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Jan A. Karon

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Konrad-Adenauer-Haus jetzt. Gruselig.

Konrad-Adenauer-Haus jetzt. Gruselig.

1,118,467 Aufrufe

Absolut gruselige Situation an den Lahnwiesen nahe der Stadtwerke. 15 Polizisten müssen seit einer Stunde 3 AfD-Politiker schützen, die eingekesselt sind und nicht rauskommen. Es regnet inzwischen. Hunderte vermummte Antifas außenrum. Die Eingekesselten werden dauernd geschmäht, mit Bonbons beworfen (!), dauernd ertönen linksradikale Chöre. Mobmentalität. #gi2911

Absolut gruselige Situation an den Lahnwiesen nahe der Stadtwerke. 15 Polizisten müssen seit einer Stunde 3 AfD-Politiker schützen, die eingekesselt sind und nicht rauskommen. Es regnet inzwischen. Hunderte vermummte Antifas außenrum. Die Eingekesselten werden dauernd geschmäht, mit Bonbons beworfen (!), dauernd ertönen linksradikale Chöre. Mobmentalität. #gi2911

366,823 Aufrufe

Kilometerlang können Linksextreme über die Bundesstraße laufen. »Alle zusammen gegen den Faschismus« ist eine der harmloseren Parolen. Was hat das mit Demonstrations- oder Versammlungsrecht zu tun? Machtdemonstration der Antifa. #gi2911

Kilometerlang können Linksextreme über die Bundesstraße laufen. »Alle zusammen gegen den Faschismus« ist eine der harmloseren Parolen. Was hat das mit Demonstrations- oder Versammlungsrecht zu tun? Machtdemonstration der Antifa. #gi2911

210,471 Aufrufe

Surreal, vor allem in der Quantität. Das dürften Tausende in Berlin-Kreuzberg sein, fast ausschließlich junge Männer. Deutschland am 2. Advent als syrische Kolonie, die den Sturz von Assad in der Heimat feiert. (via Instagram/BerlinBurada)

Surreal, vor allem in der Quantität. Das dürften Tausende in Berlin-Kreuzberg sein, fast ausschließlich junge Männer. Deutschland am 2. Advent als syrische Kolonie, die den Sturz von Assad in der Heimat feiert. (via Instagram/BerlinBurada)

553,462 Aufrufe

Deutsche Schule, 2025, koloriert: Islamisierung in Echtzeit. Jan Böhmermann hat ja jüngst eine Sendung unter dem Titel »FACK JU HITLA« über den »Rechtsruck« an deutschen Schulen gemacht. Solche Videos (wie auch der gesamte Thread unten) könnten ein spannender Hinweis für weitere Recherchen sein. Schulen im ganzen Bundesgebiet sind inzwischen der Schauplatz der migrantischen Verwerfung, die uns noch Jahrzehnte beschäftigen wird und Implikationen hat, die man noch nicht ansatzweise versteht. An diese Themen trauen sich aber öffentlich-rechtliche Journalistendarsteller aber partout nicht heran. (via: IG/realteslahan)

Deutsche Schule, 2025, koloriert: Islamisierung in Echtzeit. Jan Böhmermann hat ja jüngst eine Sendung unter dem Titel »FACK JU HITLA« über den »Rechtsruck« an deutschen Schulen gemacht. Solche Videos (wie auch der gesamte Thread unten) könnten ein spannender Hinweis für weitere Recherchen sein. Schulen im ganzen Bundesgebiet sind inzwischen der Schauplatz der migrantischen Verwerfung, die uns noch Jahrzehnte beschäftigen wird und Implikationen hat, die man noch nicht ansatzweise versteht. An diese Themen trauen sich aber öffentlich-rechtliche Journalistendarsteller aber partout nicht heran. (via: IG/realteslahan)

272,380 Aufrufe

Linksextreme haben offenbar das Auto eines anreisenden Berliner AfD-Abgeordneten »entglast«. #gi2911

