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Philipp Amthor hat beim Pöstchen-Karussell endlich einen Platz bekommen. Nina Warken war danach erstaunlich ehrlich. 😉 #CDU #PöstchenKarussell #Amthor #Merz #Satire

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Merz hat verstanden, dass ihm die Menschen nicht folgen. Aber nicht warum. Bei Friedrich Merz’ Pressekonferenz nach dem Desaster in Sachsen-Anhalt bleibt bei mir vor allem eine Frage hängen: In welcher politischen Realität lebt dieser Kanzler eigentlich? Merz sagt, die CDU sei von diesem Ergebnis „zutiefst schockiert“ und habe es „in dieser Form so nicht erwartet“. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Im Mai lag die AfD in Sachsen-Anhalt bereits bei 41 Prozent, die CDU bei 26. Ende Juli waren es 41 zu 24, Ende August 42 zu 22. Drei Tage vor der Wahl sah die Forschungsgruppe Wahlen die AfD bei 41 und die CDU bei 23 Prozent. Das Wahlergebnis war in seiner exakten Höhe natürlich nicht vorhersehbar. Dass der CDU ein historisches Debakel drohte und die AfD auf eine Größenordnung um 40 Prozent zulief, konnte allerdings niemanden überraschen, der in den vergangenen Monaten die veröffentlichten Umfragen gelesen hatte. Noch weniger überraschend waren die Ursachen. Unzufriedenheit mit der Bundesregierung, wirtschaftliche und soziale Zukunftsängste, schwindendes Vertrauen in die etablierten Parteien und eine AfD, die mit Ulrich Siegmund einen Wahlkampf führte, der exakt darauf zugeschnitten war. Nicht der übliche polternde AfD-Funktionär stand im Vordergrund, sondern der freundliche „Ulli“, der auf Simson und Trecker Nähe, Heimat, Gemeinschaft und das Gefühl vermittelte: Da kommt endlich einer, der sich um euch kümmert. Das war keine geheime Strategie. Darüber wurde seit Monaten öffentlich berichtet. Wenn Merz nun wirklich überrascht ist, gibt es eigentlich nur unangenehme Möglichkeiten. Entweder hat er diese Warnsignale gesehen und ihre politische Bedeutung nicht verstanden oder nicht ernst genommen, oder sie sind in seinem politischen Umfeld nicht mit der nötigen Härte bei ihm angekommen. Belegen können wir nur eines: Die Warnsignale waren da. Und dann kommt der zweite Teil dieser Pressekonferenz, der das Problem noch deutlicher macht. Merz erkennt an, dass viele Menschen Angst um ihre wirtschaftliche Zukunft und ihre soziale Absicherung haben. Er weiß, dass ihm Menschen nicht folgen, nicht folgen können oder nicht folgen wollen. Er bezeichnet das sogar als seine Bringschuld. Nur die naheliegendste Schlussfolgerung zieht er nicht. Sein Reformkurs bleibt „ungebrochen“, seine Grundüberzeugungen ändern sich nicht. Stattdessen sollen die Reformen emotionaler vermittelt werden, es braucht eine „neue, bessere Erzählung“ und einen besseren Überbau. Merz hinterfragt also die Verpackung, aber nicht das Produkt. Vielleicht haben die Menschen seine Politik gar nicht falsch verstanden. Vielleicht haben sie verstanden, was diese Regierung unter Reformen versteht, welche Prioritäten sie setzt und bei wem am Ende Belastungen ankommen, und lehnen genau das ab. Nach einer historischen Niederlage müsste ein Kanzler zumindest bereit sein, diese Möglichkeit ernsthaft zu prüfen. Merz scheint dagegen weiterhin davon überzeugt zu sein, den richtigen Weg zu kennen. Das Problem sind nur die Menschen, die ihm darauf nicht folgen. Und genau deshalb frage ich mich nach dieser Pressekonferenz nicht nur, ob Friedrich Merz den Warnschuss aus Sachsen-Anhalt verstanden hat. Ich frage mich inzwischen, wie viele Warnschüsse es noch braucht, bis sie überhaupt in seiner politischen Welt ankommen.

