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Gressel gehört normalerweise nicht zu den Analysten, die leichtfertig von ukrainischen Chancen sprechen. Umso bemerkenswerter ist dieser Satz: „Nächsten Winter könnte das schon so weit sein — wenn der Trend der Abnutzung der russischen Kräfte weitergeht.“ Der entscheidende Punkt: Die Ukraine versucht derzeit keine klassische Grossoffensive. Sie zwingt Russland...

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🇷🇺⚔️🇺🇦🏴‍☠️🇺🇸🇪🇺 💬 Eigentlich hätte der Krieg nach etwas über 1 Monat bereits beendet sein können. Man hat sich in Istanbul auf alles geeinigt, das Abkommen war unterschriftsreif, Selenski wollte unterschreiben. Doch dann kam der Gesandte von Joe Biden, der damalige britische Premierminister Boris Johnson, persönlich nach Kiew und sabotierte das Friedensabkommen. Der Westen wollte eben keinen Frieden sondern er wollte Russland eine strategische Niederlage auf dem Schlachtfeld zufügen. Die Ukrainer sollen dabei als Kanonenfutter fungieren, der Westen versprach, Geld und Waffen zu liefern. Heute, vier Jahre später, ist Russland so stark wie noch nie in seiner gesamten Geschichte, die NATO hingegen ist entmilitarisiert und existiert faktisch nur noch auf dem Papier. EUropa ist zerstritten, spielt auf internationaler Bühne überhaupt keine Rolle mehr und befindet sich politisch, wirtschaftlich und militärisch am Ende. Und die Ukraine ist ein entvölkerter, kaputter, nicht mehr überlebensfähiger Failed State. Trump hat im Wahlkampf versprochen, den Krieg, den sein Amtsvorgänger entfacht hat, zu beenden, doch stattdessen füttert er ihn ununterbrochen weiter mit Waffen und Geheimdienstinformationen, ohne die der Krieg keine drei Wochen andauern könnte. Nach 1 Jahr Friedensgespräche-Theater, bei dem die USA so tun, als wären sie irgendein unabhängiger Schiedsrichter, anstatt das, was sie wirklich sind, nämlich der Aggressor und die Hauptkriegspartei, die ihren Einfluss bis weit auf historische russische Erde und russische Menschen ausweiten will, ist heute klar, daß das Friedensgespräche-Theater gescheitert ist und die SMO so lange weitergehen wird, bis alle Ziele erreicht sind. Das beinhaltet u.a. die vollständige Befreiung von ganz Noworossija, die Entmilitarisierung der gesamten Restukraine, die Beseitigung der Kiewer Neonazi-Junta, Entnazifizierung von Noworossija und Rumpf-Ukraine, Entfernung der CIA und des MI6 aus historischer russischer Erde und Verschiebung der künftigen Demarkationslinie zwischen dem amerikanischen und russischen Einflussgebiet bis weit westlich hinter Kiew an die Grenze Banderastans. Nur das bleibt dem Westen am Ende übrig.