Linksextreme haben offenbar das Auto eines anreisenden Berliner AfD-Abgeordneten »entglast«. #gi2911

203,993 Aufrufe

Wenn irgendwann eine Debatte darüber entbrennt, wie es dazu kommen konnte, dass Europa islamisiert wurde, wird man neben legalistischen Moscheevereinen und linken Vielfaltsextremisten auf sogenannte Konservative zu sprechen kommen müssen, die sich voller Gefallsucht jedem Zeitgeist unterwarfen. Lukas Krieger von der CDU Berlin verbreitet hier ein Video mit arabischer Schrift, islamischen Hintergrundgesängen, Dattelpaketen und emsig eingeübten türkischen Grußformeln zum Fastenbrechen. Genau jene Politiker sind nicht in der Lage, auch nur mit einem Wort zu verurteilen, wenn im Bundestag (aber auch im AGH, in BVV, usw.) »Allahu Akbar«-Rufe und islamisches Glaubensbekenntnis ertönen und nach Geschlechtern getrennt gebetet wird, posten aber solche Selbstinszenierungen. Besonders peinlich empfinde ich dabei auch, dass Krieger nicht einmal in der Lage war, die türkische Grußformel zum Fastenbrechen »Bayram mübarek olsun« richtig wiederzugeben, sich aber dennoch selbstgerecht auf Social Media inszeniert. Das ist wirklich das perfekte Beispiel für die gleichzeitige Anbiederung an ein linksmigrantisches Milieu, Kniefall vor der realen Islamisierung und die gleichzeitige Ignoranz gegenüber realen muslimischen Traditionen, denen man respektvoll begegnen sollte. Keine Ahnung, wie man das ernsthaft als politische Kommunikationsstrategie vertreten kann.

Wenn irgendwann eine Debatte darüber entbrennt, wie es dazu kommen konnte, dass Europa islamisiert wurde, wird man neben legalistischen Moscheevereinen und linken Vielfaltsextremisten auf sogenannte Konservative zu sprechen kommen müssen, die sich voller Gefallsucht jedem Zeitgeist unterwarfen. Lukas Krieger von der CDU Berlin verbreitet hier ein Video mit arabischer Schrift, islamischen Hintergrundgesängen, Dattelpaketen und emsig eingeübten türkischen Grußformeln zum Fastenbrechen. Genau jene Politiker sind nicht in der Lage, auch nur mit einem Wort zu verurteilen, wenn im Bundestag (aber auch im AGH, in BVV, usw.) »Allahu Akbar«-Rufe und islamisches Glaubensbekenntnis ertönen und nach Geschlechtern getrennt gebetet wird, posten aber solche Selbstinszenierungen. Besonders peinlich empfinde ich dabei auch, dass Krieger nicht einmal in der Lage war, die türkische Grußformel zum Fastenbrechen »Bayram mübarek olsun« richtig wiederzugeben, sich aber dennoch selbstgerecht auf Social Media inszeniert. Das ist wirklich das perfekte Beispiel für die gleichzeitige Anbiederung an ein linksmigrantisches Milieu, Kniefall vor der realen Islamisierung und die gleichzeitige Ignoranz gegenüber realen muslimischen Traditionen, denen man respektvoll begegnen sollte. Keine Ahnung, wie man das ernsthaft als politische Kommunikationsstrategie vertreten kann.

55,279 Aufrufe

Bemerkenswert: Nach Merz Ankündigung, Brosius-Gersdorf zu wählen, bleibt es merklich ruhig im Plenum, es klatschen drei Abgeordnete der Union. Dafür Applaus aus Reihen der SPD. Merz dürfte damit weiten Teilen seiner Partei vor der Kopf stoßen.

Bemerkenswert: Nach Merz Ankündigung, Brosius-Gersdorf zu wählen, bleibt es merklich ruhig im Plenum, es klatschen drei Abgeordnete der Union. Dafür Applaus aus Reihen der SPD. Merz dürfte damit weiten Teilen seiner Partei vor der Kopf stoßen.

