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Friedliche Besetzung gegen Antisemitismus an der TU Berlin Studierende der Technischen Universität Berlin haben am Montag gewaltfrei das AStA-Plenarium besetzt als Protest gegen Antisemitismus an ihrer Hochschule. Unter dem Motto „Besetzung gegen Antisemitismus“ fordern sie ein deutliches Zeichen gegen Judenfeindlichkeit auf dem Campus. Hintergrund der Aktion Am 28. Oktober 2025 wurden auf der ersten Sitzung des 45. Studierendenparlaments die neuen Referentinnen des AStA gewählt. Unter den Gewählten befinden sich laut den Besetzerinnen auch Mitglieder antisemitischer und autoritärer Gruppen, die die Hamas verherrlichen, die Gewalt des 7. Oktober befürworten und bereits im Vorjahr für gewalttätige Aktionen auf dem Campus verantwortlich gewesen sein sollen. Die Sitzung sei von einem „antidemokratischen Klima“ geprägt gewesen, so die Studierenden – kritische Stimmen seien abgeblockt, jüdische Personen für ihre Wortmeldungen ausgelacht worden. Wer hinter der Besetzung steht Die Besetzer*innen bezeichnen sich als linke, jüdische und antisemitismuskritische Studierende der TU Berlin. Ihr Ziel: ein Zeichen gegen antisemitische, unsolidarische und antidemokratische Tendenzen im AStA zu setzen. „Der AStA muss ein Ort für alle Studierenden sein – auch für jüdische und israelische“, heißt es in ihrem Statement. Während der Besetzung soll ein solidarischer Raum geschaffen werden, in dem sich besonders jene Studierenden sicher fühlen können, die sich in den vergangenen Jahren von der Universität und ihren Kommiliton*innen im Stich gelassen fühlten. Die Gruppe betont, sie handle gewaltfrei und ohne Sachbeschädigung. Kritik an der Besetzung sei willkommen, solange sie nicht diskriminierend oder beleidigend sei. Forderungen der Besetzer: Die Studierenden stellen fünf zentrale Forderungen an die Universitätsleitung und den AStA: Keine antisemitischen Veranstaltungen auf dem Campus Keine Unterstützung antisemitischer Gruppen durch den AStA Aufklärende und präventive Veranstaltungen zu allen Formen des Antisemitismus Einrichtung eines eigenen Raumes für jüdische und antisemitismuskritische Studierende Neubesetzung der oder des Antisemitismusbeauftragten – empfohlen von Betroffenen selbst #b1011

Iman Sefati

20,321 次观看 • 10 个月前