🇩🇪💙💛 Regina Laska's banner
🇩🇪💙💛 Regina Laska's profile picture

🇩🇪💙💛 Regina Laska

@Sunnymica • 23,533 subscribers

Veröffentlicht u.a. bei FOCUS+ No Welcome DM, PLEASE 🙏

Shorts

Ein frisch geduschter Mann im weißen Oberhemd im Copy-Shop. Die Haare noch feucht und auffällig frisch geschnitten. Kennt man von ihm so gar nicht. Da hat wohl jemand Großes vor. 🥳 Was macht er da – und was hat das mit Sachsen-Anhalt zu tun? Kenner der Szene haben längst erkannt, wer das da ist. Unser Henry 🦩 🇩🇪🇪🇺🇺🇦, über die Grenzen Deutschlands weithin bekannt als der Mann mit der ukrainischen Fahne vor dem Russischen Haus. Nun nimmt er offenbar etwas anderes ins Visier: Sachsen-Anhalt. Wer den Pausenknopf bemüht, kann schon entziffern, was da gerade gedruckt wird: „Was qualifiziert den Mann?“ Aha. Bleibt dran an unserer neuen Reihe „Henry in Sachsen-Anhalt“. Nur ganz stimmt der Titel noch nicht ganz. Denn Henry ist nicht allein.

Ein frisch geduschter Mann im weißen Oberhemd im Copy-Shop. Die Haare noch feucht und auffällig frisch geschnitten. Kennt man von ihm so gar nicht. Da hat wohl jemand Großes vor. 🥳 Was macht er da – und was hat das mit Sachsen-Anhalt zu tun? Kenner der Szene haben längst erkannt, wer das da ist. Unser Henry 🦩 🇩🇪🇪🇺🇺🇦, über die Grenzen Deutschlands weithin bekannt als der Mann mit der ukrainischen Fahne vor dem Russischen Haus. Nun nimmt er offenbar etwas anderes ins Visier: Sachsen-Anhalt. Wer den Pausenknopf bemüht, kann schon entziffern, was da gerade gedruckt wird: „Was qualifiziert den Mann?“ Aha. Bleibt dran an unserer neuen Reihe „Henry in Sachsen-Anhalt“. Nur ganz stimmt der Titel noch nicht ganz. Denn Henry ist nicht allein.

33,255 次观看

Es hätte heute alles so schön werden können. Henry mit der EU-Fahne mitten auf der nassen Friedrichstraße, die Bühne dahinter, die Absperrungen links – es hätte tatsächlich einfach ein sehr guter, symbolischer Abschluss werden können. Ein nasser Berliner Nachmittag, eine EU-Fahne, ein bisschen Abschiedsstimmung vor dem Russischen Haus. Stattdessen endete der Tag erst einmal mit Polizeigewahrsam. Mehr gleich. #RussischesHaus #Berlin #PolizeiBerlin #Ukraine #StandWithUkraine

Es hätte heute alles so schön werden können. Henry mit der EU-Fahne mitten auf der nassen Friedrichstraße, die Bühne dahinter, die Absperrungen links – es hätte tatsächlich einfach ein sehr guter, symbolischer Abschluss werden können. Ein nasser Berliner Nachmittag, eine EU-Fahne, ein bisschen Abschiedsstimmung vor dem Russischen Haus. Stattdessen endete der Tag erst einmal mit Polizeigewahrsam. Mehr gleich. #RussischesHaus #Berlin #PolizeiBerlin #Ukraine #StandWithUkraine