116,462 Aufrufe

Ihr könnt mich nach diesem Beitrag hassen, aber ich sage es, wie es ist: Cem Özdemir ist aktuell, ungeachtet jeder Kritik an den völlig verschepperten Grünen, der Politiker mit dem besten Social-Media-Auftritt in Deutschland.

Ihr könnt mich nach diesem Beitrag hassen, aber ich sage es, wie es ist: Cem Özdemir ist aktuell, ungeachtet jeder Kritik an den völlig verschepperten Grünen, der Politiker mit dem besten Social-Media-Auftritt in Deutschland.

42,275 Aufrufe

Aktuell der Stau in Glendale, Arizona, wo in fünf Stunden (!) die Trauerfeier für Charlie Kirk stattfinden soll. Zufahrt ist mehrere Meilen lang dicht, Menschen aus den ganzen USA sind buchstäblich hierhergepilgert. Höre Vergleiche zu Woodstock und Taylor Swift-Konzerten. Bis zu 100.000 Besucher werden erwartet. Mehr später NIUS.

Aktuell der Stau in Glendale, Arizona, wo in fünf Stunden (!) die Trauerfeier für Charlie Kirk stattfinden soll. Zufahrt ist mehrere Meilen lang dicht, Menschen aus den ganzen USA sind buchstäblich hierhergepilgert. Höre Vergleiche zu Woodstock und Taylor Swift-Konzerten. Bis zu 100.000 Besucher werden erwartet. Mehr später NIUS.

63,587 Aufrufe

Dass die Bundesregierung den islamistischen Machthaber Syriens, Abu Muhammad al-Jolani, in Berlin empfängt, ist nicht skandalös, sondern richtig. Schließlich gibt es genug drängende Themen zu besprechen: vom Konflikt mit dem Iran über die anhaltende Gewalt gegen Minderheiten in Syrien bis hin zur Rückführung syrischer Migranten in ihre Heimat. Sehr wohl skandalös ist hingegen, dass der Besuch al-Jolanis einmal mehr eindrucksvoll offenbart, wie sehr Berlin zu einer Art syrischer Kolonie geworden ist. Auf deutschem Boden bekunden seine Anhänger, wie schon zum Sturz von Assad und dem einjährigen Jubiläum, unverhohlen ihre Sympathie für den Dschihadismus, präsentieren Fotos des Islamisten al-Sarout und lassen »Allahu Akbar«-Gesänge im Ritz-Carlton ertönen. In diesem Sinne ist Ersteres, eine diplomatische Begegnung, allerdings sehr wohl notwendig, um Zweiterem, den islamistischen Machtdemonstrationen auf deutschem Boden, wirksam entgegentreten zu können. (Videos von Julian Adrat und Fared Al Mahlool | فريد المحلول)

Dass die Bundesregierung den islamistischen Machthaber Syriens, Abu Muhammad al-Jolani, in Berlin empfängt, ist nicht skandalös, sondern richtig. Schließlich gibt es genug drängende Themen zu besprechen: vom Konflikt mit dem Iran über die anhaltende Gewalt gegen Minderheiten in Syrien bis hin zur Rückführung syrischer Migranten in ihre Heimat. Sehr wohl skandalös ist hingegen, dass der Besuch al-Jolanis einmal mehr eindrucksvoll offenbart, wie sehr Berlin zu einer Art syrischer Kolonie geworden ist. Auf deutschem Boden bekunden seine Anhänger, wie schon zum Sturz von Assad und dem einjährigen Jubiläum, unverhohlen ihre Sympathie für den Dschihadismus, präsentieren Fotos des Islamisten al-Sarout und lassen »Allahu Akbar«-Gesänge im Ritz-Carlton ertönen. In diesem Sinne ist Ersteres, eine diplomatische Begegnung, allerdings sehr wohl notwendig, um Zweiterem, den islamistischen Machtdemonstrationen auf deutschem Boden, wirksam entgegentreten zu können. (Videos von Julian Adrat und Fared Al Mahlool | فريد المحلول)

13,836 Aufrufe

In einer Londoner Fußgängerzone, dem Epizentrum des liberalen Konsums einer fetten Generation, die es bald nicht geben wird, hängen progressive Regenbogen-Flaggen (im Sinne eines zivilreligiösen Glaubensbekenntnisses), während Migranten Sprechchöre in fremden Sprachen skandieren und Fahnen mit islamistischen Glaubensbekenntnissen (im Sinne einer Machtdemonstration) schwenken. Perfektes Sinnbild für diesen dahinsiechenden Kontinent.

