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...𝘦𝘳𝘪𝘯𝘯𝘦𝘳𝘵 𝘐𝘩𝘳 𝘌𝘶𝘤𝘩 𝘢𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦 𝘕𝘢𝘤𝘩𝘵 𝘪𝘯 𝘗𝘰𝘳𝘵𝘰? 💭✨ Heute vor elf Jahren holten unsere Adlerträger in der UEFA Europa League einen Zwei-Tore-Rückstand beim FC Porto auf ↩️ #SGE

14,828 просмотров • 1 год назад •via X (Twitter)

Комментарии: 8

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Freddy1 год назад

@EuropaLeague Fanmarsch über die Autobahn bis heute legendär!

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Travala.com 🏨 ✈️4 лет назад

This one's for the Crypto Whales ⬇️ NEW exclusive & luxurious experiences have been added to Apply today & #TravelUnlikeAnyOther with your favorite cryptocurrency.

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Tammo Lotz💙💛1 год назад

@EuropaLeague ...und das Rückspiel wurde noch wilder!

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Jan_FFM1 год назад

@EuropaLeague Wechselgesang 2.0

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SGEseit19881 год назад

@EuropaLeague Und wir dachten damals europäisch spielen wir so schnell nicht wieder 😁

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Peregrino1 год назад

@EuropaLeague Gänsehaut pur. Heute noch.

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Thomas Bina1 год назад

@EuropaLeague Meine erste internationale Auswärtsfahrt 😊

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Gianni1 год назад

@EuropaLeague Live dabei gewesen 🥰

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Sie musste vor zwei Jahren sterben, weil sie selbstbestimmt leben wollte: Dieser Tage gedenken wir der Kurdin Jina Mahsa Amini. Die 22-jährige wurde am 13. September 2022 in Teheran von der „Sittenpolizei” festgenommen – angeblich trug sie den obligatorischen Hijab nicht korrekt. In Gewahrsam wurde sie so schwer misshandelt, dass sie in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Dort erlag sie am 16. September ihren schweren Verletzungen. Dies löste eine globale Protestwelle aus: Zunächst in Jinas Geburtsort Saqqez, wo der Slogan “Jin, Jiyan, Azadi” (Frau, Leben, Freiheit) laut und bald auch in ganz Iran hörbar wurde – bis schließlich auf der ganzen Welt Menschen auf die Straße gingen. Sie solidarisierten sich mit ihr, protestierten für die Rechte von Frauen, für ein Leben in Freiheit für die Menschen in Iran und forderten Konsequenzen für das Regime der Islamischen Republik. Dieses reagierte brutal und gnadenlos: Tausende von Demonstrierenden in Iran wurden festgenommen, angeklagt und in unfairen Scheinprozessen zu langen Haftstrafen oder gar zum Tode verurteilt. Mehr als 20.000 Menschen wurden seit der Ermordung von Jina unschuldig aus politischen Gründen inhaftiert. Das Regime führt einen systematischen Krieg gegen Frauen, der sich in der Gender-Apartheid manifestiert. Doch trotz der brutalen Repression ist der Widerstand ungebrochen: Frauen protestieren mutig, indem sie ohne Hijab auf die Straßen gehen und das Regime in seinen Grundfesten herausfordern. Die mutigen Menschen in Iran kämpfen auch noch zwei Jahre später für ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit. #JinaMahsaAmini, eine junge Frau mit Träumen, deren gesamtes Leben noch vor ihr lag, musste viel zu früh sterben. Doch die „Frau, Leben, Freiheit”-Bewegung lebt weiter und hält bis heute weltweit an. Lasst uns gemeinsam Schallverstärker für die mutigen Menschen in Iran sein und ihre furchtlosen Stimmen auch noch zwei Jahre später hörbar machen.Jina wird niemals vergessen werden, so wie es auch auf ihrem Grabstein steht: Jina, du bist nicht gestorben, dein Name wird zum Symbol. Unsere Gedanken gelten dieser Tage ganz besonders ihren Angehörigen. #IranRevolution #JinJiyanAzadi

Düzen Tekkal

47,680 просмотров • 1 год назад

Ich bitte um maximalen Repost! 🙏 Ich warte seit geraumer Zeit auf meine Flagge der 36.sten Brigade, die Soldaten mir als Dankeschön für unsere Unterstützung unterschrieben haben. Nun habe ich in Mykolajiw nachgefragt und heute folgendes Antwort erhalten:“Wir warten auf eine Fahrgelegenheit nach Deutschland. Grund: Es häufen sich Sachbeschädigungen von Sachen mit ukrainischen Symbolik durch polnischen Grenzbeamten, auch bei den Sendungen von Nova Poschta! Das wollen wir nicht riskieren, den Jungs der 36ten ist wichtig, dass alles heil ankommt!“ Erster Gedanke: Das kann nicht sein! Bis ich das Video von einer Ukrainerin sah. #Polen hat ein großes Problem: Der chauvinistische „russische Faschismus“-Virus infiziert die ganze Gesellschaft in einem rasanten Tempo. Entweder kriegt die polnische Regierung das endlich in Griff oder Europa bekommt ein riesiges Problem: Eine „blanke“ NATO-Ostflanke! Dann wird es auch für die Balten sehr brenslich! Originaltext: „Ich habe noch nie negative Beiträge geschrieben! Niemals! Aber hier konnte ich mich nicht zurückhalten! Ich erzähle es euch! Die Frau meines Bruders (der vor 15 Jahren verstorben ist) reiste von der Ukraine nach Kanada. Die Route war Warschau – Zürich – Halifax. Sie flog mit den Fluggesellschaften LOT Polish und Edelweiß Air. In Warschau gab sie ihr Gepäck auf, und zu Hause erwartete sie eine solche unangenehme Überraschung! Zerstörte Kleidung und Bücher mit ukrainischen Symbolen. Ich habe einen Kloß im Hals“ #stoppis #stophate #russiaisaterrorstate

Sola #KitchenTalk

29,625 просмотров • 16 дней назад

Truppen der Al-Jolani-Regierung haben das Camp Al-Hol unter ihre Kontrolle gebracht. Damit kommen auf einen Schlag etwa 30.000 IS-AnhängerInnen frei. Der Westen hat die Büchse der Pandora geöffnet. Du blickst in Augen von Menschen, die dich entweder versklaven oder töten würden, wenn sie es könnten. Für sie bist du nur ein Ding, mit dem man machen kann, was man will. Meine Schwester Tülin Tekkal besuchten im Sommer 2025 das Camp #AlHol. Jenes Camp, das in diesen Minuten von den IS-Verbündeten, den Truppen der s.g. „Interimsregierung“ in #Syrien, übernommen und befreit wird. Wir standen als Betroffene vor jenen, die uns nach dem Leben trachten. Sie sagten uns: „Wir warten auf den Tag, da Al-Sharaa uns befreit. Und dann werdet ihr hier drin sitzen.“ Jetzt ist dieser Tag gekommen. Was haben wir uns in den letzten Jahren den Mund fusselig geredet? Die Herkunftsländer der Dschihadisten, die nach Syrien und Irak strömten und sich dem „Kalifat“ anschlossen, müssen ihre „foreign fighters“ zurück nehmen. Ihnen Strafprozesse bereiten. De-Radikalisierungsprogramme durchführen. Oder zumindest gemeinsam mit den kurdischen Kräften ein Straftribunal einrichten. Damit diese Camps aufgelöst werden können und die Opfer derjenigen, die hier festgehalten werden, Gerechtigkeit erfahren. Nichts ist passiert. Stattdessen hat man einen international gesuchten Dschihadisten hofiert, der jetzt Fakten schafft. Der IS hatte die Absicht, die ethnisch-religiöse Gruppe der Jesiden in Gänze zu vernichten. 5000 JesidInnen wurden umgebracht, als der IS 2014 in Shingal einfiel. Hunderttausende flohen vor den Angriffen und sind bis heute vertrieben. Etwa 7.000 Frauen und Kinder wurden damals entführt. Mehr als 2800 gelten als vermisst – viele von ihnen werden in Al-Hol und in Rakka vermutet. Was wird jetzt mit ihnen geschehen? Jetzt, da ihre Peiniger – und danach sieht alles aus – in die Freiheit kommen? Tülin und ich wollten mit unserem Besuch auch, dass sie erfahren, dass hier zwei Jesidinnen waren, die nicht vergessen. Die weder sie vergessen, noch was passiert ist. Wir standen dort auch für alle Frauen und Kinder, die nicht mehr sprechen können. Für alle, die ermordet oder versklavt wurden. Die vergewaltigt wurden. Die so traumatisiert wurden, dass sie verstummt sind. Für jene, die ihre jesidische Identität abgelegt haben, um zu überleben. Zwischen dem IS und der aktuellen Terroristen-Regierung in Damaskus passt ideologisch kein Blatt. Wir haben Angst – um unsere Freunde in Rojava, in Schingal, um unsere Mitarbeiter und BACK TO LIFE Camps in irakisch-Kurdistan. Wir haben Angst um unsere jesidischen Frauen. Wir haben Angst vor einem neuen Genozid. Und keine Hoffnung, dass irgendwer uns hilft.

Düzen Tekkal

90,452 просмотров • 7 месяцев назад

Vor zwei Jahren schrieb ich ein Portrait über den Starökonomen Jeffrey Sachs. Basierend auf meiner Analyse von Sachs’ geopolitischer Rolle sagte ich damals voraus, dass wir es zuerst von Sachs erfahren werden, wenn der Ukraine-Krieg vorbei ist. Ich habe mit meiner Voraussage recht behalten: Am 19.02. hielt Sachs eine "Bombshell"-Rede vor dem EU-Parlament, in der er als Erstes das Ende des Ukrainekriegs verkündete - ganze neun Tage vor dem historischen Trump-Vance-Zelenskiy-Meltdown im Oval Office. Ich schrieb damals im letzten Abschnitt des Fazits meiner Analyse: "Sachs' Teilnahme bei der Berliner Friedensdemo legt in jedem Fall nahe, dass die neue Friedensbewegung international genau beobachtet wird, und möglicherweise sanft zu der Erkenntnis hinübergeleitet werden soll, dass Global Governance vielleicht doch keine so schlechte Idee ist, um unsere globalen Probleme zu lösen. So könnte am Ende eines langen und sinnlosen Abnutzungkrieges in der Ukraine ein Friedensprozess unter der gütigen Ägide der Vereinten Nationen stehen. Von Jeffrey Sachs würden wir als Erstes davon erfahren." Mein Sachs-Portrait war ein Briefing über Sachs' geopolitische Rolle, und war vor allem an die politische Linke gerichtet - zu der ich mich by the way auch zähle. Jene Linke, die Sachs nun weitestgehend aus der Hand frisst, und seine Rolle als "Schocktherapeut" in Zusammenarbeit mit blutigen Regimes in Südamerika inzwischen vergessen hat - weil er nach seiner Läuterung vom Saulus zum Paulus heute Frieden, Vernunft, Völkerverständigung und Multilateralismus predigt, die hegemonialen Ansprüche der USA scharf kritisiert, und eine geopolitische Weisheit ausstrahlt, nach der wir uns so sehnen, und die wir an unseren nationalen Regierenden so sehr vermissen. Sachs sagt viel Richtiges - und dennoch ist seine Rolle auf der weltpolitischen Bühne Social Engineering 101: Der Spin liegt darin, dass er an erster Stelle die transnationalen Interessen der UN vertritt. Er ist DER Kopf hinter den autoritären 'Sustainable Development Goals' - genau genommen ist er "Mr SDGs". Er ist das charismatische Gesicht der UN - und die UN haben wir nun während der Corona-Jahre in Form der WHO - wohlgemerkt nur einer von etwa 70 Unterorganisationen dieser unübersichtlichen Hydra - zur Genüge kennenlernen dürfen: Diese Leute wollten in ihrer unendlichen Hybris ernsthaft die Welt vor einer Pandemie retten, indem sie der gesamten Welt - inklusive armen Ländern, wo Menschen von der Hand in den Mund leben - einen Hardcore China-Style-Lockdown verordneten, an dem Millionen Menschen im globalen Süden schlichtweg VERHUNGERT SIND, weil sie darauf angewiesen sind, täglich ihr Haus zu verlassen, um zu ÜBERLEBEN. Es waren ebenjene Herrschaften, die das "Neue Normal" verkündeten, die Lockdowns, anlasslose Massentestungen, Schulschließungen, Masken, und unzureichend getestete modRNA-Impfstoffe über der gesamten Menschheit ausrollten. Es sind die gleichen Menschen, die mit einer großangelegten UN-"Infodemic"-Kampagne gegen die Verbreitung von angeblichen "Fake News" ankämpften und ein globales Zensur-Regime errichteten, um jeden zu diffamieren, der es wagte, ihre sakrosankten Maßnahmen zu kritisieren. Dieses Zensur-Regime, powered by UN & Friends, eingespeist in unsere nationalen Policies, ist weiterhin in Kraft - wie wir jeden Tag aufs Neue sehen können. Menschen wie Sachs dienen dazu, uns "Global Governance" als Lösung all unserer globalen Probleme zu verkaufen, da diese angeblich so groß seien, dass kein Land mehr eigene Lösungen anstreben sollte. Das ist das Gegenteil von Dezentralität, Demokratie von unten, und nationaler Souveränität. Wir sollen unsere eigenen Regierungen als möglichst inkompetent wahrnehmen - und die "weisen Führer der UN" als die Retter der Menschheit. Sachs ist eine "weiße Spielfigur" auf dem großen Schachbrett - ein Rockstar der großen Transformationsagenda. Da ich auf der Grundlage meiner Analyse von Jeffrey Sachs bereits vor zwei Jahren korrekt vorausgesagt habe, dass wir es als Erstes von Sachs erfahren werden, wenn der Ukrainekrieg vorbei ist, hier mein Rat zum Umgang mit ihm: Nutzt Sachs strategisch, wenn er etwas Richtiges sagt, aber kauft ihm seine UN-Promo als Lösung all unserer Probleme nicht ab. Widersprecht ihm, wenn er mal wieder autoritäre Regimes wie Saudi-Arabien, die VAE oder China als"vorbildlich" shillt, nur weil diese so brav bei seinen UN-Agenden mitspielen - denn die Policies ebenjener autoritären Regimes werden sonst immer mehr zu eurer eigenen Realität. Genau genommen sind sie sind es schon längst. Warum das so ist? Nun - die UN hat kein Problem damit, wenn Grundrechte mit Füßen getreten werden, solange nur ihre eigenen Ziele davon nicht berührt werden. Die SDGs enthalten keinerlei Verpflichtungen zu bürgerlichen Freiheitsrechten, und genau das macht sie für autoritäre Regimes - zu denen ich inzwischen auch Deutschland zähle - so attraktiv. Zentralisierte Überstaatlichkeit in Form transnationaler Organisationen, die immer stärker in unsere nationalen Gesetzgebungen hineinregieren, ist NICHT die Lösung. Bleibt kritisch und fallt nicht auf diese billige Social Engineering Falle herein. Die UN ist nicht die Rettung der Menschheit, sondern knallharter Klassenkampf von oben - sie IST das Problem.

