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Schlückchen für Schlückchen aus der Schnabeltasse. Dann fragt er plötzlich: "Herbert, wo kommst du her?" Vorher hat er ihn nicht erkannt. Das erlebt man im Altenheim verblüffend oft. Und es ist keine Magie, es ist Flüssigkeit. Im Alter verschwindet das Durstgefühl. Wer nicht daran erinnert wird, trinkt nicht. Das...

11,323 views • 8 days ago •via X (Twitter)

14 Comments

Stefan Homburg's profile picture
Stefan Homburg8 days ago

Interessant, Herr Dr. Spitzbart.

Rona's profile picture
Rona8 days ago

Ein Pflegeheim muss verpflichtet werden darauf zu achten. Schließlich sind Senioren Auftraggeber... die Kosten der Horror. Also Bitte.

💎Kajika- Bin in der Welt, aber nicht von dieser💎's profile picture
💎Kajika- Bin in der Welt, aber nicht von dieser💎8 days ago

Kann ich bezeugen. Hab 25 Jahre im Altenheim gearbeitet. Oft kamen auch Verwirrte ins Heim, nach ca. 14 Tagen waren sie wieder ansprechbar und erholten sich. Schlimm ist es auch nach Krankenhausaufenthalte. Dann war es aber immer das Heim.

Herr H's profile picture
Herr H8 days ago

Meine Großmutter ist daran gestorben mit 93 Jahren. Jahrgang 1891...Ich als Enkel habe immer im Hinterkopf seit dem auf genügend Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Orchidee's profile picture
Orchidee8 days ago

Wasser ist Lebensexilier. Es ist Dehydration , nicht Hitzetod. Würde aber nicht in die Agenda passen.

Erich Kartmann's profile picture
Erich Kartmann8 days ago

Ein Bier für Merz könnte demnach die Lösung sein. Aber der flennt die Flüssigkeit gleich wieder raus

Sirius's profile picture
Sirius8 days ago

Genau. Schwiegermutter empfing den Postboten nackt an der Tür. Alle bekamen r riesigen Schreck, ihre Töchter: Mutter ab ins Altenheim. Alles wieder normal. Hatte an d Tag zu wenig getrunken. Das Altenheim war die Hölle auf Erden. Ein Toten Sterbehaus. Karneval wurde gefeiert, 2.

Thomas on tour's profile picture
Thomas on tour7 days ago

Ohne eine täglich ausreichende Menge Salz funktioniert das nicht, die Menschen würden ohne ausreichend Salz immer mehr entsalzen deswegen trinken sie nicht, denn der Körper will das Salz behalten!

RS_Oberschwaben's profile picture
RS_Oberschwaben7 days ago

Das ist übrigens keine (Verschwörungs-)Theorie, sondern belegt: Tom Lausen hat die sommerlichen Hitzetoten in den Daten der Sterbestatistik gefunden: Unter der Todesursache der ICD-10-Kodierung E86: Volumenmangel.

ParsProToto's profile picture
ParsProToto7 days ago

Völlig richtig erkannt, Dr. Spitzbart. Und ja, man wird sie verdursten lassen, weil sie (unsere kriminellen Politiker) es durchziehen können und man unsere Alten mehr und mehr als unnütze Fresser ansieht. Und der geschulte Bürger kauft es ihnen als Gesundheitsreform ab.

Renate Agethen's profile picture
Renate Agethen8 days ago

Ich kenne 30 ml pro kg Körpergewicht. Muss man nicht die Nierenfunktion gerade bei betagten Menschen im Auge haben?

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Klausi8 days ago

Da ist grundsätzlich was dran. Aber die Menge ist zu hoch. Ich mit meinen zwei Zentnern komme nie auf 4 Liter am Tag. Die brauche ich auch nicht!

AeraDesPeu #REMIGRATION's profile picture
AeraDesPeu #REMIGRATION8 days ago

4 Liter für einen 100 kg schweren Mann? Wie und wann soll man denn so viel Flüssigkeit in sich hineinschütten?

sehrguteute's profile picture
sehrguteute7 days ago

Das ist sehr schwierig, wenn der alte Mensch für einen halben Schnabelbecher 10 Minuten braucht, mit der Zunge den Schnabel zuhält, weil er einfach nicht mehr trinken will.

