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Antisemitismus ist nicht nur ein rechtes Problem. Er ist heute auch ein linkes. Wer das nicht aussprechen mag, hat sich schon entschieden, wegzusehen. Berlin ist für Juden kein sicherer Ort mehr. Sechs antisemitische Vorfälle. Pro Tag. Mehr als doppelt so viele wie vor dem 7. Oktober. Man kann für...

16,765 次观看 • 3 天前 •via X (Twitter)

25 条评论

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Caroline Neufert3 天前

Vergessen wir nicht Jörg Thadeusz, der die Polizei holte, weil das Schlagerfest in seinem privilegierten Zehlendorf mal zu laut war ! Thadeusz, auch einer von den Journalisten, die PR machen für die, die ihn bezahlen.

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Ein Prophet2 天前

Antisemitismus ist überhaupt kein 'rechtes' Problem, Zeev...es wird Zeit, die elenden Scheuklappen zu entfernen!

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🖤❤️💛Gabher🖤❤️💛2 天前

Antisemitismus war noch nie nur ein rechtes Problem, es war/ist schon immer auch ein linkes Problem gewesen!

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Frieda2 天前

Das triggert Isr Propagandisten und macht nervös. Es zeigt deutlich wie Isr sein Ansehen überall auf der Welt verloren hat. So war wohl nicht der Plan,als Netanyahu die Warnungen vom 07.10.ignorierte um über Gaza herzufallen. Er dachte er könne die Welt an der Nase herumführen.

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MikeRe3 天前

🎯🎯👍

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A.2 天前

Mir grauset es vor dir Berlin

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Kelly Wilson🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿2 天前

Mit der Wahl der SED (Die Linke) ist die Jadg auf Juden,Terroranschläge auf deren Synagogen,Wohnsitzte, Geschäfte usw legimitiert. Die nächste Kristallnacht last grüßen Den deutschen wird es aber auch nicht besser ergehen. Aber die ÕRF wird sagen Schuld sind die Rechten/ die AfD

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Michelle Rainer2 天前

Antisemitismus kommt auch als Propaganda aus Russland

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Marcus Alan Crown2 天前

Nach dieser Logik ist jeder Trump-Kritik auch gegen Amerikaner und jeder, der Putin kritisiert, hasst demnach Russen. Einen faschistischen Unrechtsstaat zu krisitieren, macht einem nicht zum Volksverhetzer! Erst denken, dann tippen. Danke.

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Anon Gooner2 天前

Erklär mal das zuerst du Möchtegern Semit

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Sven Ole Rüppell2 天前

Was ist der Unterschied von der "palästinensischen Sache" und dem, was in den Slogans „Yallah Intifada“ und „Tod der IDF“ zum Ausdruck kommt?

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Æ2 天前

@chiaravonfa Was für ein großartiger Kommentar! Am Yisrael Chai❤️

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S K2 天前

Es ist immer noch kein Antisemitismus, sonder Israelkritik. Bzw. Kritik an extrem rechten Politikern, die dort rücksichtslos eine ethnische Säuberung durchführen.

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Cany2 天前

Also irgendwie hat die ganze welt was gegen israel, ihre rechtsextreme Regierung inklusive Terroristen wie gvir und die zum großteil rechte Bevölkerung und trotzdem sind die anderen schuld? Wie verblendet kann man sein?

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MR2 天前

Weder Grüne noch SPD haben kein Problem mit dem linken Antisemitismus, sie genießen ihn.

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Fede2 天前

una sociedad que apoya al terrorismo para gobernar....esta acabada

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Flobo6662 天前

Danke an Herrn Tadeusz!!!

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Wulf Bieg2 天前

Thadeusz hält die Kulminationsrede des verlogenen NeoCons. Elif Eralp als Kreuzung von Stalin und Ismail Hanija. Siehe da: Keine Schmähung ist irre genug, um nicht Unterstützung zu generieren.

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אפרת2 天前

It never made and it will never make sense why any Jews want to live in Germany in the first place.

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Frank dive 30k2 天前

@gruene_berlin @GrueneBundestag @spdberlin @spdde @spdbt überlegt gut was ihr tut. Die Bekenntnisse der #DieLinke sind nur vorgeschoben um am die Mazu kommen. Wer denen glaubt, die nicht mal #Aufarbeitung betreiben wollen

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J. Romanović 🇪🇺🇮🇱🇦🇹2 天前

Interessant, dass dieser Beitrag in der Mediathek nicht als Video verfügbar ist. Die Leute fühlen sich zu Recht für dumm verkauft – so kann das wirklich nicht weitergehen, und niemand braucht sich über das Erstarken der AfD wundern.

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Arion the Wise2 天前

Wenn niemand dich mag, weder rechts noch links, dann bist DU das Problem!

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Conrad2 天前

Sie werden von Canary Mission, Miriam Adelsohn und Hasbara-Zentrale bezahlt.

