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Ein frisch geduschter Mann im weißen Oberhemd im Copy-Shop. Die Haare noch feucht und auffällig frisch geschnitten. Kennt man von ihm so gar nicht. Da hat wohl jemand Großes vor. 🥳 Was macht er da – und was hat das mit Sachsen-Anhalt zu tun? Kenner der Szene haben längst erkannt, wer das da ist. Unser Henry 🦩 🇩🇪🇪🇺🇺🇦, über die Grenzen Deutschlands weithin bekannt als der Mann mit der ukrainischen Fahne vor dem Russischen Haus. Nun nimmt er offenbar etwas anderes ins Visier: Sachsen-Anhalt. Wer den Pausenknopf bemüht, kann schon entziffern, was da gerade gedruckt wird: „Was qualifiziert den Mann?“ Aha. Bleibt dran an unserer neuen Reihe „Henry in Sachsen-Anhalt“. Nur ganz stimmt der Titel noch nicht ganz. Denn Henry ist nicht allein.

Ein frisch geduschter Mann im weißen Oberhemd im Copy-Shop. Die Haare noch feucht und auffällig frisch geschnitten. Kennt man von ihm so gar nicht. Da hat wohl jemand Großes vor. 🥳 Was macht er da – und was hat das mit Sachsen-Anhalt zu tun? Kenner der Szene haben längst erkannt, wer das da ist. Unser Henry 🦩 🇩🇪🇪🇺🇺🇦, über die Grenzen Deutschlands weithin bekannt als der Mann mit der ukrainischen Fahne vor dem Russischen Haus. Nun nimmt er offenbar etwas anderes ins Visier: Sachsen-Anhalt. Wer den Pausenknopf bemüht, kann schon entziffern, was da gerade gedruckt wird: „Was qualifiziert den Mann?“ Aha. Bleibt dran an unserer neuen Reihe „Henry in Sachsen-Anhalt“. Nur ganz stimmt der Titel noch nicht ganz. Denn Henry ist nicht allein.

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Henry ist genervt. „Leute, ein für allemal: Ich stehe hier mit der Deutschlandfahne. Ich bin kein AfDler!“ Denn das passiert ihm in Salzwedel inzwischen ständig: Menschen sehen die Fahne – und halten Henry und Michael automatisch für AfD-Leute. Henry findet: So geht das nicht. Die Deutschlandfahne gehört nicht der AfD. Die Nationalhymne auch nicht. Das sind Symbole dieses Landes – und damit Symbole für uns alle. Also richtet er gleich noch einen Appell an die anderen Parteien: Zeigt die Fahne selbst. Insbesondere an Grünen-Chef Felix Felix Banaszak hat Henry einen praktischen Vorschlag: Der tourt derzeit mit seinem „Taxi Banaszak“ durch den Osten. Henrys Idee: Pack die Deutschlandfahne aufs Taxi. 🇩🇪 Warum sollte man auch einer Partei die nationalen Symbole überlassen, nur weil sie sie besonders demonstrativ benutzt? Also, liebe CDU Sachsen-Anhalt, SPD Sachsen-Anhalt, Die Linke Sachsen-Anhalt, GRÜNE Sachsen-Anhalt, FDP-Fraktion Sachsen-Anhalt und alle anderen demokratischen Parteien: Raus mit euch auf die Straßen und Plätze, schnappt euch die Deutschlandfahne und zeigt, dass dieses Land nicht einer Partei gehört. Auch wir lieben es. Es gibt nicht eine demokratische Partei in Deutschland, die dieses Land nicht lieben würde! Man darf Deutschland aber verdammt nochmal mögen und auch stolz darauf sein, ohne sich in dunkle Zeiten zurückzusehnen. 🇩🇪 #HenryMichaelWahlreise #SchauHinWenDuWaehlst #SachsenAnhalt

