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Der 28 Punkte-Plan würde eine Grenzverschiebung durch Krieg rechtfertigen Russland versucht diplomatisch das zu kriegen, was es militärisch nicht erreichen konnte. Die Ziele Russlands haben sich in keiner Weise geändert Claudia Major Caren Miosga

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Russland eskaliert, damit wir deeskalieren. Weil es militärisch nicht vorankommt, steigert RUS die Angriffe auf zivile Infrastruktur der Ukraine. Russland hat eine klare Vernichtungsabsicht gegen die Ukraine und die europäische Sicherheit. RUS will zeigen, dass EU und NATO handlungsunfähig sind – RUS will nicht verhandeln, sondern nutzt unsere Naivität als Zeitgewinn. Wir müssen unsere Strategie und das Ziel der Unterstützung für die Ukraine ändern. Unsere Unterstützung muss das Ziel haben, der Ukraine zum Sieg zu verhelfen. Die Ukraine muss die Möglichkeit haben, ihr Territorium in den Grenzen von 1991 zu befreien. Eine Abtretung an RUS darf nicht Ziel sein, denn das würde viele Ukrainer in Unfreiheit und unter RUS Joch bringen. Um das Ziel zu erreichen, braucht es größtmögliche Effizienz bei Unterstützungslieferungen. Es ist wirkungsvoller, mit weitreichenden Systemen wie z.B. Taurus die RUS Logistik und Waffenproduktion zu zerstören, also nur Flugabwehrsysteme zu liefern. Zweitens müssen wir endlich Forderungen an RUS stellen: Abzug der Nuklearwaffen aus Kaliningrad! Anerkennung des Existenzrechts aller Nachbarstaaten! Drittens muss Europa stärker werden und endlich die Rüstungsproduktion spürbar und schneller hochfahren! Wenn wir nicht unser Ziel und unsere Strategie ändern, wird Russland Europa vor sich hertreiben und mit Terror, Sabotage und Gewalt überziehen und den Krieg ausweiten.

Roderich Kiesewetter🇪🇺🇩🇪🇮🇱🇺🇦

22,541 Aufrufe • vor 6 Monaten