13,728 次观看

Videos

Sunnymica's profile picture

Die Eskalation vorm Russischen Haus: Erst einmal: Annette, Henrys Lebensgefährtin, ist im Krankenhaus. Das ist das Video, das erzählt, wie es dazu kam. Das ist kein Foto, geschossen aus einem ungünstigen Winkel, im falschen Moment. Nicht die Erinnerung eines Beteiligten. Nicht irgendeine nachträgliche Interpretation. Es ist die Szene, das Video. Auch wenn nicht alle bis aufs Letzte dadurch nachvollziehbar ist. Es zeigt die Minuten unmittelbar vor der zweiten Eskalation am Russischen Haus. Die gewaltsame. Die eintrat, nachdem hier Menschen glücklich und harmonisch zusammen angestoßen hatten. Und es beginnt nicht mit Aggression. Es beginnt mit Aufbruch. Mehrfach hört man aus der Gruppe: „Wir müssen zum Zug.“ „Wir gehen.“ „Wir geeeehen.“ Jemand verabschiedet sich sogar mit: „Auf Wiedersehen. Es war sehr schön.“ Henry steht noch da, prostet jemandem zu, redet kurz mit Beamten. Dann geht er los. Vom Russischen Haus weg. Die ganze Gruppe will weg. Das ist hörbar. Das ist sichtbar. Das ist keine nachträgliche Behauptung. Henry spricht noch einmal mit Polizeibeamten. Er nimmt sein Schild ab. Annette steht mehrere Meter entfernt und ruft weiter: „Henry, wir müssen zum Zug.“ Dann kippt die Situation. Man hört vermutlich Henry: „Nein, Stopp!“ Annette reagiert: „Hey, das ist mein Partner. Sag mal.“ Sekunden später fällt sie. Die Kamera fällt mit. Schreie. Dann hört man Annette: „Boah, meine Hand.“ Jemand sagt: „Du hast die Hand verstaucht.“ Annette: „Oder gebrochen.“ Kurz darauf sagt ein Beamter zu ihr: „Sie haben mich gerade geschlagen.“ Annette widerspricht sofort: „Ich hab Sie nicht geschlagen!“ Und aus dem Hintergrund ruft eine weitere Frauenstimme: „Sie hat Sie nicht geschlagen!“ Später fragt jemand aus der Gruppe: „Warum seid ihr so aggro drauf?“ Ein anderer: „Hier ist kein Fußballspiel. Ihr könnt mit uns auch normal agieren und nicht irgendwie mit so einer Knüppel-Taktik.“ Und inzwischen liegt uns zusätzlich ein ausführliches Gedächtnisprotokoll des Augenzeugen Gerald K. vor. Auch er schildert: Die Gruppe sei von der Polizei aufgefordert worden, den Platz zu verlassen. Sie habe dieser Aufforderung Folge geleistet. Die Menschen seien lediglich in unterschiedliche Richtungen losgegangen. Dann habe sich die Situation innerhalb weniger Sekunden zugespitzt. Kunzmann beschreibt, wie Annette auf Henry zuging, sinngemäß sagte: „Mensch, Henry, jetzt komm doch.“ Sie habe die Arme nach ihm ausgestreckt. Dann habe ein Beamter laut „Weg!“ gerufen und sie so geschubst, dass sie rückwärts auf den Bürgersteig fiel. Kunzmann sagt ausdrücklich: Er habe keinen Angriff Annettes auf einen Polizeibeamten beobachtet. Seine Bewertung: „Die Situation ist aus meiner Sicht vollkommen unnötig eskaliert.“ Und genau deshalb veröffentliche ich dieses Video jetzt vollständig. Denn hier geht es längst nicht mehr um die Frage, ob man irgendeinen Satz missverstanden hat. Hier geht es um eine ganz einfache Frage: Warum eskaliert eine polizeiliche Maßnahme gegen eine Gruppe, die bereits hörbar und sichtbar dabei ist zu gehen? Warum endet eine Szene, die mit „Wir müssen zum Zug“ beginnt, wenige Sekunden später mit einer Frau am Boden? Warum wird aus einer kleinen Gruppe mit Sektgläsern, die sich verabschiedet, plötzlich ein Polizeieinsatz mit körperlichem Zwang? Und warum wird anschließend ausgerechnet gegen diese Frau der Vorwurf erhoben, sie habe einen Beamten geschlagen? Das alles muss aufgeklärt werden. Und diesmal gibt es dafür nicht nur Erinnerungen. Es gibt Video. Es gibt Fotos. Es gibt mehrere Perspektiven. Es gibt Zeugen. Ich werde auch die weiteren Aufnahmen veröffentlichen. Denn diese Geschichte ist noch lange nicht zu Ende. Unten weitere Aufnahmen von diesem Abend. ⬇️

