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1. Eine Großmutter, die früher CDU oder SPD gewählt hat, will von Dunja Hayali nicht „Nazi” genannt werden. Tosender Applaus ringsum. 2. Frau Hayali kurz vor der EU-Wahl: Demokraten wollen keine „A-Lochpartei” im Parlament sehen. Der ÖRR hat seinen Neutralitätsanspruch nicht nur aufgegeben, sondern er diffamiert in übelster Weise...

235,204 Aufrufe • vor 2 Jahren •via X (Twitter)

10 Kommentare

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TomBayou - Trusted Flaggervor 2 Jahren

@dunjahayali Alle 11 Minuten verliebt sich ein Staatsfunker in einen Grünen.💚

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Stefan Homburgvor 2 Jahren

@dunjahayali Kein Bachelor, aber Turbo-Master ausgerechnet mit englischsprachiger Masterarbeit, natürlich unter Verschluss. Wer's glaubt ...

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Mephistovor 2 Jahren

@dunjahayali Ich sehe den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Kernproblem Deutschlands, da viele seine Inhalte unkritisch als Tatsachen akzeptieren. Dies führt zu starker Beeinflussung der Politik und systematischer Diffamierung abweichender Meinungen.

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Günter Eslyvor 2 Jahren

@dunjahayali Da irrt Oma. Wer AfD wählt, macht sich mit Rechtsradikalen gemein und ist daher kein demokratisch denkender Bürger. Punkt!

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Stefan Homburgvor 2 Jahren

@dunjahayali Rotgrüner Totalitarismus statt Demokratie (Mehrheit entscheidet). Das ist Ihre Position, nicht meine.

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Joseph Turnervor 2 Jahren

@dunjahayali Der ÖR muss weg! Hier kenne ich keine Kompromisse mehr!!‘

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AKW - JA BITTEvor 2 Jahren

@stereoscopyrock @dunjahayali Demokraten wollen auch keine A-Lochmoderatorin im TV sehen!

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Susanne Linsvor 2 Jahren

„Der öffentlich-rechtliche Apparat der Bundesrepublik befindet sich an dem gleichen interessanten Kipppunkt, über den schon die Staatsmedien der DDR hinweg mussten: Irgendwann in den Achtzigern glaubten selbst die meisten treuen Parteianhänger Funk, Fernsehen und Blättern nichts mehr. Sie konsumierten deren Produkte noch, um nach außen ihre Loyalität zu zeigen. Aber die Leute lösten sich von der Idee, sie für Nachrichten- und Erkenntnisquellen zu halten.“ Lesenswerter Beitrag von Alexander Wendt, TICHYS EINBLICK!

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Susanne Linsvor 2 Jahren

„Heute versteht man unter Propaganda die systematische Verbreitung politischer, weltanschaulicher oder religiöser Ideen und Meinungen, oft unter massivem Einsatz der Massenmedien, mit dem Ziel, das allgemeine politische Bewusstsein in bestimmter Weise zu beeinflussen.“ Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) -

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Klaus Kramervor 2 Jahren

@dunjahayali Das ist kein "Neutralitätsanspruch" des ÖRR, sondern der fucking Auftrag(!) aus dem Medienstaatsvertrag!