Aya Velázquez

65,426 просмотров • 1 год назад

Hier ist die EHRLICHE Rede zum #Stadtbild, die Friedrich Merz sich niemals trauen würde zu halten. Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, die für mich schönsten Sätze unserer Nation stehen über unserem Parlament und über den von Laternen und Kerzenschein fahl erleuchteten, aber Tausenden Köpfen auf einem Platz in Leipzig im Jahr ‘89. Diese Sätze lauten: “Wir sind das Volk” und “Dem deutschen Volke”. So sehr dieser Begriff vom Volke in unserer Geschichte missbraucht und als Massenvernichtungswaffe eingesetzt worden ist, so lebendig und unbeugsam steht er doch über unserem wichtigsten Ort und über unserer stolzesten Stunde als Deutsche. Wenn all der Schrecken dieses Wort nicht vertreiben oder für immer kontaminieren konnte, wenn dieses Wort – Volk – wieder auferstehen konnte aus der moralischen Asche unserer Geschichte, wenn es als Schutzschild gegen Tyrannei dienen konnte und bis heute dient, obwohl es einst auf den Bannern der Nazi-Tyrannei stand, dann spüren wir ja die Selbstheilungs- und Selbstbehauptungskraft dieses Wortes. Das Wort Volk lebt, weil es eine historische und unverhandelbare Wahrheit beschreibt: Es gibt ein deutsches Volk und das vereinte Deutschland ist das Land des deutschen Volkes. Es zu beschützen, zu verteidigen und seinen Wohlstand zu mehren, ist oberste Aufgabe aller Politik. Ein Land besteht immer und zu allererst aus dem Volk, aus seiner Kultur, seinen Traditionen, seiner Sprache, seiner Religion, bei uns ist es das Christentum, nicht aus der Landschaft. Ein Land, ein Volk, das seine Grenzen nicht schützt, muss immer und zwangsläufig irgendwann aufhören zu existieren. Kein Volk überlebt, kein Land bleibt bestehen, wenn immer mehr Menschen immer weniger gemeinsam haben. Das Gemeinsam-Haben, das Teilen der Geschichte und die Übereinkunft darüber, wie man leben will – all das ist Volk. Wir sind auch ein gastfreundliches Volk. Wir sind bereit unser Land zu teilen mit Menschen, die unsere Werte teilen, vor allem den Wert harter Arbeit. Millionen Menschen sind durch Arbeit Deutsche geworden, Arbeit unter Tage, Arbeit an den Fließbändern, Arbeit beim Griechen, beim Italiener, beim Jugo, die wiederum Teil unserer Heimat und unserer Identität geworden sind. Sie haben uns bereichert. Aber Deutscher wird man durch Arbeit, nicht durch Arbeitslosigkeit. Teil unseres Landes wird man, indem man bereit ist einzuzahlen, nicht herauszunehmen, was andere erarbeitet haben. DAS war der deutsche Irrweg der letzten zehn Jahre. Bis heute bezahlen wir Menschen, um illegal über unsere Grenzen zu kommen. Wir locken sie in unsere Sozialsysteme und versichern ihnen, dass sie hier bleiben dürfen, wenn sie es nur nach Deutschland hinein schaffen. Kein Volk kann in unserer globalisierten Welt, in der unser Sozialstaat durch Millionen Whatsapp-Gruppen strahlt, eine solche Politik überleben. Um es klar und unmissverständlich zu sagen, wir empfinden keinen Zorn, schon gar keinen Hass gegen die Millionen Menschen, die in den desolatesten Winkeln dieser Erde vom deutschen Sozialstaat träumen. Schließlich locken wir sie ja an mit Sozialleistungen, die kein anderes Land auf der Welt bereit ist zu zahlen. Unsere Entschlossenheit richtet sich ab heute einzig und allein gegen uns selbst, gegen die zerstörerische Politik des Jahrzehnts seit 2015, gegen eine Ideologie, die es erlaubt und mit Steuermitteln befördert hat, dass besonders der todbringende Islamismus ungehindert zu uns einwandern kann, eine religiöse Ideologie, die überall auf der Welt nur Elend angerichtet hat. Der Islamismus beginnt nicht erst beim Terroranschlag. Der Islamismus beginnt, wenn Töchter schlechter behandelt werden als Söhne und ja, das ist inzwischen deutscher Alltag geworden. Der Islamismus richtet sich immer zuerst gegen die Juden im Land, die wir schändlich im Stich gelassen haben, aber schon im nächsten Schritt gegen unsere Töchter, die unter der Dominanz des Islamismus im Stadtbild ihre Freiheit verlieren. Wir können keine illegale Massenmigration mehr zulassen, die unsere Töchter verachtet und uns alle als Ungläubige unterwerfen will. Unsere Vorstellung, diese Menschen in ihrer Heimat, zum Beispiel in Afghanistan, militärisch umerziehen zu können, war falsch. Aber noch falscher ist, sie mitsamt ihrer mit uns unvereinbaren Kultur für die massenhafte illegale Einreise auch noch zu bezahlen. Unsere Kinder, allen voran unsere Töchter werden uns das nicht verzeihen, weil diese Politik vom Land und vom Leben ihrer Eltern für sie nichts mehr übrig lässt. Es ist nicht die Migration, die unser Stadtbild zunehmend prägt, es ist die Einwanderung von Armut und Islamismus, die das deutsche Volk zunehmend überwältig, finanziell, wirtschaftlich und kulturell. Wenn wir bald alle miteinander in den wunderschönen Advent gehen, dann werden uns Panzersperren aus Beton rund um all unsere Weihnachtsmärkte daran erinnern, dass keine Kultur, sondern eine Bedrohung zu uns eingewandert ist. Dass es sich bei dieser Bedrohung um den Islamismus handelt, erkennen Sie daran, dass kein einziges öffentliches Fastenbrechen mit Betonpollern vor Anschlägen geschützt werden muss. Unser Land kann nicht länger das Aufmarschgebiet für junge Männer sein, die manchmal sogar unverhohlen in Uniformen einer fremden Macht, in Anlehnung an die Schlächter von ISIS und Hamas, für das Kalifat demonstrieren, während wir sie mit Bürgergeld und Asylbewerberleistungen finanzieren, obwohl sie längst ausreisepflichtig sind. Es kommen illegal zu uns Menschen, die unsere Sprache zwar nicht beherrschen und uns doch neue Worte wie “Gruppenvergewaltigung” bescheren. Das ist nicht rechts, das ist die Kriminalstatistik. Früher standen Schießereien auf jeder Titelseite, weil sie selten waren. Inzwischen sind sie so häufig, dass sie es nicht mal mehr groß auf die Lokalseiten schaffen. Viele unserer Freibäder sind eben nicht mehr das, FREI, sondern No-Go-Areas für unsere Kinder, vor allem für unsere Töchter. Fahren Sie nach Duisburg-Marxloh und sprechen Sie mit den türkischen Ladenbesitzern, die sich dort eine Existenz aufgebaut haben. Jeder einzelne wird Ihnen sagen, dass die deutsche Migrationspolitik verrückt und selbstzerstörerisch ist. Wir müssen doch nicht erst unsere Töchter fragen, um zu erkennen, dass der Kurfürstendamm und der Jungfernstieg heute anders aussehen, besonders abends, als noch vor zehn Jahren. Wir wissen alle, dass unsere Töchter abends nicht mehr an diese Orte können, an denen wir noch unbeschwert unsere Jugend verbracht haben. Das sind die Orte, an denen unsere Kultur unterworfen wird. Der Grund dafür sind junge arabische Männergruppen, die wir mit Sozialleistungen dafür belohnen, illegal nach Deutschland einzureisen und ihre Ideologie, die Gewaltkultur ihrer Heimat zu uns zu tragen. Das können wir nicht mehr zulassen. In der Polizeistatistik gibt es unter der schweren Gewaltkriminalität kein einziges Delikt – von Raub über Vergewaltigung bis Mord – in der illegale Migranten nicht so dramatisch überrepräsentiert sind, dass man die unkontrollierte, meist islamistische Masseneinwanderung zum nationalen Notstand erklären muss. Wir setzen deutsches Steuergeld ein, um Gewalt gegen unsere Kinder – und immer zuerst gegen unsere Töchter – zu importieren. Es wäre historisch unverzeihlich, nicht umzukehren. Was wir in der öffentlichen Debatte der letzten Tage nun “Stadtbild” nennen, ist nichts anderes als eine beschönigende Beschreibung für die direkten Auswirkungen der illegalen Massenmigration: Angst, Niedergang und Gewalt. Unsere Botschaft an alle, die illegal zu uns kommen wollen, soll daher fortan lauten: In Deutschland ist kein Platz für Euch. Eure mühsame Reise wird an unserer Grenze enden. Wir werden illegale Einreise ab sofort nicht mehr mit Sozialleistungen und der deutschen Staatsbürgerschaft belohnen. An der deutschen Grenze beginnt der deutsche Rechtsstaat. Die illegale Einreise ist eine Straftat, die mit aller Härte verhindert – und sollte sie doch gelingen – mit Abschiebung geahndet wird. Kein Land wird noch einen Cent Entwicklungshilfe erhalten, bevor es nicht ALLE seine Staatsbürger zurückgenommen hat, die sich illegal in Deutschland aufhalten. Wir wollen inneren Frieden durch Stärke. Innerer Frieden kann nur bestehen bleiben, wenn wir stark an unseren Grenzen stehen. Alles andere führt in den Alptraum der sozialen Verteilungskämpfe. Wir werden nicht zulassen, dass wir uns schon in naher Zukunft entscheiden müssen, ob wir Bürgergeld oder Rente auszahlen. Die oberste Maxime unserer Politik wird in Zukunft lauten: Mehr Raus als Rein. Es kann nicht sein, dass sich Jahr für Jahr MEHR illegale Migranten im Land befinden. Wir werden ab sofort alle Politik darauf ausrichten, dass mehr illegale Migranten dieses Land verlassen als betreten. Unsere Grenzen sind ab sofort geschlossen für jeden illegalen Übertritt. Jeder Mensch kann im Stadtbild sehen, dass diese Politik alternativlos ist. Es geht um nicht weniger als um unsere Existenz, ein weltoffenes, wohlhabendes, freies, christlich-abendländisch geprägtes Land für unsere Kinder. Wenn wir uns zwischen UNSEREN Kindern und den Glücksrittern dieser Welt entscheiden müssen, dann entscheiden wir uns immer für unsere Kinder. Es gibt ein deutsches Volk. Wir sind das deutsche Volk. Und wir wollen und wir werden das deutsche Volk bleiben.

