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Der nächste Titel im BIG Selecta Programm: TRACKMANIA 🏎️ Mit @dieBayerische suchen wir am 2. November im Stream von BIG Massa und BIG GranaDy vier Talente aus dem DACH Raum, die vom 22.11. - 24.11. unser BIG Bootcamp in Berlin besuchen! 👀 Bis dahin könnt ihr euch auf unserer...

247,324 次观看 • 1 年前 •via X (Twitter)

10 条评论

BIG 的头像
BIG1 年前

Map Scenery & Video by @Lackadal

LeDooni 的头像
LeDooni1 年前

@dieBayerische @BIGmassaTM @GranaDyy Best org and sponsors hands down 🔥

totallynotfegir 的头像
totallynotfegir1 年前

@dieBayerische @BIGmassaTM @GranaDyy hi

mbK- 的头像
mbK-1 年前

@dieBayerische @BIGmassaTM @GranaDyy is there a max age ?

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Amara Yousaf1 年前

@dieBayerische @BIGmassaTM @GranaDyy Stay blessed

FA Pass 的头像
FA Pass1 年前

@dieBayerische @BIGmassaTM @GranaDyy nice

ObsterLobster/Schalentier mit Legalisierungsdrang 的头像
ObsterLobster/Schalentier mit Legalisierungsdrang1 年前

@dieBayerische @BIGmassaTM @GranaDyy Being an old Nerd, really sucks right now xD when i was 20 there wasnt even a @BIGCLANgg xD and for sure no open qualifiers for Big Bootcamp :(

robertthelama #cocknation 👅 的头像
robertthelama #cocknation 👅1 年前

@dieBayerische @BIGmassaTM @GranaDyy ich kann BEINAHE ABSOLUT FUCKING GAR NICHTS 😍

theugandanews 的头像
theugandanews1 年前

@dieBayerische @BIGmassaTM @GranaDyy

Jan 'Schlumpy' Schlumpberger 的头像
Jan 'Schlumpy' Schlumpberger1 年前

@dieBayerische @BIGmassaTM @GranaDyy Let's go @tm_yamii

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#Rojava braucht euch jetzt! Als Antwort auf die Militäroffensive der s.g. „Interimsregierung“ in Damaskus auf die Autonome Administration Nord- und Ostsyrien („Rojava“) haben wir uns vor kurzem mit einem offenen Brief an die Bundesregierung gewandt. Diesen haben zahlreiche Prominente mitgezeichnet. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter und haben eine #Petition an den Bundestag auf den Weg gebracht. Und brauchen eure Hilfe: Wenn wir innerhalb der Frist 30.000 Stimmen zusammen bekommen, gibt es eine öffentliche Anhörung im Bundestag und der Bundestag kommt nicht daran vorbei, uns und unsere Forderungen anzuhören und sich mit ihnen zu befassen. Wir fordern u.a., dass mehr Druck auf Al-Jolani alias „Ahmad al Sharaa“ und Erdogan ausgeübt wird, diplomatische Kanäle zur Führung in Rojava aufgebaut werden. Die Einladung an Al-Jolani, um einen Abschiebedeal auszuhandeln, um Menschen aus Deutschland abschieben zu können, für die das neue Syrien unter der Herrschaft der Islamisten womöglich lebensbedrohlich ist, besteht weiter fort. Noch immer ist die kurdische Stadt Kobanê, die eine bedeutende Rolle im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ spielte, von den HTS-Regierungstruppen belagert. Darum: Unterschreibt die Petition und teilt sie in euren Netzwerken! Damit unser Vorhaben erfolgreich ist, brauchen wir 30.000 Stimmen. Da es eine Petition ist, die direkt an ein Gremium des Bundestags gerichtet ist, müsst ihr zuvor ein Nutzerkonto auf dem Petitionsportal des Bundestags anlegen. Das geht in wenigen Klicks. Bitte nehmt euch die Zeit!

