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𝗡𝗶𝗰𝗼 𝗟𝗮𝗻𝗴𝗲 𝗯𝗲𝗶 𝗠𝗶𝗼𝘀𝗴𝗮: 𝗦𝗰𝗵𝗹𝘂𝘀𝘀 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗻 𝗜𝗹𝗹𝘂𝘀𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 ü𝗯𝗲𝗿 𝗥𝘂𝘀𝘀𝗹𝗮𝗻𝗱 Jede Eskalation dieses Krieges geht von Russland aus – von Anfang an. Entscheidend ist nicht, wie viel Geld wir ausgegeben haben, sondern ob Putin gestoppt, eingehegt und Russland in seine Grenzen zurückgedrängt wird Nico Lange

29,971 просмотров • 3 дней назад •via X (Twitter)

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Mehrere russische Kriegsschiffe/ U Boote sind in Kuba eingetroffen; nix genaues über die wirkliche Anzahl weiß man nicht. Wenn man sich nur ein klein wenig damit beschäftigt, welche Möglichkeiten die Russen/ Putin haben, wird einem bewusst, von wie unendlich viel Arroganz, Überheblich- und Selbstherrlichkeit unsere Kriegstreiber getrieben sind, Russland bekämpfen und besiegen zu wollen; vor allem ein Russland, dass uns nichts getan hat, dass 1990 hier abgezogen ist und das wir aus historischen Gründen heraus selbstverständlich nicht bekriegen dürfen! Hallo Bundeskanzler Friedrich Merz Bundeskanzler Friedrich Merz Scholz #Scholz: Alle Kriegshandlungen und Kriegsbeteiligungen wie für Ukraine sofort einstellen. Sehr verbunden, danke! Vorgang, Hintergrund: "Das russische Kriegsschiff „Admiral Gorschkow“ ist wie angekündigt heute im Hafen von Havanna auf Kuba eingelaufen. Gute Nachricht für die USA: Präsident Wladimir Putin hat sich an seine Zusage gehalten und die Fregatte nicht mit Nuklearsprengköpfen bestücken lassen. Schlechte Nachricht für die USA: Die „Admiral Gorschkow“ hat SS-N-33 Zirkon-Hyperschall-Marschflugkörper an Bord. Die Fluggeschwindigkeit einer Zirkon beträgt Mach 8 respektive 10.780 km/h. Für die 160 Kilometer ins benachbarte Florida benötigt die russische Hyperschall-Rakete etwa 90 Sekunden. Es ist weltweit kein Flugabwehrsystem bekannt, dass in der Lage ist, diese Waffe abzufangen."