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"Wisst Ihr, was das Wunderbar-Komische an dieser ganzen Geschichte ist? Genau dieses Trauerspiel wurde in den letzten Jahren unter der alten Regierung ganz genauso gehandhabt! Es ist ein unkaputtbarer Klassiker der deutschen Sicherheitspolitik: Einmal im Jahr holen sie das staubige Grundgesetz-Schild raus, halten es der neuen Gefahr (früher Terror, heute Drohnen) entgegen und stellen dann fest: 'Hoppla, das passt ja gar nicht!' Dann wird wieder 'diskutiert', wieder 'überlegt', wieder der 'Expertenrat' bemüht – und am Ende kommt heraus: Wir brauchen ein 'Lagebild', 'Abstimmung' und natürlich die Klärung, wer jetzt eigentlich wen fragen muss, um eine Drohne im Notfall mit einem freundlichen Handtuch zu verscheuchen. Es ist, als hätten wir die 'Bundeswehr-im-Inneren-Kompetenz-Debatte' als festen Programmpunkt im Kalender, wie das Sommerloch oder die Steuererklärung. Es wird sich nichts ändern, und das ist schon fast nicht mehr lustig – es ist ein politisches Déjà-vu, das langsam zur Nationalhymne taugt!" "Und das ist das wirklich Komische, das uns allen das Lachen im Halse stecken lässt: ​Wir Deutschen sitzen hier und zerbrechen uns seit Jahren den Kopf über jedes einzelne Komma im Luftsicherheitsgesetz. Wir diskutieren, ob die Bundeswehr eine Drohne abschießen darf, und wenn ja, in welchem Winkel und ob der Abschuss dann noch verhältnismäßig ist. ​Auf der anderen Seite der Welt hält sich ein Wladimir Putin, der uns hier möglicherweise die Drohnen schickt, an kein einziges internationales Gesetz. Der interessiert sich nicht für unser Grundgesetz, er kümmert sich nicht um die Genfer Konventionen, und er würde wahrscheinlich nicht einmal das Bußgeld für einen falsch geparkten Panzer bezahlen. ​Wir kämpfen hier mit juristischer Präzision gegen eine Bedrohung, die mit maximaler Rechtsmissachtung agiert. Es ist der ultimative Beweis dafür, dass unsere politische Debatte zur Selbstblockade geworden ist: Wir sind so sehr damit beschäftigt, die Regeln für unsere eigenen Helfer zu perfektionieren, dass wir vergessen, dass der Gegner gar nicht mitspielt. Das ist nicht nur ein Trauerspiel, das ist ein bürokratisches Paradoxon in seiner reinsten Form."

DBerber 🇺🇦

24,129 views • 1 year ago

Via #ChristinaChristiansen: Was heute im Bundestag passiert ist, war kein „Redebeitrag“. Es war eine politische Abrissbirne. Katharina Dröge Dröge, MdB steht dort. Kein Zittern. Kein Lavieren. Kein „Vielleicht“. Sondern Klartext. „Es macht mich schlichtweg wahnsinnig wütend.“ Und genau DAS ist der Punkt. Diese Wut ist keine Show. Diese Wut ist Fürsorge. Für die Mieterinnen und Mieter, die am Ende die Zeche zahlen. Für die Menschen, die sich keine zweite Fehlentscheidung leisten können. Für all jene, die keine Lobby im Hinterzimmer haben. Während andere mit fossilen Fantasien kokettieren, während wieder so getan wird, als könne man Klimaschutz einfach „abschaffen“, während Öl- und Gasheizungen plötzlich wieder als Heilsversprechen verkauft werden — steht sie da und zerlegt diese Illusion in Einzelteile. Und dann dieses: „Looking at you, SPD-Fraktion im Bundestag .“ Kein Flüstern. Kein Hinterzimmer. Öffentlich. Direkt. Unmissverständlich. Weil Verantwortung nicht bedeutet, sich hinter Koalitionsarithmetik zu verstecken. Sondern Haltung zu zeigen, auch wenn es unbequem ist. Das ist diese grüne Kraft, die mich jedes Mal aufs Neue elektrisiert. Nicht weichgespült. Nicht angepasst. Nicht angstgetrieben. Sondern kämpfend. Bündnis 90/Die Grünen haben geliefert. Im Klimaschutz. In der Energiepolitik. In der Transformation. Und jetzt sollen die gleichen Kräfte, die jahrelang gebremst haben, so tun, als sei Fortschritt das Problem? Nein. Das Problem ist Mutlosigkeit. Das Problem ist fossile Bequemlichkeit. Das Problem ist dieses ewige „Die Realität ist schwierig“. Nein. Realität ist nichts, was man beklagt. Realität ist etwas, das man gestaltet. Und genau das hat sie heute gezeigt. Grüne Frauen stehen nicht da, um Applaus zu sammeln. Sie stehen da, um Zukunft zu verteidigen. Sie lassen sich nicht einschüchtern. Nicht von Zwischenrufen. Nicht von Machtspielchen. Nicht von politischem Schwer­mut. Heute hat man gespürt: Da ist Rückgrat. Da ist Kompetenz. Da ist Kampfgeist. Und ganz ehrlich? Wenn solche Frauen in diesem Land Politik machen, dann ist mir um die Zukunft nicht bange. Das war kein Auftritt. Das war ein Statement. Ein Hoch auf diese Stärke. Ein Hoch auf diese Klarheit. Ein Hoch auf grüne Frauen, die Geschichte nicht kommentieren – sondern schreiben. 💚🔥

