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Schlückchen für Schlückchen aus der Schnabeltasse. Dann fragt er plötzlich: "Herbert, wo kommst du her?" Vorher hat er ihn nicht erkannt. Das erlebt man im Altenheim verblüffend oft. Und es ist keine Magie, es ist Flüssigkeit. Im Alter verschwindet das Durstgefühl. Wer nicht daran erinnert wird, trinkt nicht. Das... show more
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Interessant, Herr Dr. Spitzbart.

Ein Pflegeheim muss verpflichtet werden darauf zu achten. Schließlich sind Senioren Auftraggeber... die Kosten der Horror. Also Bitte.

Kann ich bezeugen. Hab 25 Jahre im Altenheim gearbeitet. Oft kamen auch Verwirrte ins Heim, nach ca. 14 Tagen waren sie wieder ansprechbar und erholten sich. Schlimm ist es auch nach Krankenhausaufenthalte. Dann war es aber immer das Heim.

Meine Großmutter ist daran gestorben mit 93 Jahren. Jahrgang 1891...Ich als Enkel habe immer im Hinterkopf seit dem auf genügend Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Wasser ist Lebensexilier. Es ist Dehydration , nicht Hitzetod. Würde aber nicht in die Agenda passen.

Ein Bier für Merz könnte demnach die Lösung sein. Aber der flennt die Flüssigkeit gleich wieder raus

Genau. Schwiegermutter empfing den Postboten nackt an der Tür. Alle bekamen r riesigen Schreck, ihre Töchter: Mutter ab ins Altenheim. Alles wieder normal. Hatte an d Tag zu wenig getrunken. Das Altenheim war die Hölle auf Erden. Ein Toten Sterbehaus. Karneval wurde gefeiert, 2.

Ohne eine täglich ausreichende Menge Salz funktioniert das nicht, die Menschen würden ohne ausreichend Salz immer mehr entsalzen deswegen trinken sie nicht, denn der Körper will das Salz behalten!

Das ist übrigens keine (Verschwörungs-)Theorie, sondern belegt: Tom Lausen hat die sommerlichen Hitzetoten in den Daten der Sterbestatistik gefunden: Unter der Todesursache der ICD-10-Kodierung E86: Volumenmangel.

Völlig richtig erkannt, Dr. Spitzbart. Und ja, man wird sie verdursten lassen, weil sie (unsere kriminellen Politiker) es durchziehen können und man unsere Alten mehr und mehr als unnütze Fresser ansieht. Und der geschulte Bürger kauft es ihnen als Gesundheitsreform ab.

Ich kenne 30 ml pro kg Körpergewicht. Muss man nicht die Nierenfunktion gerade bei betagten Menschen im Auge haben?

Da ist grundsätzlich was dran. Aber die Menge ist zu hoch. Ich mit meinen zwei Zentnern komme nie auf 4 Liter am Tag. Die brauche ich auch nicht!

4 Liter für einen 100 kg schweren Mann? Wie und wann soll man denn so viel Flüssigkeit in sich hineinschütten?

Das ist sehr schwierig, wenn der alte Mensch für einen halben Schnabelbecher 10 Minuten braucht, mit der Zunge den Schnabel zuhält, weil er einfach nicht mehr trinken will.