Steffen Unger

25,420 Aufrufe • vor 6 Monaten

🔥Die Bedeutung der Befreiung von Konstantinowka kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Politisch gesehen bedeutet dies die Entlarvung der gesamten Medienkampagne, wonach sich das Kräfteverhältnis gewandelt habe und die ukrainischen Streitkräfte auf dem Vormarsch seien (was Selenskyj dem Westen und den Medien gewaltsam eingetrichtert hat). In gesellschaftlicher Hinsicht bedeutet dies das Ende der Illusion, die Selenskyj den Ukrainern eingeimpft hatte, nämlich dass sich die ukrainischen Streitkräfte in der Region Donezk halten könnten. Der Weg nach Slawjansk und Kramatorsk ist aber frei. Allen Ukrainern ist klar, dass diese Städte nicht zu halten sind. Militärisch gesehen ist in Konstantinowka der Zusammenbruch der ukrainischen Verteidigung eingetreten. Die Verteidigungsanlagen und Befestigungen, die 12 Jahre lang aufgebaut wurden, sind zusammengebrochen. Und das am Ende – innerhalb weniger Tage. Die gesamte Kriegsmaschinerie der Ukraine – Zehntausende Drohnen und Soldaten, die Eliteeinheiten und die wertvollsten Ressourcen, die zur Verteidigung von Konstantinowka eingesetzt wurden – erwies sich als unzureichend. Die Stadt wurde von kleinen Sturmtruppen der russischen Streitkräfte eingenommen. Und hier konnten weder Flugkörper noch F-16-Kampfflugzeuge noch Angriffe auf die Ölraffinerie in Tatarstan etwas ausrichten. Und das ist kein Glück. Vor einer Woche berichtete uns, den Militärkorrespondenten, der Verteidigungsminister der ukrainischen Streitkräfte, A. R. Belousov, vom Vormarsch unserer Soldaten nicht nur durch die Straßen, sondern buchstäblich von Gebäude zu Gebäude. Die Komplexität der geleisteten Arbeit lässt sich kaum beschreiben. Die Organisation von TAUSEND Angriffen TÄGLICH – durch Luftwaffe, Raketen, Artillerie sowie Luft- und Bodendrohnen. Das Aufspüren und Ausschalten jedes Feuerstellens in jedem Fenster und in jeder Ecke, bevor unsere Sturmtruppen dort ankommen. Die Versorgung und Steuerung von Tausenden kleiner Gruppen in Echtzeit. Die vom Verteidigungsministerium geleistete Arbeit ist einfach kolossal. Und was sehen die ukrainischen und westlichen Generäle? Wenn die Russen das in Konstantinowka geschafft haben, werden sie es auch acht Kilometer weiter – bereits in Slawjansk – schaffen.