🇩🇪💙💛 Regina Laska

199,240 次观看 • 1 个月前

Sunnymica's profile picture

Die Polizei hat gestern in Berlin Gewalt gegen Henry 🦩 🇩🇪🇪🇺🇺🇦 und seine Lebensgefährtin Annette K. angewandt. Annette hat einen gestauchten Trümmerbruch erlitten, nachdem ein Beamter sie zu Boden gebracht hatte. Ja, Polizisten müssen manchmal robust eingreifen. Dafür sind sie da. Im Video sehen wir aber keine Gefahrensituation, die für den Betrachter solch ein Eingreifen rechtfertigen könnte. Henry und andere Ukraine-Unterstützer hatten vor dem Russischen Haus in Berlin mit Sekt angestoßen. Sie wollten gerade gehen. Es war ein Polizist, der ihn am Arm packte und aufhielt. Das ist die Schlüsselszene dieses Abends. Und jetzt haben wir das Geschehen aus mehreren Perspektiven, da mehrere Umstehende die Situation gefilmt haben. Was wir sehen: Henry prostet noch einmal Richtung Russisches Haus. Dann dreht er sich um und geht zu den anderen zurück. Also: weg vom Haus. Ein Beamter greift ihn am Arm und hält ihn fest. Dann sagt er: „Sie bleiben jetzt hier. Sie haben sich entschieden hierzubleiben, also geben Sie mir jetzt Ihren Ausweis.“ Nur: Das Video zeigt unmittelbar davor das Gegenteil. Henry war im Begriff zu gehen, er ging vom Russischen Haus weg. Er widersetzt sich auch nicht der Ausweiskontrolle. Er sagt: „Ja, mach ich.“ Dann nimmt er sein Plakat vom Hals. Gibt Champagnerflasche und Glas aus der Hand. Und sagt: „Fassen Sie mich nicht an. Ich gebe Ihnen meinen Ausweis und dann ist gut.“ Dann kommt Annette hinzu. Man erkennt ihre Jacke am Ärmel. Henry ruft ihr zu: „Nein, Stopp!“ Der Beamte, der zuvor schon Henry festgehalten hatte, greift nach Annette. Dann geht es sehr schnell. Zehntelsekunden später liegt sie am Boden. Erst danach ruft Henry, besorgt, seine Freundin auf dem Boden liegen sehend: „Was soll das?“ Und bewegt sich in ihre Richtung. Da greifen ihn zwei Beamte. Sie zerren ihn mehrere Meter weg. Bis an die Wand. Dort prallt er auf. Dort geht Henry zu Boden. Henry ruft: „Filmt das mal. Filmt das mal.“ Umschnitt. Annette liegt am Boden. Ein Mann aus der Gruppe hilft ihr hoch. Sie klagt sofort über ihre Hand. Später sagt sie mehrfach zu einem Beamten: „Ich hab Sie nicht geschlagen!“ Und eine weitere Stimme aus der Gruppe bestätigt: „Sie hat Sie nicht geschlagen!“ Danach wird Annette zur Seite geführt und nach ihrem Ausweis gefragt. Sie sagt, der liege im Auto. Zu diesem Zeitpunkt sagt sie bereits: „Meine Hand ist scheinbar gebrochen.“ Später muss sie, begleitet von Beamten und unter Schmerzen, den Ausweis aus dem Auto holen. Dann kommt der Mannschaftswagen. Ich habe das Video länger laufen lassen, um auch die Stimmen der Umstehenden einzufangen. Denn diese Nacht war für alle lang, für Annette dazu schmerzhaft. Das Entscheidende aber bleibt der Anfang. Der Beamte sagt zu Henry: „Sie haben sich entschieden hierzubleiben.“ Und das Video zeigt: Henry geht gerade weg. Genau dieser Widerspruch muss jetzt erklärt werden. Warum wird ein Mann festgehalten, der sichtbar im Begriff ist zu gehen? Warum wirft ein Beamter Annette vor: „Sie haben mich geschlagen“, obwohl in den vorliegenden Aufnahmen kein Schlag Annettes gegen ihn zu erkennen ist? Und warum beginnt all das mit einem Satz, den das Video selbst widerlegt? „Sie haben sich entschieden hierzubleiben.“ Nein. Er ging. Und dann wurde er festgehalten. Der Satz stimmt trotzdem. Nur nicht für Henry. Er stimmt für die sanktionierte Staatsagentur hinter der Glasfassade. Die hat sich seit 2011 entschieden hierzubleiben, und in all den Tagen, die seither vergangen sind und auch in dieser Nacht hat sie niemand am Arm gepackt. Am Arm gepackt werden seit Jahren die anderen. Lars Wienand von t-online hat die Polizeieinsätze gegen Ukraine-Unterstützer vor dem Russischen Haus dokumentiert: 92 Ermittlungsvorgänge. Bislang keine Verurteilung. Dafür Freisprüche, zurückgenommene Strafbefehle und sogar das Eingeständnis einer rechtswidrigen Festnahme samt erkennungsdienstlicher Behandlung. Die Bundesregierung will das Russische Haus schließen. Und währenddessen endet ein neuer Einsatz der Berliner Polizei gegen seine Gegner mit einer Frau im Krankenhaus und einem gestauchten Trümmerbruch. Sie wollte einfach mit ihrem Partner nach Hause fahren, doch sie musste ins Krankenhaus. #RussischesHaus #Berlin #PolizeiBerlin #StandWithUkraine

