verrückter Clown, dessen Drohungen man ignorieren kann?! Nun, die Sache ist die: Dieser „alte Mann” hat bereits einen Teil eines unabhängigen Staates verschlungen, Hunderte von Städten zerstört und Hunderttausende von Menschen getötet, darunter auch solche, die ich persönlich kannte. Und er hat nicht vor, sich mit einem „kleinen Sieg” zufrieden zu geben! Verstehen Sie das: Der Kreml-Opa macht keine Witze! Er blufft nicht. Sein Ziel ist nicht nur die „Entnazifizierung“ der Ukraine – er will die gesamte verdammte Europakarte neu zeichnen!!! Das ist nicht nur ein „Konflikt im Osten“ – das ist unsere persönliche, fette, stinkende Fahrkarte in die Hölle! Hier sind die Fakten, nicht unsere feuchten Träume, dass sich irgendwie alles von selbst regeln wird: • Fakt Nr. 1: Militärdoktrin und Rhetorik. Sie schreien jeden Tag aus allen ihren Sprachrohren, dass die NATO eine „existenzielle Bedrohung” sei. Eine Bedrohung, die vernichtet werden muss. Wenn sie davon sprechen, „bis zum letzten Ukrainer zu kämpfen”, meinen sie damit, dass nach der Ukraine „bis zum letzten Polen, Litauer, Tschechen” gekämpft werden soll – bis zum letzten Menschen. Für sie ist die Grenze die Linie der Einflusszonen der UdSSR, nicht die 1991 gezogene Grenze. • Fakt Nr. 2: Kaliningrad und der Suwałki-Korridor. Dieser Korridor ist nach der Frontlinie der heißeste Punkt. Er ist 65 km lang und verläuft entlang der polnisch-litauischen Grenze. Die Eroberung dieser „Arterie“ würde die baltischen Staaten sofort isolieren. Und ihr „unsinkbarer Flugzeugträger“ Kaliningrad, vollgestopft mit Iskander-Raketen, übt ständig Angriffe auf europäische Hauptstädte. Das machen sie nicht zum Spaß – sie machen das, damit ihr euch vor Angst in die Hose macht, und verdammt, das funktioniert ziemlich gut, soweit ich das sehen kann! Meiner Beobachtung nach hat derzeit nur die Ukraine keine Angst vor Putin! Alle anderen tun so, als ginge sie das nichts an! Aber das tut es sehr wohl! • Fakt Nr. 3: Russlands Wirtschaft wurde auf den Militärkurs umgestellt. Russland gibt über 6 % seines BIP für Krieg aus (offiziell – mehr als 30 % des Budgets), und diese Zahl ist eine offensichtliche Lüge. Sie produzieren dreimal so viele Granaten und Raketen wie ganz Europa zusammen! Sie haben keine Wirtschaft – sie haben eine Militärfabrik, die rund um die Uhr läuft und es gibt keine Pläne, nach dem Krieg in der Ukraine damit aufzuhören. Es bereitet sich auf den nächsten vor. • Fakt Nr. 4: Versuche der Destabilisierung. All dieser Schmutz mit hybriden Angriffen, Cyberspionage, Propaganda und – vor allem – der Migrantenkrise an den Grenzen zu Polen und Finnland ist kein Zufall. Es ist die erste Phase der Aggression. Sie sondieren euch, suchen nach Rissen, um später ihren braunen Schlamm hineinzuschütten! Also, meine lieben europäischen „Waffenbrüder”, entweder wir geben jetzt all unsere Nieren, Lebern und Goldzähne, um die Waffenproduktion für die Ukraine anzukurbeln und dieses Übel an der Grenze zu stoppen, oder in ein paar Jahren werden diese „Orks” ihre rostigen, stinkenden Panzer auf den Champs-Élysées parken, und wir werden uns bemühen, unsere Kinder zu verstecken! Es ist Zeit, mit dem Blumenriechen aufzuhören und mit dem Graben von Schützengräben zu beginnen. Sonst sind wir verdammt noch mal erledigt! Wacht endlich auf, um Gottes willen! Wir sind nur noch am Leben dank des GEISTES DER UKRAINER und der Tatsache, dass sie jeden Tag ihr Leben für uns geben!!! Es ist sinnlos, an das Gewissen, das Mitgefühl oder die Vernunft meiner blutrünstigen Landsleute zu appellieren – sie finden alles gut, was das Putin-Regime tut. Aber ihr – seht ihr nicht, dass dieser Opa aus Moskau euch den Krieg erklären will? Uhr · 4. Dezember 2025

SimplyTheBest

19,162 次观看 • 8 个月前

🔴Muslime treten mit religiösen Forderungen penetranter auf als andere Religionsgemeinschaften. Und ich habe zunehmend den Eindruck, dass der Forderungskatalog nicht kürzer, wird sondern immer länger wird. Mit welcher Selbstverständlichkeit religiöse Ansprüche in den öffentlichen, säkularen Raum getragen werden, finde ich frech. Gebete finden demonstrativ an symbolträchtigen Orten statt – etwa vor dem Reichstag in Berlin, in der Nähe des britischen Parlaments in Westminster oder am Times Square in New York. Gleichzeitig entstehen immer neue Forderungen an die nichtmuslimische Mehrheitsgesellschaft. Jeden Tag. Deutschland und andere westliche Staaten sind in naiver Art Muslimen bei der Ausübung ihrer Religion bereits in zahlreichen Bereichen entgegengekommen: tausende Moscheen, eine milliardenschwere Halalindustrie, islamische Finanzangebote und Banken, Gebetsräume an Flughäfen und vieles mehr. Trotzdem wollen sie immer mehr. Es reicht nie. „Ich will mehr islamisches Leben haben, haben, haben., haben“ Mich stört vor allem die Selbstverständlichkeit, mit der von Säkularen, Christen und anderen Nichtmuslimen erwartet wird, die Infrastruktur für die Ausübung des Islam immer weiter anzupassen. Von diesen Dienstleistungen können Religionsgemeinschaften in islamischen Ländern nur träumen. Dabei kennt selbst die islamische Tradition Ausnahmen für solche Situationen. Mohammed hat auf Reisen sein Gebet sitzend auf einem Kamel verrichtet. Wer sich nicht niederwerfen kann, kann unter bestimmten Umständen im Sitzen beten. Ich selbst habe das früher beispielsweise im Flugzeug so gemacht, wenn mir keine Bodenfläche zur Verfügung stand. Es geht also auch ohne die permanente Forderung, die Umgebung müsse sich dem eigenen religiösen Bedürfnis anpassen. Und hier wird es aber Problematisch, wenn dort, wo nicht mehr nur individuelle Religionsausübung verlangt wird, sondern die Infrastruktur ganzer Branchen entsprechend verändert werden soll, da belästigen Muslime uns mit ihrer "Religion" und in einem marktwirtschaftlichen System werden Unternehmen solche Wünsche leider irgendwann aufgreifen, sobald sie sich davon genügend Umsatz versprechen – so, wie es beim Halal-Markt längst geschehen ist. Große Branchen wie KFC, McDondals etc, bieten bereits Halal Gerichte an. Deshalb sollten die Gesellschaften endlich klare Grenzen setzen. Ich warnse seit 10 Jahren davor, Beendet diese schleichende Islamsiierung, bevor Ihr Morgen in einem Sharia-Albtraum afwacht. ______________________________________________________ 🚨🚨🚨 FOLGE MIR UND UNTERSTÜTZE MICH! 