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Nahezu nichts von dem, was man uns die letzten zehn Jahre erzählt hat, hat gestimmt. Das Land mitsamt seinen Menschen wurde auf ein ideologisches Lügengebilde gehievt, das nun unter uns zusammenbricht und Wirtschaft, Kultur und Identität der Deutschen mit sich zu reißen droht. In ihrer Angst vor Rechenschaft und der Beschämung durch die Geschichte bleibt den Mächtigen nichts anderes mehr übrig als der aussichtslose Kampf gegen die Worte der Bürger. Sie wissen ja, dass nichts gestimmt hat. Es hat nicht gestimmt, dass Atomkraft schlecht für die Umwelt ist. Es hat nicht gestimmt, dass Wind und Sonne keine Rechnung schicken. Nicht teurer als eine Kugel Eis hat nicht gestimmt. Das ganze Wort und Denkgebilde Energiewende hat nicht gestimmt, sondern sich als planwirtschaftliches Monstrum entpuppt. Es kommen keine Fachkräfte; das hat nicht gestimmt. Sie zahlen nicht unsere Renten; auch das hat nicht gestimmt. Sie waren nicht wertvoller als Gold. Sie gehen nicht zurück. Dass Islamisierung und Unterwerfung nicht stattfinden, hat nicht gestimmt. Dass Kinder besonders ansteckend sind? Hat nicht gestimmt. Nein, die Regierung plant keine Lockdowns. Hat nicht gestimmt. Nebenwirkungsfrei hat nicht gestimmt. Niemals würde man versuchen, uns eine Impfpflicht aufzuzwingen – hat nicht gestimmt. Nein, das Virus kommt nicht aus dem Labor, sondern aus einer Fledermaussuppe – hat nicht gestimmt. Das grüne Wirtschaftswunder hat nicht gestimmt. Auch die Wirtschaftswende hat nicht gestimmt. Die Welt würde uns noch beneiden um all unsere Windparks – hat nicht gestimmt. Die Horrorprognosen beim Klima – als “nicht plausibel” zurückgenommen, haben also nicht gestimmt. Millionen Deutsche sollen deportiert werden? Hat nicht gestimmt. Die öffentlich-rechtlichen Medien berichten ausgewogen – stimmt einfach nicht. 551 Fragen zum NGO-Komplex stellen? Hat am Ende nicht gestimmt. Der Schattenstaat, den man nicht sieht, dieser tiefe Staat, den gibt es nicht – hat nicht gestimmt. Nein, nein, die Mächtigen wollen das deutsche Volk nicht ganz bewusst mit illegaler Migration durchmischen – hat wohl nicht gestimmt, wenn man der deutschen Arbeitsministerin zuhört. #AchtungReichelt

Julian Reichelt

256,531 Aufrufe • vor 2 Monaten

Beatrix von Storch ist keine dumme Frau. Aber sie ist – wie viele Ideologinnen ihrer Partei, intellektuell überfordert, wenn juristische Logik nicht in moralische Schwarz-Weiß-Muster passt. In der Talkshow von Markus Lanz behauptet sie, Frauke Brosius-Gersdorf habe Abtreibungen „bis kurz vor der Geburt“ befürwortet. Eine Unterstellung, die längst widerlegt ist, durch das Interview mit Brosius-Gersdorf selbst und durch den offiziellen Bericht der Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung. Was Brosius-Gersdorf dort tut, ist das, was Juristinnen tun: Sie beschreibt einen verfassungsrechtlichen Konflikt, die Spannung zwischen der Menschenwürde des Embryos und den Grundrechten der Frau. Sie fordert nichts, sie erklärt. Von Storch hingegen nimmt einen einzigen Satz aus einem 92-seitigen Dokument, versteht den Kontext nicht, liest daraus eine Verschwörung und verkauft das als Beweis. Nicht, weil sie dumm ist, sondern weil sie gelernt hat, dass Empörung lauter klingt als Logik. Dass CDU-Abgeordnete diesen Unsinn dann auch noch aufgriffen, war der eigentliche Tiefpunkt. Nicht, weil sie böswillig waren, sondern weil sie bei der intellektuellen Verarbeitung schlichtweg nicht zugegriffen haben. Wer den juristischen Diskurs einer Kommission mit einer politischen Haltung verwechselt, verwechselt nicht nur Ebenen, sondern gefährdet Vertrauen in die Rechtsprechung selbst. Das Ergebnis: Eine brillante Juristin wurde durch gezielte Desinformation aus dem Rennen um das Bundesverfassungsgericht gedrängt und das mit Methoden, die an die Mechanismen der Cancel Culture erinnern, die von Storch sonst so gern beklagt.