🇩🇪💙💛 Regina Laska

182,235 次观看 • 1 个月前

Sunnymica's profile picture

Henry ist genervt. „Leute, ein für allemal: Ich stehe hier mit der Deutschlandfahne. Ich bin kein AfDler!“ Denn das passiert ihm in Salzwedel inzwischen ständig: Menschen sehen die Fahne – und halten Henry und Michael automatisch für AfD-Leute. Henry findet: So geht das nicht. Die Deutschlandfahne gehört nicht der AfD. Die Nationalhymne auch nicht. Das sind Symbole dieses Landes – und damit Symbole für uns alle. Also richtet er gleich noch einen Appell an die anderen Parteien: Zeigt die Fahne selbst. Insbesondere an Grünen-Chef Felix Felix Banaszak hat Henry einen praktischen Vorschlag: Der tourt derzeit mit seinem „Taxi Banaszak“ durch den Osten. Henrys Idee: Pack die Deutschlandfahne aufs Taxi. 🇩🇪 Warum sollte man auch einer Partei die nationalen Symbole überlassen, nur weil sie sie besonders demonstrativ benutzt? Also, liebe CDU Sachsen-Anhalt, SPD Sachsen-Anhalt, Die Linke Sachsen-Anhalt, GRÜNE Sachsen-Anhalt, FDP-Fraktion Sachsen-Anhalt und alle anderen demokratischen Parteien: Raus mit euch auf die Straßen und Plätze, schnappt euch die Deutschlandfahne und zeigt, dass dieses Land nicht einer Partei gehört. Auch wir lieben es. Es gibt nicht eine demokratische Partei in Deutschland, die dieses Land nicht lieben würde! Man darf Deutschland aber verdammt nochmal mögen und auch stolz darauf sein, ohne sich in dunkle Zeiten zurückzusehnen. 🇩🇪 #HenryMichaelWahlreise #SchauHinWenDuWaehlst #SachsenAnhalt