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Lynox2 天前

„Heute auch linkes Problem“ Diese Naivität

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Mr. Nobru 🖖🤟2 天前

Des députés (...) aux côtés de représentants du FPLP, une organisation terroriste inscrite sur la liste de l’UE". Nous avons pareil en France. Des dirigeants de EELV, parti soumis à LFI, le parti antisémite. C'est la chute de l'Europe. Elle ne remontera pas.

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Ich höre Miersch zu und denke mir: Aua. Das tut weh. Genau da, wo es leer ist. Er sagt im Grunde nichts Wildes. Keine Beleidigung. Keine Nazi Keule. Er macht etwas viel Gemeineres. Er stellt eine einfache Frage: Was ist eigentlich eure Außenpolitik? Stille. Die AfD redet gern von Welt, von Ordnung, von Stärke. Sobald es konkret wird, bleibt Nationalismus übrig. Das ist keine Strategie. Das ist ein Ersatzwort für Ideenlosigkeit. Nationalismus klingt nach Stärke. In Wirklichkeit heißt es: Wir können nur allein. Und wer nur allein kann, kann gar nichts. Schon gar nicht in einer Welt, in der Macht, Wirtschaft, Sicherheit und Konflikte miteinander verwoben sind. Der eigentliche Trigger steckt in einem Satz, der fast harmlos klingt: Deutschland allein spielt keine Rolle. Das ist Gift für die AfD. Denn ihr ganzes Selbstbild lebt von der Fantasie, man müsse nur mutig genug „Nein“ sagen und dann ordnet sich die Welt schon. Tut sie nicht. Sie lacht höchstens kurz und geht weiter. Besonders unangenehm für sie ist, dass Miersch ihnen nicht einmal Bosheit unterstellt. Er unterstellt Bedeutungslosigkeit. Keine Antwort. Kein Konzept. Kein Plan. Nur Parolen für eine Welt, die es längst nicht mehr gibt. Nationalisten nennen sich Patrioten. Egoisten nennen sich Realisten. Und am Ende bleibt ein Politikangebot, das nicht gefährlich modern ist, sondern einfach alt. Staubig. Unbrauchbar. Das triggert. Nicht weil es laut ist. Sondern weil es stimmt.

Schlafsheep 📯🇩🇪🇪🇺🇺🇦🌻

40,145 次观看 • 7 个月前

♦️ Am 7. Oktober 2023 wurden Juden in Israel nicht zufällig Opfer eines Krieges. Sie wurden gezielt, systematisch und lange im Voraus geplant als Juden angegriffen und ermordet. Der Mordrausch wurde im Namen des Dschihad geführt und richtete sich gegen das jüdische Volk in seinem eigenen Land. Der Angriff endete nicht an den Grenzen Israels. Er setzte sich weltweit fort. Gegen Juden, die sich weigerten, dieses Verbrechen zu relativieren oder zu rechtfertigen. Auch ich habe seitdem Bedrohungen, Beleidigungen und Einschüchterungen erlebt. Statt Schutz folgte eine Welle aus Anzeigen, Strafbefehlen und Verurteilungen. 👇 Dieses Video zeigt Ausschnitte dessen, was die Terroristen selbst gefilmt haben. Das ist keine Propaganda und keine Inszenierung. Das ist die dokumentierte Realität eines Massakers. Für uns sind das keine abstrakten Zahlen und keine gesichtslosen „Juden“. Viele von uns haben Familie und Freunde in Israel. Ich auch. Die Anrufe aus Israel am Morgen des 7. Oktober werde ich nie vergessen. 💔 Umso erschütternder ist es, wie schnell die Täterideologie verharmlost wurde. Wie der Davidstern mit dem Hakenkreuz verglichen werden darf. Wie auf Demonstrationen zur Tötung von Juden aufgerufen wird und man sich herausredet, es sei angeblich nicht eindeutig gewesen. Wie die Vernichtung Israels mit erfundenen oder verzerrten Erzählungen romantisiert wird und Juden erneut zu Feindbildern gemacht werden. Wer die Aufnahmen der Täter sieht, wer die Worte der Täter hört und wer danach noch immer Verständnis, Rechtfertigungen oder Relativierungen sucht, der hat kein Erkenntnisproblem. Er hat ein Antisemitismusproblem. Wer den Mord an Juden nur dann verurteilt, wenn es in die eigene Erzählung passt, wer Terror gegen Juden mit Ausreden überdeckt und wer die Vernichtung des jüdischen Staates fordert, offenbart nicht Mitgefühl für Menschenrechte, sondern Feindseligkeit gegenüber Juden. #NieWiederIstJetzt #StopAntisemitism #October7Massacre #StandWithIsrael