In einer Londoner Fußgängerzone, dem Epizentrum des liberalen Konsums einer fetten Generation, die es bald nicht geben wird, hängen progressive Regenbogen-Flaggen (im Sinne eines zivilreligiösen Glaubensbekenntnisses), während Migranten Sprechchöre in fremden Sprachen skandieren und Fahnen mit islamistischen Glaubensbekenntnissen (im Sinne einer Machtdemonstration) schwenken. Perfektes Sinnbild für diesen dahinsiechenden Kontinent.

45,329 Aufrufe

Ich, wenn Linke mich fragen, wie ich so werden konnte.

Ich, wenn Linke mich fragen, wie ich so werden konnte.

21,016 Aufrufe

Ich finde aber auch, dass diese Kameraperspektive einen Eindruck davon vermittelt, welcher Gefahr der schießende Beamte sich gegenübersah (sehen musste). In dem Video, welches hier auf X anfangs massiv geteilt wurde, wirkt die Szene ja so, als fahre Good vorbei, weiche dem Beamten regelrecht aus und er schieße ohne Not von der Seite auf die flüchtige Person. Ich finde aber die jetzt aufgetauchten Perspektiven zeichnen ein gänzlich anderes Bild.

Ich finde aber auch, dass diese Kameraperspektive einen Eindruck davon vermittelt, welcher Gefahr der schießende Beamte sich gegenübersah (sehen musste). In dem Video, welches hier auf X anfangs massiv geteilt wurde, wirkt die Szene ja so, als fahre Good vorbei, weiche dem Beamten regelrecht aus und er schieße ohne Not von der Seite auf die flüchtige Person. Ich finde aber die jetzt aufgetauchten Perspektiven zeichnen ein gänzlich anderes Bild.

16,381 Aufrufe

Tausende Menschen haben sich am Place Vauban vor dem Invalidendom versammelt, um ihre Solidarität mit Marine Le Pen zum Ausdruck zu bringen. Ganzer Platz gleicht einem blau-weiss-roten Fahnenmeer. Viele der Demonstranten haben den Eindruck, das Urteil wegen Veruntreuung von Gelder gegen Le Pen sei politisch motiviert – und dass die Justiz gerade ein Betätigungsverbot gegen die aussichtsreichste Kandidatin durchsetze. Bardella und Le Pen werden sprechen, auf der extra aufgebauten Bühne nimmt das Who is Who des RN Platz. Mehr später NIUS.

Tausende Menschen haben sich am Place Vauban vor dem Invalidendom versammelt, um ihre Solidarität mit Marine Le Pen zum Ausdruck zu bringen. Ganzer Platz gleicht einem blau-weiss-roten Fahnenmeer. Viele der Demonstranten haben den Eindruck, das Urteil wegen Veruntreuung von Gelder gegen Le Pen sei politisch motiviert – und dass die Justiz gerade ein Betätigungsverbot gegen die aussichtsreichste Kandidatin durchsetze. Bardella und Le Pen werden sprechen, auf der extra aufgebauten Bühne nimmt das Who is Who des RN Platz. Mehr später NIUS.