Steffen Unger

14,161 Aufrufe • vor 2 Monaten

Woran liegt es, dass die bloße Übersetzung einer arabischsprachigen Aufschrift auf einem der Boote der sogenannten „Global Sumud Flotilla“ bei manchen Empörung, Frust und Wut auszulösen scheint? Wenn man die Botschaft der Aufschrift (ein religiös konnotierter Boykott- und impliziter Kampfaufruf gegen Israel) teilt, sollte man imstande sein, sich zu ihr zu bekennen, und wenn man sie ablehnt, sich gegen sie auszusprechen. Man könnte sie auch kommentarlos zur Kenntnis nehmen. Diejenigen, für die keine der genannten Optionen infrage kommt, scheinen zu glauben, dass sie der palästinensischen Sache dadurch dienen, dass sie sich *gegen* einen Diskurs über innerpalästinensische Positionen einsetzen. Geleitet scheint diese Form von Aktivismus von dem Gedanken, dass Palästinenser/Araber/Muslime nur *eine* Stimme und Position haben (bzw. haben dürfen) - und dass diese Position das Wohlergehen der Palästinenser ursächlich an den Niedergang Israels zu knüpfen hat. Auch wenn die Position zB der Hamas genauso lautet, ist dieser Gedanke doch alles andere als repräsentativ für *alle* Palästinenser, von denen auch sehr viele (wie ich tagtäglich miterlebe) in allererster Linie an der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und an einem guten Leben (in Gaza, im Westjordanland, in Jerusalem und als israelische Staatsbürger in Israel) interessiert sind, und dabei auch verstehen, dass ihr Leben immer einen gewissen Bezug zu Israel haben wird - egal, ob sie das wollen oder nicht. Ein möglicher Umgang mit diesem Umstand besteht in der Auffassung, dass der Versuch, das Vertrauen der jüdischen Israelis zu gewinnen, der palästinensischen Sache mehr dienen könnte, als der Versuch, gegenüber Israel eine ständige Drohkulisse der Vernichtung aufrechtzuerhalten. Einer, der versucht, die erstgenannte Sicht in der palästinensischen Innenpolitik zu etablieren, ist der Fatah-Politiker und Mahmoud Abbas-Gegner Samer Sinijlawi. Von der traditionellen palästinensischen Position, die sich von einer Verunsicherung und Schwächung Israels Vorteile verspricht, profitiert nicht nur, u.a., die Hamas, sondern auch die extremistischsten Politiker auf israelischer Seite. Israels Finanzminister Betzalel Smotrich etwa hat schon lange vor dem 7.10.2023 davon gesprochen, wie sehr die Hamas-Herrschaft in Gaza sein Ziel, palästinensische Selbstbestimmung zu verhindern, begünstigt. Politiker wie Betzalel Smotrich und Itamar Ben-Gvir haben immer offen gefordert, das Westjordanland und Gaza an Israel zu annektieren und Wege zu finden, die palästinensische Bevölkerung von dort zur Emigration zu bewegen bzw. zu drängen. Seit dem 7.10.2023 erkennen sie zunehmend Möglichkeiten, diese Vorhaben auch in die Tat umzusetzen. Betzalel Smotrich fürchtet dabei auch weder Druck von Seiten der Palästinenser, noch durch die Internationale Gemeinschaft, sondern versucht für gewöhnlich beides zur Umsetzung seiner Politik zu nutzen, wie er gerade erst in seiner Reaktion auf einen gegen ihn ausgestellten IStGH-Haftbefehl gezeigt hat. Anders als ausländische Aktivisten, die ihr Interesse an diesen Vorgängen jederzeit auch wieder verlieren können, müssen palästinensische - und israelische (jüdische und arabische) - Menschen mit den Folgen dieser Vorgänge fertigwerden und ihr Leben nach ihnen ausrichten. Dementsprechend sollte jede/r Aktivist/in ihrem/seinem Bestreben genau überlegen und prüfen, wen oder was sie/er durch ihren/seinen Aktivismus eigentlich unterstützt und begünstigt und welche Folgen das für tatsächlich Beteiligte haben könnte. Sich an Journalisten wie mir und manchen meiner KollegInnen, die sich beruflich mit diesen Zusammenhängen beschäftigen, auf einer Online-Plattform abzureagieren ist in diesem Zusammenhang nicht mehr als eine kurzfristige Ersatzhandlung, die weder uns und unsere Arbeit, noch die Vorgänge in der realen Welt beeinflusst.

Nikolaus Wildner

11,753 Aufrufe • vor 3 Monaten

Die polnische Europaabgeordnete Ewa Zajaczkowska-Hernik forderte Ursula von der Leyen auf, zurückzutreten und ihren Mann und ihre Kinder zum Kampf in die Ukraine zu schicken: Frau Präsidentin, die Rechte und die Linke im Europäischen Parlament fordern jetzt Ihren Rücktritt. Ihre Amtszeit ist zu einem Symbol für Arroganz, Chaos und Entscheidungen geworden, die hinter verschlossenen Türen - an den Bürgern vorbei - im Namen Ihrer diktatorischen Ambitionen getroffen werden. Während der Verhandlungen mit den USA haben Sie sich selbst und die gesamte EU blamiert, indem Sie Ihre mangelnde Stärke demonstriert und Europa faktisch zu einem Vasallen der USA gemacht haben. Donald Trump lacht über Sie! Sie treiben uns in einen Krieg zwischen der Ukraine und Russland. Mit einem Krieg können Sie vielleicht Ihre Verfehlungen vertuschen, aber warum sollten unsere Ehemänner, Söhne und Brüder für Ihre Interessen kämpfen? Wollen Sie, dass Menschen für die Ukraine kämpfen? Dann schicken Sie Ihren eigenen Mann und Ihre erwachsenen Söhne an die Front! Wenn Sie eine solche Pflicht hätten, wären Sie vielleicht weniger bereit zu sagen, dass der Krieg in der Ukraine "unser Krieg" ist. Apropos Ihr Mann: Der Pfizer-Gate-Skandal kam nicht aus heiterem Himmel. Sie haben sich während der Pandemie gut eingelebt. Es ist eine Schande, dass wir dafür mit unserer Gesundheit bezahlen mussten. Sie haben das Vertrauen der Bürger zerstört. Sie sorgen sich so sehr um unsere Sicherheit, dass Sie uns von Lebensmittelimporten aus den Mercosur-Ländern abhängig machen und Tausende von europäischen Bauernhöfen in den Bankrott treiben wollen, indem Sie uns in den Krieg treiben. Sie gehören ins Gefängnis, nicht in die Europäische Kommission! Sie fördern die Zensur und die Masseneinwanderung von Kriminellen und Vergewaltigern nach Europa. Es ist leicht, über das Leben anderer Menschen zu bestimmen, wenn man selbst in Sicherheit ist, nicht wahr? Schluss damit! Polen ist keine Provinz Ihres linken Imperiums! Treten Sie sofort zurück!

