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Joey Hoffmann, MilBlogger | Ex-Nachrichtendienstler, Schwerpunkt russische baltische Flotte

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ℹ️ Service Post: Wie Sie 90% aller Israel-Debatten wenden oder beenden können.* Die sokratische Gesprächsführung ist eine Methode, mit der durch gezielte Fragen zum selbstständigen Nachdenken und Erkennen von Zusammenhängen angeregt wird. Sie soll helfen, eigene Annahmen kritisch zu prüfen und Einsichten zu gewinnen. Dadurch können auf Social Media auch Mitlesende zum kritischen Hinterfragen angeregt werden. Sokrates nannte diese Methode „Maieutik“ (Hebammenkunst). Weil die Erkenntnis dadurch wie ein Kind zur Welt gebracht wird. Wann immer jemand „Israelkritik“ äußert oder Israel Völkerrechtsbrüche, Kriegsverbrechen, Genozid oder ähnliches vorwirft, sind das Ablenkungen, Derailing, Nebenkriegsschauplätze, Nebelkerzen. Stellen Sie folgende Fragen: ▶️ Gestehen Sie Israel das Existenzrecht zu? Erfolgt keine Antwort, ist die Debatte beendet. Ist die Antwort „nein“, macht es keinen Sinn, zu debattieren. ▶️ Wenn Israel seine Nachbarn angeblich angreift, überfällt oder besetzt: Warum? Was ist davor passiert? Damit gemeint ist nicht nur der 10/7, sondern alles, was seit der Gründung Israels passiert ist. Das zwingt dazu, sich damit zu befassen, was die Araber getan haben. Was gerne weggelassen oder ignoriert wird. ▶️ Wie soll Israel seine Bevölkerung sonst schützen? Was wäre eine konkrete, sofort umsetzbare Alternative? In den meisten Fällen wird es darauf keine Antwort geben. Weil die Alternativen nicht konkret sind, diejenigen keine Ahnung von Kriegsführung oder den tatsächlichen Gegebenheiten haben oder weil Israel keine Selbstverteidigung zugestanden wird. Dann landet man wieder bei der ersten Frage. Alle weiteren Argumente, alle anderen Debatten, sind diesen Fragen nachrangig. *Die Erfolgschance ist nicht empirisch belegt und hängt vor allem davon ab, wie geduldig und ausdauernd man auf eine Antwort beharrt. Und dass man sich selber nicht in Nebendebatten verwickeln lässt. Ich lade übrigens jeden „Israelkritiker“ herzlich dazu ein, mir diese Fragen zu beantworten. Ich habe ja nun mehrjährige Erfahrung.

ℹ️ Service Post: Wie Sie 90% aller Israel-Debatten wenden oder beenden können.* Die sokratische Gesprächsführung ist eine Methode, mit der durch gezielte Fragen zum selbstständigen Nachdenken und Erkennen von Zusammenhängen angeregt wird. Sie soll helfen, eigene Annahmen kritisch zu prüfen und Einsichten zu gewinnen. Dadurch können auf Social Media auch Mitlesende zum kritischen Hinterfragen angeregt werden. Sokrates nannte diese Methode „Maieutik“ (Hebammenkunst). Weil die Erkenntnis dadurch wie ein Kind zur Welt gebracht wird. Wann immer jemand „Israelkritik“ äußert oder Israel Völkerrechtsbrüche, Kriegsverbrechen, Genozid oder ähnliches vorwirft, sind das Ablenkungen, Derailing, Nebenkriegsschauplätze, Nebelkerzen. Stellen Sie folgende Fragen: ▶️ Gestehen Sie Israel das Existenzrecht zu? Erfolgt keine Antwort, ist die Debatte beendet. Ist die Antwort „nein“, macht es keinen Sinn, zu debattieren. ▶️ Wenn Israel seine Nachbarn angeblich angreift, überfällt oder besetzt: Warum? Was ist davor passiert? Damit gemeint ist nicht nur der 10/7, sondern alles, was seit der Gründung Israels passiert ist. Das zwingt dazu, sich damit zu befassen, was die Araber getan haben. Was gerne weggelassen oder ignoriert wird. ▶️ Wie soll Israel seine Bevölkerung sonst schützen? Was wäre eine konkrete, sofort umsetzbare Alternative? In den meisten Fällen wird es darauf keine Antwort geben. Weil die Alternativen nicht konkret sind, diejenigen keine Ahnung von Kriegsführung oder den tatsächlichen Gegebenheiten haben oder weil Israel keine Selbstverteidigung zugestanden wird. Dann landet man wieder bei der ersten Frage. Alle weiteren Argumente, alle anderen Debatten, sind diesen Fragen nachrangig. *Die Erfolgschance ist nicht empirisch belegt und hängt vor allem davon ab, wie geduldig und ausdauernd man auf eine Antwort beharrt. Und dass man sich selber nicht in Nebendebatten verwickeln lässt. Ich lade übrigens jeden „Israelkritiker“ herzlich dazu ein, mir diese Fragen zu beantworten. Ich habe ja nun mehrjährige Erfahrung.

