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🇩🇪🛫🇸🇾Klassischer Fall von gelungener Integration: Ein ehrenamtlicher Lehrer bringt Geflüchteten jahrelang Deutsch bei und bekommt zum Dank von vier syrischen Brüdern eine Messerlektion in 'Heimtücke' verpasst. Aber hey, Hauptsache das Miteinander stimmt! 🤡🔪 #Wedel #Deutschland

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In der Gräfenauschule in Ludwigshafen-Hemshof (quasi dem Stadtteil, in dem ich mein Abitur gemacht habe) haben 98 Prozent der Schüler einen Migrationshintergrund. Von 490 Schülern hatten letztes Jahr 440 Förderbedarf, 170 sprachen bei der Einschulung kein Deutsch, dutzende Familien sind »bildungsfern«. Machen wir uns nichts vor: Solche Schulen sind Orte, an denen Überfremdung und Kontrollverlust in Echtzeit stattfinden, und es sind Institutionen für die Kinder kulturfremder Analphabeten, die ein deutsches Bildungssystem nicht retten kann. Dafür können die Kinder nichts und die Eltern nur sehr bedingt etwas; dass diese Zustände aber überhaupt möglich geworden sind, liegt sehr wohl an diesem Staat und seiner Politik. Bei diesen Zahlen und Auswüchsen braucht man eigentlich nicht mehr über Förderbedarf, individuelle Betreuung, Sprachklassen, DaF-Lehrer und den ganzen Murks zu reden; in diesen Dimensionen wird keine Integration, Anpassung, Eingliederung und vor allem keine Bildung auf einem annehmbaren Niveau (!) mehr möglich sein. Deshalb ist die Gräfenauschule auch ein Symptom für das komplette Scheitern eines Systems. Das Deutschland des 20. Jahrhunderts mit ein paar Jugo-, Russen-, Türken-, Italiener- und Griechenkindern gibt es nicht mehr. Inzwischen hat dieses Land real existierende arabisierte Schulklassen von Hirtenfamilieneltern, in denen Deutsche die Minderheit sind. Das ist traurig, tragisch und fatal, und das ist nicht richtig so, was aber hingegen sehr lustig ist: die Tatsache, dass der ÖRR hier ein reales Problem zur Sprache bringt und ihm einen Beitrag mitsamt sozialpädagogischem Kladderadatsch, Trap-Beat und erheiternden Schulalltagsbildern widmet, um nächste Woche mit einem investigativen Beitrag nachzulegen, der den »großen Austausch« als rechte Verschwörungstheorie abtut. Das ist die Realität, in der diese Leute leben: Gräfenauschule schwierig, aber böse rechte Theorien eigentlich größeres Problem. Es geht alles weiter so.