Robert Craven 📯[email protected]

22,094 Aufrufe • vor 1 Monat

Ich habe mir das Wahlprogramm der Berliner Linken jetzt selbst vorgenommen und Punkt für Punkt gegengeprüft. Ich wollte wissen: Kann das wirklich ernst gemeint sein? Nach der Lektüre war ich ehrlich gesagt eher entsetzt als beruhigt. Polizeiliche Aufgaben sollen zurückgedrängt und teilweise durch Sozialarbeit ersetzt oder ergänzt werden. Bei langfristigen Sicherheitskonzepten sollen ausdrücklich Vertreter aus der abolitionistischen Bewegung einbezogen werden. Das Vermummungs- und Schutzwaffenverbot bei Versammlungen soll fallen. Dazu kommen Forderungen nach Entkriminalisierung des Schwarzfahrens und von Hausbesetzungen sowie ein deutlich stärkerer Fokus auf soziale Intervention statt klassischer Sicherheitsmaßnahmen. Das sind keine erfundenen Behauptungen, sondern Positionen, die sich in den offiziellen Berliner Parteidokumenten wiederfinden. Und da frage ich mich wirklich: Was zum Teufel soll aus dieser Stadt eigentlich werden? Berlin hat Probleme mit Kriminalität, Drogen, Verwahrlosung und öffentlicher Ordnung – und die politische Antwort soll ernsthaft lauten: weniger klassische Polizeiarbeit, weniger Sanktionen, Vermummungsverbot weg und noch mehr staatlich organisierte Experimente? Sorry, aber irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem ich nicht mehr weiß, ob das Satire sein soll. Für mich hat dieses Programm stellenweise einen erschreckend abolitionistischen und sozialistischen Einschlag. Und wer jetzt reflexartig „rechte Hetze!“ ruft: Lest das absurde Programm selbst. Genau das habe ich nämlich gemacht. Und danach war meine Meinung über die Berliner Linke nicht milder. Sondern deutlich schlechter. #Deutschland #deutsch #Politik #Berlin #SCROGO

Matteo Pedicillo

12,894 Aufrufe • vor 15 Tagen

Knapp fünf Minuten Kanzlerschaft Merz. Knapp fünf Minuten ohne Zukunft. Es sind knapp fünf Minuten des ARD-Sommerinterviews. Markus Preiß stellt Friedrich Merz drei konkrete Fragen darüber, wo dieses Land steht und wo es hin soll. Zuerst die Stimmung im Land. Merz fordert inzwischen, Deutschland müsse den „Missmut abschütteln“. Preiß erinnert ihn daran, wie Merz selbst als Oppositionsführer über dieses Land gesprochen hat: zu teuer, verkrustet, nicht mehr wettbewerbsfähig. Vieles davon hatte einen realen Kern. Aber darum geht es in der Frage nicht. Preiß will wissen, ob Merz selbst einen Anteil an jener Stimmung hat, die er heute beklagt. Darauf geht der Kanzler praktisch nicht ein. Kein Satz darüber, dass man in der Opposition vielleicht selbst zugespitzt hat. Kein Anteil eigener Verantwortung. Stattdessen geht es um ungelöste Probleme, erfolgreiche Unternehmen und darum, wieder optimistischer zu werden. Der Oppositionsführer Merz konnte den Missmut politisch nutzen. Kanzler Merz möchte ihn nun abschütteln. Die eigene Rolle dazwischen kommt nicht vor. Dann die zweite Frage: Wie sieht Deutschlands wirtschaftliche Zukunft aus, wenn ausgerechnet unsere Automobilindustrie unter massivem Druck steht? Was trägt dieses Land in zehn Jahren? Merz nennt KI, Handwerk, Medizintechnik, Pharma, Speicher und Dienstleistungen. Das sind alles Bereiche mit Zukunft. Und ja, Merz hat bei anderen öffentlichen Auftritten gesagt, Deutschland müsse Industriestandort bleiben. Nur beantwortet das die Frage nicht. Wo ist das industrielle Modell dahinter? Wie verbinden wir Maschinenbau mit Robotik und KI, Automobile mit Batterie, Software und Leistungselektronik, Chemie mit neuen Werkstoffen, Energie mit Speicher und Netztechnik? Wo entsteht die Wertschöpfung und warum soll sie in Deutschland entstehen und nicht in China oder den USA? KI ist eine Technologie. Kein Geschäftsmodell für ein ganzes Land. Und dann kommt die dritte Frage. Für mich die bemerkenswerteste dieser knapp fünf Minuten. Wenn sich Wirtschaft und Wertschöpfung durch Automatisierung, Kapital und neue Technologien verändern, müssen wir dann nicht auch darüber reden, ob Deutschland seinen Staat und damit auch seine sozialen Sicherungssysteme weiterhin so stark über Lohn und Arbeit finanzieren kann? Merz nennt die Frage „interessant und spannend“. Dann sagt er, er könne sie heute noch nicht beantworten. Und wenig später noch deutlicher: Er könne und wolle sie auch noch nicht beantworten, weil er diese „vierte technologische Revolution“ zunächst in ihrer ganzen Dimension verstehen wolle. Das ist wenigstens ehrlich. Nur ist die hohe Belastung von Arbeit keine Erfindung der KI-Revolution. Deutschland liegt beim Steuer- und Abgabenkeil eines alleinstehenden Durchschnittsverdieners bei rund 49 Prozent der gesamten Arbeitskosten. Gleichzeitig wissen wir seit Jahren, was Demografie mit Rente, Gesundheit und Pflege macht. Merz selbst beklagt zu hohe Lohnnebenkosten. Seine Rentenreform hält dennoch weiter am Beitrag auf Löhne und Gehälter fest. Selbst die geplante Kapitalrente soll wieder aus Beiträgen auf den Bruttolohn finanziert werden. Man erkennt also das Problem hoher Arbeitskosten, lässt aber die Konstruktion dahinter weitgehend stehen. Und genau das bleibt für mich nach diesen knapp fünf Minuten hängen. Bei der Stimmung fehlt die eigene Vergangenheit. Bei der Industrie fehlt das Bild davon, womit Deutschland morgen seinen Wohlstand verdient. Und bei der Finanzierung unseres Staates kennt der Kanzler die entscheidende Zukunftsfrage, kann und will sie aber heute noch nicht beantworten. Natürlich ist das meine ganz persönliche Einschätzung dieser knapp fünf Minuten. Man kann Friedrich Merz und seine Antworten anders bewerten. Ich komme nach diesen drei Fragen allerdings genau zu diesem Schluss: Knapp fünf Minuten Kanzlerschaft Merz. Viele richtige Probleme, einige bekannte Schlagworte und erstaunlich viel Gestern. Nur die Verbindung zu morgen fehlt.

