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Wegen des laufenden Lufthansa-Streiks muss die ehemalige US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zur Münchner Sicherheitskonferenz mit der Deutschen Bahn anreisen. Wegen eines Stromausfalls im Bordbistro musste Clinton auf ihrer Reise auf Heißgetränke verzichten.

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🇺🇦🇷🇺 Selenskyj bestätigt selbst das volle Ausmaß der Nacht: gleich vier russische Regionen unter Beschuss ukrainischer Fernwaffen. Getroffen wurden die Ölraffinerie in Rjasan (rund 360 Kilometer von der ukrainischen Grenze) sowie eine weitere Raffinerie in der Region Perm. Die Rjasaner Anlage, eine der größten Russlands mit rund 17 Millionen Tonnen Jahreskapazität, hatte bereits im Mai wegen eines früheren Angriffs vorübergehend die Produktion eingestellt. Das Wildberries-Lager im Industriepark „Rjasanski" brannte vollständig aus, Teile des Dachs stürzten laut Aufnahmen von Augenzeugen ein. Es ist bereits das siebte Wildberries-Objekt, das laut „Wot Tak" innerhalb eines Monats getroffen wurde. Marine/Militär: Ein Stützpunkt für Schnellboote der russischen Schwarzmeerflotte bei Myschowne auf der besetzten Krim wurde getroffen, ebenso ein Exportterminal und ein Rüstungsbetrieb in der Region Rostow. In Taganrog tötete herabfallender Raketenschutt eine Frau in einem Wohnhaus, ein Mann wurde verletzt. Wie bereits berichtet wurde, war der Doppelschlag auf Rjasan zunächst nur über offene Quellen unabhängig unbestätigt – nun liefert Selenskyj selbst die offizielle Bestätigung samt der bislang unbekannten weiteren Ziele. Raffinerien treffen die Kriegskasse, Wildberries die Konsumwirtschaft, Marinestützpunkte und Rüstungsbetriebe die militärische Logistik. Eure Einschätzung gerne in die Kommentare. Quellen: Ukrainska Pravda, Kyiv Independent, The Moscow Times

Anna

77,041 Aufrufe • vor 1 Monat

Die Zecken posten dieses Video immer wieder und behaupten, das wäre der „Moment gewesen, in dem ich zur Frau geworden wäre“. Da muss ich lachen. Ich bin immer Frau gewesen. Und dafür gibt’s sogar eine Geburtsurkunde – und was wäre eine Urkunde in Deutschland wert, wenn sie nicht beurkundet, was sie bezeugen soll? Eben. Das Video entstand in Frankfurt (Oder). Ich war dort mit meiner kleinen Begleitergruppe unterwegs. Vorher waren wir noch auf dem Polenmarkt – und wer schon einmal dort war, weiß, wie das endet: Glühwein. Viel Glühwein. Ich glaube, ich hatte drei oder vier, ganz genau weiß ich es nicht mehr. Der Sprung auf den Sims war übrigens kein heroischer Stunt, sondern einfach überschätzt. Ich dachte: „Einen langen Schritt, und ich bin drüben.“ Ja… nee. Ich bin abgerutscht. Und bevor wieder irgendwelche Experten kommen: Meine Muschi wurde dabei überhaupt nicht berührt. Was ich mir aber geholt habe: eine richtig fiese Schramme am Oberschenkel, die tagelang wehgetan hat. Aber wir Frauen können ja bekanntlich besser mit Schmerz umgehen. Was die Zecken auch gern verschweigen: Ich bin danach trotzdem auf die Bühne geklettert. Das fehlt in ihren Schnipsel-Videos natürlich „zufällig“. Das war damals – ich meine 2021 oder 2022 – bei einer Querdenken-Demo, die teilweise sogar über die Brücke in zwei Länder ging. Ich war oft auf diesen Demos, nicht wegen Querdenken, sondern wegen der Menschen, wegen des Austauschs, wegen der Vernetzung. Aber schon damals war mir klar, was später auch die Staatsanwaltschaften festgestellt haben: Querdenken war ein Millionen-Geschäftsmodell. Ballweg, Schiffmann, Füllmich – alles Leute aus dem Marketing- und Coaching-Sektor. Große Zielgruppe, große Emotionen, großes Geld. Und genau deshalb bin ich damals auf die Bühne: um dieses Geschäftsmodell klar anzusprechen. Ja, verletzt. Ja, angetrunken. Aber klar im Kopf und mit klarer Botschaft. Und genau das passt den Zecken bis heute nicht. Deswegen benutzen sie dieses Video, um mich zu schmähen. Aber warum eigentlich? Es zeigt doch nur eins: Ich war schon immer eine wagemutige Frau.