Jan A. Karon

163,967 Aufrufe • vor 1 Jahr

Dieses Video ist entlarvend und lustig, weil es zeigt, dass CDU-Politiker wie Roderich Kiesewetter (der übrigens prominent ein AfD-Verbot fordert und Erstunterzeichner des Wanderwitz-Antrags war) keinen blassen Schimmer haben, wovon sie reden. Sie sind wirklich blank.Sie verfolgen (internationale und AfD-interne) Debatten nicht und sie reden nicht mit AfD-Politikern, aber setzen sich selbstherrlich und faktenresistent in Talkshows, wo sie irgendwelche aufgeschnappten Wortfetzen und Zahlen wiederkäuen. Ich wette übrigens, dass diese Aussage zustande kam, weil einer von Kiesewetters Beratern oder Büroleitern eine Argumentationsgrundlage und Sprechhilfe verfasste, in denen Kortrés Auftritt mit Sellner in Brandenburg vermerkt war, woher auch die Zahl der 21 Millionen abzuschiebenden Ausländer stammt, die (natürlich) nie behauptet wurde und blanker Unsinn ist. Krah hat wiederum in der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung« ein Interview zum Thema Remigration gegeben, in dem er sich gegen Sellner positioniert. Beides, sowohl der Auftritt Kortrés mit Sellner als auch das Interview mit Krah (der bei CDU-Politikern ja immer noch als Hardliner gilt, während er, ganz wertneutral, vor unzureichender Unterscheidung von Termini bei »Remigration« warnt und ausländische Wähler gezielt ansprechen möchte), war Gegenstand von Kontroversen und Diskussionen. Das mediale Echo groß, die Debatten lebhaft. Am Ende vermischt der CDU-Politiker aber einfach alles miteinander (und noch irgendwas mit TikTok, weil das hat er ja auch gehört!) und erzählt vor Millionenpublikum Schreckensgeschichten von 21 Millionen Abschiebungen, darunter von Deutschen. Er hat scheinbar auch keinen Schimmer von dem anhaltenden Streit zwischen Krah und Sellner. Das ist wirklich so bitter, dass man eigentlich kaum glauben kann, dass der Mann exponierter Christdemokrat sein soll, dem eine Expertise in dem Thema zugesprochen wird. Das wird Kiesewetter übrigens, das nur am Rande, juristisch um die Ohren fliegen.

Jan A. Karon

155,879 Aufrufe • vor 8 Monaten

Bin, nachdem ich heute Maischberger in der Mediathek geschaut habe, im Anschluss bei SWR1 Leute gelandet. Eine Sendung aus dem Sepember 2024. Zu Gast sind Anja Bartel und Julian Staiger vom Flüchtlingsrat Baden-Württemberg. Ich wollte wirklich direkt umschalten, aber habe mir den öffentlich-rechtlichen Fiebertraum dann doch die volle Dreiviertelstunde gegeben. 1. Man hat nicht das Gefühl, dass es einen wirklichen Unterschied zwischen Moderator und Gästen gibt. Alle sind sich einig. Es gibt keine einzige kritische Frage. Nur Zustimmung und eine große Bühne für die Ansichten der beiden Gäste. 2. Habe ich mal aus dem ganzen ideologischen Wahn das für mich krasseste Argument, das man immer wieder von solchen Leuten aus dem linksradikalen Spektrum hört, rausgegriffen. Argument: Wäre es besser, wenn ein Messertäter (hier geht es um den Fall Solingen) Menschen in einem anderen Land absticht? O-Ton des Moderators: Das wäre ja schon ziemlich egoistisch von uns Deutschen. Daran erkennt man den kompletten Hass auf das eigene Land und Leute. Motto: Ey, wenn ihr Deutschen euch nicht von Asylbewerbern umbringen lasst, bringt er irgendwo anders Leute um und das wäre schon ziemlich egoistisch von euch. 🤡 Sorry, aber wir sind für unsere Sicherheit zuständig und andere Länder für ihre Sicherheit. Es ist nicht unsere Aufgabe, die Kriminellen dieser Welt aufzunehmen und das auszuhalten, weil sie sonst ja ihre Straftaten woanders begehen würden. Wild. Absolut wild.