Schlafsheep 📯🇩🇪🇪🇺🇺🇦🌻

85,628 Aufrufe • vor 9 Monaten

Friedrich Merz ist wie eine Schachtel Pralinen – man weiß nie, was man bekommt. Eine der gefährlichsten Auswirkungen von Macht ist, Dinge zu sehen, die nicht da sind und dafür nicht mehr zu sehen, was direkt vor einem ist. Normalerweise erfasst dieses verhängnisvolle Phänomen Politiker gegen Ende ihrer Herrschaft. Friedrich Merz aber ist schon am Anfang, im ersten Jahr seiner Kanzlerschaft davon befallen. Fast täglich erzählt Merz Dinge, die schlicht nicht stimmen. Nach einem halben Jahr im Amt lebt Merz in seiner eigenen Welt. Der Bundeskanzler versteht die Zeit und die Welt nicht mehr, in der er regiert und wird zunehmend wütend auf das Volk, das sich von ihm nicht in den großen Stimmungsumschwung hinein hypnotisieren lassen will. Friedrich Merz sieht sich selbst als überlebensgroße Schicksalsgestalt für Deutschland, was er nicht ist, und er sieht nicht, dass unsere Volkswirtschaft kurz vor dem Kollaps steht, was jeder erkennen kann, nur nicht der Bundeskanzler. Je dramatischer die Lage, desto entkoppelter beschwört Merz die eigene historische Bedeutung, die herbeihalluzinierte und gefährliche Rolle als Erlöser der veränderungsunwilligen und sturen Deutschen. Merz macht zahllose Fehler, aber der größte ist, sich selbst als Lösung und die Bürger als Problem zu betrachten, aus seinem Wirken die egomanische Heldensaga von Friedrich gegen das Volk zu machen. Merz behauptet, die Deutschen würden Reformen scheuen aus Sorge, dass es ihnen dadurch schlechter gehen könnte. Merz sieht das Volk als Gegner seiner übermenschlichen Mühen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die überwältigende Mehrheit der Menschen hat Angst, seinen Wohlstand zu verlieren, WEIL Bundeskanzler Merz keine Reformen durchsetzt, weil er vor Klingbeil und der SPD verzagt, weil er sich weigert, die Stimmen der Wähler zur Gestaltung des Landes einzusetzen. Die Mehrheit wünscht sich den Ausbruch aus der zerstörerischen Ideologie der letzten zehn Jahre, aber Merz behauptet stur, das Volk wäre zu bequem. #AchtungReichelt

Julian Reichelt

39,812 Aufrufe • vor 9 Monaten

💢 Wer heutzutage öffentlich die völkerrechtliche Existenz und somit Souveränität der Bundesrepublik Deutschland in Frage stellt, der wird vom politisch-medialen Komplex gern als militanter “Reichsbürger” und “Verschwörungstheoretiker” diffamiert. Dabei ist es nicht lange her, da propagierten die großen Blockparteien und der ÖRR noch selbst, dass „das Deutsche Reich nicht untergegangen ist, sondern bis dato fortbesteht“. Beleg: Wahlplakate 1964.👇🏻 💢 Augenöffnend dürfte auch der Mitschnitt einer Nachrichtensendung vom 8. Nov. 1990 sein, in der der öffentlich-rechtliche Hessische Rundfunk #HR seine Zuhörer darüber informiert, dass „Deutschland nach Staats- und Völkerrecht immer noch im Gebietsstand von 1937 existiert.“ Beleg: 👇🏻 Da das Dritte Reich im Völkerrecht existiert, muss die „Bundesrepublik IN Deutschland“ ins Handelsrecht ausweichen, weil Deutschland nicht zweimal völkerrechtlich existieren kann. 💢 Folglich simuliert die #BRinD ein souveränes Deutschland #Staatssimulation. Hoheitliche Rechte für z.B. Gerichte, ÖRR, Parteien, Polizei, Bundeswehr, Finanzamt, Gerichtsvollzieher… gibt es im Handelsrecht nicht, es sind amerikanische Firmen. Bitte selbst prüfen unter 👇🏻 Deshalb tragen sie auch keine Uniformen, sondern Dienstkleidung und haben anstelle eines Beamten-, einen Dienst-Ausweis. Währenddessen der Bürger einen „PERSONAL-Ausweis“ hat, wohnhaft ist und sich vor Gericht „IN SACHEN XY“ verteidigt. Eine Person hat keine Rechte. Fazit: Nur der souveräne Mensch im Völkerrecht bildet einen echten Ausweg - Art. 146 GG.❗️