Julian Reichelt

199,575 просмотров • 10 месяцев назад

Die #Demokratie kann in weiten Teilen Europas schon in 10-15 Jahren vorbei sein. Wenn in den USA 2028 nicht mehr gewählt wird oder es zu Pseudo-Wahlen kommt (wie wir es aus vielen Autokratien und Diktaturen kennen), fällt die liberale Demokratie anschließend auch in etlichen europäischen Staaten. Und die Europäische Union würde in der aktuellen Form zu Ende gehen. Die USA sind seit dem Zweiten Weltkrieg – ungebrochen und immer noch – die kulturelle und politische Leitnation für Europa. Zudem sind wir in Sicherheitsfragen nach wie vor massiv von den Vereinigten Staaten abhängig. Damit sind wir auf vielen Ebenen erpressbar. Ein autokratisches US-Regime würde maximalen Druck auf europäische Staaten ausüben, ihrem autokratischen Beispiel zu folgen. Sie würden dafür in sämtlichen europäischen Ländern auch große (!) Parteien finden, die bereit und interessiert sind, sich für die Umstellung auf ein autokratisches, korruptes System zu verbünden. Die massive Unterstützung durch etliche Tech-Bros, machtvolle KI und hoch professionelle Troll-Fabriken sämtlicher Autokraten und Diktatoren käme hinzu. Wir sind bereits heute eine amerikanische und chinesische Daten-Kolonie. Social Media und KI würden das Thema kommunikativ erledigen. Sie würden es in unsere Kinderzimmer, Wohnzimmer und Meetingräume tragen. Mit cleveren Algorithmen. Mehr als 100 Millionen Menschen in Europa und Millionen in jedem einzelnen Land würden blind den verheißungsvollen neuen Führern folgen. Das Playbook ist bekannt und tausendfach in der menschlichen Geschichte durchgespielt. Die massenkommunikativen Instrumente dafür waren noch nie so effektiv wie heute. #Deutschland, #Österreich, #Frankreich – auch wir sind ernsthafte Kandidaten für den Verlust der Demokratie in den nächsten 15 Jahren. Das kann jetzt alles sehr schnell gehen. Es kann, es muss nicht. Es hängt auch wesentlich von uns ab. UNS, das sind die Bürgerinnen und Bürger. Die wichtigste Rolle in einer Demokratie. Die Daumenregel aus systemischer Sicht ist einfach: Wenn eine Regierungsspitze weiß, dass sie und ihr Umfeld bei einem Machtwechsel aufgrund ihrer korrupten Geschäfte nach demokratisch-rechtsstaatlichen Kriterien im Gefängnis landen wird, hat sie kein Interesse mehr, reguläre Wahlen zuzulassen. An diesem Punkt sind die USA. Innerhalb der EU ist aktuell Ungarn dort. Freilich haben unsere Demokratien auch Verteidigungs- und Widerstandskräfte. Checks und Balances in den USA, im Falle von Ungarn die Einbettung in die EU. Deswegen wird das Ringen um den rechten Weg – in den konkreten Fällen im doppelten Sinne – ein großes sein. Trump selbst sagte vor den letzten Wahlen bei einer Veranstaltung öffentlich: „Wählt mich dieses Mal, dann müsst ihr nie mehr wählen.“ In den USA gibt es wesentliche Kräfte, die ganz offen deklarieren, dass Donald Trump eine dritte Amtszeit haben wird. So hat dies zuletzt auch sein ehemaliger Chef-Berater Steve Bannon in mehreren Interviews völlig ungeniert und selbstbewusst kundgetan. Ein mögliches Szenario unter vielen: Wenn beispielsweise die Nationalgarde aufgrund vermeintlicher Sicherheitsnotständen in 20 Städten ist, hätte Trump oder sein Nachfolger – so er seine Amtszeit nicht abschließt – einen Vorwand, Wahlen aufzuschieben. Dies würde u.a. mit dem Hinweis auf die Ukraine erfolgen. Dort sind die Wahlen ausgesetzt (zu unsicher). Bisher wurde die Nationalgarde auf 5 Städte angesetzt; es bleiben noch fast 3 Jahre. Diesem Thema und etlichen anderen Fragestellungen widmen wir uns in einer aktuellen Vermessung der Welt im Podcast #AufDemRotenStuhl – mit dem großartigen Bernhard Egger. Eine Tiefenbohrung in persönlichen, beruflichen, politischen, spirituellen und weltlichen Dimensionen:

Matthias Strolz

31,392 просмотров • 9 месяцев назад

"China wird niemals mehr acht oder zehn Prozent wachsen. Wenn es gut geht, eins, zwei Prozent über die nächsten Dekaden." DAS übersehen alle in der China-Debatte... Das sagt Joerg Wuttke im Gespräch mit mir. 35 Jahre in China. 27 Jahre BASF Chefrepräsentant in Peking. Ehemaliger EU-Kammerchef. Heute in Washington. Er hat den Bundeskanzler vor seinem China-Besuch im Februar persönlich gebrieft. Hat schon 2017 die Made-in-China-2025-Studie geschrieben - mit exakt der Überkapazität, die wir heute erleben. Ich wollte verstehen, wie China wirtschaftlich wirklich dasteht und was im Hinblick auf KI & die Zukunft passiert. Seine Antwort hat mich kalt erwischt. "Man hat 900 Millionen Leute, die gerade mal 10 Dollar pro Tag verdienen. Wo soll der Konsum denn herkommen?" Bleibt nur der Export. Und der trifft UNS mit voller Wucht: "Die Chinesen hatten allein letztes Jahr einen Wettbewerbsvorteil von 14 plus 5 - fast 20 Prozent." Dann kam die Zahl, die mich umgehauen hat: "China kann 50 Millionen Autos produzieren, konsumiert aber 23. China könnte eigentlich für die ganze Welt Autos produzieren." Und währenddessen verliert das Land die Menschen, die das alles abnehmen sollen... "China wird ab 2030 jede Dekade einmal die Bevölkerung von Frankreich verlieren. 2046 sind sie älter als Europa. 2064 älter als Japan." "Deutschland 1,3. China bei 1. Shanghai bei 0,59. Macau mit 0,47." Das hat eine Konsequenz, die kaum jemand bei uns auf dem Schirm hat: "In vier, fünf Jahren haben wir chinesische Roboter, die sich in unseren Altersheimen zu Hause fühlen." In China laufen die Tests dafür längst. Ich habe ihn nach Beispielen aus dem Alltag gefragt und dachte zuerst, ich hätte mich verhört: "Urin, Blut, Blutdruck wird in kleinen Kubikeln getestet. KI gleicht das mit 350 Millionen Datenpunkten ab. Diagnose-Genauigkeit 98 Prozent. Weiter als bei einem Arzt." Sein wichtigster Rat an deutsche Unternehmer: "Wenn es zu 80 Prozent stimmt, sagt man in China: 差不多 chà bu duō - das wird schon gut gehen. In Deutschland will man 100 Prozent. Dann verliert man eine Menge Zeit." Das komplette Interview ist jetzt auf YouTube.

Leonard M. Schmedding

14,653 просмотров • 3 месяцев назад

Wirtschaft für die Menschen! Dass die Vereinigten Staaten ihnen nicht mehr Bescheid sagen, wenn sie einen ihrer Angriffskriege beginnen (Iran) oder blitzartig beenden (Afghanistan), mögen sich die europäischen Staatschefs ja noch irgendwie schönreden. Dass nun aber auch das völlig unbedeutende Grobbritannien seine kontinentalen Kollegen nicht mehr ernst genug nimmt, um sie im Rahmen der EU, der Starmer (in Umkehrung des Referendumsauftrags) de facto wieder beigetreten ist, über FEINDBEKÄMPFUNG & ENDSIEGrelevante Schritte zu informieren, sollte ihnen vielleicht zu denken geben. Wahrscheinlich ist Ihnen da draußen, die Sie von „Wirtschaftlichkeit“ und „Produktivität“ in der EU sicher ihren eigenen Eindruck haben, gar nicht bewusst, dass in Brüssel ein eigener Kommissar daran arbeitet, dass beides so bleibt, wie es nun mal ist. Es handelt sich um den Manfred Strebers EVP-Laden angehörenden Letten Waldi „Sitz!“ Dombrowski (s. lustiges Video), der 2014 eigentlich Kommissionspräsident (anstelle des Kommissionspräsidenten) werden wollte, was man ihm zugunsten von Jean-Claude Juncker allerdings schnell abgeschminkt hat. Seither ist er in Brüssel Vizepräsident der EU-Kommission & Kommissar für irgendwas mit Wirtschaft* – dritte Amtszeit, dreizehntes Jahr. Seit geschlagenen vier Jahren zeigt er es zusammen mit vonderLeyen, Kallas und anderen Leuchten nun schon der russischen Wirtschaft - wir fürchten: sogar unserer eigenen -, wobei er als Vertreter eines baltischen Ministaates vorurteilsgemäß als automatenhaft kompromissloser Hardliner in Erscheinung tritt. (Als streichelzoofähigen Softliner hat man ihn in Brüssel nur in zwei Zusammenhängen kennengelernt: beim Wirecard-Skandal & in der griechischen Staatstrojaner-Affäre, aber da ging es ja auch nicht um krasse Adrenalinstöße aus dem ökonomischen Armdrücken mit irgendwem, sondern – gäääähn! – nur um den Schutz der EU-Bürger vor – doppelgääääähn! – illegalen Finanz- & Überwachungspraxen.) Am vergangenen Dienstag hat nun der dem (politischen) Untergang ohnehin geweihte Keir Starmer die Sanktionen gegen russisches Flugkerosin & Diesel gelockert, um britische Verbraucher vor steigenden Energiepreisen zu schützen. Und zwar nicht nur, ohne Brüssel im Vorfeld davon in Kenntnis zu setzen, sondern noch nicht einmal 24 Stunden, nachdem die geopolitischen Blutsbrüder einander auf dem G7-Treffen am Vortag noch explizit geschworen hatten (mit Spucke!?), GENAU DAS auf gar keinen Fall zu tun. Erst machen unsere Freunde aus den USA also mit uns Schluss („Ausnahmeregelung“ für den Kauf russischen Öls) - und jetzt auch noch die von der Insel. Und beide, ohne uns auch nur Bescheid zu sagen, schnief, einfach durch Statuswechsel auf Facebook! Es läuft nicht so besonders mit der (wirtschaftskriegerischen) Einigkeit, könnte man meinen. Und mit den Sanktionen auch nicht. Denn gerade meldet Bloomberg, dass die Kommission auf Druck der europäischen Automobilindustrie, die auf Druck der EU ja ihrerseits zur Panzer- & Bummbumm-Industrie zu degenerieren droht, ihre Sanktionen gegen chinesische Halbleiterlieferanten zurücknehmen wird - dieselben Sanktionen, die sie mit dem 20. Paket doch gerade erst erlassen hatte. Egal! Bald kommt ja das 21., 22., 23., 24. und 98. - jetzt wird in Grund und Boden sanktioniert! Und rechtzeitig zum Kriegsbeginn 2029 (dem Neunzigsten!) ist der Feind dann platt. (Und zwar nur durch die gewaltige Kraft unserer Sanktionen, sodass wir uns - rückblickend - alle Ausgaben für diese blöde Aufrüstung doch eigentlich hätten gespart haben können, oder nicht?) Wir halten vorübergehend fest: Während im Fahrwasser der (vom eigenen Lager fabrizierten!) „Hormus-Krise“ nach den USA nun auch Grobbritannien seinen Kurs der vollständigen Verblendung korrigiert, Hybris auf ein realistischeres Maß stutzt und Sanktionen lockert, kündigt Waldi „Fass!“ Dombrowski für die EU das genaue Gegenteil an. Nichts passt besser zum Orwellschen Zustand der EU als die Tatsache, dass es ausgerechnet der Kommissar für „Wirtschaftlichkeit“ und „Produktivität“ ist, der - ausgerechnet jetzt - für die Verschärfung der Sanktionen sorgen will - und damit für die Erhöhung des Drucks auf exakt jene Bereiche, für die er als EU-Kommissar zuständig ist. Intelligenz, Logik & Tod - Meister aus der EU-Kommission. * Ressortname in der letzten Legislatur: „Wirtschaft für die Menschen“

Martin Sonneborn

33,949 просмотров • 3 месяцев назад

Liebe Leute, heute ist für mich ein aufregender Tag, denn vor wenigen Sekunden habe ich meinen ersten Dokumentarfilm veröffentlicht. Ein Jahr lang habe ich an Cycling Cities gearbeitet. Er handelt über die schönsten Fahrradstädte Europas und was wir in Deutschland von diesen Städte lernen können. Dafür bin ich im Mai 2025 mit Kamera und Fahrrad von Freiburg aufgebrochen und zwei Monate lang quer durch Europa gefahren und habe dabei die Städte Paris, Gent, Amsterdam, Utrecht, Groningen, Hamburg und Kopenhagen besucht. Ich wollte herausfinden, was diese Städte so lebenswert macht, was eine fahrradgerechte Stadt ausmacht und welche Voraussetzungen es braucht, um die Verkehrswende und den nachhaltigen Stadtumbau voranzutreiben. Ich wollte mit diesem Film informieren, begeistern und inspirieren und Menschen ermutigen, sich für die lebenswerte Stadt einzusetzen. Wenn der Film einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, bin ich überglücklich! Ich habe in Cycling Cities viel Liebe und Energie gesteckt und am Ende auch ein bisschen Geld, wenn euch der Film also gefallen hat, freue ich mich über jeden noch so kleinen Betrag, per Paypal oder Überweisung um den Film ein wenig zu refinanzieren. Vielen lieben Dank🙏 DE95120300001206004176 Und auch möchte ich mich ausdrücklich für diese unglaubliche Unterstützung meiner Arbeit in den letzten Jahren bedanken. Ohne die, wäre dieser Film nicht möglich gewesen. Dafür von ganzem Herzen Danke🙏❤️ Ich freue mich sehr, wenn ihr den Film schaut, mir Feedback gebt und ihn teilt, damit der Film auch Menschen erreicht, die vllt. noch nicht überzeugt sind😊 Viel Spaß beim Film😊🍿 Mit lieben Grüßen😊 Ingwar