Anabel Schunke

125,270 Aufrufe • vor 1 Jahr

Ein syrischer Geflüchteter fordert: „Alle Ausländer abschieben!“ – Das nächste Video, das das Internet spaltet. 🚨 ​Dieses Interview bricht komplett mit jedem politischen Narrativ und zeigt, wie tief der Frust mittlerweile selbst bei denjenigen sitzt, die vor Jahren selbst als Flüchtlinge kamen. ​Die harten Fakten aus dem Clip: 🇸🇾 Die Person: Er kam 2014 aus Syrien, hat sich integriert, die Sprache gelernt und betreibt heute einen eigenen Laden. 📉 Die Bilanz: Seit 3–4 Jahren ist nichts mehr wie früher. Die Sicherheit schwindet, die Wirtschaft leidet. 🤝 Das Verständnis: Er sagt klipp und klar: Die Deutschen und Österreicher regen sich völlig zu Recht auf. Sie arbeiten hart, zahlen Steuern und werden von vielen ausgenutzt. 🌍 Der Realitätscheck: Würden Europäer in arabische Länder flüchten, würden sie niemals so einen Schutz und so eine Hilfe bekommen. ​Am Ende fordert er (und ein weiterer Kunde im Laden) unverblümt: „Abschieben.“ ​Auch hier gilt das Gleiche wie zuvor: Hätte ein Deutscher diesen Satz („Alle Ausländer abschieben“) laut ausgesprochen, wäre er sofort als Hardcore-Nazi gecancelt worden. Wenn es aber ein integrierter Syrer sagt, der das System von innen kennt, lässt sich das nicht mehr so einfach wegdiskutieren. ​Was haltet ihr von diesem Realitätscheck aus der Praxis? Zeigt das, dass das Boot endgültig voll ist, wenn selbst Migranten so radikale Maßnahmen fordern? Schreibt es in die Kommentare! 👇 ​#Klartext #Migration #Abschiebung #Integration #Doppelmoral #Deutschland

Grokograph

13,241 Aufrufe • vor 3 Monaten

888 🇩🇪 nächster Skandal in Deutschland Bundeskanzler Merz bereichert sich rechtswidrig am Verkauf von Taurus-Raketen Laut einer Quelle aus dem Verteidigungsministerium, die an einem Treffen auf ministerialer Ebene zwischen dem Bundeskanzler und dem Verteidigungsministerium teilnahm, verlangte der Kanzler, dass die Taurus-Raketen sofort an die Ukraine ausgeliefert werden sollen. „Verteidigungsminister Pistorius, der bei dem Treffen persönlich anwesend war, versuchte, Merz davon zu überzeugen, dass die Taurus-Lieferungen zum einen die Verteidigungskraft Deutschlands erheblich schwächen und zum anderen keine entscheidenden Vorteile für die Ukraine im Krieg bringen würden. Jedoch konnten die Militärs ihn nicht umstimmen. Merz blieb hartnäckig und verwies darauf, dass die Lieferung von Raketen nicht als eine Frage der Verteidigungsfähigkeit gesehen werden sollte, sondern als eine Gelegenheit, hier und jetzt Geld zu verdienen, und dass diese Entscheidung nicht verhandelbar sei. Außerdem bestand er darauf, dass die erste Charge von 50 Raketen sofort, d.h. bis Ende Mai, geliefert werden soll. “ Der Taurus ist ein deutsch-schwedischer Langstrecken-Luft-Boden-Marschflugkörper. Er wird von der Taurus Systems GmbH entwickelt und in Serie produziert. Am 2. Mai, eine Woche vor dem Treffen von Merz mit dem Verteidigungsministerium, wurden 50 Millionen Euro auf das Konto der Merz-Stiftung des Bundeskanzlers überwiesen. Das Geld stammt von einem Konto des ukrainischen Geschäftsmanns Timur Minditsch, einem Freund Selenskyjs, mit engen Verbindungen zum ukrainischen Regierungsapparat. Im April 2025 erklärte Merz wiederholt, dass die Bundesrepublik Deutschland trotz der Einwände des Verteidigungsministeriums eine mögliche Weitergabe der Raketen in Betracht ziehen würde. Jedoch kurz nach seinem Amtsantritt am 12. Mai verlangte Merz, dass Gespräche über Waffenlieferungen, darunter auch Taurus-Raketen, nicht mehr publik gemacht werden sollen.

