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## widerliches Systemhure ! ## 💉 Oliver Pocher wird mit seiner damaligen Befürwortung der Impfpflicht konfrontiert. "Was soll ich denn für Konsequenzen bekommen ??? " gez. Oliver Pocher Also ich denke da Schadensersatz und strafrechliche Verfolgung, weil nur Ärzte und Heilpraktiker dürfen medizinische Beratung machen und Therapien empfehlen und...

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Friedrich Merz ist wie eine Schachtel Pralinen – man weiß nie, was man bekommt. Eine der gefährlichsten Auswirkungen von Macht ist, Dinge zu sehen, die nicht da sind und dafür nicht mehr zu sehen, was direkt vor einem ist. Normalerweise erfasst dieses verhängnisvolle Phänomen Politiker gegen Ende ihrer Herrschaft. Friedrich Merz aber ist schon am Anfang, im ersten Jahr seiner Kanzlerschaft davon befallen. Fast täglich erzählt Merz Dinge, die schlicht nicht stimmen. Nach einem halben Jahr im Amt lebt Merz in seiner eigenen Welt. Der Bundeskanzler versteht die Zeit und die Welt nicht mehr, in der er regiert und wird zunehmend wütend auf das Volk, das sich von ihm nicht in den großen Stimmungsumschwung hinein hypnotisieren lassen will. Friedrich Merz sieht sich selbst als überlebensgroße Schicksalsgestalt für Deutschland, was er nicht ist, und er sieht nicht, dass unsere Volkswirtschaft kurz vor dem Kollaps steht, was jeder erkennen kann, nur nicht der Bundeskanzler. Je dramatischer die Lage, desto entkoppelter beschwört Merz die eigene historische Bedeutung, die herbeihalluzinierte und gefährliche Rolle als Erlöser der veränderungsunwilligen und sturen Deutschen. Merz macht zahllose Fehler, aber der größte ist, sich selbst als Lösung und die Bürger als Problem zu betrachten, aus seinem Wirken die egomanische Heldensaga von Friedrich gegen das Volk zu machen. Merz behauptet, die Deutschen würden Reformen scheuen aus Sorge, dass es ihnen dadurch schlechter gehen könnte. Merz sieht das Volk als Gegner seiner übermenschlichen Mühen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die überwältigende Mehrheit der Menschen hat Angst, seinen Wohlstand zu verlieren, WEIL Bundeskanzler Merz keine Reformen durchsetzt, weil er vor Klingbeil und der SPD verzagt, weil er sich weigert, die Stimmen der Wähler zur Gestaltung des Landes einzusetzen. Die Mehrheit wünscht sich den Ausbruch aus der zerstörerischen Ideologie der letzten zehn Jahre, aber Merz behauptet stur, das Volk wäre zu bequem. #AchtungReichelt

Julian Reichelt

39,812 Aufrufe • vor 9 Monaten

Ich muss ehrlich sagen: Der Fall Mario Voigt kotzt mich gerade richtig an. Da sitzt ein Typ als Ministerpräsident in Thüringen, hat jahrelang „Dr.“ vor seinem Namen getragen, und jetzt stellt sich raus, was viele schon länger vermutet haben – die Dissertation war ein einziger großer Etikettenschwindel. Die TU Chemnitz hat den Doktortitel aberkannt, weil es massive Beanstandungen gab: unzählige übernommene Passagen, fehlende Quellenprüfungen, und das Ganze auf einem signifikanten Teil der Arbeit. Und was macht Voigt? Er jammert rum, dass die Uni „die Spielregeln geändert“ hätte, kündigt Klage an und will einfach so weitermachen, als wäre nichts gewesen. Das ist genau das, was mich an der CDU in den letzten Jahren so aufregt: Diese arrogante Haltung, dass man sich über Regeln und Anstand einfach hinwegsetzt, solange man politisch noch sitzt. Guttenberg musste damals gehen – zurecht. Schavan auch. Aber Voigt? Der bleibt einfach sitzen, streicht den „Dr.“ vorerst aus seinem Profil und tut so, als wäre das alles nur ein kleiner juristischer Hickhack. Kein Rücktritt, keine Entschuldigung beim Wähler, keine Spur von Anstand. Stattdessen: „Ich kämpfe für meine Arbeit.“ Klar, für eine Arbeit, die offenbar zu großen Teilen gar nicht seine eigene war. Und das Schlimmste: Es passt ins Muster. Die CDU präsentiert sich immer als Partei der Werte, der Seriosität, der „bürgerlichen Mitte“ – und dann kommen wieder und wieder solche Fälle ans Licht. Blender, die mit Titeln wedeln, die sie sich erschlichen haben, während sie gleichzeitig von anderen die höchsten moralischen Standards einfordern. Voigt ist da nur der aktuelle Prototyp: ein Politiker, der offenbar dachte, er könne sich mit halbgaren Methoden in die Chefetage mogeln und dann ewig drauf sitzen bleiben. Ich finde, das ist nicht nur peinlich – das ist gefährlich. Weil es zeigt, wie wenig Respekt vor Wahrheit und intellektueller Redlichkeit in manchen Kreisen noch existiert. Wenn schon der Ministerpräsident eines Landes sich so verhält, was soll man dann von der Rest-CDU erwarten? Von den Leuten, die jeden Tag predigen, man müsse „Verantwortung übernehmen“? Mario Voigt, zieh die Konsequenzen. Nicht nur den Titel streichen – sondern gehen.