Ingwar Perowanowitsch

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Mehr als fünf Minuten widmet man dem Podcast von Ben Berndt in der aktuellsten Ausgabe von extra3. Man erklärt, dass man für diese Art des Journalismus überhaupt nichts können müsse. Dass Ben immer wieder betont, dass er KEIN Journalist ist und KEINEN Journalismus betreibt, ignoriert man getrost. Ehring, der zugunsten seiner „Karriere“ sein Jura- und Germanistikstudium abgebrochen hat, wirft Ben eine mangelnde journalistische Ausbildung vor. Hätte Ehring oder sonst irgendwer bei Extra3 eine solche Ausbildung, dann wüssten sie, dass es diverse Interviewformate gibt. Wenn man es so einordnen will, dann fällt das Gespräch mit Höcke am ehesten in die Kategorie eines Personeninterviews. Der Vorwurf, Ben hätte sich nicht auf das Interview vorbereitet, kann auch nur von solchen Personen kommen, die das Gespräch nicht aufmerksam verfolgt haben. Es ging um die Dresdner Rede 2017, das Mahnmal (auch im Nachbargarten), die Demo in Dresden, Remigration, seine Vorstellung von Deutschland, Döner u. v. m. Ein Podcast ist kein journalistisches Format, das beweist auch der ÖRR mit seinen Podcast-Sendungen regelmäßig. Berndt ist kein Journalist, darauf verweist er regelmäßig. In diesem Gespräch hat man mehr über Höcke und seine Motivation erfahren als in jedem anderen Gespräch jemals. ALLE anderen Politiker, die dort zu Gast waren, haben exakt dasselbe getan. Sie konnten alles sagen und sich ganz menschlich präsentieren. Maximilian Krah war nicht interessant genug. Lindner, Gysi, Wagenknecht, Petry, Kemmerich, Maaßen, Klöckner – sie ALLE waren nicht interessant genug. Dann kam Höcke. Salafisten, Rocker, Elitesoldaten – JEDER hat dort die Möglichkeit, stundenlang zu reden. Haben sie Angst vor Höcke oder Angst vor einem Format, das sie nicht bekämpfen, nicht einmal verstehen können? Neben der Tatsache, dass der Moderator Christian Ehring darüber sinniert, ob Höcke als Kind sein Glied links oder rechts getragen hat, ist auch der Rest dieses Einspielers eine absolute Bankrotterklärung. Ein weiterer Beleg dafür, diesen aufgeblähten Apparat abzuschalten. Imitiert werden Interviews mit Sellner, Putin und Hitler. Unter Hitler macht man es im ÖRR nicht. Irgendwann wird in den Geschichtsbüchern stehen, dass niemand so sehr zur Verharmlosung der NS-Verbrechen beigetragen hat wie der ÖRR mit seinen psychotischen NS-Analogien. Am Ende des Einspielers zeigen sie „Sven Sverndt“ in seinem Studio. An der Wand hängen zwei Bilder: Jewgeni Prigoschin (ehem. Chef der Wagner-Truppe) und Dmitri Walerjewitsch Utkin (Gründer der Wagner-Gruppe). Was will uns Das Erste damit sagen? Alles in einen Topf: Hitler, Sellner, Putin und Höcke. Und dann ganz zum Schluss auch noch Christian Ulmen und die "virtuelle Vergewaltigung". ADOLF HITLER UND CHRISTIAN ULMEN Wenn ich solche Sendungen sehe, dann stelle ich mir auch die Frage, wer dort im Publikum sitzt und über die schlechten Witze des abgehalfterten Ehring lacht. Gute Interviews zu führen ist eine hohe Kunst. Erinnern wir uns kurz an das Interview mit Björn Höcke im ZDF im Jahr 2019. Über 7,6 Millionen Aufrufe. Höcke wurde eingeladen, um über die Thüringer Landtagswahl und den Landtagswahlkampf zu sprechen. Stattdessen zeigt man ihm einen Einspieler, in dem Abgeordnete des Bundestages mit Zitaten aus „Mein Kampf“ und seinem Buch „Nie zweimal in denselben Fluss“ konfrontiert werden. Sie sollen einordnen, woher welches Zitat stammt. Einem anwesenden Sprecher wird das irgendwann zu bunt, und er weist darauf hin, dass das so nicht ausgemacht war. Er wählt die unglücklichen Worte, dass das Herrn Höcke emotionalisiert hätte. Gefundenes Fressen für die Aktivisten vom ÖRR. Höcke kündigt an, nicht mehr mit dem ZDF reden zu wollen. Wer einen Politiker oder sonstigen Interviewgast im Vorfeld täuscht, um ihn vorzuführen, der muss sich über eine solche Reaktion nicht wundern. Jetzt beschwert man sich: „Höcke will nicht mehr mit uns reden.“ Das jährliche Sommerinterview im MDR findet weiterhin statt. Wenn die heute-show oder extra3 solche billigen Tricks nutzen, um ihr Gegenüber aus der Fassung zu bringen, dann ist das etwas anderes. Wenn ein Nachrichtenformat des ÖRR solche Methoden nutzt, dann ist das ein Armutszeugnis und hat NICHTS mit Journalismus zu tun. Genau DAS wirft man Ben nun vor. Er würde nicht journalistisch arbeiten, während man bei den Öffentlich-Rechtlichen sämtliche Standards schon seit Jahren mit Füßen tritt. Vor allem in Bezug auf die AfD-Berichterstattung. Für den ÖRR muss ALLES eingeordnet werden, wenn es von rechts kommt. Mit Linksextremisten haben sie nicht nur kein Problem, sondern sie werden auch regelmäßig eingeladen. An die Juristen: Bei Bens Clip wird die Quelle eingeblendet. Beim Interview von Kosubek mit Sellner ist keine Quellenangabe zu sehen. Justiziabel?

Boris von Morgenstern

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Viele sprechen bei Epstein von Amerika. Von einer Insel, von Eliten, von etwas, das weit weg sein soll. Aber das ist eine Illusion. Solche Strukturen gibt es nicht nur dort. Es gibt sie auch hier, in Deutschland. 2021 habe ich bei der #SaveOurKids-Demo in Köln zum ersten Mal öffentlich gesprochen. Die Demo wurde von Robert und Aurelio organisiert. Dort habe ich viele Betroffene kennengelernt. Menschen, die ähnliches erlebt haben wie ich. Ich habe aus meiner eigenen Geschichte heraus gesprochen, offen, klar, ohne mich zu verstecken. Danach kamen einige zu mir und sagten, dass meine Rede ihnen Mut gemacht hat, selbst zu reden. Das hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, nicht zu schweigen sondern darüber zu reden. Eines meiner stärksten Erlebnisse an diesem Tag war Katha Rosa. Sie war selbst vor Ort. Als sie gesungen hat, wurde es still. Das war kein Auftritt, das war Ausdruck. Es ging direkt ins Herz. Anbei ihr Lied zu Epstein. Anbei das Video von damals. Wer zuhört, versteht, dass es hier nicht um Theorie geht, sondern um Erlebtes. Hört rein. Zwei der Videos von der Demo füge ich in die Kommentare bei. Was mich bis heute nicht loslässt, ist Robert. Nach der Demo in Köln wollte er auch in Berlin eine weitere Demo organisieren. Sein Account ist damals in kürzester Zeit auf über 100.000 Follower gewachsen. Einige Monate später hat er seinen Account komplett stillgelegt. Ohne Erklärung. Er hat nicht gesagt, warum. Ich habe mir Sorgen gemacht. Über andere Teilnehmende habe ich erfahren, dass er den Account freiwillig geschlossen hat und darüber nicht sprechen will. Wenn jemand, der sich mit voller Kraft für den Schutz von Kindern eingesetzt hat, plötzlich verschwindet und schweigt, dann weiß jeder, was das bedeutet. Dafür braucht es keine Erklärung. Ich kenne persönlich einen Fall von organisierter Gewalt gegen Kinder, in einer Form, die viele nur aus amerikanischen Berichten kennen wollen. Mit ritualisierten, entmenschlichenden Elementen. Mit einer Grausamkeit, die man kaum in Worte fassen kann. Und ich kenne einen weiteren Fall, in dem eine Mutter seit Jahren kämpft, während die Justiz versagt, Verfahren verschleppt werden und sie allein gelassen wird. Das Kind lebt beim pädophilen Vater. Viele wollen nicht glauben, dass es so etwas hier gibt. Dass Kinder auch in Deutschland auf diese Weise missbraucht werden. Aber es ist Realität. Deshalb dürfen wir nicht wegsehen. Nicht beschwichtigen. Nicht relativieren. Kinder brauchen Schutz. Und sie brauchen Erwachsene, die den Mut haben, die Wahrheit auszusprechen – auch wenn sie unbequem ist. Redet und teilt die Geschichten. Denn nur so können wir die Menschen sensibilisieren, so dass sie aufmerksamer sind, wenn Kinder auffällig werden und zum anderen es den Tätern schwerer machen.

Songül 🕊️ Klarname

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Zehn Zeilen genügen Wie die EU Menschen ohne Anklage, ohne Anhörung und ohne Urteil die Existenz entzieht. Im Dezember 2025 konnte ein Mann in Brüssel kein Brot mehr kaufen. Kein Gericht hatte ihn verurteilt. Keine Staatsanwaltschaft hatte ihn angeklagt. Er war nicht einmal angehört worden. Er erfuhr davon aus dem Amtsblatt. Jacques Baud. Schweizer. Oberst im Generalstab a. D. Früher beim Nachrichtendienst seines Landes, danach bei den Vereinten Nationen, 2014 für die NATO in der Ukraine. Heute schreibt er Bücher über diesen Krieg. Bücher, die vielen nicht gefallen. Muss man auch nicht mögen. Am 15. Dezember 2025 setzte ihn der Rat der Europäischen Union auf eine Liste. Die Begründung umfasst zehn Zeilen. Er sei ein „Sprachrohr für prorussische Propaganda". Zehn Zeilen. Das war alles. Was daraus folgte, war der blanke Horror: Konten gesperrt. Karte gesperrt. Jede Zahlung an ihn verboten — auch von Freunden. Kein Gehalt, kein Honorar, kein Verlagsvertrag. Ein- und Ausreiseverbot für die gesamte EU. Er lebt in Brüssel. Er sitzt dort fest. Sieben Wochen lang brachten ihm Menschen, die er vorher nicht kannte, wöchentlich Lebensmittel. Anfang Februar 2026 erlaubten ihm Behörden dann „aus humanitären Gründen", von seinem eigenen Geld die Miete und das Essen zu bezahlen. Aus humanitären Gründen. Von seinem eigenen Geld. Die Schweiz hat diese Sanktion nie übernommen. Schweizer Banken und Versicherungen kündigten ihm dennoch die Verträge. Die Liste wirkt auch dort, wo sie gar nicht gelten sollten - die Schweizer Banker stecken bereits tief im Anus der EU. Man könnte nun hochtabend erklären - Schweizer Angelegenheit. Ist es nicht. Hüseyin Doğru. Geboren in Frankfurt am Main. Deutscher Staatsbürger. Journalist aus Berlin. Seit Mai 2025 auf einer solchen Liste. Konten gesperrt. Arbeiten verboten. Ausreise verboten. Zum Leben freigegeben: 506 Euro im Monat. Seine Redaktion musste schließen. Er hat drei kleine Kinder. Dann sperrte die Bank auch die Konten seiner Frau. Später die seiner Mutter, einer Rentnerin. Begründung: ein angebliches „Kontrollverhältnis". Das Verwaltungsgericht Köln fand dafür keine konkreten Anhaltspunkte. Die Behörde legte nicht einmal Rechtsmittel ein. Man lasse das einen Moment stehen: In Deutschland wurden 2025 die Ersparnisse einer Rentnerin eingefroren, weil ihr Sohn Journalist ist. Wer entscheidet so etwas? Kein Richter. Ein Gremium. Nicht öffentlich. Ohne Anhörung des Betroffenen. Und einstimmig. Einstimmig heißt: Deutschland hat zugestimmt. Wer glaubt, das sei ein Ausrutscher, lese die Bundespressekonferenz vom 17. Dezember 2025. Der stellvertretende Regierungssprecher erklärte dort, alle, die „auf diesem Feld unterwegs" seien, müssten damit rechnen, dass es auch ihnen passiert. Das war keine Warnung vor Missbrauch. Das war die Ansage. Und der Tatbestand? Er lautet in der Sprache der Verordnung: „Unterstützung oder anderweitige Erleichterung" koordinierter Informationsmanipulation. Erleichtert nicht jede abweichende Meinung irgendetwas? Das ist keine rhetorische Spitzfindigkeit. Das ist die Frage, ob es eine Grenze gibt. Eine erkennbare, vorher bestimmbare Grenze zwischen einer Meinung, die man haben darf, und einer, für die man sein Konto und sein Leben verliert. Wer sie in dieser Formulierung findet, möge sie zeigen. Und noch etwas sollte jeder wissen, der jetzt spontan helfen möchte: Wer einem Gelisteten in Deutschland Geld, Wohnung oder Arbeit gibt, riskiert nach § 18 Außenwirtschaftsgesetz drei Monate bis fünf Jahre Freiheitsstrafe. Eine Geldstrafe ist im Grundtatbestand nicht vorgesehen. Seit Februar 2026 gilt das ab der Sekunde der Veröffentlichung — die frühere Schonfrist von zwei Tagen ist gestrichen. Sie sind also sofort ein Staftäter, wenn Sie einem EU Sanktioniertem helfen. Früher gab es das im Mittelalter auch. Da wurden Menschen für Vogelfrei erklärt. Jeder konnte und durfte diese sanktionslos töten. Ein System, das Nachbarschaftshilfe zur Straftat macht, hat sich von dem entfernt, wozu es einmal geschaffen wurde: dem Zugriff auf Oligarchen und Kriegsprofiteure. Was jetzt passiert Eine ehemalige Richterin des Europäischen Gerichtshofs hält dieses Sanktionsregime für unvereinbar mit der EU-Grundrechtecharta und der Europäischen Menschenrechtskonvention. Baud klagt in Luxemburg, Verfahren T-169/26. Solche Verfahren dauern Jahre. Wovon er in diesen Jahren leben soll, steht in keinem Rechtsakt. Das ist die eigentliche Konstruktion - dass der Justitzgewährungsanspruch in seinem Kern für diejenigen auf der List abgeschafft wurde. Sie sollen aller Mittel eines Rechtsstaates beraubt werden, um zu offenbaren, dass der Totalitarismus bereits in Gestalt einer EU Krake begonnen hat und alle Errungenschaften einer zivilisierten Gesellschaft fortan übe Board geworfen werden sollen, für alle, die willkürlich zum "Staatsfeind" erklärt wuden. Ich erinnere mich an meine 10. Klasse Fahrt 1988 gerade ein Jahr, nachdem wir die DDR nach einem Ausreiseantrag verlassen konnten. Alle Schüler meiner Klasse konnten die Grenze nach Ostberlin passieren. Als es zu meiner Passkontrolle in der Friedrichstaße kam (ich war 16 Jahr alt) packten mich zwei Grenzpolizisten und eklärten: "Sie sind ein Staatsfeind der Deutschen Demokratischen Republik". Beide Gymnasiallehrer hörten das - keiner reagierte - sie sahen bei meiner Abführung zu und setzten ihren Klassenausflug fort. Die Menschen auf der Sanktionsliste müssen ein ähnliches sürealistisches Gefühl gehabt haben. Der Eingriff wirkt sofort, der Rechtsschutz kommt beabsichtigt extrem später. Sehr viel später. Und bis dahin ist alles weg — Beruf, Einkommen, Ruf. Der Punkt Man muss Jacques Bauds Ansichten nicht teilen. Man muss keine einzige davon teilen. Genau darum geht es. Meinungsfreiheit für Meinungen, die einem gefallen, kostet nichts und beweist nichts. Einen Rechtsstaat erkennt man daran, wie er mit denen umgeht, deren Meinung er verachtet. Zehn Zeilen. Kein Richter. Kein Urteil. Kein Konto und das Leben zerstört. Wer das für vertretbar hält, sollte eine Frage beantworten: Welche zehn Zeilen müsste jemand über Sie schreiben?