Alina Lipp

107,266 Aufrufe • vor 11 Monaten

#AusAllenWelten Blockade der Krim und die besetzten Gebiete in der Südukraine, welche Konsequenzen sind zu erwarten? Die Unterbrechung der Logistikketten und der Treibstoffversorgung hat massive Auswirkungen auf den militärischen wie auch zivilen Sektor. Was ist bekannt? Die Ukraine unterbricht nicht nur die Landwege in der südlichen Ukraine, sondern auch die Seewege. Durch Seedrohnen im Schwarzen Meer ist die Krim nur schwer erreichbar, bzw. die Schiffe sind hohen Risiken ausgesetzt. Im Asowschen Meer sind Häfen aus der Luft durch Drohnen eingeschränkt funktionsfähig. Die Landwege werden durch ukrainische Drohnen kontrolliert. Die Krimbrücke ist baufällig und nur sehr eingeschränkt nutzbar. Generell liegt der gesamte besetzte Bereich in Reichweite der ukrainischen Drohnen und Raketen. Welche Auswirkungen sind zu erwarten? Der militärische Sektor wird generell bevorzugt, nur sie brauchen auch regelmäßig Lebensmittel und Munition und die Ersatzbeschaffung, wenn zum Beispiel Flugabwehr zerstört wird, dann gestaltet sich dies schwierig bis unmöglich. Rotieren der Soldaten oder auch Ersatz wird auch zu einer Herausforderung! Die Mitarbeiter müssen auch zu ihren Arbeitsplätzen im Militär gelangen. Das gilt auch für die zivile Wirtschaft neben Schiffsbau, Lebensmittel verarbeitendes Gewerbe und etwas Chemieindustrie, gibt es Landwirtschaft. Lieferanten brauchen Kraftstoff, aber auch die produzierte Ware muss transportiert werden, um Einnahmen zu generieren und Löhne zahlen zu können. Lager haben auch nur begrenzte Kapazitäten. Bei der Landwirtschaft wird es zu einem riesengroßen Problem, wenn die Ernte nicht eingefahren wird, dann muss im Winter ein vielfaches mehr an Lebensmitteln importiert werden als üblich. Mit der Hand und einer Schere/Messer ist das Ernten von Korn eine Sisyphus Arbeit! Insbesondere nach der Sprengung des Staudamms vom Dnepr, der die Krim mit 85 % des Trinkwassers versorgt hat, fehlt der Landwirtschaft massiv Wasser und die Krim ist auf Lebensmittelimporten angewiesen. Aber auch die russischen Soldaten in den besetzten Gebieten Cherson und Saporischschja wird die Lage brenzlich, besonders größere Truppenansammlungen. Reaktionen Bis jetzt kommt es zu massiven Engpässen bei Kraftstoffen, selbst Benzingutscheine für 20l gibt es nur für wenige. Bei Lebensmitteln gibt es nur bei verschiedenen Produkten Engpässe, die zu Hamsterkäufen führen. Die Frage ist, wie die russischen Soldaten reagieren, wenn sie zunehmend von der Versorgung abgeschnitten werden und Hunger und Durst leiden? Meuterei? Aufgabe und sich der Ukraine ergeben? Flüchten? Erst der Beginn Bis jetzt stehen wir am Anfang der Blockade und die Auswirkungen sind zwar sichtbar, aber noch nicht existenziell. Aber jede Woche, die diese Blockade anhält verschärft sich die Lage für die russischen Besatzer. Vielleicht schafft es Russland auch, rechtzeitig geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten. Statt Autobahnen Feldwege zu nutzen, bedeutet neben hohem Kraftstoffverbrauch auch eine viel längere Fahrt. Zudem gehen die Fahrzeuge schneller kaputt. Ausgeschlossen ist, dass eine Versorgung durch Luft geschieht, das ist mengenmäßig und sicherheitstechnisch nicht zu realisieren. Wobei je länger die Blockade erfolgreich ist, desto schwieriger wird es für Russland Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die Blockade muss auch nicht zu 100 % gelingen, wenn sie nur zu 50 % gelingt, dann dauert es Monate anstatt Wochen bis sich gravierende Auswirkungen zeigen. Die Ukraine setzt bis jetzt die Blockade erfolgreich fort, denn heute erfolgte ein erfolgreicher Angriff auf ein Tankerlager auf der Krim. Was meint ihr, wie werden die russischen Soldaten reagieren, wenn sie von der Versorgung abgeschnitten sind? Verdursten oder Hungern bis zum Tod?