Jessie.....

180,704 Aufrufe • vor 6 Monaten

Man kann sich natürlich an Frauen wie mir abarbeiten, weil ich mit 36 unverheiratet und kinderlos bin. Es lohnt auch nicht, vor fremden Menschen auszubreiten, warum ich das für mich so entschieden habe. Manches lag in meiner Gewalt, manches nicht. Die Option, sich von einem Mann ein Kind machen zu lassen, um ihn versuchen zu binden, hätte es, wie für die meisten Frauen, immer gegeben. Aber das ist nicht meine Vorstellung. Gestern lief dann im Vorabendprogramm eine Doku im ZDF, auf die mich ein Follower aufmerksam machte. Dort erzählte ein Ex-Paar seinen Werdegang von Kindern, über Heirat, Hausbau und Scheidung. Mittlerweile wird jede dritte Ehe in Deutschland geschieden. Und wenn man sich das anschaut, weiß man auch ein Stück weit warum. Die Schwangerschaft mit dem gemeinsamen Kind war nicht geplant. Weil nun aber ein Kind unterwegs war, folgte die Hochzeit. Weil man zuvor schon alleinerziehend mit einem Kind war, wollte die Frau nach eigenen Aussagen beim zweiten Kind vor allem Sicherheit, weshalb sie dem Antrag zustimmte, während der Ex-Mann sagt, dass er sie aus Liebe heiraten wollte. Es gibt einige Szenen, die mich sprachlos machen, das ist eine davon. Nach der Ehe folgt der Hausbau und kurz nach der Hochzeit fängt es schon an zu bröckeln. Na klar, man hat alle Lifegoals wie Kinder, Heirat und Hausbau abgearbeitet. Der gesellschaftliche Soll ist erfüllt. Jetzt ist man mit sich und dem Alltag alleine und muss sehen, was da eigentlich an partnerschaftlicher Substanz übrig bleibt. Und das ist bei manchen offenbar nicht allzu viel. Es folgt die Scheidung, die auch noch zelebriert wird, als wäre es eine großartige Lebensleistung, dass die eigene Familie gescheitert ist. Für mich die traurigste Szene in der gesamten Doku. Aber für Frau anscheinend nicht so schlimm, weil der neue Typ auch schon in den Startlöchern ist. Ebenfalls im Trennungsjahr. Zudem hat man ja das Haus bekommen, dass einem der Ex überlassen hat und in dem man jetzt mit dem neuen Mann wohnt. Es stellt sich die Frage, wie viele Ehen in diesem Land genau auf einem solchen Fundament fußen. Man sieht es immer wieder gerade in meiner Generation. Nicht wenige sind in meinem Alter oder wenig älter schon wieder geschieden. Vieles zielt augenscheinlich unbewusst auf das Abhaken von bestimmten gesellschaftlich definierten Lebenzielen wie Ehe, Kinder und Hausbau ab. Und wer gerade da ist, der wird dann genommen. Dabei scheinen sich manche dann wenig auf dem Weg zu diesen Zielen darüber Gedanken machen, ob der Mensch an ihrer Seite wirklich der richtige Partner für‘s Leben ist. Ich wäre sicherlich mit 36 auch gerne verheiratet. Hätte auch gerne einen Mann, mit dem man sich zusammen etwas aufbaut, Haus baut etc. Kinder vielleicht. Aber da war ich mir immer uneins, ob ich überhaupt welche möchte. Mit dem Richtigen vielleicht, aber den gab es nun einmal nicht. Und das ist der entscheidende Punkt. Ich hätte das, wie fast jeder Mensch, auch gerne. Aber nicht auf Krampf, nicht um jeden Preis, nicht mit faulen Kompromissen. Nicht aus einem „Unfall“ heraus oder weil es „Zeit wird“. Manche haben das Glück, den richtigen Partner früh zu finden, andere nehmen einfach das, was dann gerade da ist und wieder andere wie ich, warten dann lieber oder bleiben allein. Es wäre schön, wenn man Frauen wie mich dafür weniger angreifen würde. Denn das, was ich da gesehen habe, finde ich kein Bisschen erstrebenswerter. Schon gar nicht für die Kinder und unsere Gesellschaft an sich. Der angefügte Ausschnitt zeigt, wie Frau mit Tiara und Schärpe zusammen mit ihrem neuen Lebensgefährten die Scheidung feiert.

