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Jan A. Karon

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Recherche: @glut_magazin • Worte: @jungefreiheit • Autor: »Bastardmoderne« (TUMULT/GHV)

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»Ihr wollt nicht, dass die AfD die Wahl in MV gewinnt? Dann gebt beide Stimmen der SPD! Denn ich bin eure Frau gegen Blau.« Man muss keine Kassandra sein, um vorherzusagen, dass eine Anti-AfD-Kampagne wie diese von Manuela Schwesig (SPD) scheitern wird. Wer als Hauptargument anführt, er wolle eine andere – vor Ort im Übrigen sehr beliebte – Partei verhindern, hat keine positive Botschaft. Die Wähler erfahren nicht, wofür sie stimmen sollen. Wer aber keine positive Botschaft hat, gewinnt keine überzeugten Wähler. Kann man von Mamdani, kann man von Trump lernen. Sieht und sah man in Deutschland bei Lindner, Siegmund und Özdemir. Was auf eine solchen Mobilsierung folgt: Am Ende schleppt sich jeder der SPD-Wähler zur Urne und stimmt für einen Status Quo, der ihm eigentlich nicht behagt, der aber zum Selbstzweck geworden ist, weil er keine Stimme für die AfD bedeutet. Die Wähler der AfD dagegen gehen proaktiv und euphorisch wählen: Sie wollen gestalten, sie haben eine Vision, ein Momentum, sie stehen für etwas. Und sie nehmen im Zweifel den Kumpel mit, die Tante, die Cousine, also Unentschlossene, denen sie seit Monaten in den Ohren liegen, dass sich endlich etwas ändern muss. Auch so erklärt sich übrigens die hohe Wahlbeteiligung in Sachsen-Anhalt. Solange die übrigen Parteien keine Erzählung entwickeln, für welche Vision und welchen Gestaltungsanspruch sie stehen, werden sie im politischen Wettstreit chancenlos bleiben. Dafür ist die AfD längst zu stark und zu etabliert, sie hat einen Plan und eine Strategie. Wer sich einen Eindruck über die Stimmung vor Ort davon machen will, hört einfach mal bei der CDU vor Ort rein, die inzwischen an der Grenze zu den 10 Prozent taumelt. In zwei Wochen wird es in Mecklenburg-Vorpommern erneut scheppern.

»Ihr wollt nicht, dass die AfD die Wahl in MV gewinnt? Dann gebt beide Stimmen der SPD! Denn ich bin eure Frau gegen Blau.« Man muss keine Kassandra sein, um vorherzusagen, dass eine Anti-AfD-Kampagne wie diese von Manuela Schwesig (SPD) scheitern wird. Wer als Hauptargument anführt, er wolle eine andere – vor Ort im Übrigen sehr beliebte – Partei verhindern, hat keine positive Botschaft. Die Wähler erfahren nicht, wofür sie stimmen sollen. Wer aber keine positive Botschaft hat, gewinnt keine überzeugten Wähler. Kann man von Mamdani, kann man von Trump lernen. Sieht und sah man in Deutschland bei Lindner, Siegmund und Özdemir. Was auf eine solchen Mobilsierung folgt: Am Ende schleppt sich jeder der SPD-Wähler zur Urne und stimmt für einen Status Quo, der ihm eigentlich nicht behagt, der aber zum Selbstzweck geworden ist, weil er keine Stimme für die AfD bedeutet. Die Wähler der AfD dagegen gehen proaktiv und euphorisch wählen: Sie wollen gestalten, sie haben eine Vision, ein Momentum, sie stehen für etwas. Und sie nehmen im Zweifel den Kumpel mit, die Tante, die Cousine, also Unentschlossene, denen sie seit Monaten in den Ohren liegen, dass sich endlich etwas ändern muss. Auch so erklärt sich übrigens die hohe Wahlbeteiligung in Sachsen-Anhalt. Solange die übrigen Parteien keine Erzählung entwickeln, für welche Vision und welchen Gestaltungsanspruch sie stehen, werden sie im politischen Wettstreit chancenlos bleiben. Dafür ist die AfD längst zu stark und zu etabliert, sie hat einen Plan und eine Strategie. Wer sich einen Eindruck über die Stimmung vor Ort davon machen will, hört einfach mal bei der CDU vor Ort rein, die inzwischen an der Grenze zu den 10 Prozent taumelt. In zwei Wochen wird es in Mecklenburg-Vorpommern erneut scheppern.

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Konrad-Adenauer-Haus jetzt. Gruselig.

Konrad-Adenauer-Haus jetzt. Gruselig.

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Absolut gruselige Situation an den Lahnwiesen nahe der Stadtwerke. 15 Polizisten müssen seit einer Stunde 3 AfD-Politiker schützen, die eingekesselt sind und nicht rauskommen. Es regnet inzwischen. Hunderte vermummte Antifas außenrum. Die Eingekesselten werden dauernd geschmäht, mit Bonbons beworfen (!), dauernd ertönen linksradikale Chöre. Mobmentalität. #gi2911

Absolut gruselige Situation an den Lahnwiesen nahe der Stadtwerke. 15 Polizisten müssen seit einer Stunde 3 AfD-Politiker schützen, die eingekesselt sind und nicht rauskommen. Es regnet inzwischen. Hunderte vermummte Antifas außenrum. Die Eingekesselten werden dauernd geschmäht, mit Bonbons beworfen (!), dauernd ertönen linksradikale Chöre. Mobmentalität. #gi2911