Anna 🎗️🇮🇱✡️🦁

16,358 次观看 • 1 个月前

Brot ist eine „wirtschaftliche Ressource" Europa hat fünfhundert Jahre gebraucht, um die Ächtung abzuschaffen (Kurzerklärung: Der Geächtete wird nicht eingesperrt, nicht gebüßt, nicht gebrandmarkt — er wird aus dem Recht herausgenommen - man nannte diejenigen auch vogelfrei. Die EU hat sie 2024 per Verordnung wieder eingeführt. Am 29. August standen sie auf dem Berner Bundesplatz. Zweitausend Menschen, direkt vor dem Bundeshaus. Und auf einer Großbildleinwand sprach ein Mann zu ihnen, der nicht kommen konnte. Er durfte nicht. Jacques Baud, Oberst im Generalstab a. D., früher Schweizer Nachrichtendienst, früher UNO, früher für die NATO in der Ukraine im Einsatz, sitzt in Brüssel fest. Sein Vermögen ist eingefroren. Seine Konten sind gesperrt. Er darf das Gebiet der Europäischen Union weder betreten noch verlassen. Er ist Schweizer Staatsbürger. Er kann nicht nach Hause. Und er sagte in Bern einen Satz, den sich dieser Kontinent merken sollte: Er habe kein Brot. Nachbarn bringen es ihm. Ein Bauer aus der Schweiz ist mit Lebensmitteln nach Brüssel gefahren, wie man früher zu einem Kranken gefahren ist. Wir schreiben das Jahr 2026! Was hat er getan? Er hat den Krieg in der Ukraine anders analysiert als das Auswärtige Amt. Das ist keine Zuspitzung. Das ist der Akteninhalt. Am 15. Dezember 2025 hat der Rat der Europäischen Union zwölf Personen und zwei Organisationen gelistet. Der Begründungstext zu Baud ist überschaubar — man liest ihn in weniger als einer Minute. Er sei Sprachrohr prorussischer Propaganda, er verbreite Verschwörungstheorien, er werfe der Ukraine vor, ihre eigene Invasion herbeigeführt zu haben. Kein Gericht. Keine Anklage. Keine Beweisaufnahme. Keine Anhörung vorher. Ein Verwaltungsakt. Zack - Existenz vernichtet und das mit der Unterstützung der deutschen Bundesregierung, da die Sanktionslist einstimmig beschlossen wird. Der Rechtsweg? Existiert. Aber nur achträglich und ohne finanzielle Mittel eher von theoretischer Natur. Vor dem Gericht der Europäischen Union in Luxemburg. Man darf sich also, während man mittellos in einer fremden Stadt sitzt und nicht ausreisen kann, jahrelang gegen seine eigene Vernichtung durchklagen, währen ihn ja niemand unterstützen darf - auch kein Anwalt. Wenn man einen Anwalt bezahlen könnte. Was man nicht kann, weil das Konto gesperrt ist. Das nennt man in Brüssel Rechtsschutz. Die Erklärung "Vogelfrei", in neuer Typografie Die Reichsacht war kein Gefängnis. Sie war schlimmer. Der Geächtete verlor nicht die Freiheit, er verlor den Rechtsschutz. Er wurde aus dem Recht herausgenommen. Und der entscheidende Teil, der Teil, der die Ächtung so wirksam machte: Wer dem Geächteten half, wer ihm Obdach gab, wer ihn speiste, der fiel selbst unter die Ächtung. Man isolierte ihn nicht durch Mauern. Man isolierte ihn, indem man das Helfen unter Strafe stellte. Jetzt lesen Sie Artikel 2 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2024/2642: Den gelisteten Personen dürfen „weder unmittelbar noch mittelbar Gelder oder wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung gestellt werden oder zugutekommen." Weder unmittelbar noch mittelbar. Deshalb braucht Jacques Baud eine humanitäre Ausnahmegenehmigung, um Lebensmittel zu kaufen. Deshalb ist die Frage, ob der Schweizer Bauer Urs mit seinem Korb Brot gerade eine Verordnung verletzt hat, keine Satire, sondern eine ernsthafte juristische Frage. Brot als wirtschaftliche Ressource. Fürsorge als Sanktionsverstoß. Europa hat fünfhundert Jahre gebraucht, um die Ächtung durch das Urteil in einem rechtsstaatlichen Verfahren zu ersetzen. Um zu lernen, dass niemandem der Rechtsschutz entzogen wird, ohne dass ein unabhängiger Richter es ausgesprochen hat. Das war nicht irgendein Fortschritt. Das war der Fortschritt. Das ist der ganze Unterschied zwischen einem Rechtsstaat und einem Herrschaftsapparat. Und wir haben ihn per Ratsbeschluss zurückgenommen. Sanktionen dieser Art beschließt der Rat der Europäischen Union. Einstimmig. Das heißt: Jede einzelne Regierung hat zugestimmt. Auch die deutsche. Die Bundesregierung hat das im Bundestag bestätigt. Sie sollte deshalb auch von der Presse für jede einzelen Entscheidung außerhalb einer rechtsstaatlichen Ordnung von der Presse von A bis Z hinterfragt werden. Das ist die Nachricht, und sie ist unangenehmer als jede Personalisierung. Es gibt keinen einzelnen