Anabel Schunke

176,290 Aufrufe • vor 1 Jahr

SIE WAR MITGLIED IM DEUTSCHEN BUNDESTAG. LUXUSLEBEN AUF KOSTEN DES STEUERZAHLERS „Wenn Sie von einem ganz normalen Job in den Bundestag kommen und dann sehen, Sie bekommen 16. 000 Euro im Monat, also 11. 000 Euro plus die Steuerfreiepauschale. Sie haben das erste Klasse-Bahnticket, Sie fliegen kostenlos quer durch Deutschland, wenn es das kostet. Sie haben einen Anruf beim Reisebüro. Wir haben ein extra Reisebüro ohne Nummer für uns Abgeordnete, die wir anrufen können und dann sage ich: „Ich hätte gerne einen Flieger von Frankfurt am Mai nach Berlin an dem Tag die Uhrzeit und Rückflug zu dem. Es wird gebucht, ich bekomme die Bestätigung auf meine E-Mail-Adresse. Fertig. Ich kann auch sagen, ich möchte nach München. Ich würde jetzt nicht unbedingt sagen, ich muss zum Oktoberfest, aber ich habe Termine in München und man muss gar keinen Grund angeben und dann wird der Flug nach München gebucht. Also deutschlandweit kann man, egal wie viel. Und das ist natürlich was. Und dann wird man vom Fahrdienst abgeholt und dann fährt man dem schicken Mercedes vor. Sie glauben gar nicht, wie schnell sich Leute an so was gewöhnen. Und ich habe wirklich Leute gesehen, die mit mir zusammen in den Bundestag eingezogen sind, die wir gegen die. Das war so unser Motto: „Wir räumen jetzt hier auf, wir sind anders als die anderen. Und das hat, glaube ich, zwei Jahre gedauert und man hat gemerkt: „Nein, wir sind genauso wie die anderen. Wie kann man die Pauschale wirklich ausnutzen, die 12. 000-euro-büropauschale, die man hat, dass man Ende des Dezember überhaupt keinen Cent mehr da drauf hat und lauter solche Sachen. Ich dachte: „Leute, irgendwas läuft hier schief. Irgendwie ist das nicht das, was wir uns oben vorhin mal vorgenommen haben. Und wenn Kollegen dann anfangen, von Bayern nach Schleswig-Holstein zu ziehen, weil man sich in Bayern dem Landesverband feinde gemacht hat, aber die Chance, in Schleswig-Holstein auf die Liste zu kommen, ist groß, weil da funktioniert das Netzwerk noch irgendwie. Dann merkt man, nein, dann ist man hauptsächlich mit seiner eigenen Karriere beschäftigt. Und ich würde sagen, je nachdem, ob man ein Parteiamt hat oder nicht, die meisten haben auch Parteiämter, man ist zwischen 60 und 80% der Zeit mit Partei Sachen beschäftigt, wenn man im Deutschen Bundestag sitzt, Intrigen abzuwenden, Intrigen zu spinnen, zu gucken, wie man weiterkommt, zu gucken, dass die Netzwerke zu Hause funktionieren. Und da bleibt sehr wenig Zeit, tatsächlich Politik für Deutschland zu machen. Und das ist einer der Gründer meiner Meinung nach, wieso dieses Land in dem Zustand ist, in dem es ist.“