Besorgter Bürger 2.0

125,222 Aufrufe • vor 1 Jahr

Am 4. November 2025 sprach die NDR-Journalistin Svea Eckert in den Tagesthemen über Desinformation und digitale Plattformen. Sie warnte vor russischen und chinesischen Einflusskampagnen, vor algorithmischer Aufregung und vor einer „verlorenen Öffentlichkeit“. Ihre Schlussfolgerung: Europa müsse mithilfe des Digital Services Act gegensteuern, Regeln konsequent durchsetzen – und der Journalismus müsse „Haltung zeigen“. Auf den ersten Blick mag das nach einem Appell zum Schutz der Demokratie klingen. Bei genauerem Hinsehen aber offenbart sich eine gefährliche Verschiebung demokratischer Begriffe. 1. Demokratische Kontrolle oder technokratische Aufsicht? Eckert beruft sich auf die EU-Regulierung, als wäre sie ein Ausdruck demokratischer Selbstbestimmung. Doch die EU-Kommission, die den DSA entwirft und exekutiert, ist nicht direkt gewählt. Ihre Eingriffe in digitale Kommunikationsräume sind daher nur indirekt legitimiert. Wenn eine nicht gewählte Exekutive entscheidet, welche Inhalte auf Plattformen als „Desinformation“ gelten oder wie Algorithmen zu reagieren haben, dann ist das kein Schutz der Demokratie – sondern eine Verlagerung der Diskurshoheit in die Verwaltung. 2. Der Journalismus als Akteur im eigenen Interesse Wenn Eckert fordert, man dürfe „die Öffentlichkeit nicht den Plattformen überlassen“, spricht hier auch ein institutionelles Eigeninteresse. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat über Jahrzehnte den Informationsrahmen bestimmt – heute konkurriert er mit unzähligen Stimmen im Netz. Der Ruf nach Regulierung ist damit auch ein Ruf nach Wiederherstellung der eigenen Deutungshoheit. Ein Journalismus, der „Haltung“ zum Prinzip erhebt, droht zum Haltungsjournalismus zu werden – moralisch, missionarisch, aber nicht mehr offen. Gerade eine pluralistische Demokratie braucht Journalismus, der fragt, nicht weiß; der prüft, nicht bekennt. 3. Regulierung oder Zensur? Eckert betont die Notwendigkeit, die neuen Regeln „durchzusetzen und mit Leben zu füllen“. Doch jedes Durchsetzen impliziert eine Exekutive der Kontrolle. Wer entscheidet, was manipulativ ist? Wann eine Meinung „spaltend“ wirkt? Wenn Regulierungsbehörden oder staatsnahe Medienhäuser das definieren, droht eine schleichende Zensur – nicht durch Verbot, sondern durch algorithmische Priorisierung, durch „vertrauenswürdige Quellen“-Label, durch das Unsichtbarmachen unbequemer Stimmen. Das ist die Zensur des 21. Jahrhunderts: nicht der rote Stift, sondern der unsichtbare Filter. 4. Freiheit braucht Risiko Eine offene Gesellschaft lebt von Widerspruch, Übertreibung, sogar Irrtum. Wer alles kontrollieren will, verliert das Vertrauen in die Mündigkeit der Bürger. Der demokratische Diskurs ist kein empfindliches Labor, sondern ein rauer Marktplatz. Er braucht Transparenz und Streit, keine administrative Steuerung. Der beste Schutz vor Desinformation ist mehr Freiheit, mehr Aufklärung, mehr Vielfalt – nicht weniger. Fazit: Eckerts Kommentar zeigt beispielhaft, wie leicht sich der Schutz der Demokratie in einen paternalistischen Gestus verwandeln kann. Wenn Journalisten und supranationale Institutionen gemeinsam beanspruchen, „die Öffentlichkeit zu verteidigen“, meinen sie: sie zu kontrollieren. Demokratie aber bedeutet, dass niemand Deutungshoheit besitzt – weder Plattformen, noch Brüssel, noch der öffentlich-rechtliche Rundfunk.

MWGFD e. V.

