
Jan A. Karon
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»BASTARDMODERNE«: https://t.co/Vp03zCFI7q
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Das ist ein wenig lustig: Die Redaktion von »Monitor«/WDR hat sich auf die Suche nach Rechtsextremen im Fußballstadion gemacht (die es sicherlich gibt) und im Beitrag ein Banner von Rot-Weiß Essen skandalisiert, auf dem steht: »Wie einst der Opa – mit dir durch Europa«. Dies wertete die Redaktion unter Berufung auf einen Kronzeugen als Beleg für eine Nähe der Essener Fans zum Nationalsozialismus, weil damit ja die Wehrmacht gemeint sein müsste. Die (sehr viel simplere) Wahrheit: RW Essen hisste das Banner beim Testspiel gegen Hibernian Edinburgh aus Schottland. Die beiden Vereine trafen das letzte Mal in den 50er-Jahren aufeinander, genauer gesagt: in der Champions League in der Saison 1955/1956. Darauf nahmen die Fans Bezug. Zudem gibt es in der Essener Kurve, wenn ich das richtig verstehe, eine kultige Bezugnahme auf »Opa Luscheskowski«, einen fiktiven Fan, der bei jedem Heimspiel besungen wird (»Oh Opa Luscheskowski, wo bist du nur geblieben, du kennst den Rot-Weiss Essen schon seit 1907, du warst bei jedem Spiel, nur einmal warst du krank, Oh Opa Luscheskowski, wir schulden dir noch Dank«).
Jan A. Karon127,110 görüntüleme • 15 gün önce

Die für mich verstörendste Szene dieses recht spröden Miosga-Abends: Die »Feminist Fight Club«-Aktivistin (und angehende Juristin) Theresia Crone fordert als eine Art Fazit der Sendung, dass »Mittäterschaft« bei Männern nicht rein strafrechtlich definiert werden sollte, sondern dann beginnen muss, wenn auf Partys ein starker Drink gemischt oder in der Jungenumkleide ein Witz über sexualisierte Gewalt gemacht wird. Und dass es eine Art Kultur der Ächtung an Universitäten und Schulen für solches Verhalten bräuchte. Hä? Bitte was?
Jan A. Karon480,376 görüntüleme • 2 ay önce

Hier prahlt der grüne Campaigner und »Edelweiß«-Gründer Peter Jelinek (mit zahlreichen grünen Politikern bestens vernetzt) auf der Digitalmesse re:publica damit, Manuel Hagel durch eine gezielte »Rehaugen«-Kampagne als baden-württembergischer Ministerpräsident verhindert zu haben. Diese Ausführungen sind nicht nur verräterisch, weil sie die Zweiklassengesellschaften von Kampagnen (gute Kampagnen, böse Kampagnen) verdeutlichen, sondern auch, weil sie zeigen, dass die Brandmauer-Logik der CDU sie geradezu in eine politische Schizophrenie geführt hat: Lieber koaliert sie am Ende des Tages mit Grünen, die sie gezielt bekämpfen und verhindern, als mit der AfD zusammenzuarbeiten, die ihnen, das nur am Rande, ermöglicht hätte, den Ministerpräsidenten zu stellen.
Jan A. Karon94,909 görüntüleme • 15 gün önce