Tobias Ulbrich

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🚨 ERSTE US-GEISELNAHME IM IRAN Alles was in den letzten 24 Stunden passiert ist. Eingeordnet. Los. ⚠️ F-15E Strike Eagle über Südiran abgeschossen. Erster US-Kampfjet über feindlichem Gebiet verloren seit Irak 1991. ⚠️ Zwei Mann Besatzung. Einer gerettet. Der zweite wird VERMISST — mitten im Iran. Rettungsmission läuft. ⚠️ Iranisches Staatsfernsehen setzt Kopfgeld aus: 10 Mrd. Toman (~60.000 USD). Zivilbevölkerung wird als Suchmannschaft mobilisiert. ⚠️ Tasnim (Iran) behauptet: Piloten gefangen genommen. Unbestätigt. Wenn wahr: Erste US-Kriegsgefangene seit Beginn dieses Krieges. ⚠️ USA fliegen Rettungsmission TIEF in iranischem Territorium. C-130s im Tiefflug. Helikopter tanken in der Luft über Iran. Iran schießt auf die Rettungsflugzeuge. ⚠️ Trump im Oval Office den ganzen Karfreitag. Updates zum vermissten Piloten. Kein öffentliches Statement. Gefragt was passiert wenn der Pilot verletzt wird: "Wir hoffen, dass das nicht passiert." ⚠️ Schlimmster Tag für US-Luftwaffe seit Vietnam 1972. In 24 Stunden: 1 F-15E abgeschossen, 1 A-10 abgestürzt nahe Hormuz, 2 Rettungs-Helis beschossen, 1 F-16 Notlandung. Mindestens 4 Flugzeuge getroffen. ⚠️ Pentagon veröffentlicht Kriegsbilanz: 365 US-Soldaten verwundet, 13 getötet in 5 Wochen. 247 davon Army. 110 Reservisten. 43 Frauen. 29 unter 22 Jahren. ⚠️ Irans Parlamentssprecher Ghalibaf spottet: "Nach 37 aufeinanderfolgenden Siegen wurde dieser brillante Krieg heruntergestuft von 'Regime Change' auf 'Hey, kann jemand unsere Piloten finden?'" ⚠️ Iran hat 48-Stunden-Waffenruhe der USA ABGELEHNT. Treffen in Pakistan verweigert. US-Forderungen "inakzeptabel." Waffenruhe-Verhandlungen in einer Sackgasse. (WSJ) ⚠️ UN-Hormuz-Resolution GESCHEITERT. Russland, China, Frankreich haben blockiert. Keine Militäraktion autorisiert. Hormuz bleibt zu. ⚠️ Massive Explosionen in Teheran. Schwerste Strikes bisher. IRGC-Führung gezielt angegriffen in Nord-Teheran. ⚠️ Iran feuert Raketen auf Israel: Cluster-Munition auf Tel Aviv und Negev. Industrieanlage bei Beersheba in Flammen. ⚠️ Iran reaktiviert unterirdische Raketenbunker Stunden nach US-Strikes. Silos und Launch-Systeme intakt. Tunnel in unter 12 Stunden wiederhergestellt. ⚠️ Erster republikanischer Senator (John Curtis, Utah) verweigert Kriegsfinanzierung ohne formale Kriegserklärung. War Powers Clock tickt — 5 Wochen ohne Kongressmandat. ⚠️ Seymour Hersh: Trumps Rede war eine Bodenoffensive-Ankündigung. "50.000 Navy SEALs und Rangers auf dem Weg zur Straße von Hormuz." ⚠️ USS Gerald R. Ford dreht ZURÜCK Richtung Nahost statt heimzufahren. 282 Tage deployed. Drei Carrier Strike Groups bald gleichzeitig im Einsatzgebiet. ⚠️ Iran spaltet NATO mit Hormuz: Frankreich und Spanien dürfen durch. Wer sich gegen die USA stellt, bekommt Öl. Wer mit den USA ist, bekommt nichts. ⚠️ Öl-Exporte aus dem Nahen Osten minus 63 Prozent im März. Größte Energiekrise der Geschichte. ⚠️ Brent bei 112,42 USD. Benzin in den USA über 4 USD pro Gallon. ⚠️ Nonfarm Payrolls: plus 178.000 Jobs (erwartet: 60.000). Fast 3x so stark. Arbeitslosenquote runter auf 4,3 Prozent. Wirtschaft hält — trotz Krieg und Öl über 100. ⚠️ Hedge Funds shorten globale Aktien im schnellsten Tempo seit 10 Jahren. Short Sales vs. Long Purchases: 7,6 zu 1. Vierter Monat in Folge. ⚠️ CDS-Volumen auf Rekordhoch: 4,5 Billionen USD in Q1. Investoren hedgen gegen Unternehmenspleiten wie nie zuvor. ⚠️ Gold bei 4.677 USD. Stabil nach ATH bei 4.796. Kein Rücksetzer trotz Karfreitag. ⚠️ $BTC bei 66.884 USD. Plus 0,2 Prozent. Range: 66.345 bis 67.195. Hält die 66K — trotz Krieg-Eskalation. ⚠️ Fear & Greed bei 10. Zweiter Tag in Folge auf Extreme Fear. Niedrigster Stand seit Juni 2022. 🟡 MAKRO Ein US-Pilot liegt irgendwo im Iran. Das ändert alles. Bisher war dieser Krieg abstrakt. Drohnen. Raketen. Zahlen. Jetzt hat er ein Gesicht. Einen Namen der noch nicht veröffentlicht wurde. Und eine iranische Bevölkerung die mit Kopfgeld nach ihm sucht während US-Helikopter im Tiefflug durch feindliches Gebiet fliegen. Trump hat den ganzen Karfreitag im Oval Office verbracht. Kein Statement. Keine Drohung. Nur: "Wir hoffen, dass das nicht passiert." Das ist ungewöhnlich ruhig für diesen Präsidenten. Entweder laufen Backchannel-Verhandlungen — oder er bereitet etwas Größeres vor. Iran hat gleichzeitig die Waffenruhe abgelehnt UND Raketen auf Tel Aviv gefeuert. Cluster-Munition auf Beersheba. Unterirdische Bunker in 12 Stunden reaktiviert. Die Botschaft: Wir sind nicht am Ende. Wir fangen gerade erst an. Die Jobs-Daten sind der stille Gewinner: Plus 178.000 statt der erwarteten 60.000. Arbeitslosenquote runter auf 4,3 Prozent. Die US-Wirtschaft trotzt Krieg, Öl über 100, und Zolleskalation. Das gibt Trump politischen Rückenwind — gerade wenn er ihn am meisten braucht. ABER: Hedge Funds shorten Aktien im schnellsten Tempo seit 10 Jahren. CDS-Volumen auf Rekordhoch. Smart Money wettet auf Zusammenbruch während die Wirtschaftsdaten noch halten. Jemand wird Recht behalten. Nur wer? 💰 FINANZ Hormuz-Resolution gescheitert. China, Russland, Frankreich blockieren. Kein militärischer Zugang. Öl-Exporte aus dem Nahen Osten minus 63 Prozent. Das ist nicht mehr Krise — das ist struktureller Bruch. Brent bei 112 USD und steigend. Iran spaltet die NATO mit Hormuz als Waffe. Frankreich darf durch — weil Macron Trumps Krieg kritisiert. Spanien sperrt seinen Luftraum für US-Jets — und bekommt Öl. Wer gegen Amerika ist, wird belohnt. Die westliche Allianz bröckelt nicht — sie wird aktiv zerlegt. Drei Carrier Strike Groups gleichzeitig im Nahen Osten. Seymour Hersh spricht von 50.000 Navy SEALs und Rangers Richtung Hormuz. Das riecht nach Bodenoffensive. Die Deadline 6. April steht in zwei Tagen. 🟠 KRYPTO Fear & Greed: zweiter Tag bei 10. Extreme Fear. Märkte sind zu (Good Friday), aber $BTC hält 66.884 USD. Das ist bemerkenswert: Pilot abgeschossen, Hormuz eskaliert, Iran feuert auf Tel Aviv — und Bitcoin bewegt sich kaum. Minus 0,9 Prozent zu gestern, plus 0,2 Prozent in 24h. Das ist kein Markt der panisch verkauft. Das ist ein Markt der WARTET. OI leicht runter (46,4 Mrd., −1,15%). Kein Flush. Keine Kaskade. Die 66K hält wie eine Betonmauer. Q1 war brutal: Minus 23,8 Prozent, schlechtestes Quartal seit 2018. Aber März war der erste grüne Monat seit September 2025. Fünf rote Monate gebrochen. Die Frage ist jetzt: War das der Boden oder nur eine Pause? 650.000 BTC Supply-Wall zwischen 70K und 72K bleibt die Mauer. Darunter: 44 Prozent des Supply underwater. Darüber: Break-Even-Verkäufer. BTC steckt in der Mitte fest. Geopolitik entscheidet die Richtung — nicht die Charts. 🤝 MEIN MODUS 🟥 KAPITALERHALT + SELEKTIV SHORT Der vermisste Pilot ändert die Dynamik. Wenn Iran einen US-Kriegsgefangenen hat, eskaliert das auf eine völlig neue Ebene. Bodenoffensive wird wahrscheinlicher. Öl Richtung 120+. Ich bin vorsichtig! Ich bin in Kapitalerhalt. Ich shorte den Markt. Gleichzeitig kaufe ich selektiv Spot ein — ihr wisst welche Projekte. Das ist kein Widerspruch: Short-Term bearish, Long-Term bullish. Die Projekte die ich akkumuliere werden diesen Krieg überleben. Die Preise heute sind Geschenke wenn der Zyklus dreht. → 6. April Deadline in zwei Tagen — Strometz, Ölquellen, Kharg Island → Vermisster Pilot — jede Headline kann eskalieren → Montag — Märkte reagieren auf Jobs + Kriegs-Eskalation gleichzeitig Extreme Fear bei 10. Alle schreien Panik. Ich kaufe Spot. Leise. Ich sorge für Klarheit. Jeden Tag. 📌 IN EIGENER SACHE Diese Posts kosten Zeit. Recherche, Datenabgleich, Einordnung — jeden Tag. Kein Team. Kein Sponsor. Nur ich. Content Creator leben vom Algorithmus. Jeder Like, jeder Repost, jeder Kommentar entscheidet ob dieser Post 500 oder 50.000 Leute erreicht. Wenn dir das hier weiterhilft, zeig es. Nicht mir zuliebe — sondern damit mehr Leute Zugang zu dieser Art von Einordnung bekommen. Kostet dich 2 Sekunden. Macht für uns den Unterschied. Keine Finanzielle Anlageberatung!