20,113 Aufrufe • vor 9 Monaten

Anthony Lee auf 180 – mit Einblicken die man von der Presse nicht erfährt. Die Frage: Wie es so weit kommen konnte, lässt sich im Prinzip ganz einfach beantworten. Ein ganzes Volk hat 30 Jahre geschlafen, und es verabsäumt der Politik auf die Finger zu sehen, und Grenzen zu ziehen. Ein Land im Dornröschenschlaf, weil eine große Mehrheit der Menschen, Demokratie für etwas selbstverständliches hielt, und hält. Und genau das fällt uns nun gewaltig auf die Füße. Über Jahrzehnte hat die Politik, das Bildungswesen, das Gesundheitswesen verwahrlosen lassen, und wir haben geschwiegen, und damit „Ja“ gesagt. Wie wir auch geschwiegen haben, dass das Rentenalter immer höher, und die Renten immer niedriger angesetzt wurden. Wir haben geschwiegen als Hartz4 eingeführt wurde. Hartz4, die Basis um den Niedriglohnsektor einzuführen, und vormals starke Arbeitnehmer, maßlos zu schwächen. Wir haben geschwiegen als in den Unis, nicht mehr Wissen schaffen im Vordergrund stand, und steht, sondern die Quantität der Drittmittelbeschaffung. Wir haben geschwiegen als in weiten Teilen die Löhne stagnierten, um den Exportweltmeister zu geben. Wir haben geschwiegen, als eine Wahl wiederholt werden musste, die einer Fr. Merkel nicht passte. Und wir haben geschwiegen, als eine Frau Merkel mit dem Wort „alternativlos“ ums Eck kam. Wer keine Alternative hat, hat keine Wahl. Spätestens nächstes Jahr werden wir sehen, was es bedeutet keine Wahl zu haben.

eusebia neuner

28,440 Aufrufe • vor 2 Jahren

Heute werden natürlich wieder kräftig Videos der gestrigen #Lanz-Sendung mit Ricarda Lang geteilt und klar kann man sich auf den Ausschnitt stürzen, in dem #RicardaLang zugeben muss, dass sie keine Ahnung hat, wie hoch die durchschnittliche Rente in #Deutschland ist oder als Markus Lanz ihr vorliest, wofür Deutschland alles #Entwicklungshilfe ausgibt. Aber ich finde etwas anderes viel dramatischer, weil es die ganze ideologische Ignoranz, Ahnungslosigkeit und Weltfremdheit der Grünen viel mehr auf den Punkt bringt. Und das waren ihren „Lösungsansätze“ zum Thema #Migration. 1. Man muss sich mal bewusst machen, dass Frau Lang im bald 9 (!) Jahr der völlig unkontrollierten Zuwanderung noch immer über einen europäischen Verteilmechanismus als zentrale Lösung für die Begrenzung einer Migration nach Deutschland spricht. Ein Ansatz, der seit 2015 rauf- und runtergebetet wurde und nicht funktioniert, weil die anderen schlicht und ergreifend (zurecht) nicht wollen, weil Deutschland u.a. auch nichts daran ändert, seine Sogwirkung durch die Anreize des deutschen Sozialsystems einzudämmen. Die einzige Lösung, die Frau Lang als praktikabel betrachtet, ist also keine. Das heißt: Es gibt mit Frau Lang und ihrer Partei keine Begrenzung der Migration. Fertig. 