Schuldigen, hinter dem sich alle anderen verstecken könnten. Es gibt siebenundzwanzig Regierungen, die "Ja" zu diesem Unrecht gesagt haben, und ein Parlament, das nicht gefragt wurde, und eine Presse, die es nicht berichtet hat. Das Auswärtige Amt hat dem Bundestag zur Rechtfertigung erklärt, Baud trete regelmäßig in russischen Fernseh- und Radioprogrammen auf. Im Ratsbeschluss selbst steht das nicht und wird auch nicht als Begründung aufgeführt. Auf Nachfrage in der Bundespressekonferenz konnte niemand sagen, woher diese Behauptung stammt. Ein Mensch verliert alles. Und die Begründung dafür stimmt nicht einmal mit der Akte überein. Er ist nicht der Einzige Hüseyin Doğru, Journalist, deutscher Staatsbürger, wohnhaft in Berlin. Am 20. Mai 2025 im 17. Sanktionspaket gelistet. Konten gesperrt. Faktisches Berufsverbot. Er darf die Bundesrepublik nicht verlassen. Ihm bleiben 506 Euro im Monat. Davon ernährt er eine fünfköpfige Familie. Drei Kinder. Er sagt, das Risiko, mit ihnen auf der Straße zu landen, sei keine abstrakte Sorge mehr. Nicht in Minsk. Nicht in Moskau. In Berlin. Und die Berufsverbände seiner eigenen Zunft — die Verbände, die bei jeder Gelegenheit die Pressefreiheit beschwören — haben dazu im Wesentlichen geschwiegen. Damit das klar ist Ich muss Jacques Bauds Analysen nicht teilen. Ich teile sie in wesentlichen Punkten nicht. Wer die Vorgeschichte des Krieges auf eine einzige westliche Operation reduziert, macht es sich zu einfach. Und genau deshalb schreibe ich das hier. Meinungsfreiheit, die nur für zutreffende Meinungen gilt, ist keine Meinungsfreiheit. Sie ist eine Genehmigung. Rechtsstaat, der nur den Sympathischen schützt, ist kein Rechtsstaat. Er ist eine Gunst der Macht. Das ist übrigens keine Außenseiterposition. Ein deutscher Staatsrechtslehrer hat diese Sanktionen im Verfassungsblog für grundrechtswidrig und unverhältnismäßig erklärt. Die taz nennt das Vorgehen skandalös. Selbst ein Schweizer Think Tank, der Bauds Positionen ausdrücklich kritisiert, hält den Rechtsschutz für unzureichend. Von links bis rechts sagen Alle dieselben drei Wörter dasselbe: "Nicht ohne Richter" Am 27. September stimmt die Schweiz über die Neutralitätsinitiative ab. Ich bin Deutscher, ich habe da keine Stimme, und ich maße mir kein Urteil über den Text der Initiative an. Aber eines sollte man in Bern wissen. Die Schweiz hat dieses Sanktionsregime von 2024 gar nicht übernommen. Offiziell gilt es für sie nicht. Und trotzdem sitzt ihr Bürger in Brüssel fest und kommt nicht heim und die Regierung der Schweiz unternimmt nichts. Das ist die Lektion, und sie kostet nichts, sie kostet nur das Zuhören: Souveränität, die man nicht ausübt, ist Dekoration. Wir in Deutschland durften über nichts davon abstimmen. Über gar nichts. Wir haben nicht einmal davon erfahren. Wir durften nur in der Presskonferenz als Drohung hören, dass es jeden treffen kann. Ihr habt in der Schweiz am 27. September einen Zettel in der Hand. Das ist mehr, als die meisten Europäer besitzen. Verliert es nicht. Eine einzige Forderung Kein Entzug von Grundrechten ohne vorherige gerichtliche Entscheidung. Wer jemandem das Konto sperrt, die Bewegungsfreiheit nimmt und den Beruf entzieht, soll das beantragen. Vor einem unabhängigen Gericht. Mit Akte, mit Anhörung, mit Beweisen, mit Widerspruch. Wenn die Vorwürfe stimmen, wird die Behörde gewinnen. Wenn sie das Verfahren scheut, wissen wir, warum - es ging um das Mundtot machen. Sie werden über diesen Fall in der Tagesschau nichts hören. Wer schweigt, dem passiert nichts. Das ist richtig. Das war schon immer richtig. Das war der Sinn der Sache, dass die Menschen kuschen und das tun, was ihnen die Obrigkeit vorgibt. In eine Demokratie geht aber die Macht vom Volk aus und die diejenigen, die es exekutieren sind nur gewählte Diener, die Machtmißbrauch betreiben. Genau jenen sollte man den Machtmißbrauch gehörig austreiben. Urs ein Urgestein in der Schweiz nimmt kein Blatt vor dem Mund und stellt sich wie ein Fels in die Brandung und erklärt: "Mit uns in der Schweiz bitte nicht weiter - keinen einzigen Schritt - nicht in Form einer flexible Neutralität und kein Einschleimen bei diesen Straftätern indem auch die Schweiz solche Ächtungen im Bankensystem akzeptiert" Einen großen Dank an Urs für sein Engagement. Gerne unterstützt ihn, damit weitere Veranstaltungen möglich werden. Freiheit für Jacques Baud. Und Brot ist Brot.

