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111,728 次观看 • 1 个月前 •via X (Twitter)

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Die Gesprächsführung von Dunja Hayali im Interview mit Alice Weidel war unjournalistisch und zeugte erneut von handwerklichem Versagen. Statt aus Neugier auf den AfD-Parteitag und echten kritischen Nachfragen gespeist zu sein, folgte sie einem ideologischen Fragenkatalog, den eine links ausgerichtete Redaktion vorgegeben hatte – und den Hayali abgesegnet haben muss. Die ersten Fragen zu Wahlprozenten und Wiederwahlergebnissen von Weidel/Chrupalla waren schlicht irrelevant. Danach setzte Hayali zur üblichen »Rechtskeule« an, brachte Sellner, Höcke und Extremismus – und mischte eigene parteiische Wertungen (»Die Zuschreibung des Verfassungsschutzes ist richtig«, »die Opferrolle, gerne ein andermal«, Möller in einer Kontinuität mit Neonazis) mit Suggestivfragen. Das ist nicht nur wenig clever (weil es dem Gesprächspartner nichts entlockt), sondern verhindert von vornherein jedes echte Gespräch. Wichtige und naheliegende Fragen blieben hingegen komplett aus: Wie will die AfD trotz Mainstream-Ablehnung Gestaltungsmacht erlangen? Was plant sie in Ländern wie Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern? Wie steht es um die Ost-West-Konfliktlinien und die Brandmauer-Debatte? Wie will sie neue Wählergruppen erschließen? Stattdessen wirkte das Gespräch wie ein Tribunalversuch, dessen einziges Ziel es war, Weidel in die Defensive zu drängen und ihr Dinge in den Mund zu legen. Hayali würde ein derartiges Interview mit keinem anderen wiedergewählten Parteivorsitzenden führen. Das Ergebnis ist eine so offensichtlich voreingenommene Gesprächsführung, dass sie für kritische Zuschauern kaum Erkenntnis bringt, sondern vor allem Trotz erzeugt. Und: Es ist journalistisch extrem dünn, wie schon mehrfach bei Hayali.

Jan A. Karon

218,047 次观看 • 20 小时前

Wir waren weiter als die Chinesen. Und haben alles wieder vertendelt. >> „Wir fahren voll gegen die Wand, wenn wir DIESE Umstellung nicht machen!" Das sagt Prof. Dr. Maximilian Fichtner im Gespräch mit mir. Einer der weltweit meistzitierten Batterieforscher. Geschäftsführender Direktor des Helmholtz-Instituts Ulm. Über 135 Wissenschaftler, mehr als 20 Patente, über 400 Publikationen. Und einer der wenigen, der zwei Jahrzehnte Wasserstoff erforscht hat, bevor er zur Batterie wechselte. Deutschlands Vertreter bei der Internationalen Energieagentur. Wir haben über die ganze Energiefrage hinter dem KI-Boom gesprochen. Und fast alles, was die meisten gesetzt halten, hat er auseinandergenommen. "Wir hatten eine funktionierende Batteriefertigung. Dann kam ein Automobilhersteller, hat das Ding aufgekauft und dichtgemacht. Wir waren weiter als die Chinesen und haben alles wieder vertendelt." Zur Kernkraft, über die gerade alle wieder reden: "Es gibt viele PowerPoint-Reaktoren. Aber es gibt nichts, wo man wirklich sagen kann: Ja, das taugt was." Der neue britische Reaktor in Hinkley Point? "Der kostet wahrscheinlich 54 Milliarden, ist aber noch nicht fertig. 2030 werden es vielleicht 60 oder 65 Milliarden. Das ist völlig an der Nutzbarkeit vorbei." Zum deutschen Dauerstreit, ob der Atomausstieg den Strom teuer macht: "Der Strompreis hängt am Gaspreis. Nicht am Atomkraftwerk, das abgeschaltet wird." Ich wollte wissen, ob Solar wirklich an der Speicherfrage scheitert - der häufigste Einwand, den ich kenne. Seine Antwort: "Einfach uninformiert. Der weltgrößte Batteriespeicher wird gerade in den Emiraten gebaut. 19 Gigawattstunden. Und die laden den, Achtung, mit Sonnenstrom." Sein Appell zum Schluss: "Uns fehlt die Kontinuität. Bei jedem Regierungswechsel wird die Arbeit der Vorgänger verteufelt. Dieses Rein und Raus macht unsere Wirtschaft kaputt." Jeder sollte dieses Gespräch gehört haben - die komplette Folge ist jetzt auf YouTube.

Leonard M. Schmedding

49,023 次观看 • 18 天前

🇷🇺 Wenn man sieht, wie marode und verarmt riesige Teile von Ruzzland abseits der Metropolen sind, versteht man das System Putin erst richtig. Die offizielle Statistik lügt sich die Armut schön, aber die Realität in Regionen wie Tuva oder Burjatien ist bitterste Armut. Und genau das ist kalkuliert: Aus diesen Regionen werden die Soldaten für den Krieg in der Ukraine 🇺🇦 rekrutiert. Putin und die Moskauer Elite müssen diese Menschen regelrecht hassen und verachten, dass sie sie als reines Kanonenfutter verheizen. Warum wehrt sich dort niemand ? Weil die Menschen es schlicht nicht anders kennen. Sie haben keine Perspektive, meist keine Informationen und sind im täglichen Überlebenskampf gefangen. Die Menschen überlegen gar nicht groß und gleichzeitig ist es ihnen fast egal, ob sie leben oder sterben. Wenn man in so einer Perspektivlosigkeit aufwächst, hat das Leben ohnehin kaum einen Wert. Die Verträge beim Militär 🪖 sind oft die einzige Chance, überhaupt jemals an Geld zu kommen. Der Hunger im Hier und Jetzt ist so groß, dass man das Risiko verdrängt und sich einfach stumpf in sein Schicksal fügt. Man sollte sich die Dimensionen klarmachen: Über 95 % der Landesfläche und gut 85 % der ruzzischen Bevölkerung gehören zu diesem abgehängten in Ruzzland außerhalb der reichen Vorzeigestädte. Gleichzeitig erklärt das genau, warum aus den glitzernden Metropolen wie Moskau oder St. Petersburg niemals ein Aufstand kommen wird. Die dortige Mittel- und Oberschicht beschwert sich zwar aktuell lautstark über "Unbequemlichkeiten" – über gestiegene Spritpreise, die Inflation oder dass der Urlaub im Westen flachfällt –, aber sie werden niemals aufstehen. Warum auch? Sie wurden über Jahrzehnte hinweg vom System massiv bevorzugt und verwöhnt. Ihr stillschweigender Deal mit dem Kreml war immer: Politik gegen Wohlstand. Solange der Krieg und das Elend in die fernen Provinzen exportiert werden, bleibt ihr Leben in der eigenen Blase bequem. Es ist ein zynischer Luxusfrust. Eine echte Veränderung wird es erst dann geben, wenn auch dieser städtischen Elite der Wohlstand wegbricht. Erst wenn sie selbst unter den Folgen leiden, wackelt Putins System. Bis dahin kauft sich Putin sein Kanonenfutter ☠️ weiter mit dem Elend der Vergessenen, um die Reichen ruhigzuhalten. #Russland #Kysyl #Tuva

DBerber 🇺🇦

44,818 次观看 • 1 天前