Robert Craven 📯[email protected]

17,689 Aufrufe • vor 1 Monat

Lieber Friedrich Merz und vor allem Julia Klöckner. Hiermit erkläre ich meinen Austritt aus der CDU Deutschlands. Was ein peinlicher Auftritt und welch lächerliche Aussage von FM. Während die ganze liberal-konservative Welt die Erfolge von Javier Milei #Milei feiert und anerkennt, was er in einem Jahr möglich gemacht hat, benutzt F.Merz #ÖRR Parolen und Fake News zu #Argentinien und Milei. Ich war im letzten Jahr zum Wahlkampf hier. Ich habe alle Reformen verfolgt und jeder weiß, dass Milei ganz klar nach seinem Vorbild Ludwig Ehrhard agiert. Seit 1.11. lebe ich jetzt fest hier. Eine derart dumme Aussage, während alle innovativen Fortschrittsdenker der libertär-konservativen Bewegung Milei unterstützen, lässt mich sprachlos zurück. Die Quellen von Merz und dem Adenauer Haus scheinen nicht über die fehlgeleitete deutsche Presse hinauszureichen. Ich war als junger Abiturient und danach JU Vorsitzender in 2005 Praktikant bei #Klöckner, 2009 im Wirtschaftsministerium bei zu #Guttenberg. Wegen #Merkel ausgetreten und für die Mitgliederwahl der Basis für Merz wieder eingetreten, aber jetzt ist Schluss. Flirten Sie weiter mit Ihren Grünen und lassen sich von Wüst und Günther erpressen. Aber mit derart unqualifizierten Aussagen und reiner Desinformation sind Sie nicht mehr meine Wahl für Deutschland. Lassen sie sich von Boomern und Rentner wählen. Ich wünsche der #CDU, die sogar mit Postkommunisten der #BSW koaliert den maximalen Niedergang in den kommenden 5 Jahren. Sehr schade. Tut mir vor allem für Julia Klöckner leid, aber ich hoffe, sie findet endlich auch einen Weg raus aus dem Haufen, weil menschlich eh schlauer. Grüße aus Buenos Aires 🇦🇷. Wenn Sie mal Fakten wollen, dann melden Sie sich. Ich fasse es immer noch nicht, dass jemand mit Ihrem wirtschaftlichen Background so eine Scheiße von sich lassen kann, wenn die Zahlen, Daten, Fakten bereitstehen. Neoliberale Aktion ÖRR Blog. Benedikt Brechtken Julian Reichelt NIUS Ralf Schuler Donald J. Trump Elon Musk Julius Böhm Jan A. Karon Jan Fleischhauer WELT Anna Schneider Kolja Barghoorn Roland Tichy Cicero Online