@berndrae.bsky.social 💯%EE2030 in Bürgerhand

19,934 views • 7 months ago

Wenn Kritik zum Glaubensverrat erklärt wird Ein Video, drei Namen und ein Mechanismus, den man kennen sollte Auf einem YouTube-Kanal ist ein Video über mich erschienen. Es behandelt nicht nur mich. Es stellt drei Personen nebeneinander: #MouhanadKhorchide, #AhmadMansour und mich. Wir erscheinen dort nicht als drei Menschen mit unterschiedlichen Biografien und Positionen, sondern als ein Block. Als Front. Das ist keine Nachlässigkeit, das ist die Voraussetzung dafür, dass die Erzählung überhaupt funktioniert. Bevor ich zum Inhalt komme, gehört dazu, wer da spricht. Der Kanal heißt heute "Suhaib Hoffmann". Bis zum 19. Mai 2025 hieß derselbe Kanal "Realität Islam". Mit der Umbenennung verschwanden hunderte alte Videos, geblieben ist der Mann, der schon vorher das öffentliche Gesicht der Gruppe war. Am 5. November 2025 hat das Bundesinnenministerium den Verein "Muslim Interaktiv" verboten und zeitgleich zwölf Objekte im Zusammenhang mit "Generation Islam" und "Realität Islam" durchsuchen lassen, weil beide dringend verdächtig sind, dieselben Verbotsgründe zu erfüllen oder Teilorganisationen von "Muslim Interaktiv" zu sein. Das hessische Innenministerium hat dazu festgehalten, die im Mai verkündete Auflösung von "Realität Islam" sei nicht endgültig gewesen, die bekannten Accounts würden weiterhin unter dem Namen des Hauptprotagonisten betrieben. Das ist der Absender. Nicht ein Privatmann mit einer Kamera, sondern ein Kanal, der aus einer Struktur hervorgegangen ist, gegen die der Staat wegen des Verdachts verfassungsfeindlicher Bestrebungen ermittelt. Dass ein Verfahren läuft, ist kein Urteil, und die Unschuldsvermutung gilt auch hier. Aber es ist auch nicht nichts. **Der Vorwurf** Wir, also Khorchide, Mansour und ich, seien Handlanger. Instrumente einer staatlichen Agenda, die Muslime in Deutschland dazu bringen soll, ihren Glauben aufzugeben. Wir würden im Auftrag von Politik und Medien einen "Reformislam" durchsetzen, die muslimische Gemeinschaft spalten in gute und schlechte Muslime, sie zermürben, unter Druck setzen, erniedrigen. Wir seien, so heißt es wörtlich, "nicht mal Bestandteil der muslimischen Community" und hätten deshalb kein Recht, von Muslimen überhaupt irgendetwas zu fordern. Nehmen wir das ernst und schauen genau hin, was da eigentlich passiert. Es geht nicht um Kritik. Kritik an meinen Positionen ist legitim, ich halte sie sogar für notwendig. Wer findet, dass ich mich irre, soll mir widersprechen, öffentlich und gerne hart. Dafür ist eine Debatte da, und ich drücke mich davor nicht. Hier geschieht aber etwas anderes. Hier wird nicht bestritten, was ich sage, sondern dass ich es sagen darf. Der Vorwurf lautet nicht: Er hat unrecht. Er lautet: Er gehört nicht dazu. Er spricht nicht für sich, er ist ferngesteuert, er ist gekauft. Das ist keine Widerlegung, das ist ein Ausschluss. In der Sache läuft es auf Takfīr hinaus, also darauf, einem Muslim den Glauben abzusprechen. Und das hat einen Zweck. Wenn erst einmal feststeht, dass jemand ferngesteuert ist und kein Muslim mehr, erübrigt sich jedes Argument. Zurück bleibt nur die Frage, was man mit so jemandem macht. Dazu kommt die religiöse Aufladung. Das Video endet nicht mit einem Argument, sondern mit einem Gebet: Gott möge uns geben, was wir im Diesseits und im Jenseits verdient haben. Das ist keine politische Auseinandersetzung mehr. Das ist ein Urteil, formuliert in der Sprache des Glaubens, vor einem Publikum, das diese Sprache versteht. Und dieses Publikum antwortet. Siehe ⬇️