🚨🚨🚨 🚨🚨🚨 FOLLOW ME AND SUPPORT ME! 🚨🚨🚨 WO ICH ZU FINDEN BIN UND WIE IHR MICH UNTERSTÜTZEN KÖNNT: WHERE TO FIND ME AND HOW YOU CAN SUPPORT ME: Facebook: 📌 X: 📌 YouTube: 📌 Telegram: 📌 Instagram: 📌 Patreon: _______________________________________________________ Kein Muss – mein Content bleibt kostenlos! Aber wenn du mir einen virtuellen Kaffee spendieren möchtest, weil du meine Videos, und Textanalysen magst, würde ich mich freuen.💪 No obligation – my content remains free! But if you'd like to buy me a virtual coffee because you enjoy my videos and text analyses, I would truly appreciate it. 💪 📌 CROWDFUNDER: 📌 BUY ME A COFFEE: 📌 PAYPAL ME: 📌 PATREON: 📌 YOUTUBE: ________________________________________________________ Vielen Dank für Euer Vertrauen, Euren Zuspruch und Eure Unterstützung! ________________________________________________________ Danke für euren Support! 🙌 Thank you for your support! 🙌

DOGMA DETOX - Kian Kermanshahi - کیان کرمانشاهی

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🚨 MARKET-MAKER-MANIPULATION: Die These die kein Account auf Crypto Twitter ausspricht! Ich verspreche Dir: Dieser Beitrag wird die Art verändern wie Du auf den Markt schaust. Lies ihn bis zum Ende. Ich habe zwei Datensätze nebeneinander gelegt. Liquidation Maps von Coinglass. 90-Tage Liquidation History. On-Chain Daten von CryptoQuant. Und meine Erfahrungswerte. Einzeln? Bekannte Daten. Jeder kann sie abrufen. Aber zusammen erzählen sie eine Geschichte, die ich so noch nirgendwo gelesen habe. Von keinem Account. In keinem Thread. In keiner Analyse. Ich habe Tage gebraucht um den Gedanken zu formulieren. Und je länger ich die Daten angeschaut habe, desto klarer wurde das Bild. Ich sage nicht, dass das die absolute Wahrheit ist. Ich sage: Das ist mein Gedanke – und die Daten bestätigen ihn mit einer Klarheit. Aber bevor ich zur These komme, müssen wir zwei Gruppen definieren. Ohne das ergibt der Rest keinen Sinn. Die Gegenpartei: Wer sitzt am anderen Ende deines Trades? Market Maker. Gruppen von Tradern mit Informationsvorsprung. Und ja – Börsen selbst. Keine Exchange würde es zugeben, aber Börsen müssen Hedges eröffnen. Dass dabei nicht manipuliert wird? Würde ich nicht drauf wetten. Ich nenne sie ab jetzt einfach Market Maker. Den Begriff versteht hier jeder. Jetzt fehlt die Zielgruppe. Und hier wird es spannend. Wer liefert die Liquidität? Retail. Die haben das Geld. Die haben das Volumen. Und ab hier kommt meine Marketing-Ausbildung ins Spiel. SWOT Analyse – auf den Krypto-Markt angewendet. Die Stärke von Retail: Einzeln schwach. Wenig Kapital, wenig Einfluss. Aber als Kollektiv – im Schwarm – bewegen sie Milliarden. Die Masse ist ihre Waffe. Die offensichtlichen Schwächen: → Keine Erfahrung → Keine Strategie → Emotionale Entscheidungen Aber es gibt eine verborgene Schwäche. Eine die fast nie diskutiert wird. Und die die Market Maker gezielt ausnutzen. Retail kann nicht shorten. Nicht technisch. Natürlich kannst du einen Short aufmachen. Aber psychologisch ist es eine Mauer. Für einen Retailer fühlt sich ein Short an wie Verrat. Du glaubst an #Bitcoin. Du HODLst. Du glaubst an die Revolution. Und dann sollst du darauf wetten, dass der Preis FÄLLT? Das fühlt sich falsch an. Wie gegen dein eigenes Team zu wetten. Die Market Maker wissen das. Sie wissen es ganz genau. Und jetzt kommt die Frage die keiner stellt. Schau dir die Liquidation History der letzten 90 Tage an. In fast jeder Periode werden MEHR LONGS als Shorts liquidiert. Die grünen Balken überragen die roten durchgehend. → Anfang Februar: ≈$2,5 Milliarden in Longs liquidiert → Ende Januar: Wieder über $2 Milliarden → Mitte Dezember: Fast $1 Milliarde Und jetzt der Teil der alles zusammenführt. Seit Juli 2025 ist #Bitcoin von ≈$90.000 auf ≈$120.000 gestiegen. Das war ein Bullrun. Und trotzdem – selbst in einem steigenden Markt – wurden überwiegend mehr Longs als Shorts liquidiert. Teilweise waren auch Short Liquidations höher aber im Gesamtbild wurden mehr Longs liquidiert! Lies das nochmal. Hier ist mein Gedanke. Und ich bin überzeugt, dass ich der Einzige bin der das so zusammensetzt: #Bitcoin dumpt häufiger als es pumpt. Nicht stärker insgesamt – über Monate gleicht sich die Richtung aus. Aber die einzelnen Moves nach unten sind schärfer, schneller und brutaler als die Moves nach oben. Jeder weiß das intuitiv. Wir haben alle einen -8% Dump in 4 Stunden erlebt. Wann hast du das letzte Mal einen +8% Pump in 4 Stunden gesehen? Ich weiß nicht welches Ereignis den nächsten Dump auslöst. Aber ich weiß was danach passiert. Weil es immer dasselbe Muster ist. Die Market Maker nutzen drei Dinge gleichzeitig aus: → Retail geht overwhelmend Long (weil Shorten sich wie Verrat anfühlt) → Retail ist Emotional (Gier) → #Bitcoin dumpt schärfer als es pumpt (perfekt um Longs zu liquidieren) → Retail sitzt auf hohem Leverage und wird bei jeder Bewegung gespült Das Ergebnis: Ein System das systematisch von Long-Tradern lebt. Was das konkret bedeutet: a) Shorts sind schneller im Profit. Der Kurs fällt schärfer als er steigt. Dein Take-Profit wird schneller erreicht. b) Shorts haben eine höhere Wahrscheinlichkeit profitabel zu werden. Dumps treten häufiger auf als gleichwertige Pumps. c) Shorts haben ein geringeres Liquidationsrisiko. Die Daten zeigen es schwarz auf weiß – Long-Liquidationen überwiegen in fast jedem Zeitraum. d) Shorts liefern höheres Profit-Potenzial pro Trade. 