Am vergangenen Wochenende fand der Deutsche Katholikentag in Würzburg statt. Der Angriff auf einen Gottesdienst in Hanau, bei dem Stahlkugeln zum Einsatz kamen, fand dabei keine Erwähnung. Ohnehin fällt auf, dass sich im Programm des Katholikentags keine einzige Veranstaltung zu Angriffen auf, Bränden und Plünderungen von Kirchen in Europa fand. Es gab keinen Programmpunkt, der die Verfolgung von Christen in Nigeria, Mali, Sudan oder Pakistan thematisierte. Auch das Thema der Christenverfolgung in Syrien unter al-Jolani – Syrer bilden inzwischen eine der größten Einwanderergruppen in Deutschland und hatten al-Jolani vielfach unterstützt – kam nicht zur Sprache. An keiner Stelle wurde thematisiert, dass mancherorts in Deutschland und Europa bereits das Tragen einer Kreuzkette ausreicht, um Menschen zum Feindbild werden zu lassen. Ebenso fehlte das Thema »Islamisierung« vollständig im Programm. Stattdessen fanden sich etliche queere Schwerpunkte wie »Queer in der Klimakrise«,»Bibel als Empowermentbuch für queere Menschen«, »queersensible Pastorale«, »Queere Menschen 1933–1945«, »Queerness als Thema im Religionsunterricht« oder »Hilfe, mein Kind ist queer« im Programm. Daneben gab es den ökumenischen Arbeitskreis »BDSM und Christsein«, die Veranstaltung »Bibel postkolonial gelesen«, die Diskussion »Flucht, Migration, Integration: Ruf nach einer solidarischen Kirche«, das Panel »Glaube, Heimat, Identität? Wie rechte Ideologien christliche Motive vereinnahmen«, das Planspiel »Hetze statt Herz?!« zum Thema Rechtsextremismus sowie das Podium »Was kann man Kindern zuMUTen? In Zeiten von Krieg, Klimawandel und Rechtsextremismus«. Es gab Demokratie-Nachhilfe, Progressive-Pride-Flaggen, Kommunismus-Stände und Sadomaso-Inhalte, kein Scherz. Für mich ist dieses Programm ein Sinnbild der entkernten Kirche mit einfältigem Weltbild: einer Institution, die nicht benennen kann oder will, wie es wirklich um Christen steht; die sich dem Zeitgeist unterwirft; und die nicht einmal bereit ist, über tatsächliche Probleme zu debattieren. Neben der Voreingenommenheit, die in Wirklichkeit unpolitisch ist und einer Unterwerfung unter eine linksprogressive Agenda gleichkommt, war das Programm zudem dramatisch areligiös: Es ging, wenn überhaupt, nur am Rande darum, was die göttliche Botschaft in heutigen Zeiten bedeuten könnte, was Glauben ausmacht und welchen Stellenwert Religion im hochdigitalisierten und globalisierten 21. Jahrhundert einnehmen kann – um mal nur einige Themen zu nennen. Dieser Kommentar von Johanna Vering (die auch für den SWR arbeitet), der am Samstag vor dem ESC in der ARD ausgestrahlt wurde, fasst diesen Eindruck perfekt zusammen. Es geht um das »Feiern, wovon man überzeugt ist«, um Despoten und Populisten (böse), um Vielfalt, Diversität und Flashmobs (gut) sowie um reichlich Pazifistenkitsch, wobei nicht klar ist, was sie überhaupt mit »Frieden« meint. Jeglicher Bezug zu Glauben und Religion fehlt – ebenso wie jede inhaltliche Substanz. Der Katholikentag ist der beste Beleg, weshalb die Institution der Kirche inzwischen als realitätsfern und ideologisch wahrgenommen wird. Die Kirche ist heute nicht konservativ im Sinne von bewahrend, sie ist nicht sinnstiftend und wertevermittelnd. Sie ist vielmehr ein Betätigungsfeld für linke Aktivisten.
Jan A. Karon93,620 görüntüleme • 16 gün önce

Im ZDF läuft heute zur Primetime der Film »Eine bessere Welt« über Hass im Netz gegen eine Wissenschaftlerin, die mit migrantischem Mann liiert ist und als grüne Idealistin beschrieben wird, und die wegen eines Talkshowauftritts zur Zielscheibe von Rechten wird. Im Film spielt Dunja Hayali Dunja Hayali, außerdem hat Kayla Shyx (bekannt aus dem Rammstein/Lindemann-Komplex) eine Rolle, mehrfach wird für HateAid geworben und in beratender Funktion trat Mobilitätsexpertin Katja Diehl auf. 😍
Jan A. Karon415,385 görüntüleme • 2 ay önce

🔴 Aktuelle Situation Berliner Strasse in Zehlendorf: Würde sagen 60 Wagen von Malteser, DRK, ASB, Zivilschutz, Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei bereiten koordinierte Versorgung für Altersheime und Krankenhäuser vor. Stromausfall in Berliner Südwesten wird noch tagelang andauern. Evakuierungen und Notunterkünfte in Turnhallen und Schulen werden vorbereitet, heisst es hier. Diese seien aber wegen Schulferien vielerorts geschlossen und nicht beheizt. Nach wie vor Temperaturen am Gefrierpunkt und immer wieder Netzausfall.
Jan A. Karon822,343 görüntüleme • 5 ay önce

