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Wenn Schweizer in Ägypten, Algerien, Marokko, Tunesien oder der Türkei Ferien machen können, kann man abgewiesene Asylbewerber auch dorthin zurückführen. Für den Strand sicher genug. Für Rückführungen plötzlich zu gefährlich? Entweder ein Land ist sicher – oder es ist es nicht. Ganze Folge👇🏼
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47 Comments

SVP wie sie leibt und lebt. Touristen mit Asylbewerbern gleichsetzen ist jetzt mit Abstand das absolut saudümmste, was ich je gehört habe! Wie hirnverbrannt muss man sein, um so einen Bullshit zu produzieren?! Und sich dann noch wundern, warum man bei Abstimmungen immer verliert ...

Nein. Ich setze niemanden gleich. Ich zeige einen politischen Widerspruch auf. Und genau diesen konnten Sie nicht erklären.

Doch. Sie setzen nicht Menschen gleich, Sie setzen völlig unterschiedliche Risikolagen gleich. Und genau daran scheitert Ihr ganzer Punkt. Ferien mit Schweizer Pass, Hotel und Rückflug sind keine Zwangsrückführung. Ihr „Widerspruch“ ist keiner. Es ist ein Kategorienfehler mit Sonnencreme.

Asyl- und Sozialhilfegelder streichen analog Dänemark. Dann kommt praktisch keiner mehr. Bsp. über zig sichere Länder 'geflüchtet'.

Es kommen schon lange keine echten Schutzuschenden mehr in die Schweiz #Asylattrappen #Asylfarce

Der entscheidende Punkt ist: Asyl wird nicht aufgrund der allgemeinen Sicherheit eines Landes gewährt, sondern wegen einer individuellen Gefährdung einer bestimmten Person. Das ist ein Grundprinzip des Schweizer Asylrechts und der Genfer Flüchtlingskonvention.

Die Aussage von frau botox verwechselt die Sicherheit einer kurzfristigen Reise mit der Sicherheit einer dauerhaften Lebensperspektive. Aber war klar, dass svpler nichr über die nasenspitze hinaus denken können...

Sehr einfach gedacht - leider ist die Welt nicht so einfach.

Die Welt ist komplex. Meine Frage war es nicht. Wie lautet Ihre Antwort?

Die Sicherheit eines Touristen und die Situation eines Rückkehrers sind rechtlich und tatsächlich nicht dasselbe. Rückführungen entscheiden sich nach internationalen Abkommen und der konkreten Situation vor Ort.

Ihre Logik entspricht Kindergartenniveau. Ich habe Ihren Beitrag trotzdem mit grossem Interesse gelesen. Es hat mir gezeigt wie wichtig Kompetenz in dieser Antwort gewesen wäre.

Es sind schon lange keine "Flüchtlinge" mehr und sie sind auch niemals zurück in ihre Heimat, wie es uns einmal erzählt wurde. Es sind auch keine "Fachkräfte" mehr, die kommen! Alles eine Riesen Lüge, die dank den "Gutmenschen" immer noch lebt.

@Cynthior1 Ganz so einfach ist es nicht.Als Ausländer kann man Ferien auch in Diktaturen verbringen. Für Einheimische kann das Land gefährlich sein. Der Nationalrat stimmte einzeln nach Land ab und hiess die SVP-Motion für Ägypten, Algerien, Marokko, Tunesien gut, nicht aber für die Türkei.

Einerseits ist deine Überlegung durchaus nachvollziehbar aber der Schweizer der dort Ferien macht befindet sich in einer komplett anderen Rolle als ein Staatsbürger nach der Rückführung.

Korrekt. Aber genau hier liegt der Punkt: Asyl ist kein Anspruch auf ein besseres Leben. Asyl ist Schutz vor Krieg und Verfolgung. Wenn Schweizer in diese Länder reisen können, ist eine pauschale Rückführung dorthin nicht automatisch unzumutbar.

Weil wir als Schweizer dorthin reisen ist es eben nicht vergleichbar. Wir sind Touristen, nicht (lästige) Rückkehrer die u.a im Asylverfahren negative Angaben über Regierung & Staat gemacht haben. Verstehst du jetzt was ich meine?

@vivienne_huber Also ist in diesem Fall die Flucht der Grund, warum man nicht mehr zurückkehren kann? Dann gab es aber in erster Linie keinen ernsthaften Grund zur Flucht. Und wenn es doch einen Grund zur Flucht gab, dann ist es auch für Schweizer nicht unproblematisch einzureisen.