5-10% Drop in Stunden vs. Tage für denselben Move nach oben. ⚠️ Wichtig: Keine finanzielle Anlageberatung Und jetzt der CME Gap – und warum er perfekt ins Bild passt: Die CME schloss Freitag bei ≈$68.900. Aktuell steht #Bitcoin bei ≈$68.400. Der Gap liegt also knapp über dem aktuellen Preis. Über uns existieren zusätzlich offene Gaps zwischen ≈$79.600 und ≈$83.700. Ich habe in früheren Analysen erklärt, dass CME Gaps zu 70-80% gefüllt werden. Aber hier ist ein Detail das die meisten ignorieren: Ein CME Gap der OBERHALB des aktuellen Preises schließt, hat eine geringere Wahrscheinlichkeit gefüllt zu werden als ein Gap der unterhalb schließt. Warum? Weil es genau in meine These passt. Der Markt muss STEIGEN um den Gap zu füllen – und wie wir gerade gelernt haben, steigt #Bitcoin langsamer und seltener als es fällt. Der Weg nach oben ist der schwierigere Weg. Und ein offener Gap über uns ist kein Versprechen – er ist eine Einladung für Retail, gehebelte Longs zu eröffnen. Die Market Maker sehen das genauso. Und wenn genug Longs geladen sind? Ihr wisst was kommt. Der Kreislauf: → Dump liquidiert Longs → Bounce erzeugt Euphorie → Retail lädt neue Longs → Market Maker sammeln Liquidität → Nächster Dump Immer. Wieder. Dasselbe. Nochmal: Das ist mein Gedanke. Eine Vermutung, die ich aus den Daten ableite. Du kannst mir helfen, indem Du Deine Gedanken teilst! 🤝 Vielleicht übersehe ich etwas?

Smart Money Crypto

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Man kann sich natürlich an Frauen wie mir abarbeiten, weil ich mit 36 unverheiratet und kinderlos bin. Es lohnt auch nicht, vor fremden Menschen auszubreiten, warum ich das für mich so entschieden habe. Manches lag in meiner Gewalt, manches nicht. Die Option, sich von einem Mann ein Kind machen zu lassen, um ihn versuchen zu binden, hätte es, wie für die meisten Frauen, immer gegeben. Aber das ist nicht meine Vorstellung. Gestern lief dann im Vorabendprogramm eine Doku im ZDF, auf die mich ein Follower aufmerksam machte. Dort erzählte ein Ex-Paar seinen Werdegang von Kindern, über Heirat, Hausbau und Scheidung. Mittlerweile wird jede dritte Ehe in Deutschland geschieden. Und wenn man sich das anschaut, weiß man auch ein Stück weit warum. Die Schwangerschaft mit dem gemeinsamen Kind war nicht geplant. Weil nun aber ein Kind unterwegs war, folgte die Hochzeit. Weil man zuvor schon alleinerziehend mit einem Kind war, wollte die Frau nach eigenen Aussagen beim zweiten Kind vor allem Sicherheit, weshalb sie dem Antrag zustimmte, während der Ex-Mann sagt, dass er sie aus Liebe heiraten wollte. Es gibt einige Szenen, die mich sprachlos machen, das ist eine davon. Nach der Ehe folgt der Hausbau und kurz nach der Hochzeit fängt es schon an zu bröckeln. Na klar, man hat alle Lifegoals wie Kinder, Heirat und Hausbau abgearbeitet. Der gesellschaftliche Soll ist erfüllt. Jetzt ist man mit sich und dem Alltag alleine und muss sehen, was da eigentlich an partnerschaftlicher Substanz übrig bleibt. Und das ist bei manchen offenbar nicht allzu viel. Es folgt die Scheidung, die auch noch zelebriert wird, als wäre es eine großartige Lebensleistung, dass die eigene Familie gescheitert ist. Für mich die traurigste Szene in der gesamten Doku. Aber für Frau anscheinend nicht so schlimm, weil der neue Typ auch schon in den Startlöchern ist. Ebenfalls im Trennungsjahr. Zudem hat man ja das Haus bekommen, dass einem der Ex überlassen hat und in dem man jetzt mit dem neuen Mann wohnt. Es stellt sich die Frage, wie viele Ehen in diesem Land genau auf einem solchen Fundament fußen. Man sieht es immer wieder gerade in meiner Generation. Nicht wenige sind in meinem Alter oder wenig älter schon wieder geschieden. Vieles zielt augenscheinlich unbewusst auf das Abhaken von bestimmten gesellschaftlich definierten Lebenzielen wie Ehe, Kinder und Hausbau ab. Und wer gerade da ist, der wird dann genommen. Dabei scheinen sich manche dann wenig auf dem Weg zu diesen Zielen darüber Gedanken machen, ob der Mensch an ihrer Seite wirklich der richtige Partner für‘s Leben ist. Ich wäre sicherlich mit 36 auch gerne verheiratet. Hätte auch gerne einen Mann, mit dem man sich zusammen etwas aufbaut, Haus baut etc. Kinder vielleicht. Aber da war ich mir immer uneins, ob ich überhaupt welche möchte. Mit dem Richtigen vielleicht, aber den gab es nun einmal nicht. Und das ist der entscheidende Punkt. Ich hätte das, wie fast jeder Mensch, auch gerne. Aber nicht auf Krampf, nicht um jeden Preis, nicht mit faulen Kompromissen. Nicht aus einem „Unfall“ heraus oder weil es „Zeit wird“. Manche haben das Glück, den richtigen Partner früh zu finden, andere nehmen einfach das, was dann gerade da ist und wieder andere wie ich, warten dann lieber oder bleiben allein. Es wäre schön, wenn man Frauen wie mich dafür weniger angreifen würde. Denn das, was ich da gesehen habe, finde ich kein Bisschen erstrebenswerter. Schon gar nicht für die Kinder und unsere Gesellschaft an sich. Der angefügte Ausschnitt zeigt, wie Frau mit Tiara und Schärpe zusammen mit ihrem neuen Lebensgefährten die Scheidung feiert.