🇩🇪💙💛 Regina Laska

115,991 次观看 • 2 个月前

Sunnymica's profile picture

Unfassbar! Henry wird der Eintritt verwehrt - zur Gefahrenabwehr! Henry versucht in Zivilklamotten als Berliner Bürger an der Gedenkveranstaltung in Treptow teilzunehmen. Wird abgewiesen. Begründung des Beamten: Henry sei „letztes Jahr negativ aufgefallen“. Henry: „Was heißt negativ?“ Beamter: „Störend.“ Henry: „Wie habe ich gestört?“ Beamter: „Ich kann mich nicht mehr erinnern.“ Aber, sagt der Beamte, „ich weiß ja trotzdem, wer Sie sind.“ Henry verlangt das Polizeikärtchen, kündigt eine Dienstaufsichtsbeschwerde an. Der Beamte beruft sich auf „Gefahrenabwehr“. Auf Henrys Frage, welche Gefahr er konkret darstelle: „Sie sind keine Gefahr an sich, aber es gibt Anhaltspunkte.“ Welche Anhaltspunkte? „Sie haben sich der Ukraine zugehörig gezeigt, das ist ja auch in Ordnung.“ Aha. Während russische Delegierte ungehindert vorbeispazieren, hält die Berliner Polizei deutsche Bürger ab, weil sie sich vor einem Jahr „der Ukraine zugehörig gezeigt“ haben. Das ist die Bilanz dieses Vormittags in einem einzigen Gespräch. Verantwortlich für die Entscheidung laut Henrys Recherche: Kriminaldirektor Wenzke, Abschnitte 27/28. Dienstaufsichtsbeschwerde folgt. Woanders wurden heute Georgsbänder aus der großen Tasche verteilt. Eine Reichsbürger-Initiative durfte ihren Stand aufbauen. Aber ein deutscher Bürger mit ukrainischer Fahne wird vom Gelände verwiesen. Das Bild der Berliner Polizei am 9. Mai 2026 ist in dieser einen Entscheidung komplett. Wir bleiben dran. Und wir nennen Namen. 💙💛#GedenkenstattPropaganda #wirsindmehr #B0509 🇺🇦

💙💛 Regina Laska

59,464 次观看 • 5 个月前

Sunnymica's profile picture

Gestern dachten wir noch, die Geschichte mit dem deutsch-russischen Verein sei kurios genug. War sie nicht. 😏 Inzwischen wissen wir: Die Sache ist bei der Polizei gelandet. Gestern kamen nämlich noch Beamte zu Henry 🦩 🇩🇪🇪🇺🇺🇦 und Michael und führten mit Henry eine Gefährderansprache. ☝️☝️☝️ Nach Henrys Schilderung erklärten sie ihm, das sei Routine und nichts Dramatisches. Gleichzeitig wussten sie bereits von einer Anzeige. Darin wird Henry, so wie er es mir geschildert hat, unter anderem Volksverhetzung und das Filmen von Kindern vorgeworfen. Außerdem stehe weiterhin der Vorwurf einer „rassistischen Beleidigung“ im Raum, der zuvor telefonisch gegenüber Michaels Kanzlei erhoben worden war. Und spätestens da wird die Sache interessant. Denn genau solche Vorwürfe kennt Henry nach eigener Aussage bereits aus dem Umfeld seiner Proteste vor dem Russischen Haus in Berlin. Volksverhetzung, Bedrohung von Kindern und rassistische Beleidigung gehören nach Henrys Schilderung inzwischen zum Standardrepertoire der Anzeigen, die er sich vor dem Russischen Haus einfängt. Die angebliche Bedrohung von Kindern war sogar bereits Thema einer Russisches-Haus-Folge des russischen Senders RT. Ja, unser Henry hat eine gewissen Prominenz! Wer sich das Video unten anschaut, sieht, dass dort keine Kinder zu sehen sind und Henry auch nicht wie ein Berserker auf den Laden losgeht. Was danach passierte, sehen wir natürlich nicht. Da vertraue ich persönlich der Schilderung Henrys und Michaels. Und Michael ist als Rechtsanwalt auch immerhin ein Organ der Rechtspflege! ☝️ Der Ausgangspunkt der ganzen Geschichte ist jedenfalls geradezu grotesk unspektakulär. Und genau deshalb stellt sich jetzt die eigentliche Frage: Wie kommt man von diesem Video zu einer Anzeige wegen Volksverhetzung und angeblichen Filmens von Kindern? Schaut es euch selbst an. Karin, die regelmäßig mit Henry vor dem Russischen Haus steht, sagt ebenfalls: Die Formulierungen kämen ihr auffällig bekannt vor. Henry vermutet deshalb inzwischen selbst, dass es möglicherweise einen Austausch zwischen dem Magdeburger Verein und dem Russischen Haus gegeben haben könnte. Belegt ist das nicht. Was allerdings belegt ist: Inturia e. V. nennt in einer eigenen Selbstdarstellung eine Zusammenarbeit mit dem Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin. Dort ist sogar von einer geplanten Niederlassung des Russischen Hauses in Magdeburg die Rede.