Düzen Tekkal

12,024 次观看 • 7 个月前

Die #AchtungReichelt Weihnachtsansprache Die Geschichte mag mich korrigieren, aber ich glaube, wir befinden uns am Vorabend eines besonderen Weihnachtsfestes, nach dem wir uns in kommenden Jahren noch zurücksehnen werden. Unsere stolze Volkswirtschaft steht noch mächtig und beruhigend vor uns, aber innerlich hat sie längst zu wanken und zu bröckeln begonnen. Die Symbole unserer christlichen Tradition erfüllen Straßen, Geschäfte und Wohnzimmer, unsere Lichter leuchten hell und zuversichtlich, aber die Festungsanlagen, die unsere Weihnachtsmärkte schützen, deuten darauf hin, dass der Kampf um unsere Kultur längst begonnen hat. Die Neun- und Zehnjährigen, die in diesem Winter mit Eltern oder Großeltern zwischen Glühwein- und Schmalzgebäckbuden wandeln, kennen NUR noch diese Realität der ständigen Bedrohung, nachdem sie als kleine Kinder an den Zugängen der Weihnachtsmärkte strenge Passkontrollen erlebt haben, die es an den Grenzen ihres Landes schon längst nicht mehr gibt. Wir sind ein Land geworden, das wir uns niemals hätten vorstellen können, wenn man uns vor wenigen Jahren davon erzählt hätte. Niemand, der in diesen Tagen in Ruhe mit seinen Kindern redet, wird die Spuren übersehen können, die der eingewanderte Islamismus in ihrem kleinen Leben, auf Schulhöfen und in Straßenbahnen, bereits hinterlassen hat. Wir sind noch nicht die Minderheit im eigenen Land, aber unsere Kinder sind bereits die Schwächeren in ihrem Alltag. 75 Jahre Wachstum, Innovation und Wohlstand haben eine deutsche Kulisse von enormer Stabilität geschaffen, eine gewachsene Friedenslandschaft aus Beton und Autobahnen, Industrie und Sozialstaat, aus Weltmarktführerschaft und Bewunderung. Aber in seinen Grundfesten ist unser Land längst erschüttert. Ein Jahrzehnt des hoch-ideologischen Moralismus ist nicht spurlos an uns vorbeigegangen. Die totale deutsche Überlegenheit hat sich mal wieder als Irrweg herausgestellt. Der Klimafanatismus hat unser wirtschaftliches Fundament zerstört, der Migrationsfanatismus unser gesellschaftliches Fundament ausgehöhlt, unsere Identität in ein historisches Risiko gestellt, die von Politik und Medien eingeforderte und eingepeitschte Linientreue bei allen großen politischen Debatten hat uns verhärtet, die Angst, mit der Politik betrieben wird, hat an unserer Seele genagt, die Brandmauer teilt unser Land entlang von Gesinnungslinien, die Energiepreise fressen die Leistung ganzer Arbeitergenerationen und Unternehmerdynastien auf, in unseren Schulen können wir uns nicht mehr auf eine Sprache einigen, der Wortbruch ist zur politischen Führungsroutine geworden, der Widerspruch ist in der politisch-medialen Elite geächtet, der Glaube an die Meinungsfreiheit ist schwach wie eine bläulich flackernde Kerze, unseren Kindern hinterlassen wir kein Aufstiegsversprechen, sondern einen historischen Schuldenberg; sie werden arbeiten und bezahlen müssen für Dinge, für Ideen, die sie niemals angerichtet haben. Politik wird gegenüber dem Volk als Zermürbung und Zersetzung betrieben mit einer niemals endenden Abfolge von kleinmütigen Nutzlosigkeiten, von Kompromissen, die zum hoffnungslosen Selbstzweck geworden, Bürokratismus und wahnwitzige Regulierung sind wie bei Gulliver zu unendlich vielen Fäden gesponnen, die uns fesseln. Unser nationales Projekt für 2026 kann nur die geistig-moralische Erneuerung unserer selbst als Bürger sein. Das schweigende Marschieren für eine politische Klasse, deren Entscheidungen selbst-evident, in sich selbst bewiesen grundfalsch und selbstzerstörerisch sind, muss auch dort enden, wo man Konflikt und Widerspruch bisher gescheut hat. So ein Wandel geschieht nicht durch Befehl und Schreierei, sondern durch lustvolles, fröhliches, unbeugsames, freundliches Vorleben der individuellen Freiheit. Unser nationales Projekt für 2026 kann nur sein, uns vom Staatsglauben abzukehren und Erneuerung in uns selbst zu suchen. Was wir brauchen, ist die geistige Unabhängigkeitserklärung von Millionen Menschen, die bisher noch von der Weisheit der Obrigkeit ausgegangen sind. Die Obrigkeit sind wir. Nur in uns kann ein deutsches Comeback liegen, und es beginnt mit dem unerschrockenen Widerspruch, wann immer wir erkennen, dass der Staat sich unserem Streben nach Glück – und dem Streben unserer Kinder – in den Weg stellt. Alle staatliche Macht ist nur legitimiert dadurch, dass sie unsere Freiheit und unser Streben nach Glück beschützt, dass sie nicht mehr Umverteilung schafft, sondern weniger, dass sie Wachstum ermöglicht, statt das Schrumpfen zu verwalten und ideologisch zu beschönigen. Was wir 2026 brauchen, ist die Wiederentdeckung der Wirksamkeit. Nichts ist wirksamer in der Demokratie als der Bürger, der sich das Versagen des Staates nicht länger bieten lässt. Alle Macht, aber vor allem aller Wandel geht vom Volke aus. Es ist am Volk, das auch zu leben. Wenn wir doch erkannt haben, dass vom alles übersteuernden Steuerstaat keine Erneuerung und keine Reform zu erwarten ist, dann können nur wir selbst das sein. Ja, das ist mühsam. Ja, das mag unserem nationalen Naturell widersprechen, aber die Alternative ist wirtschaftlicher Niedergang, unter dem noch Generationen leiden werden. Oft höre und lese ich, dass das Vertrauen in den Staat schwindet. Das wird in Deutschland stets klagend und besorgt berichtet. Aber es gibt in unserer Demokratie das konstruktive Misstrauen. Es ist im Grundgesetz festgeschrieben. Konstruktives Misstrauen gegenüber dem Staat und den Mächtigen ist keine Delegitimierung, sondern unser bestes Recht. Rechte leben nicht auf Papier, sondern immer nur, indem man sie wahrnimmt, stur darauf besteht und sie beharrlich auslebt. Die Wirtschaftskrise, die auf Deutschland zurollt und in der es um all den Wohlstand gehen wird, den alle Generationen seit dem zweiten Weltkrieg geschaffen haben, wird nicht von Mitläufern und Duckmäusern überwunden werden, sondern nur von stolzen Bürgern, die sich selbst erwecken und auf das bestehen, was doch aus sich selbst heraus bewiesen ist: Dies ist unser Land und das Land unserer Kinder, kein buntes Siedlungsgebiet. Dies ist der Ort, an dem wir ohne Angst, in unserer Sprache, in unseren Grenzen, ausschließlich nach UNSEREM Recht und Gesetz (Worte wie Scharia sollten unsere Kinder nicht einmal kennen), mit unseren Werten und Traditionen nach Glück streben dürfen, ohne dass Politik durch Verbote, Ideologie und ein alles erdrückendes Abgabenregime darüber entscheiden darf, wie wir unser Leben gestalten.

