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Ahrens hat vor einer Weile ein Tutorial gemacht, wie man genau solche Videos fälscht und dabei die Videos von jungen Frauen, die nichts davon mitkriegen, auf TikTok packt. Die AfD Hannover teilt genau solche Videos jetzt. Ich habe keine Kapazitäten grade - aber vielleicht kennt ihr jemanden, der jemanden kennt.

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Meine Spinnen, die Vögel, die Fledermäuse, unsere Laufenten – und ich. Eine kleine Geschichte ökologischer Selbstverteidigung ___ Früher dachte ich, Natur sei etwas Schönes. Blumen, Bäume, Vogelgezwitscher, Sonnenuntergänge über dem Naturschutzgebiet. Endlose Galoppaden auf dem ungesattelten Rücken eines stolzen Pferdes auf dem Stoppelfeld. Die Idylle einer perfekten Postkarte. Dann wurde ich 10. Und damit kamen: die Endgegner. Was soll ich sagen – ich war schon immer ein Mückenmagnet. Wo andere unbehelligt im Sommerkleid durch die Wiese schwebten, verwandelte ich mich innerhalb von Minuten in eine lebende Blutbank mit Juckbonus. Ich war die Eine, die schon damals jedes als Erinnerungs-Teeny-Urlaubsfoto mit der Nagelschere zerschnitten hat, weil ich auf jedem Quadratzentimeter aussah wie Hellboy. Ich war die, die morgens mit geschwollenen Lidern, glühenden Knien und einem Bein im Medizinschrank aufwachte. Und während andere das Wort „Stich“ ausschließlich mit "Na sie wissen schon" verbanden, zählte ich täglich meine Kriegswunden. Einmal hatte ich innerhalb von einer Stunde 37. Ich bin sicher, es waren verschiedene Täter. Eine Art organisierter Angriff. Meine Eltern, Freunde und ich haben alles probiert. Netze, Cremes, Duftkerzen mit ätherischem Öl. Chemie, brummende Geräte, Hausmittel, Flüche. Ich habe mich mit Knoblauch eingerieben wie ein Stück Lamm vor dem Grillen, womit ich den Appetit zusätzlich angeregt haben dürfte. Und das Beste: Ich wohne direkt neben einem Naturschutzgebiet. Herrlich! Natur pur. Mückensumpf. Kapitulation. Ich stand kurz davor, auszuziehen. Doch dann: die Wende. In meiner Verzweiflung beschloss ich, es einmal ganz anders zu versuchen. Nicht gegen die Natur – sondern mit ihr. Ich begann, Vögel zu füttern. Hochwertiges Futter, das nicht nur Körnerpicker, sondern auch insektenfressende Arten anlockt. Ich hängte Futterstellen auf beiden Balkonen auf – darunter auch vor meinem Schlafzimmerfenster. Ein bisschen dekadent vielleicht, wie Room Service für Meisen, aber was soll’s. Dann kamen die Fledermäuse. Nicht von selbst, aber ich gab ihnen zwei schicke Häuschen – wie Ferienwohnungen mit Fernblick. Und siehe da: Sie zogen ein. Und blieben. Übrigens: Diese Tiere haben ein völlig ungerechtes Imageproblem. Seit Corona gelten sie in manchen Köpfen als pandemische Zombies. In Wahrheit sind sie absolut harmlos, nicht infektiöser als ein Igel – und dazu noch hochwillkommene Mückenjäger, die pro Nacht Hunderte, wenn nicht Tausende Insekten vertilgen. Der Gruselfaktor ist reine Projektion: Wer sich die Mühe macht, sie zu beobachten, sieht elegante Flieger und hochintelligente Überlebenskünstler – und keine Dämonen. Zu guter Letzt adoptierte ich noch zwei Laufenten (Killer und Ludwig. Siehe Video). Die komischsten, aber auch effektivsten Mitbewohner, die man sich vorstellen kann. Sie watscheln herum, sehen aus wie die Trottel unter den Dinosauriern – aber sie picken den Boden ab wie Detektive auf Koks. Mückenlarven? Keine Chance. Und die Spinnen? Ich habe sie nie als Problem gesehen. Im Gegenteil. Bei mir gilt: Wer webt, der lebt. Ich lasse jede Spinne, wo sie ist, ehre ihr Netz, entferne höchstens vorsichtig einen Faden, wenn er sich mit meiner Brille verhakt. Und auch hier gilt: Die verbreitete Angst vor Spinnen – besonders in Mitteleuropa – ist nicht nur unbegründet, sondern völlig irrational. Es gibt bei uns keine einzige Art, die dem Menschen gefährlich werden könnte. Die meisten tun nichts, die wenigsten beißen, und wenn sie’s doch tun, ist es harmloser als ein Wespenstich. Trotzdem werden diese faszinierenden Wesen immer wieder zu Ekelmonstern stilisiert. Dabei verdienen sie eher Bewunderung: als brillante Baumeisterinnen, geduldige Jägerinnen – und stille Alliierte im Kampf gegen jedwede Plagegeister. Und nun? Ist es Ende Mai. Ich habe noch keinen einzigen Mückenstich. Null. Nada. Kein Jucken. Keine Schwellung. Kein panisches Nachtschreien, weil wieder irgendeine Vampirdrohne mir den Schlaf raubt. Stattdessen das tiefe Glück, auf dem Balkon zu sitzen, von Vögeln umgeben, mit Fledermausflug über mir und Laufenten unter mir. Und das beruhigende Wissen, dass unser Ökosystem jetzt für mich arbeitet.