16,608 Aufrufe

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Am vergangenen Wochenende fand der Deutsche Katholikentag in Würzburg statt. Der Angriff auf einen Gottesdienst in Hanau, bei dem Stahlkugeln zum Einsatz kamen, fand dabei keine Erwähnung. Ohnehin fällt auf, dass sich im Programm des Katholikentags keine einzige Veranstaltung zu Angriffen auf, Bränden und Plünderungen von Kirchen in Europa fand. Es gab keinen Programmpunkt, der die Verfolgung von Christen in Nigeria, Mali, Sudan oder Pakistan thematisierte. Auch das Thema der Christenverfolgung in Syrien unter al-Jolani – Syrer bilden inzwischen eine der größten Einwanderergruppen in Deutschland und hatten al-Jolani vielfach unterstützt – kam nicht zur Sprache. An keiner Stelle wurde thematisiert, dass mancherorts in Deutschland und Europa bereits das Tragen einer Kreuzkette ausreicht, um Menschen zum Feindbild werden zu lassen. Ebenso fehlte das Thema »Islamisierung« vollständig im Programm. Stattdessen fanden sich etliche queere Schwerpunkte wie »Queer in der Klimakrise«,»Bibel als Empowermentbuch für queere Menschen«, »queersensible Pastorale«, »Queere Menschen 1933–1945«, »Queerness als Thema im Religionsunterricht« oder »Hilfe, mein Kind ist queer« im Programm. Daneben gab es den ökumenischen Arbeitskreis »BDSM und Christsein«, die Veranstaltung »Bibel postkolonial gelesen«, die Diskussion »Flucht, Migration, Integration: Ruf nach einer solidarischen Kirche«, das Panel »Glaube, Heimat, Identität? Wie rechte Ideologien christliche Motive vereinnahmen«, das Planspiel »Hetze statt Herz?!« zum Thema Rechtsextremismus sowie das Podium »Was kann man Kindern zuMUTen? In Zeiten von Krieg, Klimawandel und Rechtsextremismus«. Es gab Demokratie-Nachhilfe, Progressive-Pride-Flaggen, Kommunismus-Stände und Sadomaso-Inhalte, kein Scherz. Für mich ist dieses Programm ein Sinnbild der entkernten Kirche mit einfältigem Weltbild: einer Institution, die nicht benennen kann oder will, wie es wirklich um Christen steht; die sich dem Zeitgeist unterwirft; und die nicht einmal bereit ist, über tatsächliche Probleme zu debattieren. Neben der Voreingenommenheit, die in Wirklichkeit unpolitisch ist und einer Unterwerfung unter eine linksprogressive Agenda gleichkommt, war das Programm zudem dramatisch areligiös: Es ging, wenn überhaupt, nur am Rande darum, was die göttliche Botschaft in heutigen Zeiten bedeuten könnte, was Glauben ausmacht und welchen Stellenwert Religion im hochdigitalisierten und globalisierten 21. Jahrhundert einnehmen kann – um mal nur einige Themen zu nennen. Dieser Kommentar von Johanna Vering (die auch für den SWR arbeitet), der am Samstag vor dem ESC in der ARD ausgestrahlt wurde, fasst diesen Eindruck perfekt zusammen. Es geht um das »Feiern, wovon man überzeugt ist«, um Despoten und Populisten (böse), um Vielfalt, Diversität und Flashmobs (gut) sowie um reichlich Pazifistenkitsch, wobei nicht klar ist, was sie überhaupt mit »Frieden« meint. Jeglicher Bezug zu Glauben und Religion fehlt – ebenso wie jede inhaltliche Substanz. Der Katholikentag ist der beste Beleg, weshalb die Institution der Kirche inzwischen als realitätsfern und ideologisch wahrgenommen wird. Die Kirche ist heute nicht konservativ im Sinne von bewahrend, sie ist nicht sinnstiftend und wertevermittelnd. Sie ist vielmehr ein Betätigungsfeld für linke Aktivisten.