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114,747 views • 11 days ago

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Samstagmittag in Salzwedel. Zweiter Tag. 🥳 Der Tag ist noch nicht halb um, und schon zieht Henry ein erstes ernüchtertes Zwischenfazit. Erstens: Es ist deutlich weniger los, als die beiden erwartet hatten. Zweitens: Die Deutschlandfahne funktioniert offenbar fast schon als politisches Etikett. Manche Passanten halten Henry und Michael sofort für AfD-Leute. AfD-Wähler sagen: Bei mir braucht ihr euch keine Mühe zu geben. Andere machen lieber gleich einen großen Bogen um die beiden, weil sie annehmen, Henry und Michael wären von der AfD. Ups. Und dann wird es interessant: Über Arbeit, Ausbildung und Lebensläufe kommen die beiden mit den Leuten durchaus ins Gespräch. Viele erzählen bereitwillig von sich. Schwieriger wird es, sobald Henry fragt, wie gut sie eigentlich den AfD-Direktkandidaten ihres eigenen Wahlkreises kennen. Sein Eindruck: Viele überzeugte AfD-Wähler kennen ihn kaum. Wenn Henry dann auf die berufliche Biografie verweist, kommt häufig: „Bei den Grünen und den anderen ist das doch genauso.“ Henry hält dagegen: Genau das hätten sie geprüft. Ausbildung, Berufserfahrung, Lebensläufe. Und trotzdem endet manches Gespräch bei: „Ich wähle trotzdem AfD.“ Henry nennt das im Video „schon etwas ernüchternd“. Aber genau deshalb ist die Reise interessant. Denn gerade zeigt sich ziemlich deutlich: Menschen können einem Argument folgen, einzelne Punkte sogar einräumen – und ihre politische Entscheidung trotzdem überhaupt nicht verändern. „Aber ja“, sagt Henry am Ende. „So ist der Job hier.“ #HenryMichaelWahlreise #SchauHinWenDuWaehlst #SachsenAnhalt #KaiserOhneKleider

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14,139 views • 11 days ago

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Wie schön! Nun auch bei der ARD ein eigenes Stück zum Russischen Haus. Ein erstaunlich dichter Beitrag über drei Minuten – und deutlich härter als manches Printstück. Das freut. Weniger erbaulich ist, dass AfD und Auswärtiges Amt mit ihren Aussagen erstaunlich nah beieinanderliegen: bloß nicht schließen. In der Tagesschau wird Markus Frohnmaier mit den Worten zitiert: „Null Toleranz gegenüber ausländischer Spionage. Zugleich darf Deutschland gerade in einer Phase tiefgreifender politischer Spannungen kulturelle und gesellschaftliche Gesprächskanäle zu Russland nicht leichtfertig und ohne klare Beweisgrundlage kappen.“ Das Auswärtige Amt argumentiert zwar etwas anders und verweist auf Verträge, das Goethe-Institut, die „Gesamtbetrachtung“ und fortlaufende Prüfungen. Das Ergebnis ist bislang dasselbe: Das Russische Haus bleibt offen. Sicher, wer will schon leichtfertig und ohne klare Beweisgrundlage handeln. Nur warum kommt das französische Innenministerium zu einer derart klaren Einschätzung – während deutsche Behörden am Ort des Geschehens weiter „prüfen“? Spätestens seit dem vollumfänglichen Krieg Russlands gegen die Ukraine und den ständigen Drohungen gegen Unterstützer der Ukraine sollten solche Prüfungen nicht so lange dauern, dass russische Geheimdienste in unserer Hauptstadt, wie es die Franzosen sehen, in besagtem Haus freie Hand haben könnten. Wozu solche Strukturen im schlimmsten Fall dienen können, zeigen die aktuellen Ermittlungen zu mutmaßlich russischen Sabotage- und Agentenaktivitäten – möglicherweise bis hin zum versuchten Anschlag mit einer Semtex-Drohne am Leipziger Flughafen. Es mag Zweifel geben. Aber für die Beendigung des Tätigkeitsabkommens braucht es keinen rechtskräftig verurteilten russischen Agenten, der in Handschellen aus dem Russischen Haus geführt wird. Es gibt eine reguläre Beendigungsmöglichkeit, eine konkrete Frist und eine politische Entscheidung. Das französische Innenministerium bewertet das Haus als Tarnung russischer Geheimdienste. Rossotrudnitschestwo steht auf der EU-Sanktionsliste. Deutsche Sicherheitsbehörden haben mögliche Einfluss- und Desinformationsaktivitäten im Blick. Und trotzdem lautet die praktische Linie aus zwei angeblich durch eine Brandmauer voneinander getrennten politischen Ecken: Erst mal offenlassen. Noch 105 Tage bis zum 6. Dezember.☝️