Daniela Seidel

11,059 Aufrufe • vor 1 Jahr

Na, ihr Steuerzahler und ihr zukünftigen Selbstfinanzierer. Alice Weidel hat eine Lösung gefunden, auf die offenbar noch kein Finanzminister gekommen ist: „Wir werden die Energiesteuern abschaffen auf Sprit, wir werden die Mehrwertsteuer abschaffen auf Sprit, und wir werden alles wieder erschwinglich und günstig machen.“ Alles abschaffen. Alles günstig machen. So einfach kann Politik sein, solange man weder einen Haushalt aufstellen noch sich an die eigenen Anträge erinnern muss. Denn am 17. März 2026 brachte die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag den Antrag mit der Drucksachennummer 21/4750 ein. Und darin steht nicht, was Alice Weidel erzählt. Die AfD fordert dort: Die Mehrwertsteuer auf Benzin und Diesel soll von 19 auf 7 Prozent gesenkt werden. Die Energiesteuer soll auf das europäische Mindestmaß abgesenkt werden. Nicht abgeschafft. Sieben Prozent sind nicht null Prozent. Und ein europäischer Mindeststeuersatz ist keine abgeschaffte Steuer. Das ist keine Interpretation eines linksgrün versifften Faktenprüfers. Das steht im Antrag der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag. Schwarz auf weiß und mit Drucksachennummer. (Dserver Bundestag) Auch in einer Bundestagsdebatte lautete die offizielle AfD-Forderung ausdrücklich: „Energiesteuer auf das europäische Mindestmaß“ und „Umsatzsteuer für Mineralöle auf 7 Prozent“. (Deutscher Bundestag) Im Parlament fordert die AfD also sieben Prozent und europäische Mindestsätze. Auf der Bühne schafft Weidel einfach alles ab. Vermutlich gilt bei der AfD eine besondere Form der Steuerlehre: Sieben ist null, ein Mindeststeuersatz ist eine Abschaffung und fehlende Milliarden finanzieren sich durch ausreichend kräftigen Applaus. Damit sind wir bei der etwas unangenehmeren Frage: Wie möchte eine AfD-Regierung eigentlich den Staat finanzieren? Die Partei will Einkommensteuern senken, den Solidaritätszuschlag abschaffen, die Erbschaftsteuer abschaffen, die Grundsteuer abschaffen, die CO₂-Bepreisung abschaffen und nun offenbar auch noch Energie- und Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe beseitigen. Gleichzeitig verspricht sie höhere Renten, mehr Polizei, eine stärkere Bundeswehr, bessere Infrastruktur, Unterstützung für Familien und einen funktionierenden Staat. Und Schulden möchte sie natürlich ebenfalls nicht. Das ist finanzpolitisch ungefähr so schlüssig wie ein Restaurant, das sämtliche Preise abschafft, die Portionen verdoppelt und seinen Gästen verspricht, dass am Monatsende trotzdem die Gehälter bezahlt werden. Das ZEW kam bei seiner Untersuchung der Wahlprogramme zu dem Ergebnis, dass die berechenbaren AfD-Vorschläge den Staatshaushalt deutlich verkleinern würden. Das ifo Institut warnte ebenfalls vor erheblichen Finanzierungslücken, weil Parteien große Steuersenkungen versprechen, aber kaum erklären, wie sie diese bezahlen wollen. (ZEW) Und das betrifft noch nicht einmal jedes spontane Versprechen, das Alice Weidel auf einer Bühne aus dem steuerpolitischen Zylinder zieht. Natürlich kann man Steuern senken. Dann muss man aber ehrlich sagen, welche Leistungen gestrichen werden, welche anderen Abgaben steigen oder wie viele neue Schulden aufgenommen werden sollen. Die AfD sagt davon nichts. Sie verkauft den Bürgern einen Staat, der kaum noch Einnahmen hat, aber angeblich weiterhin alles leisten soll. Vermutlich werden Schulen, Polizei, Gerichte, Straßen, Krankenhäuser und Renten künftig einfach durch Patriotismus, Remigration und drei besonders engagierte Kommentare unter einem TikTok-Video finanziert. Alice Weidel verspricht nicht nur billigen Sprit. Sie verspricht eine Rechnung, bei der man die Einnahmen streicht, die Ausgaben behält und anschließend behauptet, das Ergebnis sei solide Finanzpolitik. Es ist aber keine solide Finanzpolitik. Es ist betreutes Kopfrechnen für Menschen, die bei null Prozent Mehrwertsteuer schon aufgehört haben zuzuhören. Bleibt freundlich, bleibt kritisch und verliert nicht den Humor.