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Surreal, vor allem in der Quantität. Das dürften Tausende in Berlin-Kreuzberg sein, fast ausschließlich junge Männer. Deutschland am 2. Advent als syrische Kolonie, die den Sturz von Assad in der Heimat feiert. (via Instagram/BerlinBurada)

Surreal, vor allem in der Quantität. Das dürften Tausende in Berlin-Kreuzberg sein, fast ausschließlich junge Männer. Deutschland am 2. Advent als syrische Kolonie, die den Sturz von Assad in der Heimat feiert. (via Instagram/BerlinBurada)

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In #Belfast hat ein sudanesischer Migrant versucht, einem Einheimischen auf offener Straße den Kopf abzutrennen. Dieser Enthauptungsversuch wurde auf Video festgehalten und geht seither viral. Morgen früh aber wird #Belfast nicht wegen dieses Enthauptungsversuchs in Medien rezipiert werden. Sondern, weil Vermummte als Reaktionen darauf am Dienstag auf die Straßen der nordirischen Hauptstadt gingen und Autos sowie staatlich finanzierte Asylbewerberunterkünfte (HMOs) in Flammen setzten. Dafür werden sich, so meine Vorhersage, Mainstream-Medien eher interessieren, als für das bestialische Delikt, das dem zu Grunde liegt. Ich werde Gewalt, zumal sie nun Unschuldige trifft, nicht verteidigen. Sie gilt es zu verurteilen. Dennoch lohnt es sich, eine Art Anti-Framing-Manual für Journalisten und Politiker zu verfassen, die sich morgen für den Fall interessieren werden: • »Rechtsextreme setzen Asylbewerberunterkünfte in Flammen« ist keine legitime Headline, wenn man zuvor nicht über den Fall berichtet hat, der alles ins Rollen brachte oder ihn nur beiläufig erwähnt. • »Eingereister Asylbewerber aus Afrika versucht, Nordiren auf offener Straße zu köpfen« sollte deshalb die dominierende (und logische) Schlagzeile sein. Ohne das erste Phänomen gibt es das zweite nicht. Und ersteres ist das eigentliche Problem. Danach darf (und sollte) man auf die Gegenreaktion eingehen. • Medien, die nun (gewaltvolle und politische) Reaktionen von rechts problematisieren und in den Mittelpunkt ihrer Berichterstattung stellen, ohne auf das erste Phänomen zu sprechen zu kommen, sind nicht ernst zu nehmen. Sie manipulieren und betreiben Framing. • Folgerichtig darf die anleitende Frage eines kritisches Reporters NICHT sein: Wie kann es sein, dass nun Vermummte auf die Straße gehen und eskalieren? Sondern: Wie kann es sein, dass in Europa Sudanesen einreisen und Nordiren auf offener Straße enthaupten? Was macht das mit der Bevölkerung? Was ging schief? Wie sieht es mit Schutz und Gegenwehr aus? Leitsatz: Kenne Ursache und kenne Wirkung. Vertausche sie nicht. • Der Sudanese, der versucht, einen Menschen zu enthaupten, sollte nicht als »knife incident«, also Messerdelikt, geframt werden, sondern als bestialischer Mordversuch. • Dies nicht als das zu benennen, was es ist, gleicht Beschönigung und bewusster Irreführung. Die Rohheit, die sich in Belfast zeigte, ist keineswegs als »normal« oder »gab es schon immer« hinzunehmen, sondern Ergebnis der Migration aus Dritter Welt. Sie gab es schlicht nicht immer und sie ist in Opfer-Täter-Konstellationen fast immer identisch – (die Frage, was los wäre, wenn ein weißer Nordire einen Sudanesen auf offener Straße fast enthaupten würde, erspare ich euch.) • Der sudanesische Täter reiste als Asylbewerber über Paris und Dublin nach Nordirland ein. Dieser Vorgang (in Kombination mit dem bestalischen Mordversuch später) markiert somit politisches Versagen. Dies gilt es zu benennen. Hinter diesen Gewaltdelikten stecken politische Entscheidungen. Dafür sollten politische Entscheidungsträger Rechenschaft ablegen – gleiches gilt für Deutschland und die Migrationspolitik hierzulande. • Ohnehin gilt: Solche Gewaltldeikte geschehen nicht im luftleeren Raum, und ich weigere mich hinzunehmen, dass man darüber spricht, als seien es Polizeimeldungen aus der Lokalpresse. Es sind keine »Einzelfälle« – und auch auch gewiss nicht »Panorama« oder »lokale Kriminalität«. Der Fall ist politisch – ebenso wie die Tötungen von Mia, Maria, Liana oder you name it in Deutschland. • Vor einem Jahr, im Juni 2025, kam es in Irland bereits zu schweren Ausschreitungen in Ballymena. Damals wurde ein minderjähriges Mädchen von eingewanderten Roma gruppenvergewaltigt. Auch danach kam es zu mehreren schweren Gewaltdelikten von Zuwanderern in Nordirland. Das bedeutet: Belfast ist kein losgelöster Fall, sondern Kontinuität. • A propos Kontinuität: Henry Nowak, Southport, Grooming Gangs, two-tier policing, Terroranschläge in Manchester und London, knife crime, etliche Fälle, über die ich hier wiederholt geschrieben haben: Die Gewalt von Zugewanderten in UK gegenüber Einheimischen in UK ist außer Kontrolle. Das Problem ist virulent und für jeden sichtbar, der die Augen aufmachen will. Die politische Elite verweigert, das Problem anzuerkennen oder zu addressieren. Dass die Reaktionen heute so ausfallen, wie sie ausfallen, liegt auch daran, dass sich inzwischen Verzweiflung und Schutzlosigkeit breit macht. • Gewalt, zumal sie nun Unschuldige trifft, ist nicht entschuldbar. Sie gilt es zu verurteilen.