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Mir ist bewusst, dass ich mich hier auf einem Kurznachrichtendienst befinde. Trotzdem wird das ein längerer Text. Für wen das hier TLDR ist: Kann ich verstehen. Ich wollte schon länger ein paar Zeilen zu meiner Sicht auf den Antisemitismus schreiben. Nun kam aktuell ein Beitrag von Emrah Erken Emrah Erken 🔥🎺 hinzu, auf dem ich mit ansehen musste, wie zwei junge sogenannte „Palästinenser“ den kleinen Hund eines alten Mannes in dessen Gegenwart erschlagen, und ich will meine Ideen hierzu mit denen zum Antisemitismus verbinden. Ich traue mir ein gewisses Verständnis vom menschlichen Sein, vom Seelenleben des Menschen, und von dessen Wirken in Gruppen zu; als Wissenschaftler bin ich mit der Beziehung von Mensch und Hund beschäftigt. Meine Gedanken, die ich hier aufschreibe, sind durch drei bestimmte Texte wesentlich beeinflusst. Zunächst, von Konrad Lorenz: „Das sogenannte Böse: Zur Naturgeschichte der Aggression“, dann, Sigmund Freud: „Der Mann Moses und die monotheistische Religion“ und, ebenfalls Freud: „Das Unbehagen in der Kultur“. Trotz der Länge meines Textes handelt es sich immer noch um eine drastische Vereinfachung; so manches muss ich angesichts des Mediums regelrecht holzschnittartig darstellen. Konrad Lorenz, Nobelpreisträger für Medizin, und der erste Wissenschaftler, der sein Forschungsgebiet als „Tierpsychologie“ bezeichnete, beschreibt sehr eindrücklich, dass Aggression, beziehungsweise das, was er als Aggression bezeichnet, nämlich der Kampf innerhalb einer Art um Ressourcen wie Territorium, aber auch Wasser, Nahrung, Sexualpartner usw., bei den verschiedenen Arten von Natur aus unterschiedlich aussieht, je nachdem, wie stark eine Spezies von der Natur aus „bewaffnet“ ist. Arten, die nicht oder nur schwach „bewaffnet“ sind, müssen von der Natur in der Ausübung ihrer Aggression nicht besonders gehemmt werden, weil sich ihre Vertreter nicht wirklich gegenseitig verletzen können (z. B. viele Fische). Spezies, die hingegen schwer „bewaffnet“ sind, würden sich ständig gegenseitig umbringen, wenn sie „einfach so“ auf einander los gehen, daher sind sie von Natur aus auf eine Umformung ihrer Aggression angewiesen - Wölfe zum Beispiel. Die entäußern ihre Aggression primär über „Ersatzhandlungen“ wie Ohren anlegen, über Knurren, Zähne zeigen, Zähne fletschen. So müssen sie sich nicht ständig gegenseitig mit scharfen, spitzen Zähnen beißen, und dabei ihr Leben riskieren. Wir Menschen sind von Natur aus nicht gut bewaffnet. Mit unseren Händen können wir würgen, mit den Fäusten schlagen - aber wir haben von Natur aus keine gefährlichen Krallen. Mit unseren bloßen Händen bringen wir uns nicht so schnell um, und mit unseren Zähnen reißen wir keine großen Wunden. Wir benötigten in der Ausübung unserer Aggression kaum eine natürliche Hemmung. Für uns Menschen ergab sich jedoch eine Zäsur, als wir das Werkzeug für uns entdeckt haben. Dann nämlich wurden wir einander sehr gefährlich, und wir hätten uns sicher gegenseitig schnell den Garaus gemacht, wenn wir unsere frühen Werkzeuge (z. B. den Faustkeil) ungehemmt zum Einsatz gebracht hätten. Wir brauchten in unserer vergleichsweise kurzen Menschheitsgeschichte im Gegensatz zu z. B. den Wölfen, deren Umformung oder Hemmung ihrer Aggression etwas naturgegebenes und über lange Zeit hinweg entwickeltes ist, eine Hemmung, die wir uns selbst auferlegen mussten, und die auch noch schnell umfassend „greifen“ musste. Bewerkstelligt haben wir das über Religion und daraus entstehende Kultur. Wechseln wir die Perspektive zu Freud. Freud und Lorenz waren sicher keine Freunde. Lorenz war Opportunist unter den Nationalsozialisten und hat sich antisemitisch positioniert. Freud war Jude und musste vor den Nationalsozialisten ins Exil fliehen - seine fünf Schwestern wurden in der Shoa ermordet. Trotz unterschiedlichster grundsätzlicher Ansätze und Ausgangspositionen finden beide aber zu ähnlichen wissenschaftlichen Ergebnissen. Freud arbeitete die Idee aus, dass wir Menschen, neben unseren lebensbejahenden Bedürfnissen per se AUCH etwas Destruktives in uns tragen, er nannte dies den Todestrieb. Wir Menschen empfinden AUCH von Grund auf Lust an Mord, Folter, Vergewaltigung, Plünderung - und wir müssen diese destruktiven Triebe mühsam einhegen. Diese Idee steht jener der Behavioristen entgegen, die das Destruktive im Menschen als etwas Erworbenes verstehen. Ein einfaches Beispiel zur Illustration. Wenn ein kleines Kind ein Türmchen aus Bausteinen baut, und irgendwann das Türmchen selbst zerstört, dann würde der Psychoanalytiker wahrscheinlich davon ausgehen, dass das Kind Lust beim Zerstören empfindet. Ich persönlich finde, dass man das auch beobachten und einfühlen kann. Im Zweifel zerstört das Kind auch noch die Türmchen der mit ihm spielenden anderen Kinder - und empfindet ganz augenscheinlich auch hierbei Lust. Die Behavioristen würden wohl sagen: „Das Kind hat die Erfahrung gemacht, hat also gelernt, dass es so ein Türmchen nicht ewig hoch bauen kann, und das Türmchen irgendwann von selbst umstürzt. Um sich dem frustrierenden Erlebnis zu entziehen, das eigene Unvermögen aushalten zu müssen, einen beliebig hohen Turm eben nicht errichten zu können, macht das Kind das Türmchen lieber selbst kaputt, als dass es wartet, bis es von selbst umfällt.“ - und hier nun würde ich als Psychoanalytiker sagen, dass dies sicher eine Möglichkeit im Seelenleben des Kindes darstellt, aber dass dies nur eben eine Option ist, während das genuin Destruktive in uns ebenfalls permanent wirkt. Diese Grundannahme der Behavioristen, dass wir Menschen wie ein „weißes Blatt“ auf die Welt kommen und Verhaltensweisen, die wir später an der Tag legen, erlernt sind, greift für mein Verständnis viel zu kurz. Man macht es sich damit zu einfach. Und intuitiv empfinden es wohl auch all jene so, die zum Beispiel nach irgendwelchen Gewaltverbrechen mit Widerwillen und Empörung hören müssen, dass man vor Gericht dem Täter des Verbrechens unterstellt, doch ursprünglich auch nur eine liebenswerte menschliche Seele gewesen zu sein, die durch offenbar frustrierende Erfahrungen, z. B. fehlende soziale Aufstiegsperspektiven, zu dem geworden ist, was sie jetzt ist. Ich denke, was in uns Menschen an Aggressivem steckt, erleben wir immer wieder z. B. im Krieg. Wenn die äußeren Rahmenbedingungen passen, dann begehen wir unglaublich brutale Taten; nicht, weil wir müssen, sondern weil wir wollen - und hier nun auch einmal „dürfen“. Wir Menschen sind oft froh, wenn man uns zumindest zeitweise von der Last der Zivilisation befreit. Unter anderem deshalb wird Putin auch von seinen Landsleuten so gemocht, weil er ihnen, weil er seinen Soldaten erlaubt, pardon, „die Sau raus zu lassen“ - das führt dann u. a. zu Butcha. Eine weitere, wichtige Erkenntnis: Wir haben unsere Kultur, unsere Zivilisation, letztlich den Juden zu verdanken. Seit Moses tanzen wir nicht mehr ums goldene Kalb. Aus Kulten und vielen Gottheiten wurde eine monotheistische Religion. Die Atheisten werden sagen, wir haben G-tt postuliert, die Gläubigen werden sagen, G-tt hat sich uns offenbart. Im täglichen Gebet der Juden „Höre, O Israel, der Herr unser G-tt, der Herr ist eins.“ steckt die Grundlage unserer ganzen Zivilisation und unseres Überlebens als Spezies. Wir bekamen die zehn Gebote, die unser ganzes Miteinanders neu geregelt haben. Es gibt plötzlich, in unglaublicher Klarheit, einen G-tt, der Forderungen an uns richtet, der sagt: „Ich bin der Herr, dein G-tt“, „Du sollst nicht töten“, „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut“ usw. - dies war der Grundstein für unser kultiviertes, zivilisiertes Miteinander. Und dass die Juden uns allen die Kultur gebracht haben, haben wir ihnen nie verziehen. Denn die Kultur steht im Widerspruch zu Teilen unserer Natur, sie ist (auch) Quelle des Leidens. Wir sprechen von kulturellen Errungenschaften, weil wir einen Preis für unser Kultiviertsein zahlen. „Das gern verleugnete Stück Wirklichkeit hinter all dem ist, daß der Mensch nicht ein sanftes liebebedürftiges Wesen ist, das sich höchstens, wenn angegriffen, auch zu verteidigen vermag, sondern daß er zu seinen Triebbegabungen auch einen mächtigen Anteil von Aggressionsneigung rechnen darf. Infolgedessen ist ihm der Nächste nicht nur möglicher Helfer und Sexualobjekt, sondern auch eine Versuchung, seine Aggression an ihm zu befriedigen, seine Arbeitskraft ohne Entschädigung auszunützen, ihn ohne seine Einwilligung sexuell zu gebrauchen, sich in den Besitz seiner Habe zu setzen, ihn zu demütigen, ihm Schmerzen zu bereiten, zu martern und zu töten.“ (Freud) Auch Goethes Imperativ: „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“ ist ein Wunsch, ein Versuch, das Aggressive einzuhegen, genauso wie das christliche elfte Gebot: „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.“ Was die Juden angeht, haben sie neben dem unverzeihlichen Frevel, uns zum kultivierten Miteinander zu bewegen, auch noch das Pech gehabt, ohne eigenes Land überall auf der Welt verstreut leben zu müssen. Der etwas sarkastische Freud sagt hierzu: „Es ist immer möglich, eine größere Menge von Menschen in Liebe aneinander zu binden, wenn nur andere für die Äußerung der Aggression übrigbleiben. […] Das überallhin versprengte Volk der Juden hat sich in dieser Weise anerkennenswerte Verdienste um die Kulturen seiner Wirtsvölker erworben (…).“ und „Es war auch kein unverständlicher Zufall, daß der Traum einer germanischen Weltherrschaft zu seiner Ergänzung den Antisemitismus aufrief, und man erkennt es als begreiflich, daß der Versuch, eine neue kommunistische Kultur in Rußland aufzurichten, in der Verfolgung der Bourgeois seine psychologische Unterstützung findet. Man fragt sich nur besorgt, was die Sowjets anfangen werden, nachdem sie ihre Bourgeois ausgerottet haben.“ Die Juden sind also nicht nur die, die uns alle unter das Joch der Zivilisation genommen haben (wobei es noch einer Beschreibung bedürfte, warum wir das mit uns machen lassen, sie zwingen uns ja nicht unmittelbar; es gibt aber noch den wichtigen Aspekt des Gewissens und des Schuldgefühls, aber das führt hier zu weit) - sondern sie sind überall auf der Welt „die Fremden“, die sich hervorragend als Zielscheibe für die Aggression der dort lebenden nichtjüdischen Bevölkerung eignen. In modernerer psychologischer Sprache würde man vielleicht von „in-group“ und „out-group“ sprechen, aber auch hier: Das führt zu weit. Für unser heute müssen wir noch folgende Betrachtung mit einbeziehen: Bis vor Kurzem hat der Staat selbst seine Legitimation noch von G-tt bekommen, unsere Monarchen waren Kaiser oder König von G-ttes Gnaden. Aber wir leben heute in einem säkularen Staat, wir vollbringen das Meisterstück, die Gewaltausübung freiwillig an den Staat abzutreten. Nicht, weil G-tt uns befielt, uns an das zu halten, was der Kaiser sagt - wie noch vor ganz kurzer Zeit, sondern weil wir ein Einsehen darein haben, dass es für uns als Gruppe besser so ist. Das ist eine unglaubliche kulturelle und zivilisatorische Meisterleistung. Es juckt uns ständig in den Fingern, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, aber wir haben uns in unserer Gesellschaft darauf verständigt, das nicht zu tun. Davon haben wir etwas: Nämlich Sicherheit. Wir können uns in unserer Gesellschaft einigermaßen sicher sein, nicht vom Nachbarn morgens mit dem Baseballschläger erwartet zu werden, weil ihm unsere Musik gestern Abend zu laut war. Die Sicherheit macht uns viel möglich, wir können uns um so Dinge kümmern wie Wissenschaft, Kunst, Schönes. Aber wir zahlen einen Preis, nämlich den, dass wir uns wider unsere Natur „verbiegen“ müssen, bis hin zur Neurose. Nun gibt es Gesellschaften, die die Gewaltausübung nicht an den Staat abtreten. Wo z. B. das Recht des Stärkeren gilt. Gesellschaften, die sich nicht der Last unserer Zivilisation unterwerfen. Die lassen ihren brutalen, sadistischen, aggressiven Trieben relativ freien Lauf. Wenn wir Menschen aus diesen Gesellschaften in unserer aufnehmen, torpedieren wir unser fragiles und junges säkulares Gesellschaftssystem, da es schon mühevoll genug ist, Menschen, die innerhalb unseres Systems sozialisiert sind, dazu zu bewegen, sich weiterhin an unsere kulturellen Gepflogenheiten zu halten. Menschen, die nicht in unserer Gesellschaft sozialisiert sind, müssten erst einmal davon überzeugt werden, dass unsere Kultur erstrebenswert ist. Arroganterweise setzen wir dies gerne voraus. Wir