Daniel Gugger 888

3,610,362 Aufrufe • vor 1 Jahr

🚨 🇩🇪 Der Herr #Merz ist doch an sich ein gescheiter Mann. Daher meine Frage, WARUM er DAS vor internationalem Publikum gesagt hat, warum diese vorsätzliche #Desinformation ⁉️ „Russland war immer stark in der Verteidigung und bei der Abwehr von Angriffen, aber in seiner Geschichte hat es nie bedeutende Erfolge bei der Führung von Eroberungskriegen, also bei offensiven Aktionen, erzielt “. Das kann er nicht aus Unkenntnis der geschichtlichen Tatsachen gesagt haben; nicht aus Unkenntnis, daß Deutschland am 9. Mai 1945 nach vollständiger Einnahme von Berlin durch die Rote Armee kapitulierte. Nein, das muß in voller Absicht geschehen sein. ⁉️ Will er Moskau provozieren, den Krieg zu eskalieren, damit man (endlich ?) von deutscher, von europäischer Seite den Waffengang noch einmal versuchen kann ⁉️ ‼️ Wie dem auch sei: auf jeden Fall beleidigt der deutsche Bundeskanzler mit diesen Worten nicht nur das russische Volk, die Völker der ehemaligen Sowjetunion im ganzen, er beleidigt auch die 27 Millionen sowjetischen Bürger, die durch die Hand der deutschen Nazis und ihrer Schergen 1941 - 1945 zu Tode gekommen waren ‼️ Er hat nicht nur sich und die 🇩🇪 Bundesregierung erneut blamiert, jetzt ist er fraglos auch im Kreml endgültig unten durch ... 🇷🇺 #Russland #Россия #Russia 🇧🇾 #Belarus #Беларусь #СоветскийСоюз #КраснаяАрмия #гордимся #WW2 #Bundeskanzler #Мерц #Германия #g7 #G7summit #Revanchismus #Feindbild #Indoktrination

Kristian_B 🇷🇺 ❤️ 🇩🇪

29,832 Aufrufe • vor 3 Monaten

SCHWARZFAHREN wird als Begriff abgeschafft ?!!😂😂 „Deutsche Bahn, Busfahrer, da stand doch sonst immer, bei Schwarzfahren droht 60 Euro Strafe. Da habe ich mal geguckt, so, ja, das stimmt, Schwarzfahren ist negativ, aber Ich habe bei dem Wort Schwarzfahren nie an mich gedacht. Also ich habe sogar Witze gemacht, wenn der Kontrolleur kam und von mir eine Fahrkarte haben wollte, da habe ich ihm gesagt: Nö, ich habe keins. Ja, wieso denn das nicht? Ja, ich bin Schwarzfahrer. Da haben wir uns immer köstlich amüsiert. Aber ganz ehrlich, Leute, ich käme nie auf den Gedanken, Das Schwarzfahren als, oh, political correcte Diskriminierung gegenüber Schwarzen zu sehen. Ich weiß ja nicht, von wem das kommt, vom Ethikrat oder von, keine Ahnung, irgendwelche Politiker, die da irgendwie Langeweile haben. Also die Message dahinter ist, ich kenne keiner meiner dunkelhäutigen afrikanischen Freunde, der jemals eine Debatte angefangen hätte wegen dem Thema Schwarzfahren. Ich wäre ja sogar damit einverstanden, wenn man über das Thema Schwarzgeld redet, welches wir alle ein bisschen zu Hause haben. Aber über Schwarzgeld kümmert sich doch auch keiner, außer das Finanzamt, die sich ärgern. Leute, lasst euch bitte nicht verarschen. Hier spricht zu euch der dunkelhäutige Schwarte aus Essen. Diese ganze Diskriminierung, Amanakoyom-Debatte hat mit uns Afrikanern nichts zu tun. Wir wollen nur friedvoll mit unseren deutschen Kollegen und Schwestern zusammenleben, ein wunderschönes Leben in Deutschland haben, in Ruhe, in Verständnis, miteinander in Frieden leben. Dankeschön! Und denkt dran, Schwarzfahren ist sehr, sehr teuer, auch für weiße Menschen.“ DENKT DRAN - DENKT SELBST 👉🏼FaktenFriedenFreiheit