@vivienne_huber Wirst du denn als Schweizer Tourist zbsp als Regierungskritiker vermutet und verfolgt aufgrund Religion oder Zugehörigkrit zu einer Minderheit. Nein du bist und bleibst Tourist. Das ist was ganz anderes

@vivienne_huber "nicht (lästige) Rückkehrer die u.a im Asylverfahren negative Angaben über Regierung & Staat gemacht haben" ist etwas anderes als verfolgt aufgrund von Religion oder Zugehörigkeit.

@vivienne_huber Aufgrund dessen die negativen Angaben was wiedrrum bei einer Remigtation die Sache für die betreffenden noch heikler macht. Es macht schon Sinn finde ich

Dumm? Leben und Ferien machen ist wohl kaum dasselbe. Aber wir müssen strengere Massstäbe ansetzen, das ist klar.

Sie haben den Punkt fast erkannt: Ferien und Leben sind nicht dasselbe. Aber Sicherheit ist keine Frage der Aufenthaltsdauer. Entweder ein Land ist grundsätzlich rückführungsfähig oder man müsste ehrlicherweise auch Reisewarnungen aussprechen.

@Alimente_CH Es ist durchaus so, dass viele Asylbewerber aus diesen Ländern keine echten Flüchtlinge sondern Wirtschaftsflüchtlinge sind. Dennoch könnten Sie ein bisschen mehr Rechtskunde durchaus vertragen und nehmen Sie den populistischen Ignoranten Dettling gleich mit. 👇

Mit dieser Aussage zeigt du, dass du dich weder mit diesen Ländern, noch mit der Asylpolitik auskennst. Peinlich.

@wolf_zemp Kabis! Ferien‑Sicherheit ist nicht Rückführungs‑Sicherheit. Tourist*innen wählen Regionen, können abreisen u haben Schutz. Rückführungen betreffen individ. Risiken wie z. B. Oppositionelle, LGBT‑Pers. o Konvertiten. Ein Land kann für Ferien sicher sein, für Geflüchtete nicht.

In Deutschland gibt es die AfD. In der Schweiz brauchte es keine separate Partei, weil alle rechtsextremen in der SVP Platz finden.

Wieso meinen Sie eigentlich Ihre Unwissenheit und Inkompetenz immer wieder derart zur Schau stellen zu müssen?

So ein Quatsch. Beispiel Taucherparadies Malediven. Brutale Militärdiktatur mit Sharia-Strafen, wie regelmässige Steinigungen. Opposition ist tödlich. In Tunesien werden normale Bürger wegen Facebookeinträgen zum Tode verurteilt. In Marokko herrscht seit Jahrzehnten ein Krieg

@DerSchrei6 Auch in die Ukraine kann abgeschoben werden.

Für mich ist die Logik einfach: Entweder ein Land ist so gefährlich, dass Menschen es verlassen müssen, oder es gibt dort sichere Regionen. Wenn Europäer dort Urlaub machen können, dann scheint es zumindest Gebiete zu geben, in denen man sicher leben kann. Deshalb frage ich mich, warum die einzige Lösung immer die Migration nach Europa sein soll.

So eine bescheuerte Aussage kann auch nur jemand aus der Schweiz machen.

Du kannst auch gerne dorthin remigrieren. Wir können hier gut auf die Extremisten der #Terrorpartei SVP verzichten. Die #Schweiz wird so ein schönerer und saubererer Ort.

Dann kannst du und deine Mutter auch zurück nach Brasilien...

Der Nationalrat hat kürzlich Ägypten, Algerien, Marokko und Tunesien als sichere Herkunftsstaaten eingestuft, was die Rückführung abgelehnter Asylbewerber erleichtert – Rückführungen finden bereits statt. Allerdings: Die Sicherheit für kurzfristige Touristen mit Rückreisemöglichkeit unterscheidet sich von jener für Rückkehrer, da individuelle Verfolgungsrisiken (z. B. bei Oppositionellen) nach internationalem Recht geprüft werden müssen. Frau Huber beurteilt dies wohl eher aus der Perspektive einer „Ferien-Strand-Sonnencrème-Polit-Möchtegern-Influencerin“ – also sehr vereinfacht.

Sind wir mal ganz ehrlich. Links/grün/woke Fanatiker wollen Europa fluten mit Migration. Umvolkung. Jeglicher Ansatz diesbezgl, das einzudämmen, wird sofort mit Rassismus und Moralgeschwafel kritisiert. Gibt nur eine Möglichkeit: - deren Fantasien offenlegen - abwählen inkl Mitte

Das zeigt mal wieder, wie vereinfacht das Weltbild mancher Menschen ist. Ich kann in Russland Urlaub machen und muss nicht Angst haben erschossen zu werden, oder vom Balkon geschubst, oder vergiftet. Russen, die Putin kritisieren, müssen jedoch jederzeit damit rechnen. Ich kann nach Afrika in den Urlaub fliegen, ohne Angst, ermordet zum werden. Homosexuelle Afrikaner dagegen...na ja: Sie wissen es ja selbst. Es gibt tausend Gründe, warum Rückführungen ein Todesurteil sein können, während ein Urlaub dort für privilegierte Schweizer völlig ungefährlich ist.