Eren Güvercin

26,138 views • 1 month ago

Brot ist eine „wirtschaftliche Ressource" Europa hat fünfhundert Jahre gebraucht, um die Ächtung abzuschaffen (Kurzerklärung: Der Geächtete wird nicht eingesperrt, nicht gebüßt, nicht gebrandmarkt — er wird aus dem Recht herausgenommen - man nannte diejenigen auch vogelfrei. Die EU hat sie 2024 per Verordnung wieder eingeführt. Am 29. August standen sie auf dem Berner Bundesplatz. Zweitausend Menschen, direkt vor dem Bundeshaus. Und auf einer Großbildleinwand sprach ein Mann zu ihnen, der nicht kommen konnte. Er durfte nicht. Jacques Baud, Oberst im Generalstab a. D., früher Schweizer Nachrichtendienst, früher UNO, früher für die NATO in der Ukraine im Einsatz, sitzt in Brüssel fest. Sein Vermögen ist eingefroren. Seine Konten sind gesperrt. Er darf das Gebiet der Europäischen Union weder betreten noch verlassen. Er ist Schweizer Staatsbürger. Er kann nicht nach Hause. Und er sagte in Bern einen Satz, den sich dieser Kontinent merken sollte: Er habe kein Brot. Nachbarn bringen es ihm. Ein Bauer aus der Schweiz ist mit Lebensmitteln nach Brüssel gefahren, wie man früher zu einem Kranken gefahren ist. Wir schreiben das Jahr 2026! Was hat er getan? Er hat den Krieg in der Ukraine anders analysiert als das Auswärtige Amt. Das ist keine Zuspitzung. Das ist der Akteninhalt. Am 15. Dezember 2025 hat der Rat der Europäischen Union zwölf Personen und zwei Organisationen gelistet. Der Begründungstext zu Baud ist überschaubar — man liest ihn in weniger als einer Minute. Er sei Sprachrohr prorussischer Propaganda, er verbreite Verschwörungstheorien, er werfe der Ukraine vor, ihre eigene Invasion herbeigeführt zu haben. Kein Gericht. Keine Anklage. Keine Beweisaufnahme. Keine Anhörung vorher. Ein Verwaltungsakt. Zack - Existenz vernichtet und das mit der Unterstützung der deutschen Bundesregierung, da die Sanktionslist einstimmig beschlossen wird. Der Rechtsweg? Existiert. Aber nur achträglich und ohne finanzielle Mittel eher von theoretischer Natur. Vor dem Gericht der Europäischen Union in Luxemburg. Man darf sich also, während man mittellos in einer fremden Stadt sitzt und nicht ausreisen kann, jahrelang gegen seine eigene Vernichtung durchklagen, währen ihn ja niemand unterstützen darf - auch kein Anwalt. Wenn man einen Anwalt bezahlen könnte. Was man nicht kann, weil das Konto gesperrt ist. Das nennt man in Brüssel Rechtsschutz. Die Erklärung "Vogelfrei", in neuer Typografie Die Reichsacht war kein Gefängnis. Sie war schlimmer. Der Geächtete verlor nicht die Freiheit, er verlor den Rechtsschutz. Er wurde aus dem Recht herausgenommen. Und der entscheidende Teil, der Teil, der die Ächtung so wirksam machte: Wer dem Geächteten half, wer ihm Obdach gab, wer ihn speiste, der fiel selbst unter die Ächtung. Man isolierte ihn nicht durch Mauern. Man isolierte ihn, indem man das Helfen unter Strafe stellte. Jetzt lesen Sie Artikel 2 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2024/2642: Den gelisteten Personen dürfen „weder unmittelbar noch mittelbar Gelder oder wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung gestellt werden oder zugutekommen." Weder unmittelbar noch mittelbar. Deshalb braucht Jacques Baud eine humanitäre Ausnahmegenehmigung, um Lebensmittel zu kaufen. Deshalb ist die Frage, ob der Schweizer Bauer Urs mit seinem Korb Brot gerade eine Verordnung verletzt hat, keine Satire, sondern eine ernsthafte juristische Frage. Brot als wirtschaftliche Ressource. Fürsorge als Sanktionsverstoß. Europa hat fünfhundert Jahre gebraucht, um die Ächtung durch das Urteil in einem rechtsstaatlichen Verfahren zu ersetzen. Um zu lernen, dass niemandem der Rechtsschutz entzogen wird, ohne dass ein unabhängiger Richter es ausgesprochen hat. Das war nicht irgendein Fortschritt. Das war der Fortschritt. Das ist der ganze Unterschied zwischen einem Rechtsstaat und einem Herrschaftsapparat. Und wir haben ihn per Ratsbeschluss zurückgenommen. Sanktionen dieser Art beschließt der Rat der Europäischen Union. Einstimmig. Das heißt: Jede einzelne Regierung hat zugestimmt. Auch die deutsche. Die Bundesregierung hat das im Bundestag bestätigt. Sie sollte deshalb auch von der Presse für jede einzelen Entscheidung außerhalb einer rechtsstaatlichen Ordnung von der Presse von A bis Z hinterfragt werden. Das ist die Nachricht, und sie ist unangenehmer als jede Personalisierung. Es gibt keinen einzelnen