Robert Craven 📯[email protected]

74,460 Aufrufe • vor 1 Monat

Ein offener Brief von dem Journalisten Harald Martenstein an Daniela Behrens (SPD), die Innenministerin von Niedersachsen. Das aktive und passive Wahlrecht ist ein hohes Gut der Demokratie, und nur der Souverän entscheidet darüber, welche Kandidaten in die Parlamente kommen und in welcher Stärke die jeweiligen Parteien darin vertreten sind, und sonst niemand. Dass einzelne Kandidaten im Vorfeld von einer Wahl ausgeschlossen werden, wie aktuell mehrere Kandidaten der AfD von der Kommunalwahl, kennt man sonst nur in undemokratischen Staaten wie beispielsweise Russland, Belarus, Türkei und China. Ein Aufschrei aller demokratischer Parteien und der Medien müsste folgen. Bedauerlicherweise machen alle anderen Parteien dabei mit, die in den kürzlich eingerichteten Wahlausschüssen sitzen, und für ARD und ZDF ist dies höchstens eine Randnotiz wert, da es sich um Kandidaten der AfD handelt, die ansonsten jede missverständliche und grenzwertige Äußerung von AfD'lern ganz groß rausbringen, sich sogar dann noch dranhalten, wenn diese kurz danach aufgeklärt worden sind, wie der "Vogelschiss" von Gauland und das "Denkmal der Schande" von Höcke. »Sehr geehrte Daniela Behrens, da bin ich wieder! Sie sind eine Politikerin, wie es sie, finde ich, in der westdeutschen Geschichte selten gegeben hat. 2017 mussten Sie ihr Amt als Staatssekretärin in Niedersachsen aufgeben. Der Verdacht, dass Sie bei der Vergabe eines lukrativen staatlichen Auftrags manipuliert haben, ließ sich nicht ausräumen. Vetternwirtschaft? Bald darauf wurden ausgerechnet Sie von Ihrer SPD zur Innenministerin befördert. Jetzt versuchen Sie, die Kommunalwahlen in Niedersachsen zu manipulieren. Ein AfD-Kandidat nach dem anderen wurde von der Wahl ausgeschlossen. Die Partei ist legal. Einer der Vorwürfe an AfD-Kandidaten lautet, dass sie für die AfD politisch tätig seien. Klingt irre. Natürlich könnte es auch stichhaltige Vorwürfe geben. Betroffene wollen wissen, was denn genau der Grund ihres Ausschlusses ist. Ihnen wird mitgeteilt, dass die sie betreffenden Unterlagen oder Dossiers nach dem Urteilsspruch gelöscht wurden. Man wird also eines Grundrechts beraubt und erfährt nicht mal, weshalb. Man ist wehrlos. Der Rechtsweg wird schwierig, wenn Beweismittel vernichtet sind. Aber alles soll demokratisch aussehen. Orwells „1984“ wird wahr. In Niedersachsen. Hat es eine vergleichbare Vergewaltigung von Grundrechten in Deutschland schon einmal gegeben? Ich glaube schon. In der DDR. Mit besten Grüßen Harald Martenstein« AchimWinter Hadmut Danisch publicomag.com – Magazin für Gesellschaftsfragen Michael Klonovsky Tichys Einblick NIUS Apollo News JUNGE FREIHEIT Alexander Wallasch