Ich widerspreche der linken Autorin und Ärztin Gilda Sahebi und ihrem Vortrag auf re:publica entschieden: Jahrelang war X ein vornehmlich linkes Medium, in dem vorpolitisch formuliert wurde, was später zur Politik wurde. Der Atomausstieg, die Migrationskrise und selbst die Corona-Pandemie (allesamt mit CDU in der Regierung) waren Phänomene, an denen sich zeigen lässt, wie massiv der Einfluss linker Influencer und Journalisten auf Twitter war – und wie sehr sich Les- und Deutungsweisen durchsetzten, die auf X erstmals formuliert worden waren. Auffällig an dieser früheren Deutungshoheit linker Stimmen (2010 bis etwa 2023) war der Siegeszug der Moral. Großmütter in Altersheimen, Tierarten in Fukushima oder Syrer auf der Balkanroute, so die Erzählungen damals auf Twitter, starben in Echtzeit. Und wenn die Politik dies nicht verhinderte (durch Asyl für alle, Impfpflicht, Masken, Atomausstieg), dann nahm sie bewusst Tote in Kauf. Diese diskursive Schieflage liegt nur wenige Jahre zurück. Es ist kein Zufall, dass sich gerade anhand dieser vorpolitischen Twitter-Debatten erstmals ein massiver Widerspruch zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung zeigte. Die Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung wich massiv von den Takes ab, die auf Twitter viral gingen und die Politik prägten. Aber nicht die Mehrheitsmeinung (oder zumindest punktuell abweichende Stimmen) wurden gehört, sondern linke Kommentatoren, die via Twitter zu Entscheidern vordrangen. Seit einiger Zeit hat sich X tatsächlich gewandelt: Konservative, libertäre, anti-woke und rechte Positionen erhalten nun deutlich mehr Zuspruch. Linke und zentristische Stimmen werden entweder (auch hart) kritisiert oder verlassen die Plattform. Das finde ich schade, und ironischerweise zeigt sich das Phänomen der hermetisch abgeriegelten und geschlossenen Bubbles heute nicht auf X – sondern auf BlueSky. Dort sind alle Guten unter sich. Die Veränderung post-Musk von Twitter bzw. X aber war streng genommen eine Demokratisierung des Diskurses und eine Revolution der freien Rede, weil eine Gegenöffentlichkeit sichtbar wurde, die ihre Weltsicht plausibel und ungeschönt darlegen konnte – ohne Hemmschwellen, die vornehmlich linke Journalisten definieren. Damit erodierte auch die Gatekeeper-Funktion von klassischen Medien. Das hat aber nichts mit institutionalisierter Manipulation oder »affektiver Polarisierung« zu tun, wie Sahebi hier beklagt, sondern stellt ein Gegengewicht zu dem dar, was jahrelang den Diskurs von links zerstört hat.
Jan A. Karon77,116 görüntüleme • 16 gün önce

Völlig dystopisch: Nach dem Stromausfall fährt die Polizei durch das menschenleere, stockfinstere und zugeschneite Berlin-Nikolassee und teilt per Lautsprecher mit, man solle für die Abendstunden batteriebetriebene Leuchten und Taschenlampen bereithalten. So gut wie die ganze Bewohnerschaft hat das Viertel zu dem Zeitpunkt schon verlassen. Szenen wie aus dieser Blackout-Serie, aber real. NIUS
Jan A. Karon651,200 görüntüleme • 5 ay önce