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In #Belfast hat ein sudanesischer Migrant versucht, einem Einheimischen auf offener Straße den Kopf abzutrennen. Dieser Enthauptungsversuch wurde auf Video festgehalten und geht seither viral. Morgen früh aber wird #Belfast nicht wegen dieses Enthauptungsversuchs in Medien rezipiert werden. Sondern, weil Vermummte als Reaktionen darauf am Dienstag auf die Straßen der nordirischen Hauptstadt gingen und Autos sowie staatlich finanzierte Asylbewerberunterkünfte (HMOs) in Flammen setzten. Dafür werden sich, so meine Vorhersage, Mainstream-Medien eher interessieren, als für das bestialische Delikt, das dem zu Grunde liegt. Ich werde Gewalt, zumal sie nun Unschuldige trifft, nicht verteidigen. Sie gilt es zu verurteilen. Dennoch lohnt es sich, eine Art Anti-Framing-Manual für Journalisten und Politiker zu verfassen, die sich morgen für den Fall interessieren werden: • »Rechtsextreme setzen Asylbewerberunterkünfte in Flammen« ist keine legitime Headline, wenn man zuvor nicht über den Fall berichtet hat, der alles ins Rollen brachte oder ihn nur beiläufig erwähnt. • »Eingereister Asylbewerber aus Afrika versucht, Nordiren auf offener Straße zu köpfen« sollte deshalb die dominierende (und logische) Schlagzeile sein. Ohne das erste Phänomen gibt es das zweite nicht. Und ersteres ist das eigentliche Problem. Danach darf (und sollte) man auf die Gegenreaktion eingehen. • Medien, die nun (gewaltvolle und politische) Reaktionen von rechts problematisieren und in den Mittelpunkt ihrer Berichterstattung stellen, ohne auf das erste Phänomen zu sprechen zu kommen, sind nicht ernst zu nehmen. Sie manipulieren und betreiben Framing. • Folgerichtig darf die anleitende Frage eines kritisches Reporters NICHT sein: Wie kann es sein, dass nun Vermummte auf die Straße gehen und eskalieren? Sondern: Wie kann es sein, dass in Europa Sudanesen einreisen und Nordiren auf offener Straße enthaupten? Was macht das mit der Bevölkerung? Was ging schief? Wie sieht es mit Schutz und Gegenwehr aus? Leitsatz: Kenne Ursache und kenne Wirkung. Vertausche sie nicht. • Der Sudanese, der versucht, einen Menschen zu enthaupten, sollte nicht als »knife incident«, also Messerdelikt, geframt werden, sondern als bestialischer Mordversuch. • Dies nicht als das zu benennen, was es ist, gleicht Beschönigung und bewusster Irreführung. Die Rohheit, die sich in Belfast zeigte, ist keineswegs als »normal« oder »gab es schon immer« hinzunehmen, sondern Ergebnis der Migration aus Dritter Welt. Sie gab es schlicht nicht immer und sie ist in Opfer-Täter-Konstellationen fast immer identisch – (die Frage, was los wäre, wenn ein weißer Nordire einen Sudanesen auf offener Straße fast enthaupten würde, erspare ich euch.) • Der sudanesische Täter reiste als Asylbewerber über Paris und Dublin nach Nordirland ein. Dieser Vorgang (in Kombination mit dem bestalischen Mordversuch später) markiert somit politisches Versagen. Dies gilt es zu benennen. Hinter diesen Gewaltdelikten stecken politische Entscheidungen. Dafür sollten politische Entscheidungsträger Rechenschaft ablegen – gleiches gilt für Deutschland und die Migrationspolitik hierzulande. • Ohnehin gilt: Solche Gewaltldeikte geschehen nicht im luftleeren Raum, und ich weigere mich hinzunehmen, dass man darüber spricht, als seien es Polizeimeldungen aus der Lokalpresse. Es sind keine »Einzelfälle« – und auch auch gewiss nicht »Panorama« oder »lokale Kriminalität«. Der Fall ist politisch – ebenso wie die Tötungen von Mia, Maria, Liana oder you name it in Deutschland. • Vor einem Jahr, im Juni 2025, kam es in Irland bereits zu schweren Ausschreitungen in Ballymena. Damals wurde ein minderjähriges Mädchen von eingewanderten Roma gruppenvergewaltigt. Auch danach kam es zu mehreren schweren Gewaltdelikten von Zuwanderern in Nordirland. Das bedeutet: Belfast ist kein losgelöster Fall, sondern Kontinuität. • A propos Kontinuität: Henry Nowak, Southport, Grooming Gangs, two-tier policing, Terroranschläge in Manchester und London, knife crime, etliche Fälle, über die ich hier wiederholt geschrieben haben: Die Gewalt von Zugewanderten in UK gegenüber Einheimischen in UK ist außer Kontrolle. Das Problem ist virulent und für jeden sichtbar, der die Augen aufmachen will. Die politische Elite verweigert, das Problem anzuerkennen oder zu addressieren. Dass die Reaktionen heute so ausfallen, wie sie ausfallen, liegt auch daran, dass sich inzwischen Verzweiflung und Schutzlosigkeit breit macht. • Gewalt, zumal sie nun Unschuldige trifft, ist nicht entschuldbar. Sie gilt es zu verurteilen.