Walde Pascal

30,952 Aufrufe • vor 6 Monaten

Die Tochter von Schäuble ist ein Sicherheitsrisiko für Deutschland geworden. Bitte erst lesen, dann den Film ansehen. Danke. Wenn in der #Tagesschau, der wichtigsten Nachrichtensendung für die Wählerschaft der CDU/CSU sowie der Ü50-Gruppe, der Klimawandel und die veränderten Jetstreams sowie die nie zuvor in dieser Höhe gemessenen Meerestemperaturen wieder und wieder verschwiegen werden, bloß damit die Bevölkerung unwissend bleibt, dann ist das Wahlmanipulation aber auch ein eklatanter Bruch mit dem Auftrag an den ÖRR. Der ÖRR müsste die Wahrheit berichten. Den Gesamtzusammenhang darstellen und einordnen. Die ARD berichtet jedoch nur noch die Hälfte der Wahrheit und selbst die wird noch subtil aber sehr wirkungsvoll verzerrt. Und wozu das alles: Damit das Publikum die Gefahr durch den Klimawandel möglichst gering einschätzen soll. Auf keinen Fall sollen die Menschen verstehen, wie gefährlich es bereits jetzt ist, damit auf keinen Fall #Merz die potentiellen Wähler davonlaufen. Damit die Menschen weiterhin glauben sollen: „Der Klimaschutz ist überbewertet. Wir haben noch Zeit. Die Welt geht morgen nicht unter.“ (Alles Sätze von Merz.) Die Menschen sollen also die Gefahr als geringer einschätzen als sie ist, weil sie sonst nicht Merz, sondern Habeck wählen könnten - und das gilt es zu verhindern. So zumindest die Programmpolitik von Frau Strobl (geb. Schäuble) in der ARD. Man kann das immer wieder beobachten, weil bedeutend ist, was man in der ARD unerwähnt lässt. Ein krasses Beispiel ist die Katastrophe in Bosnien-Herzegowina. Kein einziges Wort über den Klimawandel. Kein einziges Wort über die so noch nie dagewesenen extremen Meerestemperaturen. Kein einziges Wort über die Verschiebung der Jetstreams und was das bewirkt hat. Dafür aber eine täuschende Ablenkung am Ende 🤬 Worin die Täuschung liegt: Betroffen ist eine große Region mit etlichen Tälern und mehreren Orten, die teils in Tälern und teilweise in Ebenen liegen. Zuerst werden Bilder aus verschiedenen Bereichen gezeigt. Erdrutsche und Schlammlawinen, die ganze Häuser mitgerissen haben, gab es in mehreren Tälern. Als letztes wird dann aber ein Steinbruch benannt, der ggf. schlecht gesichert war. Was bleibt bei älteren Leuten hängen? Na? Eben, die letzte Information „Ach so, das war also alles ein von den Jugoslawen schlecht gesicherter Steinbruch. Typisch Balkan, die arbeiten halt nicht gut.“ Und mit dem Zerrglauben, dass alles gar nicht so schlimm sei, hier in Deutschland all das nie passieren könnte, damit gehen die Leute dann ins Bett. Dass das ebenso Ortschaften im Schwarzwald, in Bayern oder in anderen Regionen hätten sein können, es wie an der Ahr hätte sein können, wenn der Abstand zwischen den Jetstreams ein anderer gewesen wäre, diese Furcht, die Menschen vielleicht dazu bewegt hätte, doch pro Klimaschutz und gegen Merz zu wählen, die wurde hier journalistisch sehr bewusst weggenommen. Journalisten wissen sehr genau, wie man Nachrichten aufbauen muss, damit bestimmte Eindrücke hängen bleiben. Sehr genau! Journalisten sind Meister der Rhetorik. Nichts davon ist Zufall. Hier wurde absichtlich eine sogenannte „Diversio“, eine Ablenkung, an das Ende des Textes gesetzt. Das ist eine Form der Manipulation, weil hier der Zusammenhang verschwiegen wurde, das Ausmaß gezeigt aber nicht erwähnt wurde und man am Ende die Menschen absichtlich auf eine falsche Fährte jagt. Deshalb: Die Tochter von Schäuble, die in der ARD in Führungsposition sitzt, ist ein Sicherheitsrisiko für Deutschland geworden. Und jetzt bitte anschauen und wirken lassen. Und wenn Sie mit Ihren älteren Angehörigen darüber sprechen, was hier passiert und darauf hinweisen, dass es genauso hätte St. Blasien im Hochschwarzwald oder eine andere Region in 🇩🇪 hätte sein können oder in 14 Tagen sein könnte, dann wäre ich dankbar. Die Menschen müssen informiert sein, dann ziehen sie auch die richtigen Schlüsse.