Tobias Ulbrich

31,300 次观看 • 22 天前

Von Zeit zu Zeit, unter sehr verschiedenen Umständen, erhebt sich der Todeskult über die Welt mit nur einer Absicht: Auslöschung. Einst war es der Todeskult der Nationalsozialisten, heute ist es der Todeskult des Islamismus und der Hamas. Der Todeskult ist keinen moralischen Kriterien des Friedens zugänglich, der Todeskult ist der bösartige Tumor der menschlichen Zivilisation, der sich nicht bekämpfen lässt durch unsere Ordnung wünschenswerter Worte und Normen, sondern nur durch Schmerz bis zur bedingungslosen Kapitulation. Was uns von den Barbaren unterscheiden sollte, ist nicht, dass wir in zivilisierter, kampfloser Verhältnismäßigkeit verharren, bis unsere Kinder tot, ermordet sind. Was uns unterscheiden sollte, ist Empathie, aber, so bitter und herzlos das klingt, manchmal eben bleibt nur noch Empathie mit den unschuldigen Opfern auf Seiten unserer Feinde. Wir weinen um ihre Kinder, sie nicht um unsere. Das unterscheidet uns. Das ist leider manchmal alles, was im Krieg bleibt. Wir lieben das Leben, sie lieben den Tod – das ist der Alltag in Israel, das ist der Alltag von Juden in aller Welt, das ist die epochale Auseinandersetzung aller freien Menschen mit dem Islamismus. Wir jubeln nicht, wenn wir töten. Das ist es, was uns im Angesicht des Todeskults von seinen Anhängern unterscheidet. Das Volk Israel hat einen einfachen Wunsch – es will leben. Das Volk Israel will nicht, dass seine Kinder sterben. Das ist es, was es fundamental von seinen Feinden unterscheidet. Niemand sollte diesen einfachen Wunsch mehr achten und beschützen als wir Deutsche. Der Todeskult darf niemals weiter existieren, wo immer er erscheint. Der Neubeginn, die Chance auf eine bessere Zukunft liegt für die Palästinenser – wie einst für uns Deutsche – nur in der totalen Niederlage und der bedingungslosen Kapitulation. #AchtungReichelt

Julian Reichelt

146,930 次观看 • 1 年前

Viele Menschen in Deutschland haben nicht wirklich verstanden, was der 7. Oktober für Israel und das jüdische Volk bedeutet. In meinen ersten 28 Jahren in Israel habe ich viele Krisen erlebt – aber nichts ist vergleichbar mit diesem Tag. Es war das größte Pogrom an Juden seit dem Zweiten Weltkrieg. Seitdem ist viel passiert. Israel kämpft gegen Bedrohungen aus zehn verschiedenen Richtungen, und für Israel ist es ein Kampf um das Überleben – ein Kampf um die Existenz des jüdischen Lebens in Israel. Ja, dieses Land wurde gegründet, damit Juden sich nie wieder in Schränken und Kellern vor Antisemiten verstecken müssen. Aber an diesem Tag hat der Staat versagt. Am 7. Oktober wurden Ängste reaktiviert, die Juden seit Generationen weitergeben. Es war ein transgenerationales Trauma, das plötzlich wieder aufbrach. Ein kollektives Trauma, das Israel bis ins Mark erschütterte. Und keine Frage: Ja, Israel macht Fehler. Ja, Israel hat eine Regierung, die viele Israelis, sowohl vor als auch nach dem 7. Oktober, als katastrophal ansehen. Aber eines darf man nicht vergessen: Terroristen und Raketen machen keinen Unterschied zwischen linken oder rechten Israelis, zwischen Juden und Arabern. Vor allem aber haben die Menschen in Israel verstanden: Wenn es hart auf hart kommt, stehen nur wenige wirklich an der Seite Israels. Am Ende sind sie fast allein, isoliert und auf sich gestellt. Viele Menschen in Europa haben ebenfalls nicht erkannt, welche Netzwerke hier im Hintergrund arbeiten. Linksradikale Aktivisten und Islamisten haben sich verbündet, um jede Stimme, die Solidarität mit Israel zeigt, einzuschüchtern und zu diffamieren. Sie haben es geschafft, die Straßen Europas für sich zu beanspruchen, die Narrative zu verändern, die Öffentlichkeit zu manipulieren. Der 7. Oktober hat uns auch in Deutschland gezwungen, aus einer Illusion zu erwachen. Wir müssen der Realität ins Auge sehen: Gescheiterte Integration und eine unverantwortliche Migrationspolitik. Wir konnten erkennen, wie naiv die Politik im Umgang mit Identitätspolitik und dem politischen Islam war. Der 7. Oktober hat Israel verändert, den Nahen Osten verändert – und auch die Welt.#7.Oktober