Julian Reichelt

127,725 次观看 • 9 个月前

Was passiert gerade in Sachsen-Anhalt? Und wie geht es nach unserem historischen Wahlergebnis weiter? Ich möchte euch heute persönlich mitnehmen. Wo stehen wir? Was ist seit der Wahl passiert? Und wie geht es jetzt weiter? Unser Wahlergebnis hat die politische Landschaft verändert. Die Brandmauer bröckelt. Die AfD ist im ganzen Land fest verankert. An uns kommt niemand mehr vorbei. Seit der Wahlnacht arbeiten wir an unserem Regierungsauftrag. Wir haben allen Parteien die Hand ausgestreckt. Wir wollten gemeinsam über eine positive Zukunft für unser Land sprechen. Viele haben das abgelehnt. Aber wir bleiben ruhig, besonnen und verantwortungsbewusst. Seit der Wahl führen wir intensive Gespräche mit einzelnen Abgeordneten anderer Fraktionen. Und wir sind hier auf einem sehr guten Weg. Unser Ziel ist klar: Wir wollen bis zum Ende des Jahres die erste AfD-geführte Landesregierung in Sachsen-Anhalt möglich machen. Ob und wie das gelingt, wird sich zeigen. Aber: Alles ist möglich. Und wir bleiben nicht tatenlos. Unabhängig von der Regierungsbildung bereiten wir konkrete Anträge und Initiativen vor. Unser starkes Wahlergebnis soll schnellstmöglich politische Veränderungen bewirken. Am 6. Oktober konstituiert sich der neue Landtag. Dann steht bereits ein historischer Schritt an: die Wahl des ersten AfD-Landtagspräsidenten. Ich erkläre euch im Video ausführlich, wo wir aktuell stehen und was jetzt vor uns liegt. Danke für eure Unterstützung!