Schuldigen, hinter dem sich alle anderen verstecken könnten. Es gibt siebenundzwanzig Regierungen, die "Ja" zu diesem Unrecht gesagt haben, und ein Parlament, das nicht gefragt wurde, und eine Presse, die es nicht berichtet hat. Das Auswärtige Amt hat dem Bundestag zur Rechtfertigung erklärt, Baud trete regelmäßig in russischen Fernseh- und Radioprogrammen auf. Im Ratsbeschluss selbst steht das nicht und wird auch nicht als Begründung aufgeführt. Auf Nachfrage in der Bundespressekonferenz konnte niemand sagen, woher diese Behauptung stammt. Ein Mensch verliert alles. Und die Begründung dafür stimmt nicht einmal mit der Akte überein. Er ist nicht der Einzige Hüseyin Doğru, Journalist, deutscher Staatsbürger, wohnhaft in Berlin. Am 20. Mai 2025 im 17. Sanktionspaket gelistet. Konten gesperrt. Faktisches Berufsverbot. Er darf die Bundesrepublik nicht verlassen. Ihm bleiben 506 Euro im Monat. Davon ernährt er eine fünfköpfige Familie. Drei Kinder. Er sagt, das Risiko, mit ihnen auf der Straße zu landen, sei keine abstrakte Sorge mehr. Nicht in Minsk. Nicht in Moskau. In Berlin. Und die Berufsverbände seiner eigenen Zunft — die Verbände, die bei jeder Gelegenheit die Pressefreiheit beschwören — haben dazu im Wesentlichen geschwiegen. Damit das klar ist Ich muss Jacques Bauds Analysen nicht teilen. Ich teile sie in wesentlichen Punkten nicht. Wer die Vorgeschichte des Krieges auf eine einzige westliche Operation reduziert, macht es sich zu einfach. Und genau deshalb schreibe ich das hier. Meinungsfreiheit, die nur für zutreffende Meinungen gilt, ist keine Meinungsfreiheit. Sie ist eine Genehmigung. Rechtsstaat, der nur den Sympathischen schützt, ist kein Rechtsstaat. Er ist eine Gunst der Macht. Das ist übrigens keine Außenseiterposition. Ein deutscher Staatsrechtslehrer hat diese Sanktionen im Verfassungsblog für grundrechtswidrig und unverhältnismäßig erklärt. Die taz nennt das Vorgehen skandalös. Selbst ein Schweizer Think Tank, der Bauds Positionen ausdrücklich kritisiert, hält den Rechtsschutz für unzureichend. Von links bis rechts sagen Alle dieselben drei Wörter dasselbe: "Nicht ohne Richter" Am 27. September stimmt die Schweiz über die Neutralitätsinitiative ab. Ich bin Deutscher, ich habe da keine Stimme, und ich maße mir kein Urteil über den Text der Initiative an. Aber eines sollte man in Bern wissen. Die Schweiz hat dieses Sanktionsregime von 2024 gar nicht übernommen. Offiziell gilt es für sie nicht. Und trotzdem sitzt ihr Bürger in Brüssel fest und kommt nicht heim und die Regierung der Schweiz unternimmt nichts. Das ist die Lektion, und sie kostet nichts, sie kostet nur das Zuhören: Souveränität, die man nicht ausübt, ist Dekoration. Wir in Deutschland durften über nichts davon abstimmen. Über gar nichts. Wir haben nicht einmal davon erfahren. Wir durften nur in der Presskonferenz als Drohung hören, dass es jeden treffen kann. Ihr habt in der Schweiz am 27. September einen Zettel in der Hand. Das ist mehr, als die meisten Europäer besitzen. Verliert es nicht. Eine einzige Forderung Kein Entzug von Grundrechten ohne vorherige gerichtliche Entscheidung. Wer jemandem das Konto sperrt, die Bewegungsfreiheit nimmt und den Beruf entzieht, soll das beantragen. Vor einem unabhängigen Gericht. Mit Akte, mit Anhörung, mit Beweisen, mit Widerspruch. Wenn die Vorwürfe stimmen, wird die Behörde gewinnen. Wenn sie das Verfahren scheut, wissen wir, warum - es ging um das Mundtot machen. Sie werden über diesen Fall in der Tagesschau nichts hören. Wer schweigt, dem passiert nichts. Das ist richtig. Das war schon immer richtig. Das war der Sinn der Sache, dass die Menschen kuschen und das tun, was ihnen die Obrigkeit vorgibt. In eine Demokratie geht aber die Macht vom Volk aus und die diejenigen, die es exekutieren sind nur gewählte Diener, die Machtmißbrauch betreiben. Genau jenen sollte man den Machtmißbrauch gehörig austreiben. Urs ein Urgestein in der Schweiz nimmt kein Blatt vor dem Mund und stellt sich wie ein Fels in die Brandung und erklärt: "Mit uns in der Schweiz bitte nicht weiter - keinen einzigen Schritt - nicht in Form einer flexible Neutralität und kein Einschleimen bei diesen Straftätern indem auch die Schweiz solche Ächtungen im Bankensystem akzeptiert" Einen großen Dank an Urs für sein Engagement. Gerne unterstützt ihn, damit weitere Veranstaltungen möglich werden. Freiheit für Jacques Baud. Und Brot ist Brot.