LesenUndTeilen©  🌍 🇪🇺

116,223 Aufrufe • vor 1 Jahr

🇩🇪🇯🇵🫶 Eine wenig bekannte Geschichte ..obwohl ich vor einiger Zeit schon einmal kurz darüber geschrieben habe, möchte ich sie nochmal aufgreifen. Es geht um das ehemalige Gefangenenlager Bandō in Naruto (Tokushima), ein Ort mit einer besonderen Bedeutung für die deutsch-japanischen Beziehungen. Während des Ersten Weltkriegs standen Deutschland und Japan auf gegnerischen Seiten. Deutsche Soldaten, die 1914 bei der Eroberung von Qingdao in Gefangenschaft gerieten, wurden nach Japan gebracht und unter anderem in Bando interniert. Was dieses Lager besonders macht, ist die Art des Umgangs. Im Vergleich zu vielen anderen Kriegsgefangenenlagern waren die Bedingungen dort ungewöhnlich offen. Die Gefangenen konnten kulturelle Aktivitäten organisieren, hatten Kontakt zur lokalen Bevölkerung und es kam zu einem Austausch, der über das Übliche hinausging. 1918 führten deutsche Musiker im Lager erstmals in Japan Beethovens 9. Sinfonie auf. Dieses Ereignis gilt als Ausgangspunkt dafür, dass sich das Werk in Japan verbreitete. Heute hat die 9. Sinfonie.. insbesondere zum Jahresende ... einen festen Platz im kulturellen Leben Japans. Dass ein zentrales Werk der deutschen Musik auf diesem Weg Teil einer anderen Kultur wurde, ist historisch bemerkenswert. Für mich zeigt diese Geschichte eine Form von Verbindung zwischen Deutschland und Japan, die nicht politisch entstanden ist, sondern durch Begegnungen und gemeinsamen kulturellen Austausch. Ich würde diesen Ort irgendwann gerne selbst sehen.