Anabel Schunke

176,290 次观看 • 1 年前

Mir ist bewusst, dass ich mich hier auf einem Kurznachrichtendienst befinde. Trotzdem wird das ein längerer Text. Für wen das hier TLDR ist: Kann ich verstehen. Ich wollte schon länger ein paar Zeilen zu meiner Sicht auf den Antisemitismus schreiben. Nun kam aktuell ein Beitrag von Emrah Erken Emrah Erken 🔥🎺 hinzu, auf dem ich mit ansehen musste, wie zwei junge sogenannte „Palästinenser“ den kleinen Hund eines alten Mannes in dessen Gegenwart erschlagen, und ich will meine Ideen hierzu mit denen zum Antisemitismus verbinden. Ich traue mir ein gewisses Verständnis vom menschlichen Sein, vom Seelenleben des Menschen, und von dessen Wirken in Gruppen zu; als Wissenschaftler bin ich mit der Beziehung von Mensch und Hund beschäftigt. Meine Gedanken, die ich hier aufschreibe, sind durch drei bestimmte Texte wesentlich beeinflusst. Zunächst, von Konrad Lorenz: „Das sogenannte Böse: Zur Naturgeschichte der Aggression“, dann, Sigmund Freud: „Der Mann Moses und die monotheistische Religion“ und, ebenfalls Freud: „Das Unbehagen in der Kultur“. Trotz der Länge meines Textes handelt es sich immer noch um eine drastische Vereinfachung; so manches muss ich angesichts des Mediums regelrecht holzschnittartig darstellen. Konrad Lorenz, Nobelpreisträger für Medizin, und der erste Wissenschaftler, der sein Forschungsgebiet als „Tierpsychologie“ bezeichnete, beschreibt sehr eindrücklich, dass Aggression, beziehungsweise das, was er als Aggression bezeichnet, nämlich der Kampf innerhalb einer Art um Ressourcen wie Territorium, aber auch Wasser, Nahrung, Sexualpartner usw., bei den verschiedenen Arten von Natur aus unterschiedlich aussieht, je nachdem, wie stark eine Spezies von der Natur aus „bewaffnet“ ist. Arten, die nicht oder nur schwach „bewaffnet“ sind, müssen von der Natur in der Ausübung ihrer Aggression nicht besonders gehemmt werden, weil sich ihre Vertreter nicht wirklich gegenseitig verletzen können (z. B. viele Fische). Spezies, die hingegen schwer „bewaffnet“ sind, würden sich ständig gegenseitig umbringen, wenn sie „einfach so“ auf einander los gehen, daher sind sie von Natur aus auf eine Umformung ihrer Aggression angewiesen - Wölfe zum Beispiel. Die entäußern ihre Aggression primär über „Ersatzhandlungen“ wie Ohren anlegen, über Knurren, Zähne zeigen, Zähne fletschen. So müssen sie sich nicht ständig gegenseitig mit scharfen, spitzen Zähnen beißen, und dabei ihr Leben riskieren. Wir Menschen sind von Natur aus nicht gut bewaffnet. Mit unseren Händen können wir würgen, mit den Fäusten schlagen - aber wir haben von Natur aus keine gefährlichen Krallen. Mit unseren bloßen Händen bringen wir uns nicht so schnell um, und mit unseren Zähnen reißen wir keine großen Wunden. Wir benötigten in der Ausübung unserer Aggression kaum eine natürliche Hemmung. Für uns Menschen ergab sich jedoch eine Zäsur, als wir das Werkzeug für uns entdeckt haben. Dann nämlich wurden wir einander sehr gefährlich, und wir hätten uns sicher gegenseitig schnell den Garaus gemacht, wenn wir unsere frühen Werkzeuge (z. B. den Faustkeil) ungehemmt zum Einsatz gebracht hätten. Wir brauchten in unserer vergleichsweise kurzen Menschheitsgeschichte im Gegensatz zu z. B. den Wölfen, deren Umformung oder Hemmung ihrer Aggression etwas naturgegebenes und über lange Zeit hinweg entwickeltes ist, eine Hemmung, die wir uns selbst auferlegen mussten, und die auch noch schnell umfassend „greifen“ musste. Bewerkstelligt haben wir das über Religion und daraus entstehende Kultur. Wechseln wir die Perspektive zu Freud. Freud und Lorenz waren sicher keine Freunde. Lorenz war Opportunist unter den Nationalsozialisten und hat sich antisemitisch positioniert. Freud war Jude und musste vor den Nationalsozialisten ins Exil fliehen - seine fünf Schwestern wurden in der Shoa ermordet. Trotz unterschiedlichster grundsätzlicher Ansätze und Ausgangspositionen finden beide aber zu ähnlichen wissenschaftlichen Ergebnissen. Freud arbeitete die Idee aus, dass wir Menschen, neben unseren lebensbejahenden Bedürfnissen per se AUCH etwas Destruktives in uns tragen, er nannte dies den Todestrieb. Wir Menschen empfinden AUCH von Grund auf Lust an Mord, Folter, Vergewaltigung, Plünderung - und wir müssen diese destruktiven Triebe mühsam einhegen. Diese Idee steht jener der Behavioristen entgegen, die das Destruktive im Menschen als etwas Erworbenes verstehen. Ein einfaches Beispiel zur Illustration. Wenn ein kleines Kind ein Türmchen aus Bausteinen baut, und irgendwann das Türmchen selbst zerstört, dann würde der Psychoanalytiker wahrscheinlich davon ausgehen, dass das Kind Lust beim Zerstören empfindet. Ich persönlich finde, dass man das auch beobachten und einfühlen kann. Im Zweifel zerstört das Kind auch noch die Türmchen der mit ihm spielenden anderen Kinder - und empfindet ganz augenscheinlich auch hierbei Lust. Die Behavioristen würden wohl sagen: „Das Kind hat die Erfahrung gemacht, hat also gelernt, dass es so ein Türmchen nicht ewig hoch bauen kann, und das Türmchen irgendwann von selbst umstürzt. Um sich dem frustrierenden Erlebnis zu entziehen, das eigene Unvermögen aushalten zu müssen, einen beliebig hohen Turm eben nicht errichten zu können, macht das Kind das Türmchen lieber selbst kaputt, als dass es wartet, bis es von selbst umfällt.