🇩🇪💙💛 Regina Laska

17,838 次观看 • 1 个月前

Sunnymica's profile picture

Update aus dem Tiergarten, und es wird besser. Beziehungsweise schlimmer. Henry 🦩 steht mit seiner NATO-Fahne vor dem Ehrenmal. Ein Mann kommt, reißt an seiner Fahne. Henry brüllt, was man brüllt, wenn jemand handgreiflich wird: „Fassen Sie mich nicht an! Fassen Sie mich nicht an!“ Vorher hatte der Mann schon mehrfach gefordert, Henry möge zur Seite gehen, er wolle den Kranz fotografieren. Ohne NATO-Fahne, versteht sich. Dann kommt die Polizei. Und jetzt halten wir kurz die Luft an, denn man könnte denken, sie spricht jetzt den Mann an, der zugegriffen hat. Tut sie aber nicht. Sie spricht Henry an. Den Angegriffenen. Und der Mann erklärt den Beamten sinngemäß: Der Mann habe an der lediglich ein Foto von einem Kranz machen wollen, ohne NATO-Fahne. Lasst das einen Moment sacken. Der Übergriffige outet sich als Vertreter der Linksfraktion. Genau jener Linksfraktion, die heute morgen einen Kranz mit der Aufschrift „Dank Euch, Befreier gegen Krieg und Faschismus“ niedergelegt hat. Was offenbar nicht gemeint ist: der heutige Krieg gegen die heutige Ukraine. Und was offenbar auch nicht zum Selbstbild passt: dass dieser Krieg ohne die NATO ein anderes Gesicht hätte. Also reißt man eben an der Fahne dessen, der sie hochhält. Vor laufender Kamera. Am Tag der Befreiung. Aktenkundig ist das alles übrigens. Der zuständige Beamte trägt die Dienstnummer BE B1113. #GedenkenstattPropaganda #wirsindmehr #B0509 🇺🇦