Jürgen Wörheide

20,222 Aufrufe • vor 2 Monaten

#AusAllenWelten Russland droht ein chaotischer Winter durch das neue Langstreckenarsenal mit „Neptun“ und „Flamingo“. Die Reichweite hatte die Ukraine schon durch Drohnen erreicht, nur haben diese Drohnen kaum Durchschlagskraft. Während die bisherigen Drohnen mit Propellerantrieb an massiven Mauerwerk zerschellen und nur der mitgeführte Sprengstoff für Zerstörung sorgt, durchschlagen die neusten Neptun Raketen und der Flamingo Marschflugkörper, Mauern und Beton. Aufgrund des Gewichts und der Geschwindigkeit erreichen Neptun eine kinetische Energie, die beim Aufprall mehreren Kilogramm TNT entspricht und der Flamingo erreicht sogar über 30 kg TNT-Äquivalent. Vorteil, der Sprengsatz kann nach dem Durchschlagen der Wand gezündet werden und verursacht weitaus größere Schäden im Inneren eines Gebäudes. Die Jet-Drohnen haben durch ihre höhere Geschwindigkeit einen Vorteil gebracht, aber sind vergleichsweise leicht und haben nicht ausreichend Reichweite. Nur um die kleinen TNT Werte einzuordnen, illegale Böller oder Raketen der Kategorie F3 können so viel Schwarzpulver enthalten, dass sie ungefähr 0,02 TNT-Äquivalent erreichen. Die Ukraine greift Raffinerien, Pipelines, Rüstungsbetriebe, Kraftwerke und Umspannwerke an. Schon jetzt hat Russland Schwierigkeiten bei der Energieversorgung, aber was passiert, wenn es so richtig kalt wird und die Energieversorgung gefordert ist. Russland hat ein altes marodes Stromnetz, das schon im Sommer Probleme machte, jetzt im Winter haben Stromausfälle katastrophale Wirkung. Dass die derzeitigen Angriffe auf Umspannwerke nur begrenzte Wirkung zeigen, liegt daran, dass der Winter noch nicht in ganz Russland eingekehrt ist und die Energieversorgung noch nicht aufs äußerste gefordert ist. Zudem hat Russland Reserveleistungen, die aber mit jedem Angriff abnehmen. Ohne Strom funktionieren weder die Pumpen für Pipelines noch für Wasser. Gerade wenn das Wasser in den Leitungen steht, dann kühlen sie im Winter schnell aus und bringen die Rohleitungen durch Vereisen zum Platzen, dann hilft es nicht die Pumpen wieder anzuschalten, sondern es muss das gesamte Leitungsnetz repariert werden. Ohne genügend Treibstoff, Gas oder Erdöl aus den Pipelines können die Raffinerien und Kraftwerke nicht betrieben werden, ganz zu schweigen von der Versorgung von Tankstellen und dem Verkehr. Selbst wenn das russische Militär bevorzugt beliefert wird, aber wenn im Hinterland alles stillsteht, dann kommt auch an der Front nichts mehr an. Also wünschen wir Russland einen sehr kalten Winter und der Ukraine erfolgreiche Angriffe auf die russische Energieversorgung, dann könnte die russische Kriegsmaschinerie weitgehend zum Erliegen kommen. Das bedeutet leider nicht, dass der Krieg zu Ende ist, dazu ist Putin nicht bereit, da er nicht ohne seinen Kopf zu riskieren kapitulieren kann.