erwarten von Migranten, dass sie sich von sich aus an unsere Gepflogenheiten halten. Und wir brechen dies in der politischen Debatte gerne herunter auf die Gesetzestreue - das allein reicht aber mitnichten! Es geht doch eigentlich um die Art, wie wir mit einander umgehen, und das lässt sch nicht vollständig über Gesetze abbilden. In einer Art anmaßender Überheblichkeit gehen wir interessanterweise gerne davon aus, dass alle Menschen erst einmal gut sind, und Frieden und zivilisiertes Miteinander wollen. Wir sollten den Menschen zuhören, wir sollten ihre Taten beobachten - und uns mühsamerweise ein eigenes Bild machen. Und wenn es Gesellschaften gibt, die eine Vernichtung ihres Nachbarstaates Israel fordern, dann sollten wir sie ernst darin nehmen - und nicht, weil wir eine Zweitstaatenlösung elegant finden würden, denen unterstellen, dass sie sie auch gut finden. Also, noch einmal: Eigentlich soll uns zunächst die Religion, dann die Kultur, die aus ihr entsteht, vor unseren eigenen destruktiven Trieben, vor Teilen unserer wahren Natur schützen. Selbst das gelingt schon nur bedingt und manchmal reicht Kultur allein auch nicht aus. Ich habe noch Interviews mit Marcel Reich-Ranicki vor Augen, der von seiner Zeit im Warschauer Ghetto berichtete, und die Peiniger der Juden dort als teilweise sehr kultivierte Menschen beschrieb. Meine Schilderung bis hier hin zeigt auf, dass menschliche Gesellschaften in unterschiedlichem Maße die aggressiven Triebregungen der in ihr lebenden Menschen einhegen, sie verbieten und unterdrücken - und dadurch auch zu unterschiedlich stark ausgeprägtem Widerwillen gegen die eigene Kultur führen. Nun gibt es jedoch auch noch Gesellschaften, die das Konzept von Kultur in gewisser Hinsicht pervertieren, in dem sie die destruktiven Triebe sogar fördern bzw. in negativer Hinsicht pflegen und „kultivieren“. Gesellschaften, in denen der Tod der international beliebtesten „out-group“, nämlich der Juden, Ziel ist, und der gewaltsame Tod eigener Familienangehöriger, und sogar der eigene gewaltsame Tod als etwas erstrebenswertes angesehen wird. Dann sind wir bei den sogenannten „Märtyrern“, bei den zivilen Schutzschilden, die dieses Schicksal teilweise sogar bereitwillig annehmen, und wir sind beim siebten Oktober und der ausgelassenen Stimmung beim Morden, Foltern und Vergewaltigen… Wir sind bei dem, was Douglas Murray Douglas Murray gerne (und korrekterweise) als den „death cult“ bezeichnet, und ich gerne als Anti-Kultur oder pervertierte Kultur bezeichnen möchte. Das, was uns vor dem Aggressiven in uns beschützen soll, wird hier benutzt, um genau dies zu fördern. Das Pflegen und „Ausarbeiten“ dessen, was in vielen anderen Kulturen als verabscheuungswürdig angesehen wird, kommt für meinen Geschmack in der öffentlichen Debatte noch zu kurz. In diesen Gesellschaften wird nachgewiesenermaßen mit Kindern bereits trainiert, grausam zu sein. Diese Grausamkeit wird spielerisch erlaubt, wenn Kontaktsituationen mit „dem Feind“ nachgespielt werden, sie wird aber auch quasi probatorisch über echte, ausagierte Grausamkeit Tieren gegenüber geübt. Ebenfalls zutiefst menschliche Eigenschaften wie Einfühlung und Mitgefühl sollen hierbei gezielt „abtrainiert“ werden. Die organisierten, und, wie man heute so schön sagen würde: „strukturellen“ Grausamkeiten Tieren gegenüber sind gut dokumentiert. Man kann einfach Google bemühen. Ich möchte hier nur ein konkretes Beispiel aufgreifen, nämlich den institutionalisierten Hass auf Hunde in jenen Gesellschaften. Hunde sind eine ganz besondere Spezies. Gerne als „der beste Freund des Menschen“ bezeichnet, ist diese Spezies als einzige dadurch entstanden, dass sie sich auf den Menschen hin entwickelt hat, quasi sich selbst auf den Menschen zugeschnitten hat. Die aktuelle Forschung bezüglich der Hunde lässt uns davon ausgehen, dass ursprüngliche Ideen zur Domestikation des Wolfes hin zum Hund, die besagten, dass der Prozess von uns Menschen ausgegangen sein dürfte, zum Beispiel über die Adoption von verwaisten Wolfwelpen, falsch sind. Wir glauben heute sagen zu können, dass der Prozess der Annäherung des Wolfes an den Menschen von den Wölfen ausgegangen ist, und zunächst über epigenetische Vorgänge sich die Wölfe verändert haben, die veränderten Wölfe dann einen Überlebensvorteil hatten, und die epigenetischen Prozesse zu genetischen wurden. Ein zahmer Wolf ist noch kein Hund. Hunde haben Fähigkeiten, über die (unseres Wissens nach) keine andere Spezies verfügt. Hunde haben beispielsweise eine eigene „theory of mind“ vom Menschen; eine artübergreifende Meisterleistung! Das kann kein anderes Tier. Hunde können im Gesicht eines menschlichen Gegenüber besser dessen Gemütszustand ablesen, als ein anderer Mensch dazu in der Lage wäre; und das tun die Hunde nur mit uns, sie machen dies nicht unter einander. Auch können Hunde am sich verändernden Geruch unseres Körpers Rückschlüsse auf unser Stresslevel ziehen. Manchmal liest man sogar, dass Hunde die besseren Menschen seien. Das bezweifle ich, aber sie sind mit ziemlicher Sicherheit doch eines: ein Beispiel dafür, wie ein gutes Miteinander sogar zwischen Spezies aussehen kann. Sie sind ein Symbol für das, was wir Menschen, wenn wir zivilisiert sind, sogar einer anderen Art gegenüber in der Lage sind, auszuleben. (Und im Übrigen, was uns in der Hundeerziehung manches mal im Wege steht. Wir übertragen unsere zwischenmenschliche Aggressionshemmung auf den Hund und schaffen es dann nicht mehr, dem Hund zu vermitteln: „Tu`s, weil ich es Dir sage!“). Als die Hamas mit exakten Grundrissen der Häuser in die Kibbuze eingefallen ist, hatten die Täter zu den Häusern nicht nur Listen der dort lebenden Menschen, mit Namen, sondern auch der dort lebenden Hunde, mit Namen! Dass diese Hunde dort getötet wurden, geschah gezielt - und war von vorn herein Teil des Plans. Die Barbaren wissen, dass es unter kultivierten, zivilisierten Menschen üblich ist, die Hunde als Familienmitglieder zu betrachten und sie zu lieben. Sie wurden getötet, um uns, den ganzen zivilisierten Westen, zu demütigen, und uns um so mehr das Herz zu brechen. Ich bin in meinem Leben viel gereist, aber mir ist noch keine Stadt begegnet, in der ich so viele Hunde und ihre Besitzer gesehen habe, wie Tel Aviv. Der Gegensatz von Juden - Grundlage unserer Kultur und Zivilisation - Hunde als einzige Spezies, die ihr Dasein darauf begründet hat, sich auf den Menschen hin zu entwickeln - zivilisierter Umgang mit eben jener Spezies, die uns so nah ist, dass wir sie (im Westen) als Familienmitglieder betrachten einerseits, und Gesellschaften, die einen „Death Cult“ betreiben - eine Art „Antikultur“ bzw. „Antizivilisation“ - Hass auf Hunde als Symbole zivilisierten Zusammenlebens - (andererseits) ist nach meinem Dafürhalten kein Zufall. Und so war es sicher auch kein Zufall, dass in Nazi-Deutschland Juden die Haltung von Hunden (und anderen Haustieren) untersagt wurde, sie ihre Hunde ausliefern mussten, und deren Hunde ebenfalls systematisch (!) getötet wurden. Im Film „Waltz with Bashir“ beginnt der Plot damit, dass ein ehemaliger israelischer Soldat Albträume hat, weil er im Krieg hatte Hunde töten müssen; sein schlechtes Gewissen verfolgte ihn über Jahre in den Schlaf. Die Barbaren hingegen töteten zum Beispiel am 07. Oktober, aber auch zu anderer Gelegenheit, mit Begeisterung, filmten sich dabei und veröffentlichten ihren Blutrausch völlig schamlos und ohne Anzeichen eines schlechtes Gewissens. . Theodor W. Adorno stellte fest, dass Antisemitismus keine Meinung, sondern ein Affekt sei, und sich mit Argumenten deshalb nicht bekämpfen lasse. Gegen Antisemitismus muss der Staat mit Autorität oder Gewalt vorgehen. Ich möchte hinzufügen: er sollte es auch im ureigensten Interesse tun, eben weil Antisemitismus ein Ausdruck von Kultur- und Zivilisationsfeindlichkeit ist, die in zweiter Linie auch den säkularen, demokratischen Staat angreift und unterminiert - wobei wir noch einen weiteren kurzen Exkurs unternehmen müssen. Die internationale Linke, die sich einerseits gerne in antifaschistischer Tradition sieht, zeichnet sich andererseits durch ausgeprägten Antisemitismus aus. Dies ist nur auf den allerersten Blick ein scheinbarer Widerspruch. Auf den zweiten Blick erklärt sich dies schnell: Die Linke ist daran interessiert, die gegenwärtigen gesellschaftlichen Gefüge zu zerstören, und die Wirtschaftsordnung, also die soziale Marktwirtschaft bzw. den Kapitalismus abzuschaffen. Die Juden bieten sich einmal mehr als Projektionsfläche an; an ihnen wird im heute der neomarxistische Klassenkampf 2.0 abgearbeitet. Man beobachtet wirtschaftliche Erfolge - und schon wird die Prosperität Israels zum Hassobjekt der Kommunisten und Sozialisten, womit einmal mehr auch gleich alle Juden ins Visier geraten. Ein besonders pikantes Detail in diesem Kontext ist, dass es eine Gruppe von Neomarxisten gibt, welche die Vordenker der gesamten „postkolonialen“ Ideologien sind, hierunter explizit auch die „Queer-“, „Gender-“ und „Critical Race-“ Ideologie, sowie der „Intersektionalismus“. Diese modernen Marxisten bemühen sich, bestehende Gruppen zu infiltrieren, was ihnen teilweise auch gut gelingt. So ist die Schwulenbewegung, der es lange Zeit nur darum ging, zu erreichen, dass Schwule und Lesben keine Bürger zweiter Klasse, oder gar Kriminelle mehr sind, inzwischen von den Anhängern der „Queer-“ Ideologie gekapert worden. Diese tun nun gerne so, als seien alle Schwulen auch gleichzeitig queer. Die linksextremen „Queers“ sind strukturell antisemitisch, was nun mitnichten auf alle Schwulen zutrifft, jedoch entsteht in der Öffentlichkeit häufig ein anderes Bild, weil die linksextremen „Queers“ sich klar gegen Israel positionieren und die absurde „Queers for Palestine“-Bewegung ins Leben gerufen haben. Es ist dabei mitnichten so, dass die Schwulen zu dumm wären, zu verstehen, was man mit ihnen in Gaza machen würde. Es sind die linksextremen „Queers“, die sich gegen Israel und die Juden positionieren, und damit auch gegen Rechtsstaatlichkeit, Kultur und ein zivilisiertes Miteinander in unserer Gesellschaft. Eine bemerkenswerte Parallele gibt es zwischen diesen relativ jungen Ideologien und den angestammten Feinden Israels, den sogenannten „Palästinensern“: Beiden ist zu eigen, sich eigene Wahl-Identitäten zuzulegen. Ob sich ein Sänger „Nemo“ als „nonbinär“ bezeichnet, und von der ganzen Welt fordert, fortan so angesehen und angesprochen zu werden, oder sich ein in Kairo geborener Ägypter hinstellt, sich plötzlich als „Palästinenser“ bezeichnet und erwartet, dass man diese selbst gewählte Identität akzeptiert - ich sehe da keinen Unterschied. Auf die historische Nähe der Linken zu den sogenannten „Palästinensern“ will ich nicht weiter im Detail eingehen, ich erinnere nur an die Beziehungen zwischen der „Rote Armee Fraktion“, der "Deutschen Demokratischen Republik“ und den sogenannten „Palästinensern“. Ich stamme aus der ehemaligen DDR und sehe Honecker und Arafat noch Bruderküsse austauschen… Ein letzter Aspekt. Das Phänomen „Antisemitismus“ führt uns vor Augen, dass unsere bisherige Betrachtung im politischen Diskurs, ob etwas links oder rechts ist, oder sich vor oder hinter einer Brandmauer befindet, doch eine furchtbar eindimensionale Einordnung war. Die Hufeisentheorie, dass sich linksextreme und rechtsextreme Positionen annähern, ist bereits ein dynamischeres Modell, dass sozusagen eine zweite Dimension mit einbezieht. Aber wir müssen wohl die Perspektive wechseln und eine dritte Dimension einbeziehen: Die Frage ist doch nicht so sehr, ob man eher links oder eher rechts steht, sondern wie tief wir sinken wollen. Die zentrale Frage ist, wie wir es mit unserer Kultur, unserem Zivilisiertsein künftig halten möchten. Die Idee des dreidimensionalen Modells stammt nicht von mir. Ich habe sie aus der Rede von Ronald Reagan vom 27. Oktober 1964 „A Time For Choosing“. Da sagte er: „You and I are told increasingly we have to choose between a left or right. Well I'd like to suggest there is no such thing as a left or right. There's only an up or down - [up] man's old-aged dream, the ultimate in individual freedom consistent with law and order, or down to the ant heap of totalitarianism.“ Vielleicht ist die Zeit, zu wählen, jetzt dringlicher denn je. Ich beende diesen Text mit einem Video. Ein musikalisches Gebet für Israel, aufgenommen 2017 in Amsterdam; wir hören die drei New Yorker Kantoren Azi Schwartz, Netanel Herstik und Yaakov Lemmer.