💙💛 Regina Laska

31,563 次观看 • 5 个月前

Sunnymica's profile picture

Samstagmittag in Salzwedel. Zweiter Tag. 🥳 Der Tag ist noch nicht halb um, und schon zieht Henry ein erstes ernüchtertes Zwischenfazit. Erstens: Es ist deutlich weniger los, als die beiden erwartet hatten. Zweitens: Die Deutschlandfahne funktioniert offenbar fast schon als politisches Etikett. Manche Passanten halten Henry und Michael sofort für AfD-Leute. AfD-Wähler sagen: Bei mir braucht ihr euch keine Mühe zu geben. Andere machen lieber gleich einen großen Bogen um die beiden, weil sie annehmen, Henry und Michael wären von der AfD. Ups. Und dann wird es interessant: Über Arbeit, Ausbildung und Lebensläufe kommen die beiden mit den Leuten durchaus ins Gespräch. Viele erzählen bereitwillig von sich. Schwieriger wird es, sobald Henry fragt, wie gut sie eigentlich den AfD-Direktkandidaten ihres eigenen Wahlkreises kennen. Sein Eindruck: Viele überzeugte AfD-Wähler kennen ihn kaum. Wenn Henry dann auf die berufliche Biografie verweist, kommt häufig: „Bei den Grünen und den anderen ist das doch genauso.“ Henry hält dagegen: Genau das hätten sie geprüft. Ausbildung, Berufserfahrung, Lebensläufe. Und trotzdem endet manches Gespräch bei: „Ich wähle trotzdem AfD.“ Henry nennt das im Video „schon etwas ernüchternd“. Aber genau deshalb ist die Reise interessant. Denn gerade zeigt sich ziemlich deutlich: Menschen können einem Argument folgen, einzelne Punkte sogar einräumen – und ihre politische Entscheidung trotzdem überhaupt nicht verändern. „Aber ja“, sagt Henry am Ende. „So ist der Job hier.“ #HenryMichaelWahlreise #SchauHinWenDuWaehlst #SachsenAnhalt #KaiserOhneKleider

🇩🇪💙💛 Regina Laska

14,139 次观看 • 2 个月前

Sunnymica's profile picture

Wie schön! Nun auch bei der ARD ein eigenes Stück zum Russischen Haus. Ein erstaunlich dichter Beitrag über drei Minuten – und deutlich härter als manches Printstück. Das freut. Weniger erbaulich ist, dass AfD und Auswärtiges Amt mit ihren Aussagen erstaunlich nah beieinanderliegen: bloß nicht schließen. In der Tagesschau wird Markus Frohnmaier mit den Worten zitiert: „Null Toleranz gegenüber ausländischer Spionage. Zugleich darf Deutschland gerade in einer Phase tiefgreifender politischer Spannungen kulturelle und gesellschaftliche Gesprächskanäle zu Russland nicht leichtfertig und ohne klare Beweisgrundlage kappen.“ Das Auswärtige Amt argumentiert zwar etwas anders und verweist auf Verträge, das Goethe-Institut, die „Gesamtbetrachtung“ und fortlaufende Prüfungen. Das Ergebnis ist bislang dasselbe: Das Russische Haus bleibt offen. Sicher, wer will schon leichtfertig und ohne klare Beweisgrundlage handeln. Nur warum kommt das französische Innenministerium zu einer derart klaren Einschätzung – während deutsche Behörden am Ort des Geschehens weiter „prüfen“? Spätestens seit dem vollumfänglichen Krieg Russlands gegen die Ukraine und den ständigen Drohungen gegen Unterstützer der Ukraine sollten solche Prüfungen nicht so lange dauern, dass russische Geheimdienste in unserer Hauptstadt, wie es die Franzosen sehen, in besagtem Haus freie Hand haben könnten. Wozu solche Strukturen im schlimmsten Fall dienen können, zeigen die aktuellen Ermittlungen zu mutmaßlich russischen Sabotage- und Agentenaktivitäten – möglicherweise bis hin zum versuchten Anschlag mit einer Semtex-Drohne am Leipziger Flughafen. Es mag Zweifel geben. Aber für die Beendigung des Tätigkeitsabkommens braucht es keinen rechtskräftig verurteilten russischen Agenten, der in Handschellen aus dem Russischen Haus geführt wird. Es gibt eine reguläre Beendigungsmöglichkeit, eine konkrete Frist und eine politische Entscheidung. Das französische Innenministerium bewertet das Haus als Tarnung russischer Geheimdienste. Rossotrudnitschestwo steht auf der EU-Sanktionsliste. Deutsche Sicherheitsbehörden haben mögliche Einfluss- und Desinformationsaktivitäten im Blick. Und trotzdem lautet die praktische Linie aus zwei angeblich durch eine Brandmauer voneinander getrennten politischen Ecken: Erst mal offenlassen. Noch 105 Tage bis zum 6. Dezember.☝️

🇩🇪💙💛 Regina Laska

11,534 次观看 • 2 个月前