Franziska

87,497 Aufrufe • vor 1 Jahr

Diese Menschen sind 36 und 37 Jahre alt. Also genau mein Alter. Sie ist sogar jünger als ich. Was fällt auf? Wie unfassbar alt beide aussehen. Bzw. sieht sie vor allem alt aus und er einfach ungepflegt, übergewichtig und als hätte er es prinzipiell aufgegeben, sich um irgendwas zu kümmern. Auch, was die eigene Optik und Attraktivität für den Partner angeht. Sie ist „exhausted". Fertig. Fängt sofort an zu weinen, weil alles an ihr hängt. Sie darf nicht ausfallen, weil Hein Mück neben ihr, der die Dynamik eines Mehlsacks ausstrahlt, nichts ohne Anleitung hinbekommt und sich auch um nichts kümmert. Folge: Sie hat keinen Partner, der unterstützt, sondern ein drittes Kind. Aber während Frauen wie ich gesellschaftlich als „unnormal" oder gar gescheitert angesehen werden, weil wir auf so etwas keine Lust haben und deshalb auch jenseits der Mitte 30 Single und kinderlos sind, wird uns das als persönlicher Erfolg verkauft. Sie hat im Leben gewonnen, weil sie Partner und Kinder hat. Ich nicht. Findet ihr, die Frau sieht aus, als hätte sie im Leben „gewonnen"? Und mal an die Männer gefragt: Würdet ihr, wenn ihr darauf guckt, sagen, dass es für Frauen ein erstrebenswertes Ziel ist, einen Mann zu heiraten und Kinder zu bekommen? Das. Genau das schreckt uns ab, uns noch derart zu binden und Kinder zu bekommen. Weil das dann für viele von uns die Lebensrealität ist. Und ich kriege genug solcher Mails, um zu wissen, dass das die Regel und nicht die Ausnahme ist. Selbstbestimmung, Freiheit. All gone. Was bleibt, ist Erschöpfung und Frauen, die mit Mitte 30 locker 10 Jahre älter aussehen.