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Deutsche Schule, 2025, koloriert: Islamisierung in Echtzeit. Jan Böhmermann hat ja jüngst eine Sendung unter dem Titel »FACK JU HITLA« über den »Rechtsruck« an deutschen Schulen gemacht. Solche Videos (wie auch der gesamte Thread unten) könnten ein spannender Hinweis für weitere Recherchen sein. Schulen im ganzen Bundesgebiet sind inzwischen der Schauplatz der migrantischen Verwerfung, die uns noch Jahrzehnte beschäftigen wird und Implikationen hat, die man noch nicht ansatzweise versteht. An diese Themen trauen sich aber öffentlich-rechtliche Journalistendarsteller aber partout nicht heran. (via: IG/realteslahan)

Deutsche Schule, 2025, koloriert: Islamisierung in Echtzeit. Jan Böhmermann hat ja jüngst eine Sendung unter dem Titel »FACK JU HITLA« über den »Rechtsruck« an deutschen Schulen gemacht. Solche Videos (wie auch der gesamte Thread unten) könnten ein spannender Hinweis für weitere Recherchen sein. Schulen im ganzen Bundesgebiet sind inzwischen der Schauplatz der migrantischen Verwerfung, die uns noch Jahrzehnte beschäftigen wird und Implikationen hat, die man noch nicht ansatzweise versteht. An diese Themen trauen sich aber öffentlich-rechtliche Journalistendarsteller aber partout nicht heran. (via: IG/realteslahan)

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Kilometerlang können Linksextreme über die Bundesstraße laufen. »Alle zusammen gegen den Faschismus« ist eine der harmloseren Parolen. Was hat das mit Demonstrations- oder Versammlungsrecht zu tun? Machtdemonstration der Antifa. #gi2911

Kilometerlang können Linksextreme über die Bundesstraße laufen. »Alle zusammen gegen den Faschismus« ist eine der harmloseren Parolen. Was hat das mit Demonstrations- oder Versammlungsrecht zu tun? Machtdemonstration der Antifa. #gi2911

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Linksextreme haben offenbar das Auto eines anreisenden Berliner AfD-Abgeordneten »entglast«. #gi2911

Linksextreme haben offenbar das Auto eines anreisenden Berliner AfD-Abgeordneten »entglast«. #gi2911

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»Erfurt blieb weitgehend friedlich, ihr stürzt euch auf einen vereinzelten Angriff.« Dieser Take, den ich jetzt immer wieder und überall lese, könnte falscher nicht sein. Nichts an »Widersetzen« und den Leuten, die in Bussen nach Erfurt gekommen sind, ist friedlich. Wenn die Grünen oder die CDU einen Parteitag abhalten, braucht es 300 bis 700 Polizisten, um diesen zu sichern. Wenn die AfD einen Parteitag abhält, braucht es 5.000+ Polizisten aus mehreren Bundesländern, die Bundespolizei, Behelmung und Reiterstaffeln. Städte verwandeln sich dann in Fort Knox: Überall werden Metallgitter aufgebaut, Anreisewege müssen extra geplant und abgestimmt werden, es gibt detaillierte Einsatzkonzepte, und etliche Läden in der Stadt schließen in vorauseilendem Gehorsam über das Wochenende. Diese Einsätze kosten den Steuerzahler mehrere Hunderttausend Euro. Für die Polizisten bedeuten sie neben Mehrarbeit mitunter Einsatzlagen, in denen sie sich auf Angriffe einstellen müssen. So auch in Erfurt. Wenn AfD-Parteitage also so abgesichert werden wie Bundesliga-Hochrisikospiele (bisweilen mit noch deutlich mehr Polizisten), *dann* bleibt es halbwegs friedlich – wobei dennoch Straftaten passieren. Mal abgesehen von den eher banalen Straftatbeständen wie Landfriedensbruch oder Sachbeschädigungen ist dabei auch vollkommen klar, was passieren würde, wenn ein AfD-Parteitag nur von ein paar hundert Polizisten geschützt würde und die Delegierten privat anreisen müssten, womöglich sogar allein und zu Fuß: Es käme zu massiven Übergriffen und teilweise lynchmob-ähnlichen Zuständen. Ich erinnere mich noch heute daran, wie in Gießen bei der Gründung der »Generation Deutschland« drei AfD-Politiker von zwei Dutzend Polizisten abgeschirmt und über mehr als zwei Stunden geschützt werden mussten, weil die Antifa sie in einem Parkareal identifiziert hatte. Um sie herum entstand ein entfesselter Mob, der nur darauf wartete, dass endlich etwas passiert. Diese Szenen fangen aus meiner Sicht vielmehr den wahren Charakter dieser »friedlichen Proteste« ein: Wenn sie nur könnten, wie sie wollten – und der Staat nicht alles in Gang setzen würde, um eine Eskalation zu verhindern – würden sie *natürlich* Politiker (oder Journalisten mit falscher Gesinnung) aus einer Gruppe heraus angreifen. Deshalb ist es (leider) auch nicht überraschend, dass es zu dem Angriff auf »Apollo News« gekommen ist, sondern war traurigerweise vorhersehbar. Man sollte sich davor hüten, diesen Protesten einen peacy Anstrich zu geben, weil Erfurt für drei Tag in ein Hochsicherheitsgebiet verwandelt wurde und ein riesiges Polizeiaufgebot Schlimmeres verhinderte. Aus meiner Perspektive sind diese Proteste aber keinesfalls friedlich.