“ - und hier nun würde ich als Psychoanalytiker sagen, dass dies sicher eine Möglichkeit im Seelenleben des Kindes darstellt, aber dass dies nur eben eine Option ist, während das genuin Destruktive in uns ebenfalls permanent wirkt. Diese Grundannahme der Behavioristen, dass wir Menschen wie ein „weißes Blatt“ auf die Welt kommen und Verhaltensweisen, die wir später an der Tag legen, erlernt sind, greift für mein Verständnis viel zu kurz. Man macht es sich damit zu einfach. Und intuitiv empfinden es wohl auch all jene so, die zum Beispiel nach irgendwelchen Gewaltverbrechen mit Widerwillen und Empörung hören müssen, dass man vor Gericht dem Täter des Verbrechens unterstellt, doch ursprünglich auch nur eine liebenswerte menschliche Seele gewesen zu sein, die durch offenbar frustrierende Erfahrungen, z. B. fehlende soziale Aufstiegsperspektiven, zu dem geworden ist, was sie jetzt ist. Ich denke, was in uns Menschen an Aggressivem steckt, erleben wir immer wieder z. B. im Krieg. Wenn die äußeren Rahmenbedingungen passen, dann begehen wir unglaublich brutale Taten; nicht, weil wir müssen, sondern weil wir wollen - und hier nun auch einmal „dürfen“. Wir Menschen sind oft froh, wenn man uns zumindest zeitweise von der Last der Zivilisation befreit. Unter anderem deshalb wird Putin auch von seinen Landsleuten so gemocht, weil er ihnen, weil er seinen Soldaten erlaubt, pardon, „die Sau raus zu lassen“ - das führt dann u. a. zu Butcha. Eine weitere, wichtige Erkenntnis: Wir haben unsere Kultur, unsere Zivilisation, letztlich den Juden zu verdanken. Seit Moses tanzen wir nicht mehr ums goldene Kalb. Aus Kulten und vielen Gottheiten wurde eine monotheistische Religion. Die Atheisten werden sagen, wir haben G-tt postuliert, die Gläubigen werden sagen, G-tt hat sich uns offenbart. Im täglichen Gebet der Juden „Höre, O Israel, der Herr unser G-tt, der Herr ist eins.“ steckt die Grundlage unserer ganzen Zivilisation und unseres Überlebens als Spezies. Wir bekamen die zehn Gebote, die unser ganzes Miteinanders neu geregelt haben. Es gibt plötzlich, in unglaublicher Klarheit, einen G-tt, der Forderungen an uns richtet, der sagt: „Ich bin der Herr, dein G-tt“, „Du sollst nicht töten“, „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut“ usw. - dies war der Grundstein für unser kultiviertes, zivilisiertes Miteinander. Und dass die Juden uns allen die Kultur gebracht haben, haben wir ihnen nie verziehen. Denn die Kultur steht im Widerspruch zu Teilen unserer Natur, sie ist (auch) Quelle des Leidens. Wir sprechen von kulturellen Errungenschaften, weil wir einen Preis für unser Kultiviertsein zahlen. „Das gern verleugnete Stück Wirklichkeit hinter all dem ist, daß der Mensch nicht ein sanftes liebebedürftiges Wesen ist, das sich höchstens, wenn angegriffen, auch zu verteidigen vermag, sondern daß er zu seinen Triebbegabungen auch einen mächtigen Anteil von Aggressionsneigung rechnen darf. Infolgedessen ist ihm der Nächste nicht nur möglicher Helfer und Sexualobjekt, sondern auch eine Versuchung, seine Aggression an ihm zu befriedigen, seine Arbeitskraft ohne Entschädigung auszunützen, ihn ohne seine Einwilligung sexuell zu gebrauchen, sich in den Besitz seiner Habe zu setzen, ihn zu demütigen, ihm Schmerzen zu bereiten, zu martern und zu töten.“ (Freud) Auch Goethes Imperativ: „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“ ist ein Wunsch, ein Versuch, das Aggressive einzuhegen, genauso wie das christliche elfte Gebot: „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.“ Was die Juden angeht, haben sie neben dem unverzeihlichen Frevel, uns zum kultivierten Miteinander zu bewegen, auch noch das Pech gehabt, ohne eigenes Land überall auf der Welt verstreut leben zu müssen. Der etwas sarkastische Freud sagt hierzu: „Es ist immer möglich, eine größere Menge von Menschen in Liebe aneinander zu binden, wenn nur andere für die Äußerung der Aggression übrigbleiben. […] Das überallhin versprengte Volk der Juden hat sich in dieser Weise anerkennenswerte Verdienste um die Kulturen seiner Wirtsvölker erworben (…).“ und „Es war auch kein unverständlicher Zufall, daß der Traum einer germanischen Weltherrschaft zu seiner Ergänzung den Antisemitismus aufrief, und man erkennt es als begreiflich, daß der Versuch, eine neue kommunistische Kultur in Rußland aufzurichten, in der Verfolgung der Bourgeois seine psychologische Unterstützung findet. Man fragt sich nur besorgt, was die Sowjets anfangen werden, nachdem sie ihre Bourgeois ausgerottet haben.