Andreas Sobottka

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Um die Lieblingsreligion der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Schutz zu nehmen, erzählt die pseudofeministische "Völkerrechtlerin" @ABaerbock wahrheitswidrig, dass das islamische Kopftuch nichts mit Religion oder mit Tradition zu tun habe. Die beiden wichtigsten Stellen im Koran, die von islamischen Theologen herangezogen werden, um die Hijab-Pflicht zu rechtfertigen, sind Sure 33, Vers 59 sowie Sure 24, Vers 31. Gerne möchte ich diese nachfolgend wiedergeben: Sure 33, Vers 59 “Prophet! Sag deinen Gattinnen und Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen (wenn sie austreten) sich etwas von ihrem Gewand [dschilbâb] (über den Kopf) herunterziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie (als ehrbare Frauen) erkannt und daraufhin nicht belästigt werden. Allah aber ist barmherzig und bereit zu vergeben.” Sure 24, Vers 31: “Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke niederschlagen und ihre Scham hüten und dass sie nicht ihre Reize zur Schau tragen, es sei denn, was aussen ist, und dass sie ihren Schleier [chimâr] über ihren Busen schlagen und ihre Reize nur ihren Ehegatten zeigen oder ihren Vätern oder den Vätern ihrer Ehegatten oder ihren Söhnen oder den Söhnen ihrer Ehegatten oder ihren Brüdern oder den Söhnen ihrer Brüder oder den Söhnen ihrer Schwestern oder ihren Frauen oder denen, die ihre Rechte besitzt (die Sklavinnen), oder ihren Dienern, die keinen Trieb haben, oder Kindern, welche die Blösse der Frauen nicht beachten. Und sie sollen nicht ihre Füsse zusammenschlagen, damit (nicht) bekannt wird, was sie von ihrem Schmuck verborgen tragen. Und bekehret euch zu Allah allzumal, o ihr Gläubigen; vielleicht ergeht es euch wohl.” Da insbesondere gewisse moderne Muslime die Hijab-Pflicht im Islam in Frage stellen respektive diese sogar verneinen, weil hier nirgends der Begriff Hijab verwendet wird, sondern vielmehr von «dschilbab» respektive «chimar» die Rede ist, wobei nicht ganz klar ist, was diese Begriffe bedeuten, möchte ich für die Auslegung nachfolgend den Offenbarungszusammenhang von Sure 24, Vers 31 wiedergeben. Dieser stammt aus der Koranexegese des islamischen Gelehrten Ibn Kathir (1300-1373), wobei ich nur den Anfang übersetzt habe, bis die Offenbarung stattfindet. Wie gleich festzustellen ist, stellt bereits der Titel des Theologen klar, dass mit diesem Vers die Hijab-Pflicht angesprochen ist und auf einmal nirgends von dschilbâb respektive von chimâr die Rede ist. „Die Regeln über den Hijab Dies ist einerseits ein Befehl Gottes zu den gläubigen Frauen, und andererseits über die Eifersucht seiner gläubigen Diener gegenüber ihren Frauen. Er soll auch gewährleisten, dass die gläubigen Frauen von den Frauen der Jahalliya (Jahalliya ist die vorislamische Zeit der „Unwissenheit“, als der Islam noch nicht existierte) und von den Taten der ungläubigen Frauen unterschieden werden. Der Grund für die Offenbarung dieses Verses wurde von Muqatil bin Hayyan erwähnt, als er sagte: „Wir hörten – und Allah weiss es am besten – dass Jabir bin `Abdullah Al-Ansari erzählt hat, dass Asma, die Tochter von Murshidah in einem ihrer Häuser in Bani Harithah gewesen sei und die Frauen seien zu ihr gekommen ohne tiefere Kleidungsstücke, so dass ihre Fusskettchen auf ihren Füssen gesehen werden konnten, auch ihre Brüste und Stirnlocken. Asma sagte: Wie hässlich das ist!“ Dann hat Allah offenbart (…)“ Ausserdem werden auch andere Hadithe zur Rechtfertigung des Hijab herangezogen, wie etwa dieser Hadith aus einer der sechs kanonischen Hadith-Sammlungen, namentlich aus Sunan Abu Dawud in Band 34 über die Kleidung: „Kapitel 1535: Was Frauen von ihrer Schönheit zeigen dürfen: Erzählt von Aisha, der Ummul Mu’minin (Mutter der Gläubigen): Asma, die Tochter von Abu Bakr ist vor den Propheten des Allah herangetreten und trug dabei dünne Kleidung. Der Prophet Allahs wandte sich von ihr ab. Er sagte: O Asma, wenn eine Frau das Alter der Menstruation erreicht, ziemt es sich für sie nicht, wenn sie ihre Körperteile sichtbar macht, ausser das und das und zeigte dabei auf sein Gesicht und seine Hände.“ Mit anderen Worten findet sich in der islamischen Theologie genügend anderes Material, das herangezogen werden kann, um die Hijab-Pflicht im Islam zu rechtfertigen. Womit haben wir es damit zu tun? Wir haben es vorliegend mit Regeln zu tun, welche ganz offensichtlich die Absicht verfolgen, auf die Gesellschaft einzuwirken und damit auch auf uns, weil es sich beim Hijab letztendlich um eine gesellschaftspolitische Massnahme handelt, welche dazu dient, die islamische Sexualmoral zu gewährleisten. Man kann anders ausgedrückt von einem Durchsetzungsinstrument der Scharia sprechen, zumal die Verschleierungspflicht in Anwesenheit einer rein weiblichen Gesellschaft nicht besteht, womit die gesellschaftspolitische Massnahme ausschliesslich Männer anvisiert. Die vom Hijab verfolgte gesellschaftspolitische Massnahme dient zwei Hauptzwecken, was man aus den religiösen Texten, die ich vorhin zitiert habe, unschwer entnehmen kann. Einerseits werden damit die islamische Sexualmoral und Sittlichkeit gewährleistet, indem Frauen vor Männern verborgen und möglichst unkenntlich sowie unattraktiv gemacht werden, sofern eine Frau mit diesen nicht näher verwandt respektive verheiratet ist. Der Gedanke dahinter ist, dass im Islam der Frauenkörper aufgrund seiner erotisierenden Wirkung auf Männer als ein Ärgernis wahrgenommen wird, weshalb der Anblick einer unverschleierten Frau nur Männern vorbehalten ist, mit denen aufgrund bestehender Verwandtschaft eine Verheiratung ausgeschlossen ist oder eben dem Ehemann. Dass es hier um eine mögliche erotisierende Wirkung des unbedeckten weiblichen Körpers auf fremde Männer geht, kann man beispielsweise auch daran erkennen, dass die Hijab-Pflicht in Anwesenheit von Greisen, die keinen Sexualtrieb mehr besitzen und vor Kleinkindern nicht gilt, was man aus den Schlusszeilen von Sure 24, Vers 31 entnehmen kann. Es geht also um eine sittlich motivierte Gewährleistung einer gesellschaftlichen Trennung von Männern und Frauen, unter welchen keine Verwandtschaft besteht, wobei es natürlich auch andere Gebote und Verbote gibt, die dies sicherstellen, etwa der Umstand, dass die Frau grundsätzlich zuhause zu bleiben hat, respektive nur mit einem männlichen Familienmitglied das Haus verlassen darf. Und andererseits besteht ein weiterer Zweck der islamischen Verschleierung darin, dass muslimische Frauen von nichtmuslimischen Frauen unterschieden werden können, zu denen der Islam einen negativen Bezug hat und deren Lebenswandel als unmoralisch empfunden wird. Ich erinnere an die Aussage „Wie hässlich das ist!“ im vorhin zitierten Offenbarungszusammenhang, als von den Frauen der Ungläubigen die Rede war. Dieses Motiv der Unterscheidung der muslimischen Frauen von den Frauen der Ungläubigen ist auch in Sure 33, Vers 59 enthalten, wobei dort auch vom „Schutz“ von muslimischen Frauen vor Belästigung die Rede ist und vom Zweck, dass sie als ehrbare Frauen erkannt werden, womit im Umkehrschluss impliziert wird, dass nichtmuslimische Frauen einerseits nicht ehrbar sind und andererseits ein solcher Schutz ihnen nicht zukommen soll. Muslime sind durch die Regeln der Scharia übrigens nicht bloss aufgefordert, die entsprechenden Regeln nur für sich anzuwenden. Vielmehr müssen sie deren Umsetzung zumindest in der gesamten muslimischen Gemeinschaft sicherstellen. Wenn also ein muslimischer Mann seine Frau auffordert, sich zu verschleiern, erfüllt er damit selbst und nicht nur seine Frau eine religiöse Pflicht, die ihm zu folgen hat. Dasselbe gilt freilich auch, wenn ein Familienvater oder seine in seinem Auftrag handelnde Ehefrau eines Tages zur Tochter geht und sie auffordert, sich von nun an zu verschleiern. Das ist übrigens die bittere Realität darüber, wie das Tragen eines Hijabs oder einer anderen Verschleierungsart des Islams in aller Regel anfängt. Dieses Verständnis der Scharia ist meines Erachtens sehr wesentlich, wenn nicht gar fundamental, weil dies nicht nur im Zusammenhang mit der Verschleierungspflicht gilt! Noch offensichtlicher ist die angesprochene überindividuelle Eigenschaft islamischer Gebote, wenn wir einige der uns bekannten islamisch geprägten Gesellschaften in unsere Überlegungen einbeziehen. Im Iran beispielsweise sind es nicht „nur“ staatliche Sittenwächter, welche die Umsetzung der Bekleidungsregeln der Scharia sicherstellen. Auch gewöhnliche „konservative“ Bürger greifen Frauen teilweise tätlich an und bewerfen sie sogar mit Säure, sofern diese keinen oder einen aus ihrer Sicht „schlechten“ Hijab tragen. Nach diesem Beispiel sollte deutlich geworden sein, dass die Scharia eine Ideologie der Einmischung ist und bei weitem nicht bloss den Gläubigen individuell ansprechen will, der einfach nur auf sich selbst schauen kann, so wie Europäer Religion üblicherweise verstehen. Wir sehen das in islamisch geprägten Ländern beispielsweise während des Ramadans, wenn fastende Muslime säkulare Menschen, die nicht fasten, tätlich angreifen, oder wenn junge muslimische Frauen selbst in Europa von muslimischen Männern gehänselt werden, weil sie keinen Hijab tragen oder ausgehen mit Aussagen wie „Du bist doch Muslimin, wieso verschleierst du dich nicht?“ oder „Eine gute Muslimin bleibt zu Hause und geht nicht aus!“. Diese Tatsachen lassen freilich auch die sogenannte "Freiwilligkeit" des Hijab-Tragens, von der immer wieder die Rede ist, doch sehr in einem anderen Licht erscheinen, weil wenn etwas wirklich freiwillig ist, immer die Option bestehen muss, das Gegenteil zu tun. Diese angbliche Freiwilligkeit ist in den seltensten Fällen gewährleistet, weil die wenigsten Musliminnen auf der Welt über solche Entscheidungsbefugnisse überhaupt verfügen, wobei ich damit ausdrücklich auch jene in Europa meine und nicht nur solche, die in ihren Heimatländern von Gesetzes wegen dazu verpflichtet sind, Hijab zu tragen. Wenn der Hijab einer Frau nicht aufgenötigt wird und damit nicht von einem Zwang im engeren Sinne gesprochen werden sollte, kann dennoch nicht wirklich von einer freien Entscheidung die Rede sein, wenn der familiäre Druck und die Erwartungshaltung der muslimischen Gesellschaft, in der sich ein junges Mädchen oder eine Frau bewegt, so gross sind, dass ein echter individueller Entscheid faktisch unmöglich ist. Freiwillige Entscheidungen für den Hijab mag es zwar geben, aber aufgrund der Absichten, die hinter dem Hijab stehen, steht für mich ohnehin nicht der Freiwilligkeitsgedanke im Vordergrund, sondern vielmehr der gesellschaftspolitisch motivierte Zweck der Verschleierung und welche Wirkung sie in der Gesellschaft erzeugt. Zusammengefasst lässt sich nach diesen Ausführungen sagen, dass Annalena Baerbock wie so oft keine Ahnung hat und einfach mal ins Blaue behauptet.

Emrah Erken 🔥🎺

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