Dass Björn Höcke das ZDF-Interview vor sechs Jahren nach einer Intervention von Lachmann abgebrochen hat, empfand ich als weinerlich und überkandidelt. Man hätte einfach drüberstehen und die Fragen mit einem Lachen quittieren sollen. Dennoch lohnt es sich sehr, dieses Gespräch in Erinnerung zu rufen. Es zeigt exemplarisch, wie Journalisten eine Interviewanfrage zur bevorstehenden Landtagswahl unter fadenscheinigen Vorwänden stellen, ohne offenzulegen, worum es ihnen in Wahrheit geht – nämlich um ein Tribunal. Jede einzelne Frage wird mit Hitler- und NS-Bezügen gespickt. Video-MAZen werden produziert, in denen Parteifreunde »Hitler oder Höcke« spielen müssen. Es gab weder aufrichtiges Interesse an den Standpunkten noch an der Person selbst, geschweige denn eine kritische Nachfrage zur Realisierbarkeit seiner Politik, die sich ja sehr wohl stellt – nur die immer gleiche Nazikeule. Das Gespräch war von Anfang bis Ende in maximalem »bad faith« geführt und diente einzig dem Zweck, Höcke möglichst schlecht dastehen zu lassen. Wenn heute die gesamte Medienschickeria wegen der viereinhalbstündigen Höcke-Erscheinung bei »Ben Ungeskriptet« eine Kernschmelze erlebt, dann liegt das daran, dass sie merkt, wie ihr bisheriges Framing nicht mehr zieht. Es gibt nämliches inzwischen Podcaster und Journalisten, die echtes Interesse durchscheinen lassen, Grundtugend Neugier. Noch gewichtiger jedoch: Die Deutungshoheit von ARD und ZDF zerbricht, weil neuen Medien und Podcaster Reichweiten erzielen, die ÖRR-Formate nur noch dank gerontokratischer Altersstruktur ihres Publikums und Zwangsgebühren erreichen. Die Medienrevolution ist in vollem Gange und darüber legt die hysterische Revolution auf Höckes Interview auf spektakuläre Art und Weise Zeugnis ab.
Jan A. Karon95,394 görüntüleme • 1 ay önce

Habe heute zwei Stunden im Seniorenheim König in Berlin-Nikolassee verbracht und mit Menschen vor Ort gesprochen. Dort zeigte sich eine absolut desolate Situation: Seit vier Tagen harren 84 Bewohner, darunter etliche Palliativpatienten und Senioren mit Pflegegrad 4 und 5 sowie viele demente Menschen, bei 16 Grad Raumtemperatur aus. Zwischenzeitlich lief eine demente Bewohnerin in die Kälte und musste eingefangen werden. Der Strom reicht dabei gerade so, um Kaffee zu kochen und die Räume zu beheizen – und das nur, weil die Leitung selbst einen Generator besorgt hat. Ohne ihn wäre die Lage noch katastrophaler. Man sei seit Samstagmorgen 6:00 Uhr im Dauereinsatz, Tag und Nacht, wurde mir erzählt. Die Mitarbeiter arbeiten mit Taschenlampen um den Hals und schleppen teilweise die Bewohner, da der Fahrstuhl stillsteht. Keine Notrufanlage, kein Licht in den Fluren. Die Menschen saßen mitunter abends bei Kerzenschein am Tisch. Die Belegschaft stemmt derweil das Unmögliche: Elektrische Betten lassen sich nicht verstellen, also müssen Pfleger die Bewohner mittels eigener Kraft verrücken. Ernährungspumpen wurden von Mitarbeitern nach Hause genommen, um sie aufzuladen, und am nächsten Tag wieder mitgebracht. Seit Tagen fährt das Team in die Stadt, um die Wäsche im Waschsalon zu reinigen. Der kleine Generator vom THW, der am Sonntag kam, muss alle zwei Stunden bei Minusgraden im Garten mit Benzin befüllt werden. Zudem wurde mir geschildert, dass die Kommunikation zwischen Feuerwehr, THW und Politik partout nicht funktioniere. Niemand wisse, an welchem Anschlusspunkt des Stromnetzes das Heim sei. Anrufe um Hilfe blieben über mehrere Tage folgenlos, bis dem Heim die Evakuierung drohte. Man habe vier Tage aus eigener Kraft gestemmt, ohne Hilfe zu erfahren, teils mit schlaflosen Nächten. Es fehle Priorisierung, und immer wieder werde das Problem an die nächste Ebene delegiert – ohne dass am Ende etwas passiert. Eigentlich sagte Oberbürgermeister Kai Wegner (CDU), man habe Sorge getragen, dass alle 74 Pflegeheime im betroffenen Gebiet mit Strom versorgt werden. Wegner hat insofern Recht, als dass das Pflegeheim in Nikolassee Strom hatte. Doch dieser wird aus Notgeneratoren gewonnen, reicht gerade so, und die Gesamtsituation ist für alle Beteiligten eine absolute Zumutung. Immerhin kamen heute, nach vier Tagen, Hilfskräfte des THW und sorgten für zumindest etwas Abhilfe. Aber dennoch: absolut erschreckende Zustände, und das bei denjenigen, für die unsere Gesellschaft eigentlich vorrangig Sorge tragen muss.
Jan A. Karon406,750 görüntüleme • 4 ay önce