“ Die Juden sind also nicht nur die, die uns alle unter das Joch der Zivilisation genommen haben (wobei es noch einer Beschreibung bedürfte, warum wir das mit uns machen lassen, sie zwingen uns ja nicht unmittelbar; es gibt aber noch den wichtigen Aspekt des Gewissens und des Schuldgefühls, aber das führt hier zu weit) - sondern sie sind überall auf der Welt „die Fremden“, die sich hervorragend als Zielscheibe für die Aggression der dort lebenden nichtjüdischen Bevölkerung eignen. In modernerer psychologischer Sprache würde man vielleicht von „in-group“ und „out-group“ sprechen, aber auch hier: Das führt zu weit. Für unser heute müssen wir noch folgende Betrachtung mit einbeziehen: Bis vor Kurzem hat der Staat selbst seine Legitimation noch von G-tt bekommen, unsere Monarchen waren Kaiser oder König von G-ttes Gnaden. Aber wir leben heute in einem säkularen Staat, wir vollbringen das Meisterstück, die Gewaltausübung freiwillig an den Staat abzutreten. Nicht, weil G-tt uns befielt, uns an das zu halten, was der Kaiser sagt - wie noch vor ganz kurzer Zeit, sondern weil wir ein Einsehen darein haben, dass es für uns als Gruppe besser so ist. Das ist eine unglaubliche kulturelle und zivilisatorische Meisterleistung. Es juckt uns ständig in den Fingern, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, aber wir haben uns in unserer Gesellschaft darauf verständigt, das nicht zu tun. Davon haben wir etwas: Nämlich Sicherheit. Wir können uns in unserer Gesellschaft einigermaßen sicher sein, nicht vom Nachbarn morgens mit dem Baseballschläger erwartet zu werden, weil ihm unsere Musik gestern Abend zu laut war. Die Sicherheit macht uns viel möglich, wir können uns um so Dinge kümmern wie Wissenschaft, Kunst, Schönes. Aber wir zahlen einen Preis, nämlich den, dass wir uns wider unsere Natur „verbiegen“ müssen, bis hin zur Neurose. Nun gibt es Gesellschaften, die die Gewaltausübung nicht an den Staat abtreten. Wo z. B. das Recht des Stärkeren gilt. Gesellschaften, die sich nicht der Last unserer Zivilisation unterwerfen. Die lassen ihren brutalen, sadistischen, aggressiven Trieben relativ freien Lauf. Wenn wir Menschen aus diesen Gesellschaften in unserer aufnehmen, torpedieren wir unser fragiles und junges säkulares Gesellschaftssystem, da es schon mühevoll genug ist, Menschen, die innerhalb unseres Systems sozialisiert sind, dazu zu bewegen, sich weiterhin an unsere kulturellen Gepflogenheiten zu halten. Menschen, die nicht in unserer Gesellschaft sozialisiert sind, müssten erst einmal davon überzeugt werden, dass unsere Kultur erstrebenswert ist. Arroganterweise setzen wir dies gerne voraus. Wir erwarten von Migranten, dass sie sich von sich aus an unsere Gepflogenheiten halten. Und wir brechen dies in der politischen Debatte gerne herunter auf die Gesetzestreue - das allein reicht aber mitnichten! Es geht doch eigentlich um die Art, wie wir mit einander umgehen, und das lässt sch nicht vollständig über Gesetze abbilden. In einer Art anmaßender Überheblichkeit gehen wir interessanterweise gerne davon aus, dass alle Menschen erst einmal gut sind, und Frieden und zivilisiertes Miteinander wollen. Wir sollten den Menschen zuhören, wir sollten ihre Taten beobachten - und uns mühsamerweise ein eigenes Bild machen. Und wenn es Gesellschaften gibt, die eine Vernichtung ihres Nachbarstaates Israel fordern, dann sollten wir sie ernst darin nehmen - und nicht, weil wir eine Zweitstaatenlösung elegant finden würden, denen unterstellen, dass sie sie auch gut finden. Also, noch einmal: Eigentlich soll uns zunächst die Religion, dann die Kultur, die aus ihr entsteht, vor unseren eigenen destruktiven Trieben, vor Teilen unserer wahren Natur schützen. Selbst das gelingt schon nur bedingt und manchmal reicht Kultur allein auch nicht aus. Ich habe noch Interviews mit Marcel Reich-Ranicki vor Augen, der von seiner Zeit im Warschauer Ghetto berichtete, und die Peiniger der Juden dort als teilweise sehr kultivierte Menschen beschrieb. Meine Schilderung bis hier hin zeigt auf, dass menschliche Gesellschaften in unterschiedlichem Maße die aggressiven Triebregungen der in ihr lebenden Menschen einhegen, sie verbieten und unterdrücken - und dadurch auch zu unterschiedlich stark ausgeprägtem Widerwillen gegen die eigene Kultur führen. Nun gibt es jedoch auch noch Gesellschaften, die das Konzept von Kultur in gewisser Hinsicht pervertieren, in dem sie die destruktiven Triebe sogar fördern bzw. in negativer Hinsicht pflegen und „kultivieren“. Gesellschaften, in denen der Tod der international beliebtesten „out-group“, nämlich der Juden, Ziel ist, und der gewaltsame Tod eigener Familienangehöriger, und sogar der eigene gewaltsame Tod als etwas erstrebenswertes angesehen wird. Dann sind wir bei den sogenannten „Märtyrern“, bei den zivilen Schutzschilden, die dieses Schicksal teilweise sogar bereitwillig annehmen, und wir sind beim siebten Oktober und der ausgelassenen Stimmung beim Morden, Foltern und Vergewaltigen… Wir sind bei dem, was Douglas Murray Douglas Murray gerne (und korrekterweise) als den „death cult“ bezeichnet, und ich gerne als Anti-Kultur oder pervertierte Kultur bezeichnen möchte. Das, was uns vor