»Erfurt blieb weitgehend friedlich, ihr stürzt euch auf einen vereinzelten Angriff.« Dieser Take, den ich jetzt immer wieder und überall lese, könnte falscher nicht sein. Nichts an »Widersetzen« und den Leuten, die in Bussen nach Erfurt gekommen sind, ist friedlich. Wenn die Grünen oder die CDU einen Parteitag abhalten, braucht es 300 bis 700 Polizisten, um diesen zu sichern. Wenn die AfD einen Parteitag abhält, braucht es 5.000+ Polizisten aus mehreren Bundesländern, die Bundespolizei, Behelmung und Reiterstaffeln. Städte verwandeln sich dann in Fort Knox: Überall werden Metallgitter aufgebaut, Anreisewege müssen extra geplant und abgestimmt werden, es gibt detaillierte Einsatzkonzepte, und etliche Läden in der Stadt schließen in vorauseilendem Gehorsam über das Wochenende. Diese Einsätze kosten den Steuerzahler mehrere Hunderttausend Euro. Für die Polizisten bedeuten sie neben Mehrarbeit mitunter Einsatzlagen, in denen sie sich auf Angriffe einstellen müssen. So auch in Erfurt. Wenn AfD-Parteitage also so abgesichert werden wie Bundesliga-Hochrisikospiele (bisweilen mit noch deutlich mehr Polizisten), *dann* bleibt es halbwegs friedlich – wobei dennoch Straftaten passieren. Mal abgesehen von den eher banalen Straftatbeständen wie Landfriedensbruch oder Sachbeschädigungen ist dabei auch vollkommen klar, was passieren würde, wenn ein AfD-Parteitag nur von ein paar hundert Polizisten geschützt würde und die Delegierten privat anreisen müssten, womöglich sogar allein und zu Fuß: Es käme zu massiven Übergriffen und teilweise lynchmob-ähnlichen Zuständen. Ich erinnere mich noch heute daran, wie in Gießen bei der Gründung der »Generation Deutschland« drei AfD-Politiker von zwei Dutzend Polizisten abgeschirmt und über mehr als zwei Stunden geschützt werden mussten, weil die Antifa sie in einem Parkareal identifiziert hatte. Um sie herum entstand ein entfesselter Mob, der nur darauf wartete, dass endlich etwas passiert. Diese Szenen fangen aus meiner Sicht vielmehr den wahren Charakter dieser »friedlichen Proteste« ein: Wenn sie nur könnten, wie sie wollten – und der Staat nicht alles in Gang setzen würde, um eine Eskalation zu verhindern – würden sie *natürlich* Politiker (oder Journalisten mit falscher Gesinnung) aus einer Gruppe heraus angreifen. Deshalb ist es (leider) auch nicht überraschend, dass es zu dem Angriff auf »Apollo News« gekommen ist, sondern war traurigerweise vorhersehbar. Man sollte sich davor hüten, diesen Protesten einen peacy Anstrich zu geben, weil Erfurt für drei Tag in ein Hochsicherheitsgebiet verwandelt wurde und ein riesiges Polizeiaufgebot Schlimmeres verhinderte. Aus meiner Perspektive sind diese Proteste aber keinesfalls friedlich.

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Das Lustige am Siegmund-Heuer-Foto ist nicht das hereinprojizierte Ende einer Brandmauer (und gerade in Sachsen-Anhalt wird sich schon bald die Frage stellen, ob die AfD die Union überhaupt braucht bzw. was die Union der AfD noch anbieten kann), sondern die Tatsache, dass es gerade einmal 72 Stunden her ist, dass der Bundeskanzler der AfD unterstellte, sie stehe »in der Tradition« des Holocaust. Wie ahistorisch, albern und peinlich diese Aussage ist, wird angesichts des Fotos sehr wohl sehr deutlich. Die Aussage von Merz zieht dann in der Tat die Brandmauer hoch – nur anders, als der Bundeskanzler das glaubt.

Das Lustige am Siegmund-Heuer-Foto ist nicht das hereinprojizierte Ende einer Brandmauer (und gerade in Sachsen-Anhalt wird sich schon bald die Frage stellen, ob die AfD die Union überhaupt braucht bzw. was die Union der AfD noch anbieten kann), sondern die Tatsache, dass es gerade einmal 72 Stunden her ist, dass der Bundeskanzler der AfD unterstellte, sie stehe »in der Tradition« des Holocaust. Wie ahistorisch, albern und peinlich diese Aussage ist, wird angesichts des Fotos sehr wohl sehr deutlich. Die Aussage von Merz zieht dann in der Tat die Brandmauer hoch – nur anders, als der Bundeskanzler das glaubt.