Die Frage, die ich mir im Zusammenhang mit der neuen Haftbefehl-Doku stelle, ist folgende: Der größte Influencer einer ganzen Generation von muslimischen Jugendlichen ist binnen Monaten zum kokaininduzierten Pflegefall geworden, der von seinem Bruder in ein Heim in der Türkei eingesperrt werden musste, weil er sich die Nasenscheidewand ausgeräuchert hat. Wenn das größte Rolemodel der Generation Allah neben Giga-Stardom buchstäblich alles verkörpert, was schlecht ist – also Junkie wird, körperliches Wrack, abwesender Vater und Ehemann sowie die ganzheitliche Glorifizierung eines kriminellen Lifestyle-Entwurfs –, und ihm zeitgleich Millionen Jugendliche nacheifern, was sagt das über unsere Gesellschaft? Und die nachfolgende Generation?
Jan A. Karon566,434 görüntüleme • 7 ay önce

🔴 In Hamburg kassiert die afghanische Familie B. mit fünf Kindern 6.700 Euro Bürgergeld monatlich . Zeitgleich arbeitet das Familienoberhaupt in einem florierenden Supermarkt, der Lebensmittel aus dem Orient verkauft. Der Sohn flext mir schnellen Autos, dicken Uhren und Pferdeausflügen auf Social Media. Ohnehin fällt auf: Die Bürgergeldempfänger leben in einer abgeschotteten Großfamilien-Community, sprechen nach Jahren kein Deutsch. Und: Die Rolle von »fördern und wohnen«, einer stadteigenen Gesellschaft, wirft Fragen auf: Diese kassiert 5.100 Euro im Monat für die Unterbringung der Migranten in provisorischen Modulcontainerwohnungen. Verdient hier über Umwege die Asylindustrie? Recherche mit Björn Harms.
Jan A. Karon742,496 görüntüleme • 10 ay önce

Am Ende einer völlig irrwitzigen Bundestagsdebatte über die »Correctiv«-Recherche schoss der SPD-Politiker Martin Rabanus heute den Vogel ab: Den Journalisten von »Correctiv« – an denen inzwischen nicht nur NIUS und »Cicero«, sondern auch »Übermedien«, die »Zeit«, die »Süddeutsche Zeitung« und die »FAZ« harsche Kritik geübt haben – attestierte er, völlig sauber gearbeitet zu haben. Eine Finanzierung von »Correctiv« durch Bundesgelder verneinte er kurzerhand mit dem Taschenspielertrick, dass schließlich keine Recherchen finanziert würden. Die Berufung auf »Correctiv« nannte er die »einzige richtige Konsequenz« aus der Berichterstattung. Zum Schluss rückte er das Treffen von Potsdam erneut in die Nähe der Wannseekonferenz und bezeichnete die AfD als »Täter«. Jeder Satz ein Unfall.
Jan A. Karon97,499 görüntüleme • 1 ay önce

Was der ÖRR inzwischen zur Prime Time präsentiert, ist vollkommen offen zur Schau getragene, kontrafaktische, sehr cringe und (wenn man ehrlich ist) auch komplett kranke Gehirnwäsche gegen heterogeschlechtliche Beziehungen und Eheschließungen. (via Critical Cat |)
Jan A. Karon182,584 görüntüleme • 2 ay önce