dem Aggressiven in uns beschützen soll, wird hier benutzt, um genau dies zu fördern. Das Pflegen und „Ausarbeiten“ dessen, was in vielen anderen Kulturen als verabscheuungswürdig angesehen wird, kommt für meinen Geschmack in der öffentlichen Debatte noch zu kurz. In diesen Gesellschaften wird nachgewiesenermaßen mit Kindern bereits trainiert, grausam zu sein. Diese Grausamkeit wird spielerisch erlaubt, wenn Kontaktsituationen mit „dem Feind“ nachgespielt werden, sie wird aber auch quasi probatorisch über echte, ausagierte Grausamkeit Tieren gegenüber geübt. Ebenfalls zutiefst menschliche Eigenschaften wie Einfühlung und Mitgefühl sollen hierbei gezielt „abtrainiert“ werden. Die organisierten, und, wie man heute so schön sagen würde: „strukturellen“ Grausamkeiten Tieren gegenüber sind gut dokumentiert. Man kann einfach Google bemühen. Ich möchte hier nur ein konkretes Beispiel aufgreifen, nämlich den institutionalisierten Hass auf Hunde in jenen Gesellschaften. Hunde sind eine ganz besondere Spezies. Gerne als „der beste Freund des Menschen“ bezeichnet, ist diese Spezies als einzige dadurch entstanden, dass sie sich auf den Menschen hin entwickelt hat, quasi sich selbst auf den Menschen zugeschnitten hat. Die aktuelle Forschung bezüglich der Hunde lässt uns davon ausgehen, dass ursprüngliche Ideen zur Domestikation des Wolfes hin zum Hund, die besagten, dass der Prozess von uns Menschen ausgegangen sein dürfte, zum Beispiel über die Adoption von verwaisten Wolfwelpen, falsch sind. Wir glauben heute sagen zu können, dass der Prozess der Annäherung des Wolfes an den Menschen von den Wölfen ausgegangen ist, und zunächst über epigenetische Vorgänge sich die Wölfe verändert haben, die veränderten Wölfe dann einen Überlebensvorteil hatten, und die epigenetischen Prozesse zu genetischen wurden. Ein zahmer Wolf ist noch kein Hund. Hunde haben Fähigkeiten, über die (unseres Wissens nach) keine andere Spezies verfügt. Hunde haben beispielsweise eine eigene „theory of mind“ vom Menschen; eine artübergreifende Meisterleistung! Das kann kein anderes Tier. Hunde können im Gesicht eines menschlichen Gegenüber besser dessen Gemütszustand ablesen, als ein anderer Mensch dazu in der Lage wäre; und das tun die Hunde nur mit uns, sie machen dies nicht unter einander. Auch können Hunde am sich verändernden Geruch unseres Körpers Rückschlüsse auf unser Stresslevel ziehen. Manchmal liest man sogar, dass Hunde die besseren Menschen seien. Das bezweifle ich, aber sie sind mit ziemlicher Sicherheit doch eines: ein Beispiel dafür, wie ein gutes Miteinander sogar zwischen Spezies aussehen kann. Sie sind ein Symbol für das, was wir Menschen, wenn wir zivilisiert sind, sogar einer anderen Art gegenüber in der Lage sind, auszuleben. (Und im Übrigen, was uns in der Hundeerziehung manches mal im Wege steht. Wir übertragen unsere zwischenmenschliche Aggressionshemmung auf den Hund und schaffen es dann nicht mehr, dem Hund zu vermitteln: „Tu`s, weil ich es Dir sage!“). Als die Hamas mit exakten Grundrissen der Häuser in die Kibbuze eingefallen ist, hatten die Täter zu den Häusern nicht nur Listen der dort lebenden Menschen, mit Namen, sondern auch der dort lebenden Hunde, mit Namen! Dass diese Hunde dort getötet wurden, geschah gezielt - und war von vorn herein Teil des Plans. Die Barbaren wissen, dass es unter kultivierten, zivilisierten Menschen üblich ist, die Hunde als Familienmitglieder zu betrachten und sie zu lieben. Sie wurden getötet, um uns, den ganzen zivilisierten Westen, zu demütigen, und uns um so mehr das Herz zu brechen. Ich bin in meinem Leben viel gereist, aber mir ist noch keine Stadt begegnet, in der ich so viele Hunde und ihre Besitzer gesehen habe, wie Tel Aviv. Der Gegensatz von Juden - Grundlage unserer Kultur und Zivilisation - Hunde als einzige Spezies, die ihr Dasein darauf begründet hat, sich auf den Menschen hin zu entwickeln - zivilisierter Umgang mit eben jener Spezies, die uns so nah ist, dass wir sie (im Westen) als Familienmitglieder betrachten einerseits, und Gesellschaften, die einen „Death Cult“ betreiben - eine Art „Antikultur“ bzw. „Antizivilisation“ - Hass auf Hunde als Symbole zivilisierten Zusammenlebens - (andererseits) ist nach meinem Dafürhalten kein Zufall. Und so war es sicher auch kein Zufall, dass in Nazi-Deutschland Juden die Haltung von Hunden (und anderen Haustieren) untersagt wurde, sie ihre Hunde ausliefern mussten, und deren Hunde ebenfalls systematisch (!) getötet wurden. Im Film „Waltz with Bashir“ beginnt der Plot damit, dass ein ehemaliger israelischer Soldat Albträume hat, weil er im Krieg hatte Hunde töten müssen; sein schlechtes Gewissen verfolgte ihn über Jahre in den Schlaf. Die Barbaren hingegen töteten zum Beispiel am 07. Oktober, aber auch zu anderer Gelegenheit, mit Begeisterung, filmten sich dabei und veröffentlichten ihren Blutrausch völlig schamlos und ohne Anzeichen eines schlechtes Gewissens. . Theodor W. Adorno stellte fest, dass Antisemitismus keine Meinung, sondern