Ahmad Mansour

148,002 次观看 • 1 年前

Wenn Kritik zum Glaubensverrat erklärt wird Ein Video, drei Namen und ein Mechanismus, den man kennen sollte Auf einem YouTube-Kanal ist ein Video über mich erschienen. Es behandelt nicht nur mich. Es stellt drei Personen nebeneinander: #MouhanadKhorchide, #AhmadMansour und mich. Wir erscheinen dort nicht als drei Menschen mit unterschiedlichen Biografien und Positionen, sondern als ein Block. Als Front. Das ist keine Nachlässigkeit, das ist die Voraussetzung dafür, dass die Erzählung überhaupt funktioniert. Bevor ich zum Inhalt komme, gehört dazu, wer da spricht. Der Kanal heißt heute "Suhaib Hoffmann". Bis zum 19. Mai 2025 hieß derselbe Kanal "Realität Islam". Mit der Umbenennung verschwanden hunderte alte Videos, geblieben ist der Mann, der schon vorher das öffentliche Gesicht der Gruppe war. Am 5. November 2025 hat das Bundesinnenministerium den Verein "Muslim Interaktiv" verboten und zeitgleich zwölf Objekte im Zusammenhang mit "Generation Islam" und "Realität Islam" durchsuchen lassen, weil beide dringend verdächtig sind, dieselben Verbotsgründe zu erfüllen oder Teilorganisationen von "Muslim Interaktiv" zu sein. Das hessische Innenministerium hat dazu festgehalten, die im Mai verkündete Auflösung von "Realität Islam" sei nicht endgültig gewesen, die bekannten Accounts würden weiterhin unter dem Namen des Hauptprotagonisten betrieben. Das ist der Absender. Nicht ein Privatmann mit einer Kamera, sondern ein Kanal, der aus einer Struktur hervorgegangen ist, gegen die der Staat wegen des Verdachts verfassungsfeindlicher Bestrebungen ermittelt. Dass ein Verfahren läuft, ist kein Urteil, und die Unschuldsvermutung gilt auch hier. Aber es ist auch nicht nichts. **Der Vorwurf** Wir, also Khorchide, Mansour und ich, seien Handlanger. Instrumente einer staatlichen Agenda, die Muslime in Deutschland dazu bringen soll, ihren Glauben aufzugeben. Wir würden im Auftrag von Politik und Medien einen "Reformislam" durchsetzen, die muslimische Gemeinschaft spalten in gute und schlechte Muslime, sie zermürben, unter Druck setzen, erniedrigen. Wir seien, so heißt es wörtlich, "nicht mal Bestandteil der muslimischen Community" und hätten deshalb kein Recht, von Muslimen überhaupt irgendetwas zu fordern. Nehmen wir das ernst und schauen genau hin, was da eigentlich passiert. Es geht nicht um Kritik. Kritik an meinen Positionen ist legitim, ich halte sie sogar für notwendig. Wer findet, dass ich mich irre, soll mir widersprechen, öffentlich und gerne hart. Dafür ist eine Debatte da, und ich drücke mich davor nicht. Hier geschieht aber etwas anderes. Hier wird nicht bestritten, was ich sage, sondern dass ich es sagen darf. Der Vorwurf lautet nicht: Er hat unrecht. Er lautet: Er gehört nicht dazu. Er spricht nicht für sich, er ist ferngesteuert, er ist gekauft. Das ist keine Widerlegung, das ist ein Ausschluss. In der Sache läuft es auf Takfīr hinaus, also darauf, einem Muslim den Glauben abzusprechen. Und das hat einen Zweck. Wenn erst einmal feststeht, dass jemand ferngesteuert ist und kein Muslim mehr, erübrigt sich jedes Argument. Zurück bleibt nur die Frage, was man mit so jemandem macht. Dazu kommt die religiöse Aufladung. Das Video endet nicht mit einem Argument, sondern mit einem Gebet: Gott möge uns geben, was wir im Diesseits und im Jenseits verdient haben. Das ist keine politische Auseinandersetzung mehr. Das ist ein Urteil, formuliert in der Sprache des Glaubens, vor einem Publikum, das diese Sprache versteht. Und dieses Publikum antwortet. Siehe ⬇️