Jan A. Karon

93,620 Aufrufe • vor 16 Tagen

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Ich widerspreche der linken Autorin und Ärztin Gilda Sahebi und ihrem Vortrag auf re:publica entschieden: Jahrelang war X ein vornehmlich linkes Medium, in dem vorpolitisch formuliert wurde, was später zur Politik wurde. Der Atomausstieg, die Migrationskrise und selbst die Corona-Pandemie (allesamt mit CDU in der Regierung) waren Phänomene, an denen sich zeigen lässt, wie massiv der Einfluss linker Influencer und Journalisten auf Twitter war – und wie sehr sich Les- und Deutungsweisen durchsetzten, die auf X erstmals formuliert worden waren. Auffällig an dieser früheren Deutungshoheit linker Stimmen (2010 bis etwa 2023) war der Siegeszug der Moral. Großmütter in Altersheimen, Tierarten in Fukushima oder Syrer auf der Balkanroute, so die Erzählungen damals auf Twitter, starben in Echtzeit. Und wenn die Politik dies nicht verhinderte (durch Asyl für alle, Impfpflicht, Masken, Atomausstieg), dann nahm sie bewusst Tote in Kauf. Diese diskursive Schieflage liegt nur wenige Jahre zurück. Es ist kein Zufall, dass sich gerade anhand dieser vorpolitischen Twitter-Debatten erstmals ein massiver Widerspruch zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung zeigte. Die Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung wich massiv von den Takes ab, die auf Twitter viral gingen und die Politik prägten. Aber nicht die Mehrheitsmeinung (oder zumindest punktuell abweichende Stimmen) wurden gehört, sondern linke Kommentatoren, die via Twitter zu Entscheidern vordrangen. Seit einiger Zeit hat sich X tatsächlich gewandelt: Konservative, libertäre, anti-woke und rechte Positionen erhalten nun deutlich mehr Zuspruch. Linke und zentristische Stimmen werden entweder (auch hart) kritisiert oder verlassen die Plattform. Das finde ich schade, und ironischerweise zeigt sich das Phänomen der hermetisch abgeriegelten und geschlossenen Bubbles heute nicht auf X – sondern auf BlueSky. Dort sind alle Guten unter sich. Die Veränderung post-Musk von Twitter bzw. X aber war streng genommen eine Demokratisierung des Diskurses und eine Revolution der freien Rede, weil eine Gegenöffentlichkeit sichtbar wurde, die ihre Weltsicht plausibel und ungeschönt darlegen konnte – ohne Hemmschwellen, die vornehmlich linke Journalisten definieren. Damit erodierte auch die Gatekeeper-Funktion von klassischen Medien. Das hat aber nichts mit institutionalisierter Manipulation oder »affektiver Polarisierung« zu tun, wie Sahebi hier beklagt, sondern stellt ein Gegengewicht zu dem dar, was jahrelang den Diskurs von links zerstört hat.

Jan A. Karon

77,116 Aufrufe • vor 16 Tagen

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Dass Björn Höcke das ZDF-Interview vor sechs Jahren nach einer Intervention von Lachmann abgebrochen hat, empfand ich als weinerlich und überkandidelt. Man hätte einfach drüberstehen und die Fragen mit einem Lachen quittieren sollen. Dennoch lohnt es sich sehr, dieses Gespräch in Erinnerung zu rufen. Es zeigt exemplarisch, wie Journalisten eine Interviewanfrage zur bevorstehenden Landtagswahl unter fadenscheinigen Vorwänden stellen, ohne offenzulegen, worum es ihnen in Wahrheit geht – nämlich um ein Tribunal. Jede einzelne Frage wird mit Hitler- und NS-Bezügen gespickt. Video-MAZen werden produziert, in denen Parteifreunde »Hitler oder Höcke« spielen müssen. Es gab weder aufrichtiges Interesse an den Standpunkten noch an der Person selbst, geschweige denn eine kritische Nachfrage zur Realisierbarkeit seiner Politik, die sich ja sehr wohl stellt – nur die immer gleiche Nazikeule. Das Gespräch war von Anfang bis Ende in maximalem »bad faith« geführt und diente einzig dem Zweck, Höcke möglichst schlecht dastehen zu lassen. Wenn heute die gesamte Medienschickeria wegen der viereinhalbstündigen Höcke-Erscheinung bei »Ben Ungeskriptet« eine Kernschmelze erlebt, dann liegt das daran, dass sie merkt, wie ihr bisheriges Framing nicht mehr zieht. Es gibt nämliches inzwischen Podcaster und Journalisten, die echtes Interesse durchscheinen lassen, Grundtugend Neugier. Noch gewichtiger jedoch: Die Deutungshoheit von ARD und ZDF zerbricht, weil neuen Medien und Podcaster Reichweiten erzielen, die ÖRR-Formate nur noch dank gerontokratischer Altersstruktur ihres Publikums und Zwangsgebühren erreichen. Die Medienrevolution ist in vollem Gange und darüber legt die hysterische Revolution auf Höckes Interview auf spektakuläre Art und Weise Zeugnis ab.