ein Affekt sei, und sich mit Argumenten deshalb nicht bekämpfen lasse. Gegen Antisemitismus muss der Staat mit Autorität oder Gewalt vorgehen. Ich möchte hinzufügen: er sollte es auch im ureigensten Interesse tun, eben weil Antisemitismus ein Ausdruck von Kultur- und Zivilisationsfeindlichkeit ist, die in zweiter Linie auch den säkularen, demokratischen Staat angreift und unterminiert - wobei wir noch einen weiteren kurzen Exkurs unternehmen müssen. Die internationale Linke, die sich einerseits gerne in antifaschistischer Tradition sieht, zeichnet sich andererseits durch ausgeprägten Antisemitismus aus. Dies ist nur auf den allerersten Blick ein scheinbarer Widerspruch. Auf den zweiten Blick erklärt sich dies schnell: Die Linke ist daran interessiert, die gegenwärtigen gesellschaftlichen Gefüge zu zerstören, und die Wirtschaftsordnung, also die soziale Marktwirtschaft bzw. den Kapitalismus abzuschaffen. Die Juden bieten sich einmal mehr als Projektionsfläche an; an ihnen wird im heute der neomarxistische Klassenkampf 2.0 abgearbeitet. Man beobachtet wirtschaftliche Erfolge - und schon wird die Prosperität Israels zum Hassobjekt der Kommunisten und Sozialisten, womit einmal mehr auch gleich alle Juden ins Visier geraten. Ein besonders pikantes Detail in diesem Kontext ist, dass es eine Gruppe von Neomarxisten gibt, welche die Vordenker der gesamten „postkolonialen“ Ideologien sind, hierunter explizit auch die „Queer-“, „Gender-“ und „Critical Race-“ Ideologie, sowie der „Intersektionalismus“. Diese modernen Marxisten bemühen sich, bestehende Gruppen zu infiltrieren, was ihnen teilweise auch gut gelingt. So ist die Schwulenbewegung, der es lange Zeit nur darum ging, zu erreichen, dass Schwule und Lesben keine Bürger zweiter Klasse, oder gar Kriminelle mehr sind, inzwischen von den Anhängern der „Queer-“ Ideologie gekapert worden. Diese tun nun gerne so, als seien alle Schwulen auch gleichzeitig queer. Die linksextremen „Queers“ sind strukturell antisemitisch, was nun mitnichten auf alle Schwulen zutrifft, jedoch entsteht in der Öffentlichkeit häufig ein anderes Bild, weil die linksextremen „Queers“ sich klar gegen Israel positionieren und die absurde „Queers for Palestine“-Bewegung ins Leben gerufen haben. Es ist dabei mitnichten so, dass die Schwulen zu dumm wären, zu verstehen, was man mit ihnen in Gaza machen würde. Es sind die linksextremen „Queers“, die sich gegen Israel und die Juden positionieren, und damit auch gegen Rechtsstaatlichkeit, Kultur und ein zivilisiertes Miteinander in unserer Gesellschaft. Eine bemerkenswerte Parallele gibt es zwischen diesen relativ jungen Ideologien und den angestammten Feinden Israels, den sogenannten „Palästinensern“: Beiden ist zu eigen, sich eigene Wahl-Identitäten zuzulegen. Ob sich ein Sänger „Nemo“ als „nonbinär“ bezeichnet, und von der ganzen Welt fordert, fortan so angesehen und angesprochen zu werden, oder sich ein in Kairo geborener Ägypter hinstellt, sich plötzlich als „Palästinenser“ bezeichnet und erwartet, dass man diese selbst gewählte Identität akzeptiert - ich sehe da keinen Unterschied. Auf die historische Nähe der Linken zu den sogenannten „Palästinensern“ will ich nicht weiter im Detail eingehen, ich erinnere nur an die Beziehungen zwischen der „Rote Armee Fraktion“, der "Deutschen Demokratischen Republik“ und den sogenannten „Palästinensern“. Ich stamme aus der ehemaligen DDR und sehe Honecker und Arafat noch Bruderküsse austauschen… Ein letzter Aspekt. Das Phänomen „Antisemitismus“ führt uns vor Augen, dass unsere bisherige Betrachtung im politischen Diskurs, ob etwas links oder rechts ist, oder sich vor oder hinter einer Brandmauer befindet, doch eine furchtbar eindimensionale Einordnung war. Die Hufeisentheorie, dass sich linksextreme und rechtsextreme Positionen annähern, ist bereits ein dynamischeres Modell, dass sozusagen eine zweite Dimension mit einbezieht. Aber wir müssen wohl die Perspektive wechseln und eine dritte Dimension einbeziehen: Die Frage ist doch nicht so sehr, ob man eher links oder eher rechts steht, sondern wie tief wir sinken wollen. Die zentrale Frage ist, wie wir es mit unserer Kultur, unserem Zivilisiertsein künftig halten möchten. Die Idee des dreidimensionalen Modells stammt nicht von mir. Ich habe sie aus der Rede von Ronald Reagan vom 27. Oktober 1964 „A Time For Choosing“. Da sagte er: „You and I are told increasingly we have to choose between a left or right. Well I'd like to suggest there is no such thing as a left or right. There's only an up or down - [up] man's old-aged dream, the ultimate in individual freedom consistent with law and order, or down to the ant heap of totalitarianism.“ Vielleicht ist die Zeit, zu wählen, jetzt dringlicher denn je. Ich beende diesen Text mit einem Video. Ein musikalisches Gebet für Israel, aufgenommen 2017 in Amsterdam; wir hören die drei New Yorker Kantoren Azi Schwartz, Netanel Herstik und Yaakov Lemmer.

Andreas Sobottka

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