Am Pohlsee in Wannsee sind wegen des Stromausfalls ganze Keller mit Abwasser übergelaufen, mehrere Häuser betroffen, bei einigen Bewohnern stand das Wasser 14 Zentimeter hoch. Ursächlich: eine defekte Hebeanlage (die Häuser liegen am See und die Abwasser müssen nach oben gepumpt werden). Gestern und heute lief das Wasser dann aus den Toiletten in die Keller. Eine Frau berichtet mir von Teppichen und Büchern, die gänzlich zerstört wurden. Viel schlimmer aber noch: Die ganzen Häuser riechen nach Scheißhaus, teilweise schwimmen Exkremente rum. Folglich müssen die ohnehin ausgekühlten Häuser gelüftet werden, weil es bestialisch stinkt. Interessanterweise wurde der THW zur Hilfe gerufen, musste aber wieder abreisen, weil er ohne Strom nicht abpumpen kann. Jetzt machen es zwei Perser mittels Aggregator, die ganz nebenbei auch Wertschätzung … für die gefluteten Teppiche haben
Jan A. Karon303,990 görüntüleme • 5 ay önce

Absolut gruselige Situation an den Lahnwiesen nahe der Stadtwerke. 15 Polizisten müssen seit einer Stunde 3 AfD-Politiker schützen, die eingekesselt sind und nicht rauskommen. Es regnet inzwischen. Hunderte vermummte Antifas außenrum. Die Eingekesselten werden dauernd geschmäht, mit Bonbons beworfen (!), dauernd ertönen linksradikale Chöre. Mobmentalität. #gi2911
Jan A. Karon366,823 görüntüleme • 6 ay önce

Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Diese Frau arbeitet im Flüchtlingslager in Friedland, das vor gerade einmal einem Monat für bundesweite Schlagzeilen sorgte, weil dort der notorisch aggressive und polizeibekannte Iraker Muhammad A. lebte, der die 16-jährige Ukrainerin Liana K. im Alkoholrausch vor den Zug gestoßen haben soll. Was macht man also in der Position der Flüchtlingshilfe? Man geht zur ARD, berichtet von »traurigen Kinderaugen«, »Spaltung«, »Menschen«, »miteinander reden« und ruft dem Publikum zu: »Kommt gerne mal in das Lager!«. Das ist leider pathologisch. #die100
Jan A. Karon293,117 görüntüleme • 5 ay önce

In der Machnower Straße am S-Bahnhof Zehlendorf hat jeder Laden wegen des Stromausfalls geschlossen. Bis auf: »Abschnitt 37«, einen Barbershop, der von vier Türken aus Kreuzberg geführt wird. Habe mir einmal Seiten auf null rasieren lassen und über den Blackout, den Zustand Berlins, die deutsche Mentalität und die Zukunft des Landes gesprochen. Bauchgefühl: Die migrantische Arbeiterschaft hat deutlich mehr Realitätssinn und Durchblick als das Friedrichshainer Almanien. Ganzes Interview morgen NIUS.
Jan A. Karon222,137 görüntüleme • 4 ay önce

»Für mich ist, ungeachtet von den ganzen Rechtsbrüchen, die im Zusammenhang mit Dublin, mit Asyl, mit den Rückführungen, mit dem Aufenthaltsstatus stehen, nicht logisch erklärbar, sondern irre, dass man 3,5 Millionen Menschen – vorwiegend junge Männer aus Irak, Syrien, Afghanistan, teilweise afrikanischen Ländern, teilweise dem Balkan –über Grenzen hinweg, 17, 18, 19 Länder überquerend, dreieinhalb Tausend Kilometer Luftlinie entfernt … in Deutschland ansiedelt. Es ist für mich logisch nicht erklärbar, warum ein Staat in Zentraleuropa, die Bundesrepublik Deutschland, diese Ansiedlungspolitik betreibt. Also aus einer ganz logischen Perspektive schon nicht.« Habe mit Jasmin Kosubek über mein Buch »Bastardmoderne«, sich verändernde Stadtbilder, Heimatverlust, Remigration, den Somalia-Shitstorm, Pornokultur und vieles mehr gesprochen.
Jan A. Karon56,339 görüntüleme • 1 ay önce