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Ulf Poschardt berichtet im Gespräch mit Max Mannhart über eine "traumatische Erfahrung" bei Hart aber Fair, als der VW-CEO sich auf die Seite einer Klimaaktivistin schlug: "Und wenn du das erlebt hast, dann hast du keine Fragen mehr, wie opportunistisch die Wirtschaft ist."

121,677 次观看 • 2 个月前 •via X (Twitter)

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🫠 Du hältst #Ethereum seit Jahren. Den Crash 2018 hast du ausgesessen, den Bärenmarkt 2022 gleich mit. Jedes "ETH ist tot" hast du überlebt, weil du an eine Idee geglaubt hast: dass dieses Ding eines Tages Geld ist. Echtes, programmierbares Geld. Und jetzt sitzt du vor einem Chart, der sich anders anfühlt als alles davor. Der Monats-RSI - der langsamste Indikator, den es gibt, der, der am wenigsten zappelt - steht tiefer als in deinen beiden Bärenmärkten zusammen. So überverkauft war Ethereum noch nie. Tiefer als jeder Boden, den du je gehalten hast. In Dollar steht $ETH bei 1.581, so tief wie zuletzt vor über einem Jahr. Ein Drittel davon ist allein in den letzten dreißig Tagen verschwunden. Und das ist erst die eine Hälfte. Die andere steht im ETH/BTC-Chart. Gegen #Bitcoin verliert Ethereum genauso, das Verhältnis fällt weiter Richtung Mehrjahrestief. Ethereum gibt gerade an zwei Fronten gleichzeitig nach - gegen den Dollar und gegen die einzige Kryptowährung, gegen die es nie verlieren sollte. Dann der Moment, der wirklich wehtut: Ethereum und Tether tauschen sich gerade um Platz zwei nach Market Cap. Ein Token, dessen ganzer Sinn es ist, einen Dollar wert zu sein, rückt ETH so dicht auf die Pelle wie seit neun Jahren nicht. Genau die These, für die du die ganze Zeit gehalten hast - dass Ethereum selbst Geld ist - steht in diesem Moment auf der Kippe. Und hier teilt sich die Geschichte in zwei Enden, und beide passen heute auf die Daten. Entweder das hier ist das Generationen-Tief, an das sich keiner traut, und du erzählst in zwei Jahren davon. Oder die These "ETH ist Geld" stirbt dir gerade vor den Augen weg. Ich tue nicht so, als wüsste ich, welches Ende es wird. Ein RSI auf Rekordtief war historisch immer ein Kaufargument, das verschweige ich nicht. Aber die Profis auf der Short-Seite steigen genau in diese Panik ein, und ein Generationen-Tief darf vorher noch tiefer. Ich halte Cash und kaufe gestaffelt, statt dem Messer hinterherzuspringen. Sag mir ehrlich - kaufst du hier, oder bist du raus?

Smart Money Crypto

24,636 次观看 • 4 个月前

Wie sollte man sich bei einer Hausdurchsuchung verhalten? ⚖️ 5 Uhr morgens, Polizei vor der Tür, was sagst du jetzt? Wenn die Hausdurchsuchung läuft, ist es zu spät zum Nachdenken. Du bist verschlafen, überrumpelt, bewaffnete Männer stehen in deinem Wohnzimmer – und genau dann tappst du in die biologische Falle. Du willst dich unterwerfen. Du willst zeigen, dass du keine Probleme machst. Also fängst du an zu plaudern, hältst Smalltalk, bietest sogar Kaffee an. Genau das ist der Fehler, der dich den Prozess kostet. Jedes Wort wird mitgeschrieben. Was du halb verschlafen sagst, liest die Staatsanwaltschaft Wochen später am Schreibtisch und verwendet es gegen dich. Die Polizei darf nur mit richterlichem Durchsuchungsbeschluss bei dir durchsuchen (§ 102 StPO). Du hast das Recht zu schweigen (§ 136 StPO). Du hast das Recht, sofort deinen Anwalt anzurufen. Mehr brauchst du in diesem Moment nicht zu wissen. Was du wirklich sagen sollst, ist denkbar einfach: Du willst den Durchsuchungsbeschluss sehen, du wirst nicht kooperieren und nichts zur Sache sagen, du rufst jetzt deinen Anwalt an. Punkt. Kein Kaffee. Kein Smalltalk. Keine Erklärungen, warum das alles nur ein Missverständnis ist. Wer sich erst überlegt, was zu tun ist, wenn das SEK vor der Tür steht, hat schon verloren. Wenn es so weit ist, hast du keine 30 Sekunden, Bauchgefühl gegen Wochen Vorbereitung der Beamten. Schweigen ist Gold. Sei ehrlich, wüsstest du im Ernstfall, was du sagst? ⬇️ #strafrecht #hausdurchsuchung #strafverteidiger #aussageverweigerung #bettercallmandic