Ulrich Siegmund

492,424 次观看 • 8 天前

Em ji bîr nakin. Wir vergessen nie. Am 3 August 2014 überfiel die Terrormiliz Daesch – besser bekannt als der so genannte „Islamische Staat” – Schingal, die angestammte Heimat der Jesiden in Irak. Mindestens 5.000 Jesid:innen wurden beim Überfall auf der Stelle umgebracht. Die Dunkelziffer liegt womöglich viel höher. Rund 7.000 Frauen und Kinder wurden verschleppt. Die Jungen wurden zu Kindersoldaten umerzogen und gedrillt, während die Frauen und Mädchen in die häusliche und sexuelle Sklaverei gezwungen wurden. In der Gefangenschaft des IS waren die Jesidinnen teils über Jahre hinweg systematisch sexueller Gewalt ausgeliefert. Diese Taten waren Teil der genozidalen Strategie des IS, die Jesiden als distinkte Gruppe mit der ihr eigenen Sprache, ihrem Glauben, ihren Bräuchen und Traditionen auszulöschen. Bis zu 400.000 Jesid:innen wurden aus ihrer Heimat vertrieben. Ein Großteil der Überlebenden leidet aufgrund der erlebten Gewalt bis heute an schwerwiegenden Traumata. Noch 12 Jahre nach der Tat werden etwa 2.600 jesidische Frauen, Kinder und Männer vermisst. Sehr viele von ihnen werden in der Gefangenschaft von IS-Anhängern vermutet, in Irak und vor allem in Syrien. Die aktuelle Bundesregierung fällt mit ihrem Regierungshandeln den Betroffenen dieses Genozids in den Rücken. Im Rahmen der so genannten “Migrationswende” sind 5000 bis 10.000 Jesiden in Deutschland von der Abschiebung bedroht. Zugleich wird Islamismus gestärkt statt bekämpft: Durch die Hofierung der islamistischen Regime in Syrien und in Afghanistan im Rahmen der deutschen Abschiebediplomatie. Es ist ein Hohn auf die offizielle Anerkennung des Genozids an den Jesiden am 18. Januar 2023 durch den Deutschen Bundestag! Der schönen Worte wurden genug gewechselt. Mit HAWAR.help fordern wir Taten! Wer gedenkt, muss auch Verantwortung übernehmen. Wir gedenken dieser Tage der zahlreichen Opfer des Völkermordes an den Jesiden im Jahr 2014. Wir sind in Gedanken bei all jenen, die geliebte Menschen verloren haben und bis heute vermissen.

Düzen Tekkal

38,431 次观看 • 1 个月前

Wir erleben gerade den historischen Bruch, dass sich die USA unter Donald Trump faktisch aus der transatlantischen Sicherheitsordnung, wie wir sie kennen, verabschieden. Wir müssen aufhören, verzweifelt zu versuchen, die USA im alten Modus in Europa zu halten. Dieser Zug ist abgefahren. Das „Burden Shifting“ – die Lastenverschiebung – ist keine bloße Drohung mehr, es ist in vollem Gange. Das ist das neue Normal. Die größte strategische Gefahr, die im Raum steht – und das war bereits im ursprünglichen 28-Punkte-Plan der Trump-Berater angelegt –, ist eine fatale Rollenverschiebung, die das Ende der NATO, wie wir sie kennen, bedeutet: Wir dürfen unter keinen Umständen zulassen, dass die USA zum „Mediator“, zum bloßen Vermittler zwischen Russland und Europa werden. Das würde bedeuten, dass Washington den Aggressor Putin und das verteidigende Europa auf eine Stufe stellt. Das wäre das Ende unserer Sicherheit und würde eine Kapitulation Europas bedeuten. Damit würden Grenzen mit Gewalt verschoben und Aggression belohnt. Daraus ergeben sich für uns zwingende Konsequenzen, die wir bisher gescheut haben: 1. Fähigkeiten neu ausrichten: Wir brauchen u.a. massiv ausgebaute Fähigkeiten bei unseren Nachrichtendiensten und eigene, souveräne Satellitenaufklärung, um nicht länger am Tropf der US-Intelligence zu hängen. Ansätze dazu gibt es bereits auch in Europa. 2. Die Nuklearfrage stellen: Wir müssen das Tabu brechen und uns mit unseren Nachbarn – insbesondere Frankreich und Großbritannien – ehrlich und konkret über eine europäische nukleare Abschreckungskomponente unterhalten. Ohne diesen Schirm sind wir erpressbar. 3. Ablehnung von Kapitulationsplänen: Wir müssen den sogenannten 28-Punkte-Plan oder ähnliche Vorschläge aus dem Trump-Umfeld komplett ablehnen. Das sind keine Friedenspläne, das sind Kapitulationsurkunden für die Ukraine und mittelfristig für Europa. Allein die Diskussion darüber belohnt den Aggressor Russland und verschafft ihm Zeit. Stattdessen müssen wir einen eigenen, selbstbewussten Entwurf für eine europäische Sicherheitsarchitektur präsentieren. Diplomatie funktioniert nur aus einer Position der Stärke heraus. Das heißt, wir müssen aufhören, nur auf Putin zu reagieren, und anfangen, Russland klare Forderungen zu stellen: Die bedingungslose Anerkennung des Existenzrechts aller Nachbarstaaten. Die Anerkennung der freien Bündniswahl aller Nachbarländer. Einflusssphären sind nicht zu akzeptieren! Der Abzug nuklearer Waffen aus Kaliningrad. Der vollständige Abzug russischer Truppen aus der Republik Moldau (Transnistrien), aus Georgien und natürlich aus der Ukraine. Wir haben zu lange versäumt, den Amerikanern zu zeigen, dass wir bereit sind, die Lasten für einen Krieg auf europäischem Boden zu tragen. Jetzt müssen wir beweisen, dass wir überhaupt noch bereit sind, uns selbst zu verteidigen.