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Wenn irgendwann eine Debatte darüber entbrennt, wie es dazu kommen konnte, dass Europa islamisiert wurde, wird man neben legalistischen Moscheevereinen und linken Vielfaltsextremisten auf sogenannte Konservative zu sprechen kommen müssen, die sich voller Gefallsucht jedem Zeitgeist unterwarfen. Lukas Krieger von der CDU Berlin verbreitet hier ein Video mit arabischer Schrift, islamischen Hintergrundgesängen, Dattelpaketen und emsig eingeübten türkischen Grußformeln zum Fastenbrechen. Genau jene Politiker sind nicht in der Lage, auch nur mit einem Wort zu verurteilen, wenn im Bundestag (aber auch im AGH, in BVV, usw.) »Allahu Akbar«-Rufe und islamisches Glaubensbekenntnis ertönen und nach Geschlechtern getrennt gebetet wird, posten aber solche Selbstinszenierungen. Besonders peinlich empfinde ich dabei auch, dass Krieger nicht einmal in der Lage war, die türkische Grußformel zum Fastenbrechen »Bayram mübarek olsun« richtig wiederzugeben, sich aber dennoch selbstgerecht auf Social Media inszeniert. Das ist wirklich das perfekte Beispiel für die gleichzeitige Anbiederung an ein linksmigrantisches Milieu, Kniefall vor der realen Islamisierung und die gleichzeitige Ignoranz gegenüber realen muslimischen Traditionen, denen man respektvoll begegnen sollte. Keine Ahnung, wie man das ernsthaft als politische Kommunikationsstrategie vertreten kann.

Wenn irgendwann eine Debatte darüber entbrennt, wie es dazu kommen konnte, dass Europa islamisiert wurde, wird man neben legalistischen Moscheevereinen und linken Vielfaltsextremisten auf sogenannte Konservative zu sprechen kommen müssen, die sich voller Gefallsucht jedem Zeitgeist unterwarfen. Lukas Krieger von der CDU Berlin verbreitet hier ein Video mit arabischer Schrift, islamischen Hintergrundgesängen, Dattelpaketen und emsig eingeübten türkischen Grußformeln zum Fastenbrechen. Genau jene Politiker sind nicht in der Lage, auch nur mit einem Wort zu verurteilen, wenn im Bundestag (aber auch im AGH, in BVV, usw.) »Allahu Akbar«-Rufe und islamisches Glaubensbekenntnis ertönen und nach Geschlechtern getrennt gebetet wird, posten aber solche Selbstinszenierungen. Besonders peinlich empfinde ich dabei auch, dass Krieger nicht einmal in der Lage war, die türkische Grußformel zum Fastenbrechen »Bayram mübarek olsun« richtig wiederzugeben, sich aber dennoch selbstgerecht auf Social Media inszeniert. Das ist wirklich das perfekte Beispiel für die gleichzeitige Anbiederung an ein linksmigrantisches Milieu, Kniefall vor der realen Islamisierung und die gleichzeitige Ignoranz gegenüber realen muslimischen Traditionen, denen man respektvoll begegnen sollte. Keine Ahnung, wie man das ernsthaft als politische Kommunikationsstrategie vertreten kann.

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Ihr könnt mich nach diesem Beitrag hassen, aber ich sage es, wie es ist: Cem Özdemir ist aktuell, ungeachtet jeder Kritik an den völlig verschepperten Grünen, der Politiker mit dem besten Social-Media-Auftritt in Deutschland.

Ihr könnt mich nach diesem Beitrag hassen, aber ich sage es, wie es ist: Cem Özdemir ist aktuell, ungeachtet jeder Kritik an den völlig verschepperten Grünen, der Politiker mit dem besten Social-Media-Auftritt in Deutschland.

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Dass die Bundesregierung den islamistischen Machthaber Syriens, Abu Muhammad al-Jolani, in Berlin empfängt, ist nicht skandalös, sondern richtig. Schließlich gibt es genug drängende Themen zu besprechen: vom Konflikt mit dem Iran über die anhaltende Gewalt gegen Minderheiten in Syrien bis hin zur Rückführung syrischer Migranten in ihre Heimat. Sehr wohl skandalös ist hingegen, dass der Besuch al-Jolanis einmal mehr eindrucksvoll offenbart, wie sehr Berlin zu einer Art syrischer Kolonie geworden ist. Auf deutschem Boden bekunden seine Anhänger, wie schon zum Sturz von Assad und dem einjährigen Jubiläum, unverhohlen ihre Sympathie für den Dschihadismus, präsentieren Fotos des Islamisten al-Sarout und lassen »Allahu Akbar«-Gesänge im Ritz-Carlton ertönen. In diesem Sinne ist Ersteres, eine diplomatische Begegnung, allerdings sehr wohl notwendig, um Zweiterem, den islamistischen Machtdemonstrationen auf deutschem Boden, wirksam entgegentreten zu können. (Videos von Julian Adrat und Fared Al Mahlool | فريد المحلول)

Dass die Bundesregierung den islamistischen Machthaber Syriens, Abu Muhammad al-Jolani, in Berlin empfängt, ist nicht skandalös, sondern richtig. Schließlich gibt es genug drängende Themen zu besprechen: vom Konflikt mit dem Iran über die anhaltende Gewalt gegen Minderheiten in Syrien bis hin zur Rückführung syrischer Migranten in ihre Heimat. Sehr wohl skandalös ist hingegen, dass der Besuch al-Jolanis einmal mehr eindrucksvoll offenbart, wie sehr Berlin zu einer Art syrischer Kolonie geworden ist. Auf deutschem Boden bekunden seine Anhänger, wie schon zum Sturz von Assad und dem einjährigen Jubiläum, unverhohlen ihre Sympathie für den Dschihadismus, präsentieren Fotos des Islamisten al-Sarout und lassen »Allahu Akbar«-Gesänge im Ritz-Carlton ertönen. In diesem Sinne ist Ersteres, eine diplomatische Begegnung, allerdings sehr wohl notwendig, um Zweiterem, den islamistischen Machtdemonstrationen auf deutschem Boden, wirksam entgegentreten zu können. (Videos von Julian Adrat und Fared Al Mahlool | فريد المحلول)