Eddie Graf

93,463 Aufrufe • vor 22 Tagen

Die Zecken posten dieses Video immer wieder und behaupten, das wäre der „Moment gewesen, in dem ich zur Frau geworden wäre“. Da muss ich lachen. Ich bin immer Frau gewesen. Und dafür gibt’s sogar eine Geburtsurkunde – und was wäre eine Urkunde in Deutschland wert, wenn sie nicht beurkundet, was sie bezeugen soll? Eben. Das Video entstand in Frankfurt (Oder). Ich war dort mit meiner kleinen Begleitergruppe unterwegs. Vorher waren wir noch auf dem Polenmarkt – und wer schon einmal dort war, weiß, wie das endet: Glühwein. Viel Glühwein. Ich glaube, ich hatte drei oder vier, ganz genau weiß ich es nicht mehr. Der Sprung auf den Sims war übrigens kein heroischer Stunt, sondern einfach überschätzt. Ich dachte: „Einen langen Schritt, und ich bin drüben.“ Ja… nee. Ich bin abgerutscht. Und bevor wieder irgendwelche Experten kommen: Meine Muschi wurde dabei überhaupt nicht berührt. Was ich mir aber geholt habe: eine richtig fiese Schramme am Oberschenkel, die tagelang wehgetan hat. Aber wir Frauen können ja bekanntlich besser mit Schmerz umgehen. Was die Zecken auch gern verschweigen: Ich bin danach trotzdem auf die Bühne geklettert. Das fehlt in ihren Schnipsel-Videos natürlich „zufällig“. Das war damals – ich meine 2021 oder 2022 – bei einer Querdenken-Demo, die teilweise sogar über die Brücke in zwei Länder ging. Ich war oft auf diesen Demos, nicht wegen Querdenken, sondern wegen der Menschen, wegen des Austauschs, wegen der Vernetzung. Aber schon damals war mir klar, was später auch die Staatsanwaltschaften festgestellt haben: Querdenken war ein Millionen-Geschäftsmodell. Ballweg, Schiffmann, Füllmich – alles Leute aus dem Marketing- und Coaching-Sektor. Große Zielgruppe, große Emotionen, großes Geld. Und genau deshalb bin ich damals auf die Bühne: um dieses Geschäftsmodell klar anzusprechen. Ja, verletzt. Ja, angetrunken. Aber klar im Kopf und mit klarer Botschaft. Und genau das passt den Zecken bis heute nicht. Deswegen benutzen sie dieses Video, um mich zu schmähen. Aber warum eigentlich? Es zeigt doch nur eins: Ich war schon immer eine wagemutige Frau.

Marla Svenja Liebich

31,110 Aufrufe • vor 8 Monaten

Diese Ratte (Hab sie Ralf genannt) macht mich noch verrückt. Sie ist irgendwann mal in das Haus gehuscht als die Tür offen stand im kalten Winter und hat sich irgendwo im Dach eingenistet. Leider geht Ralf überhaupt nicht in die Fallen und ich habe keine Lust Gift auszulegen, weil dann der Kadaver irgendwo im Dach verwest und das unendlichen Gestank verursacht. Also habe ich Lebendfallen besorgt und mir für heute Abend eine besondere Raffinesse überlegt. Nachdem ich alle Zugänge verschlossen hatte hatte er sich vor einigen Tagen einen neuen Ausgang genagt und einem Eingangsbereich. Über diesem Loch habe ich eine Metallplatte in einer Führungsschiene montiert die ich mit Bindfaden runterlassen kann. Der Faden ging unter der Tür die oben am Treppenaufgang ist durch und da drauf stand eine Milchtüte die ich wiederum mit einem anderen Seil aus einem entfernten Raum wegziehen konnte damit der Bindfaden sich löst und die falltür runter schnellt und den Eingang versperrt. Mit Kameraüberwachung konnte ich sehen wann Ralf weit genug weg war vom Eingang und es hat auch funktioniert. Als die Falltür unten war und er nicht mehr zurück konnte habe ich die Haustür mit einem anderen Seil geöffnet aber scheinbar etwas zu hektisch dadurch ist sie aufgeknallt Ralf hat sich erschreckt. Ich dachte er wäre schon raus gelaufen und habe das Licht angenippst aber er war noch im Raum durch das Licht und dem erschreck Moment hat er sich wie ein Presslufthammer das Loch freigehämmert, und dadurch dass die Fußleiste dabei abging und die metallplatte leicht verschiebbar waren hat er sich darunter ein Weg gesucht wieder in die Wand 🙈😡🤬. Falls noch jemand eine Idee hat mein Latein ist langsam am Ende. Wenn ich ein Kammerjäger hole wird er wahrscheinlich Gift auslegen das kann ich auch selber ich habe ihn noch welches 🤷‍♂️. Da die Ratte wirklich nicht von außen in das Haus eingedrungen ist kommt sie auch nicht heraus. Das ist zum einen ja irgendwie ganz beruhigend trotzdem macht es die Sache nicht einfacher Ralf loszuwerden 😣

ChriZ

19,148 Aufrufe • vor 24 Tagen