Eren Güvercin

26,138 次观看 • 25 天前

Ich bin ja vieles an ÖRR-Propaganda gewohnt, aber was die ARD heute Abend mit #Die100 (»Ist die AfD eigentlich ein Problem für die Demokratie?«) abgeliefert hat, ist psychotische DDR-Propaganda im Endstadium: Da steht eine Karikatur von Moderator vorne auf der Bühne wie ein Wanderprediger (du bist nicht Jesus!) und schwört TV-Teilnehmer regelrecht auf sein Anliegen ein. Aussagen wie »Unser vorhandener Wohnraum ist erstmal für Einheimische da«, »Wir müssen den Austausch unserer Bevölkerung beenden« oder »Es gehört mehr dazu, Deutscher zu sein, als einfach nur eine Staatsbürgerurkunde in der Hand zu haben«, also: Aussagen, die sehr viele Menschen hierzulande teilen, werden einfach zu »Hass« und »Rassismus« umgedeutet. Das komplett weiße Normie-Publikum schüttelt mit großen Augen ungläubig mit dem Kopf. Es wird behauptet: »Wenn ein Anschlag wie Solingen stattfindet, werden alle Muslime unter Generalverdacht gestellt«, was einfach nicht stimmt. Ohnehin ist nicht Solingen und der Anschlag das Problem, sondern ein Handyspiel mit Fuckemann- und Lastenrad-Memes. Komplett Umdeutung der Realität. Dann wird die Deportationslüge von Potsdam wiederholt, warum auch nicht? Und am Ende sollen sich die Teilnehmer dieser TV-Groteske wegen eines Höcke-Zitats innig in die Augen gucken und in sich gehen. Es ist der »Gebt einander ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung«-Moment der heiligen ARD-Messe, die der Moderator dann mit markigen Worten bekräftigt: »Das ist Rassismus. Das ist Ausgrenzung. Und natürlich ist das ein Problem für die Demokratie«. Tosender Applaus. Diese Zeremonie läuft am Montag in der Prime-Time der ARD und man ertappt sich dabei, sich Louis Klamroth zurückzuwünschen und Nordkorea-Suchanfragen bei Google einzugeben, was tief blicken lässt. Wenn das nicht gerade live passiert wäre, würde ich nicht glauben, dass das echt sein kann.

Jan A. Karon

579,737 次观看 • 2 年前

Via #ChristinaChristiansen: Was heute im Bundestag passiert ist, war kein „Redebeitrag“. Es war eine politische Abrissbirne. Katharina Dröge Dröge, MdB steht dort. Kein Zittern. Kein Lavieren. Kein „Vielleicht“. Sondern Klartext. „Es macht mich schlichtweg wahnsinnig wütend.“ Und genau DAS ist der Punkt. Diese Wut ist keine Show. Diese Wut ist Fürsorge. Für die Mieterinnen und Mieter, die am Ende die Zeche zahlen. Für die Menschen, die sich keine zweite Fehlentscheidung leisten können. Für all jene, die keine Lobby im Hinterzimmer haben. Während andere mit fossilen Fantasien kokettieren, während wieder so getan wird, als könne man Klimaschutz einfach „abschaffen“, während Öl- und Gasheizungen plötzlich wieder als Heilsversprechen verkauft werden — steht sie da und zerlegt diese Illusion in Einzelteile. Und dann dieses: „Looking at you, SPD-Fraktion im Bundestag .“ Kein Flüstern. Kein Hinterzimmer. Öffentlich. Direkt. Unmissverständlich. Weil Verantwortung nicht bedeutet, sich hinter Koalitionsarithmetik zu verstecken. Sondern Haltung zu zeigen, auch wenn es unbequem ist. Das ist diese grüne Kraft, die mich jedes Mal aufs Neue elektrisiert. Nicht weichgespült. Nicht angepasst. Nicht angstgetrieben. Sondern kämpfend. Bündnis 90/Die Grünen haben geliefert. Im Klimaschutz. In der Energiepolitik. In der Transformation. Und jetzt sollen die gleichen Kräfte, die jahrelang gebremst haben, so tun, als sei Fortschritt das Problem? Nein. Das Problem ist Mutlosigkeit. Das Problem ist fossile Bequemlichkeit. Das Problem ist dieses ewige „Die Realität ist schwierig“. Nein. Realität ist nichts, was man beklagt. Realität ist etwas, das man gestaltet. Und genau das hat sie heute gezeigt. Grüne Frauen stehen nicht da, um Applaus zu sammeln. Sie stehen da, um Zukunft zu verteidigen. Sie lassen sich nicht einschüchtern. Nicht von Zwischenrufen. Nicht von Machtspielchen. Nicht von politischem Schwer­mut. Heute hat man gespürt: Da ist Rückgrat. Da ist Kompetenz. Da ist Kampfgeist. Und ganz ehrlich? Wenn solche Frauen in diesem Land Politik machen, dann ist mir um die Zukunft nicht bange. Das war kein Auftritt. Das war ein Statement. Ein Hoch auf diese Stärke. Ein Hoch auf diese Klarheit. Ein Hoch auf grüne Frauen, die Geschichte nicht kommentieren – sondern schreiben. 💚🔥