Tobias Ulbrich

32,330 views • 1 month ago

Ich höre Miersch zu und denke mir: Aua. Das tut weh. Genau da, wo es leer ist. Er sagt im Grunde nichts Wildes. Keine Beleidigung. Keine Nazi Keule. Er macht etwas viel Gemeineres. Er stellt eine einfache Frage: Was ist eigentlich eure Außenpolitik? Stille. Die AfD redet gern von Welt, von Ordnung, von Stärke. Sobald es konkret wird, bleibt Nationalismus übrig. Das ist keine Strategie. Das ist ein Ersatzwort für Ideenlosigkeit. Nationalismus klingt nach Stärke. In Wirklichkeit heißt es: Wir können nur allein. Und wer nur allein kann, kann gar nichts. Schon gar nicht in einer Welt, in der Macht, Wirtschaft, Sicherheit und Konflikte miteinander verwoben sind. Der eigentliche Trigger steckt in einem Satz, der fast harmlos klingt: Deutschland allein spielt keine Rolle. Das ist Gift für die AfD. Denn ihr ganzes Selbstbild lebt von der Fantasie, man müsse nur mutig genug „Nein“ sagen und dann ordnet sich die Welt schon. Tut sie nicht. Sie lacht höchstens kurz und geht weiter. Besonders unangenehm für sie ist, dass Miersch ihnen nicht einmal Bosheit unterstellt. Er unterstellt Bedeutungslosigkeit. Keine Antwort. Kein Konzept. Kein Plan. Nur Parolen für eine Welt, die es längst nicht mehr gibt. Nationalisten nennen sich Patrioten. Egoisten nennen sich Realisten. Und am Ende bleibt ein Politikangebot, das nicht gefährlich modern ist, sondern einfach alt. Staubig. Unbrauchbar. Das triggert. Nicht weil es laut ist. Sondern weil es stimmt.