M. Markert

72,970 просмотров • 2 лет назад

Heute war ich im Presseclub zu Gast, mit Gesine Dornblueth, Marina Kormbaki, Paul Ronzheimer, und weil es im Eifer des Talkshow-Gefechts dann doch schwierig ist, seine Position in Ruhe und en détail darzulegen, will ich es hier versuchen. Also, die Herausforderung ist: Was können die Europäer in Richtung Moskau unternehmen, ohne die Ukraine vor den Bus zu werfen? ---- DISCLAIMER: Widerspruch ausdrücklich erwünscht, aber bitte lasst die ewigen Angriffe ad hominem ("Rubelnutte"). Bringt uns echt nicht weiter, Leute, und macht alle nur müde. ---- Zunächst mal die Ausgangslage: Finanzierung der Ukraine bis Ende 2027 ist gesichert, aber politisch-wirtschaftliche Lage in Europa nicht so, dass wir klar sagen können, wie es danach weitergeht. USA ohnehin unsicherer Kantonist. Ukraine hat direkt an der Front ein militärisches Patt geschaffen, auch im Drohnenkrieg ist sie inzwischen ähnlich stark wie Russland, bei den ballistischen Raketen aber deutlich unterlegen, und was noch relevanter ist, besonders im Hinblick auf den Winter: bei der Raketenabwehr völlig unklar, wie sie sich gegen die russischen Angriffe verteidigen soll. Schafft die stärkere ukrainische Position ein Zeitfenster für Verhandlungen? Aus ukrainischer Sicht ja, aus Putins Sicht eher nicht. Wenn er daran interessiert wäre, den Krieg zu beenden, wäre es strategisch besser, nach den ersten Wintermonaten in Verhandlungen einzutreten, wenn Russland seine Luftüberlegenheit mit Angriffen auf die ukr. Energieinfrastruktur wieder ausspielen kann. Aber die Ukrainer sprechen sehr deutlich von einem Zeitfenster bis November. Und für die Europäer wäre es unklug, dieses Zeitfenster verstreichen zu lassen. Ich sage nicht, dass es klappen muss. Aber wir sollten es unbedingt versuchen. Was nun gefordert ist, ist diplomatische Kunst. Im besten Fall ist schon unter dem Radar der Öffentlichkeit ein europäischer Emissär Richtung Moskau aufgebrochen, um zu eruieren, ob Moskau zu Verhandlungen bereit ist. Die Vertraulichkeit ist schwer genug, weil es viele Akteure gibt - inkl. der Ukraine - die ein Interesse haben, solche Bemühungen per Leak zu untergraben. Mit welcher Botschaft sollte der Emissär nach Moskau fahren? Sicher nicht mit „Putin, du bist am Ende, also gib auf.“ Erstens entspricht das nicht der Wirklichkeit, und zweitens MUSS Putin ein solches „Gesprächangebot“ zurückweisen. Ich will hier nur an den kürzlichen öffentlichen Brief Selenskyjs erinnern: Darin stand zwar einerseits „Putin, lass uns reden“, aber abgesehen davon war der Brief in Ton und Inhalt ein Affront und persönlicher Angriff, auf den Putin nur so reagieren konnte, wie er es dann auf dem Wirtschaftsforum in St. Petersburg tat: mit einem LMAA. Wie also dann? Die Europäer müssen Putin neben der Peitsche Zuckerbrot anbieten. Die „Peitsche“ ist die europäische Aufrüstung, die Unterstützung der Ukraine, die Sanktionen, ukr. Schläge in Russland selbst. Aber es braucht eben auch Zuckerbrot. Das könnte die Aussicht auf - streng an Fortschritte gebundene - schrittweise Aufhebung der Sanktionen sein, (begrenzte) Wiedereinführung von direkten Flügen EU-Russland, Gespräche (auf militärischer Ebene) über Management der langfristig feindlichen Grenze zwischen EU und Belarus/Russland, vom hohen Norden über die Ostsee bis zum Schwarzen Meer. Wir Europäer, viel mehr noch als die USA, haben ein klares Interesse daran, dieses Risiko zu managen. Und auch wenn ich schon die Protestschreie höre: In der längerfristigen Perspektive sollte man mit Moskau auch in Gespräche über die kontinentale Sicherheitsarchitektur eintreten. Praktisch alle Rüstungskontrollverträge aus Zeiten des Kalten Kriegs sind ausgelaufen – das ist ein explosiver Zustand. Dieses Gespräch wird keine schnellen Ergebnisse bringen, und ja, es ist ein Eingehen auf Putins viel zitierte “Grundursachen des Konflikts.” Na und? Wenn es dabei hilft, diesen Krieg zu beenden und seine weitere Eskalation zu verhindern? Als Gegenargument höre ich: Damit belohnen wir doch Putin für den Bruch aller Vereinbarungen, die Zerstörung der Sicherheitsordnung, für die Tötung der Zivilisten, das darf nicht sein! Das ist einerseits richtig und bitter, aber ich will nur daran erinnern, dass die USA gerade mit dem iranischen Mullah-Regime einen Modus Vivendi/ein Friedensabkommen aushandeln, das mit seiner Unterstützung von Hisbollah/Huthis usw. plus Ermordungen zehntausender eigener Bürger nicht weniger verabscheuungswürdig ist wie Russland. Wer Frieden schaffen will, muss sich die Hände schmutzig machen. Die Erwartung, dass das Geschehen auf dem Schlachtfeld sich so sehr zugunsten der Ukraine wendet und gleichzeitig Russland wirtschaftlich so sehr unter Druck gerät, dass es quasi kapitulieren muss, ist naiv. Einerseits, weil China hinter Russland steht, das zwar keine (nukleare) Eskalation will, aber andererseits auch nicht zulassen wird, dass Russland verliert. Andererseits, weil wir diese Intensität des Kriegs der Ukraine nicht mehr allzu lange zumuten können. Ein Blick auf die Demographie zeigt, vor welchen riesigen Herausforderungen das Land stehen würde, selbst wenn der Krieg heute enden würde. Ein Instrument der Vorbereitung von Verhandlungen ist übrigens auch das rhetorische Abrüsten. Während hierzulande manche so tun, als wäre ein russischer Angriff auf NATO-Territorium nicht eine Frage des ob, sondern des wann (und ja ich weiß, dass das nötig ist, um der Gesellschaft die Rüstungsanstrengungen zu erklären), habe ich mit Interesse die kürzlichen Äußerungen des NATO-SACEUR Alexus Grynkewich in Berlin gelesen. Seine Message: Russland weiß, dass wir stark sind, deshalb ist es nicht an einem Konflikt interessiert. Ich würde sagen: Diese Art des Messaging ist das, was wir gerade in Richtung Moskau brauchen. Wir sind stark, aber wir sind bereit zu reden.

Moritz Gathmann

39,637 просмотров • 2 месяцев назад