Marla Svenja Liebich

31,110 Aufrufe • vor 9 Monaten

🇩🇪 Hat dem Verteidigungsminster Pistorius denn niemand gesagt, daß die damalige faschistische "Organisation Ukrainischer Nationalisten" (#OUN, russisch #ОУН) unter Führung des ukrainischen Faschisten und Antisemiten Stepan #Bandera den Slogan „Slawa Ukraini“ im April 1941 - ähnlich dem nationalsozialistischen Gruß „Heil Hitler“ - als obligatorischen Gruß für alle OUN-Mitglieder verpflichtend einführte❓ Der Gruß bestand nicht nur aus den Worten; er musste auch mit einer Geste, dem sogenannten „römischen Gruß“, kombiniert werden. ⁉️ Wer bzw was war die OUN, die sich den Gruß zulegte, der heute dem deutschen Verteidigungsminister so leicht über die Lippen kommt ? 🔲 Die OUN war eine ukrainisch-nationalistische Organisation, die auf Seiten von Hitler-Deutschland zunächst gegen Polen und nach dem Überfall auf die Sowjetunion gegen die #RoteArmee und die sowjetische Geheimpolizei NKWD kämpfte, teils offen, teils als Partisanen, in der Hoffnung auf eine freie, unabhängige Ukraine, was Nazi-Deutschland ihnen jedoch am Ende verwehrte. 🔲 Die OUN kämpfte aber nicht nur gegen die Sowjetunion, sie machte sich auch einen Namen durch ihr bestialisches Vorgehen gegen die sogenannten "falschen Ukrainer" wie Juden, Roma, und Intellektuelle: ab Herbst 1941 schickte die OUN Mitglieder in die Reihen der ukrainischen Hilfspolizei. Etwa 250000 ukrainische OUN-Nationalisten dienten auf Seiten des Nazi-deutschen Besatzungsregimes als Teil verschiedener Hilfseinheiten - insbesondere als sog. "Schutzmannschaft" - und verübte in dieser Funktion unendliche Gräueltaten; im März 1943 zum Beispiel verbrannte ein Bataillon der "Schutzmannschaft" die Bewohner des belarussischen Dorfes Khatyn bei lebendigem Leib. Einige Beispiele der Gräueltaten der Mitglieder von Stepan Banderas OUN: 🔲 30. Juni – 2. Juli 1941: Nationalisten von Banderas OUN waren in #Lwiw (#Lemberg) an einem groß angelegten #Pogrom beteiligt, dessen Opfer mehrere tausend Juden waren. Nach dem Überfall von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion behaupteten die Deutschen, die jüdische Bevölkerung der Stadt habe die Sowjets unterstützt. Ukrainische Mobs, maßgeblich die von der OUN geführten Milizen, entkleideten und schlugen jüdische Frauen und Männer in den Straßen von Lemberg und töteten, unterstützt von deutschen Behörden, während dieses Pogroms etwa 4.000 Juden in Lemberg. (Wer möchte, kann sich den 8-mm-Film hierzu ansehen, ich weise jedoch auf die schrecklichen Szenen hin 🔲 2. Juli 1941: Massaker an Vertretern der polnischen Intelligenzija von Lwiw (Lemberg). 45 polnische Wissenschaftler und Lehrer wurden von Mitgliedern der OUN getötet. 🔲 29. September 1941: Mitglieder der OUN waren als Kollaborateure und Hilfspolizisten an den Massenerschießungen von Juden, Roma und sowjetischen Kriegsgefangenen in der Schlucht von #BabiJar bei Kiew beteiligt. Am ersten Tag wurden 33.771 Menschen erschossen ! Insgesamt wurden etwa 100.000 bis 150.000 Menschen getötet. 🔲 6.–8. November 1941: Riwne, Ukraine. Im Sosenki-Wald wurden 23.000 Juden erschossen. Die übrigen 5.000 wurden im Juli 1942 von ukrainischen Kollaborateuren in Ghettos getrieben und getötet. 🔲 März 1943: Bezirke von Polozk. Ukrainische Bandera-Nationalisten beteiligten sich an der deutschen Antipartisanenoperation "Wintermagie", bei der 158 Siedlungen zusammen mit Menschen niedergebrannt wurden. 🔲 22. März 1943: Belarussisches Dorf #Khatyn. 200 ethnische Ukrainer aus der nationalistischen OUN verbrannten die gesamte Bevölkerung des Dorfes mit 149 Einwohnern, darunter 75 Kinder, lebendig. Genug, es reicht ... Ich könnte noch weiter brutale Mordtaten unter Beteiligung der ukrainischen OUN-Mitglieder des Faschisten Bandera aufzählen. Wer möchte, der schaut bitte selbst 👉 🇩🇪 Fazit: Der deutsche Verteidigungsminister - ich unterstelle aus Unkenntnis - bedient sich also eines Slogans, der spätestens seit Anfang 1941 unmissverständlich mit Faschismus und Nationalsozialismus, mit Judenvernichtung und Pogromen in Verbindung steht. 🇷🇺 #Russland #Россия #UdSSR #СССР #Ukraine #Kiew #Selenskyj #StepanBandera #СтепанБандера #Kriegsverbrechen #Militarismus #Bundesregierung #Pistorius #Staatsräson 👉