Jürgen Wörheide

22,534 Aufrufe • vor 9 Monaten

🎙 Außenminister der Russischen Föderation Sergej Lawrow bei der Sitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen zur Lage in der Ukraine 🗣 Für die absolute Mehrheit der unvoreingenommenen Experten ist völlig klar, dass der Hauptfaktor, der die Suche nach einer friedlichen Lösung der Ukraine-Krise behindert, in der anhaltenden Unterstützung des Kiewer Regimes durch den Westen liegt. Und das trotz seiner Unfähigkeit, das ihm vorgeschriebene Ziel, Russland eine „strategische Niederlage“ zuzufügen, zu erreichen. 🗣 Die Realität ist, dass trotz des totalen Scheiterns der ukrainischen Streitkräfte auf dem Schlachtfeld, die westlichen Schirmherren des Kiewer Regimes mit Besessenheit es dazu bewegen, die sinnlose militärische Auseinandersetzung weiterzuführen. Dazu werden lügnerische Parolen benutzt, die Niederlage des Selenskiy-Regimes würde eine „existenzielle Bedrohung“ für die Ukrainer darstellen, die Russland zu „versklaven“ versuche. 🗣 Es ist offensichtlich, dass diese Behauptungen keinen Hauch von Wahrheit in sich tragen. Russland hat die Sondermilitäroperation im Februar 2022 nicht gegen die Ukraine oder das ukrainische Volk begonnen. Wir waren dazu gezwungen, eine Militäroperation gegen das verbrecherische Regime einzuleiten, dass in der Wahrnehmung seiner Straflosigkeit zu weit ging und den Krieg gegen seine eigenen Staatsbürger im Süden und Südosten der Ukraine sowie die Politik der absoluten Diskriminierung der russischsprachigen Ukrainer nicht aufgeben wollte, die weiterhin die Mehrheit der Bevölkerung dieses Landes darstellen. In Washington und anderen Hauptstädten wird in letzter Zeit offen darüber gesprochen, dass der Westen mittels der Ukrainer und ohne die Leben seiner eigenen Soldaten zu riskieren, einen Krieg gegen Russland führt, das „in seine Schranken gewiesen sein sollte“. Präsident Joe Biden hat diese Situation sogar als eine „kluge Investition“ bezeichnet. 🗣 Die Europäer sollten endlich aufwachen und verstehen, dass die USA mithilfe des Selenskiy-Regimes nicht nur einen Krieg gegen Russland führen, sondern auch das strategische Ziel befolgen, Europa als wirtschaftlichen Konkurrenten enorm zu schwächen. Washington hat seine Energiesicherheit untergraben und damit gefährliche Krisentendenzen in der europäischen Wirtschaft und Sozialbereich provoziert. Auf das Thema der Terroranschläge gegen die Nord-Stream-Pipelines werde ich nicht einmal eingehen. Die Vereinigten Staaten blockieren beharrlich jeden Versuch, ehrliche internationale Ermittlungen durchzuführen, und die gegenwärtige europäische Führung, vor allem in Deutschland, schweigt gehorsam und findet sich mit der öffentlichen Demütigung ab. 🔗 Mehr dazu:

Botschaft der Russischen Föderation

74,530 Aufrufe • vor 2 Jahren

In Davos hat Selenskyj die EU härter gegeißelt als Vance es im letzten Jahr tat. Der US-Vizepräsident benutzte beleidigende, aber abstrakte Worte und erstickte alles in Rhetorik. Der ukrainische Präsident hingegen schlug mit blutigen Fakten zu. Schicksal und Geschichte drängen Europa immer stärker dazu, Selenskyj als echten Führer zu akzeptieren. Die EU, unfähig, ihren Hochmut zu unterdrücken, tut so, als würde sie das nicht bemerken. Es geht nicht um die Qualitäten des ukrainischen Präsidenten, sondern darum, dass es derzeit die historische Aufgabe des Westens ist, Russland zu entwaffnen. Es gibt nichts Aktuelleres und Wichtigeres. Alles andere ist Unsinn. Eine Einigung mit Putin ist unmöglich, und in der russischen Bevölkerung hat der Faschismus so tiefe Wurzeln geschlagen und ist so stark aufgeblüht, dass Russland in den nächsten 50 Jahren die größte Bedrohung für die freie Welt bleiben wird. Niemand außer Selenskyj hat Erfahrung im echten Kampf gegen Russland. Alle westlichen Führer sind nette Leute, die aber nur im rhetorischen Genre glänzen. Jetzt brauchen wir einen echten Gladiatoren, der in der Lage ist, die Dinge auf den Punkt zu bringen und keine Angst vor "Eskalation und Blut" hat. Selenskyj hat tausend verschiedene Mängel, aber seine Erfahrung überwiegt sie alle. Dieser Umstand ist natürlich schmerzhaft für die Europäer, aber es führt kein Weg daran vorbei. Die russische Horde ist eine zu große Bedrohung. Ihre Ambitionen sind bekannt, ebenso wie die Geisteskrankheit der gesamten russischen Führung.

Konstanze Hoffmann

11,364 Aufrufe • vor 7 Monaten

Ich weiß nicht. was der Mann einst studierte und ob ihm die Bindung der Bundesregierung an Recht und Gesetz in Art 20 Abs3 GG geläufig ist? Ein Hooligan mag sich freuen, wenn sein Hooligan - Freund dem verfeindeten Clubfans nicht nur die Fresse poliert hat, sondern auch Einige auf den Friedhof schickte. Nur es bleibt eine Straftat. Wenn sich ein Bundeskanzler so äußert, ist das Niveau unterirdisch und eines Bundeskanzlers unwürdig. Die mag ich nicht, die könnten mich auch irgendwann hauen, deshalb darf Israel mal mit ordentlich Wums zuschlagen. Mega geile „Drecksarbeit“. Wir Deutschen feiern so etwas? Die Konsequenz wäre, dass das nun dem Gegner auch erlaubt sein muss. Deutschland liefert Waffen an die ganze Welt und vorrangig die Ukraine und will die stationierten US Atomwaffen in Deutschland gegen Russland modernisieren, also rechtfertigt das dann auch einen Präventivschlag Russlands gegen die alten und neuen Atomsilos in Deutschland, da sich Russland in seiner Existenz bedroht sieht, da Deutschland erklärt, dass die Ukraine gegen Russland gewinnen müsse und nun aktiv 1,3 Billionen EURO dafür locker gemacht wurden und die Atomwaffen erneuert werden, um dann nach russischer Propaganda Russland in seiner Existenz auszulöschen? Wo liegt der Unterschied der Finanzierung der Hamas und Hisbollah aus der Ferne um den Krieg gegen Israel am Laufen zu halten bis Netanyahu die Hutschnur reist? Blöde rhetorische Frage. Wir sind die Guten und die sind die Bösen. Was ist, wenn Russland die Hutschnur reißt und wir für die die Bösen und für sich selbst die Guten sein wollen und das gleiche Argument von Israel nun für sich reklamieren? Es gibt keine Gleichheit im Unrecht. Das hindert aber den anderen Club nicht, nicht auch das Gleiche zu tun, was bei Hooligans nichts Außergewöhnliches sein dürfte, irgendwie Rache zu nehmen. Bleibt nur zu hoffen, dass es auf der Ebene keine Hooligans gibt. Die Nummer mit den Präventivschlagen geht immer schief. Der Irak-Krieg war völkerrechtswidrig und kostete bis zu 1 Mio Zivilisten das Leben. Netanyahu erzählte damals die gleiche Geschichte, wie sie nun zu Monstranz geformt vor sich hergetragen wird. Sie war eine Lüge, um die Drecksarbeit „verkaufen“ zu können. Heute ist es nicht anders.