Schlafsheep 📯🇩🇪🇪🇺🇺🇦🌻

40,145 views • 8 months ago

Hier ein HÖCHST erschreckendes "live" Beispiel für: Woke Verblendung! Wenn eine Ärztin es nicht schafft, klar und einfach auf die Frage zu antworten: "Can men get pregnant"? 𝐊ö𝐧𝐧𝐞𝐧 𝐌ä𝐧𝐧𝐞𝐫 𝐬𝐜𝐡𝐰𝐚𝐧𝐠𝐞𝐫 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧? Der Typ im Video ist gut! Wie er dran bleibt! Und "sie" bringt nix mehr hin, krass: Wenn eine doppelt fachzertifizierte Ärztin vor dem US-Senat bei dieser Frage das Stammeln anfängt, dann ist das echt richtig übel und es wird ALLERHÖCHSTE Zeit, woke zu beenden. Ein Lehrbeispiel dafür, was passiert, wenn man biologisches Geschlecht und IdentitätsGEFÜHL nicht mehr auseinanderhalten kann, oder/ und: Ein Lehrbeispiel dafür was passiert, wenn man gehirnamputiert ist und dort ein großer woker Luftballon implantiert wird, oder/ und Ein Lehrbeispiel dafür, wenn Verblendung, Feigheit und Dummheit eine ungute Mischung eingegangen sind. Stimmt alles drei? Oder fehlt was dabei, was meint ihr? Denn da ist nicht die Biologie das Problem oder die Antwort so schwer, sondern eine völlig ausgeartete Angst, "falsch" zu antworten! Mir selbst geht das furchtbar auf die Nerven, das so viel wieder jeder Realität und Wahrheit gestempelt wurde. Furchtbar ist das. #GoWokeGoBroke somit: #WegmitWoke. Im Video: Hier wird nach der Wahrheit gefragt, aber vor einer Ideologie kapituliert. Die Ärztin ist geschlagen. Von der Lüge. Schlimm ist das schlimm! Wer einfache Fragen nicht mehr beantwortet, weil er Angst hat, jemanden „zu verletzen“, hat sein Hirn abgegeben. Das ist weder Fortschritt noch sozial. Das ist intellektuelle Selbstverstümmelung und das höchste Maß an Lüge. Warum wir damit sofort aufhören müssen: Fakten sind keine Gefühle. Biologische Realität ist nicht politisch. Wenn wir Wissenschaft und Verstand der Ideologie opfern, können wir den Laden gleich dichtmachen. Wer die Wahrheit als "polarisierend" bezeichnet, will keine Lösung, sondern Kontrolle und hat per se böse Absichten. Sehr böse Absichten. ALLEINE schon, dass man das überhaupt fragen muss und zur Debatte steht, ist schon ... völlig absurd, abstrus und bizarr: Können Männer schwanger werden?

M. Markert

35,061 views • 8 months ago

Die Schulbehörde von Rhode Island – oder wie man Eltern mundtot macht, weil sie den Lehrplan sehen wollen. Eine Mutter fragt, ob im Kindergarten Gender-Theorie unterrichtet wird. Die Schulbehörde verweigert die Auskunft – und verlangt von ihr, einen öffentlichen Antrag zu stellen. Sie tut es. Was passiert? Die Behörde beruft eine Sondersitzung ein, um zu prüfen, ob sie die Mutter verklagen kann. Weil sie genau das getan hat, was man ihr aufgetragen hat. Das ist nicht Bürokratie, das ist systematische Schikane. Der Feind ist nicht der Unwissende, sondern der Fragende. Das System hasst nichts mehr als wache Eltern – denn wache Eltern entlarven die Ideologie hinter dem Lehrplan. Die Botschaft an alle Eltern: Fragt nicht. Hinterfragt nicht. Nehmt hin, was euch vorgesetzt wird. Denn wenn ihr fragt, seid ihr das Problem. Der Schulbezirk will keine Partnerschaft, er will Unterwerfung. Er will keine Diskussion, er will Gehorsam. Was die Mutter erlebt hat, ist keine Ausnahme, sondern die Regel in einem System, das sich längst von der Bildung verabschiedet hat und zur Indoktrinationsanstalt verkommen ist. Wer die Agenda infrage stellt, wird zum Feind erklärt. Das ist der Zustand der modernen Pädagogik – und die Justiz schaut zu. Die Schulbehörde würde lieber einen Rechtsstreit riskieren als eine einzige Frage zu beantworten. Das sagt alles über den Zustand des Bildungssystems: Es hat keine Antworten mehr, nur noch Angst vor den Fragen. Und diese Angst ist berechtigt – denn die Antworten würden die Eltern aufschrecken. Also wird geklagt, statt aufgeklärt. #RhodeIsland #Schulbehörde #Elternrechte #GenderIndoktrination #Bildungssystem #Systemversagen