Kristian_B 🇷🇺 ❤️ 🇩🇪

20,839 Aufrufe • vor 3 Monaten

#Tagesschau Es ist längst zu spät, um sich bloß für ein “Versehen” zu schämen. Während das Internet im Iran seit über einem Monat blockiert ist und Iraner im Ausland(mich eingeschlossen) kaum eine Möglichkeit haben, ihre Familien zu kontaktieren, strahlt die Tagesschau Videos von einer Frau ohne Hidschab, mit lackierten Nägeln und einer Tätowierung an einer Hand aus, die eine Anstellung als Lehrerin im iranischen Bildungssystem praktisch unmöglich macht. Sie ist angeblich Lehrerin und hat im Video offensichtlich uneingeschränkten Internetzugang. Ich möchte nicht weiter auf die ekelerregenden Details dieses Videos eingehen, die seine Künstlichkeit entlarven; andere haben bereits genug darüber geschrieben. Die Erstellung einer solchen Reportage, die eins zu eins der Propaganda des islamischen Regimes entspricht, geschah entweder unter Drohungen des Regimes oder sie bedeutet die vollständige Kollaboration der deutschen Medien mit dem Regime. Es ist eine Zusammenarbeit mit Terroristen zur Verbreitung von Fake News in einem öffentlich-rechtlichen Sender, für den die Steuerzahler bezahlen; darunter auch die in Deutschland lebenden Iraner, die in diesen Tagen nichts als Nachrichten über Hinrichtungen, Folter und Unterdrückung aus dem Iran hören und sich danach sehnen, auch nur die Stimmen ihrer Liebsten zu hören. Ich habe das Gefühl, dass mir die deutschen Medien mit diesen Falschberichten direkt ins Gesicht gespuckt haben. Dieses Ausmaß an Verlogenheit und Heuchelei widert mich an. #DigitalBalckoutIran #FreeIran