2. Liegt dies - und das wurde ebenfalls gestern mehr als deutlich - vor allem daran, dass die Grünen nicht sehen, dass es überhaupt falsche Anreize durch dieses Sozialsystem gibt. Der wesentliche Pull-Faktor Sozialstaat/Bürgergeld wird auch in Jahr 9 des Zustroms negiert. Auf die Feststellung von Markus Lanz, dass das in Arbeit bringen der Migranten ja auch nicht funktionieren würde, gibt es einen ungläubigen Blick. Als Lanz ihr die Zahlen präsentiert, dass in den Niederlanden 60% der Ukrainer arbeiten und in Polen gar 90%, während es hier nicht einmal 20% sind, verweist sie auf bürokratische Hürden als Grund. Die völlig falsche wirtschaftliche Anreizstruktur, die Deutschland setzt, wird als „nach unten treten“ abgetan. 3. Für Frau Lang liegt die Lösung aller Probleme im Kontext der Migration in mehr finanziellen Mitteln. Kein einziges Mal schafft sie es, zu erkennen, dass Integration eine Frage der Masse ist und nicht eine Frage des Geldes. Selbst wenn jeder Asylbewerber irgendwo untergebracht werden kann in den Kommunen, heißt das nicht, dass jemand integriert wird. Selbst wenn du den Schulen mehr zukommen lässt, kannst du dir die Lehrer nicht wie den Rippen schneiden und löst das Problem nicht, wenn von 17 Kindern in der Schulklasse nur 6 Kinder so Deutsch sprechen, dass Unterricht möglich ist. 4. Noch immer palavert Frau Lang vom Fachkräftemangel, ohne wahrhaben zu wollen, dass selbst wenn wir bürokratische Hürden abbauen, ausländische Berufsabschlüsse samt und sonders anerkannt werden und es kein Bürgergeld gäbe, dass den Anreiz für viele, eine Arbeit aufzunehmen, gegen null steuern lässt, es einen beträchtlichen Anteil von Personen unter den Migranten, die zu uns kommen, gibt, die niemals in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren sein werden. Weil sie funktionale Analphabeten sind, weil sie in ihrem Heimatland nur die Grundschule besucht haben, über keine Qualifikation verfügen und was das entscheidende ist: zum Teil auch gar nicht in der Lage sind, hier nachträglich eine Qualifikation zu erlangen, weil es von der Arbeitseinstellung und dem kognitiven Fähigkeiten schlichtweg nicht ausreicht. Und bei all dem haben wir noch nicht einmal im Ansatz über kulturelle Kompatibilität gesprochen. Es wird immer gesagt, die Leute würden Frau Lang nur optisch angreifen und nicht inhaltlich. Hier ist meine inhaltliche Auseinandersetzung. Und sie sollte jedem klar machen, dass wir von Menschen regiert werden, die gefährlicher sind als es die AfD je sein könnte. Von Menschen, die nicht nur nicht wissen, wie hoch die #Durchschnittsrente in Deutschland ist, sondern deren ideologischer Wahn jeden Lösungsansatz in Bezug auf das größte Problem unserer Zeit verhindert.