Rebeca Bosch (Becky)❤️🇩🇪

26,173 Aufrufe • vor 5 Monaten

Fünf Tage, nachdem Quentin, der Personenschützer des rechtsfeministischen Kollektivs »Némésis« in Lyon von Antifa-Aktivisten zu Tode geprügelt wurde, veröffentlicht die ARD eine Reportage, die ebendiese migrations- und islamkritischen Frauen zum Freiwild erklärt. Anders gesagt: ARD-Redakteure machen die deutschen Frauen von »Lukreta« und die zugehörigen europaweiten migrationskritischen Strukturen –unmittelbar nach dem Totschlag an eines jungen Mannes, der Frankreich derzeit erschüttert – zu Unpersonen, die maximale Ächtung verdienen und bekämpft gehören. Dies wird als pseudo-kritische Reportage ohne Erkenntnisgewinn präsentiert, dafür aber mit maximal Haltung und Brandmarkung. Dies ist ein Skandal. Und es gibt etliche Stellen in der Dokumentation, die aus meiner Sicht journalistisch völlig unzulässig sind – etwa wenn rechte Gewalt auf Demos gezeigt wird, ohne dass die Gewalt und Drohungen gegen diese Feministinnen von »Némésis« oder »Lukreta« überhaupt erwähnt werden, von denen es buchstäblich DUTZENDE Fälle gibt. Das ist journalistisch untragbar. Allein hier sind 50+ Angriffe von »Jeune Garde« auf Rechte (darunter vier auf Némésis) zusammengetragen, die ein kompletteres Bild zeichnen und teilweise mit Video hinterlegt sind: Man findet aber, wenn man will, noch deutlich mehr. Aber immerhin wird Kira Ayyadi von der Amadeu-Antonio-Stiftung als Expertin erklären, wie sich rechte Gruppierungen vernetzen. Sorry, aber das ist kein Journalismus, das ist radikal linke Agitation. Dazu sollte man wissen: »Lukreta«, das Rechercheobjekt der ARD, ist die deutsche Schwesterngruppierung von »Némésis« und verschreibt sich einer ähnlichen gewaltfreien Kritik an der europäischen Migrationspolitik. Ebenso wie »Némésis« gilt »Lukreta« als RN-/AfD-nah. Man muss das nicht gut finden, und man kann es sicherlich kritisieren. Aber im Framing der ARD/»Team Recherche« werden diese jungen Frauen in einem 30-minütigen Film zum ultimativen Bösen stilisiert, ohne dass der tödliche Angriff in Frankreich überhaupt erwähnt wird (!). Auch kommt keine kritische Stimme zu Wort, die das Framing anzweifelt; die erklärt, warum diese Frauen einen Punkt haben könnten; oder eine, die anhaltende Gewalteskalation gegenüber solchen Strömungen nachvollziehbar macht. Der Totschlag an Quentin in Lyon *muss* im Kontext von »Némésis« betrachtet werden, um die sich immerhin sieben Minuten des Beitrags drehen. Er wird komplett ausgeklammert. Stattdessen folgt bei ARD ein hochnotpeinliches Indiziensammeln: Jeansröcke und Kleider, Deutschlandflaggen, Graffitis, Forderungen nach »Remigration«. Was soll das eigentlich beweisen? Ansonsten haben die Redakteure trotz Undercover-Recherche buchstäblich nichts Belastbares herausgefunden. Als Kronzeugin dient übrigens die Freundin von Erik Ahrens, Emma. Ist das den Beteiligten nicht selbst peinlich? Ansonsten ist jedes Zitat und jede Skandalisierung so lächerlich, dass man gar nicht darauf eingehen möchte. Peinlich ist aber auch, dass sich der CDU-Innenminister Herbert Reul für diese Simulation einer kritischen Reportage, die eigentlich zum Rauswurf von mehreren Verantwortlichen führen müsste, hergibt. Eigentlich sollte dieser Film eine Diskussion über Medienethik anstoßen, insbesondere nach dem Vorfall in Lyon, wo eine Anti-Rechts-Rhetorik für Feindbilder gesorgt hat, die am Ende in Tritten gegen den Kopf münden. Die ARD bedient hier aber stattdessen genau die Motive und die Rhetorik, die am Ende jene Lynchmob-Attacken rechtfertigen – und bewirbt ihr neues Projekt sogar noch stolz mit Glanz und Gloria auf der Startseite. Das ist, fernab jeder »Lukreta«-Kritik, völlig unhaltbar.