Roderich Kiesewetter🇪🇺🇩🇪🇮🇱🇺🇦

90,825 次观看 • 10 个月前

Am 10. November 1994 eröffnete der großartige Schriftsteller Stefan Heym als #Alterspräsident den 13. Deutschen #Bundestag. Der 81-Jährige musste 1933 als Jude und Antifaschist vor den Nazis fliehen, immigrierte in die USA, kehrte als US-Soldat zur Befreiung nach Deutschland und später in die DDR zurück, wo er zeitlebens in Konflikt mit den Autoritäten stand. Stefan Heym erinnerte zu Beginn seiner Rede an Clara Zetkin, die 1932 den Reichstag, und an Willy Brandt, der 1990 den Bundestag eröffnete. Vieles von dem, was Stefan Heym vor 30 Jahren den Abgeordneten als Mahnung mit auf den Weg gab, ist heute in weiten Teilen erschreckend aktuell: »Wir werden in den nächsten vier Jahren keine leichte Zeit haben. Es werden Entwicklungen auf uns zukommen, auf welche sich die wenigsten von uns, schätze ich, bisher eingestellt haben und um die wir uns nicht werden herumschwindeln können. Wie sagte doch Abraham Lincoln, der große amerikanische Präsident? 'Einen Teil der Menschen können Sie die ganze Zeit zum Narren halten, und alle Menschen einen Teil der Zeit, aber nicht alle Menschen die ganze Zeit.'« »Die Menschen erwarten von uns hier, daß wir Mittel und Wege suchen, die Arbeitslosigkeit zu überwinden, bezahlbare Wohnungen zu schaffen, der Armut abzuhelfen und — im Zusammenhang damit — Sicherheit auf den Straßen und Plätzen unserer Städte und in den Schulen unserer Kinder zu garantieren, und jedermann und jederfrau den Zugang zu Bildung und Kultur zu öffnen. Das heißt: Die Menschen erwarten, daß wir uns als Wichtigstes mit der Herstellung akzeptabler, sozial gerechter Verhältnisse und der Erhaltung unserer Umwelt beschäftigen. Die Vorstellungen in diesem Hause dazu mögen weit auseinander klaffen. Lassen Sie uns ruhig darüber streiten. Doch in einem werden wir hoffentlich übereinstimmen: Chauvinismus, Rassismus, Antisemitismus und stalinsche Verfahrensweisen sollten für immer aus unserem Lande gebannt sein. Dieser Bundestag wird derlei nicht völlig verhindern können, aber er kann dazu beitragen, ein Klima zu schaffen, in dem Menschen, die solch verfehlten Denkweisen anhängen, der öffentlichen Ächtung verfallen. All dieses jedoch kann nicht die Angelegenheit nur einer Partei oder einer Fraktion sein. Es ist nicht einmal die Sache eines Parlamentes nur, sondern die aller Bürgerinnen und Bürger, West wie Ost. Und wenn wir von diesen moralisches Verhalten verlangen und Großzügigkeit und Toleranz im Umgang miteinander, dann müssen wir wohl als ihre gewählten Repräsentanten mit gutem Beispiel vorangehen.« »Die Menschheit kann nur in Solidarität überleben. Das aber erfordert Solidarität zunächst im eigenen Lande: West, Ost, oben, unten, reich, arm.« Auch Heyms damaliger Appell, dass "der wichtigste Körperteil nicht der Ellenbogen" sei, ist heute aktueller denn ja und macht ihn praktisch posthum zum Anti-Trump.

Gregor Gysi

131,741 次观看 • 1 年前