Jan A. Karon

95,394 Aufrufe • vor 1 Monat

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Habe heute zwei Stunden im Seniorenheim König in Berlin-Nikolassee verbracht und mit Menschen vor Ort gesprochen. Dort zeigte sich eine absolut desolate Situation: Seit vier Tagen harren 84 Bewohner, darunter etliche Palliativpatienten und Senioren mit Pflegegrad 4 und 5 sowie viele demente Menschen, bei 16 Grad Raumtemperatur aus. Zwischenzeitlich lief eine demente Bewohnerin in die Kälte und musste eingefangen werden. Der Strom reicht dabei gerade so, um Kaffee zu kochen und die Räume zu beheizen – und das nur, weil die Leitung selbst einen Generator besorgt hat. Ohne ihn wäre die Lage noch katastrophaler. Man sei seit Samstagmorgen 6:00 Uhr im Dauereinsatz, Tag und Nacht, wurde mir erzählt. Die Mitarbeiter arbeiten mit Taschenlampen um den Hals und schleppen teilweise die Bewohner, da der Fahrstuhl stillsteht. Keine Notrufanlage, kein Licht in den Fluren. Die Menschen saßen mitunter abends bei Kerzenschein am Tisch. Die Belegschaft stemmt derweil das Unmögliche: Elektrische Betten lassen sich nicht verstellen, also müssen Pfleger die Bewohner mittels eigener Kraft verrücken. Ernährungspumpen wurden von Mitarbeitern nach Hause genommen, um sie aufzuladen, und am nächsten Tag wieder mitgebracht. Seit Tagen fährt das Team in die Stadt, um die Wäsche im Waschsalon zu reinigen. Der kleine Generator vom THW, der am Sonntag kam, muss alle zwei Stunden bei Minusgraden im Garten mit Benzin befüllt werden. Zudem wurde mir geschildert, dass die Kommunikation zwischen Feuerwehr, THW und Politik partout nicht funktioniere. Niemand wisse, an welchem Anschlusspunkt des Stromnetzes das Heim sei. Anrufe um Hilfe blieben über mehrere Tage folgenlos, bis dem Heim die Evakuierung drohte. Man habe vier Tage aus eigener Kraft gestemmt, ohne Hilfe zu erfahren, teils mit schlaflosen Nächten. Es fehle Priorisierung, und immer wieder werde das Problem an die nächste Ebene delegiert – ohne dass am Ende etwas passiert. Eigentlich sagte Oberbürgermeister Kai Wegner (CDU), man habe Sorge getragen, dass alle 74 Pflegeheime im betroffenen Gebiet mit Strom versorgt werden. Wegner hat insofern Recht, als dass das Pflegeheim in Nikolassee Strom hatte. Doch dieser wird aus Notgeneratoren gewonnen, reicht gerade so, und die Gesamtsituation ist für alle Beteiligten eine absolute Zumutung. Immerhin kamen heute, nach vier Tagen, Hilfskräfte des THW und sorgten für zumindest etwas Abhilfe. Aber dennoch: absolut erschreckende Zustände, und das bei denjenigen, für die unsere Gesellschaft eigentlich vorrangig Sorge tragen muss.

Jan A. Karon

406,750 Aufrufe • vor 4 Monaten