Anabel Schunke

628,751 Aufrufe • vor 2 Jahren

Mehr als fünf Minuten widmet man dem Podcast von Ben Berndt in der aktuellsten Ausgabe von extra3. Man erklärt, dass man für diese Art des Journalismus überhaupt nichts können müsse. Dass Ben immer wieder betont, dass er KEIN Journalist ist und KEINEN Journalismus betreibt, ignoriert man getrost. Ehring, der zugunsten seiner „Karriere“ sein Jura- und Germanistikstudium abgebrochen hat, wirft Ben eine mangelnde journalistische Ausbildung vor. Hätte Ehring oder sonst irgendwer bei Extra3 eine solche Ausbildung, dann wüssten sie, dass es diverse Interviewformate gibt. Wenn man es so einordnen will, dann fällt das Gespräch mit Höcke am ehesten in die Kategorie eines Personeninterviews. Der Vorwurf, Ben hätte sich nicht auf das Interview vorbereitet, kann auch nur von solchen Personen kommen, die das Gespräch nicht aufmerksam verfolgt haben. Es ging um die Dresdner Rede 2017, das Mahnmal (auch im Nachbargarten), die Demo in Dresden, Remigration, seine Vorstellung von Deutschland, Döner u. v. m. Ein Podcast ist kein journalistisches Format, das beweist auch der ÖRR mit seinen Podcast-Sendungen regelmäßig. Berndt ist kein Journalist, darauf verweist er regelmäßig. In diesem Gespräch hat man mehr über Höcke und seine Motivation erfahren als in jedem anderen Gespräch jemals. ALLE anderen Politiker, die dort zu Gast waren, haben exakt dasselbe getan. Sie konnten alles sagen und sich ganz menschlich präsentieren. Maximilian Krah war nicht interessant genug. Lindner, Gysi, Wagenknecht, Petry, Kemmerich, Maaßen, Klöckner – sie ALLE waren nicht interessant genug. Dann kam Höcke. Salafisten, Rocker, Elitesoldaten – JEDER hat dort die Möglichkeit, stundenlang zu reden. Haben sie Angst vor Höcke oder Angst vor einem Format, das sie nicht bekämpfen, nicht einmal verstehen können? Neben der Tatsache, dass der Moderator Christian Ehring darüber sinniert, ob Höcke als Kind sein Glied links oder rechts getragen hat, ist auch der Rest dieses Einspielers eine absolute Bankrotterklärung. Ein weiterer Beleg dafür, diesen aufgeblähten Apparat abzuschalten. Imitiert werden Interviews mit Sellner, Putin und Hitler. Unter Hitler macht man es im ÖRR nicht. Irgendwann wird in den Geschichtsbüchern stehen, dass niemand so sehr zur Verharmlosung der NS-Verbrechen beigetragen hat wie der ÖRR mit seinen psychotischen NS-Analogien. Am Ende des Einspielers zeigen sie „Sven Sverndt“ in seinem Studio. An der Wand hängen zwei Bilder: Jewgeni Prigoschin (ehem. Chef der Wagner-Truppe) und Dmitri Walerjewitsch Utkin (Gründer der Wagner-Gruppe). Was will uns Das Erste damit sagen? Alles in einen Topf: Hitler, Sellner, Putin und Höcke. Und dann ganz zum Schluss auch noch Christian Ulmen und die "virtuelle Vergewaltigung". ADOLF HITLER UND CHRISTIAN ULMEN Wenn ich solche Sendungen sehe, dann stelle ich mir auch die Frage, wer dort im Publikum sitzt und über die schlechten Witze des abgehalfterten Ehring lacht. Gute Interviews zu führen ist eine hohe Kunst. Erinnern wir uns kurz an das Interview mit Björn Höcke im ZDF im Jahr 2019. Über 7,6 Millionen Aufrufe. Höcke wurde eingeladen, um über die Thüringer Landtagswahl und den Landtagswahlkampf zu sprechen. Stattdessen zeigt man ihm einen Einspieler, in dem Abgeordnete des Bundestages mit Zitaten aus „Mein Kampf“ und seinem Buch „Nie zweimal in denselben Fluss“ konfrontiert werden. Sie sollen einordnen, woher welches Zitat stammt. Einem anwesenden Sprecher wird das irgendwann zu bunt, und er weist darauf hin, dass das so nicht ausgemacht war. Er wählt die unglücklichen Worte, dass das Herrn Höcke emotionalisiert hätte. Gefundenes Fressen für die Aktivisten vom ÖRR. Höcke kündigt an, nicht mehr mit dem ZDF reden zu wollen. Wer einen Politiker oder sonstigen Interviewgast im Vorfeld täuscht, um ihn vorzuführen, der muss sich über eine solche Reaktion nicht wundern. Jetzt beschwert man sich: „Höcke will nicht mehr mit uns reden.“ Das jährliche Sommerinterview im MDR findet weiterhin statt. Wenn die heute-show oder extra3 solche billigen Tricks nutzen, um ihr Gegenüber aus der Fassung zu bringen, dann ist das etwas anderes. Wenn ein Nachrichtenformat des ÖRR solche Methoden nutzt, dann ist das ein Armutszeugnis und hat NICHTS mit Journalismus zu tun. Genau DAS wirft man Ben nun vor. Er würde nicht journalistisch arbeiten, während man bei den Öffentlich-Rechtlichen sämtliche Standards schon seit Jahren mit Füßen tritt. Vor allem in Bezug auf die AfD-Berichterstattung. Für den ÖRR muss ALLES eingeordnet werden, wenn es von rechts kommt. Mit Linksextremisten haben sie nicht nur kein Problem, sondern sie werden auch regelmäßig eingeladen. An die Juristen: Bei Bens Clip wird die Quelle eingeblendet. Beim Interview von Kosubek mit Sellner ist keine Quellenangabe zu sehen. Justiziabel?

Boris von Morgenstern

22,381 Aufrufe • vor 3 Monaten