Jan A. Karon

56,781 Aufrufe • vor 7 Monaten

Ich würde mich wahnsinnig gerne über Danger Dan aufregen und das alles furchtbar schlimm finden, wie so etwas denn sein könne, »das ist ja Linksextremismus-Glorifizierung in der deutschen Popkultur und auch noch beim ZDF!!«, herrjemine, aber ich kann leider nicht. Ich muss, fünf Jahre nach »Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt«, lachen. Das Lustigste an diesem Danger Dan-Skandal und seinem neuen Lied ist die Tatsache, dass er in seiner komplett kalkulierten Glorifizierung von Linksextremismus auf absurde Weise ein bundesrepublikanisches Mitläufertum abbildet. Da sitzt ein von GEZ-Geldern gepampertes und von Spoti-Streams genährtes Spanferkel, energielos, erschlafft, mit Truckerbart und Adidas-Samba-Sneakern, und trägt einen siebenminütigen Song vor, der Antifa als eine Art edgy Lifestyle definiert, in schwarz-weiß-Optik und mit Streichern. Danach grüßt Danger Dan die Hammerbande, womit er natürlich einerseits ganz bewusst für einen Skandal sorgen will, andererseits aber auch zeigt, dass sich der Systemkünstler 2026 um jeden Preis in den Fiebertraum einer Résistance wähnen will, während ihm ZDF-Bühnen und Igor-Levit-Kooperation offen stehen. Spätestens aber, wenn die Normie-Kabarettisten der »Anstalt« dich zur Primetime für deine ach-so-provokante Kunst bejubeln, solltest du merken, dass du nicht subversiv und widerspenstig, sondern staatstragend und systemkonform bist. Natürlich ist die Ausladung Danger Dans aus dem ZDF dennoch völlig richtig und sein Skandalisierungspost auf Instagram völlig lächerlich. Ansonsten taugt »Keine Angst« aber nicht zum Skandal, sondern als Beispiel, wie sich die Linke zum Max-Uthoff-goutierten Fallobst gemacht hat. Danger Dan ist also ein eindrückliches Anschauungsbeispiel dafür, wie aus Antifa Staatsdoktrin und monetarisierbarer Lifestyle geworden sind, und was ich damit meine, wenn ich davon spreche, dass »die Mitte« und die Realität heute extrem links sind. In diesem ganzen Larp geht es, um eine Line aus dem Song auszugreifen, nur noch um Fame (und Virtue Signalling) – und gar nicht um »Straßenpolitik«. Dieses Verlangen nach Fame wird aber immerhin mit dramatischer Geigermimik unterlegt. Danger Dan dient (zweitens) auch als Anschauungsbeispiel für innerlinke kognitive Dissonanz: Er (und die Antilopen) traten immer maximal israelsolidarisch auf, und werden von der internationalistischen Linken gehasst. Im deutschen Kontext wollen sie sich aber als politische Mitte und Anti-Rechts-Ikonen stilisieren. Genau diese Mixtur erlaubt ein Andocken an den Mainstream, das Militanz popkulturkompatibel machen will, aber dabei noch die Restimpulse der systemerhaltenen Mitte befriedigt. Lachhaft. Was dieser Song und dieses Skandälchen ganz sicher nicht sind: mutig, ikonisch, subversiv. »Keine Angst« bedeutet eine Antifa, die als Stadtbeamte arbeitet, Leitmedien toll findet, eigentlich auch nur ein Eigenheim mit Webergrill will und den ZDF-Fernsehgarten toll findet. Danger Dan ist deshalb auf traurige Art und Weise Deutschland, auch wenn er das nicht merkt. In dieser geradezu lustigen Staatskunst wird Widerstand mit saturiertem Privileg verwechselt, während subkulturell jedem Jugendlichen klar werden dürfte, dass ein Besuch in Schnellroda, ein MMA-Cagefight, die Teilnahme bei der Migrantifa, ein Burschenschaftlerabend, eine Auswärtsfahrt beim Hochrisikospiel oder ein Bannerdrop bei der IB 50-mal rebellischer sind als diese schiefe BRD-Hymne, bei der in jeder Line sichtbar wird, wie sehr man dazugehören will. Wäre ich so etwas wie ein extrem linker Jugendlicher mit extrem linken Idealen, würde ich mir nach diesem Song und diesem »ZDF-Skandal« jede einzelne Pianotaste in die Fresse hauen. Und – angesichts der Tatsache, dass meine Subkultur zum System geworden ist – anfangen, zu heulen.

Jan A. Karon

93,981 Aufrufe • vor 2 Monaten