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Verehrte Frau Scholz angry intersec radfem 🇵🇸, ich möchte vorwegschicken, dass ich mich nun wirklich nicht in Ihren überwältigend unwichtigen Dauerstreit um das Äußerungsrecht mit irgendwelchen anderen Influencern reinhängen will. Der sich vor allem um eines dreht: sich selber. Da ich aber etwas gegen jede Form von Propaganda habe, erscheint es mir angebracht, Ihre aktuelle Aussage richtig zu stellen. Eine Grundtechnik jeder Propaganda ist es, Definitionen zu verzerren und Wörter so zu verwenden, wie sie im Populismus von vielen, zumeist unterdurchschnittlich Gebildeten, verstanden und verwendet werden. Ein Genozid ist beispielsweise vor allem durch das Motiv definiert, nicht durch die Menge der Getöteten. ▶️ Die „Community“ um den anarchistischen bzw. „radikaldemokratischen“ (also linken) und judenfeindlichen Journalisten Friedrich Marr begründete den Begriff „Antisemitismus“ als Eigenbezeichnung. Er gründete 1879 die „Antisemitenliga“. Also über 40 Jahre vor der Gründung der NSDAP und über ein halbes Jahrhundert vor deren Machtergreifung. ▶️ Der Begriff entsprach dem damaligen Wissensstand, „Semiten“ bereits seit über einem Jahrhundert vorher etabliert. Wie das aber so ist, schreitet die Wissenschaft voran, und Begriffe werden neu definiert. Es gibt dazu auch in der Psychologie dutzende Beispiele. Heute ist die Bezeichnung nur noch als „semitische Sprachen“ in der Sprachwissenschaft geläufig. Der Begriff des Antisemitismus hat sich jedoch nicht nur in seinem Bedeutungsinhalt für „Judenfeindlichkeit“ erhalten. Sondern ist sogar in anderen Sprachen übernommen worden. Die Behauptung, „Antisemitismus“ sei ein „rechter Kampfbegriff“ ist also auf mehreren Ebenen falsch. ▶️ Eingeführt wurde er von Linken. ▶️ Geprägt wurde er weit vor den Nazis. ▶️ Die Verschiebung des Bedeutungsinhalts von „Semiten“ hat damit nichts zu tun. Eine solche Behauptung dient schlicht dazu, jene zu diskreditieren, die bestimmte pro-palästinensische Argumente als antisemitisch identifizieren. Man könnte auch einfach „judenfeindlich“ sagen, und schon geht diese Debatte ins Leere. Ganz ähnlich verläuft übrigens immer wieder die Debatte mit denen, die zutiefst rechte Argumente vertreten, aber sich nicht für rechts halten, weil sie gar nicht so wirklich wissen, was das bedeutet. Sie selber vermarkten sich als linke Aktivistin. Wodurch auch immer Sie aktiv sind. Mich beschleicht - bei dem Wenigen, das ich von Ihnen ertragen habe – das Gefühl, Sie bedienen oder repräsentieren sogar die Zielgruppe derer, die auf angeblich pro-palästinensischen Protesten Judenfeindlichkeit vertreten und das entweder akzeptabel finden oder es nicht einmal verstehen. Selbstwertdienlich verdrängend, was die Palästinenser seit den 1920ern getrieben haben. Das erste Mal aufgefallen sind Sie mir vor kurzen mit Ihrer ansonsten vergessenswürdigen Aussage „Hasbolla… Ich kann mir Namen so schlecht merken“. (Hizb-Allah = Partei Gottes, helfe gerne) Es gehört eine gesunde Portion mangelhafte Selbsteinschätzung dazu, sich zu Themen wie Terrorismus oder Krieg zu äußern, wenn man sich nicht einmal die Namen der wichtigsten Protagonisten merken kann. Ich kann mich Ihrem Eindruck leider nicht anschließen, dass Sie irgendeine Kompetenz hätten, sich öffentlich dazu zu äußern. Vielleicht, aber das ist nur eine Idee, sollten Sie noch ein paar Jahre Erfahrung sammeln, sich bilden oder weiter im „intersektionalen Feminismus“ herumaktivieren.