Shira S , MD

12,571 views • 2 months ago

Man kann sich natürlich an Frauen wie mir abarbeiten, weil ich mit 36 unverheiratet und kinderlos bin. Es lohnt auch nicht, vor fremden Menschen auszubreiten, warum ich das für mich so entschieden habe. Manches lag in meiner Gewalt, manches nicht. Die Option, sich von einem Mann ein Kind machen zu lassen, um ihn versuchen zu binden, hätte es, wie für die meisten Frauen, immer gegeben. Aber das ist nicht meine Vorstellung. Gestern lief dann im Vorabendprogramm eine Doku im ZDF, auf die mich ein Follower aufmerksam machte. Dort erzählte ein Ex-Paar seinen Werdegang von Kindern, über Heirat, Hausbau und Scheidung. Mittlerweile wird jede dritte Ehe in Deutschland geschieden. Und wenn man sich das anschaut, weiß man auch ein Stück weit warum. Die Schwangerschaft mit dem gemeinsamen Kind war nicht geplant. Weil nun aber ein Kind unterwegs war, folgte die Hochzeit. Weil man zuvor schon alleinerziehend mit einem Kind war, wollte die Frau nach eigenen Aussagen beim zweiten Kind vor allem Sicherheit, weshalb sie dem Antrag zustimmte, während der Ex-Mann sagt, dass er sie aus Liebe heiraten wollte. Es gibt einige Szenen, die mich sprachlos machen, das ist eine davon. Nach der Ehe folgt der Hausbau und kurz nach der Hochzeit fängt es schon an zu bröckeln. Na klar, man hat alle Lifegoals wie Kinder, Heirat und Hausbau abgearbeitet. Der gesellschaftliche Soll ist erfüllt. Jetzt ist man mit sich und dem Alltag alleine und muss sehen, was da eigentlich an partnerschaftlicher Substanz übrig bleibt. Und das ist bei manchen offenbar nicht allzu viel. Es folgt die Scheidung, die auch noch zelebriert wird, als wäre es eine großartige Lebensleistung, dass die eigene Familie gescheitert ist. Für mich die traurigste Szene in der gesamten Doku. Aber für Frau anscheinend nicht so schlimm, weil der neue Typ auch schon in den Startlöchern ist. Ebenfalls im Trennungsjahr. Zudem hat man ja das Haus bekommen, dass einem der Ex überlassen hat und in dem man jetzt mit dem neuen Mann wohnt. Es stellt sich die Frage, wie viele Ehen in diesem Land genau auf einem solchen Fundament fußen. Man sieht es immer wieder gerade in meiner Generation. Nicht wenige sind in meinem Alter oder wenig älter schon wieder geschieden. Vieles zielt augenscheinlich unbewusst auf das Abhaken von bestimmten gesellschaftlich definierten Lebenzielen wie Ehe, Kinder und Hausbau ab. Und wer gerade da ist, der wird dann genommen. Dabei scheinen sich manche dann wenig auf dem Weg zu diesen Zielen darüber Gedanken machen, ob der Mensch an ihrer Seite wirklich der richtige Partner für‘s Leben ist. Ich wäre sicherlich mit 36 auch gerne verheiratet. Hätte auch gerne einen Mann, mit dem man sich zusammen etwas aufbaut, Haus baut etc. Kinder vielleicht. Aber da war ich mir immer uneins, ob ich überhaupt welche möchte. Mit dem Richtigen vielleicht, aber den gab es nun einmal nicht. Und das ist der entscheidende Punkt. Ich hätte das, wie fast jeder Mensch, auch gerne. Aber nicht auf Krampf, nicht um jeden Preis, nicht mit faulen Kompromissen. Nicht aus einem „Unfall“ heraus oder weil es „Zeit wird“. Manche haben das Glück, den richtigen Partner früh zu finden, andere nehmen einfach das, was dann gerade da ist und wieder andere wie ich, warten dann lieber oder bleiben allein. Es wäre schön, wenn man Frauen wie mich dafür weniger angreifen würde. Denn das, was ich da gesehen habe, finde ich kein Bisschen erstrebenswerter. Schon gar nicht für die Kinder und unsere Gesellschaft an sich. Der angefügte Ausschnitt zeigt, wie Frau mit Tiara und Schärpe zusammen mit ihrem neuen Lebensgefährten die Scheidung feiert.

Anabel Schunke

176,290 views • 1 year ago