Anabel Schunke

229,271 Aufrufe • vor 9 Monaten

Elmar Theveßen hat sich für seine diffamierende Falschbehauptung über Charlie Kirk „entschuldigt“ Das kriege ich heute erst mit, nach einer Woche… Weil die Entschuldigung nur auf einem Podcast stattfand und damit nicht auf demselben Level wie die Falschbehauptung. Jetzt hat er ganze zwei Wochen (!) gebraucht (das Video ist vom 26. September), um sich diese Entschuldigung abzunötigen, obwohl er seinen angeblichen „Fehler“ (wenn es denn keine Absicht war) bereits einen Tag später mit einem Minimum an Eigenrecherche hätte erkennen können. Mit seinem Team und der Power der Neun-Milliarden-Zwangsgebühren-Propagandaschleuder im Nacken sogar noch schneller. Daher klingt das eher so, als hätte er drei Wochen lang darüber nachgedacht, wie er aus der Nummer wieder rauskommt oder ob Gras über die Sache gewachsen ist, bis er endlich einsehen musste, dass eine Entschuldigung den geringsten Schaden verursacht. Aber bedauert er wirklich, die Unwahrheit gesagt zu haben, oder doch eher, dass er damit diesmal nicht durchgekommen ist? Und wofür entschuldigt er sich tatsächlich? Wenn man genau hinhört, bezieht sich seine Entschuldigung nicht etwa auf seine mehrfach wiederholte unwahre Behauptung, Kirk habe die Steinigung von Homosexuellen gefordert, sondern dass er das „verkürzt“ dargestellt habe, wodurch es erst falsch wurde. Was wiederum unwahr ist, also gelogen, denn die Formulierung, Kirk habe die Steinigung von Homosexuellen gefordert, ist in jeder Form und jeder Kürze oder Länge eine falsche Tatsachenbehauptung, egal, was man danach noch sagt, außer sofort und konkret, dass es nicht stimmt. Aber dann braucht man es ja gar nicht erst zu sagen. Er „entschuldigt“ sich also für seine (ob willentliche oder versehentliche, kann man nicht beweisen) Falschbehauptung mit einer Lüge – holy shit! Das macht nichts besser, nur noch schlimmer! Die Nummer bricht dann spätestens nach der ersten Minute (von insgesamt dreieinhalb) komplett in sich zusammen, als er von seinem vermeintlichen „Fehler durch Verkürzung“ abzulenken versucht, indem er über den Begriff „steinigen“ sinniert, den er nach seiner späteren Recherche so nicht an der entsprechenden Bibelstelle vorgefunden haben will. Ja, weiß der Mann denn nicht, dass es etliche Bibelübersetzungen gibt, die im genauen Wortlaut mitunter variieren? Und wer über eine etwas gepflegtere Allgemeinbildung verfügt oder im Religionsunterricht nicht durchgehend geschlafen hat oder auch einfach nur „Das Leben des Brian“ gesehen hat, der weiß auch, dass bei den Judäern untereinander die Steinigung DIE gängige Form der Hinrichtung war. Daher kann man „Todesstrafe“ und „Steinigung“ im Alten Testament quasi synonym betrachten. Spätestens, wenn Theveßen nach anderthalb Minuten seiner Melange aus Ausflüchten und Ablenkung zur Vortäuschung einer Entschuldigung anfängt zu lamentieren, was für böse Mails er bekommen hat, und diese Rumopfern in eigener Sache dann die restlichen zwei Minuten des Videos dominiert, also den Großteil, dann weiß man Bescheid: Das ist der Hayali-Effekt, nur dass diese Frau wenigstens so konsequent war, auf eine abgenötigte oder gar massiv verspätete Entschuldigung gleich zu verzichten, um sich nur aufs Rumopfern zu beschränken. Fazit: Ob das jetzt besser ist als gar nichts, mag jeder für sich selbst entscheiden. Überzeugender und vor allem angebracht wäre es gewesen, sich dafür zu entschuldigen, eine Falschbehauptung aufgestellt zu haben, ohne Wenn und Aber, ohne Ausflüchte, und das direkt am nächsten Tag im Fernsehen im heute-journal. Ein echter Ehrenmann allerdings hätte so etwas erst gar nicht thematisiert, als Kirks Leichnam quasi noch warm war, egal ob falsch oder wahr. Sowas hebt man sich aus Pietät ein paar Tage auf und macht dann einen extra Beitrag oder meinetwegen auch eine ganze Sendung, in der man sich mit Charlie Kirks Positionen und Wirken kritischen auseinandersetzt.

DieStahlfeder

33,002 Aufrufe • vor 10 Monaten

Norbert Bolz: „[...] sie sind morgens um 9 gekommen ungefähr, haben diesen Beschluss zur Durchsuchung vorgelegt und gesagt, ich solle jetzt mal das Gerät zeigen, auf dem ich diesen Tweet abgesetzt habe. Ich hab das dann mit Begleitung einer netten Polizistin aus meinem Arbeitszimmer geholt und wir haben dann den Tweet aufgerufen, ja, gesucht und aufgerufen. Und dann hat die Berliner Polizei ein Bild von meinem Laptop mit diesem Tweet gemacht und das war es dann auch. Und weil ich so nett und kooperativ war, hat dann der leitende Polizist da von seiner Möglichkeit Gebrauch gemacht, mir den Laptop dazulassen, also ihn nicht mitzunehmen, sodass die Polizei eigentlich nur mit diesem Bild aus der Wohnung wieder verschwunden ist.“ „Ja, das kann ich mir auch nur so erklären, dass es gar nicht darum geht, da irgendein Verfahren wirklich zu eröffnen und zu einem Ziel zu bringen, sondern dass es primär um Einschüchterung geht. Also man will einfach erstens Angst verbreiten bei mir und meiner Frau, und auf der anderen Seite natürlich auch, wie soll man sagen, Präsenz der Polizei vor dem Haus zeigen, das Polizeiauto, die vier uniformierten Leute, sodass es die ganze Straße dann auch gut wahrnehmen kann. Also das soll, glaub ich, in diese Richtung wirken. Ich glaub nicht, dass es um die instrumentelle Überlegung 'Brauchen wir vier Polizisten, um einen 72-jährigen Professor irgendwie zu fixieren' - ich glaub nicht, dass das ernsthaft 'ne Überlegung war, sondern das war einfach, ja, Einschüchterung.“

_horizont_

66,604 Aufrufe • vor 9 Monaten