Blocher hat mal Urlaub in Nordkorea gemacht. Trotzdem würde ich dort niemanden abschieben.

Zurück in die Schule! Da haben Sie einfach in zu vielen Fächern zu viel verpasst!

Als Tourist ein Land zu besuchen, das Buffet zu plündern und sich an den Hotelpool zu legen, ist natürlich dasselbe wie in dem Land zu leben und sich politisch zu betätigen. Volksverdummung am Limit.

"Wenn Schweizer in Ägypten, Algerien, Marokko, Tunesien oder der Türkei Ferien machen können..." - Das könnte die Einleitung in einen guten Witz sein. Leider wurde bloss ein ganz schlechter daraus. Warum eigentlich sollten Schweizer-"Patrioten:innen" Ferien im Ausland machen? Dort sind doch die bösen Ausländer:innen.

Das ist der mit Abstand dümmste Beitrag zu dem Thema. Glückwunsch! Möglicherweise sind Schweizer in abgeschotteten Luxus-Resorts im Gegensatz zu anderen Volksgruppen nicht als irgendwelche Minderheiten verfolgt und mit dem Tod bedroht? So wie zum Beispiel Kurden in der Türkei, Berber in Algerien, Schiiten in Marokko oder koptische Christen in Ägypten. Sind Sie wirklich so ungebildet oder einfach nur wohlstandsverwahrlost bösartig? #Bildungsproblem

Liebe SVP, eure einfache Rechnung greift viel zu kurz. Ferien und ein Leben in einem Land unter denselben Bedingungen zu vergleichen, ist nicht dasselbe. Doch wenn ihr über Sicherheit diskutieren wollt, dann sollte die Diskussion ehrlich geführt werden. Interessant ist auch, dass solche Aussagen bis heute praktisch nur von Vivienne Huber und Marcel Dettling öffentlich so stark kommen. Wo bleiben die kritischen Fragen an die westliche Politik? Wo bleibt die Diskussion über die Verantwortung der NATO und der USA, deren Militärinterventionen und Bombardierungen in mehreren arabischen Ländern ganze Regionen destabilisiert haben? Unter Muammar Gaddafi in Libyen oder Saddam Hussein im Irak gab es zwar autoritäre Regime, aber die grossen Flüchtlingsbewegungen aus diesen Regionen erreichten Europa erst massiv nach den Kriegen und dem Zerfall staatlicher Strukturen. Über die Ursachen von Migration muss man genauso sprechen wie über die Folgen. Eine seriöse Asylpolitik besteht nicht nur aus Parolen gegen Flüchtlinge, sondern auch aus einer ehrlichen Analyse darüber, warum Menschen ihre Heimat verlassen mussten.

Liebe IVP Ich stelle eine Frage zur Schweizer Asylpolitik – und Sie antworten mit NATO, Irakkrieg, Gaddafi und amerikanischer Aussenpolitik. Asyl wurde ursprünglich nicht geschaffen, um Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen, sondern um Schutz vor Krieg und politischer Verfolgung zu bieten. Genau deshalb stellt sich die Frage, weshalb Menschen aus Ländern Asyl erhalten oder nicht rückgeführt werden können, die gleichzeitig von Hunderttausenden Europäern als Ferienziel besucht werden.

Liebe SVP Zirkusanten, zuerst einmal bitte genauer lesen ich bin nicht IVP, sondern GSS. Ihr seid seit Jahren Weltmeister im Reden über Asyl und Migration. Viele grosse Worte, viele Plakate, viele Ängste – aber die Realität ist komplizierter als eure einfachen Parolen. Und noch etwas: Ferien am Strand und das Leben eines Menschen in einem Krisengebiet sind nicht dasselbe. Wer eine ernsthafte Debatte will, muss Ursachen und Lösungen diskutieren – nicht nur ständig die gleichen Schlagworte wiederholen.

Das man darüber überhaupt diskutieren muss zeigt, dass das Deutsche Fernsehen auch den Schweizern in den Kopf scheisst. Deutsches Sozialistenfernsehen, sollte in der Schweiz verboten werden - eben weil der Deutsche ÖRR unverblümt Propaganda betreibt.

Wenn die Länder für Schweizer sicher sind, heißt das nicht, dass dies auch für Einheimische gilt.

Das kommt auf den persönlichen #Lebensentwurf an. Wnn man sich zB in Marokko macheteschwingend durch den Bazar metzelt, gibt es dafür Knast. In Deutschland gibt es dafür einige Wochen Landurlaub mit Vollpension. Tja.