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Ich finde aber auch, dass diese Kameraperspektive einen Eindruck davon vermittelt, welcher Gefahr der schießende Beamte sich gegenübersah (sehen musste). In dem Video, welches hier auf X anfangs massiv geteilt wurde, wirkt die Szene ja so, als fahre Good vorbei, weiche dem Beamten regelrecht aus und er schieße ohne Not von der Seite auf die flüchtige Person. Ich finde aber die jetzt aufgetauchten Perspektiven zeichnen ein gänzlich anderes Bild.

Ich finde aber auch, dass diese Kameraperspektive einen Eindruck davon vermittelt, welcher Gefahr der schießende Beamte sich gegenübersah (sehen musste). In dem Video, welches hier auf X anfangs massiv geteilt wurde, wirkt die Szene ja so, als fahre Good vorbei, weiche dem Beamten regelrecht aus und er schieße ohne Not von der Seite auf die flüchtige Person. Ich finde aber die jetzt aufgetauchten Perspektiven zeichnen ein gänzlich anderes Bild.

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Langsam dämmert es auch den Leitmedien, in diesem Fall Giovanni di Lorenzo von der ZEIT, dass sich die Folgen der gescheiterten Migrationspolitik keinem normalen Menschen mehr vermitteln lassen und zu den stärksten Treibern des AfD-Zulaufs gehören. Anlass ist ein grausamer Fall aus Köln, bei dem drei Südosteuropäer einen Rentner zu Tode folterten, seinen Ehering raubten und später nicht abgeschoben wurden. Di Lorenzo hat, selbstredend, Recht, wenn er sagt, dass man ein solches Versagen keinem Menschen mehr vermitteln könne. Nur kommt di Lorenzos Diagnose viel zu spät und fällt noch immer viel zu weich aus. Fälle wie dieser sind keine Einzelfälle, die man betrauern und abhaken könnte. Sie bestimmen die Nachrichtenseiten im Wochentakt. Folgerichtig kennt so gut wie jeder jemanden, der davon betroffen ist und/oder Personen kennt, die betroffen sind. Parallel dazu wird nur ein Bruchteil der Straftäter, Abgelehnten, Integrationsverweigerer, Islamisten und Sozialbetrüger abgeschoben. Parallel dazu kommen Jahr für Jahr weit über hunderttausend neue Antragsteller hinzu. Parallel dazu wird eingebürgert, was das Zeug hält – während über die Frage, wer eigentlich noch einreisen soll und wer nicht, seit einem Jahrzehnt nicht entschieden wird. Parallel dazu verändert sich die Demografie – und deine weißen Kinder sind plötzlich die nahezu einzigen, die im Sportverein Deutsch sprechen. Was di Lorenzo also schildert, ist 2026 das bare Minimum und nur der offensichtlichste Beleg dafür, dass hier etwas ganz grundsätzlich nicht mehr stimmt. Die Kritik müsste aber viel tiefer gehen und die Maßnahmen folglich auch größer ausfallen als die Ausweisung von brutalen Gewaltverbrechern wie denen aus Köln. Nach Jahren und Jahrzehnten (Mia V. in Kandel war 2017) und etlichen Opfern dieser Politik fällt der Groschen nun auch ihm und der ZEIT. Too little, too late, aber immerhin.

Jan A. Karon

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Die Gesprächsführung von Dunja Hayali im Interview mit Alice Weidel war unjournalistisch und zeugte erneut von handwerklichem Versagen. Statt aus Neugier auf den AfD-Parteitag und echten kritischen Nachfragen gespeist zu sein, folgte sie einem ideologischen Fragenkatalog, den eine links ausgerichtete Redaktion vorgegeben hatte – und den Hayali abgesegnet haben muss. Die ersten Fragen zu Wahlprozenten und Wiederwahlergebnissen von Weidel/Chrupalla waren schlicht irrelevant. Danach setzte Hayali zur üblichen »Rechtskeule« an, brachte Sellner, Höcke und Extremismus – und mischte eigene parteiische Wertungen (»Die Zuschreibung des Verfassungsschutzes ist richtig«, »die Opferrolle, gerne ein andermal«, Möller in einer Kontinuität mit Neonazis) mit Suggestivfragen. Das ist nicht nur wenig clever (weil es dem Gesprächspartner nichts entlockt), sondern verhindert von vornherein jedes echte Gespräch. Wichtige und naheliegende Fragen blieben hingegen komplett aus: Wie will die AfD trotz Mainstream-Ablehnung Gestaltungsmacht erlangen? Was plant sie in Ländern wie Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern? Wie steht es um die Ost-West-Konfliktlinien und die Brandmauer-Debatte? Wie will sie neue Wählergruppen erschließen? Stattdessen wirkte das Gespräch wie ein Tribunalversuch, dessen einziges Ziel es war, Weidel in die Defensive zu drängen und ihr Dinge in den Mund zu legen. Hayali würde ein derartiges Interview mit keinem anderen wiedergewählten Parteivorsitzenden führen. Das Ergebnis ist eine so offensichtlich voreingenommene Gesprächsführung, dass sie für kritische Zuschauern kaum Erkenntnis bringt, sondern vor allem Trotz erzeugt. Und: Es ist journalistisch extrem dünn, wie schon mehrfach bei Hayali.