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11,534 views • 10 days ago

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Unfassbar! Henry wird der Eintritt verwehrt - zur Gefahrenabwehr! Henry versucht in Zivilklamotten als Berliner Bürger an der Gedenkveranstaltung in Treptow teilzunehmen. Wird abgewiesen. Begründung des Beamten: Henry sei „letztes Jahr negativ aufgefallen“. Henry: „Was heißt negativ?“ Beamter: „Störend.“ Henry: „Wie habe ich gestört?“ Beamter: „Ich kann mich nicht mehr erinnern.“ Aber, sagt der Beamte, „ich weiß ja trotzdem, wer Sie sind.“ Henry verlangt das Polizeikärtchen, kündigt eine Dienstaufsichtsbeschwerde an. Der Beamte beruft sich auf „Gefahrenabwehr“. Auf Henrys Frage, welche Gefahr er konkret darstelle: „Sie sind keine Gefahr an sich, aber es gibt Anhaltspunkte.“ Welche Anhaltspunkte? „Sie haben sich der Ukraine zugehörig gezeigt, das ist ja auch in Ordnung.“ Aha. Während russische Delegierte ungehindert vorbeispazieren, hält die Berliner Polizei deutsche Bürger ab, weil sie sich vor einem Jahr „der Ukraine zugehörig gezeigt“ haben. Das ist die Bilanz dieses Vormittags in einem einzigen Gespräch. Verantwortlich für die Entscheidung laut Henrys Recherche: Kriminaldirektor Wenzke, Abschnitte 27/28. Dienstaufsichtsbeschwerde folgt. Woanders wurden heute Georgsbänder aus der großen Tasche verteilt. Eine Reichsbürger-Initiative durfte ihren Stand aufbauen. Aber ein deutscher Bürger mit ukrainischer Fahne wird vom Gelände verwiesen. Das Bild der Berliner Polizei am 9. Mai 2026 ist in dieser einen Entscheidung komplett. Wir bleiben dran. Und wir nennen Namen. 💙💛#GedenkenstattPropaganda #wirsindmehr #B0509 🇺🇦

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59,464 views • 3 months ago

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Für alle, die meinen, Reuters habe Merz' Aussage manipuliert: Die Agentur hat gekürzt – natürlich, das ist ihr Job. Weggefallen sind die schmückenden Sätze („wir dürfen die Ukraine nicht an Russland verlieren“, „die Ukraine ist ein europäisches Land“ usw.). Diese Auslassungen verfälschen aber nichts, sie legen Merz nichts in den Mund, was er nicht gesagt hätte. Im Gegenteil: Reuters bringt sogar die Beobachter‑Status‑Idee, also den Punkt, der Merz‘ EU‑Versprechen relativiert. Das hätte ein „manipulierender“ Reuters‑Reporter eher weggelassen. Reuters Satz 1: „At some point, Ukraine will sign a ceasefire agreement; at some point, hopefully, a peace treaty with Russia. Then it may be that part of Ukraine’s territory is no longer Ukrainian.” Merz O‑Ton: „Irgendwann wird die Ukraine ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnen. Irgendwann wird es hoffentlich einen Friedensvertrag mit Russland geben. Dann wird möglicherweise ein Teil des Territoriums der Ukraine nicht mehr ukrainisch sein.“ → Identisch. „may be“ = „möglicherweise“. „part of Ukraine‘s territory is no longer Ukrainian“ = „ein Teil des Territoriums der Ukraine nicht mehr ukrainisch“. Punkt. Reuters Satz 2: „If President Zelenskiy wants to communicate this to his own population and gain a majority for it, and he needs to hold a referendum on it, then he must at the same time tell the people: ‘I have opened the way to Europe for you’.” Merz O‑Ton: „Wenn er das der eigenen Bevölkerung vermitteln will und dafür in der Bevölkerung eine Mehrheit bekommen will – und er muss eine Volksabstimmung darüber machen – dann muss er gleichzeitig der Bevölkerung sagen: Aber ich habe den Weg nach Europa für euch geöffnet.“ → Identisch. Reuters hat sogar das „needs to“ („muss“) korrekt übertragen, also nichts beschönigt. Reuters Satz 3 (zur EU‑Perspektive): „Zelenskiy had the idea of joining the EU on January 1, 2027. That will not work. Even January 1, 2028 is not realistic.” Merz O‑Ton: „Selenskyj hatte mal die Idee, am 1.1.2027 in die Europäische Union beizutreten. Das wird nicht gehen. Auch der 1.1.2028 ist nicht realistisch.“ → Identisch. Er hätte sagen können, wie es Nico Lange ausgedrückt hat: Wir tun alles dafür, dass die Ukraine dem russischen Angriff standhält, weil das im Interesse unserer gemeinsamen europäischen Sicherheit ist. Wir werden kein ukrainisches Staatsgebiet als russisch anerkennen und gewaltsames Verschieben von Grenzen in Europa nicht akzeptieren. Und vor allem vergaß Merz dabei die Perspektiv der Ukrainer, die eben genau den Finger auf die Wunde legt. Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський formulierte es so: "Die Ukraine äußert immer ihren Dank und erinnert sich stets klar daran, wer uns nach dem Beginn dieses Krieges unterstützt hat und wie. Aber es ist ebenso wichtig, insbesondere für Europa, dass alle Partner sich daran erinnern, dass die Ukraine in diesem Krieg nicht nur sich selbst verteidigt. Russland will unser Territorium, um die Territorien anderer zu erobern. Wenn es mit einem Land – einem Nachbarn – Erfolg hat, wird es dasselbe mit anderen tun."

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15,462 views • 4 months ago