@berndrae.bsky.social 💯%EE2030 in Bürgerhand

19,934 次观看 • 7 个月前

⚡️DIE DUMMHEIT HAT AUFGEHÖRT SICH ZU SCHÄMEN⚡️ Als Österreicher ist man ja Kummer gewöhnt. Man sitzt des Öfteren fassungslos vor dem Bildschirm mit dem Gedanken: Oh Gott, hätt er doch einfach nix gesagt. Aber es wird in den letzte Jahren doch etwas viel. In diesem Sinne: "Please, give me a Break!" I mog nimmer. Ja, jetzt ist schon wieder was passiert. Es hat der nächste geistige Großindustrielle gesprochen. #JJ hat sozusagen seine "Love" gespreaded. Man fragt sich für wen? Für die #Hamas? Die kommt bei ihm nämlich recht gut weg bzw. in seiner Kritik gar nicht vor. Sein "Ozean der Liebe" wird hier intellektuell leider eher zur seichten Lagune. Ertrinken kann in diesem seichten Supperl niemand. Nur verzweifeln. Aber der Reihe nach. Der ö. #ESC25 Sieger #JJ hat ein Interview👇 gegeben und sagt darin u.A. Folgendes: 💬 "Ich bin sehr enttäuscht, dass #Russland ausgeschlossen wurde, #Israel aber weiterhin im Wettbewerb ist. Beide sind Angreifer. Sie haben beide den Krieg proaktiv provoziert [...]" Mit keinem Wort erwähnt unser singender Liebesverteiler dabei den beispiellosen Terrorangriff der Hamas, mit 1.200 grausamst abgeschlachteten ZivilistInnen und immer noch entführten Geiseln. Summarische Exekutionen, Geiselnahme, systematische Tötungen von Menschen. Kommt in #JJ s Welt nicht vor. Da war nix. Also nein, wir bekommen leider keine Pause. Wir müssen reden. Nein, es sind NICHT beide der Aggressor. Russland startet einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg. Israel hat nach Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen das Recht auf Selbstverteidigung. Das ist schon dem Grunde nach nicht dasselbe. Russland hat KEIN Recht diesen Krieg zu führen. Israel sehr wohl. ABER (und das sei hier deutlichst gesagt): ▶️ Auch bei rechtmäßiger Verteidigung ist Israel an das Gebot der Verhältnismäßigkeit gebunden. Die kollektive Bestrafung der Zivilbevölkerung ist auch ein Kriegsverbrechen und es häufen sich die Anzeichen, dass #Netanyahu durch das Abschneiden #Gaza s von Hilfeleistungen, das Auslösen von Hungersnot und das Unterbinden der medizinischen Versorgung genau das duldet oder gar forciert. Dagegen muss die Welt aufstehen, das darf nicht toleriert werden. Es gibt eben auch ein «Ius in bello», also ein Recht im Krieg. Im Gegensatz dazu steht das «Ius ad bellum», das Recht zur Kriegsführung, das es Staaten unter gewissen Bedingungen erlaubt, Gewalt zu gebrauchen. Man kann mit Israel solidarich sein und seine Regierung und die Taten, die sie zu verantworten hat, kritisieren (Zitat: Ralph Janík). #Netanyahu ist nicht Israel. Was #JJ allerdings betreibt, ist eine ungeheuerlich Gleichsetzung, er blendet die Taten der #Hamas aus und nicht nur das: Er gibt Israel sogar die Schuld und spricht dem Land kollektiv das Recht ab sich gegen Terroristen zu verteidigen. Er stilisiert den Verteidiger zum Agressor. Das ist im besten Falle dumm und geschichtsvergessen und im schlimmsten Falle blanker Antisemitismus. Besonders grotesk wird #JJ s Vorhalt, dass Israel am #ESC teilnahm aber eingedenk der Tatsache WER dort sang. Die Sängerin Yuval Raphael ist eine Überlebende der Terroranschläge vom 7. Oktober 2023, soe war damals mit einer Freundin auf dem Nova-Musikfestival, auf dem die Terroristen ein Massaker anrichteten. Sie hat den Terror der #Hamas unter Leichen begraben überlebt und soll nach #JJ Ansicht nicht singen dürfen. #JJ s Gelaber von der Macht der Liebe verliert dabei ein bisserl an Glaubwürdigkeit - es fällt einem schwer hier anderes anzunehmen als eine tiefe Ablehnung Israels insgesamt. Dass ausgerechnet ein Repräsentant Österreichs derartig geschichtsvergessenen Blödsinn von sich gibt ist unfassbar peinlich und schadet dem Land. Doch ist nun zumindest klar, wer den #ESC26 NICHT moderiert. Österreich kann alleine aus seiner historischen Verantwortung heraus so jemanden nicht auf eine Bühne lassen. Allen bitter enttäuschen Fans bleibt nur die Erkenntnis: Ihre Begeisterung war #WastedLove. #Antisemitismus #Dummheit

Legalitätsprinzip

54,792 次观看 • 1 年前