Stefan Bachmann

310,214 Aufrufe • vor 1 Jahr

Merz: „Remigration ist ethnische Säuberung!“ Die Bundesregierung, der Bundeskanzler, schaffen es nicht, die anstehenden Abschiebungen von abgelehnten Asylbewerbern oder ausreisepflichtigen Geduldeten durchzuführen. Der Stau geht mittlerweile an eine Million Personen, die hier kein Aufenthaltsrecht mehr haben. Illegale Migration ist in legale umgewandelt worden durch massenhaften Familiennachzug, durch Arbeit auf Probe und Turbo-Einbürgerung. All das wird von der Bundesregierung nicht bekämpft. Die Zahlen der Pseudo-zurückgehenden illegalen Migration sind nichts anderes als Umetikettierung in einen legalen Weg ins Land, der dann nicht mehr mitgezählt wird. Aber Friedrich Merz wirft der AfD mit ihrem Remigrationskonzept - was nichts anderes bedeutet, als dass man nun endlich diese Abschiebung, diese anstehenden Abschiebungen, diese Rechtsmittel einsetzt, um sie vorzunehmen - der Bundeskanzler wirft der AfD vor, sie nehme ethnische Säuberungen vor, wo die AfD nichts anderes macht, als die Umsetzung des Rechts einzufordern. Die AfD Will ethnische Säuberungen vornehmen? Das ist der direkte Anschluss an die sogenannte Geheimkonferenz von Potsdam, die sich gerichtsfest in der Interpretation von Correctiv und der Bundesregierung als Fake dargestellt hat. Der Bundeskanzler scheint so hoffnungslos verfangen zu sein, dass er seine Bundestagsrede nach der Wahl in Sachsen-Anhalt sogar erneut mit einem Blick auf die Ukraine beginnt. Er ist der Kanzler der Ukraine. Danach kommt eine Erneuerung seiner Klimaideologie und eine Bestätigung, dass die Abschaltung der Atomkraftwerke der richtige Weg war, nur vielleicht in der falschen Reihenfolge. Dieser Kanzler hat fertig. Eine Schande.

Alexander Wallasch

69,508 Aufrufe • vor 29 Tagen

Daniel Küblböck hat alles überstanden. Schon bei DSDS und in der Zeit unmittelbar danach war er krassem Hate ausgesetzt. Da war er gerade mal 16-17 Jahre alt. Er erfindet sich später neu. Studiert Gesang, tritt seriös auf, investiert in Photovoltaik und wird damit zum Millionär. Jahrelang wirkt er total stabil. Dann geht er mit Anfang 30 nach Berlin um Schauspiel zu studieren. Das Studium ist stressig, aber das dürfte sein Leben vorher auch oft gewesen sein. Plötzlich kommt der Homosexuelle Daniel auf die Idee, eine Frau sein zu wollen. Er nennt sich nun Lana Kaiser. Nach Aussagen guter Freunde wie Olivia Jones und seinem Vater soll er sich unkontrolliert Hormone verabreicht lassen haben. Kurz darauf begeht Küblböck vermutlich Suizid, in dem er auf einem Kreuzfahrtschiff über Bord geht. Eine letzte Sprachnachricht an einen Ex-Freund wirkt emotional instabil. Schon zuvor soll er Anzeichen einer Psychose gezeigt haben, die u.a. dazu führten, dass er nicht am Abschlussstück seiner Schauspielschule teilnehmen dürfte. Als Frau, die schon immer empfindlich auf z.B.hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille reagiert hat, die durch hormonelle Verhütungsmittel immer wieder unter Panikattacken litt und sich fühlte, als stünde sie neben sich und sei nicht sie selbst, wobei diese Symptome jedes Mal schlagartig aufhörten, sobald ich diese Mittel absetzte, habe ich eine ungefähre Vorstellung davon, was Hormone im Körper auslösen können. Vermutlich mehr als die meisten Männer, die nicht mal die normalen hormonellen Schwankungen während eines weiblichen Monatszyklus kennen. Wenn Frauen schon beim hormonellen Cocktail von Verhütungsmitteln zum Teil gravierende psychische Veränderungen bemerken, wie krass können dann erst die Symptome bei einer gegengeschlechtlichen Hormonbehandlung ausfallen? Ich bin mir sicher: Küblböck hätte sich ohne Hormonbehandlung nicht umgebracht. Aber natürlich hat die ARD gleich wieder eine „Transfrau“ gefunden, die relativiert. Der arme Daniel. Er kann einem nur leid tun. Genau wie die vielen anderen, die glauben, sich im falschen Körper zu fühlen und statt entsprechender psychologischer Betreuung nun direkt in Transsexualität gequatscht werden und Hormone verabreicht bekommen. Nochmal: Die meisten Suizide sogenannter Transmenschen finden nicht vor der „Transition“ statt, sondern danach.

Anabel Schunke

118,650 Aufrufe • vor 1 Jahr