Tobias Ulbrich

56,350 Aufrufe • vor 1 Jahr

Der Libanon, einst als die Schweiz des Nahen Ostens bezeichnet, hat heute seine vollständige staatliche Souveränität weitgehend eingebüßt. Das Land wird von einer parallelen Gewaltstruktur dominiert: der Hisbollah. Diese Gruppierung agiert jedoch nicht aus eigenem Ermessen, sondern fungiert als verlängerter Arm des Mullahregimes im Iran und hält den gesamten Libanon in Geiselhaft. Dies ist Teil einer umfassenden geopolitischen Herausforderung, bei der der Iran – gestützt von Ländern wie China und Russland – über Jahrzehnte nukleare und ballistische Fähigkeiten aufgebaut hat, das Israel das Existenzrecht abspricht und gezielt terroristische Stellvertreter wie die Hisbollah, Hamas und Huthi-Milizen einsetzt. Um dieser Bedrohung wirksam zu begegnen und dem Libanon seine Souveränität zurückzugeben, ist die konsequente Anwendung internationalen Rechts zwingend erforderlich. Kernstück muss die Umsetzung der bereits 2006 verabschiedeten UN-Resolution 1701 sein, die die vollständige Entwaffnung der Hisbollah vorschreibt. Die staatliche Autorität darf ausschließlich bei den legitimen Sicherheitsorganen des Libanon, also Polizei und Militär, liegen. Diese Forderung, die auch aus dem Libanon selbst erhoben wird, bedarf der vollen Unterstützung durch die Bundesregierung und die internationale Gemeinschaft. Die Entwaffnung der Hisbollah kann jedoch nur gelingen, wenn gleichzeitig der Druck auf den Iran massiv erhöht wird. Sollte ein Systemwechsel im Iran durch die dortige Bevölkerung aus eigener Kraft nicht erreichbar sein, muss die internationale Gemeinschaft durch Verhandlungen, Sanktionen und maximalen Druck sicherstellen, dass die Finanzströme zur Hisbollah systematisch ausgetrocknet werden. In diesem Kontext bedarf auch das Mandat der UNIFIL-Mission einer kritischen Überprüfung und Neuordnung. Die bisherige Ausrichtung der Mission, bei der Einsätze an Land vermieden wurden und der Waffenschmuggel nicht effektiv unterbunden werden konnte, greift zu kurz. Ziel aller Bemühungen muss eine tragfähige Friedensordnung im Nahen und Mittleren Osten sein, die das Existenzrecht Israels nachhaltig stärkt und sicherstellt, dass von der Hisbollah und einem nicht-souveränen Libanon nie wieder eine Gefahr ausgeht.

Roderich Kiesewetter🇪🇺🇩🇪🇮🇱🇺🇦

27,392 Aufrufe • vor 4 Monaten