U.M. OSINT

298,475 görüntüleme • 1 yıl önce

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Es ist mir nicht möglich, unkommentiert zu lassen, was die Journalistin Sophia Maier am 16.06.25 in der Sendung Maischberger gesagt hat. Denn in etwas über einer Minute werden alle medialen Verzerrungen aufgezählt, welche die Propaganda allzu gerne instrumentalisiert. So kurz es geht: ▶️ „Und ich bin in einer Welt groß geworden, in der mir gesagt wurde, Völkerrecht und internationales Recht ist unverhandelbar, und das ist die Basis unserer werteorientierten Zusammenkunft auf dieser Welt.“ Ich beschränke mich auf die Lebzeiten von Sophia Maier: 1979: Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan. (bis 1989) 1980: Irak greift Iran an 1990: Irak marschiert in Kuweit ein 1991: Serbien versucht die Souveränität anderer ehem. jugoslawischer Staaten militärisch zu unterbinden 1992: Russland besetzt Transnistrien 1994: Russische Militärintervention in Tschetschenien 2003: USA und UK marschieren im Irak ein 2014: Russland besetzt die Krim und Teile des Donbass 2017: Völkermord an den Rohingya 2022: Russland überfällt die Ukraine 2023: Gaza-Palästina überfällt Israel Das sind nur Stichpunkte. Die Liste ist lang. Bürgerkriege in Afrika, Konflikt um Bergkarabach, IS und Völkermord an den Jesiden, Einsätze der Türkei gegen Kurden… Alles völkerrechtlich fragwürdig. Was man Sophie Maier erzählt hat, kann also irgendwie nicht so ganz stimmen. Es ist ein Traum, ein hehres Ziel, ein moralischer Anhalt, aber nicht die Realität. Noch nie hat das Völkerrecht einen Krieg verhindert. Es ist eine Basis für Diplomatie. Es galt immer das Recht des Stärkeren. ▶️ „Es handelt sich hier um die Fortführung eines konstanten Völkerrechtsbruchs durch die Israelische Regierung.“ So etwas gibt es nicht. Jeder Fall muss einzeln beurteilt werden. ▶️ „Beirut wurde erst vor zehn Tagen bombardiert von Israel, obwohl es einen Waffenstillstand gibt.“ Es wurde nicht einfach die Hauptstadt des Libanons bombardiert, denn sonst sähe es da anders aus. Der Waffenstillstand ist mit der Hisbollah ausgehandelt, nicht mit dem Libanon. Verstößt diese dagegen, beispielsweise indem sie Waffen hortet, schreitet Israel ein. Auf Punktziele, nicht mit Fächenbombardements. ▶️ Golanhöhen „wo Häuser von Zivilisten bombardiert werden, wo es eine völkerrechtswidrige Landnahme gibt. Syrien wurde seit dem Sturz Assads von Israel hundertfach bombardiert. Das ist ein Angriff auf einen anderen, souveränen Staat. Ohne, dass es eine akute Bedrohung gibt. Das Gegenteil ist sogar der Fall. Syrien hat nach dem Sturz signalisiert, dass sie kein Interesse an eine Eskalation haben.