Maryam E

293,679 Aufrufe • vor 5 Monaten

Na, ihr Ukraine-Versteher – findet ihr das eigentlich gut? Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am 25. Mai 2026 den früheren OUN-Führer Andrij Melnyk (Andriy Melnyk) mit vollen staatlichen Ehren auf dem Nationalen Militärischen Gedenkfriedhof bei Kiew umbetten lassen. Selenskyj persönlich nahm teil und erklärte, Melnyk sei „in eine andere Ukraine zurückgekehrt – nicht in die, die er verlassen musste, sondern in die, von der er geträumt hat“. Er bezeichnete dies als ersten Schritt zu einem „Pantheon der Helden“. Andrij Melnyk war in den 1930er und 1940er Jahren einer der zentralen Anführer der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN-M). Historiker und internationale Quellen werfen ihm und seiner Organisation vor, eng mit dem nationalsozialistischen Deutschland zusammengearbeitet zu haben – einschließlich Kontakten zum deutschen Geheimdienst Abwehr und Beteiligung an militärischen Aktionen während des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion. Teile der OUN werden mit Pogromen und Gewalttaten gegen jüdische und polnische Zivilisten in Verbindung gebracht. Trotz dieser hochproblematischen Vergangenheit – die auch von Israel und Yad Vashem scharf kritisiert wurde – ehrt die ukrainische Staatsführung ihn nun als Nationalhelden. Frage an alle Selenskyj-Fans und „Ukraine-Versteher“:Ist es wirklich eine gute Idee, ausgerechnet jetzt, während eines laufenden Krieges, einen Mann mit solcher historischer Last als Vorbild und Helden zu inszenieren? Macht das die Ukraine moralisch stärker – oder öffnet es Türen für eine extrem nationalistische Geschichtspolitik, die internationale Partner (besonders jüdische Organisationen und westliche Staaten) massiv vor den Kopf stößt? Wer das gutheißt, sollte sich nicht wundern, wenn in Deutschland und anderswo die kritischen Stimmen lauter werden.

爪卂ㄒ丂ㄩ卄丨爪乇 Prinzessin der Sonne

22,030 Aufrufe • vor 3 Monaten

„Eines der schlimmsten Erlebnisse mit einem Fahrzeug, das ich jemals persönlich besessen habe.“ Ein Schweizer Audi-Kunde berichtet über massive Qualitätsmängel seines Audi A6 e-tron. • Digitaler Schlüssel funktioniert nicht. • 3 GB Internetvolumen reicht nicht. Wer mehr verbraucht, muss mehr Datenvolumen in einem zertifizierten Shop (vor Ort) kaufen. • Unangenehme Vibrationen beim Fahren zwischen 90 und 100 km/h. • Fehler in der Reichweitenberechnung. • Keine oder nur sehr eingeschränkte OTA-Updatefähigkeit. • Keine Hoffnung auf neue Funktionen wegen „veralteter“ Plattform (von 2025). • Der Kunde erhält keine Antwort auf Beschwerde-Mails (Angebot zur Rückgabe wurde ignoriert). • Schildererkennung kaputt. • Sicherheitsrelevante Software-Bugs u. v. m. Ich habe schon häufiger darüber berichtet, dass Audi das schwarze Schaf der Elektromobilität ist. Natürlich gibt es keinen – in Zahlen null – Autotester, der das öffentlich anspricht. Es sind private Accounts von neutralen Beobachtern, die diese grundsätzlichen Fehlentwicklungen aufdecken. z.B. über Rückrufe: ⤵️ Deswegen mein gut gemeinter Rat: Schaut euch Tests von Autos an, die ihr kaufen wollt und recherchiert VORHER in Foren und auf unabhängigen Seiten wie TeslaXander (gerne Abo dalassen) und anderen 𝕏-Accounts nach Mängeln und Problemen. Eines bleibt: Hätte der Käufer sich für einen neuen Tesla entschieden, wären all diese Mängel nicht aufgetreten und er hätte nachweislich das bessere Auto für einen geringeren Kaufpreis besessen. 📺 Videoquelle:

TeslaXander

32,849 Aufrufe • vor 4 Monaten

Na, ihr Steuerzahler und ihr zukünftigen Selbstfinanzierer. Alice Weidel hat eine Lösung gefunden, auf die offenbar noch kein Finanzminister gekommen ist: „Wir werden die Energiesteuern abschaffen auf Sprit, wir werden die Mehrwertsteuer abschaffen auf Sprit, und wir werden alles wieder erschwinglich und günstig machen.“ Alles abschaffen. Alles günstig machen. So einfach kann Politik sein, solange man weder einen Haushalt aufstellen noch sich an die eigenen Anträge erinnern muss. Denn am 17. März 2026 brachte die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag den Antrag mit der Drucksachennummer 21/4750 ein. Und darin steht nicht, was Alice Weidel erzählt. Die AfD fordert dort: Die Mehrwertsteuer auf Benzin und Diesel soll von 19 auf 7 Prozent gesenkt werden. Die Energiesteuer soll auf das europäische Mindestmaß abgesenkt werden. Nicht abgeschafft. Sieben Prozent sind nicht null Prozent. Und ein europäischer Mindeststeuersatz ist keine abgeschaffte Steuer. Das ist keine Interpretation eines linksgrün versifften Faktenprüfers. Das steht im Antrag der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag. Schwarz auf weiß und mit Drucksachennummer. (Dserver Bundestag) Auch in einer Bundestagsdebatte lautete die offizielle AfD-Forderung ausdrücklich: „Energiesteuer auf das europäische Mindestmaß“ und „Umsatzsteuer für Mineralöle auf 7 Prozent“. (Deutscher Bundestag) Im Parlament fordert die AfD also sieben Prozent und europäische Mindestsätze. Auf der Bühne schafft Weidel einfach alles ab. Vermutlich gilt bei der AfD eine besondere Form der Steuerlehre: Sieben ist null, ein Mindeststeuersatz ist eine Abschaffung und fehlende Milliarden finanzieren sich durch ausreichend kräftigen Applaus. Damit sind wir bei der etwas unangenehmeren Frage: Wie möchte eine AfD-Regierung eigentlich den Staat finanzieren? Die Partei will Einkommensteuern senken, den Solidaritätszuschlag abschaffen, die Erbschaftsteuer abschaffen, die Grundsteuer abschaffen, die CO₂-Bepreisung abschaffen und nun offenbar auch noch Energie- und Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe beseitigen. Gleichzeitig verspricht sie höhere Renten, mehr Polizei, eine stärkere Bundeswehr, bessere Infrastruktur, Unterstützung für Familien und einen funktionierenden Staat. Und Schulden möchte sie natürlich ebenfalls nicht. Das ist finanzpolitisch ungefähr so schlüssig wie ein Restaurant, das sämtliche Preise abschafft, die Portionen verdoppelt und seinen Gästen verspricht, dass am Monatsende trotzdem die Gehälter bezahlt werden. Das ZEW kam bei seiner Untersuchung der Wahlprogramme zu dem Ergebnis, dass die berechenbaren AfD-Vorschläge den Staatshaushalt deutlich verkleinern würden. Das ifo Institut warnte ebenfalls vor erheblichen Finanzierungslücken, weil Parteien große Steuersenkungen versprechen, aber kaum erklären, wie sie diese bezahlen wollen. (ZEW) Und das betrifft noch nicht einmal jedes spontane Versprechen, das Alice Weidel auf einer Bühne aus dem steuerpolitischen Zylinder zieht. Natürlich kann man Steuern senken. Dann muss man aber ehrlich sagen, welche Leistungen gestrichen werden, welche anderen Abgaben steigen oder wie viele neue Schulden aufgenommen werden sollen. Die AfD sagt davon nichts. Sie verkauft den Bürgern einen Staat, der kaum noch Einnahmen hat, aber angeblich weiterhin alles leisten soll. Vermutlich werden Schulen, Polizei, Gerichte, Straßen, Krankenhäuser und Renten künftig einfach durch Patriotismus, Remigration und drei besonders engagierte Kommentare unter einem TikTok-Video finanziert. Alice Weidel verspricht nicht nur billigen Sprit. Sie verspricht eine Rechnung, bei der man die Einnahmen streicht, die Ausgaben behält und anschließend behauptet, das Ergebnis sei solide Finanzpolitik. Es ist aber keine solide Finanzpolitik. Es ist betreutes Kopfrechnen für Menschen, die bei null Prozent Mehrwertsteuer schon aufgehört haben zuzuhören. Bleibt freundlich, bleibt kritisch und verliert nicht den Humor.

Robert Craven 📯[email protected]

74,727 Aufrufe • vor 2 Monaten