Jan A. Karon

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Habe heute zwei Stunden im Seniorenheim König in Berlin-Nikolassee verbracht und mit Menschen vor Ort gesprochen. Dort zeigte sich eine absolut desolate Situation: Seit vier Tagen harren 84 Bewohner, darunter etliche Palliativpatienten und Senioren mit Pflegegrad 4 und 5 sowie viele demente Menschen, bei 16 Grad Raumtemperatur aus. Zwischenzeitlich lief eine demente Bewohnerin in die Kälte und musste eingefangen werden. Der Strom reicht dabei gerade so, um Kaffee zu kochen und die Räume zu beheizen – und das nur, weil die Leitung selbst einen Generator besorgt hat. Ohne ihn wäre die Lage noch katastrophaler. Man sei seit Samstagmorgen 6:00 Uhr im Dauereinsatz, Tag und Nacht, wurde mir erzählt. Die Mitarbeiter arbeiten mit Taschenlampen um den Hals und schleppen teilweise die Bewohner, da der Fahrstuhl stillsteht. Keine Notrufanlage, kein Licht in den Fluren. Die Menschen saßen mitunter abends bei Kerzenschein am Tisch. Die Belegschaft stemmt derweil das Unmögliche: Elektrische Betten lassen sich nicht verstellen, also müssen Pfleger die Bewohner mittels eigener Kraft verrücken. Ernährungspumpen wurden von Mitarbeitern nach Hause genommen, um sie aufzuladen, und am nächsten Tag wieder mitgebracht. Seit Tagen fährt das Team in die Stadt, um die Wäsche im Waschsalon zu reinigen. Der kleine Generator vom THW, der am Sonntag kam, muss alle zwei Stunden bei Minusgraden im Garten mit Benzin befüllt werden. Zudem wurde mir geschildert, dass die Kommunikation zwischen Feuerwehr, THW und Politik partout nicht funktioniere. Niemand wisse, an welchem Anschlusspunkt des Stromnetzes das Heim sei. Anrufe um Hilfe blieben über mehrere Tage folgenlos, bis dem Heim die Evakuierung drohte. Man habe vier Tage aus eigener Kraft gestemmt, ohne Hilfe zu erfahren, teils mit schlaflosen Nächten. Es fehle Priorisierung, und immer wieder werde das Problem an die nächste Ebene delegiert – ohne dass am Ende etwas passiert. Eigentlich sagte Oberbürgermeister Kai Wegner (CDU), man habe Sorge getragen, dass alle 74 Pflegeheime im betroffenen Gebiet mit Strom versorgt werden. Wegner hat insofern Recht, als dass das Pflegeheim in Nikolassee Strom hatte. Doch dieser wird aus Notgeneratoren gewonnen, reicht gerade so, und die Gesamtsituation ist für alle Beteiligten eine absolute Zumutung. Immerhin kamen heute, nach vier Tagen, Hilfskräfte des THW und sorgten für zumindest etwas Abhilfe. Aber dennoch: absolut erschreckende Zustände, und das bei denjenigen, für die unsere Gesellschaft eigentlich vorrangig Sorge tragen muss.

Jan A. Karon

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Ich bin late to the party, aber komme, immerhin verspätet, zu der Einsicht, dass ihr den VAR nicht genügend hasst und er den Sport zerstört. Kroatien dominiert in der zweiten Halbzeit des Sechzehntelfinales gegen Portugal nach Belieben, gerät in der Nachspielzeit (ungerechterweise) in Rückstand, kämpft sich aber erneut zurück und schießt ein Ausgleichstor, dass das gesamte Stadion in Ekstase versetzt. Jeder »eye check« und jede Video-Wiederholung des Ausgleichtreffers von Gvardiol muss dabei zu der Erkenntnis kommen, dass das Tor regulär ist, weil beim Kopfball von Matanovic de facto kein Kontakt zum Ball bestand und danach der Ball nochmal von einem Portugiesen gespielt wurde. Es meldet sich aber ein Videokeller, der in solch einer generischen Situation, der nicht mal eine eindeutige Fehlentscheidung zu Grunde lag, den Schiedsrichter zum Bildschirm ruft, um dann per Signal-Visualisierung einer transienten Welle zum Schluss zu kommen, dass Matanovic den Ball irgendwie mit Haarspitzen gestreift haben muss – und das Tor aberkannt wird. Als der Schiedsrichter seine Roboter-Entscheidung verkündet, ist das Spiel bereits mehrere Minuten unterbrochen, eine große Traube von Fußballern hat sich um ihn gebildet, um nur entweder euphorisch oder maximal enttäuscht darauf zu reagieren, weil jeder weiß, dass hier eine Technologie über Spielausgang entscheidet (und in diesem Fall sogar besonders verheerend, weil die Entscheidung falsch ist). Ich schwöre: Diese Technik und damit einhergehende Reformen machen Fußball kaputt. Ich habe dafür nur Hass übrig. (via ZDF)

Jan A. Karon

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