Dubravko Mandic

22,530 次观看 • 4 个月前

Wir erinnern uns an 2020. Der WDR produziert eine Doku mit dem Titel: „Handball in Deutschland: Weiß und Deutsch wird zum Problem“ Man problematisiert in einer Tour, dass es zu wenig Spieler mit Migrationshintergrund gäbe und zählt dabei genau durch. Nur einer hier, nur einer da, in der Liga insgesamt und so viele. Das Ironische: Man führt auch so etwas wie Bildsprache an. Argumentation der Forscherin: Wenn man da nur blonde Deutsche sieht, wirke das wie eine geschlossene Gruppe, in die man von Außen, also als Mensch mit Migrationshintergrund, nicht so reinkommt. Dann wird es noch spannender. Der Türkisch-stämmige Jugendtrainer des Lemgoer Handballvereins kommt auf Repräsentation zu sprechen. Eine Nationalmannschaft, so der Mann, müsse auch immer Spiegelbild der Gesellschaft sein. Er selbst sagt, der Reiz Handball zu schauen, sei für Menschen wie ihn nicht so groß, weil da eben nur „blonde Köpfe“ und keine „schwarzen Köpfe“ zu sehen seien. Er hätte dadurch keinen „Zusehenswunsch“. Im Fußball sei das durch Leute wie Özil, Khedira, Gündogan anders. Das Witzige ist, genau das, was der Mann mit türkischen Wurzeln hier über den Handball sagt, haben gestern Menschen in Bezug auf die aktuelle deutsche Fußballnationalmannschaft erwähnt. Nichts gegen Spieler mit Migrationshintergrund. Aber wenn du quasi nur noch „schwarze Köpfe“ auf dem Platz hast - um mal seine Sprache zu nutzen - und keine „blonden Köpfe“ mehr, dann ist der Reiz für viele Deutsche halt nicht sehr groß, sich das anzuschauen, weil es an Identifikation fehlt. Und das bestätigt ja auch die Forscherin, die hier zu Wort kommt. Wieso sollte das also nicht umgekehrt gelten? Und warum ist es, wenn Deutsche das feststellen, plötzlich Rassismus? Fühlen sich deutsche Kinder im Fußball vielleicht auch langsam wie Außenstehende, die Schwierigkeiten haben, in eine in sich geschlossene Gruppe zu gelangen? Man fiebert halt dort mit, wo man sich von einer Nationalmannschaft repräsentiert fühlt. Mit der man sich identifizieren kann. Deshalb würde ich nie sagen, dass wir eine „rein weiße“ Nationalmannschaft brauchen. Nein, Menschen mit migrantischen Wurzeln sollen sich ausdrücklich auch mit unserer Nationalmannschaft identifizieren können. Aber wenn du halt irgendwann keinen „Biodeutschen“ mehr in der Mannschaft hast, wird das für Deutsche ohne Mihigru halt schwierig. Hier geht es auch um Bildsprache und wie diese das Gefühl von „Ersetzung“ durch Migration transportiert. Warum ist man Rassist, wenn man das anspricht, während es umgekehrt klar geht, eine Sportart als „zu weiß“ zu bezeichnen. Selbiges hat man übrigens später auch mit dem Volleyball gemacht. Das ist linke Doppelmoral at its peak.

Anabel Schunke

67,427 次观看 • 8 天前