“ Und das ist das inhärente Problem, welches Frau Maier schlicht ignoriert. Ägypten, Jordanien und Saudi-Arabien sind souveräne Staaten. Sie sind gefestigt und üben die Gewalt im Inneren aus. Mit ihnen hat Israel keine Probleme, Jordanien und Ägypten haben Israel längst anerkannt. Saudi-Arabien stand kurz davor, was durch den Überfall der Gaza-Palästinenser bewusst durchkreuzt wurde. Der Libanon, Syrien und der Irak sind es nicht. Der Staat Libanon hat zugelassen, dass die Hisbollah – die auch im Parlament sitzt – einen Staat im Staate aufgebaut hat. Im Süden und in Bereichen von Beirut. Die Streitkräfte des Libanons haben keine Möglichkeit zu verhindern, dass die Hisbollah Raketen beschafft und auf Israel feuert. Und vielleicht auch wenig Interesse. Die neue Regierung Syriens hat keinerlei Kontrolle über Iran-nahe Milizen im Süden. Ebenso der Irak. Auch nicht über die Schmuggelrouten, über die iranische Waffen zur Hisbollah gebracht werden. Diese sind Ziel Israels, nicht der Staat Syrien an sich. Derzeit können wir im Iran ablesen, wie das aussehen würde. Auch die Türkei fliegt weiterhin Angriffe auf die Kurden in Syrien, es tut damit zumindest völkerrechtlich nichts anderes als Israel. Im Osten hat nach wie vor der IS die Macht. Das Kriegsvölkerrecht, das zum Teil aus dem vorletzten Jahrhundert stammt, geht aber von souveränen Staaten aus, König- und Kaiserreiche. Die Väter des Völkerrechts haben nicht damit gerechnet, dass es Staaten geben könnte, in der sich Parallelgesellschaft aufbauen, stark bewaffnet, die dann einen anderen Staat angreift. Weil sich so etwas niemand vorstellen konnte, weil sie keine Ahnung von den Mentalitäten und Machtverhältnissen vor Ort hatten. Was Frau Maier und viele andere tun ist, dieses Recht auf eine Situation zu legen, das gar nicht dafür geschaffen ist. Für sie stellen u.a. der Libanon und Syrien souveräne Staaten dar, ohne zu hinterfragen, was das überhaupt bedeutet. Und wenn Israel Ziele in diesen Staaten angreift, dann greift es den Staat an. Und exakt das ist der Spin, den diese Gruppen instrumentalisieren. Weil sie „den Westen“ für schwach halten. Genau deswegen. Weil wir versuchen, diese Werte auf alle anzulegen. Weil wir uns einreden, sie seien „die Basis unserer werteorientierten Zusammenkunft auf dieser Welt“. Das sind sie nicht und waren es nie. (u.a. Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam, 1990) So lange es ausreichend Gesellschaften auf dieser Welt gibt, die es ignorieren. Und Israel steht da nicht sehr weit oben auf der Liste. Würden wir diese Illusion aufgeben, würde das Weltbild Vieler zusammenfallen wie ein Kartenhaus. „Kriegsverbrechen vor den Augen der Weltöffentlichkeit.“ Ein Völkerrecht, das nicht durchgesetzt werden kann und nach wie vor das Recht des Stärkeren die bestimmende Instanz ist, ist vielleicht ein netter Versuch. Aber mehr nicht. Ein Kriegsvölkerrecht, dass einem Staat untersagt, sich und seine Bürgerinnen und Bürger angemessen zu verteidigen, weil andere nicht für die vorausgesetzte Ordnung sorgen können oder wollen, ist nicht nur fehlerhaft. Es ist nichts wert.

U.M. OSINT

124,025 görüntüleme • 1 yıl önce

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